DE200485C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE200485C DE200485C DENDAT200485D DE200485DA DE200485C DE 200485 C DE200485 C DE 200485C DE NDAT200485 D DENDAT200485 D DE NDAT200485D DE 200485D A DE200485D A DE 200485DA DE 200485 C DE200485 C DE 200485C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- steel
- copper
- diameter
- core
- clad
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 claims description 22
- 239000010959 steel Substances 0.000 claims description 22
- RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N Copper Chemical compound [Cu] RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 17
- 229910052802 copper Inorganic materials 0.000 claims description 17
- 239000010949 copper Substances 0.000 claims description 17
- 238000005253 cladding Methods 0.000 claims description 2
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 claims 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 4
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 4
- JEIPFZHSYJVQDO-UHFFFAOYSA-N iron(III) oxide Inorganic materials O=[Fe]O[Fe]=O JEIPFZHSYJVQDO-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 3
- 238000003466 welding Methods 0.000 description 3
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 230000007812 deficiency Effects 0.000 description 2
- 230000003647 oxidation Effects 0.000 description 2
- 238000007254 oxidation reaction Methods 0.000 description 2
- ATJFFYVFTNAWJD-UHFFFAOYSA-N Tin Chemical compound [Sn] ATJFFYVFTNAWJD-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- HCHKCACWOHOZIP-UHFFFAOYSA-N Zinc Chemical compound [Zn] HCHKCACWOHOZIP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 238000009713 electroplating Methods 0.000 description 1
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000010410 layer Substances 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 229910001092 metal group alloy Inorganic materials 0.000 description 1
- 150000002739 metals Chemical class 0.000 description 1
- 230000000149 penetrating effect Effects 0.000 description 1
- 238000005554 pickling Methods 0.000 description 1
- 239000011241 protective layer Substances 0.000 description 1
- 239000011135 tin Substances 0.000 description 1
- 229910052718 tin Inorganic materials 0.000 description 1
- 229910052725 zinc Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000011701 zinc Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K20/00—Non-electric welding by applying impact or other pressure, with or without the application of heat, e.g. cladding or plating
- B23K20/22—Non-electric welding by applying impact or other pressure, with or without the application of heat, e.g. cladding or plating taking account of the properties of the materials to be welded
- B23K20/227—Non-electric welding by applying impact or other pressure, with or without the application of heat, e.g. cladding or plating taking account of the properties of the materials to be welded with ferrous layer
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Metal Extraction Processes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 200485 KLASSE 49/. GRUPPE
JEAN-BAPTISTE CLAMENS in PARIS.
Kupferplattierte Stahlfäden. Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Januar 1906 ab.
Die bekannten kupferplattierten, durch Ausziehen plattierter Blöcke erzeugten Stahlfäden
zeigen den Mangel, daß beim Ziehen der Fäden die dünne Kupferhaut bisweilen an einzelnen Stellen reißt und der bloßgelegte
Stahlkern von eindringendem Rost durchfressen wird.
Dieser technische Mangel wird bei vorliegender Erfindung im wesentlichen dadurch
ίο beseitigt, daß die Stahlfäden außer der äußeren
Kupferbekleidung noch eine zweite zwi-■ sehen einem äußeren Stahlmantel und dem
Stahlkern liegende innere kupferne Schutzschicht aufweisen, die sehr dünn hergestellt
werden kann, weil sie gegen das Reißen beim Ausziehen durch die harte, widerstandsfähige
Stahlhülle geschützt ist, und trotzdem das Durchrosten des Fadens verhindert, da der
Rost höchstens die äußere Stahlhülle angreifen kann, dann aber durch die innere
Kupferschicht aufgehalten wird.
Die Herstellung der neuen Stahlfäden geschieht beispielsweise wie folgt:
Scheiben (oder Platten) aus besonders weichem Martinstahl von beliebigem Durchmesser
(z. B. 30, 40, 50 oder 60 cm) und beliebiger Dicke (z. B. 15, 2.0, 25 oder 50 mm)
werden durch Beizen und Schleifen mit einer fehlerfreien Oberfläche versehen und zur
Vermeidung der Oxydation beim Schweißen . mit Kupfer, Zinn oder Zink galvanoplastisch
überzogen. Sodann werden aus gegossenem elektrolytischem Kupfer durch Strecken und'
Zerschneiden Scheiben von verschiedener Dicke
(z. B. Y2, i, 1Y2, 2 mm) und einem die Stahlscheiben
um 8 mm übersteigenden Durchmesser hergestellt. Diese Kupferscheiben werden
an den Rändern so umgebördelt, daß sie die Stahlscheiben mit einem etwa 4 mm hohen
Rand umfassen und jede gegenseitige Ver-Schiebung beider verhindern. Auf der einen
Seite der Stahlscheibe, welche die Außenseite des späteren Metallfadens bilden soll,
proportioniert man das Kupfer zu 4, 6, 8 oder 10 Prozent, auf der anderen Seite, die
nur zum Verschweißen mit dem Stahlkern φ dienen soll, mit 1 bis 2 Prozent.
Nun packt man eine Anzahl solcher mit Kupferscheiben bedeckter Stahlscheiben aufeinander,
indem man zur Vermeidung des Zusammenschweißens Eisenblech zwischenlegt und die Platten gut aufeinander befestigt,
erhitzt die Säule dann auf 800 bis 900 ° und bringt sie unmittelbar darauf in die hydraulische
Presse, um die Stahl- und Kupferscheiben miteinander zu verschweißen.
