DE1996109U - Magnetblock fuer wechselstromgeraete. - Google Patents

Magnetblock fuer wechselstromgeraete.

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H/U12 m*2l UhZ,
IJ. 12. 1963
Magnetblock-für Wechselstromgeräte
Die Erfindimg betrifft Wechselstrommagnete, die aus Blechen bestehen, zwischen denen Isolierschichten angeordnet sind und die insbesondere für Teilchenbeschleuniger bestimmt sind. Bei Erregung von Magnetblöcken mit Weehselspannungen entstehen bekanntlich Wirbelströme, die von der Dicke der air.?«lnsn Bisehe sowie von der Güte der Isolierschicht abhängen.
Insbesondere bei der Beschleunigung geladener Teilchen ist es erforderlich, im Magnetblock des Gerätes die Wirbelströme unterhalb eines kritischen Maßes zu halten. Nur dann ist es nämlich möglich, die Homogenität des Magnetfeldes und dadurch die Rotationssymmetrie aufrecht zu halten. Beim Auftreten von Unsymmetrien im Magnetfeld, die durch Wirbelströme im Magnetblock entstehen können, wird das Einfangen der beschleunigten, geladenen Teilchen unmöglich gemacht. Die bekannten Magnetblöcke werden daher aus Blechen zusammengesetzt, die untar Zwischenlegung von Isolierschichten miteinander verbunden sind. Die Dicke der Bleche beträgt z.B. bei Magneten, die mit 50 hz; betrieben werden und für Beschleuniger von Elektronen bestimmt sind, 0,35 nun. Bei der Vorbereitung, also beim Zuschneiden oder Stanzen, entsteht an den Rändern der Bleche ein Grat. Um beim Aneinanderlegen der Bleche einen durch diese Grate bedingten Schluss zwischen allen Blechen zu vermeiden, werdefi die Bleche vor dem Aneinanderlegen entgratet. Dies erfolgt etwa in eirem Walzvorgang oder durch mechanische Abtragung der Grate. Eine derartige Maßnahme erfordert aber zusätzliche Aufwendungen pn Arbeitskraft und Arbeitsmitteln und fühtot, insbesondere bei größeren Objekten, zu einer merkbaren Verteuerung des Gerätes.
Bei einem Magnetblock für Wechselstromgeräte, der aus Blechen zusammengesetzt ist, zwischen d®nen Isolierschichten angeordnet sind und der insbesondere für Teilchenbeschleuniger bestimmt ist, werden erfindungsgemäß die vorgenannten Nachteile dadurch vermieden, daß In der Sohichtang&ie aufainanderfolgenden Bleche mit Ihren Gratseiten in einander entgegengesetzte Richtungen
weisen, so daL aufeinanderfolgend jeweils zwei Seiten mit Graten und dann zwei gratfreie Selten aneinanderliegen«
Bsi der erfindungsgemäßen Schichtung wird zwischen den gratfreien Flächen duroh die Isolierschichten eine einwandfreie Isolation erhalten. Zwischen den beiden mit der Gratseite aneinsaderllegenden Flächen entsteht wahrscheinlich ssi ?.$&,ά ein Sohlufl. Dieser besitzt Jedoch, wie Versuche gezeigt haben, einen übergangswiderstand, der so hoch ist, daß die damit verbundene Steigerung von Wirbelströmen klein ist, gegenüber den im Blech selbst entstehenden Wirbelströmen.
Die Anbringung der Isolierenden Zwischenschicht kann in der Form einer zusätzlichen Folie, die zwischen die Breche eingelegt wird, erfolgen. In einer bevorzugten Ausführung wird jedoch die Isolierschicht direkt auf die einzelnen Blech« aufgetragen. Dabei wird jeweils sin« Seit« des Bleches mit der Isolierschicht überzogen. Da aber die Bleche abwechselnd mit der Gratseite aneinandergelegt werden, ist es erforderlich, die Isolierschicht bei der einen Hälfte der Bleche an der Gratseite und bei der anderen Hälfte der Bleche an der gegenüberliegenden Seite anzubringen.
Zur weiteren Erläuterung isfc nachfolgend das in den Fig. 1-3 dargestellte Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben.
In den Fig. 1 und 2 sind in Seitenansicht und Draufsicht teilweise Schnitte dargestellt, durch die schematische Zeichnung eines Teilchenbeschleunigers und
in der Fig. J der mit III bezeichnete Ausschnitt aus der Fig. 2, in welcher ein Teil des Randes der erfindungsgemäßen Schichtung zur Verdeutlichung vergrößert dargestellt ist.
Bei der in Fig. 1 gewählten Seitenansicht eines teilweise aufgeschnittenen Teilchenbeschleunigers ist mit 1 das Magnetjoch be-
1996Ϊ09
zeichnet, welches aus nebeneinandergelegten Blechen 2 (Pig» 2) zusammengesetzt ist. Im Inneren des MagnetJochs 1, welches den Magnetblock dieses Gerätes darstellt, ist das Vacuumgefäß J> angeordnet, in welchem die Beschleunigung der geladenen Teilchen stattfindet. Das Magnetfeld wird in den Spulen 4 und 5 erzeugt. Der magnetische Fluß wird durch das Joch 1 und die Magnetpole 6, 7, 8, 9, 10, 11 und 12 auf das Gefäß 3 geleitet. Die Magseifest bestehen sus einer1 Vieizcdnl
% j 2%
& ι
Jf der, unter Zwischenlage von Isolierschichten geschichteter BIe-
§· ehe. Zwischen den Magnetpolen befinden sich die Lufträume IJ>
und die Abstandhalter 14, welche die Pole voneinander isolieren. Die Pole werden durch die Keramikkörper 15 und 16 in ihrer ψ relativen Lage zueinander fixiert. Außerdem werden die Magnetic p-«le durch die pneumatischen Anpreßvorrichtungen YJ an das Magnetjooh 1 angedrückt.
t' Die Bleohe 2 des MagnetJoch« 1 sind unter Zwischenlage der isoliegenden Schichten iS aureinander geschichtet. Dabei ergibt der vergrößert aus der Fig. 2 herausgezeiohnete Ausschnitt III eine Darstellung, in welcher die abwechselnde Richtung der Grate 19 ζ und 20 der Buche 2 in der Schichtung des Jochs 1 deutlich hervortritt. Die Schichtung beginnt am unteren Rand des Jochs 1 mit j einem Blech 2, dessen Grat 20 nach der Innenseite der Schichtung ' weist. Auf das Blech 2 folgt eine Isolierschicht 18 und darauf wiederum ein Blech 2, dessen Grat 19 nach der Außenseite der Schichtung, also auf den Grat 20 zu gebogen iöt. Die Fortsetzung der Schichtung erfolgt dann mit einer weiteren Isolierschicht 18, auf die ein weiteres Blech 2 mit seiner gratfreien Seite folgt. Der Grat 20 dieses Bleches ist wie derjenige des ersten Bleches nach der Innensaite der Schichtung gebogen. Die weitere Anlegung der Bleche erfolgt in dem bereits jetzt erkennbaren und dargestsll ten Rhythmus derart, daß auf jedes Blech 2 eine Isolierschicht folgt und daß die Bleche abwechselnd mit ihrem Grat in die entgegengesetzten Richtungen weisen. Damit liegen in der Schichtung jeweils zwei Bleehseiten mit Graten und dann zwei gratfreie Seiten aneinander,
Auch die Bleche, aus denen die Magnetpole 6-12 zusammengesetzt sind, weisen die beim Joch 1 gewählte Schichtung auf*

Claims (2)

P.A.-512193*29. β.6 S chutz ansprüche
1. Magnetblock für Wechselstrommagnete, die aus Blechen bestehen, zwi-schen denen Isolierschichten angeordnet sind und die insbesondere für Teilchenbeschleuniger bestimmt sind, dadurch gekennzeichnet, daß in der Schichtung die aufeinanderfolgenden Bleche mij-i ihren Gratseiten in einander entgegengesetzte Richtungen weisen, so daß aufeinanderfolgend jeweils zwei Seiten
λ mit Graten und dann zwei gratfreie Seiten aneinanderliegen.
2. Magnetbbck nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die isolierenden Zwischenschihten jeweils auf die einzelnen Bleche aufgetragen sind, abwechselnd auf die Seite mit dem Grat bzw. auf die beite ohne den Grat.
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