DE19953767C2 - Regelsystem zum Schutz einer Brennkraftmaschine vor Überlast - Google Patents
Regelsystem zum Schutz einer Brennkraftmaschine vor ÜberlastInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Regelsystem zum Schutz einer Brennkraftmaschine vor Überlast,
nach dem Oberbegriff des ersten Anspruchs.
Ein derartiges Regelsystem ist aus der DE 195 15 481 A1 bekannt. Bei diesem System
wird ein Leistungswunsch über einen Wählhebel vorgegeben. Hieraus wird ein
Motordrehzahl-Sollwert für einen Drehzahlregelkreis und ein Steigungswinkel-Sollwert für
eine Lastregelstufe berechnet. Der Motordrehzahlregler berechnet aus der
Regelabweichung eine Einspritzmenge sowie deren Differenz zur maximal möglichen
Einspritzmenge. Diese Differenz wird auf die Lastregelstufe geführt. Die Lastregelstufe
steuert einen Verstellpropeller in Abhängigkeit des Steigungswinkel-Sollwerts, der
Einspritzmengen-Differenz und des Motordrehzahl-Gradienten. Das sich am Abtrieb der
Brennkraftmaschine einstellende Moment bleibt bei diesem System jedoch
unberücksichtigt. Veränderte Randbedingungen, beispielsweise höhere Kraftstoffqualität,
oder rasche Lasterhöhungen am Abtrieb, bewirken hohe Motor-Momente. Diese können
über den vom Motorhersteller spezifizierten Werten liegen und eine Schädigung der
Brennkraftmaschine verursachen.
Aus der DE 692 00 053 T2 ist ein Regelsystem für den Ladedruck eines Turboladers einer
Brennkraftmaschine bekannt. Bei diesem Regelsystem wird ein aktuelles Moment mit
einem Grenzwert verglichen. In Abhängigkeit dieses Vergleichs wird ein Signal generiert,
welches maßgeblich die Aufladung bestimmt. Bei dem dargestellten System wird die
Leistung der Brennkraftmaschine über eine Drosselklappe und die Aufladung bestimmt.
Problematisch hierbei ist, dass für die Leistungs-Regelung ausschließlich die Aufladung
betrachtet wird.
Aus der DE 196 24 085 A1 ist ein Verfahren zur Leistungssteuerung einer
Brennkraftmaschine mit Momentbegrenzung bekannt. Hierbei wird ein berechnetes
Moment mit einem Grenzwert verglichen. Ist das berechnete Moment größer als der
Grenzwert, so wird die Einspritzmenge reduziert. Problematisch bei dieser Lösung ist, dass
die Momentbegrenzung nur bei einer vorgegebenen Betriebsart der Brennkraftmaschine,
hier: Leistungsabnahme durch ein Anbaugerät, aktiviert wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Leistungs-Regelung der Brennkraftmaschine
im Hinblick auf einen sicheren Schutz vor Überlast weiterzuentwickeln.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Regelsystem mit den Merkmalen des ersten Anspruchs gelöst.
Weitere Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen aufgeführt. Vorgeschlagen wird also
ein Regelsystem bei dem aus einem den Leistungswunsch kennzeichnenden
Eingangssignal ein erstes Signal bestimmt wird, das erste und ein zweites Signal über ein
Auswahlmittel miteinander verglichen werden und in Abhängigkeit des Vergleichs das
erste oder zweite Signal als leistungsbestimmendes Signal gesetzt wird. Das zweite Signal
wird hierbei aus einem Differenzmoment berechnet. Dieses wiederum berechnet sich aus
dem aktuellen und maximal zulässigen Motor-Moment. Unter leistungsbestimmendem
Signal ist im Sinne der Erfindung eine Einspritzmenge oder ein Regelweg einer Regelstange
zu verstehen.
Das Auswahlmittel enthält eine Minimalwertauswahl. Über die Minimalwertauswahl wird
dasjenige Signal als leistungsbestimmendes Signal gesetzt, dessen Wertigkeit am
Geringsten ist.
Das erste Signal wird mittels eines ersten Reglers oder alternativ mittels eines
Funktionsblocks bestimmt. Das zweite Signal wiederum wird über einen zweiten Regler
bestimmt.
Das Regelsystem gemäß der Erfindung ist in der Art ausgeführt, daß im Normalbetrieb das
erste Signal das leistungsbestimmende Signal darstellt. Die Leistung der
Brennkraftmaschine wird vom ersten Regler oder von einem Funktionsblock in
Abhängigkeit des Leistungswunsches bestimmt, d. h. sie befindet sich im Drehzahl-Modus.
Überschreitet nun das Moment am Abtrieb der Brennkraftmaschine das maximal zulässige
Motor-Moment, so fällt der Wert des zweiten Signals unter den Wert des ersten Signals.
Über das Auswahlmittel erfolgt dann ein Wechsel in der Dominanz zum zweiten Regler. Der
zweite Regler bestimmt über das zweite Signal die Leistung der Brennkraftmaschine, d. h.
sie befindet sich im Momentbegrenzungsregler-Modus, nachfolgend als MBR-Modus
bezeichnet. Auf Grund der Regelabweichung wird der zweite Regler über die Verringerung
des leistungsbestimmenden Signals das Moment am Abtrieb solange reduzieren, bis das
maximal zulässige Motor-Moment wieder unterschritten wird. Danach erfolgt ein Wechsel
zurück zum ersten Regler.
Um sprungförmige Änderungen des leistungsbestimmenden Signals bei einem Wechsel in
der Dominanz zu vermeiden, sind die beiden Regelkreise miteinander gekoppelt, wobei der
integrierende Anteil des zweiten Reglers in Abhängigkeit des Differenzmoments entweder
auf den Wert des ersten Signals gesetzt oder limitiert wird.
Die erfindungsgemäße Lösung und deren Ausgestaltung bieten den Vorteil, daß auf ein
sich rasch erhöhendes Moment am Abtrieb, zum Beispiel beim Wiedereintauchen eines
Waterjet-Antriebes, gezielt reagiert wird, indem das leistungsbestimmende Signal
verringert wird. Hierdurch wird die Brennkraftmaschine wirksam vor Überlast geschützt.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß die Brennkraftmaschine leichter abzustimmen ist.
Bekanntermaßen werden für jede Brennkraftmaschine bei einem Prüfstandslauf die
individuellen Kennwerte der Brennkraftmaschine ermittelt, zum Beispiel die Grenzwertlinie
(DBR-Kurve) der maximal zulässigen Kraftstoffeinspritzmenge. Diese applizierten
Datenwerte sind von Brennkraftmaschine zu Brennkraftmaschine des gleichen Typs jedoch
unterschiedlich und gelten nur für die vorgegebenen Randbedingungen. Demgegenüber
eröffnet die Erfindung die Möglichkeit, daß identische Datenwerte verwendet werden
können und zwar so, daß das maximale Motor-Moment unter allen möglichen
Randbedingungen abgegeben wird. Wird das gemessene Motor-Moment größer als das
maximal zulässige Motor-Moment, so führt der zweite Regler eine Korrektur im Sinne einer
Reduktion des leistungsbestimmenden Signals durch.
Das in der Erfindung dargestellte Regelsystem ist bei Brennkraftmaschinen in Common-
Rail-Bauweise, PLD-Bauweise (Pumpe-Leitung-Düse) oder konventioneller Bauweise
einsetzbar.
In den Figuren ist ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 Ein Systemschaubild
Fig. 2 Blockschaltbild des Regelsystems mit gekoppelter Regelkreisstruktur
Fig. 3 Blockschaltbild Funktionsblock und zweiter Regler
Fig. 4 Blockschaltbild zweiter Regler
Fig. 5 Tabelle
Fig. 6 Blockschaltbild Berechnung I-Anteil
Fig. 7 Blockschaltbild erster Regler
Fig. 8 Zeitdiagramm
Fig. 9 Programmablaufplan
In Fig. 1 ist ein Systemschaubild einer Brennkraftmaschine mit Speichereinspritzsystem
(Common-Rail) dargestellt. Dieses zeigt eine Brennkraftmaschine 1 mit Turbolader 2 und
Ladeluftkühler, ein elektronisches Motorsteuergerät 11, eine erste Pumpe 4, eine zweite
Pumpe 6, einen Hochdruckspeicher (Rail) 7, daran angeschlossene Injektoren 8 und ein
Drosselventil 5. Die erste Pumpe 4 fördert aus einem Kraftstofftank 3 den Kraftstoff via
Drosselventil 5 zur zweiten Pumpe 6. Diese wiederum fördert den Kraftstoff unter hohem
Druck in den Hochdruckspeicher 7. Das Druckniveau des Hochdruckspeichers 7 wird über
einen Rail-Drucksensor 10 erfaßt. Aus dem Hochdruckspeicher 7 zweigen Leitungen mit
daran angeschlossenen Injektoren 8 für jeden Zylinder der Brennkraftmaschine 1 ab.
Das elektronische Motorsteuergerät 11 steuert und regelt den Zustand der
Brennkraftmaschine 1. Dieses weist die üblichen Bestandteile eines
Mikrocomputersystems auf, beispielsweise Mikroprozessor, I/O-Bausteine, Puffer und
Speicherbausteine (EEPROM, RAM). In den Speicherbausteinen sind die für den Betrieb der
Brennkraftmaschine 1 relevanten Betriebsdaten in Kennfeldern/Kennlinien appliziert. Die
in Fig. 1 dargestellten Eingangsgrößen des elektronischen Motorsteuergeräts 11 sind:
Druck des Zylinderraums pIST(i), der mittels Drucksensoren 9 gemessen wird, Druck pCR des Hochdruckspeichers 7, Leistungswunsch FW, sowie weiteren Eingangsgrößen, die mit dem Sammel-Bezugszeichen E bezeichnet sind. Als Ausgangsgröße A des elektronischen Motorsteuergeräts 11 sind die Ansteuersignale für die Injektoren 8, entsprechend dem Einspritzbeginn SB und der Einspritzmenge ve bezeichnet. Als weitere Ausgangsgröße ist das Ansteuersignal ADV für das Drosselventil 5 dargestellt. Über das Drosselventil 5 wird der Zulauf zur zweiten Pumpe 6 eingestellt.
Druck des Zylinderraums pIST(i), der mittels Drucksensoren 9 gemessen wird, Druck pCR des Hochdruckspeichers 7, Leistungswunsch FW, sowie weiteren Eingangsgrößen, die mit dem Sammel-Bezugszeichen E bezeichnet sind. Als Ausgangsgröße A des elektronischen Motorsteuergeräts 11 sind die Ansteuersignale für die Injektoren 8, entsprechend dem Einspritzbeginn SB und der Einspritzmenge ve bezeichnet. Als weitere Ausgangsgröße ist das Ansteuersignal ADV für das Drosselventil 5 dargestellt. Über das Drosselventil 5 wird der Zulauf zur zweiten Pumpe 6 eingestellt.
Fig. 2 zeigt ein Blockschaltbild des Regelsystems mit gekoppelter Regelkreisstruktur.
Dargestellt sind: ein erster Regler 14, ein zweiter Regler 15, ein Auswahlmittel 16 und die
Brennkraftmaschine 1 mit dem Einspritzsystem. Die Brennkraftmaschine 1 treibt via einer
Kupplung 13 eine Motorlast 12 an, zum Beispiel einen Waterjet-Antrieb. Die Zahnwinkel
Phi1 und Phi2 der Kupplung 13 werden von Drehzahlsensoren 22 detektiert. Aus dem
Zahnwinkel Phi1 wird über einen Funktionsblock Erfassen/Filtern 18 die Motordrehzahl
nMOT berechnet. Dieses Signal wird an einem Summationspunkt mit der Führungsgröße,
dem Motordrehzahl-Sollwert nMOT(SW), verglichen. Der Sollwert nMOT(SW) stellt hierbei
das den Leistungswunsch kennzeichnende Eingangssignal dar.
Über einen Funktionsblock Erfassen/Filtern 17 wird aus den beiden Zahnwinkeln Phi1 und
Phi2 das Motor-Moment MK am Abtrieb der Brennkraftmaschine 1 ermittelt. Das Motor-
Moment MK wird mit einem maximal zulässigen Motor-Moment MK(Max) verglichen. Dies
entspricht einem Differenzmoment MK(Diff). Das maximal zulässige Motor-Moment
MK(Max) wird aus den Eingangsgrößen E bestimmt, z. B. Motordrehzahl nMOT,
Laderdrehzahl, Ladeluftdruck pLL, Kraftstoff-, Abgas- und Kühlwassertemperatur.
Alternativ zum gemessenen Motor-Moment MK kann dieses auch mittels eines
mathematischen Modells berechnet werden. Beispielsweise kann das mathematische
Modell eine thermodynamische Abbildung der Brennkraftmaschine enthalten.
Die Eingangsgrößen des ersten Reglers 14 sind: die Drehzahldifferenz dnMOT, die
Motordrehzahl nMOT und ein Signal ve2(F). Das Signal ve2(F) entsteht aus einem zweiten
Signal ve2, indem das zweite Signal ve2 über ein Verzögerungsglied 20 und Filter 21
modifiziert wird. In einer einfacheren Ausführungsform kann das zweite Signal ve2 auch
direkt auf den ersten Regler 14 geführt sein oder nur über das Verzögerungsglied 20 bzw.
das Filter 21 geführt sein. Die Ausgangsgröße des ersten Reglers 14 ist das erste Signal
ve1. Dieses ist auf das Auswahlmittel 16 und den zweiten Regler 15 geführt.
Die Eingangsgrößen des zweiten Reglers 15 sind: das Differenzmoment MK(Diff), das erste
Signal ve1 und ein modifizierter Reglermodus RM(ver). Das Signal des modifizierten
Reglermodus RM(ver) wiederum entspricht einem um eine Abtastperiode verzögerten
Reglermodus RM. Die Zeitverzögerung erfolgt mittels eines Verzögerungsglieds 19. Das
Ausgangssignal des zweiten Reglers 15 ist das zweite Signal ve2. Dieses ist auf das
Auswahlmittel 16 und das Verzögerungsglied 20 geführt.