Nach völligem Abkühlen werden die verschweißten Scheiben gereinigt und sofort auf
der hydraulischen Presse zu becherförmigen Hohlgefäßen von 100 bis 150 mm äußerem
Durchmesser, 200 bis 250 mm Höhe und 80 bis 90 mm innerem Durchmesser geformt, wobei die 4, 6, 8 und 10 Prozent Kupfer
nach außen, die 1 bis 2 Prozent Kupfer nach innen kommen müssen.
In diese Hohlgefäße werden dann Kerne aus besonders weichem Stahl gesteckt, die
denselben Durchmesser wie der Innenraum
des Bechers und eine etwas größere Länge besitzen und vorher sorgfältig gebeizt und
mit dünner Kupferhaut überzogen sein müssen.
Nun werden die Stücke wieder genügend erhitzt — sie haben dann einen Durchmesser von
150 mm, eine Länge von 200 bis 300 mm und ein Gewicht von etwa 40 kg — und in üblicher
Weise durch runde Ziehlöcher auf 45 mm Durchmesser gebracht. Man beginnt mit dem
vollen Ende des Hohlkörpers, damit das Metall sich besser über den Kern verteilt.
Durch dieses allmähliche Ausziehen wird zugleich der Hohlkörper mit dem Kern verschweißt.
Das weitere Ausziehen auf 4, 5 oder 6 mm geschieht in üblicher Weise. Die Metallfäden lassen sich leicht auf jeden
Durchmesser ausziehen, zeigen eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen Oxydation, können
vergoldet, versilbert und für alle bekannten Industriezwecke verwendet werden.
An Stelle von Kupfer lassen sich auch andere Metalle oder Metallegierungen verwenden,
die von Rost nicht angegriffen werden und eine gute Adhäsion zwischen den Stahlflächen der Hülle und des Kerns ermöglichen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Kupferplattierte, durch Ausziehen plattierter Blöcke erzeugte Stahlfäden, dadurch gekennzeichnet, daß die Stahlfäden außer der äußeren Kupferbekleidung noch eine zweite zwischen einem äußeren Stahlmantel und dem Stahlkern liegende innere kupferne Schutzschicht aufweisen.6ERL1N. Gedrückt in der reichsdrückereI.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE200485C true DE200485C (de) |
Family
ID=463114
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT200485D Active DE200485C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE200485C (de) |
-
0
- DE DENDAT200485D patent/DE200485C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1458330A1 (de) | Rostfreier Stahl | |
| DE1527578A1 (de) | Verfahren zur Herstellung von zusammengesetztem metallischem Konstruktionsmaterial | |
| DE1758162A1 (de) | Verfahren zum Herstellen von mit einer korrosionsbestaendigen Plattierung versehenen Gegenstaenden aus unedlen Metallen | |
| DE2740312C3 (de) | Verfahren zur Herstellung einer korrosionsbeständigen Spinndüse | |
| DE1521694A1 (de) | Zersetzbare Zinkanode | |
| DE1024719B (de) | Warmverformbare Legierungen | |
| DE2156440A1 (de) | Verfahren zur Herstellung von Werkstücken aus Werkstoffen mit verschiedenen Eigenschaften | |
| DE2635947C3 (de) | Aushärtbare, dem Neusilber ähnliche Cu-Zn-Ni-Mn-Legierung | |
| DE200485C (de) | ||
| DE2331134B2 (de) | Walzplattierte Werkstoffe aus einem Grundwerkstoff aus Stahl und aus Plattierauflagen aus korrosionsbeständigen, austenitischen Stählen | |
| DE69015394T2 (de) | Rostfreier ferritischer Stahl und Verfahren zur Herstellung dieses Stahls. | |
| EP0247020B1 (de) | Panzerblech | |
| AT148456B (de) | Aus mindestens zwei Metallen zusammengesetzter Werkstoff, wie Verbund- oder Formkörper, insbesondere für elektrische Zwecke, sowie Verfahren zu deren Herstellung. | |
| DE317281C (de) | ||
| DE663132C (de) | Verfahren zum Verschweissen plattierter Bleche | |
| DE641323C (de) | Verfahren zur Herstellung von Mehrschichtenmetallen aus mehreren, vornehmlich zwei Metallen von sehr verschiedener Streckfaehigkeit oder Bearbeitungsfaehigkeit und Haerte | |
| DE1924413B2 (de) | Verschweißen von Stählen sehr hoher Festigkeit und Zähigkeit | |
| DE1953782A1 (de) | Korrosionsfester Verbundwerkstoff,insbesondere fuer Konstruktionsteile und Brennstoffhuellen in Kernreaktoren | |
| DE2058212A1 (de) | Aluminium-Zink-Legierung | |
| DE744031C (de) | Verfahren zur Herstellung von Doppel- oder Mehrfachmetallwerkstuecken | |
| DE1792333B2 (de) | Ultra-Hochdruckapparat | |
| DE2317883A1 (de) | Verfahren zur herstellung von verbunddraht | |
| DE576894C (de) | Verfahren zur Herstellung von Kombinationsstreifen aus zwei oder mehr Metallen, die laengs ihrer Schmalseite miteinander verbunden sind | |
| AT164529B (de) | Verfahren zur Herstellung geschichteter Verbundwerkstoffe | |
| DE1902282U (de) | Zylinderdeckel fuer kraft- und arbeitsmachinen. |