DE19829706A1 - Gerät zum Lesen und/oder Beschreiben von Aufzeichnungsträgern - Google Patents
Gerät zum Lesen und/oder Beschreiben von AufzeichnungsträgernInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Gerät zum Lesen und/oder Beschreiben von Aufzeichnungsträgern (1) mit Informationsspuren (2), deren Tangenten (T) parallel zueinander verlaufen. Das Gerät weist eine Abtasteinheit (6) auf, die an einem Dreharm (5) über zumindest einen Teil des Aufzeichnungsträgers (1) hinwegbewegbar ist, sowie ein Tangentialwinkelausgleichsmittel (9). DOLLAR A Aufgabe der Erfindung ist es, ein derartiges Gerät vorzuschlagen, bei dem der Tangentialwinkelausgleich zuverlässig und mit möglichst einfach aufgebauten Mitteln erfolgt. DOLLAR A Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Abtasteinheit (6) drehbar mit dem Dreharm (5) verbunden ist.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Gerät zum Lesen
und/oder Beschreiben von Aufzeichnungsträgern, welches eine
an einem Dreharm über den Aufzeichnungsträger
hinwegbewegbare Abtasteinheit aufweist.
Aus der EP-A1-744 737 ist ein Gerät zum Lesen und/oder
Beschreiben von Aufzeichnungsträgern mit Informationsspuren,
deren Tangenten parallel zueinander verlaufen, bekannt.
Dieses Gerät weist eine Abtasteinheit auf, die an einem
Dreharm über zumindest einen Teil des Aufzeichnungsträgers
hinwegbewegbar ist, und ein Mittel zum
Tangentialwinkelausgleich. Dabei wird der Dreharm nicht nur
um eine gehäusefeste Achse gedreht, sondern auch in
bezüglich seiner Drehrichtung radiale Richtung linear
bewegt, um einen Tangentialwinkelausgleich zu erzielen. Dies
hat den Nachteil, daß ein relativ komplizierter Mechanismus
zum Überlagern der Drehbewegung und der Linearbewegung
erforderlich ist. Weiterhin sind Federelemente zum Anpressen
an einen verschiebbaren Drehpunkt vorgesehen, welche im
Laufe der Zeit in ihrer Federkraft nachlassen und dann die
erforderliche Exaktheit nicht mehr gewährleisten können.
Auch im Fall eines von außen ausgeübten Schocks sind die
Federelemente nicht in der Lage, eine ausreichend genaue
Führung zu gewährleisten. Die Informationsspuren des
Aufzeichnungsträgers sind kreisförmig oder spiralförmig
angeordnet. Ihre zu einem bestimmten Radius gehörenden
Tangenten sind jeweils zumindest nahezu parallel zueinander
ausgerichtet. Der Aufzeichnungsträger ist eine rotierende
Scheibe. Die Abtasteinheit ist an einem Ende des Dreharms
angeordnet, dessen Drehachse sich am anderen Ende des
Dreharms befindet. Die Abtasteinheit wird über den Teil des
Aufzeichnungsträgers hinwegbewegt, der ausgelesen werden
soll. Dieser Teil ist im allgemeinen durch einen inneren und
einen äußeren Radius begrenzt. Das Tangentialwinkel
ausgleichsmittel ist dazu vorgesehen, die relative
Ausrichtung von Abtasteinheit und Informationsspuren für
jeden Drehwinkel des Dreharms möglichst konstant zu halten.
Dies ermöglicht es, die Informationsspuren möglichst
fehlerfrei abzutasten. Zur Spurführung kann in diesem Fall
auch die sogenannte Dreistrahlmethode verwendet werden, bei
der es darauf ankommt, daß die relative Lage der von den
drei Strahlen erzeugten Lichtpunkte im Verhältnis zur
Spurrichtung der Informationsspuren möglichst konstant ist.
Aber auch andere Spurführungsmethoden funktionieren besser,
wenn die Ausrichtung von Abtasteinheit und
Informationsspuren möglichst konstant beibehalten wird. Beim
Schwenken des Dreharms tritt ein sich ändernder
Relativwinkel zwischen einer Vorzugsrichtung der
Abtasteinheit und der Tangentialrichtung der
Informationsspuren auf. Dies wirkt sich negativ auf die
Spurführung aus, die beispielsweise nach der
Dreistrahlmethode oder der sogenannten DPD-Methode
funktioniert. Wenn derartige Methoden angewendet werden
sollen, ist ein Tangentialwinkelausgleich erforderlich.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Gerät vorzuschlagen, bei
dem der Tangentialwinkelausgleich zuverlässig und mit
möglichst einfach aufgebauten Mitteln erfolgt.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die
Abtasteinheit drehbar mit dem Dreharm verbunden ist. Dies
hat den Vorteil, daß das Tangentialwinkelausgleichsmittel
exakt, stoß- und alterungsbeständig ist, da keine
Gleitverbindungen mit einseitig federnder Anpressung, wie
aus dem Stand der Technik bekannt, sondern eine feste
Verbindung vorgesehen ist, die lediglich Bewegungen zuläßt,
die für den gewünschten Ausgleich erforderlich sind. Der
Tangentialwinkelausgleich ist erfindungsgemäß mittels
einfacher und kostengünstiger Mittel realisierbar.
