DE1982954U - Transportkiste aus schaumstoff fuer frischfisch. - Google Patents

Transportkiste aus schaumstoff fuer frischfisch.

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DE1982954U
DE1982954U DEH61541U DEH0061541U DE1982954U DE 1982954 U DE1982954 U DE 1982954U DE H61541 U DEH61541 U DE H61541U DE H0061541 U DEH0061541 U DE H0061541U DE 1982954 U DE1982954 U DE 1982954U
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    • F25DREFRIGERATORS; COLD ROOMS; ICE-BOXES; COOLING OR FREEZING APPARATUS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F25D3/00Devices using other cold materials; Devices using cold-storage bodies
    • F25D3/02Devices using other cold materials; Devices using cold-storage bodies using ice, e.g. ice-boxes
    • F25D3/06Movable containers
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  • Packging For Living Organisms, Food Or Medicinal Products That Are Sensitive To Environmental Conditiond (AREA)
  • Packages (AREA)

Description

Die Erfindung "betrifft eine Kiste aus Schaumstoff zum Transport einer mit einer Eisshicht bedeckten Frisehfischpackungo
Zur Zeit xcird Frischfisch, einschließlich Fischfilet5 überwiegend in flachen Kisten oder Körben aus Holz zu den Verbrauchermarkten transportiert5 wobei jede Packung etwa 10 - 15 kg Fisch enthält unds je nach Jahreszeit, mit 2 - 5 kg Eis bedeckt ist„ Da jedoch das Eis oberhalb der Fischpackung während des Transportes bzwo einer etwaigen Zwischenlagerung zum größten Teil schmilzt und die Fischkisten nicht wasserdicht sinds läuft das Schmelzwasser auf die ladefläche des iransportfahrzeuges bzwc auf den Boden des Lagerraumes. Die Verunreinigungen? die dadurch in den Fahrzeugen oder den Lagerräumen hervorgerufen werden9 lassen sich nur unter großem Aufwand wieder beseitigen,, wobei der typische Fischgeruch zumindest über einen längeren Zeitraum bestehen bleibt ο Bei größeren Mengen von Schmelzwasser kann es vor-
-2«
kommen«, daß das Wasser von dem transportfahrzeug heruntertropft9 und "besonders im IPalle des Transports mittels IkW die Straße verunreinigt . Dies kann vor allem im Winter zu gefährlicher Eisbildung auf der Fahrbahndecke fahren» Bei Transport mittels Eisenbahnwaggons ist eine gemischte Ladung aus Fisch und anderen Gütern nicht möglich^ so daß spezielle Waggons verwendet werden? die aus diesem Grund auch leer zu den Fischfabriken zurückfahren müssen»
Außerdem erfordert das Verpacken der Fischeinwaage in eine Holzkiste einen nicht unerheblichen Aufwand an Material und Arbeitszeit 9 da die Kiste vor dem Einpacken des Fisches mit Papierbögen ausgekleidet und nach dem Abpacken des Fisches mit weiteren Papierbögen abgedeckt werden muß» Hinzu kommt noch*, daß die Holzkisten verhältnismäßig schwer sind und,, wegen der relativ schlechten Wäremisolierung des Holzes, auch eine ziemlich große Eismenge erforderlich machen, so daß bei vorgegebener Transportkapazität die transportierte Fischeinwaage entsprechend gering ist»
Man ist schon dazu übergegangen«, den Fisehspankörben nachgebildete Körbe aus Hartschaumstoff«, z.B. geschäumten Polystyrol zu verwenden«, die entsprechend leichter sind«, und auch eine sehr gute Wärmeisolierung besitzen., also eine kleinere Eismenge benötigen, und. ein Auslegen mit Papier erübrigen» Diese Schaums to ff körbe sind eine beachtliche Verbesserung« Es sind jedoch in ihren Seitenwandungen Entwässerungsöffnungen vorgesehen? durch die hindurch das Schmelzwasser nach außen auslaufen kannο Sonst sind die durch das Schmelzwasser verursachten lachteile bei ihnen in vollem Umfang bestehen geblieben«
Mit der Erfindung soll nunmehr eine Fischkiste geschaffen werden*, die alle Vorteile einer Hartschaumstoff-Verpackung besitzt 9 und
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zusätzlich noch eine Verunreinigung des Lager- "bzw« Transportraumes durch Schmelzwasser vermeidet.
