DE19924601C2 - Drehmomentdetektor - Google Patents
DrehmomentdetektorInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Drehmomentdetektor
zum Erfassen eines Drehmoments ohne einen direkten Kontakt,
wenn eine externe Kraft auf eine Drehwelle eines Automobil-
Servolenkmechanismus etc. angewendet wird.
In einem Automobil-Servolenkungsmechanismus ist es
erforderlich, den Drehmomentbetrag zu erfassen, der an das
Lenkrad angelegt wird, um den Betrag einer erforderlichen
Leistungsunterstützung zu bestimmen. Drehmomentdetektoren für
diesen Zweck sind vorgeschlagen worden, beispielsweise
derjenige, der in dem offengelegten Gebrauchsmuster Nr. 1-
180737 offenbart ist.
Wie in Fig. 7 gezeigt, umfaßt der Drehmomentdetektor eine
obere Welle 101, die an einem Lenkrad (nicht gezeigt)
angebracht ist; eine untere Welle 102, die an dem
Ritzelzahnrad eines Lenkmechanismus (nicht gezeigt)
angebracht ist; einen Torsionsstab 103, der auf der
Mittenachse der oberen Welle 101 und der unteren Welle 102
angeordnet ist und mit den zwei Wellen verbunden ist, um so
in der Richtung einer Verbindung elastisch zu sein; ein
Gehäuse 105, welches drehbar die obere Welle mit Hilfe eines
Lagers 104 haltert; einen Spulenkörper 106, der innerhalb des
Gehäuses 105 angeordnet ist; erste und zweite bewegbare
magnetische Zylinder 107, 108, die aus einem weichen
ferromagnetischen Material gebildet sind und an der oberen
Welle befestigt sind; dritte und vierte bewegbare magnetische
Zylinder 109, 110, die aus einem weichen ferromagnetischen
Material gebildet sind und an der unteren Welle befestigt
sind; und erste bis vierte Spulen 111, 112, 113, 114, die um
den Spulenkörper innerhalb des Gehäuses 105 gewickelt sind.
Die ersten und dritten bewegbaren magnetischen Zylinder 107,
109 sitzen Seite an Seite in der axialen Richtung und erste
und dritte gezahnte Abschnitte 107a, 109a befinden sich in
jeweiligen gegenüberliegenden Kanten. Die erste Spule 111 ist
so angeordnet, daß sie diese gezahnten Abschnitte umgibt. Die
zweiten und vierten bewegbaren magnetischen Zylinder 108, 110
sitzen ebenfalls Seite an Seite in der axialen Richtung und
zweite und vierte gezahnte Abschnitte 108a, 110a sind in den
jeweiligen gegenüberliegenden Kanten angeordnet. Die zweite
Spule 112 ist so angeordnet, daß sie diese gezahnten
Abschnitte umgibt. Die dritten und vierten Spulen 113, 114
sind so angeordnet, daß sie die dritten und vierten
bewegbaren magnetischen Zylinder 109, 110 umgeben, die an der
unteren Welle 102 befestigt sind.
Als nächstes wird der Betrieb des obigen herkömmlichen
Beispiels erläutert. Wenn ein Drehmoment an die obere Welle
111 durch das Lenkrad angelegt wird, tritt eine
Torsionsdeformation in dem unteren Stab 103 auf und eine
Winkelverschiebung tritt zwischen dem ersten bewegbaren
magnetischen Zylinder 107 und dem dritten bewegbaren
magnetischen Zylinder 109 und zwischen dem zweiten bewegbaren
magnetischen Zylinder 108 und dem vierten bewegbaren
magnetischen Zylinder 110 auf, die an der oberen Welle 101
bzw. der unteren Welle 102 angebracht sind.
Zum Erläutern des Betriebs zwischen den ersten und dritten
bewegbaren magnetischen Zylindern 107, 109 ändert sich das
Oberflächengebiet der Überlappung, die eine magnetische
Schaltung zwischen den ersten und dritten gezahnten
Abschnitten 107a und 109a bildet, die auf jedem der
bewegbaren magnetischen Zylinder angeordnet sind, was zu
einer Änderung in der Induktivität in der ersten Spule 111
führt. Das Drehmoment kann bestimmt werden, indem die
Änderung in der Induktivität mit Hilfe einer
Erfassungsschaltung (nicht gezeigt) erfaßt wird. Jedoch wird
die Induktivität in der ersten Spule 111 nicht nur durch das
Drehmoment, sondern auch durch die Temperatur geändert, und
die Temperatur wird durch Erfassen der Induktivität in der
dritten Spule 113 kompensiert, deren Induktivität durch die
Verwindung des Torsionsstabs 103 nicht beeinflußt wird.
Der Betrieb zwischen den zweiten und vierten bewegbaren
magnetischen Zylindern 108, 110 ist identisch, so daß das
Oberflächengebiet der Überlappung zwischen den zweiten und
dritten gezahnten Abschnitten 108a und 110a sich ändert, was
zu einer Änderung in der Induktivität einer zweiten Spule 112
führt. Das Drehmoment wird durch Erfassen der Änderung der
Induktivität bestimmt. Die Temperatur wird durch Erfassen der
Induktivität in der vierten Spule 114 kompensiert.
Diese duale Konstruktion, umfassend einen ersten
Erfassungssatz mit den ersten und dritten bewegbaren
magnetischen Zylindern 107, 109 und den ersten und dritten
Spulen 111, 113, und einen zweiten Erfassungssatz, der exakt
die gleichen Messungen ausführen kann, mit den zweiten und
vierten bewegbaren magnetischen Zylindern 108, 110 und den
zweiten und vierten Spulen 112, 114, führt eine duale
Sicherheitsfunktion aus, die das System in die Lage versetzt,
mit dem Ausgang einer der Erfassungssätze zu arbeiten, wenn
der andere eine Fehlfunktion ausführt, beispielsweise durch
einen Drahtbruch etc..
