DE19829296A1 - Magnetresonanzgerät sowie Verfahren zum Betrieb eines Magnetresonanzgeräts - Google Patents
Magnetresonanzgerät sowie Verfahren zum Betrieb eines MagnetresonanzgerätsInfo
- Publication number
- DE19829296A1 DE19829296A1 DE19829296A DE19829296A DE19829296A1 DE 19829296 A1 DE19829296 A1 DE 19829296A1 DE 19829296 A DE19829296 A DE 19829296A DE 19829296 A DE19829296 A DE 19829296A DE 19829296 A1 DE19829296 A1 DE 19829296A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- elements
- vibration
- magnetic resonance
- resonance device
- gradient
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 238000003745 diagnosis Methods 0.000 title 1
- 238000002595 magnetic resonance imaging Methods 0.000 title 1
- 230000005284 excitation Effects 0.000 claims description 22
- 230000008030 elimination Effects 0.000 claims description 16
- 238000003379 elimination reaction Methods 0.000 claims description 16
- 230000000694 effects Effects 0.000 claims description 13
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 13
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims description 5
- 230000009471 action Effects 0.000 claims description 2
- 238000009826 distribution Methods 0.000 description 27
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 description 8
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 7
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 4
- 238000013016 damping Methods 0.000 description 4
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 3
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 3
- 230000009467 reduction Effects 0.000 description 3
- 238000000418 atomic force spectrum Methods 0.000 description 2
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 2
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 2
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 2
- 238000011161 development Methods 0.000 description 2
- 230000010363 phase shift Effects 0.000 description 2
- 230000004936 stimulating effect Effects 0.000 description 2
- 241000282887 Suidae Species 0.000 description 1
- 241000282898 Sus scrofa Species 0.000 description 1
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 1
- 230000009286 beneficial effect Effects 0.000 description 1
- 230000008859 change Effects 0.000 description 1
- 229910052729 chemical element Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000004020 conductor Substances 0.000 description 1
- 238000013461 design Methods 0.000 description 1
- 230000001066 destructive effect Effects 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 239000013013 elastic material Substances 0.000 description 1
- 230000005672 electromagnetic field Effects 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 230000000737 periodic effect Effects 0.000 description 1
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 description 1
- NQLVQOSNDJXLKG-UHFFFAOYSA-N prosulfocarb Chemical compound CCCN(CCC)C(=O)SCC1=CC=CC=C1 NQLVQOSNDJXLKG-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 238000007493 shaping process Methods 0.000 description 1
- 238000001228 spectrum Methods 0.000 description 1
- 230000000638 stimulation Effects 0.000 description 1
- 238000003756 stirring Methods 0.000 description 1
- 230000001629 suppression Effects 0.000 description 1
- 230000002123 temporal effect Effects 0.000 description 1
- 238000012546 transfer Methods 0.000 description 1
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 1
- 238000013519 translation Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01R—MEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
- G01R33/00—Arrangements or instruments for measuring magnetic variables
- G01R33/20—Arrangements or instruments for measuring magnetic variables involving magnetic resonance
- G01R33/28—Details of apparatus provided for in groups G01R33/44 - G01R33/64
- G01R33/38—Systems for generation, homogenisation or stabilisation of the main or gradient magnetic field
- G01R33/385—Systems for generation, homogenisation or stabilisation of the main or gradient magnetic field using gradient magnetic field coils
- G01R33/3854—Systems for generation, homogenisation or stabilisation of the main or gradient magnetic field using gradient magnetic field coils means for active and/or passive vibration damping or acoustical noise suppression in gradient magnet coil systems
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Condensed Matter Physics & Semiconductors (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Magnetic Resonance Imaging Apparatus (AREA)
Abstract
Magnetresonanzgerät mit einem Gradientenrohr, an dem wenigstens eine im Betrieb stromdurchflossene Gradientenspule angeordnet ist, und an dem mehrere Elemente zur bedarfsabhängigen Erzeugung einer auf das Gradientenrohr wirkenden Kraft angeordnet sind, wobei die Lage der Elemente (HP, EP) in Abhängigkeit wenigstens einer Eigenschwingungsform des Gradientenrohrs (1) gewählt ist, so daß die jeweilige Eigenschwingungsform bei Betrieb der Elemente anregbar ist.
Description
Die Erfindung betrifft ein Magnetresonanzgerät mit einem Gra
dientenrohr, an dem wenigstens eine im Betrieb strombeflosse
ne Gradientenspule angeordnet ist, und an dem mehrere Elemen
te zur bedarfsabhängigen Erzeugung einer auf das Gradienten
rohr wirkenden Kraft angeordnet sind.
Mittels solcher Magnetresonanzgeräte ist es möglich, Schnitt
bilder des zu untersuchenden Objekts, in der Regel eines Pa
tienten, durch bestimmte Körperebenen zu erzeugen. Dies ge
schieht mit Hilfe elektromagnetischer Felder. Um eine Orts
auflösung der auf Grund eines anliegenden magnetostatischen
Grundfelds und eines anregenden Hochfrequenzfelds erhaltenen
Signal zu ermöglichen, wird mittels mehrerer Gradientenspulen
ein Gradientenfeld erzeugt. In der Regel kommen drei unter
schiedliche Gradientenspulen zum Einsatz, die Felder in x-y-
z-Richtung bezüglich des Gradientenrohres erzeugen. Auf Grund
des Stromflusses treten Lorentz-Kräfte auf, die auf das Gra
dientenrohr wirken und dieses wegen ihres zeitlichen Verlaufs
zum Schwingen anregen. Diese mechanischen Schwingungen regen
nun ihrerseits die Luft um das Gradientenrohr zu Luftdruck
schwankungen an. Diese Schwingungen sind ursächlich für die
beachtliche Lärmentwicklung während des Betriebs des Ma
gnetresonanzgeräts, wobei Lärmspitzen weit über 100 dB auf
treten. Um diesen Schwingungen entgegenzuwirken und folglich
den Lärm zu dämpfen ist es beispielsweise aus DE 44 32 747 A1
bekannt, mittels piezoelektrischer Elemente, die am Gradien
tenrohr angeordnet sind, Gegenkräfte zu erzeugen und so den
von Lorentz-Kräften angeregten Schwingungen entgegenzuwirken.
Die in dem genannten Dokument beschriebene Anordnung der pie
zoelektrischen Elemente erfolgt jedoch im wesentlichen im Be
reich der Spulenleiter. Hinsichtlich der tatsächlich erzeug
ten Schwingungen ist die beschriebene Anordnung unselektiv,
eine zielgerichtete Geräuschdämpfung ist folglich nicht mög
lich.
Der Erfindung liegt damit das Problem zu Grunde, ein Ma
gnetresonanzgerät anzugeben, bei dem eine effektive Geräusch
dämpfung realisiert ist.
Zur Lösung dieses Problems ist bei einem Magnetresonanzgerät
der eingangs genannten Art erfindungsgemäß vorgesehen, daß
die Lage der Elemente in Abhängigkeit wenigstens einer Eigen
schwingungsform des Gradientenrohrs gewählt ist, so daß die
jeweilige Eigenform bei Betrieb der Elemente anregbar ist.
Die erfindungsgemäße Anordnung der Elemente beruht auf der
Tatsache, daß jede Schwingung des Gradientenrohres, eine
Überlagerung mehrerer Eigenschwingungsformen ist, d. h., jede
Schwingung kann auf bestimmte Eigenschwingungsformen redu
ziert werden. Dabei können die Eigenschwingungsformen unter
schiedliche Beiträge zur tatsächlichen Rohrschwingung lie
fern. Beim erfindungsgemäßen Gerät ist es infolge der Anord
nung der Elemente vorteilhaft möglich, wenigstens eine Eigen
schwingungsform gezielt und definiert anzuregen, die der je
weiligen Eigenschwingungsformkomponente der Rohrschwingungen
entgegenwirkt und diese eliminiert. Hierdurch kann effektiv
der Rohrschwingung entgegengewirkt werden, was zu einer Dämp
fung derselben und damit auch des erzeugten Lärms führt.
Das magnetische Grundfeld verläuft längs der Zylinderachse,
die großen Ströme fließen innerhalb von Zylinderschalen, wes
halb die entstehenden Lorentz-Kräfte radial gerichtet sind.