Dieses Ziel erreicht die Erfindung dadurch, daß die Eiste zur" Aufnahme von Schmelzwasser mit geschlossenen Seitenwänden und einer das untere Ende der Kiste bildenden Wanne ausgebildet ist, wofoei die Fischpackung auf einer im Abstand oberhalb des Wannenbodens angeordneten, wasserdurchlässigen Bodenplatte aufliegt.
Durch den. Vorschlag der Erfindung wird das Austreten des Schmelzwassers aus der Kiste durch eine besondere Auffangwanne verhindert, und zugleich wird sichergestellt, daß die lischeinwaage ständig von kühlendem Eiswasser benetzt wird, ohne daß die unterste Packungsschicht im Wasser liegt» Dabei richtet sich der Abstand zwischen Έ1scheinwaage und Wannenboden, also des Fassungsvermögens der Wanne, nach der Menge des Kühleises«,
Im einfachsten lall läßt sich die Auffangwanne dadurch schaffen, daß die Bodenplatte auf von den Seitenwänden der Kiste nach innen ragenden Auflagen gehalten ist» Es ist jedoch mitunter zweckmäßig, die Kiste seiteilig auszubilden, indem sie aus einem die Fischpackung aufnehmenden Behälter mit einer lose darunter angeordneten Wanne besteht. Bei dieser zweiteiligen Kiste kann man die Behälter wahlweise mit und ohne Wanne benutzen.» Somit ist es möglieh, mehrere Behälter übereinanderzustapeln, ohne jeweils eine Wanne zwischenzuschieben, so daß der Stapelraum für die Wanne eingespart wird* Um das Ausfließen des Schmelzwassers zu verhindern, ist es dann lediglich notwendig, unter den untersten Behälter eine Wanne zu setzen-
=4-
Yorzugsweise sind die Kisten mit formschlüssigem Eingriff stapelbar ausgebildet, um dabei sicherzustellen, daß der luftra,um über der Fischpackung mit Frischluft versorgt wird und der Fisch nicht aufgrund der abgeschnittenen Frischluftzufuhr ungenießbar werden kann9 ist zweckmäßig vorgesehen«, daß an dem oberen Ende der Seitenwände der Eiste Belüftungslöcher angeordnet sindo
Weitere Torteile und Einzelheiten der Erfindung werden nachfolgend in Ausführungsbeispielen anhand von Zeichnungen näher erläutert. Dabei stellen dars
Figo 1 einen Schnitt durch ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Eiste in zwei Varianten, und
Figβ 2 einen Schnitt durch ein anderes Ausführungsbeispiel,»
Die in den Zeichnungen dargestellten Fischkisten 1 bzw. 1! sind aus einem Hartschaumstoff, wie ζ.B. geschäumten Polystyrol hergestellt und besitzen eine ähnliche Form wie die herkömmlichen Fischkisten aus Holz. Die Stärke der verschiedenen Kistenwandungen ist dabei so gewählt, daß die Kiste auch bei voller Fischeinwaage trotz der normalerweise geringeren Festigkeit der Schaumstoffe noch mit einem großen Sicherheitsfaktor bruchbeständig ist«. Die Kiste 1 gemäß Fig, 1 enthält senkrecht nach oben ragende
=5-
Seitenwände 2«, an die sich an dem unteren Ende eine waagerecht liegende Grundplatte 3 anschließt. An den Innenseiten der Seitenwände 2 sind unten in der Nähe der G-ruflplatte 3 rechteckige Auflagen 4 eingeschäumt, auf deren nach oben weisenden Flächen eine Bodenplatte 5 aufliegt« Die Bodenplatte 5 ist mit einer Perforierung 6 versehen9 so daß das Schmelzwasser des über der Ifischpackung lie-
/in
genden Eises durch die Bodenplatte hindurch'eine Auffangwanne 7 gelangen kanns die von den seitlichen Wänden der Auflagen 4 und der oberen Fläche der Grundplatte 3 gebildet wird« Dabei ist die Höhe der Auflage 4 so gewählt;, daß die Auffangwanne 7 das ganze anfallende Schmelzwasser aufnehmen kanne
An der unteren Seite der Grundplatte 3 können,, wie im hinteren Teil der Iig0 1 erkennbar ist, nach unten weisende Ansätze 8 so angeschäumt seins daß der Abstand der nach außen weisenden Begrenzungsflächen etwas kleiner ist als die lichte Weite der Seitenwände Dadurch ist es möglich5 mehrere der Eisten 1 übereinander zu stapeln9 ohne dass sie seitlich verrutschen können» Ein entsprechendes Anliegen von äußeren Begrenzungsfläehen der einen liste an den Innenseiten der Seitenwände 2 der darunter liegenden Eiste 1 ergibt sich aber auch bei der rechts in Figo 1 gezeigten Variante, bei der die Funüion der Ansätze 8 durch Aussparungen 18 am unteren Eistenende übernommen sind»