Erfindungsgemäß ist weiterhin vorgesehen, daß das
Tangentialwinkelausgleichsmittel ein getrennt vom Dreharm
angeordnetes Führungsmittel aufweist, mittels dessen die
Abtasteinheit geführt ist. Dies hat den Vorteil, daß eine
Steuerung der Drehbewegung der Abtasteinheit mit geringem
Aufwand möglich ist. Das Führungsmittel ist beispielsweise
eine Führungsschiene, die mit Führungselementen der
Abtasteinheit in Eingriff steht. Die Führungsschiene ist
dabei so geformt, daß die Drehbewegung des Dreharms eine
geeignete Drehung der Abtasteinheit relativ zum Dreharm
hervorruft. Diese ist dann immer zumindest nahezu in
Spurrichtung ausgerichtet. Die Krümmung der Führungsschiene
ist auf die Länge des Dreharms und die Geometrie des
Aufzeichnungsträgers angepaßt gewählt.
Nach einer weiteren Ausgestaltungsform der Erfindung ist
vorgesehen, daß das Tangentialwinkelausgleichsmittel ein am
Dreharm angeordnetes Führungsmittel aufweist, mittels dessen
die Abtasteinheit geführt ist. Dies hat den Vorteil einer
einfacheren Montage, da Dreharm und Führungsmittel,
gegebenenfalls auch die Abtasteinheit, vormontiert und
gegebenenfalls getestet oder eingestellt werden, bevor sie
in das Gerät eingebaut werden. Bei der Endmontage sind somit
keine hohen Toleranzanforderungen mehr einzuhalten. Das
Tangentialwinkelausgleichsmittel weist beispielsweise ein
Hebelgestänge auf, welches durch relative Länge und
gelenkige Anordnung seinen einzelnen Elementen eine
geeignete Relativdrehung der Abtasteinheit ermöglicht.
Ebenfalls vorteilhaft einsetzbar ist ein Riemenantrieb,
beispielsweise ein Zahnriemenantrieb.
Erfindungsgemäß weist das Führungsmittel ineinandergreifende
Zahnradmittel auf. Dies hat den Vorteil, daß der Aufbau des
Führungsmittels besonders kompakt und stabil ist, da die
Drehachsen der Zahnradmittel relativ zueinander fixiert
sind, die Zahnradmittel zueinander in festem Eingriff
stehen, aber dennoch eine Relativdrehung zueinander möglich
ist. Beispielsweise ist je ein Zahnradmittel mit seiner
Drehachse entsprechend der Drehachse des Dreharms
beziehungsweise der Abtasteinheit angeordnet, welche beide
mit einem Zahnradmittel in Eingriff stehen, dessen Drehachse
am Dreharm zwischen den beiden Zahnradmitteln angeordnet
ist.
Nach einer vorteilhaften Ausgestaltungsform der Erfindung
ist vorgesehen, daß ein Zahnradmittel einen nicht konstanten
Radius aufweist, daß also der Abstand der Zahnelemente zur
Drehachse nicht für alle Zahnelemente gleich groß ist.
Mindestens eines der Zahnradmittel ist mit derartigem
nichtkonstantem Radius ausgelegt. Dies hat den Vorteil, daß
sich eine beispielsweise vom Drehwinkel des Dreharms
abhängige ungleichförmige Drehung der Abtasteinheit erzielen
läßt. Damit wird ein noch besserer Tangentialwinkelausgleich
ermöglicht. Aufgrund der Drehbewegung des Dreharms bewegt
sich die Abtasteinheit nicht linear, sondern auf einer
geringfügig gekrümmten Kreisbahn über den
Aufzeichnungsträger hinweg. Um in allen überstrichenen
Bereichen des Aufzeichnungsträgers eine optimale Ausrichtung
der Abtasteinheit zu erzielen, wird mittels der
erfindungsgemäßen Zahnradmittel mit nicht konstantem oder
variablem Radius eine zusätzliche Drehung der Abtasteinheit
erzielt, welche diese in jeder Position in
Tangentialrichtung bezüglich der Spur des
Aufzeichnungsträgers hält. Die einzelnen Zahnformen,
insbesondere die Zahntiefe, sind dabei jeweils so
aufeinander abgestimmt, daß der variable Radius weder zu
unerwünschtem Kontaktverlust noch zu Verklemmung führt,
sondern die Zahnelemente jeweils mehr oder weniger weit
ineinandergreifen. Dies kann auch über eine geeignete
Materialauswahl, beispielsweise eines elastischen aber
dennoch stabilen Materials ermöglicht werden.
Erfindungsgemäß ist vorgesehen, daß das Zahnradmittel einen
nichtlinearen Zahnabstand aufweist. Die einzelnen Zähne der
Zahnradmittels sind dabei nicht gleichmäßig über dessen
Umfang verteilt. Dies hat den Vorteil, daß in bestimmten
Winkelbereichen eine gegenüber anderen Winkelbereichen
erhöhte Übersetzung erzielt wird. Auf diese Weise wird eine
ungleichmäßig starke Drehung der Abtasteinheit erzielt. Auch
auf diese Weise wird ein optimaler Winkelausgleich erreicht.
Erfindungsgemäß ist vorgesehen, daß das Zahnradmittel ein
Zahnradausschnitt ist. Statt eines Zahnrads mit komplettem
Umfang wird nur ein Teil eines derart kompletten Zahnrads,
der beispielsweise einen balkenförmigen, einem Durchmesser
des Zahnrads entsprechenden Mittelteil mit
kreisbogenförmigen verzahnten Endstücken aufweist. Dies hat
den Vorteil, daß die Breite des Zahnradmittels auf das
erforderliche Mindestmaß reduziert ist, wodurch insgesamt
ein kompakterer Aufbau, geringere zu bewegende Massen und
somit weniger Reibungs- und Trägheitseinflüsse erzielt
werden.
Nach einer vorteilhaften Ausgestaltungsform der Erfindung
weist eines der Führungsmittel eine Führungsschiene auf und
ein anderes Führungsmittel einen in diese Führungsschiene
eingreifenden Führungsstift. Dies hat den Vorteil, daß beim
Zusammenbau lediglich dafür gesorgt werden muß, daß
Führungsstift und Führungsschiene miteinander in Eingriff
sind, ein bei Zahnradmitteln gegebenenfalls erforderliches
genaues Ausrichten entfällt. Ein weiterer Vorteil liegt
darin, daß für die entsprechenden Führungsmittel nur ein
geringer Materialbedarf entsteht, da diese im wesentlichen
als Hebelarm ausgebildet sein können. Führungsstift und
Führungsschiene bedingen dabei keine oder nur eine geringe
zusätzliche Vergrößerung des Hebelarms.
Die Führungsschiene weist erfindungsgemäß eine
ungleichmäßige Krümmung auf. Dies hat den Vorteil, daß eine
für unterschiedliche Winkelbereiche unterschiedliche
Übersetzung erzielt wird. Dadurch wird eine noch exaktere
Tangentialwinkelanpassung erreicht. Ein weiterer Vorteil
liegt darin, daß entsprechende Führungsmittel einfacher
herstellbar sind als Zahnradmittel, insbesondere wenn diese
nichtlineare Zahnabstände oder variablen Radius zum Erzielen
unterschiedlicher Übersetzung aufweisen. Die Führungsschiene
ist dabei beispielsweise im radial äußeren Bereich gerade,
also ohne Krümmung, und im radial inneren Bereich gekrümmt
ausgebildet. In diesem Bereich wird somit, je nach Richtung
der Krümmung, eine größere oder eine kleinere Übersetzung
erzielt.
Entsprechend einer vorteilhaften Ausgestaltung ist der
Führungsstift zu seiner Spitze hin verjüngt ausgebildet und
die Führungsschiene ist zu ihrem Boden hin verjüngt. Dies
hat den Vorteil, daß die Reibung zwischen Stift und Schiene
reduziert ist und daß ein spiel freies Zusammenwirken dieser
Teile ermöglicht ist. Die beiden Führungsmittel werden dazu
in Axialrichtung gegeneinander vorgespannt, beispielsweise
mittels Federelementen. Vorteilhafterweise ist dazu eines
der Führungsmittel als in Axialrichtung geringfügig
gekrümmtes Metallplättchen ausgebildet.
Vorteilhafterweise ist die Drehachse des Dreharms
erfindungsgemäß im Bereich des Aufzeichnungsträgers
angeordnet. Dies hat gegenüber herkömmlichen Geräten, bei
denen der Dreharm außerhalb des Bereichs des
Aufzeichnungsträgers angeordnet ist, den Vorteil, daß ein
kompakter Aufbau des Geräts möglich ist, welches
gegebenenfalls nur geringfügig über die radiale Abmessung
des Aufzeichnungsträgers hinausragt. Ein weiterer Vorteil
ist die geringere Stoßanfälligkeit, da der Dreharm
gegebenenfalls jeweils gleichmäßig in zwei oder mehrere
Richtungen über seine Drehachse hinausragend ausgebildet ist
und somit auch eine gleichmäßige Belastung der Drehachse
erzielt wird. Ein unnötiges Abbremsen bzw. Beschleunigen im
Randbereich wird vorteilhafterweise dadurch verhindert, daß
der Dreharm über die zum Abtasten innerste Position
hinausbewegt wird. Eine Rotation um die Drehachse ist bei
gleichzeitig korrekter Ausrichtung zur Spur mit einem
erfindungsgemäßen Tangentialausgleichsmittel möglich.
Ebenfalls vorteilhaft ist die Anordnung von zwei oder
mehreren Abtasteinheiten an unterschiedlichen Armen des
Dreharms, die gleichzeitig oder getrennt voneinander lesen
oder schreiben. Damit wird die maximale Datenrate bzw. eine
minimale Zugriffszeit optimiert.
Die Abtasteinheit ist eine Lese-Einheit, eine Schreib-
Einheit oder eine kombinierte Schreib-Lese-Einheit, die
beispielsweise mittels eines Laserstrahls einen optischen
Aufzeichnungsträger abtastet. Im allgemeinen ist der
Aufzeichnungsträger eine rotierende, kreisscheibenförmige
Platte. Aber auch linear bewegte Aufzeichnungsträger sind
vorteilhaft mit einem erfindungsgemäßen Gerät lesbar oder
beschreibbar.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in
der nachfolgenden Beschreibung angegeben. Es versteht sich,
daß die Erfindung nicht auf die beschriebenen
Ausführungsbeispiele beschränkt ist. Es zeigen:
Fig. 1 ein erfindungsgemäßes Gerät mit Zahnradmitteln;
Fig. 2 ein erfindungsgemäßes Gerät mit Führungsschiene;
Fig. 3 ein erfindungsgemäßes Gerät mit Zahnradmitteln
in unterschiedlicher Ausführung;
Fig. 4 ein erfindungsgemäßes Gerät mit Hebelgestänge;
Fig. 5 ein erfindungsgemäßes Gerät mit Führungsstift
und Führungsschiene;
Fig. 6 eine Ausführungsform von Führungsstift und
Führungsschiene.
Fig. 1 zeigt einen Teil eines erfindungsgemäßen Geräts zum
Lesen und/oder Beschreiben von Aufzeichnungsträgern 1.
Hierbei handelt es sich im Ausführungsbeispiel um einen
kreisscheibenförmigen optischen Aufzeichnungsträger,
beispielsweise eine Compact-Disk, eine DVD oder ähnliches.
Nur beispielhaft und stark übertrieben sind Informations
spuren 2 im rechten Teil des Aufzeichnungsträgers 1
angedeutet. Sie bilden eine Spirale und sind wesentlich
dichter zueinander angeordnet als hier ausschnittsweise
dargestellt. Ihre Tangenten T stehen aufgrund der
spiralförmigen Anordnung und des geringen Abstands zwischen
den Spuren 2 im wesentlichen senkrecht auf dem
entsprechenden Radius R des Aufzeichnungsträgers. Der Radius
R ist auf den Drehpunkt 3 bezogen, um den der Aufzeichnungs
träger 1 eine Drehbewegung ausführt. Die entsprechenden
Antriebsmittel sind allgemein bekannt und sind daher hier
weder dargestellt noch näher beschrieben. Um einen weiteren
Drehpunkt 4 ist ein Dreharm 5 drehbar angeordnet, an dessen
dem Drehpunkt 4 abgewandten Ende eine Abtasteinheit 6
angeordnet ist. Die Abtasteinheit 6 ist in bekannter Weise
mit Abtaststrahlerzeugungsmittel und Detektionsmittel
ausgestattet, mit denen sie die Informationsspuren 2
abtastet. In der abgebildeten Position der Abtasteinheit 6
ist diese parallel zur Tangente T der gerade unter ihr
befindlichen Informationsspur 2 angeordnet. Infolge der
Rotationsbewegung des Aufzeichnungsträgers 1 bewegt sich die
spiralförmig angeordnete Informationsspur 2 in radialer
Richtung unter der Abtasteinheit 6 hinweg. Zum Nachführen
des Abtaststrahls auf der Informationsspur 2 ist zum einen
ein hier nicht dargestellter radialer Feinantrieb in
bekannter Weise in der Abtasteinheit 6 angeordnet, welcher
in der Lage ist, den Abtaststrahl über einige hundert
Spurbreiten in radialer Richtung bezüglich des
Aufzeichnungsträgers 1 auszulenken. Um größere radiale
Verschiebungen ausgleichen zu können, wird der Dreharm 5 um
den Drehpunkt 4 gedreht. Die Abtasteinheit 6 beschreibt
dabei einen mit gestrichelter Linie angedeuteten Kreisbogen
K, dessen Radius der Länge L des Dreharms 5 entspricht und
dessen Mittelpunkt der Drehpunkt 4 ist. Diese Drehbewegung
ist durch den Doppelpfeil 7 angedeutet.
Bei einer starren Kopplung der Abtasteinheit 6 an den
Dreharm 5 würde sich der Tangentialwinkel α zwischen der
Tangente T und der durch die Linie A angedeuteten
Längsrichtung des Dreharms 5 gebildet ist vergrößern. Ein
optimales Abtasten, insbesondere mit der bekannten
Dreistrahlmethode, ist aber nur dann gewährleistet, wenn der
Tangentialwinkel α möglichst den Wert Null annimmt.
Erfindungsgemäß ist dazu die Abtasteinheit 6 mit dem Dreharm
5 in einem Drehpunkt 8 drehbar verbunden. Die Relativdrehung
zwischen Abtasteinheit 6 und Dreharm 5 wird mittels eines
Tangentialwinkelausgleichsmittels 9 gesteuert, welches im
vorliegenden Ausführungsbeispiel drei Zahnräder 10, 11, 12
aufweist. Das Zahnrad 10 ist auf dem Drehpunkt 4 angeordnet,
dreht sich aber nicht mit dem Dreharm 5 mit. Sein Zahnkranz
10' greift in den Zahnkranz 11' des Zahnrads 11. Dieses ist
drehbar auf dem Dreharm 5 befestigt. Sein Zahnkranz 11'
greift in den Zahnkranz 12' des Zahnrads 12 ein, welches
drehbeweglich im Drehpunkt 8 am Dreharm 5 befestigt ist und
keine Relativdrehung bezüglich der Abtasteinheit 6 ausführt.
Bei einer Drehbewegung des Dreharms 5 bleibt das Zahnrad 10
gehäusefest, das Zahnrad 11 führt eine der Drehbewegung des
Dreharms 5 entsprechende Rotation aus, wodurch das Zahnrad
12 in eine entgegensetzte Drehbewegung versetzt wird. Die
geometrische Form der Zahnräder 10 bis 12 ist so ausgelegt,
daß die Abtasteinheit 6 dabei immer in Richtung der Tangente
T ausgerichtet bleibt.
Fig. 2 zeigt ein erfindungsgemäßes Gerät, welches als
getrennt vom Dreharm 5 angeordnetes Führungsmittel eine
Führungsschiene 13 aufweist. Die Führungsschiene 13 ist
gehäusefest angeordnet und wirkt mit Führungselementen 14
zusammen, die an der Abtasteinheit 6 angeordnet sind. Wie zu
Fig. 1 beschrieben, ist die Abtasteinheit 6 im Drehpunkt 8
drehbar mit dem Dreharm 5 verbunden, welcher seinerseits
drehbar am gehäusefesten Drehpunkt 4 angeordnet ist. Die
Drehbewegung der Abtasteinheit 6 relativ zum Dreharm 5 wird
über das Zusammenwirken der Führungsschiene 13 mit den
Führungselementen 14 erzielt, auch hier bleibt die
Abtasteinheit 6 immer in Tangentialrichtung T ausgerichtet.
Die Bezugszeichen zu Fig. 2 und den folgenden Figuren sind
wie zu den jeweils vorangehenden Figuren gewählt. Die
entsprechenden Teile sind nur dann näher erläutert, wenn sie
von den weiter vorn beschriebenen abweichen.
Fig. 3 zeigt ein erfindungsgemäßes Gerät mit Zahnradmitteln
in unterschiedlichen Ausführungen. Hierbei sind verschiedene
Varianten beispielhaft angegeben, welche im allgemeinen
nicht alle gleichzeitig in einem Gerät verwirklicht sind.
Sie sind der Einfachheit halber hier in einer einzigen Figur
dargestellt.
Das dem Zahnrad 10 der Fig. 1 entsprechende Zahnrad 20 weist
einen nichtkonstanten Radius auf. Sein Zahnkranz 20' weist
eine elliptische Form auf. Durch die zu unterschiedlichen
Winkeln ϕ gehörenden unterschiedlichen Radien r, r1, r2 wird
ein unterschiedliches Übertragungsverhalten zum benachbarten
Zahnradmittel 21 erzielt. Beispielhaft sind ein kleiner
Radius r1 und ein großer Radius r2 angegeben. Im allgemeinen
gilt, daß der Radius r winkelabhängig gewählt ist: r = r(ϕ),
wobei ϕ der Winkel des entsprechenden Radius r(ϕ) bezüglich
des Zahnrads 20 ist. Das Zahnradmittel 21 ist zum
Zusammenwirken mit dem Zahnrad 20 geeignet ausgebildet. Die
elliptische Form des Zahnrads 20 ist hier übertrieben
dargestellt, der nicht konstante Radius kann sich auch auf
einen wesentlich kleineren Winkelbereich beschränken.
Das Zahnradmittel 21 ist kein komplettes Zahnrad, sondern
nur ein Zahnradausschnitt 15, dem die gestrichelt
angedeuteten Komplementärausschnitte 15' fehlen. Die
Zahnkränze 21' sind in dem Winkelbereich vorhanden, um den
das Zahnradmittel 21 gedreht wird. Da der Dreharm keine
komplette Umdrehung beschreibt, sondern nur den zwischen
einem äußeren Radius R1 und einem inneren Radius R2
liegenden Bereich des Aufzeichnungsträgers 1 mit der
Abtasteinheit 6 überstreichen muß, ist es nicht
erforderlich, daß die Zahnkränze 21' über den kompletten
Umfang ausgebildet sind. Obwohl nur das Zahnradmittel 21 als
Zahnradausschnitt 15 dargestellt ist, ist erfindungsgemäß
vorgesehen, auch die den Zahnrädern 10 und 12 der Fig. 1
entsprechenden Zahnradmittel als Zahnradausschnitte
auszubilden.
Das Zahnrad 22 weist Zahnelemente 16 mit unterschiedlichem
Zahnabstand d auf. Dies ist im rechten Teil des Zahnrads 22
angedeutet. Dabei ist ein großer Zahnabstand d1 und ein
kleiner Zahnabstand d2 angegeben. Auch hier gilt wieder
allgemein, daß der Zahnabstand d eine Funktion des Winkels ϕ
ist: d = d(ϕ). Auch auf diese Weise ist eine winkelabhängige
variable Übertragungsrate der einzelnen Zahnradmittel 20,
21, 22 untereinander erzielbar.
Vorteilhafterweise sind mehrere oder alle der zu den
Zahnradmitteln 20, 21, 22 angegebenen Varianten in jedem der
Zahnradmittel kombiniert. Auf diese Weise wird eine
geringfügige Tangentialwinkelabweichung kompensiert, die
durch die Verschiebung der Abtasteinheit 6 in
Tangentialrichtung bezüglich des Aufzeichnungsträgers 1 bei
Drehung des Dreharms 5 hervorgerufen wird. Diese Abweichung
kann nicht in allen Fällen durch das Tangentialwinkel
ausgleichsmittel der Fig. 1 komplett kompensiert werden.
Im oberen Teil der Fig. 3 ist eine alternative Anordnung des
Dreharms 5' angegeben. Der Drehpunkt 4' befindet sich dabei
im Bereich des Aufzeichnungsträgers 1. Die Abtasteinheit 6'
wird vom äußeren Radius R1 bis zum inneren Radius R2 bewegt,
wenn der Dreharm 5' eine 180°-Drehung entsprechend dem
Doppelpfeil 7' ausführt. Die entsprechenden Zahnräder sind
dabei kleiner und im vollen Umfang mit Zahnkranz versehen
ausgebildet. Hierbei ist es möglich, daß der Dreharm 5' auch
eine 360°-Drehung ausführt, wobei der zwischen den Radien R1
und R2 liegende auslesbare Bereich des Aufzeichnungsträgers
1 zweimal überstrichen wird. Eine mittlere Stellung ist
gestrichelt dargestellt. Mit T' sind Tangenten an
unterschiedlichen Stellen des von der Abtasteinheit 6'
beschriebenen Kreisbogens K' angedeutet. Man erkennt, daß
auch hier zusätzlich zu dem in Fig. 1 angegebenen
Tangentialwinkelausgleich eine zusätzliche Winkelkorrektur
erforderlich ist. Diese wird vorzugsweise durch eine
ungleichmäßige Übertragungsfunktion, wie sie beispielsweise
durch die an den Zahnradmitteln 20 bis 22 beschriebenen
Maßnahmen erzielbar ist, realisiert.
Fig. 4 zeigt ein erfindungsgemäßes Gerät mit Hebelgestänge.
Dabei ist die Abtasteinheit 6 neben der drehbaren Verbindung
mit dem Dreharm 5 im Drehpunkt 8 mit einer Hebelstange 17 im
Drehpunkt 18 drehbar verbunden. Die Hebelstange 17 ist
andererseits im Drehpunkt 19 drehbar aber gehäusefest
befestigt. Eine Drehung des Dreharms 5 um dessen Drehpunkt 4
bewirkt nun, daß die Abtasteinheit 6 durch das
Zusammenwirken mit der Hebelstange 17, die ebenfalls
zwangsweise eine Drehung um ihren Drehpunkt 19 ausführt,
ausgerichtet wird. Die Stärke der Drehung der Abtasteinheit
6 ist durch den Abstand der Drehpunkte 8 und 18 voneinander
sowie die Länge der Hebelstange 17 und der Anordnung des
Drehpunkts 19 relativ zum Drehpunkt 4 bestimmt. Diese
Parameter sind so gewählt, das der gewünschte
Tangentialwinkelausgleich erzielt wird.
Fig. 5 zeigt ein erfindungsgemäßes Gerät einer weiteren
Ausgestaltungsform. Es weist als Dreharm ausgebildete
Führungsmittel 30, 31, 32 auf, welche im wesentlichen in
Radialrichtung verlaufen und nur eine geringe Breite
aufweisen. Die Führungsmittel 30, 31, 32 sind auf dem
Dreharm 5 in den Drehpunkten 4, 4'', 8 drehbar angeordnet.
Das am Drehpunkt 4 angeordnete Führungsmittel 30 folgt
dabei der Drehbewegung des Dreharms 5 nicht. Das
Führungsmittel 32 ist mit der Abtasteinheit 6 verbunden,
beide führen eine gemeinsame Drehbewegung aus. Das
Führungsmittel 30 weist an seinem dem Drehpunkt 4
abgewandten Ende eine Führungsschiene 33 auf. Die
Führungsschiene 33 ist geradlinig, in sie greift ein
Führungsstift 35 ein. Der Führungsstift 35 ist an dem einen,
dem Drehpunkt 4'' abgewandten Ende des Führungsmittels 31
angeordnet, an dessen anderem Ende sich ein Führungsstift 36
befindet. Dieser greift in die Führungsschiene 34 des
Führungsmittels 32 ein. Die Führungsschiene 34 ist an ihrem
bezüglich des Drehpunkts 8 radial äußeren Ende geradlinig
ausgebildet, während sie zu ihrem radial inneren Ende
gekrümmt ist.
Bei einer Drehbewegung des Dreharms 5 bleibt das
Führungsmittel 30 gehäusefest. Das Führungsmittel 31 führt
aufgrund des Zusammenwirkens von Führungsschiene 33 und
Führungsstift 35 eine der Drehbewegung des Dreharms 5
entsprechende Rotation aus. In der Fig. 5 ist die
Abtasteinheit in ihrer bezüglich des Drehpunkts 3 radial
äußeren Position abgebildet. Der Führungsstift 35 befindet
sich dabei im radial äußeren Bereich der Führungsschiene 33.
Er bewegt sich mit fortschreitender Rotation des Dreharms
auf den Drehpunkt 4 zu. Wenn der Führungsstift 35 in der
Abbildung auf der Höhe des Dreharms 5 liegt, kehrt sich
diese Bewegung um. Die Drehbewegung der Führungsmittel 30,
31 bleibt davon unbeeinflußt. Das Zusammenwirken von
Führungsstift 36 und Führungsschiene 34 verläuft
entsprechend, mit dem Unterschied, daß im gekrümmten Bereich
eine ungleichmäßige Übersetzung der Drehung des
Führungsmittels 31 auf das Führungsmittel 32 erfolgt. Die
Übersetzung ist konstant solange die Führungsschiene 34
geradlinig ist. Gelangt der Führungsstift 36 in den in der
Abbildung nach links gekrümmten Bereich, so reduziert sich
die Übersetzungsrate zunächst, um sich dann im Umkehrpunkt
des Führungsstifts 36, also wenn dieser auf der Höhe des
Dreharms 5 angelangt ist, zu erhöhen. Zurück im geradlinigen
Bereich der Führungsschiene 34 erreicht sie den
Ausgangswert. Die Abtasteinheit wird somit nicht exakt
parallel zum eingezeichneten Radius R geführt, sondern in
dem Bereich, in dem sie in der Abbildung nach rechts über
diesen hinausragt, entsprechend mehr oder weniger stark
gedreht, so daß sie exakt der Ausrichtung der gerade unter
ihr befindlichen Spuren folgt. Krümmung und geradliniger
sind übertrieben dargestellt, im allgemeinen ist kein oder
nur ein sehr kurzer geradliniger Bereich vorgesehen.
Fig. 6 zeigt eine Ausführungsform von Führungsstift und
Führungsschiene, bei der diese im Querschnitt verjüngt sind.
Ein Teil des Führungsmittels 30 ist räumlich dargestellt,
wobei die in der Abbildung vordere Kante als Schnitt
dargestellt ist. Man erkennt den Querschnitt der
Führungsschiene 33, die zu ihrem Boden 23 hin verjüngt ist.
Alternative Ausgestaltungen dazu sind beispielsweise ein
V-förmiger Querschnitt, wobei gegebenenfalls auch die
gegenüberliegende Oberfläche des Führungsmittels 30 von der
Führungsschiene 33 geteilt ist, wie dies gestrichelt
angedeutet ist.
Der Führungsstift 35 ist als Pyramidenstumpf ausgebildet, er
ist zu seiner Spitze 24 hin verjüngt. Andere vorteilhafte
Varianten sind neben einer zylindrischen Form eine
kegelstumpf- oder prismenförmige Ausgestaltung. Besonders
vorteilhaft ist die Ausgestaltung des Stifts 36 als
Halbkugel, da diese Form besonders einfach herstellbar ist.
1
Aufzeichnungsträger
2
Informationsspur
3
Drehpunkt
4
,
4
',
4
'' Drehpunkt
5
,
5
' Dreharm
6
,
6
' Abtasteinheit
7
,
7
' Doppelpfeil
8
Drehpunkt
9
Tangentialwinkelausgleichsmittel
10
,
11
,
12
Zahnrad
10
',
11
',
12
' Zahnkranz
13
Führungsschiene
14
Führungselement
15
Zahnradausschnitt
15
' Komplementärausschnitt
16
Zahnelement
17
Hebelstange
18
,
19
Drehpunkt
20
,
22
Zahnrad
20
',
21
',
22
' Zahnkranz
21
Zahnradmittel
23
Boden
24
Spitze
30
,
31
,
32
Führungsmittel
33
,
34
Führungsschiene
35
,
36
Führungsstift
A Linie
d, d1, d2 Zahnabstand
K, K' Kreisbogen
L Länge
r, r1, r2 Radius
R, R1, R2 Radius
T, T' Tangente
α Tangentialwinkel
ϕ Winkel
A Linie
d, d1, d2 Zahnabstand
K, K' Kreisbogen
L Länge
r, r1, r2 Radius
R, R1, R2 Radius
T, T' Tangente
α Tangentialwinkel
ϕ Winkel
Claims (11)
1. Gerät zum Lesen und/oder Beschreiben von
Aufzeichnungsträgern (1) mit Informationsspuren (2),
deren Tangenten (T) parallel zueinander verlaufen, wobei
das Gerät eine Abtasteinheit (6) aufweist, die an einem
Dreharm (5) über zumindest einen Teil des
Aufzeichnungsträgers (1) hinwegbewegbar ist, und ein
Tangentialwinkelausgleichsmittel (9), dadurch
gekennzeichnet, daß die Abtasteinheit (6) drehbar mit
dem Dreharm (5) verbunden ist.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
Tangentialwinkelausgleichsmittel (9) ein getrennt vom
Dreharm (5) angeordnetes Führungsmittel (13, 17)
aufweist, mittels dessen die Abtasteinheit (6) geführt
ist.
3. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
Tangentialwinkelausgleichsmittel (9) ein am Dreharm (5)
angeordnetes Führungsmittel (10, 11, 12, 20, 21, 22, 30,
31, 32) aufweist, mittels dessen die Abtasteinheit (6)
geführt ist.
4. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das
Führungsmittel ineinandergreifende Zahnradmittel (10,
11, 12, 20, 21, 22) aufweist.
5. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Zahnradmittel (20) einen nicht konstanten Radius (r, r1,
r2) aufweist.
6. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Zahnradmittel (22) einen nicht linearen Zahnabstand (d,
d1, d2) aufweist.
7. Gerät nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß das Zahnradmittel (21) ein
Zahnradausschnitt (15) ist.
8. Gerät nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß eines der Führungsmittel (30, 32)
eine Führungsschiene (33, 34) und eines der
Führungsmittel (31) einen in die Führungsschiene (33,
34) eingreifenden Führungsstift (35, 36) aufweist.
9. Gerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die
Führungsschiene (34) eine ungleichmäßige Krümmung
aufweist.
10. Gerät nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch
gekennzeichnet, daß der Führungsstift (35, 36) zu seiner
Spitze (24) und die Führungsschiene (33, 34) zu ihrem
Boden (23) hin verjüngt ist.
11. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Drehachse (4') des Dreharms (5')
im Bereich des Aufzeichnungsträgers (1) angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998129706 DE19829706A1 (de) | 1998-07-03 | 1998-07-03 | Gerät zum Lesen und/oder Beschreiben von Aufzeichnungsträgern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998129706 DE19829706A1 (de) | 1998-07-03 | 1998-07-03 | Gerät zum Lesen und/oder Beschreiben von Aufzeichnungsträgern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19829706A1 true DE19829706A1 (de) | 2000-01-05 |
Family
ID=7872839
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1998129706 Withdrawn DE19829706A1 (de) | 1998-07-03 | 1998-07-03 | Gerät zum Lesen und/oder Beschreiben von Aufzeichnungsträgern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19829706A1 (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5432763A (en) * | 1993-03-15 | 1995-07-11 | Hewlett-Packard Company | Subminiature rotary actuator optical head |
| DE19647328A1 (de) * | 1995-11-16 | 1997-05-22 | Samsung Electronics Co Ltd | Antriebsvorrichtung für optischen Aufnehmer |
-
1998
- 1998-07-03 DE DE1998129706 patent/DE19829706A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5432763A (en) * | 1993-03-15 | 1995-07-11 | Hewlett-Packard Company | Subminiature rotary actuator optical head |
| DE19647328A1 (de) * | 1995-11-16 | 1997-05-22 | Samsung Electronics Co Ltd | Antriebsvorrichtung für optischen Aufnehmer |
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
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