Das Auswahlmittel 16 enthält eine Minimalwertauswahl. Über die Minimalwertauswahl
wird als leistungsbestimmendes Signal ve das erste Signal ve1 gesetzt, wenn das erste
Signal ve1 kleiner oder gleich dem zweiten Signal ve2 ist (ve1 ≦ ve2). Für diesen Fall wird
der Reglermodus RM auf einen ersten Wert gesetzt. Dies entspricht einem Betrieb der
Brennkraftmaschine im Drehzahl-Modus. Als leistungsbestimmendes Signal ve wird das
zweite Signal ve2 gesetzt, wenn das zweite Signal ve2 kleiner als das erste Signal ve1 ist
(ve2 < ve1). In diesem Fall wird der Reglermodus RM auf einen zweiten Wert gesetzt. Dies
entspricht einem Betrieb der Brennkraftmaschine im MBR-Modus. Die Ausgangssignale
des Auswahlmittels 16 sind das leistungsbestimmende Signal ve und der Reglermodus RM.
Das leistungsbestimmende Signal ve wird auf die Einspritzeinrichtung der
Brennkraftmaschine 1 geführt. Unter leistungsbestimmendem Signal ist im Sinne der
Erfindung die Einspritzmenge oder der Regelweg einer Regelstange zu verstehen.
Die Struktur des ersten Reglers 14 wird in Verbindung mit der Fig. 7 erklärt. Die Struktur
des zweiten Reglers 15 wird in Verbindung mit den Fig. 4 bis 6 erklärt.
Die Funktion des Regelsystems ist folgendermaßen:
solange das Motor-Moment MK deutlich kleiner als das maximal zulässige Motor-Moment MK(Max) ist, greift der zweite Regler 15 nicht in den ersten Regler 14 ein. Dies wird dadurch gewährleistet, daß der integrierende Anteil (I-Anteil) des zweiten Reglers 15 auf den Wert des vom ersten Regler 14 berechneten ersten Signals ve1, gesetzt wird. Da das Differenzmoment MK(Diff) positiv ist, wird der integrierende Anteil des zweiten Reglers 15, z. B. bei Verwendung eines PI-Reglers, mit einem positiven Proportionalanteil (P-Anteil) addiert. Das vom zweiten Regler 15 berechnete zweite Signal ve2 ist somit größer als das erste Signal ve1. Folglich bleibt die Brennkraftmaschine im Drehzahl-Modus. Erst wenn das Motor-Moment MK weiter ansteigt und sich dem maximal zulässigen Motor-Moment MK(Max) annähert, wird der Integriervorgang des I-Anteils des zweiten Reglers 15 gestartet. Dies ermöglicht einen störungsfreien Übergang vom ersten Regler 14 auf den zweiten Regler 15, da der I-Anteil des zweiten Reglers 15 nun frei laufen kann und nicht mehr gesetzt wird. Wird das zweite Signal ve2 kleiner als das erste Signal ve1, so wechselt die Brennkraftmaschine vom Drehzahl-Modus in den MBR-Modus.
solange das Motor-Moment MK deutlich kleiner als das maximal zulässige Motor-Moment MK(Max) ist, greift der zweite Regler 15 nicht in den ersten Regler 14 ein. Dies wird dadurch gewährleistet, daß der integrierende Anteil (I-Anteil) des zweiten Reglers 15 auf den Wert des vom ersten Regler 14 berechneten ersten Signals ve1, gesetzt wird. Da das Differenzmoment MK(Diff) positiv ist, wird der integrierende Anteil des zweiten Reglers 15, z. B. bei Verwendung eines PI-Reglers, mit einem positiven Proportionalanteil (P-Anteil) addiert. Das vom zweiten Regler 15 berechnete zweite Signal ve2 ist somit größer als das erste Signal ve1. Folglich bleibt die Brennkraftmaschine im Drehzahl-Modus. Erst wenn das Motor-Moment MK weiter ansteigt und sich dem maximal zulässigen Motor-Moment MK(Max) annähert, wird der Integriervorgang des I-Anteils des zweiten Reglers 15 gestartet. Dies ermöglicht einen störungsfreien Übergang vom ersten Regler 14 auf den zweiten Regler 15, da der I-Anteil des zweiten Reglers 15 nun frei laufen kann und nicht mehr gesetzt wird. Wird das zweite Signal ve2 kleiner als das erste Signal ve1, so wechselt die Brennkraftmaschine vom Drehzahl-Modus in den MBR-Modus.
Das vom zweiten Regler 15 berechnete zweite Signal ve2 wird zur Begrenzung des
I-Anteils des ersten Reglers 14 verwendet. Die Begrenzung des I-Anteils des ersten Reglers
14 erfolgt jedoch wegen des Verzögerungsglieds 20 und des Filters 21 zeitlich versetzt. Es
liegt somit keine Rückkopplung des ersten Signals ve1 auf den I-Anteil des ersten Reglers
14 vor. Insofern sind der Ausgang des ersten Reglers 14 und der I-Anteil des ersten
Reglers 14 dynamisch entkoppelt. Hierdurch wird eine unerwünschte Verstärkung der
Reglerdynamik wirksam verhindert. Beispielsweise bei einer schnellen Entlastung der
Brennkraftmaschine, verkleinert sich das Ausgangssignal des ersten Reglers 14, also das
erste Signal ve1. Insofern verringern sich auch der I-Anteil des zweiten Reglers 15 und das
zweite Signal ve2. Ohne die verzögernde Wirkung des Filters 21 würde sofort auch der I-
Anteil des ersten Reglers 14 verkleinert werden, was unter Umständen zu einer weiteren
Verkleinerung des ersten Signals ve1 führen könnte.
Fig. 3 zeigt eine alternative Ausführung des Blockschaltbildes der Fig. 2. Im Unterschied
zur Fig. 2 wird bei diesem Blockschaltbild das erste Signal ve1 über einen Funktionsblock
23 in Abhängigkeit eines Leistungswunsches, hier Fahrpedal FP, berechnet. Der
Funktionsblock 23 beinhaltet die Umrechnung der Fahrpedalstellung in das erste Signal
ve1. Hierzu sind entsprechende Kennlinien einschließlich einer Begrenzung vorgesehen.
Die für die Umrechnung erforderlichen Eingangsgrößen sind mit dem Bezugszeichen E
dargestellt, beispielsweise Motordrehzahl nMOT, Ladeluftdruck pLL usw.
Ein weiterer Unterschied besteht darin, daß das zweite Signal ve2 bei dem Blockschaltbild
gemäß der Fig. 3 ausschließlich auf das Auswahlmittel 16 geführt ist. Gegenüber der
Fig. 2 entfällt der Soll-/Ist-Vergleich der Motordrehzahl, da der Leistungswunsch über ein
Fahrpedal vorgegeben wird. Der weitere Aufbau entspricht dem der Fig. 2, so daß das
dort Gesagte gilt.