Die örtliche Verteilung der Lorentz-Kräfte ist in Längsrich
tung des Rohres annähernd symmetrisch zur Mitte der Länge des
Rohres. Auf in Umfangsrichtung gegenüberliegende Orte wird
bei X- und Y-Gradient Kraft mit entgegengesetzter Phase aus
geübt. Dies bedeutet, daß von dieser Lorentz-Kraft nur solche
Eigenformen zum Schwingen angeregt werden, die entsprechende
Symmetrieeigenschaften aufweisen. Hier handelt es sich nur um
Eigenformen mit ungeradem Modenparameter, das heißt, mit un
gerader Anzahl von gleichphasigen Schwingungsbäuchen, weshalb
erfindungsgemäß die Elemente in Abhängigkeit wenigstens einer
Eigenschwingungsform mit ungeradem Modenparameter plaziert
sind. Da erfindungsgemäß die Elemente in Abhängigkeit von Um
fangs- und/oder Längsschwingungsformen plaziert sein können,
was darauf zurückzuführen ist, daß im akustisch relevanten
Frequenzbereich keine nennenswerten radialen Schwingungen in
nerhalb des Rohrs auftreten, sind vor allem solche Eigenfor
men mit ungeradem Umfangsparameter und ungeradem Längsparame
ter relevant. Dabei kann die Plazierung derart sein, daß aus
schließlich Umfangsschwingungsformen erzeugbar sind, da es
sich herausgestellt hat, daß jede der betrachteten Eigenfor
men aus Umfangs- und Längsschwingungen zusammengesetzt ist
und infolge der gegebenen Symmetrie durch die Lorentz-Kraft
des X-Y-Gradienten vor allem Eigenformen mit Umfangsschwin
gungen mit ungerader Modenzahl und zur Mitte des Rohres sym
metrischer Längsschwingungen angeregt werden. Da die Unter
drückung nur einer Komponente, also entweder der Umfangs-
oder der Längsschwingung zur Stillegung bzw. Dämpfung der ge
samten Schwingungsform führt, und da die Umfangsschwingungs
formen leichter definierbar und separierbar sind, ist es aus
reichend, die Lage der Elemente nur auf Grund dieser Umfangs
schwingungsformen zu bestimmen und nur solche Umfangsschwin
gungsformen zur Eliminierung zu erzeugen. Infolge der bereits
beschriebenen Symmetrieeigenschaften der relevanten Schwin
gungsformen sollten die Elemente bezogen auf die Länge des
Gradientenrohres in der Mitte angeordnet sein. Die Elemente
müssen also nicht über die gesamte Länge des Gradientenrohres
angebracht werden, vielmehr führt allein die mittige Anord
nung symmetriebedingt zu einer hinreichenden Dämpfung. Ein
weiterer Vorteil liegt darin, daß alle geradzahligen Schwin
gungsmoden in der Mitte einen Schwingungsknoten zeigen, so
daß eine mittige Anordnung sicherstellt, daß keine uner
wünschten Schwingungen während der "Eliminierung" angeregt
werden, die ihrerseits wiederum nachteilig wirken würden. Da
in der Regel in der Mitte die größten Dehnungen in Längsrich
tung auftreten, ist eine rohrmittige Positionierung auch die
effektivste. Wie bereits beschrieben ist es ausreichend, zur
Eliminierung der Lorentz-Kraft bedingten Schwingungen aus
schließlich ungerade Umfangsschwingungsmoden anzuregen. Zu
diesem Zweck kann die Plazierung der Elemente zur Anregung
von Umfangsschwingungsformen mit einer Modenzahl m = 1, m = 3 und
ggf. m = 5 gewählt sein. Höherzahlige Moden werden bei den ge
gebenen Betriebsfrequenzen nicht bzw. nur in vernachlässigba
rem Maß angeregt, ihre diskrete Eliminierung ist nicht unbe
dingt erforderlich.
Der Z-Gradient hingegen ist in Längsrichtung zur Rohrmitte
weitgehend antisymmetrisch. Es werden also nur Längsschwin
gungen angeregt, die die gleiche Antisymmetrie aufweisen, das
heißt, Punkte, die in verschiedener Richtung gleichweit von
der Rohrmitte entfernt sind, schwingen mit gleicher Amplitude
aber entgegengesetzter Phase. Folglich sind hier nur gerad
zahlige Moden relevant, weshalb diese Elemente in Abhängig
keit der Z-Eigenschwingungsformen (Längsschwingungen) gerader
Modenzahl plaziert sind. Da keine Bewegung in Umfangsrichtung
stattfindet, sind die Elemente in Längsrichtung außenseitig
anzuordnen. Sie können infolge der Antisymmetrie über die
Rohrlänge verteilt an mehreren ausgewählten Stellen plaziert
werden. Dabei ist es ausreichend, die lokale Anordnung zur
Anregung von Längsschwingungsformen mit einer Modenzahl von
l = 2, l = 4 und ggf. l = 6 zu wählen.
Wie bereits beschrieben beruht die erfindungsgemäß erzielbare
Geräuschdämpfung im wesentlichen darauf, gezielt und defi
niert Eigenschwingungsformen anzuregen. Im Idealfall würde
mit der schwingungsmoden-spezifischen Elementverteilung genau
eine Eigenform zu Schwingungen angeregt und alle anderen
nicht beeinflußt. Real aber werden beispielsweise bei Anre
gung der Umfangsschwingungsform m = 1 auch die Schwingungen m = 3
und m = 5 mit angeregt. Um diese insoweit ungewollt angeregten
Schwingungen wieder unterdrücken zu können, können erfin
dungsgemäß weitere Elemente zur Erzeugung einer oder mehrerer
Schwingungen vorgesehen sein, die diesen ungewollt angeregten
Schwingungen entgegenwirken. Aus Symmetriegründen werden auch
hier nur ungeradzahlige Schwingungsmoden (bei den X- und Y-
Gradientenspulen) bzw. geradzahlige Moden (bei der Z-Gradien
tenspule) angeregt, weshalb die Anordnung der weiteren Ele
mente zum Eliminieren von ungeraden und/oder geraden Eigen
schwingungsformen gewählt sein kann, d. h., die weiteren Ele
mente sind so angeordnet, daß mit ihnen entsprechende Unter
drückungsschwingungen erzeugt werden können. In der Regel
werden mehrere Nebenschwingungen beim Betrieb der eigentli
chen ersten Elemente mit angeregt, weshalb die weiteren Ele
mente derart angeordnet sein können, daß die von ihnen er
zeugte(n) Schwingung(en) gleichzeitig zwei zu eliminierenden
Eigenschwingungsformen entgegenwirkt, wobei dies abhängig von
der jeweils zu unterdrückenden "Hauptschwingung" vor allem
die Schwingungsmoden m = 1, m = 3, bzw. m = 1, m = 5 bzw. m = 3, m = 5
und l = 2, l = 4 bzw. l = 2, l = 6 bzw. l = 4, l = 6 sind. Dabei sollte
die Ansteuerung der weiteren Elemente derart sein, daß sie in
ihrer gesamten Kraftwirkung auf das Gradientenrohr die Kraft
wirkung der ersten Elemente im Hinblick auf die zu eliminie
renden Eigenschwingungsformen im wesentlichen vollständig
kompensieren, d. h., die weiteren Elemente werden so ange
steuert, daß der Kraftbeitrag, den die ersten Elemente auf
die Erzeugung der ungewollten Schwingungsmoden haben, im we
sentlichen vollständig ausgeglichen wird. Die Effektivität,
mit welcher ein weiteres Element den Kraftanteil des "Haupt
elements" kompensieren kann, ist lageabhängig, d. h., ein
Element kann also bei gleicher Ansteuerung wie ein "Haupt
element" nur einen bestimmten prozentualen Anteil kompensie
ren. Dies ist bei der jeweiligen Ansteuerung zu berücksichti
gen. Die Elemente, ggf. die weiteren Elemente können erfin
dungsgemäß mit ihrer Wirkrichtung in Umfangs- und/oder Längs
richtung des Gradientenrohres angeordnet sein. Die jeweilige
Anbringung wird abhängig von der zu erzeugenden Eigenschwin
gungsform gewählt werden. Beispielsweise kann eine Eigen
schwingung m = 1 nicht über in Umfangsrichtung angeordnete Pie
zo erzeugt werden, da bei dieser Eigenform keine Verformung
in Umfangsrichtung und somit auch keine Dehnung in Umfangs
richtung auftritt. Die Eigenform kann nur mit den in Längs
richtung angeordneten Elementen hinreichend eliminiert wer
den. Der Vorteil einer solchen Anbringung liegt ferner darin,
daß mit einer solchen Ausrichtung auch alle anderen Schwin
gungsmoden mit hinreichender Ankoppelung angeregt werden, so
daß eine Anbringung in Längsausrichtung am zweckmäßigsten
ist. Dabei können die Elemente, ggf. die weiteren Elemente
erfindungsgemäß an der Rohraußenseite und/oder der Rohrinnen
seite angeordnet sein, wobei sich insbesondere die außensei
tige Anordnung als zweckmäßig erwiesen hat, da die Umfangs
schwingung m = 1, die einen wesentlichen Beitrag zur Geräu
schentwicklung liefert, nur bei außenseitiger Anordnung er
zeugt und damit eliminiert werden kann.
Die Elemente, ggf. die weiteren Elemente sollten jeweils
paarweise einander gegenüberliegend am Gradientenrohr ange
ordnet und mit einander entgegengesetzter Phase betreibbar
sein, wobei diese Bedingung sowohl für in Umfangs- wie auch
in Längsrichtung wirkende Elemente gilt. Dabei können zweck
mäßigerweise die ersten Elemente am Gradientenrohr bei 0°
entsprechend der Richtung der Gradientenachse, die bekämpft
werden soll und 180° angeordnet sein, und die weiteren Ele
mente zur Eliminierung der Umfangsschwingungsmoden m = 3 und
m = 5 bei einer Anregung des Modes m = 1 bei ± 45° und ± 135°,
und die weiteren Elemente zur Eliminierung der Umfangsschwin
gungsmoden m = 1 und m = 5 bei Anregung des Modes m = 3 bei ± 60°
und ± 120° bezüglich des Rohrquerschnitts angeordnet sind.
Diese konkreten Anordnungen lassen eine hinreichende Elimi
nierung der jeweils ungewollt erzeugten ungeraden Schwin
gungsmoden zu, wobei bei der entsprechenden Winkelanordnung
und der paarweise vorgesehenen Elemente die jeweilige Kraft
komponente der erzeugenden Elemente annähernd vollständig
kompensiert werden kann.
