DE20002307U1 - Verbindungsbeschlag - Google Patents

Verbindungsbeschlag

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Description

Verbindungsbeschlag
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Verbindungsbeschlag zur Festlegung eines Bodens an einer Möbelseitenwand, umfassend ein L-förmiges Tragteil, eine Aufnahmehülse und ein Verriegelungselement, wobei ein erster Schenkel des L-förmigen Tragteiles an einer Möbelseitenwand festlegbar ist und teilweise sowie formschlüssig von der Aufnahmehülse hintergriffen ist und geneigte, schwalbenschwanzartige Führungsbahnen aufweist, die gegenüber der Befestigungsebene derart geneigt verlaufen, daß die mit korrespondierenden Führungsstegen ausgestattete Aufnahmehülse in Richtung der Befestigungsebene gezogen wird und daß durch das in der Aufhahmehülse drehbar gelagerte Verriegelungselement, welches bereichsweise mit einer gegenüber einem Widerlager des Tragteiles anliegenden und einem in Drehrichtung ansteigenden Spannsegment versehen ist, die Aufnahmehülse gegen den rechtwinklich zum ersten Schenkel verlaufenden zweiten Schenkel des Tragteiles angezogen wird.
Verbindungsbeschläge der gattungsgemäßen Art sind an sich bekannt.
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Anmeldetext vom 08.02.2000 Seite 2
Mit derartigen Verbindungsbeschlägen werden überwiegend die Böden eines Schrankmöbels mit den Seitenwänden verbunden, wobei durch die gegenüber der Befestigungsebene des Tragteiles geneigt verlaufenden Führungsbahnen einerseits und Führungsstege andererseits die Aufnahmehülse und damit auch ein Boden, in den eine derartige Aufnahmehülse eingelassen ist, lotrecht an die Seitenwand herangezogen wird.
Bei ungünstigen Maßabweichungen im Bereich der zu verbindenden Teile ist nicht auszuschließen, daß die Anzugskräfte in der Ebene des Bodens nicht ausreichen, um eine erwünschte Stabilität eines Schrankmöbels zu erzielen.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verriegelungselement der gattungsgemäßen Art zu schaffen, welches bei prinzipiell einfacher Handhabung die Möglichkeit bietet, unter Überbrückung von Fertigungstoleranzen einen sicheren Anzug von miteinander zu verbindenden Möbelteilen zu gewährleisten.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Verriegelungselement eine radial zur Drehachse des Verriegelungselementes verlaufende Spannkurve aufweist, die eine am ersten Schenkel des Tragteiles angeformte Nase hintergreift, so daß die Aufnahmehülse bei in Verriegelungsposition verdrehtem Verriegelungselement in Richtung des ersten Schenkels des Tragteiles gezogen wird.
Durch diese konstruktive Maßnahme wird - unabhängig von den Toleranzen der Bauteile des Verriegelungsbeschlages selbst wie auch von Toleranzen bezüglich der Lage derjenigen Aufnahmebohrung, in die die Aufnahmehülse eingesetzt ist - die Möglichkeit geschaffen, die miteinander zu verbindenden Möbelteile fest aneinander zu ziehen. Die Spannkurve des Verriegelungselementes hintergreift eine Nase des ersten Schenkels des L-förmigen Tragteiles und durch Verdrehen des Verriegelungselementes in seine endgültige Verriegelungsposition ergibt sich eine von der Steigung der Spannkurve abhängige Verschiebung der Aufnahmehülse in Richtung der Befestigungsebene des ersten Schenkels des Tragteiles.
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Anmeldetext vom 08.02.2000 Seite 3
Hierdurch können die oben erwähnten Toleranzen weitestgehend ausgeglichen werden.
Zur Erhöhung der Stabilität der erzielbaren Verbindung ist es vorteilhaft, wenn das Verriegelungselement mit einer Schneide versehen ist, die bei in Verriegelungsposition verdrehtem Verriegelungselement einen schlitzartigen Durchbruch der Aufnahmehülse nach außen durchtritt und über den äußeren Umfang der Aufnahmehülse hinaus vorsteht.
Diese Schneide dreht sich notwendigerweise bei in Verriegelungsposition verdrehtem Verriegelungselement in die Lochlaibung der die Aufnahmehülse aufnehmenden Bohrung eines Bodens ein, wodurch sich eine Erhöhung der Stabilität der Verbindung ergibt, insbesondere gegen ungewolltes Lösen in Achsrichtung der Aufnahmehülse.
Weitere Merkmale der Erfindung sind Gegenstand von Unteransprüchen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den beigefügten Zeichnungen dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben.
Es zeigen:
Figur 1 eine perspektivisch dargestellte Vorderansicht eines Tragteiles eines erfindungsgemäßen Verbindungsbeschlages,
Figur 2 eine perspektivisch dargestellte Rückansicht des Tragteiles gemäß Figur 1,
Figur 3 einen Vertikalschnitt durch das Tragteil gemäß den Figuren 1 und 2,
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Anmeldetext vom 08.02.2000 Seite 4
Figur 4 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles IV in Figur 3,
Figur 5 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles V in Figur 3,
Figur 6 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles VI in Figur 3,
Figur 7 eine perspektivische Darstellung einer Aufnahmehülse eines erfindungsgemäßen Verbindungsbeschlages,
Figur 8 eine perspektivische Halbschnitt-Darstellung der Aufnahmehülse gemäß Figur 7,
Figur 9 eine perspektivische Darstellung der Aumahmehülse in Blickrichtung
des Pfeiles IX in Figur 7,
15
Figur 10 einen Vertikalschnitt durch die Aufnahmehülse gemäß den Figuren 7-9,
Figur 11 einen Schnitt nach der Linie XI-XI in Figur 10,
Figur 12 eine Draufsicht auf ein Verriegelungselement des erfindungs gemäßen Verbindungsbeschlages,
Figur 13 einen Schnitt durch das Verriegelungselement nach Figur 12,
Figur 14 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles XVII in Figur 13,
Figur 15 einen Teilschnitt nach der Linie XV-XV in Figur 14,
Figur 16 eine perspektivische Darstellung der Aumahmehülse mit zugehörigem Verriegelungselement vor dem Zusammenfügen der beiden genannten
Teile,
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Anmeldetext vom 08.02.2000 Seite 5
Figur 17 eine Draufsicht auf Aufnahmehülse und Verriegelungselement in einer Position, in der das Verriegelungselement in die Aufnahmehülse einsetzbar ist,
5
Figur 18 eine Draufsicht auf die Aufnahmehülse mit eingesetztem Verriegelungselement,
Figur 19 einen Radialschnitt durch die Aufnahmehülse mit eingesetztem Verriegelungselement in Montageposition,
Figur 20 einen der Figur 19 entsprechenden Schnitt bei in Verriegelungsposition verdrehtem Verriegelungselement,
Figur 21 einen Vertikalschnitt durch zwei miteinander zu verbindende Möbelteile unter Verwendung eines erfindungs gemäßen Verbindungsbeschlages in Montagepo s ition,
Figur 22 einen der Figur 21 entsprechenden Schnitt nach dem Verbinden der beiden Möbelteile,
Fig. 23a-c Radialschnitt-Darstellungen durch den erfindungsgemäßen Verbindungsbeschlag im Sichtbereich des Verriegelungselementes und in verschiedenen Drehstellungen des besagten Verriegelungselementes,
25
Figur 24 eine Ansicht der Aufnahmehülse mit eingesetztem Verriegelungselement in Richtung des Pfeiles XXIV in Figur 21,
Figur 25 eine perspektivische Darstellung von Tragteil und Verriegelungselement in Montageposition unter Weglassung der das Verriegelungselement auf
nehmenden Aufnahmehülse,
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Anmeldetext vom 08.02.2000 Seite 6
Figur 26 eine perspektivisch gezeigte Schnittdarstellung von Tragteilen und Verriegelungselement bei in Verriegelungsposition verdrehtem Verriegelungselement, unter Weglassung der Aufhahmehülse,
5
Figur 27 eine perspektivisch gezeigte Schnittdarstellung von Tragteil und Aufnahmehülse im montierten Zustand unter Weglassung des Verriegelungselementes.
In den Zeichnungen ist mit dem Bezugszeichen 1 insgesamt ein Verriegelungsbeschlag zur Festlegung beispielsweise eine Bodens 2 an einer Möbelseitenwand 3 gezeichnet, siehe hier insbesondere die Figuren 21 und 22.
Dieser Verriegelungsbeschlag 1 umfaßt ein L-förmiges Tragteil 4, eine Aufnahmehülse 5 und ein Verriegelungselement 6.
Das L-förmige Tragteil 4 ist ausführlich in den Figuren 1-6 gezeigt.
Diese Figuren 1-6 machen deutlich, daß das L-förmige Tragteil 4 einen ersten Schenkel 4a und einen rechtwinklig dazu verlaufenden zweiten Schenkel 4b aufweist.
Der erste Schenkel 4a ist zur Festlegung des Tragteiles 4 an einer Möbelseitenwand 3 bestimmt und demzufolge mit einer Durchgangsbohrung 7 für eine Befestigungsschraube versehen.
Der zweite Schenkel 4b dient zur Abstützung der schon erwähnten Aufnahmehülse 5 und ist in Form einer Stützplatte ausgebildet, die mittig mit einer Durchtrittsöffnung 8 versehen ist. Auf die Bedeutung dieser Durchtrittsöffnung 8 wird später eingegangen.
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Anmeldetext vom 08.02.2000 Seite 7
Der erste Schenkel 4a ist rückseitig, also im benachbarten Bereich seiner Befestigungsebene, mit schwalbenschwanzartigen Führungsbahnen 9 ausgestattet, was insbesondere aus den Figuren 2 und 4 hervorgeht. Diese schwalbenschwanzförmigen Führungsbahnen 9 sind gegenüber der Befestigungsebene des Tragteiles 4 an einer Möbelseitenwand 3 geneigt verlaufend ausgebildet.
Die in den Figuren 7-11 detailliert gezeigte Aufnahmehülse 5, die außenseitig mit Harpunenstegen 10 versehen und in eine Bohrung 2a eines Bodens 2 einsetzbar ist, kann in an sich bekannter Weise unter Hintergreifung eines Teilbereiches des ersten Schenkels 4a auf das Tragteil 4 aufgeschoben werden. Wie die Figuren 7-11 zeigen, ist die Aufnahmehülse 5 mit ebenfalls schwalbenschwanzförmigen und mit den Führungsbahnen 9 des ersten Schenkels 4a des Tragteiles 4 korrespondierenden Führungsstegen 11 ausgestattet.
Durch die geneigten Führungsbahnen 9 und die entsprechend geneigten Führungsstege 11 wird die Aufhahmehülse 5 beim Aufschieben auf den ersten Schenkel 4a des Tragteiles 4 in Richtung der Befestigungsebene des Tragteiles 4 - also in Richtung einer Möbelseitenwand - angezogen.
An der Rückseite des ersten Schenkels 4a sind zwei vorspringende Nocken 12 vorgesehen, die bei aufgeschobener Aufnahmehülse von im Bereich der Führungsstege 11 vorgesehenen Rastnasen 13 hintergriffen werden, so daß sich eine gewisse Fixierung der Aufnahmehülse 5 gegenüber dem Tragteil 4 ergibt.
Weiterhin ist die Aufnahmehülse 5 mit einem gegenüber der Längsachse der Aufnahmehülse 5 geneigt verlaufenden Schlitz 14 versehen, der über einen bestimmten Umfangsbereich der Aufhahmehülse 5 sogar als schlitzartiger Durchbruch 14a den Außenmantel der Aufnahmehülse 5 durchbricht.
Im Bereich des Schlitzes 14 ist die Aufnahmehülse 5 innenseitig mit einer kreisförmig begrenzten Aufnahme 15 zur Lagerung des schon erwähnten Verriegelungs-
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Anmeldetext vom 08.02.2000 Seite 8
elementes 6 ausgestattet, wobei die Längsachse 15a dieser Aufiiahme 15 gegenüber der Längsachse der Aufnahmehülse im übrigen geneigt verläuft, so wie dies Figur 10 sehr deutlich zeigt.
Das Verriegelungselement 6, welches in den Figuren 12-15 detailliert dargestellt ist, weist einen scheibenartigen Abschnitt 6a und darüber hinaus vorstehende Lagerbolzen 6b und 6c auf, wobei der Lagerbolzen 6c im montierten Zustand in der Aufnahme 15 der Aufhahmehülse 5 drehbar gelagert ist.
Im scheibenartigen Abschnitt 6a ist das Verriegelungselement mit einem in Drehrichtung ansteigenden Spannsegment 16 ausgestattet. Außerdem weist das Verriegelungselement 6 im scheibenartigen Bereich 6a eine radial zurDrehachse 60 des Verriegelungselementes 6 verlaufende Spannkurve 17 auf.
In Richtung derDrehachse 60 des Verriegelungselementes 6 gesehen ist gegenüberliegend dem Spannsegment 16 und der Spannkurve 17 eine Schneide 18 angeformt.
Zurückkommend auf die Figuren 1-6 ist festzustellen, daß der von der Aufnahmehülse 5 hintergriffene erste Schenkel 4a des Tragteiles 4 mit einer in Richtung der Aufnahmehülse 5 vorspringenden Nase 19 ausgestattet ist.
Die Figuren 16-19 verdeutlichen, wie das Verriegelungselement 6 in die Aufhahmehülse 5 eingesetzt und nach Einnahme ihrer korrekten Position innerhalb der Aufnahmehülse 5 um dieDrehachse 60 verdreht werden kann.
Dabei macht insbesondere Figur 20 sehr deutlich, daß bei in Verriegelungsposition verdrehtem Verriegelungselement 6 das Spannsegment 16 und auch die Spannkurve 17 etwa in dem mittleren Bereich zwischen den beiden Führungsstegen 11 der Aufnahmehülse 5 liegen. Außerdem macht Figur 20 deutlich, daß in dieser Verriegelungsposition die am Verriegelungselement 6 angeformte Schneide 18 den schlitz-
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Anmeldetext vom 08.02.2000 Seite 9
artigen Durchbruch 14a der Aufnahmehülse 5 durchtritt und über den äußeren Umfang der Aufnahmehülse 5 hinaus vorsteht.
In der Verriegelungsposition gemäß Figur 20 befindet sich das Spannsegment 16 unterhalb der am ersten Schenkel 4a des Tragteiles 4 angeformten Nase 19 und die Spannkurve 17 liegt an der Rückflanke 20 der Nase 19 an.
Je nach Steigung der Spannkurve 17 ergibt sich dadurch ein deutlicher Anzug der Aufnahmehülse 5 in Richtung der Befestigungsebene des Tragteiles 4, in Gebrauchsstellung somit in Richtung einer Möbelseitenwand 3. Ein Boden 2, in dem die Aufnahmehülse 5 eingesetzt ist, wird somit deutlich und sicher an die Möbelseitenwand 3 herangezogen, weitestgehend unabhängig von den Toleranzen der Bauteile des Verbindungsbeschlages 1 und auch weitestgehend unabhängig von der Toleranz der Aufnahmebohrung 11 innerhalb eines Bodens 2.
Durch das Spannsegment 16 wird gleichzeitig die Aufnahmehülse 5 in Richtung des zweiten Schenkels 4b des Tragteiles 4 herangezogen.
Außerdem ist durch die über den Umfang der Aufnahmehülse 5 hinaus vorstehende Schneide 18 des Verriegelungselementes 6, die sich im Lochlaibungsbereich der Aufnahmebohrung 11 in das Material des Bodens 2 einschneidet, eine sichere axiale Festlegung der Aufnahmehülse 5 innerhalb der Aufnahmebohrung 11 des Bodens 2 über die Wirkung der Harpunenstege 10 hinaus gewährleistet.
Das Spannsegment 16 des Verbindungselementes 6 ist, was die Figuren 14 und 15 besonders deutlich veranschaulichen, an seiner in Verriegelungsstellung mit dem ersten Schenkel 4a des Tragteiles 4 zusammenwirkenden Oberseite mit einer zahnartigen Struktur 20 versehen, die im gezeigten Ausführungsbeispiel annähernd wellenförmig ausgeführt ist, so daß beispielsweise ein am ersten Schenkel 4a des Tragteiles 4 angeformter Rastnocken (in den Zeichnungen nicht dargestellt) eine rastende Sicherung der jeweiligen Drehstellung des Verriegelungselementes 6 er-
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Anmeldetext vom 08.02.2000 Seite 10
möglicht. Hierdurch wird nicht nur eine einmal eingenommene Verriegelungsposition gesichert, sondern auch gewährleistet, daß nach mehrmaliger Benutzung oder Betätigung des Verriegelungselementes 6 immer noch eine sichere Wirkung des gesamten Verbindungsbeschlages 1 möglich ist.
5
Es wurde schon beschrieben, daß die axiale Festlegung der Aufhahmehülse 5 in der Aufhahmebohrung 11 eines Bodens 2 zusätzlich zu den Harpunenstegen 10 der Aufnahmehülse 5 durch die Schneide 18 des Verriegelungselementes 6 verbessert werden kann.
Es besteht auch die Möglichkeit, die Führungsbahnen 9 des ersten Schenkels 4a des Tragteiles 4 einerseits und die hiermit zusammenwirkenden Führungsstege 11 der Aufnahmehülse 5 maßlich derart aufeinander abzustimmen, daß beim Aufschieben der Aufnahmehülse 5 auf den ersten Schenkel 4a des Tragteiles 4 eine gewisse Aufspreizung der Aufnahmehülse 5 erreicht wird, wobei durch die Wirkung der Harpunenstege 10 im Sinne einer sicheren Festlegung der Aufnahmehülse 5 in der Aufhahmebohrung 11 bewirkt wird. Diese Maßnahme kann gegebenenfalls zusätzlich zu der schon erwähnten Schneide 18, die letztendlich dem gleichen Zweck dient, vorgesehen sein.
Am Verriegelungselement 6 ist eine Rastnase 61 angeformt, die in einer Vormontagestellung oder Nullstellung, in der die Aufnahmehülse 5 nebst eingesetztem Verriegelungselement 6 auf die Führungsbahnen 9 des Schenkels 4a aufgeschoben werden kann, in eine Rastausnehmung 62 der Aufnahmehülse 5 eingerastet ist; siehe hierzu die Figuren 19 und 20.
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Claims (6)

1. Verbindungsbeschlag zur Festlegung eines Bodens an einer Möbelseitenwand, umfassend ein L-förmiges Tragteil, eine Aufnahmehülse und ein Verriegelungselement, wobei ein erster Schenkel des L-förmigen Tragteiles an einer Möbelseitenwand festlegbar ist und teilweise sowie formschlüssig von der Aufnahmehülse hintergriffen ist und geneigte, schwalbenschwanzartige Führungsbahnen aufweist, die gegenüber der Befestigungsebene derart geneigt verlaufen, daß die mit korrespondierenden Führungsstegen ausgestattete Aufnahmehülse in Richtung der Befestigungsebene gezogen wird und daß durch das in der Aufnahmehülse drehbar gelagerte Verriegelungselement, welches bereichsweise mit einer gegenüber einem Widerlager des Tragteiles anliegenden und in Drehrichtung ansteigenden Spannsegment versehen ist, die Aufnahmehülse gegen den rechtwinklig zum ersten Schenkel verlaufenden zweiten Schenkel des Tragteiles angezogen wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungselement (6) eine radial zur Drehachse (60) des Verriegelungselementes (6) verlaufende Spannkurve(17) aufweist, die eine am ersten Schenkel (4a) des Tragteiles (4) angeformte Nase (19) hintergreift, so daß die Aufnahmehülse (5) bei in Verriegelungsposition verdrehtem Verriegelungselement in Richtung des ersten Schenkels (4a) des Tragteiles (4) gezogen wird.
2. Verbindungsbeschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungselement (6) mit einer Schneide (18) versehen ist, die bei in Verriegelungsposition verdrehtem Verriegelungselement (6) einen schlitzartigen Durchbruch (14a) der Aufnahmehülse (5) nach außen durchtritt und über den äußeren Umfang der Aufnahmehülse (5) hinaus vorsteht.
3. Verbindungsbeschlag nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse (60) des Verriegelungselementes (6) gegenüber der Befestigungsebene des ersten Schenkels (4a) geneigt verläuft.
4. Verbindungsbeschlag nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Spannsegment (16) des Verriegelungselements (6) an seiner mit dem ersten Schenkel (4a) des Tragteiles (4) zusammenwirkenden Oberseite mit einer zahnartigen oder wellenförmigen Struktur (20) versehen ist und daß am ersten Schenkel (4a) des Tragteiles (4) ein Rastnocken oder dergleichen angeformt ist, der bei in Verriegelungsstellung verdrehtem Verriegelungselement (6) in einer der durch die Struktur (20) gebildeten Rasten eingreift.
5. Verbindungsbeschlag nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die schwalbenschwanzartigen Führungsbahnen (9) eines ersten Schenkels (4a) des Tragteiles (4) einerseits und/oder die damit zusammenwirkenden Stege (11) der Aufnahmehülse (5) andererseits so dimensioniert bzw. derart aufeinander abgestimmt sind, daß sich im Montagezustand eine Aufspreizung der Aufnahmehülse (5) ergibt.
6. Verbindungsbeschlag nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmehülse (5) außenseitig in an sich bekannter Weise mit Harpunenstegen (10) ausgestattet ist.
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EP1156226A1 (de) * 2000-05-16 2001-11-21 Gianfranco Destro Verbindungsvorrichtung zum schnellen, lösbaren und rechtwinkligen Verbinden von zwei Teilen eines Möbelstückes
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Effective date: 20000511

R150 Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years

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R151 Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years

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R152 Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years

Effective date: 20080312

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