Der herkömmliche Drehmomentdetektor erfordert einen
Torsionsstab 103, der ein elastisches Element ist, welches
sich proportional zu dem Drehmoment deformiert, zusätzlich zu
den ersten und vierten bewegbaren magnetischen Zylindern 107
bis 110, die die Induktivität in den ersten und zweiten
Spulen 111, 112 ändern, und die große Anzahl von Teilen macht
die Konstruktion kompliziert.
Ferner sind jeder der gezahnten Abschnitte 107a bis 110a auf
den ersten bis vierten bewegbaren magnetischen Zylindern 107
bis 110 von einer komplizierten Form und erfordern eine
Bearbeitung durch einen Schneidevorgang und eine Herstellung
ist deshalb mühsam und kostenintensiv.
Zusätzlich erfordert die gleichzeitige Bereitstellung einer
Temperaturkompensationsfunktion und einer dualen
Sicherheitsfunktion, die einen Schutz gegenüber einem
Drahtbruch in den Spulen etc. bereitstellt, grundlegend vier
Spulen. Das herkömmliche Beispiel erforderte zwei Paare von
bewegbaren magnetischen Zylindern, die mit gezahnten
Abschnitten entsprechend zu den vier Spulen versehen sind.
Die JP 9-72795 AA offenbart einen Drehmomentsensor, bei dem
eine Vielzahl von Schlitzen in gleichem Abstand innerhalb
eines Winkelbereichs auf der Umfangsrichtung eines Zylinders
angeordnet sind. Ein Verschiebungssensor ist auf die Schlitze
gerichtet und erfasst dann, wenn ein Drehmoment in
Umfangsrichtung an den Zylinder angelegt wird, eine Änderung
der Größe des Durchmessers des Schlitzes. Damit kann der Grad
und die Richtung des Drehmoments bestimmt werden. Hier wird
also eine Deformation in eine messbare axiale Verschiebung
der Schlitze umgesetzt.
Die US 5,115,685 beschreibt ein Drehmomentmessgerät, das eine
Welle mit einem Abschnitt mit einem verringerten Durchmesser
aufweist. Dieser Abschnitt trägt eine Hülse, die bei Anlegung
eines Drehmoments sich in der Umfangsrichtung dreht. Die
Drehung der Hülse ändert ein elektrisches oder magnetisches
Feld und die Änderung des Felds wird zum Messen des
Drehmoments verwendet.
Die DE 195 33 152 C1 beschreibt eine Drehmomenterfassung an
einer Lenkwelle, wobei ein torsionselastisches Element durch
eine Mehrzahl separat angeordneter Stege gebildet ist. Dieses
torsionselastische Element ist mit einem Ende mit der
Eingangswelle und mit dem anderen Ende mit der Ausgangswelle
verbunden. Die Verschiebung der Stege während der Anlegung
eines Drehmoments wird für die Drehmomenterfassung verwendet.
Die vorliegende Erfindung zielt auf die Lösung der obigen
Probleme ab und eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung
besteht darin, einen Drehmomentdetektor bereitzustellen, der
ein Drehmoment mit Hilfe einer einfachen Konstruktion
erfassen kann.
Diesbezüglich ist gemäß der vorliegenden Erfindung ein
Drehmomentdetektor vorgesehen, der umfaßt: eine erste Welle
und eine zweite Welle, die sich zueinander durch ein
Drehmoment verdrehen; bewegbare magnetische Elemente, wobei
jedes von diesen einen Elementkörper umfaßt, der einen Spalt
zwischen der ersten Welle und der zweiten Welle überbrückt,
an der Oberfläche der ersten Welle und der Oberfläche der
zweiten Welle befestigt ist und sich elastisch in Reaktion
auf die relative Verschiebung zwischen der Oberfläche der
ersten Welle und der Oberfläche der zweiten Welle deformiert,
die sich als Folge einer relativen Drehung zwischen der
ersten Welle und der zweiten Welle ergibt, und weiche
ferromagnetische Flügel, die von dem Elementkörper gehaltert
werden und ihre Neigung relativ zu der axialen Richtung
aufgrund der elastischen Deformation des Elementkörpers
ändern; und Spulen, die von den Flügeln der bewegbaren
magnetischen Elemente radial nach außen angeordnet sind, in
spezifischen Intervallen angeordnet sind, und
elektromagnetisch die Neigung der Flügel erfaßt.
Weitere vorteilhafte Ausführungsformen sind in den Unteransprüchen an
gegeben.
In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1A eine Teilquerschnittsansicht des Vorderaufrisses
des Drehmomentdetektors gemäß der Ausführungsform 1
der vorliegenden Erfindung;
Fig. 1B einen Querschnitt des zentralen Abschnitts eines
Endaufrisses des Drehmomentdetektors gemäß der
Ausführungsform 1 der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 einen Teilquerschnitt des Verbindungsabschnitts
zwischen der ersten Welle und der zweiten Welle des
Drehmomentdetektors gemäß der Ausführungsform 1 der
vorliegenden Erfindung;
Fig. 3 eine vergrößerte Ansicht eines bewegbaren
magnetischen Elements des Drehmomentdetektors gemäß
der Ausführungsform 1 der vorliegenden Erfindung;
Fig. 4 ein Blockschaltbild der Schaltung des
Drehmomentdetektors gemäß der Ausführungsform 1 der
vorliegenden Erfindung;
Fig. 5 eine Teilquerschnittsansicht des Vorderaufrisses
des Drehmomentdetektors gemäß der Ausführungsform 2
der vorliegenden Erfindung;
Fig. 6A einen Teilquerschnitt des Vorderaufrisses des
Drehmomentdetektors gemäß der Ausführungsform 4 der
vorliegenden Erfindung;
Fig. 6B einen Querschnitt des zentralen Abschnitts eines
Endaufrisses des Drehmomentdetektors gemäß der
Ausführungsform 4 der vorliegenden Erfindung;
Fig. 7 einen Teilquerschnitt des Vorderaufrisses eines
herkömmlichen Drehmomentdetektors.
Fig. 1A ist ein Teilquerschnitt des Vorderaufrisses des
Drehmomentdetektors gemäß der Ausführungsform 1 der
vorliegenden Erfindung und Fig. 1B ist ein Querschnitt des
zentralen Abschnitts eines Endaufrisses davon.
Der Drehmomentdetektor gemäß der Ausführungsform 1 umfaßt:
eine obere Welle 1 als eine erste Welle und eine untere Welle
2 als eine zweite Welle, die sich zueinander durch ein
Drehmoment drehen; bewegbare magnetische Elemente 5, wobei
jedes von diesen einen Elementkörper 3 umfaßt, der den Spalt
zwischen der oberen Welle 1 und der unteren Welle 2
überbrückt, an der Oberfläche der oberen Welle 1 und der
Oberfläche der unteren Welle 2 befestigt ist, und sich in
Reaktion auf die relative Querverschiebung zwischen der
Oberfläche der oberen Welle 1 und der Oberfläche der unteren
Welle 2 elastisch deformiert, die sich als Folge der
relativen Drehung zwischen der oberen Welle 1 und der unteren
Welle 2 ergibt, und weiche ferromagnetische Flügel 4, die von
dem Elementkörper 3 gehaltert werden und ihre Neigung relativ
zu der axialen Richtung aufgrund der elastischen Deformation
des Elementkörpers ändern; und erste bis vierte Spulen 6a,
6b, 6c, 6d, die radial nach außen von den Flügeln 4 der
bewegbaren magnetischen Elemente 5 angeordnet sind, in
spezifischen Intervallen beabstandet sind und Spulen zum
elektromagnetischen Erfassen der Neigung der Flügel 4
umfassen.
Die Elementkörper 3 selbst der bewegbaren magnetischen
Elemente 5 dienen als elastische Elemente, die sich
proportional zu dem zwischen der oberen Welle 1 und der
unteren Welle 2 wirkenden Drehmoments verbinden und
deformieren, und es ist möglich, das Drehmoment mit Hilfe der
bewegbaren magnetischen Elemente 5 alleine zu erfassen und
dadurch die Konstruktion zu vereinfachen. Der voranstehend
erwähnte Torsionsstab wird nicht mehr benötigt.
Die obere Welle 1 kann an einem Lenkrad angebracht sein und
die untere Welle 2 kann an dem Ritzelzahnrad eines
Lenkmechanismus angebracht sein und jede wird drehbar von
Lagern 7, 8 gehaltert.
Fig. 2 ist ein Teilquerschnitt des Verbindungsabschnitts
zwischen der oberen Welle und der unteren Welle, Ein
vorstehender Abschnitt 1a ist auf der Endoberfläche der
oberen Welle 1 angebracht und ein ausgesparter Abschnitt 2a
ist auf der Endfläche der unteren Welle 2 angebracht und
diese greifen ineinander ein, so daß eine relative Drehung
größer als ein bestimmter Winkel nicht möglich ist und ein
Spalt 60 ist zwischen den Seiten des vorstehenden Abschnitts
1a und des ausgesparten Abschnitts 2a gebildet, wie in Fig.
1B gezeigt. Eine Verbindungswelle 9 befindet sich in den
Löchern 61, die in der Mitte sowohl der oberen Welle 1 als
auch der unteren Welle 2 angeordnet sind, um zu verhindern,
daß sich die obere Welle 1 und die untere Welle 2 voneinander
wegdrehen.
Vier flache Oberflächenabschnitte 1b, 2b sind in 90°-
Intervallen um den Umfang des Verbindungsabschnitts zwischen
der oberen Welle 1 und der unteren Welle 2 angeordnet und ein
bewegbares magnetisches Element 5 ist auf jedem dieser
flachen Oberflächenabschnitte 1b, 2b angeordnet, um so den
Spalt zwischen der oberen Welle 1 und der unteren Welle 2 zu
überbrücken.
Jedes der bewegbaren magnetischen Elemente 5 wird hergestellt
durch Pressen des gesamten Elements, einschließlich des
Elementkörpers und der Flügel 4, aus einer einzelnen Schicht
aus einem weichen ferroelektrischen Material, welches aus
Permalloy besteht. Andere Materialien, die zur Herstellung
der bewegbaren magnetischen Elemente 5 verwendet werden
können, umfassen Eisen, Siliziumstahl, etc.. Im Vergleich mit
der häufigen Verwendung eines Schneidevorgangs, der bei dem
herkömmlichen Beispiel benötigt wird, kann eine Bildung durch
einen Preßvorgang die Anzahl von Verarbeitungsschritten
wesentlich verringern und dadurch Herstellungskosten
signifikant herabsetzen.
Jeder der Elementkörper 3 umfaßt einen Rundmpf- der
Stammabschnitt 10, der sich in der axialen Richtung
erstreckt, und Stegabschnitte 11, die durch Umbiegen von
beiden Enden des Stammabschnitts 10 gebildet werden und die
an der oberen Welle 1 und an der unteren Welle 2 befestigt
sind. Die Flügel 4 sind parallel zu dem Stammabschnitt 10
angeordnet, erstrecken sich in die axiale Richtung und sind
mit der Mitte einer Kante des Stammabschnitts 10 mit Hilfe
eines Halsabschnitts 12 verbunden. Die Form des
Stammabschnitts 11 ist ungefähr trapezförmig mit den schmalen
Enden in Richtung auf die Flügel 4 hin, so daß eine Kraft auf
dem Ende des Halsabschnitts 12 konzentriert wird, der die
Flügel 4 haltert, was eine größere Verschiebung in der
Neigung der Flügel 4 relativ zu der axialen Richtung
ermöglicht. Je kürzer ferner das obere Ende des
trapezförmigen Stammabschnitts 10 (die Breite des
Halsabschnitts) ist, desto größer ist die Neigung der Flügel
4 in der axialen Richtung. Wenn nämlich die Stege um einen
vorgegebenen Betrag versetzt sind, dann ist die Situation so,
daß je kürzer die Breite des Halsabschnitts 12 ist, desto
kürzer die Länge des Arms ist der die Mittellinie des
Halsabschnitts 12, die die Mitte der Neigung der Flügel ist,
von den Seiten des Halsabschnitts 12 trennt, wobei die
Neigung des Arms, die auf die Neigung der Flügel 4 bezogen
ist, so viel größer macht.
Die Stegabschnitte 11 werden gebildet, indem die
Ansatzabschnitte 15, die an beiden Enden des Stammabschnitts
10 angeordnet sind, entlang der gestrichelten Biegelinien in
Fig. 3, in die Zeichenebene nach hinten und nach unten,
gebogen werden, so daß sie in der in Fig. 1A gezeigten
Position liegen. Diese Vorsprünge 16 sind auf jedem der
Ansatzabschnitte 15 angeordnet und diese Vorsprünge 16 sind
durch ein Warzenschweißen an den flachen
Oberflächenabschnitten 1b, 2b der oberen Welle 1 bzw. der
unteren Welle 2 befestigt.
Die ersten bis vierten Spulen 6a, 6b, 6c und 6d sind jeweils
so gewickelt, daß sie die Wellen umgeben und sind Seite an
Seite in der axialen Richtung mit ringförmigen Jochen 13a,
13b, 13c, 13d, 13e angeordnet, die zwischen den Spulen 6a,
6b, 6c, 6d und auf jeder Seite von diesen Spulen angeordnet
sind, um so die Spulen 6a, 6b, 6c, 6d zu trennen. Ein
zylindrisches Joch 14 ist um die Außenseite der ersten bis
vierten Spulen 6a, 6b, 6c, 6d und die ringförmigen Joche 13a,
13b, 13c, 13d, 13e angeordnet, um diese einzuhüllen.
Die ersten bis vierten Spulen 6a, 6b, 6c, 6d sind so
gewickelt, daß sie die Flügel 4 der bewegbaren magnetischen
Elemente 5 umgeben, die auf der oberen Welle 1 und der
unteren Welle 2 zentriert sind, und zwar innerhalb der Länge
der Flügel 4 in der axialen Richtung. Die erste Spule 6a und
die dritte Spule 6c, die um einen vorgegebenen Abstand
voneinander in der axialen Richtung getrennt sind, bilden ein
Spulenpaar und die zweite Spule 66 und die vierte Spule 6d
bilden miteinander ein Spulenpaar, so daß das Drehmoment
doppelt erfaßt wird.
Fig. 4 ist ein Blockschaltbild der Schaltung des
Drehmomentdetektors gemäß der vorliegenden Erfindung.
Die ersten und dritten Spulen 6a, 6c sind mit einer
Induktivitätsvergleichsschaltung 41a und auch mit einer
Verstärkerschaltung 42a verbunden. Die zweiten und vierten
Spulen 6b, 6d sind mit einer Induktivitätsvergleichsschaltung
41b und auch mit einer Verstärkerschaltung 42b verbunden.
Als nächstes wird der Betrieb der Ausführungsform erläutert.
Wenn ein Drehmoment an die obere Welle 1 durch das Lenkrad
angelegt wird, tritt eine relative Verschiebung in der
Drehrichtung auf den Oberflächen der Wellen an dem
Verbindungsabschnitt zwischen der oberen Welle 1 und der
unteren Welle 2 auf. Die bewegbaren magnetischen Elemente 5,
die als elastische Elemente wirken, sind mit beiden Wellen
verbunden, so daß die Größe ihrer relativen Verschiebung
proportional zu der Größe der angelegten Drehmoments ist. Die
Neigung der Flügel 4 auf den bewegbaren magnetischen
Elementen 5 ändert sich in Abhängigkeit von der relativen
Verschiebung der bewegbaren magnetischen Elemente 5, so daß
die Größe des angelegten Drehmoments durch Bestimmen der
Neigung elektromagnetisch mit Hilfe der ersten bis vierten
Spulen 6a, 6b, 6c, 6d bestimmt werden kann.
Wenn zum Beispiel ein Drehmoment in Uhrzeigerrichtung an die
obere Welle 1 angelegt wird, dann werden die Flügel 4, die
näher zu der oberen Welle auf sämtlichen vier bewegbaren
magnetischen Elementen 5 sind, angehoben (radial nach außen)
und die Flügel 4, die näher zu der unteren Welle 3 sind,
werden abgesenkt (radial nach innen), aufgrund der Verwindung
der Stammabschnitte der Elementkörper 3. Somit verkleinert
sich der Abstand zwischen den Jochen 13d, 13b und den Flügeln
4 auf der oberen Wellenseite und die Induktivität in den
dritten und vierten Spulen 6c, 6d auf der oberen Wellenseite
nimmt zu. Gleichzeitig nimmt der Abstand zwischen den Jochen
13a, 13b und den Flügeln 4 auf der unteren Wellenseite zu und
die Induktivität in den ersten und zweiten Spulen 6a, 6b auf
der unteren Welle nimmt ab. Wenn weder eine
Temperaturkompensationsfunktion noch eine duale
Sicherheitsfunktion bereitgestellt werden soll, kann
demzufolge das Drehmoment durch Messen der Änderung in der
Induktivität in jeder einzelnen Spule bestimmt werden. In der
Praxis ist es aber erforderlich, den Temperaturkoeffizienten
in den Sensorausgaben zu kompensieren und eine
Temperaturkompensation wird durchgeführt, indem der Ausgang
von dem Spulenpaar, welches die ersten und dritten Spulen 6a,
6c umfaßt, mit dem Ausgang von dem Spulenpaar, das die
zweiten und vierten Spulen 6b, 6d umfaßt, mit Hilfe der
Induktivitätsvergleichseinrichtung 41a, 41b verglichen wird,
um die Änderungen in der Induktivität aufgrund der
Temperaturänderungen in den Spulen 6a, 6b, 6c, 6d
auszugleichen.
In diesem Beispiel ist die Induktivität aufgrund des
Drehmoments in der dritten Spule 6c größer als in der ersten
Spule 6a und durch Vergleichen dieser Induktivitäten in der
Induktivitätsvergleichsschaltung 41a und durch Verstärken der
Differenz in der Verstärkerschaltung 42a kann ein erster
Ausgang erhalten werden, der in der Temperatur kompensiert
ist und der dem Drehmoment entspricht.
In ähnlicher Weise kann unter Verwendung der zweiten und
vierten Spulen 6b, 6d, der Induktivitätsvergleichsschaltung
41b und der Verstärkerschaltung 42b, die ein System bilden,
welches in der gleichen Weise arbeitet, ein zweiter Ausgang
erhalten werden, der ebenfalls in der Temperatur kompensiert
ist und dem Drehmoment entspricht.
Somit kann eine duale Sicherheitsfunktion sichergestellt
werden, wodurch ein Ausgang als ein Ersatz für den anderen
verwendet werden kann, wenn eine Fehlfunktion, beispielsweise
ein Drahtbruch etc., in irgendeinem System auftritt.
Wenn ein extrem großes Drehmoment an die obere Welle 1
angelegt wird, werden die bewegbaren magnetischen Elemente 5
beschädigt werden und der vorstehende Abschnitt 1a in der
oberen Welle 1 und der ausgenommene Abschnitt 2a in der
unteren Welle 2 sind deshalb miteinander verriegelt, so daß
eine Drehung größer als ein bestimmter Winkel nicht möglich
ist, wodurch eine Beschädigung der bewegbaren magnetischen
Elemente 5 verhindert wird.
Fig. 5 zeigt einen Teilquerschnitt des Vorderaufrisses des
Drehmomentdetektors gemäß der Ausführungsform 2 der
vorliegenden Erfindung. Bei der folgenden Erläuterung werden
nur die Abschnitte, die sich von der Ausführungsform 1
unterscheiden, erläutert, und an identische Teile sind
identische Bezugszeichen eingefügt und eine weitere
Erläuterung davon wird weggelassen.
In dieser Ausführungsform umfassen die vier bewegbaren
magnetischen Elemente: zwei erste bewegbare magnetische
Elemente 51, die jeweils einen Flügel 41 auf der Seite, die
näher zu der oberen Welle 1 ist, aufweisen; und zwei zweite
bewegbare magnetische Elemente 52, die jeweils einen Flügel
42 auf der Seite, die näher zu der unteren Welle 2 ist,
aufweisen. Ein Spulenpaar, das die zweiten und vierten Spulen
6b, 6d umfaßt, ist innerhalb der Länge der Flügel 41 der
ersten bewegbaren magnetischen Elemente 41 in der axialen
Richtung angeordnet und ein Spulenpaar, das die ersten und
dritten Spulen 6a, 6c umfaßt, ist innerhalb der Länge der
Flügel 42 der zweiten bewegbaren magnetischen Elemente 42 in
der axialen Richtung angeordnet. In dieser Ausführungsform
sind die Positionen der zweiten Spule 6b und der dritten
Spule 6c im Vergleich mit der Ausführungsform 1 umgedreht
worden.
Die Ausführungsform 1 weist eine duale Sicherheitsfunktion in
bezug auf einen Drahtbruch in den Spulen auf, weil die Länge
der Flügel 4 der bewegbaren magnetischen Elemente 5 in der
axialen Richtung über die gesamten ersten und vierten Spulen
6a, 6b, 6c, 6d verteilt ist. Wenn jedoch eines der bewegbaren
magnetischen Elemente 5 aufgrund einer Deformation etc. eine
Fehlfunktion aufweist, wird die Induktivität in sämtlichen
Spulen beeinflußt und die Ausführungsform 1 weist deshalb
keine duale Sicherheitsfunktion in bezug auf eine Deformation
der bewegbaren magnetischen Elemente 5 auf.
Eine duale Sicherheitsfunktion in bezug auf eine Deformation
der bewegbaren magnetischen Elemente wird in der
Ausführungsform 2 bereitgestellt, indem zwei unabhängige
Detektorsätze gebildet werden, bei denen die ersten
bewegbaren magnetischen Elemente 41, die jeweils einen Flügel
41 auf der Seite aufweisen, die näher zu der oberen Welle 1
ist, nur die zwei Spulen 6b, 6d auf der Seite, die näher zu
der oberen Welle 1 ist, beeinflussen, und die zweiten
bewegbaren magnetischen Elemente 42, die jeweils einen Flügel
42 auf der Seite, die näher zu der unteren Welle 2 ist, nur
die zwei Spule 6a, 6c auf der Seite, die näher zu der unteren
Welle 2 ist, beeinflussen.
In den Ausführungsformen 1 und 2 sind die bewegbaren
magnetischen Elemente als einzelne Einheiten konstruiert,
aber Materialien mit überragenden magnetischen Eigenschaften
weisen allgemein eine mechanische Festigkeit nicht auf und
deshalb können die Elementkörper aus einem festen Material
gebildet werden und nur die Flügel, die magnetische
Eigenschaften erfordern, können aus einem weichen
ferromagnetischen Material gebildet sein. Die Elementkörper
und die Flügelkörper können auch aus einer einzelnen
Metallschicht gebildet sein und ein weiches ferromagnetisches
Material mit guten Eigenschaften, beispielsweise eine amorphe
magnetische Metallfolie etc., kann an der Oberfläche der
Flügelkörper befestigt werden, um die Flügel zu bilden. Oder
die Elementkörper und die Flügelkörper können aus einer
einzelnen Schicht aus einem weichen ferromagnetischen
Material gebildet werden, wie in der Ausführungsform 1, und
ein weiches ferromagnetisches Material mit guten
Eigenschaften kann an der Oberfläche der Flügelkörper
befestigt werden, um die magnetischen Eigenschaften der
Ausführungsform 1 noch weiter zu verbessern. Dies macht die
Konstruktion geringfügig komplizierter, ermöglicht aber, daß
eine Festigkeit und Genauigkeit verbessert wird.
Die Ausführungsformen 1 und 2 stützen sich auf die bewegbaren
magnetischen Elemente, um als elastische Elemente zu dienen,
aber wenn ihre Festigkeit unzureichend ist, kann auch ein
Torsionsstab vorgesehen werden.
Die Ausführungsformen 1 und 2 verwenden
Induktivitätsvergleichsschaltungen, um die Neigung der Flügel
in der axialen Richtung zu erfassen, aber irgendein
elektromagnetisches Verfahren unter Verwendung von Spulen
kann verwendet werden, einschließlich von Verfahren wie einer
differentiellen Transduktion (Übertragung), einer Erfassung
einer Reaktanz aufgrund von Wirbelströmen etc..
Fig. 6A ist ein Teilquerschnitt des Vorderaufrisses des
Drehmomentdetektors gemäß der Ausführungsform 4 der
vorliegenden Erfindung und Fig. 6B ist ein Querschnitt des
zentralen Abschnitts eines Endaufrisses davon.
In dieser Ausführungsform umfaßt jedes der Elementkörper 3
eine rechteckförmige Metallplatte, die durch Biegen in eine
C-Form ausgebildet ist. Anbringungsplatten 20, 20 sind auf
den Enden der oberen Welle 1 bzw. der unteren Welle 2
angebracht. Eingriffsabschnitte 20a sind in vier Positionen
auf jeder Anbringungsplatte 20, 20 gebildet. Ein
Stegabschnitt 11 jedes Elementkörpers 2 ist an einem
Eingriffsabschnitt 20a von einer Anbringungsplatte 20
befestigt und der andere Stegabschnitt 11 jedes
Elementkörpers 3 ist an einem Eingriffsabschnitt der anderen
Anbringungsplatte 20 befestigt.
In dieser Ausführungsform sind die Elementkörper 3 durch
Biegen einer rechteckförmigen Metallplatte in eine C-Form
ausgebildet, was die Form vereinfacht und außerdem
ermöglicht, daß die Dicke der Platte erhöht wird, wobei es
ermöglicht wird, daß ein großes Drehmoment gemessen wird.
Ferner kann der Abstand zwischen den Stegabschnitten 11
erhöht werden, wobei es ermöglicht wird, daß der
Bewegungsbereich der Stegabschnitte 11 entsprechend erhöht
wird, und selbst wenn eine große Verwindungsdeformation
zwischen der oberen Welle 1 und der unteren Welle 2 ausgeübt
wird, ist es weniger wahrscheinlich, daß übermäßige
Spannungen in den Elementkörpern 3 auftreten, wobei
Drehmomentmessungen über einen dynamisch weiten Bereich
ermöglicht werden.
Wie voranstehend erläutert, umfaßt ein Drehmomentdetektor
gemäß der vorliegenden Erfindung: eine erste Welle und eine
zweite Welle, auf die gegenseitig ein Drehmoment wirkt;
bewegbare magnetische Elemente, die jeweils einen
Elementkörper umfassen, der einen Spalt zwischen der ersten
Welle und der zweiten Welle überbrückt, an der Oberfläche der
ersten Welle und der Oberfläche der zweiten Welle befestigt
ist, und sich elastisch in Reaktion auf die relative
Verschiebung der Oberfläche der ersten Welle und der
Oberfläche der zweiten Welle deformiert, die sich als Folge
einer relativen Drehung zwischen der ersten Welle und der
zweiten Welle ergibt, und weiche ferromagnetische Flügel, die
von dem Elementkörper gehaltert werden und ihre Neigung
relativ zu der axialen Richtung aufgrund der elastischen
Deformation des Elementkörpers ändern; und Spulen, die von
den Flügeln der bewegbaren magnetischen Elemente radial nach
außen angeordnet sind, sind in spezifischen Intervallen
beabstandet und erfassen elektromagnetisch die Neigung der
Flügel. Deshalb dienen die Elementkörper der bewegbaren
magnetischen Elemente selbst als elastische Elemente, die
sich proportional zu dem Drehmoment, welches zwischen der
oberen Welle und der unteren Welle herrscht, deformieren und
es ist möglich, das Drehmoment mit Hilfe eines einzelnen
bewegbaren magnetischen Elementes alleine zu erfassen und
dadurch die Konstruktion zu vereinfachen. Ferner wird der
herkömmliche Torsionsstab nicht mehr benötigt, wodurch eine
Verringerung der Anzahl von Teilen ermöglicht wird.
Ferner kann bei dem vorliegenden Drehmomentdetektor ein
Spulenpaar so gewickelt werden, daß es die Flügel der
bewegbaren magnetischen Elemente umgibt, die auf der ersten
Welle und der zweiten Welle innerhalb der Länge der Flügel in
der axialen Richtung zentriert sind, kann so angeordnet
werden, um in einen vorgegebenen Abstand voneinander in der
axialen Richtung beabstandet zu sein, und eine
Temperaturkompensation kann ausgeführt werden, indem die
Differenz in dem Ausgang von den Spulenpaaren gemessen wird.
Deshalb können die Effekte einer Temperaturänderung beseitigt
werden, indem die Differenz zwischen Spulenausgängen gemessen
wird, so daß keine Notwendigkeit besteht, eine getrennte
Spule für eine Temperaturkompensation wie herkömmlich
benötigt bereitzustellen.
Ferner können mit dem vorliegenden Drehmomentdetektor eine
Vielzahl der Paare von Spulen bereitgestellt werden. Wenn
deshalb ein Drahtbruch in einem Spulenpaar auftritt, dann
kann das Drehmoment in dem übrigen Spulenpaar erfaßt werden,
so daß eine mehrfache Sicherheitsfunktion durch ein einzelnes
bewegbares magnetisches Element bereitgestellt werden kann.
Noch weiter können mit dem vorliegenden Drehmomentdetektor
eine Vielzahl der bewegbaren magnetischen Elemente um den
Umfang der ersten Welle und der zweiten Welle angeordnet
werden. Deshalb wird die Empfindlichkeit einer Erfassung
erhöht.
