DE2631698C2 - Kraftmeßwandler - Google Patents
KraftmeßwandlerInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Kraftraeßwandler mit zylinderförmigem
Meßbalken, der zwischen einem Halteteil und einem Krafteinleitungsteil eingespannt ist dessen
Zylinderoberfläche mindestens einen ersten Abschnitt, der mit einer entsprechenden Fläche des Halteteils,
und mindestens einen zweiten Abschnitt aufweist, der mit einer entsprechenden Fläche des Krafteinleitungsteils
zusammenwirkt, sowie mit Spannungs- oder Dehnungsmeßfühlern, die auf zwei Oberflächen des
Meßbalkens im wesentlichen parallel zur Biegeebene des Meßbalkens angeordnet sind.
Bei auf Scherkräfte ansprechenden Kraftmeßwandlern ist es bekannt (DE-PS 16 98 108) die Spannungsoder Dehnungsmeßfühler auf einer Oberfläche des Balkens
anzubringen, die im wesentlichen parallel zur Biegeebene des Balkens ist, so daß die Meßfühler hauptsächlich
lediglich durch die Deformationen des Balkenmaterials beeinflußt werden, die wiederum durch Scherkräfte
in dem Material verursacht werden. Die Meßfühler sind dann im wesentlichen unempfindlich gegen die
Größe des Biegemoments in dem Meßbalken und dementsprechend gegenüber möglichen Verschiebungen
des Angriffspunktes der Kraft, die auf den Balken einwirkt.
Um die Unempfindlichkeit des Kraftmeßwandlers gegenüber Biegemomenten weiter zu erhöhen, die durch
die zu messende Kraft sowie durch seitliche, axiale und Torsionskräfte verursacht werden, ist es dabei bekannt
(DE-PS 16 98 108), mindestens ein Ende des Balkens frei biegbar auszubilden und es starr mit dem anderen Ende
eines zweiten Balkens zu verbinden, der sich parallel zu und frei an der Seite des ersten Balkens erstreckt und
kürzer als dieser ist, wobei der freie Teil des zweiten Balkens dann als ein Angriffspunkt für die zu niessende
Kraft dient. Bei einem derartigen Kraftmeßwandler kann der Angriffspunkt für die zu messende Kraft praktisch
irgendwo entlang der gesamten Ausdehnung des Balkens sein, und das Biegemoment des Balkens mit den
Meßfühler ist praktisch Null innerhalb des Teils des Balkens, wo die Meßfühler befestigt sind.
Kraftmeßwandler der oben besch-riebenen Art werden häufig zur Kraftmessung bei mechanischen Bauteilen
in Kranen, Winden, Walzstraßen und Schwermaschinen insgesamt verwendet Bei diesen Konstruktionen
ίο sind häufig mechanische Kupplungen oder Verbindungen
vorgesehen, bei denen Kräfte über rotierende Stifte, Bolzen oder Wellen übertragen werden. Ein Beispiel
einer derartigen mechanischen Verbindung ist die sogenannte Klauenkupplung, die in Kranen, Winden od. dgL
vsrwendet wird und die ein gabelförmiges Haheteil und
ein klauenförmiges Krafteinleitungsteil aufweist, wobei diese Teile durch eine rotierende Welle oder Stift zusammengehalten
werden, in der bzw. in dem Scherkräfte bei Krafteinwirkung auftreten.
Es hat sich nun herausgestellt, daß Kraftmeßwandler der oben beschriebenen Art aus verschiedenen Gründen
nicht sehr gut geeignet sind, in derartige mechanische Verbindungen eingebaut zu werden. Häufig ist es
zu schwierig, sie an dem entsprechenden Maschinenteil anzubringen, und es hat sich häufig als erforderlich erwiesen,
Modifikationen vorzunehmen, die man aus verschiedenen Gründen nach Möglichkeit venneiden will.
Es ist ein bolzenförmiger Kraftmeßwandler bekannt (US-PS 36 95 096), der in einer Klauenkupplung ohne
Änderungen verwendet werden kann. Der Bolzen oder die Welle, die normalerweise die Klauenkupplung zusammenhält,
ist durch den bolzenförmigen Kraftmeßwandler ersetzt, der die gleichen äußeren Abmessungen
und die gleiche Funktion wie die ursprüngliche Welle oder der ursprüngliche Bolzen hat Dieser bolzenförmige
Kraftmeßwandler wird dabei Scherkräften ausgesetzt, wenn eine Kraft auf den Krafteinleitungsteil der
Klauenkupplung ausgeübt wird, und die Meßfühler, die in einer axialen Bohrung des .Meßwir-ndlers angeordnet
sind, werden durch die Deformationen des Materials des Balkens beeinflußt Der Meßwandler weist zylindrische
Abschnitte auf, die mit dem Krafteinleitungsteil und dem Haheteil zusammenwirken.
