DE2000644A1 - Vorrichtung zur maschinellen Erkennung eingepraegter Zeichen - Google Patents
Vorrichtung zur maschinellen Erkennung eingepraegter ZeichenInfo
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Description
IBM Deutschland
Internationale Büro-Matchinen Getelltchaft mbH
Anmelderinj
Amtliches Aktenzeichen:
Böblingen, den 5, Januar 1970 bt-gr
International Business Machines Corporation, Armonk, N.Y. 10504,
USA
Neuanmeldung
Aktenzeichen der Anmelderin: Docket RO 967 036
Vorrichtung zur maschinellen Erkennung eingeprägter Zeichen
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur maschinellen Erkennung
eingeprägter oder auf anderer Weise gegenüber einer Aufzeichnungsträgeroberfläche vertieft angeordneter Zeichen.
Aufzeichnungsträger mit eingeprägten Zeichen sind beispielsweise Kredit- und Kennkarten, wie sie heute vielfach Verwendung
finden. Es ist zwar möglich, derartige Karten mit optischen Zeichenerkennungsmaschinen zu lesen, jedoch erfordert
dies den Einsatz von mehr oder minder grossen Datenverarbeitungsanlagen,
üblicherweise werden geprägte Karten unter Zwischenschaltung eines Farbbandes als Druckstock zur übertragung
von Teilen des Karteninhalts auf Rechnungen, Überweisungen und dergleichen benutzt. In vielen Fällen ist es
jedoch erwünscht, auf der Karte befindliche Zeichen maschinell zu erkennen, um beispielsweise einen Kontostand vor Belastung
dieses Kontos auf ausreichende Deckung zu prüfen.
Docket RO 967 036
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Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine einfache und betriebssichere Vorrichtung zur Erkennung geprägter Zeichen
auf Aufzeichnungsträgern anzugeben.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass eine Mehrzahl von mit erhabenen Vergleichsmustern versehenen Abtastelementen vorhanden
ist, die einzeln nacheinander mit dem zu erkennenden eingeprägten Zeichen zur Deckung gebracht werden und dabei unter Vorspannung
am Aufzeichnungsträger anliegen, und, dass eine Einrichtung vorhanden ist, die zur Feststellung der bei Übereinstimmung
des erhabenen Vergleichsmusters mit dem eingeprägten Zeichen eintretenden, durch eine Bewegung in unaefährer Richtung
der Normalen zur Aufzeichnungsträgeroberfläche hervorgerufenen
Ortsveränderung eines Abtastelements dient. Bei geprägten Karten wird mittels dieser Vorrichtung also nicht die mit erhabenen
Zeichen versehene Kartenseite, sondern die Rückseite gelesen. Vom Standpunkt der maschinellen Zeichenerkennung aus erscheint
dieses Verfahren vorteilhaft, da eingeprägte oder auf andere Weise gegenüber einer Aufzeichnungsträgeroberfläche vertieft
angeordnete Zeichen kaum einer Abnutzung oder einer mechanischen Beschädigung ausgesetzt sind. Gerade die Benutzung der erhabenen
Kartenseite - wie oben bereits erwähnt - als Druckstock bedingt einer Abnutzung und kann, z.B. bei fehlerhafter Einstellung des
Druckmechanismus, zu derart starken Beschädigungen führen, dass eine maschinelle Zeichenerkennung auf Schwierigkeiten stösst.
Die erfindungsgemässe Vorrichtung benutzt zur Erkennung ein
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mm "3 —
Maskenverfahren, bei dem jeder Buchstabe mit als erhabene Vergleichsmuster
auf Abtastelementen ausgebildeten Masken verglichen
wird. Diese Maske wird mit einer gewissen Vorspannung gegen den Aufzeichnungsträger gedrückt, Übereinstimmung von zu erkennendem
Zeichen und Maske, d.h. Abtastelement, erlaubt eine Bewegung
des Abtastelement zum Aufzeichnungsträger. Diese mechanische
Lageveränderung ist durch einfache Mittel, beispielsweise durch einen zweckentsprechend ausgebildeten Schalter, überprüfbar, da ^
nur eine Bin'irentucheidung - JA-NFIN-Entscheidunq - erforderlich
ist.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, dass während einer Zeichenabtastung die Zeichen, auf die mehrere
Vergleichsmuster zutreffen, zuerst mit dem jeweils richtigen Muster verglichen werden, und dass die nachfolgenden, Übereinstimmung
von Muster und Zeichen anzeigenden Signale unterdrückt werden. Dadurch wird erreicht, dass während eines Abtastzyklus
das erste Ubereinstimmunqssignal aus einer möglichen Vielzahl
von solchen Signalen das Zeichen identifiziert.
Weitere Ausaestaltungen der Erfindung sind den Ansprüchen, Einzelheiten
den Zeichnungen sowie der zugehörigen Beschreiblang zu entnehmen. Auf den Zeichnungen zeigt
Fig. 1 eine soqenannte ExDlosionsdarstellung der wichtlasten
Fig. 1 eine soqenannte ExDlosionsdarstellung der wichtlasten
TeiIe der vorliegenden Erfindung
Fig. 2 eine Seitenansicht der Erfindung
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Fig. 4 eine der für geprägte Karten verwendeten Schrifttypen mit den zugehörigen Vergleichsmustern
Fig. 5 eine vereinfachte Darstellung der Erkennungsschaltung
durch
Fig. 6 und 7 Impulsdiagramme, wie sie die in der Figur 5 gezeigten Schaltung erzeugt werden
P Fig. 8 eine streifenförmige Anordnung der Abtastelemente
Fig. 9 eine Seitenansicht einer mit der in Fig. 8 gezeigten Streifenanordnung arbeitenden Erkennungsvorrichtung
Fig. 10 eine Anordnung der Abtastelemente in mehreren
nebeneinander liegenden Streifen.
Wie in den Fig. 1 und 2 zu sehen ist, wird die zu lesende
Karte 13 durch ein Kartenbett 10 und eine in geringer Höhe
^ über dem Kartenbett befindliche Kartenführung 11 geführt.
Die Kartenführung 11 besteht aus einem sich in Kartentransportrlchtung erstreckenden U-Profil mit geringer Schenkellänge, wobei die Abmessungen so gewählt sind, dass die Schenkel 12 die
auf der Frontseite der zu Inenden Karte hervorstehende^ Zeichenteile umfasst. Durch die Kartenführung 11 erfolgt demnach eine
Ausrichtung der Karte 13 quer zur Transportrichtung. Die Längsausrichtung und Vorschubbegrenzung übernimmt ein durch eine
öffnung der Kartenführung 11 in den Kartenweg hineinragendes
Begrenzungsrad 15 mit Zähnen 16, wobei der Abstand zwischen zwei Zähnen 16 der Breite eines Zeichens entspricht. Da die Karte 13
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in Richtung quer zum Transport durch die Kartenführung 11 geführt wird und keine Ausrichtung mittels der Kartenkanten vorgenommen
wird, sind auch Karten mit einer nicht parallel zu den Kartenkanten
geprägten Zeichenzeile ohne Schwierigkeiten lesbar. Die Stärke der beiden Schenkel 12 der Kartenführung 11 ist so gering
bemessen, dass eine Beschädigung weiterer auf der Karte befindlicher Prägezeichen nicht möglich ist. Auf der Welle 19 ist eine
kontinuierlich rotierende Antriebsrolle 18 angebracht, die durch eine öffnung des Kartenbetts 10 gegen die Rückseite der Karte
gedrückt wird. Auf der Welle 21 ist eine in Fig. 3 detailliert gezeigte Abtastscheibe 20 befestigt. Diese Abtastscheibe 20 besteht
aus einer Anzahl von mit erhabenen Abtastmustern versehenen Abtastelementen 22, die sich über ungefähr zwei Drittel des Scheibenumfangs
erstrecken. Das restliche Drittel der Scheibe 20 bildet ein ebenes, während des Kartentransports die Karte berührendes
Segment 24. In Fig. 2 ist zu erkennen, dass die die Abtastscheibe 20 tragende Welle 21 nicht senkrecht, sondern geneigt
zur Transportrichtung der Karte angeordnet ist. Dadurch werden die federnden Abtastelemente 22 bei Berührung der Kartenrückseite
abgebogen und liegen unter Vorspannung an der Karte an. Der Betätigungshebel7 eines Schalters 26 berührt die
Rückseite des jeweils an der Karte anliegenden Abtastelements 22. Bei Übereinstimmung des auf einem Abtastelement 22 befindlichen,
erhabenen Abtastmusters mit dem Profil des eingeprägten Zeichens bewegt sich das Abtastelement 22 um einen
kleinen Weg nach oben. Dadurch wird über den Betätigungshebel der Schalter 26 geschlossen, so dass an seinem Ausgang ein die
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Übereinstimmung von Zeichen und Vergleichsmuster anzeigendes
Signal abgreifbar ist. Ausserdem sind auf der Welle 21 noch
die beiden Nockenscheiben 29 und 30 befestigt, die über die Betätigungshebel 33a und 34a die Schalter 33 und 34 betätigen. Die beiden letztgenannten Schalter werden dann geschlossen, wenn die an den beiden Nockenscheiben angebrachten
Nocken an den zugehörigen Betätigungshebeln vorbeilaufen.Die P Welle 35 wird durch einen Motor angetrieben und treibt ihrerseits über den Riemen 38 die Antriebsrolle 18 und über dass
Kegelradpaar 36 und 37 die Welle 21 an. Der Antrieb der Begrenzerrolle 15 erfolgt jeweils dann über nicht dargestellte
übertragungsmittel von der Welle 35, wenn die Kartenrückseite
vom eben ausgebildeten Segment 24 der Abtastscheibe 20 berührt wird.
Wie in Fig. 3 zu sehen ist, besitzt die Abtastscheibe insgesamt 10 mit erhabenen Vergleichsmustern versehene Abtastelemente
22. Jedes Vergleichsmuster enthält die vertikalen Teile des zugehörigen Zeichens. In Fig. 4 sind die Konfigurationen dargestellt. Es ist zu erkennen, dass einige Muster notwendige,
jedoch nicht hinreichende Bedingungen für die definitive Erkennung eines Zeichens darstellen. Beispielsweise treffen ι
auf die Ziffer "0" auch die Erkennungsmuster der Ziffern 9, 8, 7, 6, 5, 3 und 2 zu. Diese Schwierigkeit wird dadurch umgangen, dass die Anordnung der Abtastmuster so getroffen ist,
dass die Zeichen, auf die mehrere Abtastmuster zutreffen, zuerst mit den jeweils richtigen Mustern verglichen werden. Sobald also
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innerhalb eines Abtastzyklus mehrere Erkennungssignale auftreten, wird das Zeichen durch das erste Signal identifiziert.
Wie in Fig. 5 zu sehen ist, wird die zugehörige elektrische Schaltung mit einer Gleichspannung von 12 Volt betrieben. Die
Sc' "»lter 26, 33 und 34 sind parallel zueinander und in Serie
zu einem Zähler und Decoder 40 geschaltet. Zwischen Schalter 26 und den Schaltern 33 und 34 befindet sich ein Widerstand,
so dass das Schliessen der beiden letztgenannten Schalter ein Signal von 6 Volt, das Schliessen des Schalters 26 ein Signal
von 12 Volt auf den Decoder 40 gibt.
Zum Betrieb wird eine geprägte Karte 13 so in das Gerät eingeschoben,
dass sich die erhabene Zeichenzeile innerhalb der Kartenführung 11 befindet. Sobald die vordere Kante der Karte
die Antriebsrolle 18 berührt, wird sie selbständig so weit befördert, bis das erste Zeichen einen Zahn 16 des Begrenzerrades
15 berührt. Eine nicht dargestellte Rutschkupplung zwischen Antriebswelle 3.5 und Antriebsrolle 18 verhindert eine Beschädigung
der Karte. Die 10 Abtastelemente 22 prüfen nun die eingeprägte Rückseite des am Begrenzerrad 15 anliegenden Zeichens.
Kurz vor Beginn dieser Prüfung betätigt die Nocke der Nockenscheibe 3O den Schalter 34 wodurch (veral. Fig. 5) ein langes 6-Volt-Startsignal
abgegeben wird. Die Nockenscheibe 29 besitzt 10 Nocken, die den Schalter 33 synchron mit den 10 das eingeprägte Zeichen
abtastenden Abtastelementen 22 einschaltet. Nach dem langen 6-Volt-Startsignal
folgen nun also 10 kurze 6-Volt-Impulse. Sobald
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eines der Vergleichsmuster auf den Abtastelementen 22 die Zeichenbedingungen erfüllt, wird der Schalter 26 betätigt, wodurch der
vom Schalter 33 abgegebene 6-Volt-Impuls durch einen 12-Volt-
sich Impuls überlagert wird, unter der Annahme, dass die Ziffer "5"
in Abtastposition befindet, entsteht die in Fig. 6 gezeigte Impulskette. Bei Abtastung einer "8" tritt die in Fig. 7 gezeigte Impulskette auf. Da die Abtastmuster für die Ziffern 5, 3 und 2 ebenfalle
die Bedingungen erfüllen, treten an diesen Stellen in der Impulskette wiederum Erkennungeimpulse auf. In diesem Fall wird vom
Decoder nur der erste innerhalb defl Abtastzyklus, d.h. innerhalb einer Impulskette, aufgetretene 12-Volt-Impuls als Erkennungssignal gewertet.
Eine weitere Ausführungsform der Erfindung ist in den Fig. 8 und 9 gezeigt. Eine Reihe von Abtastelementen 50 let auf
einem flexiblen Band 51 angeordnet. Die Flexibilität des Bandes 51 lässt die zur Erkennung notwendige Auslenkbewegung
der Abtastelemente 50 zu. Durch geringfügige Variationen dieser Anordnung können eingeprägte Zeichen seriell und/oder parallel
gelesen werden. In Fig. 9 ist eine Anordnung für serielles Lesen dargestellt. Die Abtastelemente 50 werden seriell der Abtastposition zugeführt und dort durch eine Blattfeder 53 gegen
die Einprägungen im Aufzeichnungsträger gedrückt. Bei Übereinstimmung des Abtastmusters mit dem eingeprägten Zeichen bewegt
sich das Abtastelement 50 nach oben und die an beiden Seiten angebrachten Zapfen 54 (vergl. Fig. 8) laufen oberhalb der festen
Führung 55 weiter. Ist keine Übereinstimmung zwischen Abtastmuster Docket RO 967 036 0 0 9 8 3 0/1641
~" 9 "■
■und eingeprägtem Zeichen vorhanden, so bewegen sich die Zapfen
54 unterhalb der festen Führung 55 weiter. Die Peststellung,
welches Abtastelement 50 innerhalb eines Abtastsyklus als erstes
sich oberhalb der festen Führung 55 befunden hat, ermöglicht eine
Identifizierung des eingeprägten Zeichens.
Eine weitere Ausführung in Form einer ebenen Anordnung paralleler
Abtaststreifen ist in Fig. 10 gezeigt. Jeder Abtaststreifen 60 enthält Abtastelemente 61 mit erhabenen Vergleichsmustern 62.
Als Träger dient ein flexibles Band 63, um die notwendige vertikale Lageänderung der Abtastelemente auzulassen. Jedes
Abtastelement 61 besitzt einen abgewinkelten Betätigungshebel 65, dessen Kröpfung 66 als Kontakt dient. Unterhalb jedes Abtaststreifens
60 befindet sich ein Kontaktblock 67, der auf der Stange 69 parallel zur Bewegungsrichtung des Abtaststreifens 60
beweglich ist. Jeder Kontaktblock 67 besitzt an seiner Oberseite einen Arm 71 mit einem verstärkten Kopf 72, der einseitig 'eingekerbt
ist, derart, dass zwischen Kopf 72 und Kontaktblock 67 ein Kanal zur Durchführung des sich vom Abtastelement 61 erstreckenden
abgekröpften Ende 66 des Hebels 65 bei nicht angehobenen Abtastelement 61 bildet.
In Betrieb bewegen sich die Abtaststreifen 60 entlang der eingeprägten
Zeichen. Stimmen Vergleichsmuster und abgetastetes Muster nicht überein, so bewegen sich die Hebelenden 66 - wie oben bereits
erwähnt - durch den Kanal 73 zwischen Kontaktblock 67 und Kopf 72.
