DE1997366U - Elektrische steckdese mit angebautem schaltkontaktsatz. - Google Patents

Elektrische steckdese mit angebautem schaltkontaktsatz.

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HIRSCHMANN RADIOTECHNIK
Richard Hirschmann Radiotechnisches Werk
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HIRSCHMANN RADIOTECHNIK
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R13/00Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
    • H01R13/66Structural association with built-in electrical component
    • H01R13/70Structural association with built-in electrical component with built-in switch

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  • Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)

Description

Schaltkontaktsatz.
Die !Teuerung "betrifft eine elektrische Steckdose mit angebautem Schalt kontaktsatz, der dadurch betätigt wird, daß ein durch einen Durchbruch. des Steekdoeengehäuses in die Steckdose hineinragender Schaltriegel beim Einführen eines Steckers in die Steckdose verschoben wird.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, in möglichst einfacher und kosten sparender Weise an Steckbuchsen, deren Form und Abmessungen bereits fest liegen, einen Schaltkontaktsatz anzubringen» bei dem trotz kleiner Baumaße eine möglichst großer Schalthub erreicht wird.
Die Neuerung besteht darin, daß als Schaltriegel ein starrer, einarmiger Hebel dient, von dem ein Ende auf seiner Stirnfläche gleitend in einem am Steckdosengehäuse vorgesehenen Lager drehbar ist, das andere Hebelende mit einer auszulenkenden Schaltzunge des Schaltkontaktsatzes in Verbindung steht und ein in die Steckdose hineinragender, vom eingeführten Stecker zu ver ·» schiebender Hebelvorsprung dem drehbar gelagerten Hebelende näher liegt als dem mit der Schaltzunge in Verbindung stehenden Hebelende« Ein wichtiger Vorteil der Neuerung besteht darin, daß die Auslenkung der Schaltzunge und damit der Schalthub größer ist als die Auslenkung des in das Steckdosengehäuse eingreifenden Hebelvorsprungs, der bei der vorgegebenen Steckdose duroh den eingeführten Stecker nur um eine kleine Strecke ver schoben werden kann«
Außerdem hat die Neuerung den Vorteil, daß für den Schaltriegel keine Drehaohse vorgesehen und statt dessen nur ein Ende des Sehaltriegels in ein am Steokdosengehäuse angebrachtes Lager lose eingesetzt ist. Dadurch ist der Schaltkontaktsatz mit dem Schaltriegel in sehr einfacher Weise an dem vorge gebenen Buohsengehäuse ai befestigen, so daß die Herstellungskosten in der Mengenfertigung niedrig sind«
des
Eine vorteilhafte Ausgestaltung'an der neuerungsgemäßen Steckdose angebrachten
Sohaltkontaktsatzes besteht darin, daß die voneinander, von einem Träger
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und von einem Befestigungsniet isolierten Kontaktfedern jeweils zwischen zwei Führungsrippen eines isolierenden Zwischenstücks liegen und daß ein den Befestigungsniet umfassender Ansatz eines Zwischen Stücks jeweils in eine Bohrung einer Kontaktfeder eingreift und ein »weites Paar Führungsrippen auf der anderen Seite jedes Zwischen stücks in den Zwischenraum zwischen dem Ansatz und dem ersten Paar Führungsrippen eines anderen Zwischenstücks eingreift» Durch die "beiden Führungsrippenpaare ist verhindert, daß sich die einzelnen Kontaktfedern um den Befestigungsniet gegeneinander verdrehen könneno Damit der ganze Schaltkontaktsatz sich nicht gegen den Träger verdrehen kann, an dem er "befestigt ist, umgreift der Träger bei einer.
weiteren vorteilhaften Ausgestaltung das anliegende Zwischenstück mit zwei abgekanteten Schenkeln«
Sie neuerungsgemässen Schaltkontaktsatze sind einfach und "billig in grossen Stückzahlen herzustellen» Die Zwischenstücke werden aus ge ·* | eigneten Kunststoff gepresst oder gespritzt. Bei der Montage des Schalt ~ \ kontaktsatzes "braucht nur je Kontaktfeder ein einziges Zwischenstück I auf den Uiet aufgeschoben zu werden, während bei bekannten älteren Schaltkontaktsatzen mehrere Isolierteile je Kontaktfeder vorhanden
Tig« 1 zeigt in Schnitt ein Ausführungs"beispiel der neuerungsgemässen elektrischen Steckdose mit angebautem Schaltkontaktsatz« Fig. 2 gibt einen gegen Pig· I uia 9° gedrehten Querschnitt des Schaltkontaktsatzes wieder. Pig· 3 ist eine perspektivische Ansicht eines Zwischenstücks des Schaltkontaktsatzes· Die elektrische Steckdose weist eine zylindrische Hetallhülse 1 mit einem nach aussen gerollte Plansch 2 und ei^PTs nach innen einge zogenen Eand 3 auf* In die Hülse 1 isi; ein Isoüerteil 4 nit Aus ·.
nehmungen 5 eingesetzt, in <üe Sabeifedexn 6 sit aus des Isolier teil 4 herausragende.-. Löiösen 7 eingesetzt sind.
Das Isolierteil 4 weist einen Bund θ auf, dessen Aussendurohaesaer annähernd gleich dem Innendurchmesser der Metallhülse 1 ist« Abgesehen vom Bund 8 hat das Isolierteil 4 einen kleineren Durch -messer, se dass zwischen ihm und der Hülse 1 ein Zwischenraum 9 "besteht, in den eine die Stifte eines nicht dargestellten Steckers umschliessende Hülse eingeführt werden kann· An der Metallhülse 1 ist ein Träger Io eines Sohaltkontaktsatzea b© festigt« Der Schaltkontaktsatz besteht aus 3 Xontaktfedern 11, 12 und 15» an denen Kontaktstücke 14, 15 und 16 angenietet sind· In den darge stellten Ruhezustand sind die Kontaktstücke 14 und 15 gegeneinander gedruckt, während die Kontaktstücke 15 und 16 voneinander getrennt sind» Au einem über das Kontaktstück 15 hinausragenden Teil 17 der Kontakt · feder 12 greift ein starrer Schaltriegel 18 an, der mit eine» Toraprung 19 in den Zwischenraum S zwischen dam Isoliertsil 4 *üid der Metall « hülse 1 eingreift und mit seinem anderen Snde 2o in ein Lager einge ·» setzt ist, das durch eine abgebogene Zunge 21 gebildet ist» Yenn die uieht dargestellte Hülse «issa Steckers in den Zwischenraum 9 eingeführt wird, drückt sie den HebelTorsprung 19 nach suss6na3*.be± dreht sich der Schaltriegel um sein Snde 2o, das an der Zunge 21 anliegt und biegt die Kontaktfeder 17 derart ab, dass das Kontaktstück 15 vom Kontaktstück 14 abgehoben und gegen das Kontaktstück 16 ge drückt wird. Der Ruhekontakt 14, 15 wird also geöffnet und der Arbeitskontakt 15, 16 geschlossen»
Die Auslenkung der Kontaktfeder 12 ist wesentlich grosser al·* die Aus lenkung des Hebelvorsprungs 19» der von der Steckerhülse nach aussen gedrückt wird, weil der Hebelara zwischen des Kontaktfe&erteil 17 und dem Hebelende 2o bedeutend grosser ist als der Hebelarm zwischen dem Hebelvorsprung 19 tmd dea Hebelende 2o»
Die Kontaktfedern 11, 12 und 13 sind mit einem Hohlniet 32 am Träger Io befestigt· Sie sind durch Zwischenstücke 22, 23 und 24
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gegeneinander, gegen den Träger Io und gegen den Hohlniet 32
isoliert» Die aus Kunststoff gespritzten Zwischenstücke haben alle !
die gleiche Torsi* Jede der Kontaktfedern 11, 12 und 13 liegt zwischen xwei Führungsrippen 25 und 26 eines Zwischenstüoks« Bin zylindrischer Ansatz 27 der Zwischenstücke umfasst den Hohlniet 32 und greift in eine Ausnehmung der Kontaktfedern 11, 12 oder 15 ein» Sin zweites Paar Führungsrippen 28 und 29 auf der gegenüberliegenden Oberfläche der Zwisohenstücke 22, 25, 24 umsohliesst den Ansatz 27 eines anderen Zwisohenotückes und greift zwischen dessen erstem Paar Pührungsrippen und 26 ein» Die einzelnen Kontaktfedern 11, 12, 15 können also nicht um den Niet 52 gegeneinander verdreht werden» Das am Träger Io anliegende Zwischenstück 22 wird auf seinen beiden Längsseiten von zwei vom Träger abgekanteten Schenkeln 5o und 51 umfasst» Dadurch wird der ganze Sohaltkontaktsatz gegen Verdrehen gegenüber dem Träger Io gesichert«
Auf der Kontaktfeder 15 liegt eine Isolierplatte 53 auf, die den zylindrischen Ansatz 27 des Zwischenstücks 24 umfasst und zwischen jjj dessen Führungsrippen 25 und 26 eingreift. Da die Bohrung in der
Isolierplatte 33 grosser ist als der Aussaaaurchae3ser dss Eohlniets
32, wird sie durch eine Metallscheibe 34 abgedeckt, durch die der Hohl -
[I niet 32 hindurchfasst· Die Zungen 351 36 und 37 der Kontaktfedem U,
1?. und 15 dienen zum Anlöten von Zuleitungen^

Claims (1)

  1. - 5 Schutzaasprüche
    1» Elektrische Steckdose mit angebautem Schaltkontaktsatz, der dadurch "betätigt wird, daß ein durch einen Burchbruch des Steck dosengehäuses in die Steckdose iiineinragender Schaltriegel "beim Einführen eines Steckers in die Steckdose verschoben wird, dadurch gekennzeichnet, daß als Schaltriegel ein starrer, einarmiger Hebel dient, von dem ein Snde (2o) auf seiner Stirnfläche gleitend in einem am Steckdosengehäuse Torgesehenen Lager (21) drehbar ist, das andere Höbelende ^18) mit einer abzulenkenden Schaltzunge (,I7) des Schaltkontakt satzes in Verbindung steht und ein in die Steckdose hineinragender, rom eingeführten Stecker zu verschiebender Hebelvorsprang (19) dem drehbar gelagerten Hebelende (2o) näher liegt als dem mit der Schaltzunge (17) in Verbindung stehenden Hebelende
    2« Steckdose mit angebautem Schaltkontaktsatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da.3 die -voneinander, τοη einem Träger (lo) und von einem Befestigungsniet (32) isolierten Kontaktfedern (ll, 12, 13) jeweils »wischen zwei Führungsrippen (25, 26) eines isolierenden Zwischenstücks (22, 2Ji 24) liegen und daß ein den Befestigungsniet (32) umfassender JLnsatz (27) eines Zwischenstücks (22, 23j 24) jeweils in eine Bohrung einer Kontaktfeder (11, 12, 13) eingreift und ein zweites Paar Führungsrippen (28, 29) auf der anderen Seite jedes Zwischenstücks in den Zwischearaum zwischen dem Ansatz (27) und dem ersten Paar Führungsrippen (25, 26) eines anderen Zwisohenstücks eingreift»
    3« Steckdose mit Schaltkontakteatz naoh Anspruch 1 und 2, da duroh gekennzeichnet, dass awei abgekantete Schenkel ( 5o, 31) des Trägers, an dem der Sohaltkontaktsatz befestigt ist, das an liegende Zwischenstück (22) umgreifen·
    aagäasasMii^gsgiig^^
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