Demgegenüber können erfindungsgemäß die Elemente zur Anregung
des Längsschwingungsmodes l = 2 bei 2/6 und 4/6 und die Elemen
te zur Eliminierung der Längsschwingungsmoden l = 4 und l = 6 bei
1/6 und 5/6 bezogen auf die Länge des Gradientenrohres ange
ordnet sein, und die Elemente zur Anregung des Längsschwin
gungsmodes l = 4 bei 4/10 und 6/10 und die Elemente zur Elimi
nierung der Längsschwingungsmodes l = 2 und l = 6 bei 2/10 und
8/10 angeordnet sein.
Wie beschrieben ist jede Rohrschwingung auf eine Überlagerung
von Eigenschwingungsformen reduzierbar. Das Verhältnis der
schwingungsbildenden Eigenschwingungsformen ändert sich aber
mit der Frequenz der wirkenden Lorentz-Kraft, die wiederum
abhängig von der Betriebsfrequenz der Gradientenspule ist. Um
dem Rechnung zu tragen kann erfindungsgemäß ferner vorgesehen
sein, daß die Elemente, ggf. die weiteren Elemente derart be
treibbar sind, daß sich die von ihnen ausgeübte Kraft in Ab
hängigkeit der Betriebsfrequenz der Gradientenspule und damit
der erzeugten Lorentz-Kraft ändert. Hierdurch wird sicherge
stellt, daß die erzeugte "Gegenschwingung" und die "Eliminie
rungsschwingung" hinreichend und weder zu stark oder zu
schwach sind, um ein optimales Maß an Gegenwirkung zu erzie
len. Diese frequenzabhängige Ansteuerung ermöglicht betref
fend den Z-Gradienten, die Elemente zur Anregung der Längs
schwingungsmoden lediglich in zwei zur Rohrmitte symmetri
schen Positionen anzuordnen, an denen keine der relevanten
Längsschwingungen einen Schwingungsknoten aufweist. Diese
Elemente, die um den Umfang vorzugsweise symmetrisch verteilt
sind, und von denen zur Vermeidung einer ungewollten Anregung
etwaiger Umfangsschwingungen mehrere, insbesondere mehr als
sechs vorgesehen sind, werden alle gleichförmig angesteuert.
Infolge der Antisymmetrie und bei Berücksichtigung der ele
mentspezifischen Kraftwirkung auf die jeweiligen Eigenschwin
gungsform ist so eine über den beachtlichen Frequenzbereich
ausreichende Schwingungserzeugung und -eliminierung möglich.
Die Elemente selbst können piezoelektrische Elemente sein,
die im Hinblick auf die Beanspruchung entsprechend auszulegen
sind, vorzugsweise als Stapel mit mehreren Elementen.
Neben dem Magnetresonanzgerät betrifft die Erfindung ferner
ein Verfahren zum Betrieb eines solchen, wobei das Magnetre
sonanzgerät ein Gradientenrohr aufweist, an dem wenigstens
eine im Betrieb schon beflossene Gradientenspule angeordnet
ist, und an dem ferner mehrere Elemente zur bedarfsabhängigen
Erzeugung einer auf das Gradientenrohr wirkenden Kraft ange
ordnet sind. Das erfindungsgemäße Verfahren zeichnet sich
darin aus, daß mittels der Elemente eine oder mehrere Eigen
schwingungsformen des Gradientenrohres angeregt werden, die
den von Lorentz-Kräften, die infolge eines Stromflusses durch
die Gradientenspule erzeugt werden, hervorgerufene Schwingun
gen des Gradientenrohres entgegenwirken. Weitere vorteilhafte
Ausgestaltungen des Verfahrens sind den Unteransprüchen zu
entnehmen.
Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung er
geben sich aus dem in folgenden beschriebenen Ausführungsbei
spiel sowie anhand der Zeichnungen. Dabei zeigen:
Fig. 1 und 2 die Ortsverteilung der Lorentz-Kräfte des X-
Gradienten auf der inneren (Fig. 1) und äuße
ren (Fig. 2) Oberfläche als Flächenkraft mit
abgewickelten Zylinderoberflächen,
Fig. 3 und 4 eine Gegenüberstellung der Ortsverteilung der
Lorentz-Kräfte der äußeren Oberfläche (Fig. 3)
und die Amplitude der radialen Auslenkung der
m = 1, l = 1 Eigenform (Fig. 4)
Fig. 5 bis 7 eine Darstellung der bei der Schwingung er
zeugten Dehnungen in z-Richtung (Längsrich
tung) des Rohres für verschiedene Eigenformen
mit Darstellung der Orte, Kräfte und Phasen
der Elemente gemäß einer ersten Verteilung zur
Anregung einer m = 1 Eigenschwingung,
Fig. 8 bis 10 eine Darstellung der bei der Schwingung er
zeugten Dehnungen in z-Richtung des Rohres für
verschiedene Eigenformen mit Darstellung der
Orte, Kräfte und Phasen der Elemente gemäß ei
ner zweiten Verteilung zur Anregung einer m = 3
Eigenschwingungsform.
Fig. 11 eine Ansteuerkurve der Hauptelemente der Ele
mentenverteilung gemäß Fig. 5 bis 7 über die
Frequenz,
Fig. 12 eine Ansteuerkurve der Hauptelemente der Ver
teilung gemäß Fig. 8 bis 10 über die Frequenz,
Fig. 13 ein Diagramm zur Darstellung der Abnahme der
mechanischen Schwingungsamplituden durch Ein
satz der Elemente,
Fig. 14 ein Diagramm zur Darstellung der Lärmminde
rung,
Fig. 15 eine Prinzipskizze zur Anbringung der Elemente
gemäß der ersten Verteilung nach Fig. 5 bis 7,
Fig. 16 eine Prinzipskizze zur Anbringung der Elemente
gemäß der zweiten Verteilung nach Fig. 8 bis
10,
Fig. 17 die gemeinsame Anbringung aller Elemente,
Fig. 18 eine Aufsicht auf das Gradientenrohr aus Fig.
17,
Fig. 19 ein Diagramm zur Darstellung des Verlaufs der
Lorentz-Kraft des Z-Gradienten über die Rohr
länge, und
Fig. 20 ein Diagramm zur Darstellung verschiedener
Längsschwingungsformen und der sich dazu erge
benden Elementanordnung am Rohr.
Da die Eigenschwingungen selbständig nicht meßbar sind, ist
es erforderlich die Schwingung des Gradientenrohres zu simu
lieren. Hierzu wird die Finite-Element-Methode verwendet. Die
Anregung des Gradientenrohrs durch die Lorentz-Kräfte wird
stets als harmonisch angenommen. Aus den einzelnen, mit den
jeweiligen Fourier-Koeffizienten gewichteten harmonischen An
regungen kann das Schwingungs- und Lärmverhalten für jede be
liebige periodische Anregungssequenz zur Überlagerung gebil
det werden.
Jede harmonische Schwingung kann bei linear elastischem Mate
rialverhalten als Überlagerung der Eigenschwingungen der
Struktur dargestellt werden. Diese Eigenschwingungen mit den
dazugehörigen Eigenfrequenzen sind abhängig von der Geome
trie, den Materialeigenschaften und den Randbedingungen (z. B.
der Einspannung), während die wirkenden Kräfte und die Anre
gefrequenz letztlich die Koeffizienten bei der Überlagerung
dieser Eigenschwingungen zur Gesamtschwingung ergeben. Allein
aus der Ortsverteilung ergeben sich im Rahmen der modalen
Analyse bereits modale Lastfaktoren, d. h. pro Eigenform eine
reelle Zahl, die aussagt, wie gut die vorgegebene Kraftver
teilung die jeweilige Schwingungsform anregt. Frequenz und
Dämpfung gehen dann in die Überlagerung der einzelnen Fre
quenzanteile ein.
Zu jeder Eigenschwingungen gehört neben ihrer Frequenz auch
ihre Schwingungsform. Im akustisch relevanten Frequenzbereich
herrschen Biegeschwingungen vor. Radialschwingungen im Gra
dientenrohr selbst treten erst bei höheren Frequenzen auf.
Die Schwingungskomponenten können sich also in zwei Raumdi
mensionen ausbilden, nämlich in Umfangs- und Längsrichtung
des Rohres. Folglich können die in diesem Frequenzbereich
auftretenden Eigenschwingungen nach Umfangs- und Längsschwin
gungen klassifiziert werden. Hierzu dient der Umfangsparame
ter m und der Längsparameter 1. Dabei bedeutet m = 0, daß zu
jedem Zeitpunkt alle Punkte des Rohrumfangs den gleichen Ra
dius aufweisen. m = 1 gibt an, daß die auf die Längsachse des
Systems bezogene Radialkomponente der Rohrbewegung bei klei
nen Auslenkungen auf den Umfang näherungsweise einen Sinus
beschreibt, es liegt also ein Querschnittstranslation vor.
m ≧ 2 bedeutet, daß eine erkennbare Verformung des Rohrum
fangs auftritt. Hierbei gibt m die Anzahl der gleichphasigen
Schwingungsbäuche auf dem Umfang an.
Der Parameter l stellt demgegenüber die Anzahl der vollstän
dig ausgebildeten Schwingungsbäuche auf der gesamten Länge
des Gradientenrohres dar. Neben den durch diese Einteilung
beschriebenen reinen Längsschwingungen gibt es noch drei
Klassen von Sonderformen. Während alle Eigenformen mit norma
ler Längsschwingung an beiden Längsenden des Rohres gleich
phasige Auslenkungen aufweisen, gibt es für die l = 0 Eigenform
sowie für die m = 0, l = 1 und die m = 1, l = 1 Eigenform je eine zu
sätzliche Variante, die an den Längsenden gegenphasige Aus
lenkungen aufweist, also ein zur Mitte der Länge des Rohrs
antisymmetrisches Erscheinungsbild zeigt, was nachfolgend
durch ein "a" gekennzeichnet ist. Desweiteren gibt es Stauch
bewegungen, die entweder als alleinige Schwingungsform oder
anderen Schwingungsformen überlagert sind. Diese Eigenformen
werden durch ein "st" hinter der Bezeichnung der Schwingungs
grundform kenntlich gemacht. Schließlich treten im betrachte
ten Frequenzbereich noch Drehbewegungen auf. Hierbei drehen
sich in Längsrichtung nebeneinanderliegende Bereich in unter
schiedliche Richtung. Diese Eigenformen werden durch ein "dr"
hinter der Bezeichnung der Schwingungsgrundform kenntlich ge
macht.
Auszuwählen sind die Eigenformen, die von der beim Betrieb
der Gradientenspulen erzeugten Lorentz-Kraft überhaupt zum
Schwingen angeregt werden können und die überhaupt einen re
levanten Beitrag zur Lärmerzeugung liefern.
Die Ursache für den im Magnetresonanzsystem auftretenden Lärm
sind die im Grundmagnetfeld fließenden elektrischen Ströme
der Gradientenspulen. Im folgenden wird nur die Wirkung der
X-Gradientenspule untersucht, jedoch lassen sich die Ergeb
nisse auf die nahezu gleich aufgebaute Y-Gradientenspule
übertragen.
Das magnetische Grundfeld, das mittels dem supraleitenden Ma
gneten des Magnetresonanzgeräts erzeugt wird, verläuft längs
der Rohrzylinderachse. Die Ströme der Gradientenspulen flie
ßen hauptsächlich auf Zylinderschalen, weshalb die entstehen
den Lorentz-Kräfte radial gerichtet sind. Die X-Gradienten
spule besteht aus mehreren symmetrischen Sattelspulen, von
denen jede aus einer Primär- und Sekundärspule, die bei ver
schiedenen Radien eingebaut sind, besteht. Beide Spulenteile
werden vom gleichen Strom beflossen, jedoch ist die Strom
richtung der Primär- und der Sekundärspule weitgehend entge
gengesetzt. Infolge der radial unterschiedlichen Lage und dem
unterschiedlichen Design liefern beide Spulen unterschiedli
che und entgegengesetzte Beiträge zur resultierenden Kraft.
Diese regt das Gradientenrohr zum Schwingen an. Dargestellt
ist in Fig. 1 die Ortsverteilung der Lorentz-Kraft der Pri
mär- und Sekundärspule auf der inneren, in Fig. 2 auf der äu
ßeren Oberfläche als Flächenkraft. Dargestellt sind die abge
wickelten Zylinderoberflächen des Rohres. Die mit den unter
schiedlichen Strichstärken dargestellten Bereiche geben an,
daß die Kräfte in diesen Bereichen einander entgegengesetzt
gerichtet sind, d. h. die Kraft im stärker gekennzeichneten
Bereich ist entgegengesetzt zur anliegenden Kraft im schwä
cher gekennzeichneten Bereich gerichtet. Wie die Fig. 1-3
anschaulich zeigen, ist die Lorentz-Kraft in Längsrichtung
symmetrisch zur Mitte des Gradientenrohres. Auf in Umfangs
richtung gegenüberliegende Orte wird eine Kraft mit entgegen
gesetzter Phase ausgeübt. Dies bedeutet, daß nur solche Ei
genformen zum Schwingen angeregt werden, die die entsprechen
den Symmetrieeigenschaften aufweisen. Dies sind aber im we
sentlichen die Eigenformen mit ungeradem Umfangsparameter m
und zur Mitte der Länge des Gradientenrohrs symmetrischer
Längsschwingung, also Eigenformen mit ungeraden Längsparame
ter l, sowie wenige Sonderformen. Die nachfolgende Tabelle 1
zeigt eine Auswahl relevanter Eigenformen mit nicht zu ver
nachlässigendem modalem Partizipationsfaktor:
Den größten modalen Partizipationsfaktor zeigt die m = 1, l = 1
Eigenform. Diese wird extrem gut von der Lorentz-Kraft ange
legt. Zwischen dieser Eigenform und der Lorentz-Kraft
herrscht eine nahezu perfekte örtliche Übereinstimmung, wie
die Fig. 3 und 4 zeigen. Fig. 3 zeigt nochmals die örtliche
Verteilung der Lorentz-Kraft, Fig. 4 die Amplitude der radia
len Auslenkung der m = 1, l = 1 Eigenform. Der Ort der größten
Kraft deckt sich mit dem Ort der größten radialen Auslenkung.
Dieser Eigenform kommt folglich betreffend den X-Gradienten
besonderes Gewicht zu.
Betrachtet man die in Tabelle 1 gezeigten modalen Partizipa
tionsfaktoren, so kann bereits an dieser Stelle eine Auswahl
der für den Lärm verantwortlichen wichtigen Eigenformen ge
troffen werden. Diese sind (bis 2000 Hz):
m = 1, l = 0
m = 3, l = 0
m = 1, l = 1
m = 3, l = 1
m = 1, l = 1, st
m = 1, l = 3
m = 1, l = 1, dr
m = 1, l = 2, dr
m = 5, l = 1
m = 3, l = 0
m = 1, l = 1
m = 3, l = 1
m = 1, l = 1, st
m = 1, l = 3
m = 1, l = 1, dr
m = 1, l = 2, dr
m = 5, l = 1
Ausgehend hiervon ist eine Verteilung der Elemente zur Erzeu
gung von Kompensationskräften zu bestimmen, die entsprechende
Eigenschwingungen anregen können, die dann destruktiv bezüg
lich der von der Lorentz-Kraft angeregten Eigenschwingung
wirken. Als Elemente werden Piezoelemente verwendet. Diese
werden auf dem Gradientenrohr aufgebracht und wirken dort ge
gen die Dehnung der Eigenform. Den Piezoelementen stehen zwei
Anbringungsrichtungen zur Verfügung. Sie können in Umfangs-
oder Längsrichtung aufgebracht werden. Da die m = 1 Eigen
schwingung nicht über in Umfangsrichtung angeordnete Piezos
"bekämpft" werden können, da bei diesen Eigenformen keine
Verformung in Umfangsrichtung auftritt, diese Eigenformen je
doch die wichtigsten sind, sind die Piezoelemente in Längs
richtung anzubringen.
Aus Symmetriegründen werden die Piezoelemente in der Rohrmit
te angeordnet, was die effektivste Längsposition ist, da hier
die Dehnungen am größten sind. Auf Grund der Symmetrie hat
eine mittige Anordnung den entscheidenden Vorteil, daß keine
von der Lorentz-Kraft nicht angeregten Eigenformen mittels
der Piezoelemente angeregt werden können, da die geradzahli
gen Eigenformen in der Rohrmitte einen Dehnungs- und Schwin
gungsknoten aufweisen. Zur Vermeidung von Anregungen anderer,
nicht über die Lorentz-Kraft angeregter Eigenformen, nämlich
Eigenformen mit m = 0,2,4,6 werden die Piezos immer paarweise
einander gegenüberliegend am Umfang angebracht und mit entge
gengesetzter Phase betrieben.
Die Piezoelemente können, da entsprechende schwingungsbeding
te Deformationen des Rohres sowohl an der Innen- wie auch an
der Außenseite gegeben sind, innen oder außen angeordnet wer
den. Im Hinblick darauf, daß mit möglichst wenig Piezoelemen
ten gearbeitet werden soll, ist diejenige Radiusposition zu
bestimmen, welche eine Anregung sämtlicher relevanten Eigen
formen ermöglicht. Die möglichen Positionen der Piezoelemente
sind in Tabelle 2 wiedergegeben. Da die wichtigste Eigenform
m = 1, l = 1 Eigenform ist, die sich nur durch in Längsrichtung
außenseitig angebrachte Piezoelemente bekämpfen läßt, ist die
Anordnung der Elemente an diesen Orten zwingend notwendig. Da
aber, vergleiche Tabelle 2 mit diesen Piezoelementen auch al
le anderen relevanten Eigenformen mit hinreichend guter An
kopplung angeregt werden können, ist es ausreichend, nur au
ßenseitig entsprechende Piezoelemente vorzusehen, so daß die
Zahl der Elemente gering gehalten werden kann.
Hiervon ausgehend ist es zur Anregung von m = 1 Schwingungsfor
men ausreichend, die Piezoelemente wie in den Fig. 5 bis 7
gezeigt anzuordnen. Die beiden "Hauptpiezoelemente", die die
m = 1 Schwingungsform anregen, sind bei ± 90° angeordnet. Sie
liegen sich also am Umfang gegenüber. Da die Anregung einer
m = 1 Schwingung gleichzeitig auch m = 3 und m = 5 Umfangsschwin
gungen mit anregt, sind weitere Piezopaare erforderlich, um
diese ungewollten Schwingungen wieder zu eliminieren. Aus
Symmetriegründen werden dazu im gezeigten Verteilungsbeispiel
zwei weitere Piezopaare verwendet. Diese sind in einer Win
kelposition am Umfang angeordnet, in der diese beiden zu eli
minierenden Umfangsschwingungen die gleiche Amplituden und
Phasenlage (Dehnung oder Stauchung) ihrer Umfangsschwingung
aufweisen. Diese Voraussetzung ist in jedem Quadranten nur
bei der 45°-Position erfüllt. Beide zu eliminierenden Um
fangsschwingungen weisen hier eine den Orten der Hauptpiezo
elemente entgegensetzte Phasenlage auf, die Schwingungsampli
tude beträgt jeweils das 0,707-fache der Maximalauslenkung.
Um den Effekt der Hauptpiezoelemente auf diese unerwünschten
Eigenformen zu eliminieren, muß die Kraftwirkung des Haupt
piezopaares kompensiert werden. Auf Grund der symmetrisch an
geordneten Piezoelemente, die zur Kompensationskrafterzeugung
gemeinsam wirken, muß jedes dieser auf der 45°-Position des
jeweiligen Quadranten plazierte Piezoelement genau die Hälfte
der Kraftwirkung des Hauptpiezoelements kompensieren. Dies
ist für die Ansteuerung dieser Piezoelemente relevant. Infol
ge der 0,707-fachen Effektivität dieser 45°-Piezoelemente muß
jeder Piezo um ca. 70% der Kraft eines Hauptpiezoelements
leisten.
Die genaue Anordnung der Haupt- und Eliminierungspiezoelemen
te ist in den Fig. 5 bis 7 wiedergegeben. Auch hier zeigen
die unterschiedlich dick dargestellten Bereiche wieder Gebie
te entgegengesetzter Phasenlage, also Stauchung und Dehnung.
Angegeben ist ferner die entsprechende Ansteuerphase der je
weiligen Piezopaare. Die Piezopaare liegen jeweils bei ± 90°
(Hauptpiezoelemente), bei +45° und -135° sowie bei +135°
und -45° (Eliminierungspiezoelemente).
Die Fig. 8 bis 10 zeigen eine Piezoelementverteilung, die
ausschließlich die Anregung der m = 3-Eigenform zuläßt und eine
Eliminierung der hierbei zusätzlich angeregten m = 1 und m = 5
Umfangsschwingungen zuläßt. Die Hauptpiezoelemente liegen
auch hier wieder bei ± 90°. Die Position, an denen die
Schwingungsamplituden der zu eliminierenden Umfangsschwin
gungen m = 1 und m = 5 gleich sind, liegt in diesem Fall bei ei
ner 60°-Winkelposition bezüglich der Hauptpiezoelemente. Die
Eliminierpiezopaare liegen im gezeigten Beispiel folglich bei
+30°, -150° und +150°, -30°. Die Effektivität dieser 60°-
Piezoelemente ist genau die Hälfte eines Hauptpiezos, was be
deutet, daß jeder mit dergleichen Kraft wie der Hauptpiezo
angesteuert werden muß.
Alle Eigenformen mit m = 1 werden durch die Verteilung 1 be
kämpft. Da es mehrere Eigenformen mit m = 1 gibt, die sich in
ihrer Wirkung überlagern, ist die Piezokraft von der Frequenz
abhängig.
Die Fig. 11 und 12 zeigen schließlich die Ansteuerkurven der
Hauptpiezoelemente für die Verteilung 1 (entsprechen den Fig.
5 bis 7) und die Verteilung 2 (entsprechen den Fig. 8 bis
10). Dargestellt ist in Form einer Prinzipskizze der Kraft
verlauf der von den Hauptpiezoelementen zu erzeugten Kraft
über die Frequenz. Im Fall der Fig. 11, also der Verteilung 1,
müssen die Eliminierpiezoelemente mit 70% dieser Kraft ange
steuert werden, im Fall der Verteilung 2 (Fig. 12) werden al
le Piezos mit der gleichen Kraft angesteuert. Zu beachten ist
bei der Ansteuerung noch die jeweilige Phasenlage.
Da die Phasenverschiebung der Schwingung gegenüber der
Lorentz-Kraft nur von der Frequenz abhängt und die gleiche
Phasenverschiebung auch bei Einsatz der Piezokräfte auftritt,
genügt es für harmonische Anregungen die Phase der Piezokraft
an der Phase der Lorentz-Kraft auszurichten. Bei niedrigen
Frequenzen kann auf den Einsatz der Piezoelemente verzichtet
werden, da die Lärmentwicklung des Systems sehr gering ist.
Bis zur ersten Eigenfrequenz bleibt die nötige Kraft in etwa
konstant, da sich alle Eigenformen gleichphasig überlagern.
Wenngleich die Schwingung der ersten Eigenform die Gesamt
schwingung dominiert, sind auf Grund konstruktiver Überlage
rung der beteiligten Eigenformen höhere Piezokräfte als für
die erste Eigenform allein erforderlich. Jenseits der Eigen
frequenz schwingt die zu dieser gehörige Eigenform gegenpha
sig zu allen anderen Eigenformen, wobei sich diese Schwingun
gen zum größten Teil destruktiv überlagern. Mit zunehmendem
Abstand zur Eigenfrequenz der ersten Eigenform wird deren
Einfluß auf die Schwingungsform geringer und der Einfluß der
im Frequenzbereich folgenden Eigenform wächst. Im weiteren
Verlauf der Amplitude gemäß Fig. 11 tritt ein ungewöhnliches
Verhalten auf. So treten negative Werte auf, was einer Pha
sendrehung der Piezokraft um 180° entspricht. Der Grund liegt
in der Eigenform m = 1, l = 1, st. Obwohl die Lorentz-Kraft eine
Biegung der Längsenden nach unten erzwingt, staucht die obere
Fläche des Gradientenrohres, weshalb die Piezoelemente, so
bald diese Eigenform die Schwingung dominiert, ihre Phase um
180° drehen, um eine Verkleinerung der Schwingungsamplitude
zu erzielen. Bei der Frequenz, bei der dieser Übergang statt
findet ist keine Reduktion der Schwingungsbewegung zu errei
chen. Bei dieser Frequenz findet eine destruktive Überlage
rung der beteiligten Eigenformen statt, es verbleibt nur eine
kleine Restbewegung des Gradientenrohrs.
Schließlich zeigt Fig. 13 den Verlauf der mechanischen
Schwingungsamplitude, wie er sich ohne und mit Piezoelementen
ergibt. Ersichtlich liegt die Schwingungsamplitude ohne Pie
zoelementeinsatz wesentlich höher als mit Piezoelementen. Das
örtliche Ansteigen der Schwingungsamplitude mit Piezoelemen
ten kann dabei gezielt eingesetzt werden, um eine Verstimmung
der mechanischen gegen die akustischen Schwingungen, die in
diesen Frequenzbereichen einen wenngleich geringen Einfluß
haben, zu erreichen.
Fig. 14 zeigt das Lärmspektrum mit und ohne Einsatz der Pie
zoelemente. Wie der Figur zu entnehmen ist, läßt sich durch
den Einsatz der Piezoelemente eine beachtliche Lärmdämpfung
erreichen, die bis zu 20 dB betragen kann, was einzig und al
lein durch die erfindungsgemäße "Gegenanregung" der lärmrele
vanten Eigenschwingungsformen erreicht wird. Unter idealen
Bedingungen wäre eine totale Schwingungsauslöschung möglich.
Die Fig. 15 und 16 zeigen in separater Darstellung die Anord
nung der Piezoelemente am Gradientenrohr 1. Ersichtlich sind
die Piezoelemente an der Außenseite 2 des Rohres 1 angeord
net. Fig. 15 zeigt dabei die Verteilung 1, welche zur Erzeu
gung der m = 1 Eigenform dient. Neben den beiden Hauptpiezoele
menten HP sind vier weitere Eliminierungspiezoelemente EP
vorgesehen, die jeweils bezüglich des jeweiligen Hauptpiezo
elements unter einem Winkel von 45° angeordnet sind.
Fig. 16 zeigt demgegenüber die Anordnung der Piezoelemente
gemäß Verteilung 2. Neben den beiden Hauptpiezoelementen lie
gen hier die Eliminierungspiezoelemente EP jeweils unter ei
nem Winkel von 60° zum jeweiligen Hauptpiezoelement HP.
Schließlich zeigt die Fig. 17 beide Verteilungen gemäß den
Fig. 15, 16 an einem in einem Magnetresonanzgerät 3 befindli
chem Rohr. Ersichtlich kommt nur ein Hauptpiezoelementenpaar
zum Einsatz, da diese bei beiden Verteilungsformen an der
gleichen Stelle sitzen. Fig. 18 zeigt schließlich eine Auf
sicht auf das Rohr aus Fig. 17.
Festzuhalten ist abschließend, daß die in den Fig. 15 bis 18
gezeigten Verteilungen den X-Gradienten betreffen, also für
die von den X-Gradientenspulen erzeugten Eigenschwingungen
gelten. Um auch von der Y-Gradientenspule erzeugte Eigen
schwingungen dämpfen zu können, die insoweit die gleichen
sind, wie sie vom X-Gradienten erzeugt werden, da der Aufbau
der Y-Gradientenspule hinsichtlich der Symmetrie dem der X-
Spule ähnelt, und lediglich um 90° verdreht sind, wird die
jeweilige Anordnung der Piezoelemente um 90° gedreht, um dann
die vom Y-Gradienten erzeugten Eigenformen bekämpfen zu kön
nen.
Abschließend wird ein Beispiel gegeben für eine mögliche An
ordnung der Piezoelemente zur "Bekämpfung" von Eigenschwin
gungen, die durch die vom Z-Gradienten herrührenden Lorentz-
Kräfte erzeugt werden. Fig. 19 zeigt ein Diagramm zur Dar
stellung des Verlaufs der Lorentz-Kraft, hervorgerufen vom Z-
Gradienten über die Länge des Gradientenrohres. Ersichtlich
ist der Kraftverlauf antisymmetrisch zur Mitte des Rohres.
Dies ist ausschlaggebend für die anregbaren Längsschwingun
gen. Es sind also nur solche anregbar, die die gleiche An
tisymmetrie aufweisen, das heißt, daß Punkte des Rohres, die
in verschiedener Richtung gleichweit von der Rohrmitte ent
fernt sind mit gleicher Amplitude aber entgegengesetzter Pha
se schwingen. Es sind hier also nur geradzahlige Längsschwin
gungen beachtlich. Ein Beispiel für diese Eigenformen gibt
Fig. 20 wieder, in der exemplarisch die Eigenformen l = 2, l = 4
und l = 6 gezeigt sind.
Da eine Bewegung der Oberfläche in Umfangsrichtung bei
Schwingungen, die vom Z-Gradienten hervorgerufen werden,
nicht gegeben ist, müssen folglich die Piezoelemente in
Längsrichtung angeordnet sein, wobei sich hier die größten
Dehnungen an der Außenseite ergeben. Um sicherzustellen, daß
keine unerwünschten Eigenschwingungen außer der gezielt anzu
regenden mitangeregt werden, beispielsweise in Form von Um
fangsschwingungen, wäre ein ganzer Ring von Piezoelementen
auf der jeweils zu ermittelnden Längsposition anzubringen und
gleichphasig zu betreiben. Da unter anderem Ziel ist mit mög
lichst wenig Piezoelementen auszukommen, ist eine minimale
Anzahl von Piezoelementen festzulegen, die symmetrisch auf
dem Umfang zu verteilen sind. Ausreichend sind beispielsweise
sechs symmetrisch verteilte Piezoelemente, die gleichphasig
betrieben werden. Die Umfangsschwingung niedrigster Ordnung,
die hierdurch angeregt werden kann, ist die Schwingung m = 12.
Diese ist akustisch nicht relevant.
Da nur Längsschwingungen mit gerader Modenzahl angeregt wer
den können, sind zur Gegenwirkung auch lediglich solche
Längsschwingungen zu erzeugen. Zu diesem Zweck müssen alle
noch zu wählenden Piezoelementpositionen symmetrisch zur
Rohrmitte sein, das heißt, alle Orte sind an der Rohrmitte
gespiegelt vorhanden. Infolge des antisymmetrischen Lorentz-
Kraftverlaufs müssen die Piezoelemente auf diesen gespiegel
ten Positionen mit entgegengesetzter Phase betrieben werden.
Zur Wahl der relevanten Piezoelementpositionen ist zu beach
ten, daß nur die Eigenschwingungen mit niedriger Modenzahl
für die Lärmerzeugung relevant sind. Die Eigenfrequenzen der
Schwingungen mit l = 8 und höher liegen nicht mehr im akustisch
relevanten Bereich, weshalb bei der Positionsbestimmung die
Eigenformen l = 2, l = 4 und l = 6 beachtlich sind.
Ein Beispiel für eine zweckmäßige Positionierung gibt Fig.
20. Die obere Darstellung gibt den Verlauf der Eigenformen
l = 2, l = 4 und l = 6 wieder, die darunterliegende Darstellung die
jeweiligen Piezoelementpositionen. Dargestellt ist die Ele
mentverteilung zur Anregung der Eigenform l = 2 bei gleichzei
tiger Eliminierung der mitangeregten Schwingungen l = 4, l = 6
und zur gezielten Anregung der Schwingung l = 4 bei gleichzei
tiger Eliminierung der Schwingungen l = 2 und l = 6.
Für die ausschließliche Anregung der Eigenform l = 2 sind zwei
Positionen pro Halbrohr zu finden, an denen die l = 4 und l = 6
Schwingung gleich stark sind. Zu beachten sind, daß zwei Pie
zoelemente, die in dem gleichen Schwingungsbauch liegen, ein
ander störend beeinflußen. Als besonders effektiver Ort er
gibt sich die Position z = 0,666 L, wobei L die Länge des Roh
res ist. An dieser Position hat die l = 2 Schwingung die größte
Dehnung. Die l = 4 und die l = 6 Schwingungen weisen an dieser
Position eine entgegengesetzte aber gleich schwache Dehnung
auf. Um diese zu eliminieren sind weitere Piezoelemente bei
z = 0,833 L zu setzen. Hier haben die Schwingungen l = 4 und l = 6
ebenfalls eine entgegengesetzte aber gleich starke Dehnung.
Bei der l = 2-Schwingung tritt an dieser Position keine Kraft
wirkung auf, da sich hier ein Schwingungsknoten befindet.
Entsprechend gespiegelt sind die Piezoelemente auf der ande
ren Rohrhälfte in den Positionen z = 0,333 L und z = 0,167 L zu
setzen. Die Elemente bei z = 0,333 L und z = 0,666 L werden mit
etwa 1,75 mal weniger Kraft als die Piezoelemente bei
z = 0,167 L und z = 0,833 L beaufschlagt. Die Phase ist bei Pie
zoelementen auf demselben Halbrohr jeweils die gleich, von
Halbrohr zu Halbrohr ist sie jedoch unterschiedlich.
Die Piezoelemente zur Anregung der Eigenschwingung l = 4 sind
in den Positionen z = 0,4 L und z = 0,6 L zu setzen, da hier die
l = 4 Eigenform die maximale Dehnung zeigt. In dieser Position
werden auch die l = 2 und l = 6 Schwingungen gleich stark ange
regt, was ebenfalls bei den Positionen z = 0,2 L und z = 0,8 L
der Fall ist. Die Eliminierpiezos sind also an dieser Positi
on zu setzen. Sie müssen mit etwa 2,6 mal der Kraft, mit der
die Piezoelemente bei z = 0,4 L und z = 0,6 L beaufschlagt werden,
betrieben werden, da hier die Effizienz der Piezoelemente nur
ca. ein Drittel beträgt, da die Dehnung nur etwa ein Drittel
so groß ist. Die Phase der Piezokraft ist bei den Piezoele
menten bei z = 0,4 und z = 0,8 gleich und bei z = 0,2 L und z = 0,6 L
entgegengerichtet.
Diese beschriebenen Positionen sind lediglich beispielhaft.
Es können auch andere Positionen gewählt werden, wobei solche
Positionen zu wählen sind, an denen mittels möglichst wenig
Piezoelementen effizient eine gewünschte Eigenform angeregt
werden kann und gleichzeitig das Anregungsverhältnis der bei
den unbeabsichtigter Weise mitangeregten Eigenformen gleich
oder ähnlich ist. Die Eliminierpiezos sind dann an entspre
chenden Positionen zu setzen, an denen die mitangeregten Ei
genformen das gleiche Verhältnis wie am Anregungsort aufwei
sen.
Neben der Wahl verschiedener Positionen für die Haupt- und
Piezoelemente ist auch eine Anordnung möglich, bei der keine
der drei relevanten Längsschwingungen einen Knoten in der
Dehnung aufweist. Die Elemente werden also hier nur an einer
ausgewählten Position und der dazu gespiegelten Position an
geordnet. Um nun gezielt anzuregen und eliminieren zu können,
ist eine frequenzabhängige Ansteuerung erforderlich, bei der
die unterschiedliche Effektivität der Kraftwirkung auf die
Eigenschwingungen berücksichtigt wird, wobei hier infolge der
Symmetrieeigenschaften alle Piezoelemente in gleicher Weise
angesteuert werden können. Besonders effektiv ist hier die
0,6 L Position in Verbindung mit der gegenphasigen 0,4 L Po
sition.
Claims (31)
1. Magnetresonanzgerät mit einem Gradientenrohr, an dem we
nigstens eine im Betrieb stromdurchflossene Gradientenspule
angeordnet ist, und an dem mehrere Elemente zur bedarfsabhän
gigen Erzeugung einer auf das Gradientenrohr wirkenden Kraft
angeordnet sind, dadurch gekennzeich
net, daß die Lage der Elemente (HP, EP) in Abhängigkeit
wenigstens einer Eigenschwingungsform des Gradientenrohrs (1)
gewählt ist, so daß die jeweilige Eigenschwingungsform bei
Betrieb der Elemente anregbar ist.
2. Magnetresonanzgerät nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Elemente (HP, EP) in
Abhängigkeit wenigstens einer mittels der X- und/oder Y-Gra
dientenspule anregbaren Eigenschwingungsform (X- oder Y-
Eigenschwingungsformen) mit ungerader Modenzahl und/oder in
Abhängigkeit wenigstens einer mittels der Z-Gradientenspule
anregbaren Eigenschwingungsform (Z-Eigenschwingungsformen)
mit gerader Modenzahl plaziert sind.
3. Magnetresonanzgerät nach Anspruch 1 oder 2, da
durch gekennzeichnet, daß die der Anre
gung der X- und/oder Y-Eigenschwingungsformen dienenden Ele
mente (HP, EP) bezogen auf die Länge des Gradientenrohrs (1)
in der Mitte und/oder die der Anregung der von der Z-Eigen
schwingungsformen dienenden Elemente über die Länge des Gra
dientenrohrs verteilt angeordnet sind.
4. Magnetresonanzgerät nach einem der vorangehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die
Elemente (HP, EP) in Abhängigkeit von Umfangs- und/oder Längs
schwingungsformen plaziert sind.
5. Magnetresonanzgerät nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Plazierung der der An
regung der X- und/oder Y-Eigenschwingungsformen dienenden
Elemente zur Erzeugung von Umfangsschwingungsformen gewählt
ist.
6. Magnetresonanzgerät nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Plazierung zur Anre
gung von Umfangsschwingungsformen m = 1, m = 3 und gegebenenfalls
m = 5 gewählt ist.
7. Magnetresonanzgerät nach einem der vorangehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die
Plazierung der der Anregung der Z-Eigenschwingungsformen die
nenden Elemente zur Erzeugung von Längsschwingungsformen ge
wählt ist.
8. Magnetresonanzgerät nach Anspruch 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Plazierung zur Anre
gung der Längsschwingungsformen l = 2, l = 4 und gegebenenfalls
l = 6 gewählt ist.
9. Magnetresonanzgerät nach einem der vorangehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die
Elemente ferner solche weiteren Elemente (EP) zur Erzeugung
einer oder mehrerer Schwingungen umfassen, die einer oder
mehreren weiteren, bei Betrieb der ersten Elemente (HP) zu
sätzlich zur positionsgemäß angeregten Eigenform angeregten
Eigenformen entgegenwirken.
10. Magnetresonanzgerät nach Anspruch 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die Anordnung der weiteren
Elemente (EP) zum Eliminieren von geraden und/oder ungeraden
Eigenschwingungsformen gewählt ist.
11. Magnetresonanzgerät nach Anspruch 9 oder 10, da
durch gekennzeichnet, daß die weiteren
Elemente (EP) derart angeordnet sind, daß die von ihnen er
zeugte Schwingung gleichzeitig zwei zu eliminierenden Eigen
schwingungsformen entgegenwirkt.
12. Magnetresonanzgerät nach Anspruch 11, dadurch
gekennzeichnet, daß die Ansteuerung der weite
ren Elemente (EP) derart ist, daß sie in ihrer gesamten
Kraftwirkung auf das Gradientenrohr (1) die Kraftwirkung der
ersten Elemente (HP) in Bezug auf die zu eliminierenden Ei
genschwingungsformen im wesentlichen vollständig kompensie
ren.
13. Magnetresonanzgerät nach einem der vorangehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die
Elemente (HP), gegebenenfalls die weiteren Elemente (EP) mit
ihrer Wirkrichtung in Umfangs- und/oder Längsrichtung des
Gradientenrohrs angeordnet sind.
14. Magnetresonanzgerät nach einem der vorangehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die
Elemente (HP), gegebenenfalls die weiteren Elemente (EP) an
der Rohraußenseite (2) und/oder der Rohrinnenseite angeordnet
sind.
15. Magnetresonanzgerät nach einem der vorangehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die
Elemente (HP) zur Anregung der X- und/oder Y-Eigenschwin
gungsformen, gegebenenfalls die weiteren Elemente (EP) je
weils paarweise einander gegenüberliegend am Gradientenrohr
(1) angeordnet und mit einander entgegengesetzter Phase be
treibbar sind.
16. Magnetresonanzgerät nach einem der vorangehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die
ersten Elemente (HP) am Gradientenrohr bei 0° und 180° ange
ordnet sind, und die weiteren Elemente (EP) zur Eliminierung
der Umfangsschwingungsmoden m = 3 und m = 5 bei einer Anregung
des Modes m = 1 bei ± 45° und ± 135°, und die weiteren Elemente
(EP) zur Eliminierung der Umfangsschwingungsmoden m = 1 und m = 5
bei Anregung des Modes m = 3 bei ± 60° und ± 120° bezüglich des
Rohrquerschnitts angeordnet sind.
17. Magnetresonanzgerät nach einem der vorangehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß
mehrere, vorzugsweise mehr als sechs Elemente zur Anregung
der Z-Eigenschwingungsformen um den Umfang vorzugsweise sym
metrisch verteilt angeordnet und mit gleicher Phase betreib
bar sind.
18. Magnetresonanzgerät nach einem der vorangehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die
Elemente zur Anregung des Längsschwingungsmodes l = 2 bei 2/6
und 4/6 und die Elemente zur Eliminierung der Längsschwin
gungsmoden l = 4 und l = 6 bei 1/6 und 5/6 bezogen auf die Länge
des Gradientenrohres angeordnet sind, und daß die Elemente
zur Anregung des Längsschwingungsmodes l = 4 bei 4/10 und 6/10
und die Elemente zur Eliminierung der Längsschwingungsmodes
l = 2 und l = 6 bei 2/10 und 8/ angeordnet sind.
19. Magnetresonanzgerät nach einem der vorangehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die
Elemente (HP), gegebenenfalls die weiteren Elemente (EP) der
art betreibbar sind, daß sich die von ihnen ausgeübte Kraft
in Abhängigkeit der Betriebsfrequenz der Gradientenspule und
damit erzeugten Lorentz-Kraft ändert.
20. Magnetresonanzgerät nach Anspruch 19, dadurch
gekennzeichnet, daß die Elemente zur Anregung
der Längsschwingungsmoden lediglich in zwei zur Rohrmitte
symmetrischen Längspositionen angeordnet sind, an denen keine
der relevanten Längsschwingungsformen einen Schwingungsknoten
aufweist.
21. Magnetresonanzgerät nach einem der vorangehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die
Elemente (HP, EP) piezoelektrische Elemente sind.
22. Magnetresonanzgerät nach einem der vorangehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß je
des Element (HP, EP) aus mehreren Einzelelementen, insbeson
dere piezoelektrischen Elementen besteht, die an der bzw. in
unmittelbarer Umgebung der vorbestimmten Rohrposition ange
ordnet sind.
23. Verfahren zum Betrieb eines Magnetresonanzgeräts nach
einem der vorangehenden Ansprüche, mit einem Gradientenrohr,
an dem wenigstens eine im Betrieb stromdurchflossene Gradien
tenspule angeordnet ist, und an dem mehrere Elemente zur be
darfsabhängigen Erzeugung einer auf das Gradientenrohr wir
kenden Kraft angeordnet sind, dadurch gekenn
zeichnet, daß mittels der Elemente eine oder mehrere
Eigenschwingungsformen des Gradientenrohrs angeregt werden,
die den von Lorentz-Kräften, die infolge eines Stromflusses
durch die Gradientenspule erzeugt werden, hervorgerufenen
Schwingungen des Gradientenrohrs entgegenwirken.
24. Verfahren nach Anspruch 23, dadurch ge
kennzeichnet, daß Eigenschwingungsformen mit ge
rader und/oder ungerader Modenzahl angeregt werden.
25. Verfahren nach Anspruch 24, dadurch ge
kennzeichnet, daß zum Entgegenwirken von mittels
der X- und/oder Y-Gradientenspule erzeugten Eigenschwingungs
formen gezielt Umfangsschwingungsformen und von mittels der
Z-Gradientenspule erzeugten Eigenschwingungsformen gezielt
Längsschwingungsformen erzeugt werden.
26. Verfahren nach einem der Ansprüche 23 bis 25, da
durch gekennzeichnet, daß mittels weite
rer Elemente Schwingungen angeregt werden, die den bei Anre
gung einer bestimmten Eigenschwingungsform zusätzlich erzeug
ten weiteren Eigenschwingungsformen eliminierend entgegenwir
ken.
27. Verfahren nach Anspruch 26, dadurch ge
kennzeichnet, daß mittels der weiteren Elemente
gerade und/oder ungerade Eigenschwingungsformen unterdrückt
werden.
28. Verfahren nach Anspruch 26 oder 27, dadurch
gekennzeichnet, daß die von den weiteren Ele
menten erzeugte Schwingung gleichzeitig zwei zu eliminieren
den Eigenschwingungsformen entgegenwirkt.
29. Verfahren nach Anspruch 28, dadurch ge
kennzeichnet, daß die weiteren Elemente derart
angesteuert werden, daß sie in ihrer gesamten Kraftwirkung
auf das Gradientenrohr die Kraftwirkung der ersten Elemente
in Bezug auf die zu eliminierenden Eigenschwingungsformen im
wesentlichen vollständig kompensieren.
30. Verfahren nach einem der Ansprüche 23 bis 29, da
durch gekennzeichnet, daß die Elemente,
gegebenenfalls die weiteren Elemente derart betrieben werden,
daß sich die von ihnen ausgeübte Kraft in Abhängigkeit der
Betriebsfrequenz der Gradientenspule und damit der erzeugten
Lorentz-Kraft ändert.
31. Verfahren nach einem der Ansprüche 23 bis 30, da
durch gekennzeichnet, daß die Elemente
und die weiteren Elemente überlagert angesteuert werden und
gleichzeitig arbeiten.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19829296A DE19829296B4 (de) | 1998-06-30 | 1998-06-30 | Magnetresonanzgerät mit Geräuschdämpfung |
| JP11181944A JP2000023944A (ja) | 1998-06-30 | 1999-06-28 | 磁気共鳴装置 |
| US09/343,848 US6353319B1 (en) | 1998-06-30 | 1999-06-30 | Magnetic resonance apparatus with actuators for counteracting multi-order vibrational modes |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19829296A DE19829296B4 (de) | 1998-06-30 | 1998-06-30 | Magnetresonanzgerät mit Geräuschdämpfung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19829296A1 true DE19829296A1 (de) | 2000-01-05 |
| DE19829296B4 DE19829296B4 (de) | 2004-01-29 |
Family
ID=7872576
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19829296A Expired - Fee Related DE19829296B4 (de) | 1998-06-30 | 1998-06-30 | Magnetresonanzgerät mit Geräuschdämpfung |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US6353319B1 (de) |
| JP (1) | JP2000023944A (de) |
| DE (1) | DE19829296B4 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10101071A1 (de) * | 2001-01-11 | 2002-07-25 | Siemens Ag | Magnetresonanzgerät mit einem Gradientenspulensystem mit Versteifungselementen |
| US6636041B2 (en) | 2000-07-18 | 2003-10-21 | Siemens Aktiengesellschaft | Magnetic resonance apparatus having an optical fiber with a Bragg grating for measuring mechanical deformations |
| DE10310962B3 (de) * | 2003-03-13 | 2004-07-08 | IGAM Ingenieurgesellschaft für angewandte Mechanik mbH | Einrichtung zur Geräuschminimierung für Kernspintomografen |
Families Citing this family (10)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6462547B1 (en) * | 1999-03-08 | 2002-10-08 | Siemens Aktiengesellschaft | Magnetic resonance tomography apparatus having a gradient coil system with a structural design wherein a scalar product of a natural oscillation mode and Lorentz forces is minimized toward zero |
| US6567685B2 (en) * | 2000-01-21 | 2003-05-20 | Kabushiki Kaisha Toshiba | Magnetic resonance imaging apparatus |
| US6954068B1 (en) | 2000-01-21 | 2005-10-11 | Kabushiki Kaisha Toshiba | Magnetic resonance imaging apparatus |
| US6556012B2 (en) | 2000-01-21 | 2003-04-29 | Kabushiki Kaisha Toshiba | Magnetic resonance imaging apparatus |
| EP1348136B1 (de) * | 2000-12-05 | 2008-04-23 | Koninklijke Philips Electronics N.V. | Mri-apparat mit einer piezo-betätigungsvorrichtung in einer nicht starren aufhängung des gradienten-spulenträgers |
| DE10253701B4 (de) * | 2002-11-18 | 2005-12-08 | Siemens Ag | Vergossene HF-Bauteile, vergossene Gradientenspule für Magnetic Resonance Imaging Scanner, mit Aktoren zur aktiven Lärmbekämpfung sowie Verfahren zu deren Herstellung und Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens |
| JP4660173B2 (ja) * | 2004-12-03 | 2011-03-30 | ジーイー・メディカル・システムズ・グローバル・テクノロジー・カンパニー・エルエルシー | マグネットシステムおよびmri装置 |
| US7239140B1 (en) * | 2005-12-21 | 2007-07-03 | General Electric Company | Method and apparatus for vibration-related artifact reduction |
| JP5918260B2 (ja) * | 2011-11-24 | 2016-05-18 | 住友ゴム工業株式会社 | ゴム組成物及び空気入りタイヤ |
| GB2497280B (en) * | 2011-12-01 | 2014-04-30 | Siemens Plc | Force-compensated gradient coil |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4432747A1 (de) * | 1993-09-17 | 1995-03-23 | Hitachi Medical Corp | Kernspintomographie-Gerät und -Verfahren mit Geräuschdämpfung |
| JPH08257008A (ja) * | 1995-03-23 | 1996-10-08 | Hitachi Medical Corp | 磁気共鳴イメージング装置およびその振動・騒音抑制方法 |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3722290A (en) * | 1969-03-10 | 1973-03-27 | Hughes Aircraft Co | Detector of dynamic gravitational force gradient fields |
| DE19531216C2 (de) * | 1995-08-24 | 1998-01-29 | Siemens Ag | Magnetresonanzgerät mit wenigstens einer an einer Halterung befestigten Gradientenspule |
-
1998
- 1998-06-30 DE DE19829296A patent/DE19829296B4/de not_active Expired - Fee Related
-
1999
- 1999-06-28 JP JP11181944A patent/JP2000023944A/ja active Pending
- 1999-06-30 US US09/343,848 patent/US6353319B1/en not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4432747A1 (de) * | 1993-09-17 | 1995-03-23 | Hitachi Medical Corp | Kernspintomographie-Gerät und -Verfahren mit Geräuschdämpfung |
| JPH08257008A (ja) * | 1995-03-23 | 1996-10-08 | Hitachi Medical Corp | 磁気共鳴イメージング装置およびその振動・騒音抑制方法 |
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| J. Qiu., J. Tani: "Vibration control of a cylindrical shell used in MRI equipment" in: Smart Mater, Struct. 4, 1995, A75-A81 * |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6636041B2 (en) | 2000-07-18 | 2003-10-21 | Siemens Aktiengesellschaft | Magnetic resonance apparatus having an optical fiber with a Bragg grating for measuring mechanical deformations |
| DE10101071A1 (de) * | 2001-01-11 | 2002-07-25 | Siemens Ag | Magnetresonanzgerät mit einem Gradientenspulensystem mit Versteifungselementen |
| DE10101071C2 (de) * | 2001-01-11 | 2002-11-14 | Siemens Ag | Magnetresonanzgerät mit einem Gradientenspulensystem mit Versteifungselementen |
| US6853282B2 (en) | 2001-01-11 | 2005-02-08 | Siemens Aktiengesellschaft | Magnetic resonance apparatus having a gradient coil system with stiffening elements |
| DE10310962B3 (de) * | 2003-03-13 | 2004-07-08 | IGAM Ingenieurgesellschaft für angewandte Mechanik mbH | Einrichtung zur Geräuschminimierung für Kernspintomografen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JP2000023944A (ja) | 2000-01-25 |
| US6353319B1 (en) | 2002-03-05 |
| DE19829296B4 (de) | 2004-01-29 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP2297798B1 (de) | Verfahren zur abstimmung einer resonanzfrequenz eines piezoelektrischen bauelementes | |
| DE4029477C2 (de) | Tesserale Gradientenspule für Kernspin-Tomographiegeräte | |
| DE102008020107B4 (de) | Kompakte supraleitende Magnetanordnung mit aktiver Abschirmung, wobei die Abschirmspule zur Feldformung eingesetzt wird | |
| DE19829296A1 (de) | Magnetresonanzgerät sowie Verfahren zum Betrieb eines Magnetresonanzgeräts | |
| DE10229491C2 (de) | Kernspin-Tomographiegerät mit dämpfenden Schichtblechen zur Schwingungsreduktion | |
| DE19955117C2 (de) | Verfahren zum Betrieb eines Magnetresonanztomographiegeräts | |
| DE19531216C2 (de) | Magnetresonanzgerät mit wenigstens einer an einer Halterung befestigten Gradientenspule | |
| DE10391596B4 (de) | Kapselung eines Magnet-Resonanz-Tomographiegeräts zur Dämpfung niedriger Schallfrequenzen | |
| DE102015222305A1 (de) | Mikromechanisches Bauteil und Verfahren zum Verstellen eines verstellbaren Elements | |
| DE19902323B4 (de) | Verfahren zum Betrieb eines Magnetresonanzgeräts sowie Magnetresonanzgerät | |
| DE19527020C1 (de) | Tesserale Gradientenspule für Kernspintomographiegeräte | |
| WO2017157384A1 (de) | STÄNDERGEHÄUSE FÜR MITTLERE UND GROßE ROTIERENDE ELEKTRISCHE MASCHINEN ZUR SCHALLREDUKTION | |
| DE19511834A1 (de) | Diagnostisches Magnetresonanzgerät | |
| DE10221640A1 (de) | Verfahren zur Vibrationskompensation bei Kernspintomographen | |
| DE102006019421B4 (de) | Magnetresonanzgerät | |
| DE19643116C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Magnetresonanzuntersuchung | |
| WO2005101046A1 (de) | Verfahren zum erzeugen einer homogenen magnetisierung in einem räumlichen untersuchungsvolumen einer magnetresonanzanlage | |
| DE10228829A1 (de) | Verbindungsvorrichtung zur Lagefixierung einer Gradientenspulenbaugruppe eines Kernspintomographen | |
| DE19910018C1 (de) | Verfahren zum Betrieb eines Magnetresonanztomographiegeräts | |
| DE69735617T2 (de) | Mr-gerät mit mitteln zur reduzierung des auswirkungen von begleitenden gradienten | |
| DE2414474C2 (de) | ||
| WO2011009491A1 (de) | Verfahren zur reduktion der geräuschemission eines transformators | |
| DE10247228A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Magnetisieren eines dauermagnetischen Ringmagneten mit gerader Polzahl | |
| DE19927494C2 (de) | Magnetresonanztomographiegerät | |
| EP1425597A1 (de) | Magnet-resonanz-tomographiegerät mit lärmunterdrückung durch dämpfung von mechanischen schwingungen |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |