DE199014C - - Google Patents

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DE199014C
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DE
Germany
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closure
bottle
locking
wire
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DENDAT199014D
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Publication of DE199014C publication Critical patent/DE199014C/de
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D45/00—Clamping or other pressure-applying devices for securing or retaining closure members
    • B65D45/02—Clamping or other pressure-applying devices for securing or retaining closure members for applying axial pressure to engage closure with sealing surface
    • B65D45/04—Clamping or other pressure-applying devices for securing or retaining closure members for applying axial pressure to engage closure with sealing surface comprising U-shaped or bifurcated members coacting with containers these members remaining connected with the closure and with the container when the container is open, e.g. pivoted bails
    • B65D45/06—Clamping or other pressure-applying devices for securing or retaining closure members for applying axial pressure to engage closure with sealing surface comprising U-shaped or bifurcated members coacting with containers these members remaining connected with the closure and with the container when the container is open, e.g. pivoted bails associated with toggle levers, e.g. swing stopper arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung ist ein Drahtbügelverschluß für Flaschen u. dgl., bei welchem der Drehbügel am Flaschenkopf angeordnet ist, während der Verschlußhebel den Verschlußkopf trägt und, um Ösen des Drehbügels schwingend, seinen Anschlag an den Schenkeln des Drehbügels findet, so daß beim Zuschnappen desselben die Flasche nicht verletzt werden kann. Von diesen bekannten ίο Verschlüssen unterscheidet sich der vorliegende dadurch, daß die Teile so ausgebildet sind, daß man den Verschlußkopf durch den Verschlußhebel derart am Flaschenkopf an- und festlegen kann, daß ihm jede Bewegung genommen ist; ferner noch dadurch, daß der Kopf ausgewechselt sowie überhaupt der Verschluß von der Flasche ab- und auseinandergenommen werden kann.
In der Zeichnung sind fünf Ausführungsformen dieses neuen Verschlusses in je drei verschiedenen Stellungen, und zwar Verschlußstellung, halb geöffneter und ganz geöffneter Stellung, an Bierflaschen angeordnet dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι bis 3 die erste Ausführungsform,
Fig. 4 bis 6 die zweite Ausführungsform, Fig. 7 bis 9 die dritte Ausführungsform,
Fig. 10 bis 12 die vierte und
Fig. 13 bis 15 die fünfte Ausführungsform. Fig. 16 stellt diejenige Lage des Verschlusses dar, in die er gebracht wird, wenn die Flasche geöffnet und entleert werden soll.
Bei jeder Ausführungsform ist die Gestalt bzw. die Anordnung des Drehbügels 4 ein und dieselbe, während der Unterschied der einzelnen Ausführungen in den verschiedenartigen Ausbildungen des Verschlußhebels 1 besteht.
Bei der ersten Ausführungsform (Fig. 1 bis 3) ist der Verschlußhebel 1 ähnlich den bisherigen Verschlüssen ausgebildet, außerdem ist der Verschlußkopf 2 auswechselbar. Das eine gerade Ende 5 (Fig. 3) des Hebels τ ist, nachdem es die Öse 6 des Drehbügels 4 durchlaufen hat, durch den Verschlußkopf 2 hindurchgeführt und legt sich auf der einen Seite stark federnd gegen die Öse 7 (Fig. 3) des Drehbügels 4, während das andere Ende hakenförmig ausgebildet und in die Öse 7 des Drehbügels 4 eingehängt ist. Der Hebel 1 ist hier als Bügel ausgebildet, der sich halbkreisförmig um den Flaschenhals 8 herumlegt (Fig. 1), jedoch ohne ihn zu, berühren. Die Drahtschenkel des Hebels 1 schlagen beim Verschließen an die Schenkel des Drehbügeis 4 und verhindern, daß der Bügel an den Flaschenhals 8 anschlägt. Will man bei dieser Ausführungsform den Verschlußkopf 2 auswechseln, so braucht man nur das durch ihn hindurchgeführte gerade Hebelende 5 von der Öse 7 abzudrücken und den Kopf herauszuziehen.
Bei der zweiten Ausführungsform nach Fig. 4 bis 6 ist auf Auswechslung des Ver-
schlußkopfes 2 verzichtet. Der Verschlußhebel ι ist einseitig ausgebildet, indem die beiden Drahtschenkel schleifenartig zusammengedrückt sind. Der eine Drahtschenkel 9 hat einen Haken, mit welchem er in die öse 6 , des Drahtbügels 4 eingehängt ist, während der andere Drahtschenkel 10 (Fig. 5 bis 6) durch den Verschlußkopf 2 hindurchgeführt und in die gegenüberliegende Öse 7 des
ίο Drehbügels 4 eingehakt ist.
Bei der dritten Ausführungsform Fig. 7 bis 9 ist der Verschlußhebel kürzer ausgebildet als der der vorhergehenden Ausführungsform, und der Schenkel 10 des Verschluß- hebeis etwas mehr vom anderen Schenkel abgebogen, um so eine Schlaufe zu bilden, in die man zwecks öffnens den Finger einlegen kann. Dieser Verschluß ist. hauptsächlich für Exportflaschen bestimmt.
Bei der vierten Ausführungsform (Fig. 10 bis 12) ist Wert auf eine stärkere Federung
_ des Verschlußhebels gelegt, wodurch ein
leichteres öffnen und Schließen und ein gleichmäßiges Andrücken des Verschlußkopfes erzielt wird. Ungleiche Stechungen des Flaschenmundstückes werden dadurch besser ausgeglichen. Der Verschlußhebel 1 ist dabei wie folgt ausgebildet: An seinem untersten Ende bildet er eine Schleife, dann führen die Drahtschenkel weiter; der eine bildet zunächst eine Federschlinge 11 und greift dann mit seinem Hakenende in die Öse 6 des Drehbügels 4; der andere Drahtschenkel, mit 12 bezeichnet, führt nach aufwärts, dann durch den Verschlußkopf hindurch und greift schließlich mittels Hakenendes in die Öse 7 (Fig. 12) des Drehbügels 4. Auch dieser Verschlußhebel schlägt wie alle anderen ebenfalls nur an den Draht des Dreh- oder Scharnierbügels und nicht an die Flasche an.
Die fünfte Ausführungsform nach Fig. 13 bis 15 hat mit der ersten Ausführungsform das Auswechseln des Verschlußkopfes 2 gemein und unterscheidet sich von dieser nur dadurch, daß der Verschlußhebel 1 keinen Bügel bildet, sondern wie bei den übrigen Ausführungsformen seitlich angeordnet ist, wobei der eine Schenkel 17 einen halbkreisförmigen Bogen um die Flasche herum beschreibt und sich mit seinem Hakenende in die Öse 7 des Drehbügels 4 einhängt. Der andere Schenkel ist genau so geführt wie der den Teil 5 tragende Schenkel nach Ausführungsform Fig. 1 bis 3.
Zusammengefaßt sind die Vorteile dieses Verschlusses folgende:
1. leichtes Öffnen und Schließen;
2. der Verschlußhebel schlägt nicht an den Flaschenhals, sondern nur an die Schenkel des Drehbügels, so daß der dadurch bedingte Flaschenbruch vermieden wird;
3. der Verschlußkopf kann ausgewechselt werden, um Neuverzinnung der Drahtteile vornehmen zu können;
4. das Plombieren . des Verschlusses ist leicht möglich, und
5. beim geöffneten Verschluß und beim Entleeren der Flasche kann man diesen in der in Fig. 16 der Zeichnung ersichtlichen Lage festklemmen, so daß er sich nicht bewegen kann und nicht besonders gehalten werden muß, wenn er nicht vor der Flaschenmündung hängen und mit der Flüssigkeit in Berührung kommen soll. '
Die Handhabung ist dabei folgende:
Man öffnet den Verschluß und dreht den Verschlußhebel 1 ganz nach hinten, legt den Verschlußkopf 2 mit seiner breiten Oberfläche gegen den Flaschenhals, dreht den Verschlußhebel 1 wieder nach vorn und wird, nachdem er eine wagerechte Lage eingenommen, den Verschlußkopf mäßig an den Flaschenhals anpressen, so daß sich der Verschluß nicht von der Stelle rühren kann. Auch bei den Ausführungsformen nach Fig. 1 bis 9 ist diese Festlegung möglich.
Ein weiterer Vorteil des vorliegenden Flaschenverschlusses ist noch der, daß er auf alle Flaschenhälse paßt, gleichviel, ob sie schwache oder starke Mundstücke haben.

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. Drahtbügelverschluß mit den Verschlußkopf tragendem Verschlußhebel, der um ösen des Drehbügels schwingt, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel des in bekannter Weise aus einem Stück gebogenen Verschlußhebels an ihren freien Enden zu Haken ausgebildet sind, wobei der eine der Schenkel den Verschlußkopf trägt und in der Mitte eine Kröpfung hat, die sich in der Offenstellung um den Flaschenkopf herumlegt und den Verschlußkopf feststellt.
2. Drahtbügel Verschluß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der eine der Haken eine den Verschlußkopf tragende Verlängerung besitzt, die sich federnd an die gegenüberliegende öse des Drehbügels anlegt, so daß der Verschlußkopf ausgewechselt werden kann.
3. Drahtbügel Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel des Verschlußhebels auf einer Seite des Flaschenhalses schleifenartig zusammengelegt sind und der eine Schenkel des Verschlußbügels erst den Verschlußkopf durchsetzt und dann den Haken bildet. iao
4· Drahtbügelverschluß nach Anspruch r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der eine der Schenkel des Verschlußhebels eine halbkreisförmig um den Flaschenhals gebogene Kröpfung besitzt, die sich in geöffnetem Zustande so gegen den Flaschenhals legt, daß der Verschluß sich von selbst nicht bewegen oder vor die Flaschenmündung legen kann.
5. Drahtbügelverschluß nach Ansprüchen ι bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Schenkel des einseitig gebildeten Verschlußhebels zu einer Federschlinge ausgebildet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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