DE2000747C3 - Vorrichtung zur Übertragung der Zug-und Bremskräfte zwischen einem Drehgestell und dem Hauptrahmen von Drehgestell-Schienenfahrzeugen - Google Patents
Vorrichtung zur Übertragung der Zug-und Bremskräfte zwischen einem Drehgestell und dem Hauptrahmen von Drehgestell-SchienenfahrzeugenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Übertragung der Zug- und Bremskräfte zwischen einem
drehzapfenlosen Drehgestell und den Hauptrahmen von Drehgestell-Schienenfahrzeugen, insbesondere von
Triebfahrzeugen, bei der symmetrisch zur senkrechten Längsmittelebene an beiden Fahrzeugseiten Zug-
und/oder Druckstangen mechanische Verbindungen zwischen dem einen Fahrzeugteil und den Kolben der
am anderen Fahrzeugteil befestigten Hydraulikzylinder herstellen, wobei die Arbeitsräume der Hydraulikzylinder
in Leitungsverbindung stehen.
Drehzapfenlose Drehgestelie, die mittels seitlich angeordneter Stangen am Hauptrahmen angelenkt sind,
haben gegenüber Drehgestellen, die mittels Drehzapfen oder in Fahrzeuglängsmitte angeordneter Stangen am
Hauptrahmen angelenkt sind, verschiedene Vorteile. Diese ergeben sich vor ailem aus der Tatsache, daß die
Übertragung der zwischen Rad und Schiene erzeugten Zug- und Bremskräfte vom Drehgestell in den
Hauptrahmen auf jeder Fahrzeugseite getrennt und ohne Umlenkung über die Fahrzeuglängsmitte, nämlich
über die Achslagerrührungen und seitlichen Langträger
des Drehgestells unmittelbar über die dort angelenkten Stangen in die seitlichen Langträger des Hauptrahmens
erfolgt Die dadurch mögliche Einsparung von kräftigen Querträgern im Drehgestell sowie im Hauptrahmen des
Fahrzeuges — die sonst die Zug- und Bremskräfte beispielsweise über einen mittleren Drehzapfen zu
leiten hätten — ermöglicht entsprechende Verringerungen des Gewichts bei den Drehgestellen und dem
Hauptrahmen sowie des Achsstandes bei den Drehgestellen, was sich besonders bei dreiachsigen Drehgestellen
vorteilhaft auswirkt.
Eine Vorrichtung der eingangs genannten Art ist aus der DE-AS 12 32 609 bekannt. Diese bekannte Vorrichtung
weist zwei symmetrisch zur senkrechten Längsmittelebene angeordnete Gelenksysteme auf, von denen
jedes zwei durch eine Gelenkstange verbundene senkrechte Gelenkbolzen enthält. Von den jeweils zwei
Gelenkbolzen ist einer am Hauptrahmen und der andere am Drehgestell festgelegt. Das drehgestellseitige
Ende der Gelenkstangen ist dabei mit den Kolbenstangen der am Hauptrahmen befestigten
hydraulischen Vorrichtungen verbunden.
Durch die Verwendung von senkrechten Gelenkbolzen und starren Gelenkstangen sind grundsätzlich nur
Bewegungen des Drehgestells um eine lotrechte Achse möglich. Damit scheidet die Anwendung dieser
Vorrichtung bei Fahrzeugen mit gefedert auf den Drehgestellen abgestützten Hauptrahmen von vornherein
aus. Außerdem liegt dem Gelenksystem der bekannten Vorrichtung eine Viergelenkkette zugrunde,
bei der die Summe von Steg (Lage und Entfernung der Gelenkbolzen im Fahrzeugkörper) und den beiden
Gelenkstangen als Kurbeln gleich der Schwingenlänge (Lage und Entfernung der Gelenkbolzen im Drehgestell)
ist, so daß nach den Grundzügen der Getriebelehre keine freie Bewegung der Viergelenkkette möglich ist.