Noch weiter umfassen bei dem vorliegenden Drehmomentdetektors
die Vielzahl von bewegbaren magnetischen Elementen: erste
bewegbare magnetische Elemente, die jeweils einen Flügel auf
der Seite, die näher zu der ersten Welle ist, aufweisen; und
zweite bewegbare magnetische Elemente, die jeweils einen
Flügel auf der Seite, die näher zu der zweiten Welle ist,
aufweisen; und ist versehen mit: wenigstens einem Paar von
Spulen, die innerhalb der Länge der Flügel der ersten
bewegbaren magnetischen Elemente in der axialen Richtung
angeordnet sind; und wenigstens ein Paar von Spulen, die
innerhalb der Länge der Flügel der zweiten bewegbaren
magnetischen Elemente in der axialen Richtung angeordnet
sind. Wenn entweder die ersten oder zweiten bewegbaren
magnetischen Elemente in einer Vielzahl von bewegbaren
magnetischen Elemente deformiert werden, dann kann deshalb
das Drehmoment mit Hilfe des übrigen Satzes von bewegbaren
magnetischen Elementen und einem Spulenpaar erfaßt werden und
deshalb wird eine duale Sicherheitsfunktion bezüglich einer
Deformation der bewegbaren magnetischen Elemente
bereitgestellt.
Ferner können bei dem vorliegenden Drehmomentdetektor die
Elementkörper und die Flügel als eine einzelne Einheit aus
einer einzelnen Schicht aus einem weichen ferromagnetischen
Material gebildet werden. Deshalb kann eine Ausbildung durch
einen Preßvorgang ausgeführt werden und die Anzahl von
Verarbeitungsschritten kann im Vergleich mit der häufigen
Verwendung eines Schneidevorgangs, der bei dem herkömmlichen
Beispiel benötigt wird, beträchtlich verringert werden,
wodurch ermöglicht wird, daß die Herstellungskosten
wesentlich reduziert werden.
Ferner können bei dem vorliegenden Drehmomentdetektor die
Elementkörper und die Flügel mit Hilfe eines Halsabschnitts
verbunden werden und der Halsabschnitt kann gekrimpft werden.
Deshalb kann die Festigkeit des Halsabschnitts erhöht werden.
Noch weiter können bei dem vorliegenden Drehmomentdetektor
die Elementkörper aus einem festen Material gebildet sein und
die Flügelkörper können getrennt von den Elementkörpern aus
einem weichen ferromagnetischen Material gebildet werden.
Deshalb können festere Materialien in den Elementkörpern
verwendet werden und Materialien mit besseren magnetischen
Eigenschaften können in den Flügeln verwendet werden, wobei
ermöglicht wird, daß Eigenschaften, wie eine Festigkeit und
Genauigkeit, verbessert werden.
Noch weiter können bei dem vorliegenden Drehmomentdetektor
die Elementkörper und die Flügelkörper als eine einzelne
Einheit aus einer einzelnen Metallschicht gebildet werden und
die Flügel können durch Befestigen eines weichen
ferromagnetischen Materials an den Flügelkörpern gebildet
werden. Deshalb kann eine Festigkeit und Genauigkeit
verbessert werden.
Ferner kann bei dem vorliegenden Drehmomentdetektor jedes der
Elementkörper umfassen: einen Stammabschnitt, der sich in die
axiale Richtung erstreckt; und Stegabschnitte, die durch
Umbiegen von beiden Enden des Stammabschnitts gebildet sind
und die an den ersten und zweiten Wellen befestigt sind;
wobei die Flügel parallel zu dem Stammabschnitts angeordnet
werden können, sich in die axiale Richtung erstrecken, und
mit der Mitte einer Kante des Stammabschnitts verbunden
werden können. Deshalb wird eine Formbarkeit verbessert.
Ferner kann bei dem vorliegenden Drehmomentdetektor der
Stammabschnitts in einer ungefähr trapezförmigen Form mit dem
schmalen Ende in Richtung auf die Flügel hin gebildet werden.
Deshalb wird eine Kraft in dem Abschnitt konzentriert, der
die Flügel verbindet, wobei ermöglicht wird, daß die Größe
der Verschiebung der Flügel erhöht wird.
Noch weiter können bei dem vorliegenden Drehmomentdetektor
die Elementkörper durch Biegen eines rechteckförmigen
Streifens in eine C-Form gebildet werden, und Stegabschnitte
an irgendeinem Ende können an der ersten Welle bzw. der
zweiten Welle befestigt werden. Deshalb ist die Form der
Elementkörper vereinfacht, wobei ermöglicht wird, daß die
Dicke der Platte erhöht wird, und wobei außerdem ermöglicht
wird, daß ein großes Drehmoment gemessen wird. Ferner werden
Drehmomentmessungen über einen dynamisch breiten Bereich
ermöglicht.
Claims (12)
1. Drehmomentdetektor, umfassend:
eine erste Welle (1) und eine zweite Welle (2), die sich durch ein Drehmoment zueinander verdrehen;
bewegbare magnetische Elemente (5), die jeweils umfassen: einen Elementkörper (3), der einen Spalt zwischen der ersten Welle (1) und der zweiten Welle (2) überbrückt, an der Oberfläche der ersten Welle (1) und der Oberfläche der zweiten Welle (2) befestigt ist, und sich in Reaktion auf die relative Verschiebung zwischen der Oberfläche der ersten Welle (1) und der Oberfläche der zweiten Welle (2) elastisch deformiert, die sich als Folge einer relativen Drehung zwischen der ersten Well (1) und der zweiten Welle (2) ergibt; und weiche ferromagnetische Flügel (4), die von dem Elementkörper (3) gehalten werden und ihre Neigung relativ zu der axialen Richtung aufgrund der elastischen Deformation des Elementkörpers (3) ändern; und
Spulen (6a-6d), die radial nach außen von den Flügeln (4) der bewegbaren magnetischen Elemente (5) angeordnet sind, in spezifischen Intervallen beabstandet sind, und die Neigung der Flügel (4) elektromagnetisch erfassen.
eine erste Welle (1) und eine zweite Welle (2), die sich durch ein Drehmoment zueinander verdrehen;
bewegbare magnetische Elemente (5), die jeweils umfassen: einen Elementkörper (3), der einen Spalt zwischen der ersten Welle (1) und der zweiten Welle (2) überbrückt, an der Oberfläche der ersten Welle (1) und der Oberfläche der zweiten Welle (2) befestigt ist, und sich in Reaktion auf die relative Verschiebung zwischen der Oberfläche der ersten Welle (1) und der Oberfläche der zweiten Welle (2) elastisch deformiert, die sich als Folge einer relativen Drehung zwischen der ersten Well (1) und der zweiten Welle (2) ergibt; und weiche ferromagnetische Flügel (4), die von dem Elementkörper (3) gehalten werden und ihre Neigung relativ zu der axialen Richtung aufgrund der elastischen Deformation des Elementkörpers (3) ändern; und
Spulen (6a-6d), die radial nach außen von den Flügeln (4) der bewegbaren magnetischen Elemente (5) angeordnet sind, in spezifischen Intervallen beabstandet sind, und die Neigung der Flügel (4) elektromagnetisch erfassen.
2. Drehmomentdetektor nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Paar von Spulen (6a-6d), die so
gewickelt sind, daß sie die Flügel (4) der bewegbaren
magnetischen Elemente (5) zentriert auf der ersten Welle
(1) und der zweiten Welle (2) innerhalb der Länge der
Flügel (4) in der axialen Richtung umgeben, so
angeordnet sind, daß sie um einen vorgegebenen Abstand
voneinander in der axialen Richtung getrennt sind, und
eine Temperaturkompensation durch Messen der Differenz
in dem Ausgang von dem Paar von Spulen (6a-6d)
ausgeführt wird.
3. Drehmomentdetektor nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß eine Vielzahl der Paare von Spulen
(6a-6d) vorgesehen sind.
4. Drehmomentdetektor nach einem der Ansprüche 1, 2, 3,
wobei eine Vielzahl der bewegbaren magnetischen Elemente
(4) um den Umfang der ersten Welle (1) und der zweiten
Welle (2) angeordnet sind.
5. Drehmomentdetektor nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Vielzahl von bewegbaren
magnetischen Elementen umfassen:
erste bewegbare magnetische Elemente (51), die jeweils einen Flügel (51) auf der Seite, die näher zu der ersten Welle (2) liegt, aufweisen; und
zweite bewegbare magnetische Elemente, die jeweils einen Flügel auf der Seite, die näher zu der zweiten Welle ist, aufweisen;
und versehen sind mit:
wenigstens einem Paar von Spulen (6b, 6d), die innerhalb der Länge der Flügel (41) der ersten bewegbaren magnetischen Elemente (51) in der axialen Richtung angeordnet sind; und
wenigstens einem Paar von Spulen (6a, 6c), die innerhalb der Länge der Flügel (42) der zweiten bewegbaren magnetischen Elemente (52) in der axialen Richtung angeordnet sind.
erste bewegbare magnetische Elemente (51), die jeweils einen Flügel (51) auf der Seite, die näher zu der ersten Welle (2) liegt, aufweisen; und
zweite bewegbare magnetische Elemente, die jeweils einen Flügel auf der Seite, die näher zu der zweiten Welle ist, aufweisen;
und versehen sind mit:
wenigstens einem Paar von Spulen (6b, 6d), die innerhalb der Länge der Flügel (41) der ersten bewegbaren magnetischen Elemente (51) in der axialen Richtung angeordnet sind; und
wenigstens einem Paar von Spulen (6a, 6c), die innerhalb der Länge der Flügel (42) der zweiten bewegbaren magnetischen Elemente (52) in der axialen Richtung angeordnet sind.
6. Drehmomentdetektor nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Elementkörper (3) und
die Flügel (4, 41, 42) als eine einzelne Einheit aus
einer einzelnen Schicht aus einem weichen
ferromagnetischen Material gebildet sind.
7. Drehmomentdetektor nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Elementkörper (3) und
die Flügel (4, 41, 42) mit Hilfe eines Halsabschnitts
(12) verbunden sind und der Halsabschnitt (12) gekrimpft
ist.
8. Drehmomentdetektor nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Elementkörper (3) aus
einem festen Material gebildet sind und Flügelkörper
getrennt von den Elementkörpern (3) aus einem weichen
ferromagnetischen Material gebildet sind.
9. Drehmomentdetektor nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Elementkörper (3) und
die Flügelkörper als eine einzelne Einheit aus einer
einzelnen Metallschicht gebildet sind, und die Flügel
(4) durch Befestigen eines weichen ferromagnetischen
Materials von den Flügelkörpern gebildet sind.
10. Drehmomentdetektor nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß jedes der Elementkörper (3)
umfaßt:
einen Stammabschnitt (10), der sich in die axiale Richtung erstreckt; und
Stegabschnitte (11), die durch Umbiegen beider Enden des Stammabschnitts (11) gebildet werden und die an den ersten und zweiten Wellen (1, 2) befestigt sind;
wobei die Flügel (4) parallel zu dem Stammabschnitt (10) angeordnet sind, sich in der axialen Richtung erstrecken und mit der Mitte einer Kante des Stammabschnitts (10) verbunden sind.
einen Stammabschnitt (10), der sich in die axiale Richtung erstreckt; und
Stegabschnitte (11), die durch Umbiegen beider Enden des Stammabschnitts (11) gebildet werden und die an den ersten und zweiten Wellen (1, 2) befestigt sind;
wobei die Flügel (4) parallel zu dem Stammabschnitt (10) angeordnet sind, sich in der axialen Richtung erstrecken und mit der Mitte einer Kante des Stammabschnitts (10) verbunden sind.
11. Drehmomentdetektor nach Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, daß der Stammabschnitts (10) in einer
ungefähr trapezförmigen Form mit dem schmalen Ende in
Richtung auf die Flügel (4) hin gebildet ist.
12. Drehmomentdetektor nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die Elementkörper (3) durch
Biegen eines rechteckförmigen Streifens in eine C-Form
gebildet sind und Stegabschnitte (11) an jedem Ende an
der ersten Welle (1) bzw. der zweiten Welle (2)
befestigt sind.
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