DE1998353U - Ventil - Google Patents

Ventil

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DE1998353U
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    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D16/00Control of fluid pressure
    • G05D16/04Control of fluid pressure without auxiliary power
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    • GPHYSICS
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Description

Die Erfindung betrifft ein Ventil, das zum willkürlichen Verbinden zweier Druckräume, von denen jeweils einer einen höheren Druck aufweist als der andere, dient. Derartige Ventile sind unter der Bezeichnung "Kurzschlussschieber" bekannt und werden bisher als Kolbenschieber ausgestaltet. Bei diesen treten bei hohen Drücken am Kolbenumfang Lackverluste auf, die entsprechende Energieverluste darstellen und beispielsweise in hydrostatischen Getrieben deren Wirkungsgrad vermindert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, durch Anwenden einer eine bessere Abdichtung ermöglichenden, an sich bekannten Bauform eine gute Abdichtung zu erzielen, und zwar unabhängig davon, in welchem der beiden Druckräume der höhere Druck wirkt. Gemäß der Erfindung ist in der die beiden Druckräume verbindenden Bohrung ein Kegelventil angeordnet, das mit einem Fortsatz, der durch den Druckraum, zu dem hin die Schließbewegung erfolgt, hindurchgeht, versehen ist, wobei dieser Fortsatz mit einem Kolben verbunden ist, der eine in den Druckraum führende Bohrung abschließt und andererseits druckentlastet ist, wobei die wirksame Kolbenfläche größer ist als die in dem Druckraum aus dem die Schließbewegung herausführt, druckbeaufschlagte Fläche des Kegelventils. Das hat zur Folge, dass dann, wenn in dem Druckraum, aus dem die Schließbewegung des Kegelventils dieses herausführen würde, der höhere Druck herrscht, dieser Druck auf die Fläche des Kegelventils einwirkt und dieses verschließt. Wirkt in einem anderen Betriebszustand in dem anderen Druckraum der höhere Druck, so erzeugt dieser durch das Einwirken auf die Kolbenfläche wiederum eine Überschusskraft, die das Kegelventil verschließt.
In Weiterausgestaltung der Erfindung kann der Fortsatz des Kegelventils beziehungsweise der Kolben mittels eines O-Ringes abgedichtet sein. Um die Reibungskräfte der O-Ringe auch dann zu überwinden, wenn nur geringe Drücke in beiden Druckräumen herrschen, kann das Kegelventil zusätzlich durch eine Feder belastet sein; insbesondere dann, wenn an dem Kegelventil wiederum ein Fortsatz ist, der aus dem Druckraum herausführt, können die Flächen so bemessen sein, dass auch bei den höchsten Drücken nur Kräfte auftreten, die ohne besondere Schwierigkeit manuell willkürlich überbrückt werden können. Außerdem unterstützt ein solcher Kolbenfortsatz die Führung des Kegelventils.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes im Schnitt dargestellt. In dem Gehäuse 1 ist eine Bohrung 2 vorgesehen, die die beiden Druckräume 3 und 4 miteinander verbindet. Der Druckraum 3 ist als Bohrung ausgestaltet, die nach oben durch einen starr mit dem Gehäuse 1 verbundenen Deckel 5 abgeschlossen ist, der zur Montage des Ventils dient. Koaxial zu den Bohrungen 2 und 3 ist eine weitere Bohrung 6 vorgesehen. Der Kanal 7 führt zu dem Druckraum 3 und der Kanal 8 führt zu dem Druckraum 4.
Der eigentliche Schieberkörper besteht aus dem Kegelventil 9, dessen oberen Fortsatz 10 und dessen unteren Fortsatz 11, der zusammen mit einer Hülse 12, die mit ihm durch einen Kerbstift 13 verbunden ist, einen Kolben bildet, der die Bohrung 6 abschließt und gegenüber dieser durch einen O-Ring 14 abgedichtet ist. Auch der Deckel 5 ist durch einen O-Ring 15 abgedichtet. Auch der Fortsatz 10 ist gegenüber dem Deckel 5 durch einen O-Ring 18 abgedichtet. Eine Feder 16 drückt mit einer Grundlast das Kegelventil 9 gegen seinen Sitz in der Bohrung 2. Der Fortsatz 10 hat einen Querschnitt, der kleiner ist als der wirksame Querschnitt des Kegelventils 9. Dieser wirksame Querschnitt des Kegelventils 9 wiederum ist kleiner als der Querschnitt der Hülse 12. Das hat zur Folge, dass dann, wenn im Druckraum 3 der höhere Druck herrscht, auf die Fläche, um die das Kegelventil 9 größer ist als der Fortsatz 10, der Druck eine Kraft ausübt, der das Kegelventil 9 gegen seinen Sitz presst. Ist in einem anderen Betriebszustand der Druckraum 4 derjenige, der den höheren Druck führt, wird auf den aus dem Fortsatz 11 und der Hülse 12 gebildeten Kolben, dadurch, dass dessen Querschnitt größer ist als der wirksame Querschnitt des Kegelventils 9, eine Überschusskraft ausgeübt, die wiederum das Kegelventil 9 auf seinen Sitz presst.
Der Fortsatz 10 ist nach oben mit einem Gelenkanschluß 17 versehen, an dem ein in der Zeichnung nicht dargestellter Hebel angreift, durch den der Ventilkörper 10, 9, 11, 12, willkürlich derart in der Bohrung verschoben werden kann, dass das Kegelventil 9 geöffnet ist. Durch entsprechende Wahl der Querschnittsflächen des Fortsatzes 10, des Kegelventils 9 und des Fortsatzes 11 mit der Hülse 12 kann erreicht werden, dass auch dann, wenn in einem der Druckräume 3 oder 4 der zu erwartende Höchstdruck auftritt, der Ventilkörper 10 durch den an der Gelenkstelle 17 angreifenden Hebel ohne Schwierigkeit verschoben werden kann.

Claims (3)

1. Ventil zum willkürlichen Verbinden zweier Druckräume, von denen jeweils einer höheren Druck aufweist als der andere, dadurch gekennzeichnet, dass in der die beiden Druckräume (3, 4) verbindenden Bohrung (2) ein Kegelventil (9) angeordnet ist, das mit einem Fortsatz (11), der durch den Druckraum (4) hindurchgeht, zu dem hin die Schließbewegung des Kegelventils (9) erfolgt, versehen ist, wobei dieser Fortsatz (11) mit einem Kolben (12) verbunden ist, der eine in den Druckraum (4) führende Bohrung (6) abschließt und andererseits druckentlastet ist, wobei die wirksame Kolbenfläche des Kolbens (11, 12) größer ist als die in dem Druckraum (3), aus dem die Schließbewegung heraus führt, druckbeaufschlagte Fläche des Kegelventils (9).
2. Ventil nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass der Fortsatz (10) beziehungsweise der Kolben (11, 12) mittels eines O-Ringes (14) beziehungsweise (18) abgedichtet ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder vorzugsweise 2 dadurch gekennzeichnet, dass das Kegelventil (9) durch eine Feder (16) belastet ist.
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