Um bei aufeinander gestapelten Kisten 1 den Raum über der lisehpackung ausreichend belüften zu können 9 sind nahe den oberen Endflächen der Seitenwände 2 Belüftungslöcher 9 (Pig« 1 rechts) angeordnet j über die der Luftraum in der Kiste 1 mit der Außenatmosphäre
-6-
in Verbindung steht ο Alternativ können jedoch in die oberen Endflächen der Seitenwände 2 Schlitze 19 (Fig» 19 links) so eingearbeitet sein5 daß der untere Rand der Seitenflächen 2 nicht überall dichtend auf den oberen Endflächen der darunter angeordneten Kiste 1 aufliegt ο
Die in ELg. 2 dargestellte Kiste 12 ist in einen Packungsbehalter 10 und eine Wanne 11 unterteilt 9 die beide voneinander lösbar sindc Dabei ist der Behälter 10 ähnlich wie die Kiste 1 des Ausführungsbeispieles der Fig«, 1 mit senkrechten Seitenwänden 2S versehen» die unten von einer waagerecht liegenden Bodenplatte 5" begrenzt werden. Die Bodenplatte 5S kann ähnlich wie die Bodenplatte mit einer Perforierung versehen sein» Sie kann jedoch (wie zeichnerisch dargestellt) auch mit Entwässerungsöffnungen 12 ausgebildet
welche
seins in die Kanäle 13 münden*,/in die obere Fläche der Bodenplatte 5{ eingearbeitet und schräg nach unten geneigt sindo Mt der Anordnung von Kanälen 13 und Entwässerungsöffnungen 12 wird besonders gut erreichte daß die unterste Lage der Fischpackungo ähnlich wie die oberen Packlqapn» von dem kühlen Eiswasser nur benetzt werden und nicht ständig im Wasser liegen»
Von den Entwässerungsöffnungen 12 gelangt das Schmelzwasser in die Wanne 11 9 deren Seitenwände 14 senkrecht unter den Wänden 2a und des Behälters 10 angeordnet sind«. Den unteren Abschluß der Wanne 11 bildet eine waagerecht liegende. Grundplatte 3S»
Zur Belüftung des Luftraums über der Packlage sind9 ähnlich wie bei dem Ausführungsbeispiel der Fig» 19 in die Seitenwände 2S Belüftungslöcher 98 oder Schlitze 19" eingearbeitet» Um ein Verrutschen bei aufeinander gestapelten Fischkisten zu verhindern sind bei diesem Aus-
führungsbeispiel in die oberen Endflächen der Seitenwände 2* "bzw» 14 Vertiefungen 15 eingelassen, während an die unteren Enden der Seitenwände 2f bzw* 14 nach unten weisende Hasen 16 angeschäumt sind« Dabei sind die Hasen 16 so geformt s daß sie bei aufeinandergestapelten Packungsbehältern 10 bzw« Wannen 11 in die entsprechenden Vertiefungen 15 greifen und so ein Verrutschen aufgrund von Er= sehütterungen oder harten Stoßen während des Transportes verhindern«
Da sowohl die Eiste 1 als auch die Behälter 10 bzwο Wannen 11 übereinander gestapelt werden können<, läßt sich der Lager-= bzw. Transportraum verhältnismäßig günstig ausnutzen» E±b besonders günstige Ausnutzung des Transportraumes wird beim Beispiel gemäß I1Ig0 2 dadurch möglich;, daß man mehrere Behälter 10 übereinanderstapeln kann5 ohne jeweils eine Wanne 11 unter jeden Behälter 10 anordnen zu müssen,, Für diesen Pail ist nur eine Wanne 11 notwendige die unter den untersten Behälter 10 untergesetzt wird«. Somit kann das Schmelzwasser aus allen Behältern 10 von nur einer Wanne 11 aufge= fangen werden., bei der gegebenenfalls, je nach-Anzahl der darüber gestapelten Behälter 10 bzw«, der darin.■■ enthaltenen Eismenge9 ledig= lieh die Seitenwände 14 verlängert werden müssen^ damit sie das ganze Schmelzwasser aufnehmen können= Durch den Fortfall der restlichen Wannen 11 wird zusätzlich Laderaum frei9 in den weitere Packungsbehälter 10 gestapelt werden können» Falls erwünschts können die Packungsbehälter 10 (ähnlich wie herkömmliche Fischkistea) natürlich aber auch ohne Auffangwannen benutzt werden»
Zusätzlich können Auffangwannen 7 bzw* Wannen 11 noch mit gitter= förmig angeordneten,, (nicht dargestellten) Schotten versehen und/oder mit einem wasseraufsaugenden Material gefüllt werden? wodurch ein
Schlingern des Schmelzwassers in den Wannen 7 bzw, 11 während des Transportes verhindert wird»
Da die Kisten 1 "bzw» Behälter 10 aus einem Schaumstoff mit äußerst niedrigem spezifischen Gewicht hergestellt sind9 ist ihr Eigengewicht sehr gering. Hinzu kommt noch ihre erhebliche Wärmeisolierung9. die es ermöglicht eine geringere Eismenge der Fiseheinwaage beizugeben. Im Ergebnis kann also mit den erfindungsgemäßen Kisten bei gleicher Iransport-Kapazität entsprechend mehr Pischeinwaage befördert werden«, und Tor allem erfordern die erfindungsgemäßen Kisten keine speziellen £ransportfahrzeuge9 da kein Schmelzwasser auslaufen und die Fahrzeuge verunreinigen kann» Auch entfällt jegliches zusätzliche Verpackungsmaterial, denn der Fisch kann z.B. ohne Papierbögen o. dgl ο in die Schaumstoffkisten eingelegt werden»
Schutzansprüche -

Claims (1)

  1. BA.04t ϊ 97*23.1.
    Schutzansprüche
    1 ο Transportkiste ans Schaumstoff für eine mit einer Eisschicht bedeckten Eischpackung«, dadurch gekennzeichnet 9 daß die Kiste (1, 1!) mit geschlossenen Seitenwänden (29 25) und einer das untere Ende der Kiste bildenden Wanne (79 11) zur Aufnahme von Schmelzwasser ausgebildet ists wobei die Pisehpackung auf einer im Abstand oberhalb des Wannenbodens (39 3") angeordneten? wasserdurchlässigen Bodenplatte (59 5S) aufliegt,
    2 ο Kiste nach Anspruch I5 .dadurch; gj^ennzeichnet9 daß die Kiste (1?) zweiteilig ausgebildet ist und aus einem die lischpackung aufnehmenden Behälter (10) mit einer lose darunter angeordneten Wanne (11) besteht.
    3 ο Kiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet9 daß die Bodenplatte (5) auf von den Seitenwänden (2) der Kiste (1) nach innen ragenden Auflagen (4) gehalten ist.
    4 ο Kiste nach Anspruch 1 bis 3S dadurch gekennzeichnet? daß in die Bodenplatte (55 5e) zur Abführung des Schmelzwassers Kanäle (13) angeordnet sind, die in durch die Bodenplatte hindurchlaufende Entwässerungsöffnungen (12) mündenο
    5 ο Kiste nach Anspruch 1 oder 25 dadurch gekennzeichnet 9 daß die Bodenplatte (5) mit einer Perforierung (6) versehen ist»
    -A2-
    -Ä2
    β ο Eiste nach einem der vorhergehenden Ansprüche9 dadurch ge° kennzeichnet5 daß an dem oberen Snde der Seitenwände (29 25) der Eiste (13 1!) Belüftungslöcher bzw. Belüftungsschlitze (9s 19» 19*) angeordnet sind.
    7ο Eiste nach einem der ^rhergehenden Anspruches dadurch gekennzeichnet t da.ß an die Auflagefläche der Eiste rechteckige Ansätze (8) angeschäumt oder Aussparungen (18) eingelassen sind9 wobei der Abstand der nach außen"weisenden- Flächen der Ansätze oder Aussparungen kleiner ist als die lichte Weite der Seitenwände (2)o
    8«, Kiste nach einem der Torhergehenden Ansprüche9 dadurch gekennzeichnet^ _ daß in die oberen, waagerecht liegenden Endflächen der· Seitenwände (2S) Vertiefungen (15) eingearbeitet sindj, während an der Auflagefläche entsprechend vorstehende Hasen (16) vorgesehen sind9 die bei übereinander gestapelten Eisten '(I9 1 !) bzw. übereinandergestapelten Behältern (10) und Wannen (11) in die Yertiefungen greifen,
    9 ο Kiste nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet |9| daß die Wannen (T9 11) mit einem wasserabsorbierenden Stoff gefüllt sind» :
    10c Kiste nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn-•zeichnet, daß in die Wannen (75 10) senkrecht nach oben ragende Schotten eingeschäumt sind»
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