Dieser bekannte Kraftmeßwandler weist jedoch ebenfalls bestimmte Nachteile auf. Da die Zylinderflächen
des Kraftmeßwandlers, die mit dem Krafteinleitungs- und mit dem Haheteil zusammenwirken, vergleichsweise
groß sind, verschiebt sich, insbesondere bei hoher Belastung, der Angriffspunkt der resultierenden
Kraft, so daß der Meßwandler durch unerwünschte Momente beeinflußt wird. Außerdem werden hohe Anforderungen
an die Ausrichtung der Bohrungen in den verschiedenen Teilen gestellt, da die Toleranzen zwischen
den Teilen gering sein müssen.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen bolzenförmigen Kraftmeßwandler zu schaffen, der einfacher
herzustellen ist und gleichzeitig eine höhere Meßgenauigkeit ermöglicht als vorbekannte Meßwandler.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Kraftmeßwandler in Querschnittsrichtung auf den zylindrischen Abschnitten Kanten zur Begrenzung der Berührungsfläche des Meßwandlers gegen das Haheteil und das Krafteinleitungsteil aufweist.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Kraftmeßwandler in Querschnittsrichtung auf den zylindrischen Abschnitten Kanten zur Begrenzung der Berührungsfläche des Meßwandlers gegen das Haheteil und das Krafteinleitungsteil aufweist.
Durch eine derartige Ausbildung des Kraftmeßwandlers
werden wesentlich verbesserte Eigenschaften erreicht, und zwar dadurch, daß die Angriffspunkte für die
Kraft in ihrer Lage bei Anlegen der Kraft sich nicht ändern. Außerdem sind die Anforderungen an die Her-
stellung dieses Kraftmeßwandlers geringer, und außerdem sind die Momente der Meßabschnitte geringer, da
der Angriffspunkt der Kraft immer so nahe wie möglich am freien Teil des Bolzens ist
Es ist zwar bekannt, bei Kraftmeßwandlern in Querschnittsrichtung
Kanten zur Begrenzung der Berührungsfläche des Meßwandlers gegen ein Krafteinleitungsteil
vorzusehen (DE-AS 16 48 365). Diese Kraftmeßwandler sind aber im wesentlichen lediglich zum
Messen einer Deformation eines anderen Teiles (einer in diesem Bereich hohlen Achse) bestimmt; sie selbst
nehmen dabei nur einen unwesentlichen Teil der auftretenden Kräfte auf. Dies zeigt sich u.a. darin, daß die
Kanten als Tellerfeder« ausgebildet sind, von denen sich jede dazu noch an zwei verschiedenen Stellen des Kraftmeßwandlers
abstützt. Eine solche Konstruktion kann bei dem erfindungsgemäßen Kraftmeßwandler daher
nicht verwendet werden.
Vorteilhafte Ausführungsformen sind Gegenstand der Unteransprüche.
Im folgenden wird die Erfindung mit Bezug auf die Zeichnung näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 im Querschnitt einen Kraftmeßwandler in einer sogenannten Klauenkupplung,
F i g. 2 einen Axialschnitt des Kraftmeßwandlers und
F i g. 3 bis 5 Querschnitte verschiedener Ausführungsformen des Kraftmeßwandlers.
Im Prinzip besteht der in F i g. 1 dargestellte Kraftmeßwandler aus einem zylinderförmigen Meßbalken 1,
der anstelle eines Bolzens in einer mechanischen Kupplung vorgesehen ist und die Kräfte überträgt Ein Teil
des Meßbalkens 1 wirkt dann mit einem Halteteil uwd ein zweiter Teil des Balkens mit einem Krafteinleitungsteil
zusammen. In dem dargestellten Beispiel wirken zwei Abschnitte der zylindrischen Außenfläche des
Meßbalkens, die an den Enden des Balkens angeordnet sind, mit einem Krafteinleitungsteil zusammen, während
ein mittiger Abschnitt der Außenfläche des Meßbalkens mit dem Halteteil zusammenwirkt; ersichtlich kann auch
der Kraft .inleitungsteil ebenfalls mit dem mittigen Teil zusammenwirken, wobei dann die Abschnitte an den
Enden des Balkens mit dem Halteteil zusammenwirken.
In dem dargestellten Beispiel besteht das Krafteinleitungsteil aus zwei Seitenstützen 2, 3, die kreisförmige
Bohrungen aufweisen, in denen die Enden des Kraftrneßwandlers
angeordnet sind. Da-. Halteteil besteht aus
zwei Befestigungslaschen 4,5, die innerhalb der Seitenstützen angeordnet sind und mit einem Gestell verbunden
sein können. Ebenso wie die Seitenstützen weisen die Befestigungslaschcn kreisförmige Bohrungen auf,
um dsn Kraftmeßwandler zu haltern. Die Befestigungslaschen 4, 5 sind an einer Hülse 6 angeschweißt, die
relativ zu dem Meßbalken 1 konzentrisch angeordnet ist, so daß ein ringförmiger Zwischenraum 7 zwischen
der Hülse 6 und dem Meßbalken 1 ausgebildet wird. Dieser Zwischenraum ist für Schmiermittel vorgesehen,
und die Befestigungslaschen sind daher mit Schmierkanälen 8,9 zum Einfüllen von Schmiermittel versehen.
Zwischen den Befestigungslaschen und den Seitenstützen sind Haltescheiben tO, 11 vorgesehen, um die Lage
aes Meßbalkens 1 axial in der Kupplung zu fixieren, wobei ein Ende des Meßbalkens mit einem Feststellring
12 versehen ist, der in einer Ringnut angeordnet ist. Das andere Ende des Meßbalkens ist mit einer Feststellplatte
13 versehen, die mit Hilfe einer Schraube oder einem Bolzen an der Seitenstütze 3 befestigt ist. Der Teil der
Zylinderfläche des M^ßbalkens, der mit der Feststellplatte
zusammenwirkt, kann in geeigneter Weise mit Nuten 14 (siehe F i g. 2) versehen sein, um den Meßbalken
in der genauen Rotationsstellung zu orientieren. Ein Ende des Meßbalkens ist außerdem mit einer Kabelverbindung
15 zur Verbindung der Meßfühler mit einer geeigneten Meßvorrichtung versehen, wobei diese Ausbildung
im einzelnen mit Bezug auf F i g. 2 näher erläutert wird.
Wie oben erwähnt weist die zylindrische Außenfläche des Kraftmeßwandlers im wesentlichen drei Abschnitte
auf, einen Mittelabschnitt der mit dem Halteteil 4, 5 zusammenwirkt sowie zwei Abschnitte an den Enden
des Meßbalkens, die mit dem Krafteinieitungsteii 2, 3 zusammenwirken. Wenn eine Kraft auf das Krafteinleitungsteil
der Kupplung einwirkt, wird der Kraftmeßwandler Scherkräften unterworfen, und die Deformationen
in dem Material des Meßbalkens werden dann auf die Verbindungsbereiche 16,17 zwischen den Zylinderabschnitten
konzentriert Aus F i g. 2 ist ersichtlich, daß die Meßfühler 18 bis 21 in diesen Verbindungsbereichen
gehaltert und derart angeordnet sind, daß sie durcn die Deformationen des Material des M'eßbalkens in
zwei Richtungen rechtwinklig zueinander beeinflußt werden, die jeweils einen Winkel von 45° zur Längsachse
22 des Meßbalkens bilden.
Um die Leistungsfähigkeit des Kraftmeßwandlers zu erhöhen, ist dieser in Querschnittsrichtung gesehen mit
ringförmigen Kanten 23 auf den Zylinderabschnitten versehen. Diese Kanten bewirken, daß die Berührungsfläche
gegen das Halteteil oder das Krafteinleitungsteil verringert wird, was zur Folge hat, daß der Angriffspunkt
der Kraft selbst bei hoher Belastung seine Position nicht ändert. Gemäß F i g. 1 sind die Kanten auf
beiden Seiten der Verbindungsbereiche 16,17 angeordnet so daß jeder der Zylinderabschnitte, der mit dem
Krafteinleitungsteil zusammenwirkt, eine Kante aufweist, während das Mittelteil, das mit dem Halteteil zusammenwirkt,
zwei Kanten aufweist die so angeordnet sind, daß sie in Berührung mit den Befestigungslaschen
stehen. Durch diese Positionierung der Kante··? werden die Angriffspunkte der Kraft in dem Kraftmeßwandler
in der Nähe der Verbindungsbereiche lokalisiert, woraus sich der Vorteil ergibt, daß das Biegemoment des
Meßbalkens abnimmt und daß außerdem diese Angriffspunkte der Kraft selbst bei sich ändernden Belastungen
beibehalten werden.
Gemäß den F i g. 1 und 2 ist der Querschnitt der Kanten trapezförmig ausgebildet er kann jedoch beispielsweise
auch halbkreisförmig sein.
Gemäß F i g. 2 weist der Kraftmeßwandler eine axiale Bohrung 24 auf, die an den Endabschnitten des Meßbalkens
einen vergrößerten Durchmesser aufweist, so daß zwei Hohlräume 25,26 ausgebildet werden. Diese Hohlräume
erstrecken sich in axialer Richtung derart, daß sie sich ausreichend über die Verbindungsbereiche 16, 17
hinaus erstrecken. In dem Teil der Hohlräume 25.26, der
den Enden des Meßbalkens am nächsten iregt, sind weitere
Bohrungen vorgesehen, um Kabelverbindungen mit Abdeckungen aufzunehmen.
Die MeßfÜ!i!-r 18—21 sind im wesentlichen parallel
zur Biegeebene des Meßbalkens innerhalb der Hohlräume 25,26 angeordnet und an deren Oberflächen befestigt.
Der größere Durchmesser der Hohlräume 25, 26 erleichtert die Anbringung der Meßfühler, wobei gleichzeitig
die verringerte Dicke des Materials sicherstellt, daß die Scherkräfte und die Deformationen groß werden,
die innerhalb des Abschnitts des Meßbalkens, wo die Meßfühler befestigt sind, verursacht werden. In bekannter
Weise ist die Empfindlichkeit des Kraftmeß-
wandlers außerdem durch zwei Paare von Meßfühlern 18,19 und 20, 21 erhöht worden, die in die vier Zweige
einer bekannten elektrischen Wheatstone-Brücke geschaltet sind. Die Verbindung mit der Meßfühler- Brükke
erfolgt über ein Kabel, das in dem Zwischenraum 27 über eine Kabelbuchse mit den Leitungen von den Meßfühlern
verbunden ist.
Die zwei Meßfühler in jedem Paar sind symmetrisch an der Hohlraumwand auf jeder Seite der Biegeebene
des Meßbalkens 1 derart befestigt, daß sie durch die Deformation des Materials des Meßbalkens in zwei
Richtungen beeinflußt werden, die rechtwinklig zueinander sind und jeweils einen Winkel von 45° zur Längsachse
22 des Meßbalkens bilden.
Die F i g. 3 bis 5 zeigen Querschnitte durch einen der Verbindungsbereiche 16, 17 für einige verschiedene
Ausführungsformen des Kraftmeßwandlers. Dabei zeigt F i g. 3 einen Querschnitt durch den Verbindungsbe-
--:_i. --· :_ r-: _ -% -- _i_n :™u»i:-.u :-. j„o j:~ KA~nt::u
ler symmetrisch an den Hohlraumwänden angebracht sind.
Fig.4 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel, wobei
der Meßbalken 1 zwei axiale Aussparungen 28, 29 aufweist, so daß ein den Scherkräften ausgesetzter balkenförmiger
Abschnitt 30 zwischen den zwei Bohrungen ausgebildet wird. Die Meßfühler 18, 19 sind symmetrisch
in den Bohrungen angeordnet und an den Flächen befestigt, die den balkenförmigen Abschnitt 30 bilden.
Um die Empfindlichkeit des Kraftmeßwandlers weiter zu erhöhen, kann außerdem die Materialdicke des
Meßbalkens im Querschnitt der Verbindungsbereiche 16, 17 äußerlich verringert werden, so daß zwei flache
Außenflächen 31, 32 gemäß Fig.5 gebildet werden. Wie im Ausführungsbeispiel der F i g. 3 werden dann die
Meßfühler 18,19 symmetrisch an den Seitenwänden der Bohrungen befestigt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
40
45
50
55
60
Claims (3)
1. Kraftmeßwandler mit zylinderförmigen Meßbalken, der zwischen einem Haheteil und einem
Krafteinleitungsteil eingespannt ist, dessen Zylinderoberfläche mindestens einen ersten Abschnitt, der
mit einer entsprechenden Fläche des Halteteils, und mindestens einen zweiten Abschnitt aufweist, der
mit einer entsprechenden Fläche des Krafteinleitungsteils zusammenwirkt, sowie mit Spannungsoder Dehnungsmeßfühlern, die auf zwei Oberflächen
des Meßbalkens im wesentlichen parallel zur Biegeebene des Meßbalkens angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Kraftmeßwandler
in Querschnittsrichtung auf den zylindrischen Abschnitten Kanten (23) zur Begrenzung der
Berührungsfläche des Meßwandlers gegen das Halteteil (4, 5) und das Krafteinleitungsteil (2, 3) aufweist
2. KraftineSwandler nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kanten (23) auf beiden Seiten der Verbindungsbereiche (16, 17) zwischen den zylindrischen
Abschnitten angeordnet sind und mit dem Halte- und dem Krafteinleitungsteil (4,5 bzw. 2,
3) zusammenwirken.
3. Kraftmeßwandler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanten (23) ringförmig
ausgebildet sind.
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