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Sobald ein Abtastelement 61 angehoben wird, trifft das Hebelende
66 auf die Kerbe des Kopfes 72 und bewegt daher den Kontaktblock
67 entlang der Stanqe 69. Die Position des Kontaktblocks 67 wird
durch eine nicht dargestellte Matrix abgetastet. Durch eine zweckentsprechend ausgebildete, nicht dargestellte Schaltung ist in
ähnlicher Weise wie bei den oben beschriebenen Verfahren eine
Erkennung des abgetasteten Zeichens möglich.
ähnlicher Weise wie bei den oben beschriebenen Verfahren eine
Erkennung des abgetasteten Zeichens möglich.
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Docket RO 967 036
Docket RO 967 036
Claims (7)
1.) Vorrichtung zur maschinellen Erkennung eingeprägter oder auf andere: Weise gegenüber einer Aufzeichnungsträgeroberfläche
vertieft angeordneter Zeichen, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mehrzahl von mit erhabenen Vergleichsmustern
(62) versehenen Abtastelementen (22, 50, 61) vor- ä
handen ist, die einzeln nacheinander mit dem zu erkennenden eingeprägten Zeichen zur Deckung gebracht werden und dabei
unter Vorspannung am Aufzeichnungsträger anliegen, und dass eine Einrichtung (26, 27, 66, 72) vorhanden ist, die
zur Peststellung der bei Übereinstimmung des erhabenen Vergleichsmusters mit dem eingeprägten Zeichen eintretenden,
durch eine Bewegung in ungefährer Richtung der Normalen zur Aufzeichnungsträgeroberfläche hervorgerufenen Ortsveränderung
eines Abtastelementes (22, 50, 61) dient.
2.) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abtastelemente (22, 50, 61) auf oder an einem elastischen
Träger (51, 63) angeordnet oder selbst elastisch, insbesondere als Blattfeder (22) ausgebildet sind.
3.) Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abtasteleraente (22) als kreissektorförmige Blattfedern
ausgebildet und zu einer Abtastscheibe (20) zusammengefasst sind.
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Docket RO 96 7 036
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4.) Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
dass die Abtastelemente (22) nur einen Teil des Scheibenumfangs einnehmen (Fig, 3).
5.) Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
dass die Abtastscheibe (20) an einer während des Abtastvorgangs kontinuierlich angetriebenen Welle (21)
befestigt ist, deren Längsachse zur Normalen der abzutastenden Aufzeichnungsträgeroberfläche geneigt verläuft,
dass diese Welle (21) ausserdem zwei Nockenscheiben (29, 30) trägt, deren Nocken zwei Schalter
(33, 34) betätigen, wobei die erste Nockenscheibe (30) mit einer Nocke, die zweite Nockenscheibe (29) mit einer
der Anzahl der auf der Abtastscheibe (20) vorhandenen Anzahl von Nocken versehen ist und dass der Betätigungshebel
(27) eines dritten Schalters (26) auf der Rückseite jeweils des Abtastelements (22) aufliegt, welches
das zu erkennende eingeprägte Zeichen abfühlt.
6.) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die auf den Abtastelementen (22,50,61) angebrachten
erhabenenVergleichsmuster (62) geradlinig und zur Bewegungsrichtung der Abtastelemente (22, 50, 61) während
des Abtastvorgangs tangential verlaufen.
7.) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, Docket RO 967 036 0 09830/1641
2000844
dass während einer Zeichenabtastung die Zeichen, auf die
mehrere Vergleichsmuster zutreffen, zuerst mit dem jeweils
richtigen Muster verglichen werdan vnä dass die nachfolgen'
den, Übereinstimmung von Muster und Seichen anzeigenden Signale unterdrückt werden.
009I30/1S41
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US78973069A | 1969-01-08 | 1969-01-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2000644A1 true DE2000644A1 (de) | 1970-07-23 |
Family
ID=25148520
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702000644 Pending DE2000644A1 (de) | 1969-01-08 | 1970-01-08 | Vorrichtung zur maschinellen Erkennung eingepraegter Zeichen |
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| FR (1) | FR2027893A1 (de) |
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- 1969-12-19 GB GB1251306D patent/GB1251306A/en not_active Expired
-
1970
- 1970-01-08 JP JP45002329A patent/JPS4919613B1/ja active Pending
- 1970-01-08 DE DE19702000644 patent/DE2000644A1/de active Pending
Also Published As
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