Damit sich das Drehgestell gegenüber dem Hauptrahmen um die Lotrechte drehen kann, müssen einzelne
oder mehrere Teile der bekannten Vorrichtung oder der Drehgestellrahmen und/oder der Hauptrahmen elastisch
verformt werden. Die elastische Verformung führt besonders in engen Gleisbogen zu nicht
unerheblichen Spannungen, deren Reaktionskräfte übermäßigen Verschleiß an Spurkränzen und Schienen
verursachen. Darüber hinaus wird der Einbauraum für die im Drehgestell unterzubringenden Aggregate wie
Motoren, Getriebe, Antriebswellen und auch Bremseinrichtungen durch die quer nach innen zur Drehgestell-
Längsmitte hin angeordneten Gelenkstangen erheblich beeinträchtigt
Die Aufgabe der im Patentanspruch 1 angegebenen Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung der eingangs
genannten Art zu schaffen, bei der die Übertragung der Zug- und Bremskräfte nicht nur beim Verschwenken des
Drehgestells um die lotrechte Achse funktionsfähig bleibt, sondern — wie dies z. B. bei einer flexicoilgefederten
Abstützung des Hauptrahmens auf dem Drehgestell erforderlich ist — auch bei senkrechten Bewegungen
und bei waagerechten Querbewegungen zwischen Hauptrahmen und Drehgestell wie auch bei Nick- und
Wankbewegungen um jeweils waagerechte Achsen gewährleistet ist Alie diese Bewegungen sollen
zwangslos ohne nachteilige Verspannungen an den Bauelementen des Fahrzeuges möglich sein. Die Zug-
und Bremskräfte sollen elastisch übertragen werden. Außerdem soll der Einbauraum für die im Drehgestell
unterzubringenden Aggregate von quer angeordneten Gelenkstangen und sonstigen Zug- und Bremskraftübertragungselementen
frei gehalten werden.
Die Aufgabe wird bei einer Vorrichtung nach dem Oberbegriff erfindungsgemäß durch die Kombination
der im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst Vorteilhafte Weiterbildungen sind den Unteransprüchen
3 bis 8 zu entnehmen, denen Bedeutung lediglich in Verbindung mit Anspruch 1 zukommt.
Mit Rücksicht auf möglichst geringen Aufwand an Kosten, Platzbedarf und Gewicht ist es vorteilhaft, an
einem Fahrzeugteil doppeltwirkende Hydraulikzylinder zu befestigen, deren Kolben beziehungsweise Kolbe: stangen
jeweils mit nur einer am anderen Fahrzeugteil angelenkten Stange verbunden sind. In diesem Fall
wirkt die Stange in Abhängigkeit von der Fahrtrichtung als Zug- oder Druckstange.
Die Übertragung der Zug- und Bremskräfte kann jedoch auch mit einer Vorrichtung erfolgen, welche als
Verbindungsglieder nur auf Zug beanspruchte Stangen enthält. Werden beispielsweise die Hydraulikzylinder
am Hauptrahmen befestigt, sind deren Kolben jeweils mit zwei am Drehgestell angelenkten Stangen derart zu
verbinden, daß an diese Stangen die Enden von zwei vor und hinter den Zylindern im Hauptrahmen gelagerten
lotrechten Hebeln angelenkt sind, die ihrerseits mit den Enden der jeweils durchgehenden Kolbenstange kraftschlüssig
verbunden sind. Um dabei die radiale Beanspruchung der Kolbenstangen-Führungsbuchsen
infolge der besonders beim Verschwenken des Drehgestells auftretenden Reibung zwischen der Kolbenstange
und den lotrechten Hebeln auf ein Minimum zu reduzieren, sind die Enden der Kolbenstange zweckmäßig
mit entsprechenden Rollen versehen. Die Rollen haben etwas Spiel zu den lotrechten Hebeln, damit je
nach Fahrtrichtung nur der an der auf Zug beanspruchten Stange angelenkte Hebel kraftschlüssig an der
Kolbenstange anliegt, während der gegenüberliegende Hebel Spiel zur Kolbenstange hat; die zugehörige
Stange bleibt somit spannungslos.
Die Anordnung der Vorrichtung kann auch derart erfolgen, daß die Hydraulikzylinder mit den entsprechenden
Verbindungsleitungen und Zubehör im Drehgestell eingebaut und die nur >ut /ug zu beanspruchenden
Stangen an beiden Enden der Kolbenstangen spielfrei, am Hauptrahmen jedoch mit ausreichendem
Spiel kardanisch angelenkt sind.
Die Hydraulikzylinder können entweder starr oder elastisch befestigt sein. Zur Schonung der als Gleitbuchse
im Zylinderdeckel ausgebildeten geschmierten
Führung sowie der Dichtung der Kolbenstange kann für diese außerdem eine kreuzkopfartige Führung außerhalb
des Zylinders vorgesehen sein.
Die Rohrleitungen zwischen den Hydraulikzylindern können ohne besonderen Aufwand so verlegt werden,
daß sie den Einbau anderer Bauteile im Fahrzeug nicht behindern. Die Rohre können außerdem im Querschnitt
so reichlich bemessen werden, daß auch bei großen Durchflußmengen an Hydraulikflüssigkeit — z. B. beim
Verschwenken des Drehgestells — kein nennenswerter innerer Widerstand entsteht Beim Verschwenken bleibt
lediglich die gegen Drehgestellschlingern sogar nützliche Reibung zwischen Zylinderwandung und Kolbendichtungen
sowie zwischen Kolbenstangen und zugehörigen Dichtungen und Führungen.
Durch die ausschließlich im Bereich der Drehgestell-Außenseiten angeordneten Zug- und/oder Druckstangen
sowie Hydraulikzylinder, den Wegfall quer angebrachter Gelenkstangen und auch durch die
problemlose Verlegung der Verbindungsrohrleitungen wird begehrter Einbauraum gewonnen, kann der
Achsstand verringert und Gewicht eingespart werden.
Bei dem verhältnismäßig rauhen Betrieb im Schienenfahrzeugverkehr lassen sich Leckverluste im hydraulischen
System nicht ganz vermeiden. In begrenztem Umfang können derartige Leckverluste — wie durch die
eingangs erwähnte DE-AS 12 32 609 bekannt dadurch selbsttätig ausgeglichen werden, daß die
Verbindungsleitungen mit elastischen Druckspeichern _ versehen sind. Diese Druckspeicher können als Zylinder
mit einfachen oder als Druckübersetzer ausgebildeten Kolben und Belastungsfedern aus Stahl oder Gummi,
aber auch als Gasdruckspeicher, Wellrohre oder als Speicher mit elastischen Membranen ausgebildet sein.
Sie haben außerdem die Aufgabe, das Hydrauliksystem vor zu großen Druckänderungen infolge der durch
Temperaturschwankungen bedingten Querschnitts- und Volumenänderungen zu bewahren. In jedem Falle muß
eine ausreichende Druckvorspannung erhalten bleiben, damit die Dichtungen in den Zylindern funktionsfähig
bleiben.
In Weiterbildung der Erfindung sind an sich bekannte Speise- und Ablaßventile sowie hochgespannte Speicher
oder Förderpumpen (Hand- oder Motorpumpen) vorgesehen, durch die auch bei größeren Leckverlusten
Menge und Druck der Hydraulikflüssigkeit in den getrennten Systemen geregelt werden kann.
Mit Rücksicht auf die in jedem Fall wünschenswerte elastische Kraftübertragung kann man die Federspeicher
den Ansprüchen der verschiedenartigen Fahrzeuge entsprechend auslegen und einstellen. Eine größere
Elastizität in der Zugkraftübertragung ist beispielsweise für elektrische Lokomotiven zur Schonung der Fahrmotoren
bei schweren Anfahrten sehr erwünsch:.
Um das hydraulische System gegenüber zu großen Druckkräften, die beispielsweise bei schweren Aufstoßen
des Fahrzeuges entstehen können, zu schützen, sind die Verbindungsleitungen mit Sicherheitsventilen versehen.
Durch die beschriebene Art der Kraftübertragung ergeben sich bei jedem Verschwenken des Drehgestells
gegenüber dem Hauptrahmen gegenläufige Kolbenbewegungen in den beiden Hydraulikzylindern mit
entsprechendem Ausgleich der Hydraulikflüssigkeit in den Ai beitsräumen der Zylinder über die Verbindungsleitungen. Das Verschwenken erfolgt jedoch ohne
Verformung von Übertragungselementen, Hauptrahmen
und Drehgestell gegen die Rückstellkräfte der
Flexicoilfedern zur Abstützung des Hauptrahmens auf dem Drehgestell. Lediglich während des Schwenkvorganges
selbst ist zusätzlich die Reibung in den Hydraulikzylindern zu überwinden. Die übrigen Bewegungen
zwischen Hauptrahmen und Drehgestell, zum Beispiel in lotrechter Richtung, in waagerechter
Querrichtung sowie Nick- und Wankbewegungen, können in bekannter Weise allein gegen die Rückstellkräfte
der Flexicoil-Schraubenfedern erfolgen; der hydraulische Teil der Kraftübertragungsvorrichtung
wird hierbei nicht nennenswert in Anspruch genommen.
In den Zeichnungen sind verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt. Im
einzelnen zeigen
Fig. la und Ib zwei etwas unterschiedliche Anlenkungen
eines dreiachsigen Drehgestells an den Hauptrahmen einer elektrischen Drehgestell-Lokomotive, in
Seitenansicht,
Fig. Ic die Anlenkung des in Fig. la dargestellten
Drehgestells, in Draufsicht,
F i g. 2,3 und 4 drei weitere Anlenkungsmöglichkeiten
eines dreiachsigen Drehgestells in teilweisen Seitenansichten.
F i g. 5 das Hydrauliksystem einer Drehgestell-Anlenkung
nach F i g. 1 c, und
F i g. 6 das Hydrauliksystem der Anlenkung von zwei Drehgestellen am Hauptrahmen.
In allen Figuren sind übereinstimmend Drehgestelle mit 11 und die Hauptrahmen mit 12, jeweils auf beiden
Fahrzeugseiten angeordnete Hydraulikzylinder mit 13 und 13' und in diesen bewegliche, an durchlaufenden
Kolbenstangen 14 und 14' befestigte Kolben 15 und 15' bezeichnet. Zwei durch die Kolben 15 voneinander
getrennte Arbeitsräume 16 und 17 eines Zylinders 13 sind mit öl gefüllt und mit entsprechenden Arbeitsräumen
16' und 17' eines jeweils auf der anderen Fahrzeugseite angeordneten Zylinders 13' über Rohrleitungen
26 bzw. 27 verbunden.
Bei den in Fig. la, Ib und Ic dargestellten Beispielen
sind die Hydraulikzylinder 13 etwa im Bereich des inneren Endradsatzes des Drehgestells 11 unter dem
seitlichen Langträger des Hauptrahmens 12 befestigt während die zugehörigen Kolbenstangen 14 jeweils an
einem Ende über dort kardanisch angelenkte Zug- und Druckstangen 18 mit den seitlichen Langträgern des
Drehgestells 11, und zwar in dessen lotrechter Quermittelebene, verbunden sind. Im Beispiel der
Fig. Ib weist das Verbindungsgelenk zwischen der Kolbenstange 14 und der Zug- und Druckstange 18 eine
kreuzkopfartige Führung 20 am Hauptrahmen 12 auf, um die Kolbenstangendichtungen im Zylinderdeckel zu
schonen.
Die zwischen Rädern 21 und einer Schiene 22 auftretenden Zug- und Bremskräfte werden von den
seitlichen Langträgern des Drehgestells 11 über die Zug- und Druckstangen 18, die Kolbenstangen 14 und
die Kolben 15 und von dort über das Hydrauliköl in den Arbeitsräumen 16 oder 17 (je nach der Kraftrichtung)
über die Zylinder 13 auf den Hauptrahmen 12 übertragen. Das Verschwenken der Drehgestelle
gegenüber dem Hauptrahmen während der Kurvenfahrten wird dadurch ermöglicht, daß sich der Kolben 15
und 15' der Zylinder 13 bzw. 13', die auf beiden Fahrzeugseiten einander gegenüberliegen, in entgegengesetzten
Richtungen bewegen können, wobei die aus den sich verkleinernden Arbeitsräumen verdrängten
ölmengen durch die Rohrleitungen 26 bzw. 27 in die im gleichen Ausmaß sich vergrößernden entsprechenden
Arbeitsräume auf der anderen Fahrzeugseite fließen. Den übrigen Bewegungen zwischen Drehgestellen und
Hauptrahmen, z. B. in lotrechter Richtung, in waagerechter Querrichtung sowie beim Nicken und Wanken
folgen die Zug- und Druckstangen 18 durch entsprechende Schrägstellung über die Kugelgelenke an ihren
Enden.
Bei dem in F i g. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel
ist der Hydraulikzylinder 13 ebenfalls unter dem seitlichen Langträger des Hauptrahmens 12 befestigt,
allerdings nicht im Bereich eines Endradsatzes des Drehgestells 11, sondern in dessen lotrechter Quermittelebene.
Die dazu gehörende Kolbenstange 14 trägt an beiden Enden Rollen 24 und ist über diese mit je einem
vor und hinter dem Zylinder 13 im Hauptrahmen 12 gelagerten lotrechten Hebel 23 kraftschlüssig verbunden,
dessen unteres Ende über eine Zugstange 18 unterhalb des Zylinders 13 am seitlichen Langträger des
Drehgestells 11 angelenkt ist. Die Rollen 24 haben etwas Spiel 5 gegenüber den lotrechten Hebeln 23, so daß etwa
bei Antrieb des Drehgestells 11 nach rechts, wie in F i g. 2 dargestellt, nur die linke der beiden Zugstangen
18 den zugehörigen lotrechten Hebel 23 an die Rolle 24 am linken Ende der Kolbenstange 14 drückt, während
die am rechten Ende angebrachte Rolle 24 das Spiel s zum benachbarten lotrechten Hebel 23 aufweist Die
rechte Zugstange 18 kann daher nicht auf Druck beansprucht werden.
Bei den Ausführungsbeispielen nach den F i g. 3 und 4 ist der Hydraulikzylinder 13 in der Quermittelebene des
Drehgestells 11 an dessen seitlichem Langträger befestigt, während die zugehörige Kolbenstange 14
entweder an beiden Enden (Fig.3) über je eine Zugstange 18 oder nur an einem Ende (4) über eine Zug-
und Druckstange 18 am seitlichen Langträger des Hauptrahmens 12 angelenkt ist Im ersten Fall (Fig.3)
ist dabei wieder ein Längsspiel s vorgesehen, um zu vermeiden, daß die Zugstangen 18 auch auf Druck
beansprucht werden können. In beiden Fällen greifen die zwischen den Rädern 21 und der Schiene 22
auftretenden Zug- und Bremskräfte zunächst am Zylinder 13 an und werden von dort hydraulisch auf die
Kolbenstangen 14 und sodann über die Zug- und/oder Druckstangen 18 auf den Hauptrahmen übertragen.
Die Fig. 5 und 6 zeigen die Hydrauliksysteme in Ausführungen, die den tatsächlichen Betriebserfordernissen
Rechnung tragen. Im Beispiel nach F i g. 5 ist jede der Verbindungsleitungen 26 und 27 zwischen den
einander entsprechenden Arbeitsräumen 16 und 16'
bzw. 17 und 17' an beiden Hydraulikzylindern 13 und 13' mit einem elastisch wirkenden Druckspeicher 28
verbünden, der als Zylinder mit einem durch eine Schraubenfeder 29 belasteten Kolben 30 ausgebildet
und mit einem Sicherheitsventil 31 sowie einem Rückschlagventil 32 zum Nachfüllen von Hydrauliköl
versehen ist
F i g. 6 zeigt nebeneinander zwei Hydrauliksysteme, von denen jedes zur Anlenkung eines Drehgestells 11 an
den Hauptrahmen 12 dient An jeder der vier
Verbindungsleitungen ist in diesem Fall ein Gasdruckspeicher 33 mit Sicherheitsventil 34 angeschlossen.
Außerdem ist zum Ausgleich größerer Leckverluste ein gemeinsamer größerer Gasdruckspeicher 35 (oder eine
Förderpumpe) vorgesehen, der an jede der vier
Verbindungsleitungen über jeweils ein Rückschlagventil
36 und ein Speiseventil 37 angeschlossen ist Außerdem ist jede Verbindungsleitung mit einem Ablaßventil 38
versehen. Die Ventile 37 und 38 sind als Magnetventile
ausgebildet und können daher durch elektromagnetische Stellungswächter selbsttätig eingeschaltet werden,
sobald die Kolben 15 in den Hydraulikzylindern 13 von ihrer Sollstellung (bei Geradeausfahrt in Zylindermitte)
zu stark abweichen.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
130 218/27
Claims (8)
1. Vorrichtung zur Übertragung der Zug- und Bremskräfte zwischen einem drehzapfenlosen Drehgestell
und dem Hauptrahmen von Drehgestellschienenfahrzeugen, insbesondere von Triebfahrzeugen,
bei der symmetrisch zur senkrechten Längsmittelebene an beiden Fahrzeugseiten Zug- und/oder
Druckstangen mechanische Verbindungen zwischen dem einen Fahrzeugteil und den Kolben der am ic
anderen Fahrzeugteil befestigten Hydraulikzylinder herstellen, wobei die Arbeitsräume der Hydraulikzylinder
in Leitungsverbindung stehen, gekennzeichnet
durch die Kombination der für sich bekannten Merkmale, daß die Zug- und/oder '5
Druckstangen (18 und 18') jeweils an ihren beiden Enden kardanisch angelenkt sind (Fig.5) und in
Verbindung mit Flexicoil-Schraubenfedern zur Abstützung
des Hauptrahmens (12) auf dem Drehgestell (11) die elastische Übertragung der Zug- und
Bremskräfte gewährleisten.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenstange (14) des an einem
Fahrzeugteil (Drehgestell 11 bzw. Rahmen 12) befestigten Hydraulikzylinders (13) eine kreuzkopfartige
Führung (20) aufweist
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß beide Enden der Kolbenstange (14)
eines am Drehgestell (11) befestigten doppeltwirkender Zylinders (13) über je eine kardanisch
angelenkte Zugstange (18) mit dem Hauptrahmen
(12) verbunden sind, wobei die Lagerung der Zugstange (18) an dem Hauptrahmen (12) ein Spiel
(s) aufweist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Enden der Kolbenstange
(14) eines an dem Hauptrahmen (12) befestigten doppeltwirkenden Hydraulikzylinders
(13) Rollen (24) aufweisen, über die sie mit je einem
vor und hinter dem Zylinder (13) im Hauptrahmen ^o (12) gelagerten lotrechten Hebel (23) kraftschlüssig
verbunden sind, wobei die anderen Enden der lotrechten Hebel (23) über Zugstangen (18) am
Drehgestell (11) angelenkt sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen (24) gegenüber den
lotrechten Hebeln (23) ein Spiel (s) aufweisen.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in den Verbindungsleitungen
(26 und 27) Speise- und Ablaßventile (37 bzw. so 38) sowie Gasdruckspeicher (35) oder Förderpumpen
vorgesehen sind, durch die bei Bedarf, beispielsweise zum Ausgleich von Leckverlusten,
Menge und Druck der Hydraulikflüssigkeit in diesen Leitungen geregelt werden kann.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsleitungen
(26 und 27) mit Sicherheitsventilen (31 bzw. 34) versehen sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsleitungen
(26 und 27) jeweils mit nachfüllbaren, elastisch wirkenden Druckspeichern (28 bzw. 33) versehen
sind.
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