Fig. 4 zeigt das Blockschaltbild des zweiten Reglers 15. Dieser weist einen integrierenden
Anteil auf und ist exemplarisch als PI-Regler in zeitdiskreter Form dargestellt. In der Praxis
kann der zweite Regler 15 auch als PID-Regler oder als PI(DT1)-Regler realisiert werden.
Die Eingangsgrößen des zweiten Reglers 15 sind: der modifizierte Reglermodus RM(ver),
das erste Signal ve1 und das Differenzmoment MK(Diff). Die Ausgangsgröße des zweiten
Reglers 15 ist das zweite Signal ve2. Der zweite Regler 15 beinhaltet eine Multiplikation
25, einen Funktionsblock Berechnung I-Anteil 24 und eine Summation 26. Über die
Multiplikation 25 wird der P-Anteil ve2(P) berechnet. Über den Funktionsblock 24 wird der
I-Anteil ve2(I) berechnet. Die Struktur und die Funktionsweise des Funktionsblocks
Berechnung I-Anteil 24 wird in Verbindung mit Fig. 5 und 6 erläutert.
Der P-Anteil ve2(P) errechnet sich aus dem Differenzmoment MK(Diff) und einem
Proportionalbeiwert kp. Der Proportionalbeiwert kp kann entweder konstant vorgegeben
werden oder, in Abhängigkeit vom Motor-Moment MK und dem eine Abtastperiode zuvor
berechneten Wert des zweiten Signals ve2, berechnet werden. Alternativ kann auch
vorgesehen sein, daß der Proportionalbeiwert kp in Abhängigkeit des Motor-Moments MK
und dem eine Abtastperiode zuvor berechneten I-Anteil ve2(I), berechnet wird. Durch die
Berechnung des Proportionalbeiwerts kp kann das Übertragungsverhalten des zweiten
Reglers 15 an unterschiedliche Betriebsbedingungen angepasst werden, beispielsweise
unterschiedliche Kraftstoffdichte oder betriebspunktabhängige Änderungen des
Motorwirkungsgrades. Das dynamische Verhalten des zweiten Reglers 15 kann optimiert
werden, wenn bei der Berechnung des kp-Wertes das Differenzmoment MK(Diff) zusätzlich
berücksichtigt wird.
Wie in Fig. 4 dargestellt, ergibt sich das zweite Signal ve2 aus der Summe des P-Anteils
und des I-Anteils, Summation 26. Für die Berechnung gilt somit:
ve2 = ve2(P) + ve2(I)
mit:
ve2: zweites Signal
ve2(P): Proportional-Anteil (P-Anteil)
ve2(I): Integral-Anteil (I-Anteil)
ve2: zweites Signal
ve2(P): Proportional-Anteil (P-Anteil)
ve2(I): Integral-Anteil (I-Anteil)
Fig. 6 zeigt ein Blockschaltbild zur Berechnung des I-Anteils ve2(I) aus Fig. 4. Zu dieser
Figur gehört die Tabelle der Fig. 5. Die Eingangsgrößen des Blockschaltbilds der Fig. 6
sind: das erste Signal ve1, der modifizierte Reglermodus RM(ver) und das
Differenzmoment MK(Diff). Die Ausgangsgröße ist der I-Anteil ve2(I) des zweiten Signals
ve2. Der Funktionsblock Berechnung Integral-Anteil 24 beinhaltet einen ersten
Softwareschalter 33 und einen zweiten Softwareschalter 34. Für die Schaltstellungen des
ersten Softwareschalters 33 gelten folgende Beziehungen:
- 1. Wenn der verzögerte Reglermodus RM(ver) größer oder gleich dem Wert L2 ist, dann ist der Eingang C aktiv. Der Wert L2 ist hierbei konstant auf 1 gesetzt. Der verzögerte Reglermodus RM(ver) ist 1 im Drehzahl-Modus, d. h. im Normalbetrieb der Brennkraftmaschine.
- 2. Wenn der verzögerte Reglermodus RM(ver) kleiner als der Wert L2 ist, dann ist der Eingang D aktiv. Der verzögerte Reglermodus RM(ver) ist Null im MBR-Modus.
Für den zweiten Softwareschalter 34 gelten folgende Beziehungen:
- 1. Wenn der Ausgangswert des ersten Softwareschalters 33 größer oder gleich dem Wert L1 ist, so ist der Eingang A aktiv. Der Wert L1 ist positiv. Dieser kann entweder aus dem maximal zulässigen Motor-Moment MK(Max) berechnet werden oder konstant sein, z. B. 150 Nm.
- 2. Wenn der Ausgangswert des ersten Softwareschalters 33 kleiner als der Wert L1 ist, so ist der Eingang B aktiv.
Die in Fig. 6 dargestellten Schaltstellungen des ersten 33 und zweiten Softwareschalters
34 entsprechen der ersten Zeile der Tabelle in Fig. 5. Für diesen Fall, d. h. der erste
Regler 14 ist dominant und das Differenzmoment MK(Diff) ist größer als der Wert L1, sind
die Schaltstellungen C/A aktiv. In diesen Schaltstellungen entspricht der I-Anteil ve2(I) des
zweiten Signals ve2 dem ersten Signal ve1. Mit anderen Worten: der I-Anteil ve2(I) des
zweiten Signals ve2 wird auf den Wert des ersten Signals ve1 gesetzt. Aufgrund des
positiven Differenzmoments MK(Diff) ergibt sich ebenfalls ein positiver P-Anteil ve2(P).
Insgesamt ergibt sich somit ein zweites Signal ve2 dessen Wert größer ist als der Wert des
ersten Signals ve1. Über die Minimalwertauswahl des Auswahlmittels 16 wird somit das
erste Signal ve1 als das leistungsbestimmende Signal ve gesetzt.
Unterschreitet nun das Differenzmoment MK(Diff) den Wert L1, d. h. das Motor-Moment
der Brennkraftmaschine entwickelt sich in Richtung des maximal zulässigen Motor-
Moments MK(Max), so ändert der zweite Softwareschalter 34 seine Schaltstellung, der
Eingang B wird aktiv. Dieser Fall entspricht der zweiten Zeile der Tabelle in Fig. 5. In
dieser Schaltstellung wird der I-Anteil ve2(I) des zweiten Signals ve2 nicht mehr auf den
Wert des ersten Signals ve1 gesetzt, sondern auf diesen mittels des Funktionsblocks
Minimalwert 31 begrenzt. Mit anderen Worten: der I-Anteil des zweiten Signals ve2 beginnt
frei zu laufen. Auf den zweiten Eingang des Funktionsblocks Minimalwert 31 ist das
Ergebnis einer Summation 30 geführt. Der erste Summand entspricht hierbei dem eine
Abtastperiode zuvor ermittelten Wert (Verzögerungsglied 32) des I-Anteils ve2(I) des
zweiten Signals ve2. Der zweite Summand entsteht aus der Multiplikation 29 eines Faktors
F mit der Summe des Differenzmoments MK(Diff) zum aktuellen und zum vorhergehenden
Zeitpunkt, Bezugszeichen 27 und 28. Der Faktor F wird in Abhängigkeit des zuvor
beschriebenen Proportionalbeiwerts kp, einer Abtastzeit TA und einer Nachstellzeit TN
berechnet. Die Nachstellzeit wiederum ist entweder konstant oder stellt eine Funktion der
Motordrehzahl nMOT dar. Es gelten somit folgende Beziehungen:
F = f(kp, TA, TN) und
TN = f(nMOT); TN = konstant
Aus dem zuvor Beschriebenen ergibt sich, daß der Übergang vom Drehzahl-Modus zum
MBR-Modus stets bei freilaufendem integrierenden Anteil des zweiten Reglers 15 erfolgt.
Hierdurch wird ein sanfter Übergang vom ersten 14 auf den zweiten Regler 15, ohne
sprunghafte Änderung des leistungsbestimmenden Signals ve, gewährleistet.
Übersteigt das aktuelle Motor-Moment MK das maximal zulässige Motor-Moment
MK(Max), so wird das zweite Signal ve2 aufgrund des negativen Differenzmoments
MK(Diff) kleiner als das erste Signal ve1. Als Folgereaktion setzt das Auswahlmittel 16 das
zweite Signal ve2 als das leistungsbestimmende Signal ve und setzt den Reglermodus RM
auf den zweiten Wert, hier Null. Die Änderung des modifizierten Reglermodus RM(ver)
bewirkt, daß der erste Softwareschalter 33 seine Stellung ändert, der Eingang D ist jetzt
aktiv. Diese Schaltstellung entspricht der dritten Zeile der Tabelle in Fig. 5. Eine Rückkehr
zum Drehzahl-Modus erfolgt dann, wenn das zweite Signal ve2 größer oder gleich dem
ersten Signal ve1 wird.
In Fig. 7 ist ein Blockschaltbild des ersten Reglers 14 dargestellt. Dieser weist einen
integrierenden Anteil auf und ist exemplarisch als PID-Regler dargestellt. In der Praxis kann
der erste Regler auch als PI- oder PI(DT1)-Regler ausgeführt sein.
Die Eingangsgrößen des ersten Reglers 14 sind: die Drehzahldifferenz dnMOT, die
Motordrehzahl nMOT und das modifizierte zweite Signal ve2(F). Der dargestellte erste
Regler 14 beinhaltet drei Funktionsblöcke zur Berechnung des P-, I- und D-Anteils,
entsprechend den Bezugszeichen 37 bis 39. Über den Funktionsblock 37 wird aus einer
Eingangsgröße EP und der Drehzahldifferenz dnMOT der P-Anteil ve1(P) ermittelt. Über den
Funktionsblock 38 wird aus der Drehzahldifferenz dnMOT, einem ersten Eingangssignal
ve(M) und einem zweiten Eingangssignal EI, der I-Anteil ve1(I) berechnet. Hierbei ist der I-
Anteil ve1(I) auf das erste Eingangssignal ve(M) begrenzt. Über den Funktionsblock 39 wird
aus der Drehzahldifferenz dnMOT und einer Eingangsgröße ED der D-Anteil ve1(D)
berechnet. Das erste Eingangssignal ve(M) entspricht entweder dem Signal ve2(F) oder
einem Signal ve1(KF), je nachdem, welches Signal die geringere Wertigkeit aufweist.
Hierzu ist ein erster Funktionsblock Minimalwert 36 vorgesehen. Das Signal ve1(KF)
wiederum wird aus der Motordrehzahl nMOT und weiteren Eingangsgrößen über
Kennfelder 35 bestimmt. Die weiteren Eingangsgrößen sind als Sammelbezugszeichen E
dargestellt. Die Eingangsgrößen E können beispielsweise der Ladeluftdruck pLL usw. sein.
Alle drei Anteile werden über eine Summation 40 zu einem gemeinsamen Signal ve1(S)
summiert. Über einen zweiten Funktionsblock Minimalwert 41 wird sodann aus diesem
Signal ve1(S) und aus dem Signal ve1(KF) dasjenige ausgewählt, welches die geringste
Wertigkeit aufweist. Dieses Signal entspricht dem ersten Signal ve1.
Das vom zweiten Regler 15 berechnete zweite Signal ve2 bzw. das daraus gebildete Signal
ve2(F) beeinflußt die Berechnung des integrierenden Anteils ve1(I) des ersten Reglers 14.
Aufgrund des Filters 21 ist jedoch das Signal ve2(F) gegenüber dem zweiten Signal ve2
zeitlich verzögert. Es liegt daher keine direkte Rückkopplung des Ausgangs des ersten
Reglers 14 auf den integrierenden Anteil ve1(I) des ersten Reglers 14 vor. Der Ausgang
ve1 des ersten Reglers 14 und der integrierende Anteil ve1(I) des ersten Reglers 14 sind
dynamisch entkoppelt. Hierdurch wird eine unerwünschte Verstärkung der Reglerdynamik
wirksam verhindert. Beispielsweise bei einer schnellen Entlastung der Brennkraftmaschine,
verkleinert sich das Ausgangssignal des ersten Reglers 14, also das erste Signal ve1.
Insofern verringern sich auch der I-Anteil des zweiten Reglers 15 und das zweite Signal
ve2. Ohne die verzögernde Wirkung des Filters 21 würde unter Umständen auch der
I-Anteil des ersten Reglers 14 verkleinert werden, was zu einer weiteren Verkleinerung des
ersten Signals ve1 führen könnte.
Die Fig. 8 besteht aus den Teilfiguren 8A bis 8E. Dargestellt sind jeweils über der Zeit:
der modifizierte RM(ver) Reglermodus (Fig. 8A), das Motor-Moment MK (Fig. 8C), das
erste ve1 und zweite Signal ve2 (Fig. 8D) und das leistungsbestimmende Signal ve (Fig.
8E). In Fig. 8B sind die Schaltstellungen des ersten 33 und zweiten Softwareschalters 34
zu den jeweiligen Zeitpunkten dargestellt. In Fig. 8C sind parallel zur Abszisse zwei
Begrenzungslinien MK(Max) und GW dargestellt. Die Differenz dieser beiden
Begrenzungslinien entspricht dem Wert L1. Das Differenzmoment MK(Diff) ergibt sich aus
dem jeweiligen Unterschied des Kurvenzugs mit den Punkten A bis F zum maximal
zulässigen Motor-Moment MK(Max). In Fig. 8D ist als durchgezogene Linie der Verlauf
des zweiten Signals ve2 dargestellt. Das erste Signal ve1 ist als gestrichelte Linie
dargestellt.
Der Ablauf des Verfahrens ist folgendermaßen: im Zeitpunkt t1 wird davon ausgegangen,
daß die Brennkraftmaschine im Drehzahl-Modus betrieben wird. In diesem Modus wird das
vom ersten Regler 14 berechnete erste Signal ve1 vom Auswahlmittel 16 als
leistungsbestimmendes Signal ve gesetzt. Das in Fig. 8E dargestellte Niveau und der
Verlauf des leistungsbestimmenden Signals ve entspricht somit dem Wert des ersten
Signals ve1. Der Reglermodus RM wird vom Auswahlmittel 16 auf einen ersten Wert, hier
Eins, gesetzt. Die beiden Softwareschalter 33 und 34 sind in der Stellung C/A. In dieser
Schaltstellung entspricht der I-Anteil ve2(I) des zweiten Signals ve2 dem Wert des ersten
Signals ve1. Mit anderen Worten: der I-Anteil ve2(I) des zweiten Signals wird auf den Wert
des ersten Signals ve1 gesetzt. Im Zeitpunkt t1 liegt ein positives Differenzmoment
MK(Diff) vor. Hieraus resultiert ebenfalls ein positiver P-Anteil ve2(P) des zweiten Reglers
15. Das zweite Signal ve2 errechnet sich zu:
ve2 = ve1 + ve2(P)
mit:
ve2: zweites Signal
ve1: erstes Signal
ve2(P): P-Anteil zweites Signal
ve2: zweites Signal
ve1: erstes Signal
ve2(P): P-Anteil zweites Signal
Wie in Fig. 8D dargestellt, liegt der Wert des zweiten Signals ve2, Punkt J, oberhalb des
Werts des ersten Signals ve1, Punkt G. Für den weiteren Verlauf wird davon ausgegangen,
daß das erste Signal ve1 konstant bleibt.
Nach dem Zeitpunkt t1 wird nun davon ausgegangen, daß das Motor-Moment MK am
Abtrieb der Brennkraftmaschine sich erhöht, d. h. der Kurvenverlauf in Fig. 8C ändert sich
im Punkt A in Richtung des Punktes C. Aufgrund des sich verkleinernden
Differenzmoments MK(Diff) wird sich der P-Anteil ve2(P) des zweiten Signals ve2 ebenfalls
verringern. Der I-Anteil ve2(I) des zweiten Signals ve2 ist nach wie vor auf den Wert des
ersten Signals ve1 gesetzt. Der berechnete Wert des zweiten Signals ve2 liegt deshalb
oberhalb des ersten Signals ve1, d. h. bei einem größeren Wert. Im Punkt B der Fig. 8C
ist das Differenzmoment MK(Diff) gleich dem Wert L1. Mit Überschreiten dieser Linie
ändert der Softwareschalter 34 seine Schaltstellung. In Fig. 8B ist dies mit der
Veränderung der Schaltstellungen von C/A nach C/B dargestellt. Ab diesem Zeitpunkt
wird der I-Anteil ve2(I) des zweiten Signals ve2 nicht mehr auf den Wert des ersten Signals
ve1 gesetzt, sondern lediglich auf den Wert des ersten Signals ve1 limitiert. Der
integrierende Anteil des zweiten Reglers 15 beginnt somit ab diesem Zeitpunkt frei zu
laufen.
Zum Zeitpunkt t2 ergibt sich ein Differenzmoment MK(Diff) von Null. Hieraus resultiert, daß
der P-Anteil ve2(P) des zweiten Signals ve2 ebenfalls Null ist. Zu diesem Zeitpunkt
entspricht der Wert des zweiten Signals ve2, dem Wert des ersten Signals ve1, Punkt K in
Fig. 8D. Überschreitet nun das Motor-Moment MK das maximal zulässige Motor-Moment
MK(Max), so verursacht dies einen Vorzeichenwechsel des Differenzmoments MK(Diff).
Hieraus folgt, daß das zweite Signal ve2 nunmehr einen kleineren Wert aufweist als das
erste Signal ve1. Als Reaktion hierauf ändert das Auswahlmittel 16 den Reglermodus RM
von 1 nach 0 und setzt als leistungsbestimmendes Signal ve das zweite Signal ve2.
Zusätzlich ändern die beiden Softwareschalter 33 und 34 ihre Schaltstellung nach D/B. Im
Zeitraum t2 bis t4 ergibt sich aufgrund des angenommenen Verlaufs des
Differenzmoments MK(Diff) ein entsprechender Verlauf des zweiten Signals ve2,
entsprechend dem Kurvenzug K bis N. Da die Brennkraftmaschine nunmehr im MBR-
Modus betrieben wird, entspricht der Verlauf des leistungsbestimmenden Signals ve dem
Verlauf des zweiten Signals ve2.
Zum Zeitpunkt t4 wird nun davon ausgegangen, daß der Wert des zweiten Signals ve2
wieder dem Wert des ersten Signals ve1 entspricht. Das Auswahlmittel 16 setzt aufgrund
der Minimalwertauswahl den Reglermodus RM wieder auf den ersten Wert, hier Eins, und
setzt als leistungsbestimmendes Signal ve das erste Signal ve1. Ab dem Zeitpunkt t4
entspricht somit der weitere Verlauf des leistungsbestimmenden Signals ve dem Verlauf
des ersten Signals ve1, d. h. ve bleibt konstant, wie in Fig. 8E dargestellt. Bedingt durch
die Änderung des Reglermodus RM ändern sich die Schaltstellungen der beiden
Softwareschalter 33 und 34 nach C/B.
Im Punkt E entspricht das Differenzmoment MK(Diff) wieder dem Wert L1. Hierdurch
verändert sich die Schaltstellung des zweiten Softwareschalters 34, d. h. die beiden
Softwareschalter 33 und 34 nehmen nunmehr wieder die Schaltstellung C/A ein. In dieser
Schaltstellung wird der I-Anteil ve2(I) des zweiten Signals ve2 auf den Wert des ersten
Signals ve1 gesetzt. Entsprechend dem weiteren Verlauf des Differenzmoments MK(Diff)
ergibt sich für das zweite Signal ve2 ein Verlauf gemäß dem Kurvenzug N bis O. Zum
Zeitpunkt t5 ist der betrachtete Zeitraum beendet.
In Fig. 9 ist ein Programmablaufplan des Regelsystems dargestellt. Im Schritt S1 wird der
Reglermodus RM mit 1 initialisiert, da beim Start der Brennkraftmaschine noch kein Motor-
Moment vorliegt. Im Ausgangszustand wird die Brennkraftmaschine im Drehzahl-Modus
betrieben. Im Schritt S2 wird der erste Regler als dominant gesetzt, d. h. das erste Signal
ve1 wird als leistungsbestimmendes Signal ve gesetzt. Im Schritt S3 und S4 wird das erste
Signal ve1 berechnet und das aktuelle Motor-Moment MK eingelesen. Danach wird bei
Schritt S5 aus dem aktuellen Motor-Moment MK und einem maximal zulässigen Motor-
Moment MK(Max), ein Differenzmoment MK(Diff) berechnet. Im Schritt S6 wird geprüft, ob
der Reglermodus RM gleich 1 ist, d. h. ob sich die Brennkraftmaschine nach wie vor im
Drehzahl-Modus befindet. Ist dies nicht der Fall, d. h. die Brennkraftmaschine befindet sich
im MBR-Modus, werden die Schritte S16 bis S22 durchlaufen. Ergibt die Prüfung, daß die
Brennkraftmaschine im Drehzahl-Modus betrieben wird, so erfolgt bei Schritt S7 die
Abfrage, ob das Differenzmoment MK(Diff) größer dem Wert L1 ist.
Bei positivem Prüfergebnis wird der I-Anteil ve2(I) des zweiten Signals ve2 auf den Wert
des ersten Signals ve1 gesetzt, Schritt S8. Bei negativem Prüfergebnis im Schritt S7 wird
die Berechnung des I-Anteils ve2(I) des zweiten Signals ve2 aktiviert, Schritt S9. Bei Schritt
S10 wird der I-Anteil ve2(I) des zweiten Signals ve2 auf den Wert des ersten Signals ve1
limitiert. Bei Schritt S11 wird der P-Anteil ve2(P) des zweiten Signals ve2 in Abhängigkeit
des Differenzmoments MK(Diff) und eines Proportionalbeiwerts kp berechnet. Bei Schritt
S12 wird das zweite Signal ve2 durch die Addition des P- und I-Anteils berechnet. Danach
wird bei Schritt S13 geprüft, ob das zweite Signal ve2 kleiner als das erste Signal ve1 ist.
Ist dies nicht der Fall, so verzweigt das Programm zu Punkt A. Wird bei Schritt S13
festgestellt, daß der Wert des zweiten Signals ve2 kleiner als der Wert des ersten Signals
ve1 ist, so wird über das Auswahlmittel 16 der Reglermodus RM auf einen zweiten Wert,
hier Null, gesetzt. Durch das Auswahlmittel 16 wird als leistungsbestimmendes Signal ve
nunmehr das zweite Signal ve2 gesetzt, d. h. der zweite Regler 15 ist dominant. Danach
verzweigt der Programmablauf zum Punkt A mit dem erneuten Berechnen des ersten
Signals ve1.
Wird bei Schritt S6 festgestellt, daß sich die Brennkraftmaschine im MBR-Modus befindet,
so wird bei Schritt S16 die Berechnung des I-Anteils ve2(I) des zweiten Signals ve2
aktiviert. Der I-Anteil wird hierbei auf den Wert des ersten Signals ve1 limitiert, Schritt
S17. Danach wird der P-Anteil wie zuvor beschrieben berechnet, Schritt S18. Aus dem
P- und I-Anteil wird im Schritt S19 das zweite Signal ve2 ermittelt. Im Schritt S20 wird
geprüft, ob der Wert des zweiten Signals ve2 kleiner ist als der Wert des ersten Signals
ve1. Ist dies der Fall, so verzweigt der Programmablaufplan zum Punkt A. Bei negativem
Prüfergebnis, d. h. das zweite Signal ve2 ist nicht kleiner als das erste Signal ve1 wird der
Reglermodus RM auf einen ersten Wert, hier 1, gesetzt. Danach wird bei Schritt S22 als
leistungsbestimmendes Signal ve das erste Signal ve1 gesetzt, d. h. der erste Regler 14 ist
dominant.
1
Brennkraftmaschine
2
Turbolader
3
Kraftstofftank
4
erste Pumpe
5
Drosselventil
6
zweite Pumpe
7
Hochdruckspeicher (Rail)
8
Injektor
9
Drucksensor
10
Rail-Drucksensor
11
Elektronisches Motorsteuergerät
12
Motorlast
13
Kupplung
14
erster Regler (Drehzahl)
15
zweiter Regler (Moment)
16
Auswahlmittel
17
Funktionsblock Erfassen/Filtern
18
Funktionsblock Erfassen/Filtern
19
Verzögerungsglied
20
Verzögerungsglied
21
Filter
22
Drehzahlsensoren
23
Funktionsblock
24
Funktionsblock Berechnung I-Anteil
25
Multiplikation
26
Summation
27
Verzögerungsglied
28
Summation
29
Multiplikation
30
Summation
31
Funktionsblock Minimalwert
32
Verzögerungsglied
33
erster Softwareschalter
34
zweiter Softwareschalter
35
Kennfelder
36
erster Funktionsblock Minimalwert
37
Funktionsblock Berechnung P-Anteil
38
Funktionsblock Berechnung I-Anteil
39
Funktionsblock Berechnung D-Anteil
40
Summation
41
zweiter Funktionsblock Minimalwert
Claims (30)
1. Regelsystem zum Schutz einer Brennkraftmaschine vor Überlast, bei dem die
Leistung der Brennkraftmaschine in Abhängigkeit eines Leistungswunsches sowie eines
zweiten Signals bestimmt wird, wobei das zweite Signal aus einem Differenzmoment von
aktuellem und maximal zulässigem Motor-Moment bestimmt wird, dadurch
gekennzeichnet, dass aus einem den Leistungswunsch kennzeichnenden
Eingangssignal (FW) ein erstes Signal (ve1) bestimmt wird (ve1 = f(FW)), das erste (ve1) und
zweite Signal (ve2) über ein Auswahlmittel (16) miteinander verglichen werden und in
Abhängigkeit des Vergleichs das erste (ve1) oder zweite Signal (ve2) als
leistungsbestimmendes Signal (ve) gesetzt wird.
2. Regelsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
das Auswahlmittel (16) eine Minimalwertauswahl enthält, als leistungsbestimmendes
Signal (ve) das erste Signal (ve1) gesetzt wird (ve = ve1), wenn das erste Signal (ve1) kleiner
oder gleich dem zweiten Signal ist (ve1 ≦ ve2) und als leistungsbestimmendes Signal (ve)
das zweite Signal (ve2) gesetzt wird (ve = ve2), wenn das zweite Signal (ve2) kleiner als das
erste Signal (ve1) ist (ve2 < ve1).
3. Regelsystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass
über das Auswahlmittel (16) ein Reglermodus (RM) auf einen ersten Wert gesetzt wird
(RM = 1), wenn das erste Signal (ve1) dominant ist (ve = ve1) und der Reglermodus (RM) auf
einen zweiten Wert gesetzt wird (RM = 0), wenn das zweite Signal (ve2) dominant ist
(ve = ve2).
4. Regelsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das erste
Signal (ve1) aus einer Motordrehzahl (nMOT), einer Drehzahldifferenz (dnMOT) und dem
zweiten Signal (ve2) mittels eines ersten Reglers (14) bestimmt wird, die Drehzahldifferenz
(dnMOT) aus der Motordrehzahl (nMOT) und einem Motordrehzahl-Sollwert (nMOT(SW))
berechnet wird, wobei der Motordrehzahl-Sollwert (nMOT(SW)) das den Leistungswunsch
kennzeichnende Eingangssignal darstellt.
5. Regelsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das erste
Signal (ve1) aus einem Fahrpedalwert (FP) und weiteren Eingangsgrößen, insbesondere
einem Ladeluftdruck (pLL), mittels eines Funktionsblock (23) bestimmt wird, wobei der
Fahrpedalwert (FP) das den Leistungswunsch kennzeichnende Eingangssignal darstellt.
6. Regelsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite
Signal (ve2) zusätzlich aus dem Reglermodus (RM) und dem ersten Signal (ve1) mittels
eines zweiten Reglers (15) bestimmt wird.
7. Regelsystem nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das
erste Signal (ve1) auf den zweiten Regler (15) geführt wird.
8. Regelsystem nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der
Ausgang des zweiten Reglers (15) auf den ersten Regler (14) und das Auswahlmittel (16)
geführt wird.
9. Regelsystem nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass im
Signalpfad vom zweiten Regler (15) zum ersten Regler (14) ein Verzögerungsglied (20)
und/oder ein Filter (21) angeordnet wird.
10. Regelsystem nach den Ansprüchen 4 und 9, dadurch gekennzeichnet,
dass ein modifiziertes zweites Signal (ve2(F)) eine Eingangsgröße des ersten Reglers (14)
darstellt, wobei das modifizierte zweite Signal (ve2(F)) mittels des Verzögerungsglieds (20)
und/oder des Filters (21) aus dem zweiten Signal (ve2) abgeleitet wird.
11. Regelsystem nach einem der vorausgegangenen Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass der Ausgang Reglermodus (RM) des Auswahlmittels (16)
auf den zweiten Regler (15) geführt wird.
12. Regelsystem nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass im
Signalpfad vom Auswahlmittel (16) zum zweiten Regler (15) ein Verzögerungsglied (19)
angeordnet wird.
13. Regelsystem nach den Ansprüchen 6 und 12, dadurch gekennzeichnet,
dass ein modifizierter Reglermodus (RM(ver)), welcher mittels des Verzögerungsglieds (19)
bestimmt wird, eine Eingangsgröße des zweiten Reglers (15) darstellt.
14. Regelsystem nach einem der vorausgegangenen Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass der zweite Regler (15) zumindest als I-Regler ausgeführt
wird, wobei dieser einen I-Anteil berechnet (ve2(I)) und das zweite Signal (ve2) aus dem
I-Anteil (ve2(I)) berechnet wird (ve2 = f(ve2(I)).
15. Regelsystem nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der
I-Anteil (ve2(I)) auf den Wert des ersten Signals (ve1) gesetzt wird (ve2(I) = ve1), wenn das
Differenzmoment (MK(Diff)) größer oder gleich einem Wert (L1) ist (MK(Diff) ≧ L1) und der
Reglermodus (RM), alternativ der modifizierte Reglermodus (RM(ver)), dem ersten Wert
entspricht (RM = 1, RM(ver) = 1).
16. Regelsystem nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der
I-Anteil (ve2(I)) auf den Wert des ersten Signals (ve1) limitiert wird, wenn das
Differenzmoment (MK(Diff)) kleiner dem Wert (L1) ist (MK(Diff) < L1) oder der Reglermodus
(RM), alternativ der verzögerte Reglermodus (RM(ver)), dem zweiten Wert entspricht
(RM = 0, RM(ver) = 0).
17. Regelsystem nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass
der I-Anteils (ve2(I)) in Abhängigkeit einer Nachstellzeit (TN) berechnet wird, wobei die
Nachstellzeit (TN) entweder konstant (TN = konst.) gesetzt wird oder aus der Motordrehzahl
(nMOT) der Brennkraftmaschine (1) berechnet wird (TN = f(nMOT)).
18. Regelsystem nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass
der Wert (L1) in Abhängigkeit des maximal zulässigen Motor-Moments (MK(Max))
berechnet wird (L1 = f(MK(Max))).
19. Regelsystem nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass
der Wert (L1) in Abhängigkeit der Motordrehzahl (nMOT) berechnet wird (L1 = f(nMOT)).
20. Regelsystem nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der
zweite Regler (15) zusätzlich als P-Regler ausgeführt wird, dieser einen P-Anteils (ve2(P))
berechnet und das zweite Signal (ve2) zusätzlich aus dem P-Anteil (ve2(P)) berechnet wird
(ve2 = f(ve2(P)).
21. Regelsystem nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass der
P-Anteil (ve2(P)) in Abhängigkeit des Differenzmoments (MK(Diff)) und eines
Proportionalbeiwerts (kp) berechnet wird (ve2(P) = f(MK(Diff), kp)).
22. Regelsystem nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass der
Proportionalbeiwert (kp) konstant ist (kp = konst.) oder in Abhängigkeit zumindest des
Motor-Moments (MK) oder in Abhängigkeit zumindest des Differenzmoments (MK(Diff))
berechnet wird.
23. Regelsystem nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass der
Proportionalbeiwert (kp) zumindest in Abhängigkeit des zweiten Signals (ve2) oder in
Abhängigkeit des I-Anteils (ve2(I)) berechnet wird.
24. Regelsystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der erste
Regler (14) zumindest als I-Regler ausgeführt wird, wobei dieser einen I-Anteil (ve1(I)) in
Abhängigkeit eines ersten Eingangssignals (ve(M)), eines zweiten Eingangssignals (EI) und
der Drehzahldifferenz (dnMOT) berechnet.
25. Regelsystem nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass der
I-Anteil (ve1(I)) des ersten Reglers (14) auf den Wert des ersten Eingangssignals (ve(M))
limitiert wird.
26. Regelsystem nach den Ansprüchen 4 und 24, dadurch gekennzeichnet,
dass der erste Regler (14) zusätzlich einen ersten Funktionsblock Minimalwert (36), einen
zweiten Funktionsblock Minimalwert (41) und Kennfelder (35) aufweist.
27. Regelsystem nach den Ansprüchen 24 bis 26, dadurch gekennzeichnet,
dass das erste Eingangssignal (ve(M)) mittels des ersten Funktionsblocks Minimalwert (36)
aus dem zweiten Signal (ve2), alternativ aus dem modifizierten zweiten Signal (ve2(F)),
und einem mittels der Kennfelder (35) berechneten Kennfeld-Signal (ve1(KF)) ermittelt
wird.
28. Regelsystem nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass das
Kennfeld-Signal (ve1(KF)) in Abhängigkeit der Motordrehzahl (nMOT)) und weiterer
Eingangsgrößen (E), insbesondere Ladeluftdruck (pLL), berechnet wird.
29. Regelsystem nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass das erste
Signal (ve1) mittels des zweiten Funktionsblocks Minimalwert (41) aus dem Kennfeld-
Signal (ve1(KF)) und zumindest aus dem I-Anteil (ve1(I)) ermittelt wird.
30. Regelsystem nach einem der vorausgegangenen Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass das Motor-Moment (MK) aus gemessenen Eingangsgrößen
mittels eines mathematischen Modells berechnet wird.
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| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: MTU FRIEDRICHSHAFEN GMBH, 88045 FRIEDRICHSHAFEN, D |
|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |