DE19951956A1 - Ventilanordnung und Verfahren zum Spülen eines Farbwechslers - Google Patents
Ventilanordnung und Verfahren zum Spülen eines FarbwechslersInfo
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Abstract
Zum effizienteren Spülen der Farbwechselventilanordnung einer Beschichtungsanlage werden das Spülmittel und Pulsluft in zueinander entgegengesetzten Richtungen durch den Farbkanal des Farbwechslers geleitet.
Description
Farbwechselventilanordnungen oder kurz Farbwechsler ermöglichen
in Lackieranlagen zur Serienbeschichtung von Werkstücken wie
beispielsweise Kraftfahrzeugen während des Lackierbetriebes eine
rasche Umstellung von einer Farbe zur anderen und bestehen
hauptsächlich aus einer Anzahl von steuerbaren Farbventilen, die
längs eines allen Farben gemeinsamen Farbkanals verteilt sind.
Am Ausgang des Farbkanals kann ein Farbdruckregler angeordnet
sein, über den das Farbmaterial beispielsweise über eine Dosier
pumpe zu einem Zerstäuber gelangt. Vor der Umstellung auf eine
neue Farbe ist es jeweils notwendig, alle farbführenden Teile in
und nach dem Farbwechsler zu reinigen. Zur Reinigung wird übli
cherweise zunächst ein Druckluftventil geöffnet, das sich an dem
zum Ausgang entgegengesetzten Ende des Farbkanals befindet, und
durch die Druckluft die Restfarbe in einen Rückführungskanal und
von dort in einen Sammelbehälter gedrückt. Anschließend werden
im Wechsel ein am selben Ende des Farbkanals wie das Druckluft
ventil befindliches Ventil für ein Spülmittel, beispielsweise
eine Verdünnerflüssigkeit, und erneut das Druckluftventil geöff
net, und mit dem so entstehenden Spülmittel-Luft-Gemisch werden
der Farbkanal des Farbwechslers und der Weg bis zu einer Rück
führungsleitung am Zerstäuber von Farbresten gereinigt. Eben
falls an dem zum Ausgang entgegengesetzten Ende des Farbkanals
kann zusätzlich ein Entlüftungsventil zum Entlüften des Farb
wechslers beim Andrücken einer neuen Farbe vorgesehen sein. Auf
bau und Betriebsweise derartiger Farbwechsler sind in DÜRR,
Technisches Handbuch, Einführung in die Technik der PKW-
Lackierung (April 1999) beschrieben.
In Serienbeschichtungsanlagen für eine Vielzahl unterschiedli
cher Farben und mit häufigem Farbwechsel sind kurze Farbwechsel-
und Spülzeiten mit geringstmöglichen Spülmittel- und Farbverlu
sten von großer Bedeutung. Bei den bekannten Farbwechslern sind
aber bei großer Anzahl von Farben, die entsprechend große Bau
länge des Farbwechslers bedingen, und insbesondere bei schwierig
zu spülenden Farbtönen noch relativ lange Spülzeiten und hohe
Spülmittelmengen erforderlich. Wie lange gespült werden muß,
wird in der Praxis durch Standardmethoden zur Beobachtung des
Reinigungsgrades festgestellt.
Die Spülzeit läßt sich zwar durch eine besondere Zweikreistech
nik reduzieren, bei der im einen Kreis der Farbwechsler und im
anderen Kreis der Weg zum Zerstäuber gespült werden, doch erhö
hen sich durch die erforderlichen zusätzlichen Ventile der In
stallations- und Steueraufwand und die Baugröße des Farbwechs
lers, und außerdem bleibt die Spülmittelmenge noch relativ hoch.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Farbwechselventi
lanordnung und ein Verfahren zu deren Spülung anzugeben, die oh
ne wesentlichen Zusatzaufwand eine Reduzierung der Spülzeit und
möglichst auch des Spülmittelverbrauchs ermöglichen.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der unabhängigen Patentan
sprüche gelöst.
Die Erfindung hat den besonderen Vorteil, daß gegenüber ver
gleichbaren bekannten Farbwechslern für eine erhebliche Reduzie
rung der Spülzeit und auch der erforderlichen Spülmittelmenge
keine zusätzlichen Ventile benötigt werden.
Eine bevorzugte Verwendungsmöglichkeit des hier beschriebenen
Farbwechslers sind Farblackieranlagen, in denen zwischen dem
Farbausgang des Farbwechslers und einer Sprühvorrichtung wie
beispielsweise einem der üblichen Rotations- oder Luftzerstäuber
od. dgl. eine spülbare Dosierpumpe oder sonstige Dosiereinrich
tung angeordnet ist, der das Beschichtungsmaterial über einen
Farbdruckregler zugeführt wird, wobei der Farbdruckregler auch
selbst die Dosiereinrichtung bilden kann.
Die Erfindung wird an einem in der Zeichnung dargestellten Aus
führungsbeispiel näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Farbwechslers
gemäß der Erfindung zur Farbversorgung einer
Sprühvorrichtung;
Fig. 2A das Spülschema eines bekannten Farbwechslers; und
Fig. 2B das Spülschema eines vergleichbaren, aber
erfindungsgemäß abgewandelten Farbwechslers.
Der in Fig. 1 schematisch dargestellte Farbwechsler 1 kann den
an sich bekannten Aufbau mit beliebig aneinandergereihten Modu
len zur Bildung eines Gehäuses mit einem geraden zentralen Farb
kanal 2 und jeweils reihenweise längs des Farbkanals ggf. auf
entgegengesetzten Seiten verteilten Ventilkörpern haben. Die
Ventilkörper enthalten an den Farbkanal 2 angeschlossene, bei
spielsweise pneumatisch steuerbare Ventile, von denen ein Spül
mittelventil V1 zum gesteuerten Einleiten von bei V zugeführtem
Verdünner in den Farbwechsler, ein Pulsluftventil PL1 zum ge
steuerten Einleiten von Druckluft, verschiedene Farbventile F1,
F2, F3 bzw. Fn zum Einleiten von Beschichtungsmaterial F der je
weils gewählten Farbe sowie ein Entlüftungsventil RF2 hervorge
hoben sind. Die übrigen Ventilpositionen sind für die Erläute
rung der Erfindung ohne Bedeutung.
In an sich bekannter Weise ist am Ausgang 3 des Farbkanals 2 ein
Farbdruckregler FDR angeordnet, von dem eine Leitung 4 über eine
Dosiereinrichtung, z. B. eine Dosierpumpe 5 zu einem Zerstäuber
oder sonstigem Applikationsorgan Z führt, das mit dem üblichen
Rückführventil RF1 ausgestattet ist. Der Farbdruckregler FDR be
grenzt der Ausgangsdruck zur Pumpe. Die Dosierpumpe 5, bei
spielsweise eine Zahnradpumpe, ist über ein Spülmittelventil V3
mit Verdünner V spülbar und mit einem Bypassventil BY versehen.
Bei bekannten Farbwechslern der dargestellten Art befindet sich
das PL1 entsprechende Pulsluftventil in der Nähe des Spülmittel
ventils V1 an dem zum Ausgang 3 entgegengesetzten, in Fig. 1
oberen Ende des Farbkanals 2, beispielsweise an der Ventilposi
tion X, so daß die Druckluft und das Spülmittel stets in dersel
ben Richtung durch den Farbkanal geleitet wurden. Man war bisher
der Meinung, die Ventile für das Spülmedium und die Pulsluft
müßten sich stets am Anfang des Farbwechslers befinden, um ein
Spülen des gesamten Farbkanals zu gewährleisten (wie in dem ein
gangs erwähnten Handbuch festgestellt wird).
Im Gegensatz hierzu befindet sich gemäß Fig. 1 das Pulsluftven
til PL1 nun beim Ausgangsende des Farbkanals 2, so daß alle
Farbventile F1 bis Fn längs des Farbkanals 2 zwischen dem Puls
luftventil PL1 und den am entgegengesetzten Ende des Farbkanals
befindlichen Spülmittel- und Entlüftungsventilen V1 bzw. RF2 an
geordnet sind.
Zum Spülen des Farbwechslers werden zunächst das Entlüftungsven
til RF2 und sodann kurzfristig das Pulsluftventil PL1 geöffnet,
während das Spülmittelventil V1 noch geschlossen bleiben kann.
Die einströmende Pulsluft schiebt in dieser Anfangsphase das im
Farbkanal 2 des Farbwechslers befindliche Farbmaterial mit hoher
Dynamik vom Ausgangsende des Farbkanals zu seinem Eingangsende
und in die an das Entlüftungsventil RF2 angeschlossene, zu einem
Entsorgungssystem führende Rückführleitung 6. Wenn das Entlüftungsventil
RF2 vor dem Pulsluftventil PL1 wieder geschlossen
wird, fließt kurzzeitig die gesamte Pulsluft zu dem Ausgang 3
des Farbwechslers, der während des gesamten Reinigungsvorgangs
geöffnet bleiben kann. Vorzugsweise gleichzeitig mit dem Schlie
ßen des Pulsluftventils 1 wird das Spülmittelventil V1 geöffnet,
so daß Verdünnerflüssigkeit vom Eingangsende des Farbkanals zu
dessen Ausgang fließt. Bei den anschließenden wechselnden Inter
vallen von Pulsluft und Spülmittel kann beispielsweise jeweils
zum gleichen Zeitpunkt wie das Pulsluftventil PL1 auch das Ent
lüftungsventil RF2 geöffnet und damit die Dynamik der Pulsluft
voll ausgenutzt werden. Das Entlüftungsventil RF2 kann aber dann
wieder vor dem Pulsluftventil PL1 geschlossen werden, da es
zweckmäßig ist, wenn die gesamte Pulsluft kurzfristig durch den
Ausgang 3 des Farbwechslers gezwungen wird. Durch den Farbdruck
regler FDR hindurch kann allerdings auch bei geöffnetem Entlüf
tungsventil RF2 ein Teil der Pulsluft in Richtung zu dem Appli
kationsorgan Z fließen.
Da vorzugsweise während des gesamten Reinigungsablauf der Aus
gang des Farbwechslers durch den Farbdruckregler FDR geöffnet
bleibt, strömt das Luft-Spülmittel-Gemisch zu diesem Ausgang,
und beim zusätzlichen Öffnen des Entlüftungsventils RF2 kehrt es
seine Fließrichtung ganz oder teilweise um, wodurch sich ein zu
sätzlicher Reinigungseffekt ergibt.
Die Steuerung des beschriebenen Betriebsablaufs durch Öffnen und
Schließen der Ventile erfolgt selbsttätig nach einem entspre
chend aufgebauten Spülprogramm beispielsweise gemäß Fig. 2B.
Durch Verlegen der Position des Pulsluftventils unmittelbar an
den Farbausgang 3 des Farbwechslers und Verwendung eines Entlüf
tungsventils RF2 am gegenüberliegenden Ende des Farbwechslers
wird die Reinigung des Farbwechslers wesentlich effizienter als
bei den vergleichbaren bekannten Ventilanordnungen. Dies zeigt
ein Vergleich der in Fig. 2A für den bekannten Fall und in Fig.
2B für die Erfindung dargestellten Programmabläufe, wobei der
Vollständigkeit halber im jeweils linken Teil das Andrücken der
den Farbwechsler verunreinigenden Farbe (Rot) gezeigt ist. Die
Öffnungsperioden der verschiedenen Ventile sind jeweils schwarz
dargestellt. Die Druckwerte des Verdünners und der Pulsluft
(beispielsweise jeweils 10 bar) sowie die Einstellung des
Farbdruckreglers (beispielsweise 6 bar) sind in beiden Fällen
gleich.
Wie erkennbar ist, wird durch die Erfindung die Spülzeit erheb
lich reduziert (von 9,2 s auf 5,8 s). Zugleich wird auch die be
nötigte Spülmittelmenge reduziert (bei dem untersuchten Beispiel
von 283 g auf 168 g, wovon im ersten Fall 265 g und im zweiten
Fall 140 g auf die Rückführung durch das Rückführ-Ventil RF1 am
Applikationsorgan Z entfallen).
Abweichend von dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2B sind im
Rahmen der Erfindung auch Spülprogramme denkbar, bei denen zu
bestimmten Zeiten des Reinigungsvorgangs das Spülmittel durch
das Entlüftungsventil des Farbwechslers herausgeleitet wird.
Der in Fig. 2 dargestellte Vergleich wurde ohne Einsatz des an
sich üblichen sogenannten EDPS-Spülsystems durchgeführt, bei dem
das Spülmedium mit höherem Druck als beim Standardspülen durch
eine Einspritzdüse in den Farbwechsler geleitet wird und im Zu
sammenwirken mit der Pulsluft ein Aerosol entsteht, mit dem be
sonders intensiv und spülmediumsparend gespült wird. Die EDPS-
Spülung kann aber zweckmäßig auch bei dem hier beschriebenen
Farbwechsler angewendet werden.
Claims (11)
1. Farbwechselventilanordnung zur Verbindung einer Anzahl von
Farbleitungen für Beschichtungsmaterial wählbarer unterschied
licher Farben mit einem Applikationsorgan (Z),
mit Farbventilen (F1-Fn) für die wählbaren Farben, die zwi schen je eine Farbleitung und einen ihnen gemeinsamen Farbka nal (2) geschaltet sind, der einen Ausgang (3) für das zu dem Applikationsorgan (Z) fließende Beschichtungsmaterial hat, wo bei die Farbventile (F1-Fn) längs des Farbkanals (2) ver teilt angeordnet sind,
mit einem Spülmittelventil (V1) zum Einleiten eines Spülmit tels in den Farbkanal (2),
mit einem Luftventil (PL1) zum Einleiten von ebenfalls zum Reinigen des Farbkanals (2) dienender Druckluft in den Farbkanal,
und mit einem insbesondere in der Nähe des einen Endes des Farbkanals (2) angeordneten Entlüftungsventil (RF2),
dadurch gekennzeichnet, daß
sich die Spülmittel- und Luftventile (V1, PL1) an zueinander entgegengesetzten Enden der Farbwechselventilanordnung (1) be finden.
mit Farbventilen (F1-Fn) für die wählbaren Farben, die zwi schen je eine Farbleitung und einen ihnen gemeinsamen Farbka nal (2) geschaltet sind, der einen Ausgang (3) für das zu dem Applikationsorgan (Z) fließende Beschichtungsmaterial hat, wo bei die Farbventile (F1-Fn) längs des Farbkanals (2) ver teilt angeordnet sind,
mit einem Spülmittelventil (V1) zum Einleiten eines Spülmit tels in den Farbkanal (2),
mit einem Luftventil (PL1) zum Einleiten von ebenfalls zum Reinigen des Farbkanals (2) dienender Druckluft in den Farbkanal,
und mit einem insbesondere in der Nähe des einen Endes des Farbkanals (2) angeordneten Entlüftungsventil (RF2),
dadurch gekennzeichnet, daß
sich die Spülmittel- und Luftventile (V1, PL1) an zueinander entgegengesetzten Enden der Farbwechselventilanordnung (1) be finden.
2. Farbwechselventilanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Luftventil (PL1) beim Ausgangsende (3) des
Farbkanals (2) und das Spülmittelventil (V1) und das Entlüf
tungsventil (RF2) bei dem hierzu entgegengesetzten Ende des
Farbkanals (2) angeordnet sind.
3. Farbwechselventilanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß am Ausgang (3) des Farbkanals (2) ein
Farbdruckregler (FDR) angeordnet ist.
4. Farbwechselventilanordnung nach einem der vorangehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventile (V1, RF2, F1
-Fn, PL1) in einer Reihe von Modulen an einem dem Farbkanal
(2) enthaltenden Gehäusekörper montiert sind und die beiden
längs des Farbkanals (2) äußersten Module das Entlüftungsven
til (RF2) bzw. das Luftventil (PL1) enthalten.
5. Verfahren zum Spülen einer Farbwechselventilanordnung (1),
durch die eine Anzahl von Farbleitungen für Beschichtungsmate
rial wählbarer unterschiedlicher Farben mit einem Applikation
sorgan (Z) verbunden werden,
wobei nach dem Durchfluß von Beschichtungsmaterial einer gege
benen Farbe durch einen alle Farben gemeinsamen Farbkanal (2)
und vor dem Durchfluß von Beschichtungsmaterial einer anderen
Farbe einander abwechselnd ein Spülmittel und Druckluft durch
den Farbkanal (2) geleitet werden,
dadurch gekennzeichnet, daß das Spülmittel und die Druckluft
in zueinander entgegengesetzten Richtungen durch den Farbkanal
(2) geleitet werden.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Druckluft von einem Luftventil (PL1) in der Nähe des Ausgangs
(3) des Farbkanals (2) aus durch den Farbkanal zu einem Ent
lüftungsventil (RF2) in der Nähe des zum Ausgang (3) entgegen
gesetzten Endes des Farbkanals (2) fließt.
7. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet,
daß zu Beginn des Spülvorgangs zunächst durch das Luftventil
(PL1) einströmende Druckluft im Farbkanal (2) befindliches Beschichtungsmaterial
durch das Entlüftungsventil (RF2) heraus
drückt, und daß dann bei geschlossenem Entlüftungsventil (RF2)
Spülmittel durch den Farbkanal (2) zu dessen Ausgang (3)
fließt.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Druckluft und das Spülmittel impulsweise
einander abwechselnd in den Farbkanal (2) geleitet werden und
jeweils gleichzeitig mit dem Luftventil (PL1) das Entlüftungs
ventil (RF2) geöffnet wird.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Ausgang (3) des Farbkanals (2) während des
gesamten Reinigungsvorgangs geöffnet bleibt.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch ge
kennzeichnet, daß zeitweilig Spülmittel und Druckluft durch
den Ausgang (3) des Farbkanals (2) in die zu dem Applikations
organg (Z) führende Leitung (4) fließen, und daß das Gemisch
aus Spülmittel und Luft durch Öffnen eines Entlüftungsventils
(RF2) der Farbwechselventilanordnung (1) ganz oder teilweise
seine Fließrichtung umkehrt.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 10, dadurch ge
kennzeichnet, daß während des Spülvorgangs die Druckluft in
vorbestimmten Zeitintervallen durch das Entlüftungsventil
(RF2) und in anderen Zeitintervallen, in denen das Entlüf
tungsventil geschlossen ist, durch den Ausgang (3) des Farb
kanals (2) fließt.
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