DE1981069U - Ventil fuer kleinkaeltekompressoren. - Google Patents
Ventil fuer kleinkaeltekompressoren.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04B—POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
- F04B39/00—Component parts, details, or accessories, of pumps or pumping systems specially adapted for elastic fluids, not otherwise provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B37/00
- F04B39/10—Adaptations or arrangements of distribution members
- F04B39/1073—Adaptations or arrangements of distribution members the members being reed valves
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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Description
P.A. 010 521*-8.1.68 η
Licentia Patent-Verwaltungs-GmbH 6 Frankfurt/M., Theodor-Stern-Kai 1
HE/P-Kassel P-Nr. 88 005
Döhler/Ke den 21.1.64
Die Erfindung bezieht sich auf die Ausbildung von Ventilen für Kompressoren, insbesondere KleinkältekompresBoren. Die bei derartigen
Kompressoren verwendeten Druck- und Saugventile sind heute häufig als Platterventile ausgebildet, bestehend aus dünnen, zur
Erhöhung der Elastizität zumeist mit Aussparungen versehenen Blechplättchen. Die äußere lorm dieser Ventilplättchen ist dabei der
jeweiligen Kompressorbauart angepaßt und steht in engem Zusammenhang mit der ständigen !förderung nach immer höheren Leistungen der
Kältemaschine.
Eine bekannte Maßnahme zur Leistungssteigerung besteht darin, den schädlichen Raum im Zylinder so klein wie möglich zu gestalten.
Dieser Verkleinerung des schädlichen Eaumes sind jedoch Grenzen gesetzt, da damit verbunden ein verstärktes Andrücken des Saugventilplättchens
an die Ventilplatte erfolgt, was schließlich zum Kleben des Plättchens führt. Infolgedessen sind mit dem Abreißen
desselben erhöhte Wattaufnahmen des Motors verbunden. Diese Klebneigung des Saugventilplättchens versucht man durch Ireifräsungen
und Ireisenkungen in dem Ventilsitz bzw. durch Aussparungen in dem
Ventilplättchen zu begegnen. Damit konnte man zwar die Klebneigung weitgehend beseitigen, jedoch war damit zwangsläufig wieder eine
Vergrößerung des schädlichen Eaumes verbunden. Das erwünschte Leistungsoptimum konnte durch alle diese Maßnahmen nicht erreicht
werden; vielmehr stellen alle bekannten Ausführungsformen der Ventilplättchen mehr oder weniger gute Kompromißlösungen dar.
- 2 - P-Hr. 88 003
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Ventilausbildung für die genannten
Kompressoren zu schaffen, die die geschilderten Nachteile weitgehend vermeidet und damit eine Leistungserhöhung des Kältekompressors
ermöglicht.
Erfindungsgemäß ist das Ventilplättchen durch haarspaltartige Trennschnitte
in zwei ineinanderliegende und miteinander zusammenhängende Teile unterteilt, die ge für sich federnd beweglich sind.
Durch diese Unterteilung wird eine hohe Elastizität der Ventilplättchen
erzielt. Das Fehlen geglicher Aussparungen in dem Plättchen verhindert dabei eine Vergrößerung des schädlichen Raumes.
Die erfindungsgemäße Maßnahme, anstelle von die Elastizität verbessernden
Ausschnitten lediglich Einschnitte vorzunehmen, läßt sich sowohl bei Saug- als auch bei Druckventilen mit Erfolg anwenden.
Für beide Ventilarten wird im folgenden ge ein Ausführungsbeispiel
an Hand der Zeichnungen beschrieben. Fig.1 zeigt eine Saugventilanordnung
mit einem Ventilplättchen gemäß der Erfindung in Draufsicht, Fig.2 die gleiche Anordnung im Schnitt, Fig.3 zeigt ein entsprechend
ausgebildetes Druckventilplättchen·
In der in Fig.1 dargestellten Saugventilanordnung ist die Zylinderbohrung
mit 1 bezeichnet. 2 ist das Saugventilplättchen gemäß der Erfindung, das die Zylinderbohrung teilweise abdeckt. Es besitzt
an seinem freien Ende eine den Ventilhub begrenzende Arretierungsnase 3, die in eine entsprechende Ausfräsung 4- in der Zylinderendfläche
eingreift. Das Saugventilplättehen ist an dem eingespannten Ende in bekannter Weise mit 2 kleinen Bohrungen 5 versehen, durch
die zwei die Lage der Plättchen bei der Montage fixierende Stifte auf der Zylinderendfläche hindurchtreten. Mit 6 ist die Lage der
in der Ventilträgerplatte 9 angebrachten Saugbohrungen angedeutet.
Zur Erzielung einer ausreichenden Elastizität ist in dem Saugventilplättchen
ein feiner Schlitz 7 vorgesehen, dessen Enden in den
Halterungsbohrungen 5 liegen. Der Schlitz verläuft von diesen zunächst
parallel zur Längsachse des Ventilplättchens und schließt sich über einen Kreisbogen. Hierdurch wird das Ventilplättchen in
zwei ineinanderliegende federnde Zungen unterteilt, die g'e für sich
beweglich sind. Dabei dient die äußere Zunge zum Abschließen der
- 3 - P-Wr. 88 003
Saugbohrungen. Mit 8 ist die Druckbohrung bezeichnet, welche durch
das nicht dargestellte Bruckventilplättchen auf der dem Zylinder abgewandten Seite der Ventilträgerplatte abgedeckt wird. Das aus
dem Zylinder austretende Gas gelangt über das Loch 10 in dem Saugventilplättchen
in die Bohrung 8. Mit 11 ist die Yentildichtung bezeichnet, die auf der Einspannseite des Ventilplättchens in der Nähe
des Randes der Zylinderbohrung hier derart ausgespaart ist, daß in diese Aussparung eine Beilage 12 aus dem Werkstoff der Dichtung eingesetzt
ist, deren Konturen denen der Aussparung entsprechen, wobei zwischen beiden ein geringstmöglicher Abstand vorhanden ist. Die
Dicke der Beilage ist so gewählt, daß beim Festziehen der Ventilträgerplatte im Bereich der Saugventilhalterung und der anschließenden
Auflagefläche immer eine Pressung entsteht, so daß der schädliche
Raum auch an dieserStelle praktisch beseitigt ist.
Auch beim Druckventil können die gleichen Maßnahmen mit Vorteil angewendet
werden. Fig.3 zeigt eine Ausführungsmöglichkeit für ein Druckventilplättchen. Das Druckventilplättchen ist in der Regel an
beiden Enden federnd eingespannt, wobei sich die durch das Plättchen
zu verschließende Druckbohrung in der Mitte der Ventilplättchen-Längsachse
befindet. In der Abbildung sind mit 13 die Bohrungen
bezeichnet, die zur Einspannung des Ventilplättchens dienen, mit
14 ist gestrichelt die Lage der Druckbohrung angedeutet. Symmetrisch zu dieser sind zwischen ihr und den Einspannpunkten des Plättchens
zwei Trennschnitte 15 in Gestalt von zur Druckbohrung hin offenen
Kreisbogen angebracht, wodurch das Ventilplättchen wie beim Saugventil
in zwei getrennt federnde Teile unterteilt ist. Die Trennschlitze enden jeweils in kleinen Bohrungen 16. Durch ein so ausgebildetes
Druckventil wird beim Druckhub die Spaltgeschwindigkeit des Gases herabgesetzt.
Beim Schließen dieses Ventils erfolgt durch den Trennschnitt eine
bessere Abdichtung und damit gleichzeitig eine Verminderung der Verluste. Auch in diesem Falle wird die Wattaufnahme des Motors
geringer und das Anlaufverhalten des Verdicher^s wird, insbesondere
bei kurzen Standzeiten, günstiger. Dies hat zur Folge, daß die Laufzeit entsprechend verringert wird, weil der Druckaufbau schneller
erfolgen kann.
- 4 - P-Nr. 88 003
Die Erfindung ist nicht auf die in den Ausführungsbeispielen
gezeigte Gestalt der Ventilplättchen und der Trennschnittform beschränkt, vielmehr sind im Rahmen der Erfindung zahlreiche
Varianten möglich, die die gleichen Vorteile aufweisen.
4 Seiten Beschreibung
3 Patentansprüche
2 Blatt Zeichnung
3 Patentansprüche
2 Blatt Zeichnung
Claims (3)
1) Ventil für Kompressoren, insbesondere Kleinkältekompressoren, bestellend aus einem dünnen, insbesondere als !Platterventil
wirkenden Blechplättchen, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventilplättchen
durch haarspaltartige Trennschnitte in zwei ineinanderliegende und miteinander zusammenhängende Teile unterteilt
ist, die je für sich federnd beweglich sind.
2) Ventil nach Anspruch 1 in Anwendung auf ein einseitig eingespanntes
Saugventilplättchen, dadurch gekennzeichnet, daß der Trennschnitt von der Einspannstelle ausgehend zunächst parallel
zur Längsachse des Plättchens verläuft und sich über einen Kreisbogen schließt, wobei die Saugbohrung(en) von dem diesen Kreisbogen
umgebenden äußeren Teil des Ventilplättchens abgedeckt wird (werden).
3) Ventil nach Anspruch 1 in Anwendung auf ein an beiden Enden federnd eingespanntes Druckventil, dadurch gekennzeichnet, daß
die Trennschnitte beiderseits der in der Mitte der Längsachse liegenden und vom Ventilplättchen zu verschließenden Druckbohrung
zwischen dieser und den Einspannstellen vorgesehen sind, die die Gestalt von zur Mitte hin offenen Kreisbogen besitzen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL36309U DE1981069U (de) | 1964-01-24 | 1964-01-24 | Ventil fuer kleinkaeltekompressoren. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL36309U DE1981069U (de) | 1964-01-24 | 1964-01-24 | Ventil fuer kleinkaeltekompressoren. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1981069U true DE1981069U (de) | 1968-03-14 |
Family
ID=33354167
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL36309U Expired DE1981069U (de) | 1964-01-24 | 1964-01-24 | Ventil fuer kleinkaeltekompressoren. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1981069U (de) |
-
1964
- 1964-01-24 DE DEL36309U patent/DE1981069U/de not_active Expired
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