DE19804792C2 - Fliegengitter - Google Patents
FliegengitterInfo
- Publication number
- DE19804792C2 DE19804792C2 DE1998104792 DE19804792A DE19804792C2 DE 19804792 C2 DE19804792 C2 DE 19804792C2 DE 1998104792 DE1998104792 DE 1998104792 DE 19804792 A DE19804792 A DE 19804792A DE 19804792 C2 DE19804792 C2 DE 19804792C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- window
- fly screen
- stocking
- frame
- fly
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
- 241000255925 Diptera Species 0.000 claims description 9
- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 claims description 4
- 239000004753 textile Substances 0.000 claims description 3
- 239000013013 elastic material Substances 0.000 claims 1
- 241000238631 Hexapoda Species 0.000 description 14
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 5
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 4
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 239000004033 plastic Substances 0.000 description 2
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 2
- 206010061217 Infestation Diseases 0.000 description 1
- 239000004677 Nylon Substances 0.000 description 1
- 206010035148 Plague Diseases 0.000 description 1
- 241000607479 Yersinia pestis Species 0.000 description 1
- 238000004026 adhesive bonding Methods 0.000 description 1
- 230000000172 allergic effect Effects 0.000 description 1
- 208000010668 atopic eczema Diseases 0.000 description 1
- 230000009193 crawling Effects 0.000 description 1
- 238000007688 edging Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000000977 initiatory effect Effects 0.000 description 1
- 229920001778 nylon Polymers 0.000 description 1
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 description 1
- 238000009958 sewing Methods 0.000 description 1
- 239000002023 wood Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B9/00—Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
- E06B9/52—Devices affording protection against insects, e.g. fly screens; Mesh windows for other purposes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Insects & Arthropods (AREA)
- Pest Control & Pesticides (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Catching Or Destruction (AREA)
Description
Die Erfindung richtet sich auf ein Fliegengitter für ein nach außen aufschwenkbares
Fenster, insbesondere Dachflächenfenster, bestehend aus einem engmaschigen Netz,
welches an der Einfassung der Fensteröffnung festlegbar ist.
An heißen Sommertagen heizen sich an der Südseite von Gebäuden gelegene Räume
stark auf, und die Entstehung eines Hitzestaus kann allenfalls dadurch vermieden
werden, daß die Fenster- oder Rolläden oder Jalousien so weit als möglich
geschlossen und/oder die betreffenden Fenster so weit als möglich geöffnet werden.
Gerade an schräg eingebauten Dachflächenfenstern sind oftmals nur unzureichende
Abschattungsmöglichkeiten vorhanden, so daß gerade hier das Bedürfnis besteht,
wenigstens das Fenster so weit als möglich zu öffnen, d. h. bei modernen
Dachflächenfenstern, dasselbe in eine nahezu horizontale Position auszuschwenken.
In einem solchen Fall haben jedoch die gerade in der heißen Jahreszeit in Schwärmen
auftretenden Insekten, insbesondere Stechmücken, ungehinderten Zugang zu dem
betreffenden Raum, so daß dadurch allenfalls die Art der Plage geändert ist. Um auch
der Insektenplage vorzubeugen, sind sog. Fliegengitter bekannt, die aus einem
engmaschigen Netz gebildet sind, welches an der Einfassung des Fensters festlegbar
ist. Hierzu sind verschiedene Befestigungsmöglichkeiten bekannt: Bei einer ersten
Ausführungsform ist entlang der Umfangsränder eines rechteckigen, etwa der
Fensteröffnung entsprechenden Netzes ein Gummiband eingezogen, das im Bereich
der Ecken des Fliegengitternetzes Ösen aufweist. Diese Ösen dienen dazu, an Haken
eingehängt zu werden, welche am feststehenden, ortsfesten Fensterrahmen fixiert
sind. Dadurch ist das Fliegengitter an der Innenseite des Dachfensters angeordnet, und
bei jeder Verstellung der Verschwenkposition des Dachflächenfensters muß zunächst
der Gummirand des Fliegengitters zur Seite gedrückt werden, um durch den
solchermaßen entstandenen Spalt hindurchlangen und die Handhabe des
ausgestellten Fensterteils ergreifen zu können. Diese Prozedur ist einerseits relativ
umständlich, da oftmals Verrenkungen notwendig sind, um den Fenstergriff erreichen
zu können. Andererseits wird dadurch vorübergehend ein Zugang zu dem betreffenden
Raum geschaffen, welcher oftmals von neugierigen Insekten ausgenutzt wird, um in
den Raum einzudringen, und für ängstliche oder allergische Menschen kann bereits ein
unangenehmes Insekt zur Qual werden.
Bei einer anderen Ausführungsform ist das Fliegengitter in Gestalt eines Rollos
ausgebildet, der im Bereich der oberen Scharnierachse des ausstellbaren Fensters an
der Einfassung der Fensteröffnung befestigt wird und sodann innerhalb von entlang der
Fenstereinfassung der Dachschräge entsprechend geneigt nach unten verlaufenden
Längsschienen herabgezogen und an der Unterkante der Fensteröffnung eingehängt
wird, um die durch Ausschwenken des Fensters gebildete Öffnung insektendicht zu
verschließen. Soll bei einer derartigen Konstruktion des Fliegengitters der
Öffnungsgrad des betreffenden Dachflächenfensters verändert werden, so muß
zunächst der Fliegengitter-Rollo geöffnet werden, sodann wird das Fenster betätigt,
und daraufhin der Rollo wieder herabgezogen. Bei dieser Ausführungsform entsteht
vorübergehend zwar eine großflächige Öffnung, durch welche eine Vielzahl von
schnellen Insekten in den betreffenden Raum eindringen können.
Ferner ist es im Stand der Technik bekannt, innerhalb eines Fliegengitters eine
Durchgreiföffnung zum Betätigen der Handhabe eines Fensters vorzusehen. Diese
Öffnung muß jedoch in dem Normalzustand verschlossen werden, was zumeist nur
unzureichend und/oder mit großen Aufwand gelingt.
So wird eine Durchgreiföffnung nach der Lehre des deutschen Gebrauchsmusters 296 05 557
durch einen an der Außenseite des Fliegengitters oberhalb der
Durchgreiföffnung aufgenähten Lappen nur notdürftig verschlossen; krabbelnde
Insekten finden hier zumeist einen Durchschlupf. Noch dazu besteht gerade an
geneigten Fenstern die Gefahr, dass der Verschlußlappen durch eine Windbö
umgeschlagen wird und dadurch die Öffnung freigibt.
Deshalb ist in dem deutschen Gebrauchsmuster 295 14 418 vorgeschlagen worden,
die Durchgreiföffnung mit einem Reißverschluß zu verschließen. Diese Methode ist
jedoch sehr unpraktisch, da der mittig innerhalb des Fliegengitters angeordnete
Reißverschluß nicht außerhalb des Gitternetzes verankert ist. Die bei seiner Betätigung
aufzubringenden Zugkräfte müssen daher stets von dem Gitternetz aufgenommen
werden. Klemmt der Reißverschluß, so ist ein Riß in dem Fliegengitternetz zumeist die
unausweichliche Folge mit dem Ergebnis, dass das Fliegengitter völlig unbrauchbar
geworden ist.
Aus diesem Grund verwendet ein Insektenschutz, wie er aus der Fachzeitschrift "Der
Rolladen-Jalousiebauer", Heft 2/95, Seite 58 bekanntgeworden ist, eine beidseitig
überlappende Bürstendichtung, um die Durchgreiföffnung zu verschließen. Dies ist
jedoch sehr aufwendig, da eine ausreichend große Öffnung nur mit vergleichsweise
langen Borsten verschlossen werden kann, die zu diesem Zweck sehr steif sein
müssen. Die Verankerung derartiger Borsten kann nur mit einer rahmenartigen
Konstruktion bewerkstelligt werden, die wiederum an dem Gitterrahmen abgestützt sein
muß. Eine derart aufwendige Konstruktion sprengt jedoch den bei Fliegengittern
üblichen Kostenrahmen.
Aus den beschriebenen Nachteilen des vorbekannten Stands der Technik resultiert das
die Erfindung initiierende Problem, ein Fliegengitter für nach außen aufschwenkbare
Fenster, insbesondere Dachflächenfenster, zu schaffen, bei der das an der Außenseite
des Fliegengitters befindliche Dachfenster geöffnet und geschlossen werden kann,
ohne daß dabei auch nur vorübergehend ein Zutritt für Insekten zu dem betreffenden
Raum eröffnet wird; die Anordnung soll dabei derart getroffen sein, dass der für
Fliegengitter übliche Kostenrahmen weitgehend eingehalten werden kann.
Die Lösung dieses Problems gelingt erfindungsgemäß dadurch, daß ein Teil des
gattungsgemäßen Fliegengitters strumpfförmig dehn- und/oder ausstülpbar ausgebildet
ist. Hierdurch ist an einem der Handhabe des Ausstellfensters entsprechenden Bereich
des Fliegengitters dessen Elastizität deutlich erhöht, so daß eine Person ohne
Entfernung des Fliegengitters einfach durch dasselbe hindurchgreifen und das
Ausstellfenster betätigen kann. Insofern muß der Insektenschutz überhaupt nicht
unterbrochen werden, so daß gerade empfindliche Personen vor aufdringlichen
Insekten sicher sein können. Wenn der dehn- und/oder ausstülpbare Teil des
Fliegengitters strumpfförmig ausgebildet ist, so ist keine erhöhte Dehnungskraft
notwendig, wenn das ausstellbare Fenster vollständig aufgeschwenkt werden soll, und
demzufolge besteht auch kaum die Gefahr einer Beschädigung des Netzes.
Es liegt im Rahmen der Erfindung, daß der strumpfförmig dehn- und/oder ausstülpbar
ausgebildete Teil sich im Bereich der Unterkante des Dachflächenfensters befindet. Bei
dieser Maßnahme macht sich die Erfindung die Erkenntnis zu eigen, daß bei den
meisten Dachflächenfenstern die Verschlüsse samt Handgriff an der etwa horizontal
verlaufenden Unterkante angeordnet sind. Darüber hinaus fällt der dehnungsfähige Teil
des Fliegengitternetzes in diesem Bereich kaum auf und tritt daher nicht störend in
Erscheinung. Andererseits ist es auch möglich, den betreffenden Bereich von der
Unterkante des Fliegengitters weg um ein gewisses Maß nach oben zu verlegen, so
daß eine Person in stehender Haltung den elastischen Teil erreichen kann, ohne sich
bücken zu müssen. Diese letztere Ausgestaltung ist insbesondere für
Dachflächenfenster geeignet, welche relativ niedrig eingebaut sind.
Bevorzugt weist der strumpfförmig dehn- und/oder ausstülpbar ausgebildete Teil einen
Durchmesser von etwa 10 bis 20 cm auf. Solchenfalls kann eine Person locker in den
Strumpf hineinfassen und den Arm auch wieder zurückziehen, ohne daß sich der
Strumpf unter seiner inneren Zugspannung zusammenzieht und herausgezogen würde.
Es hat sich als günstig erwiesen, daß der strumpfförmig dehn- und/oder ausstülpbar
ausgebildete Teil aus einem textilen, insbesondere flexiblen Stoff gefertigt ist. Hier
eignet sich bspw. ein für Moskitonetze verwendeter Stoff, aber auch ein Nylon-Gewebe,
dessen Maschenweite hinreichend klein ist, um sämtlichen Insekten den Zutritt zu dem
betreffenden Raum zu verwehren.
Die Erfindung läßt sich dahingehend weiterbilden, daß der Rand des strumpfförmig
dehn- und/oder ausstülpbar ausgebildeten Teils rahmenartig verstärkt ist. Hierdurch
kann ein definierter Übergang zwischen den Bereichen unterschiedlicher Dehn- oder
Verformbarkeit geschaffen werden, so daß lokale Überlastungen in diesem besonders
beanspruchten Bereich, bspw. infolge ungeschickter Armbewegungen, vermieden
werden. Bei einer einfachen Ausführungsform kann die rahmenartige Verstärkung aus
einem Ring, vorzugsweise aus einem leichten Kunststoff gefertigt sein, um die
Spannung des übrigen Fliegengitters aufrechtzuerhalten. Der Durchmesser dieses
Rings kann vorzugsweise 10-20 cm betragen.
Weitere Vorteile lassen sich erreichen, indem das Fliegengitter auf einen Rahmen
gespannt wird. Ein derartiger Rahmen kann bspw. mit der Einfassung der
Fensteröffnung verschraubt werden, oder aber an dort festgelegten Haken eingehängt.
Zu diesem Zweck eignet sich insbesondere ein Rahmen aus Holzleisten. Im Prinzip
kann allerdings auch der aus dem Stand der Technik bekannte Gummibandrahmen mit
Einhängeösen verwendet werden, sofern sichergestellt ist, daß kein Spalt verbleibt,
welcher für Insekten überwindbar ist.
Schließlich sieht die Lehre der Erfindung bei einem auf einen steifen Rahmen
aufgezogenen Fliegengitter vor, daß die rahmenartige Verstärkung entlang des
Umfangs des strumpfförmig dehn- und/oder ausstülpbar ausgebildeten Teils an dem
Fliegengitterrahmen festgelegt ist. Hierdurch wird die von einer Person für das
Betätigen des ausschwenkbaren Fensters zu durchgreifende Öffnung in dem
Fliegengitternetz deutlich hervorgehoben und der übrige Bereich des Gitters zusätzlich
stabilisiert, so daß sich insgesamt eine äußerst robuste Konstruktion ergibt.
Weitere Merkmale, Einzelheiten, Vorteile und Wirkungen auf der Basis der Erfindung
ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels
der Erfindung sowie anhand der Zeichnung. Hierbei zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Sprengdarstellung mit einem erfindungsgemäßen
Fliegengitter vor der Montage an der Innenseite eines Dachschrägenfensters,
sowie
Fig. 2 einen Vertikalschnitt durch das Dachflächenfenster nach Fig. 1 nach der
Montage des erfindungsgemäßen Fliegengitters.
Das erfindungsgemäße Fliegengitter 1 ist konzipiert zur Montage an der Innenseite
einer mit einem ausstellbaren Dachflächenfenster 2 verschließbaren, rechteckförmigen
Ausnehmung 3 in einer Dachschräge 4. Die Einfassung 5 hat etwa die Gestalt einer
üblichen Fensterlaibung, in welche der feststehende Rahmen 6 des Fensters 2 stumpf
eingesetzt und eingeputzt ist. Wie Fig. 2 erkennen läßt, ist das Dachschrägenfenster 2
als Ausstellfenster konstruiert, dessen Scheibe 7 um eine im Bereich der Oberkante 8
des feststehenden Rahmenteils 6 angeordnete, horizontale Achse 9 nach außen
schwenkbar ist. Hierzu muß eine Person 10 den im Bereich der Fensterunterkante 11
angeordneten Griff 12 betätigen und kann sodann die Scheibe 7 nach außen
schwingen.
Im Bereich der Innenkante 13 der Laibung 5 kann das Fliegengitter 1 fixiert werden.
Dieses besteht aus einem rechteckförmigen Rahmen 14, dessen Außenabmessungen
etwa den Innenabmessungen der Fensterausnehmung 3 entsprechen, so daß das
Fliegengitter 1 stumpf in die Laibung 5 eingesetzt und dort bspw. an Haken oder
anderen Befestigungselementen vorrübergehend festgelegt werden kann.
Der Rahmen 14 ist bevorzugt aus vier in rechtem Winkel miteinander verleimten,
verschraubten und/oder zusammengenagelten Holzleisten 15, 16 hergestellt, wobei die
Längsseiten 16 etwa der Höhe des feststehenden Fensterrahmens 6 und die kurzen
Leisten 15 etwa der Breite 8 des Fensterrahmens 6 entsprechen. Mit Ausnahme eines
kleinen Teils im Bereich der unteren Querleiste 15 ist die von den Holzleisten 15, 16
aufgespannte Fläche mit einem engmaschigen Fliegengitter 17 bespannt, um bei
ausgestellter Fensterscheibe 7 Insekten am Eindringen in den Raum 18 zu hindern.
Der ausgesparte Teil 19 im Bereich der unteren Querleiste 15 befindet sich etwa mittig
vor dem Handgriff 12 des verschwenkbaren Fensterteils 7, so daß eine Person durch
diesen Teil 19 hindurch den Griff 12 erreichen kann. Damit auch dieser, von dem
Fliegengitternetz 17 ausgesparte Teil 19 insektendicht abgeschlossen wird, ist hier ein
dehn- oder ausstülpbarer Bereich in Form eines Strumpfes 20 vorgesehen, der in
seiner Länge etwa den Abmessungen eines menschlichen Armes entspricht. Da der
Querschnitt des Strumpfes 20 deutlich größer ist als der Arm 21 einer Person 10, kann
dieselbe bequem in den Strumpf 20 hineinfassen und sodann durch dessen flexibles
Gewebe hindurch den Griff 12 erreichen, umfassen und betätigen, um die
Fensterscheibe auf und zuzubewegen.
Der Strumpf 20 könnte direkt in das Fliegengitter 17, welches straff gespannt ist,
übergehen, wozu eine randseitige Verbindung, bspw. durch Vernähen, Verkleben oder
unter Einarbeiten des bereits angesprochenen Kunststoff-Verstärkungsrings, notwendig
wäre. Erfindungsgemäß kann jedoch entlang der Oberkante des Übergangsbereichs
von dem Strumpf 20 in die bespannte Fläche 17 eine zusätzliche Querleiste 22
zwischen den beiden Längsseiten 16 des Fliegengitterrahmens 14 eingezogen und mit
ihren Stirnseiten an den Innenseiten dieser längs verlaufenden Holzleisten 16
festgelegt sein. Sodann können mittels zweier weiterer, kürzerer Leisten 23, welche
sich zwischen der eingesetzten Leiste 22 und der Unterkante 15 des Fliegengitters 1
erstrecken, der ausstülpbare Teil 19 vollständig durch eine stabile Rahmenkonstruktion
15, 22, 23 umgeben werden, so daß das Fliegengitternetz 17 ausgeschnitten und
bspw. mit Metallklammern an den zusätzlichen eingesetzten Leisten 22, 23 festgelegt
werden kann. Sodann kann innerhalb des von den Leisten 19, 22, 23 umschlossenen
Vierecks der textile Strumpf 20 festgelegt werden kann, vorzugsweise ebenfalls mit
Hilfe von Metallklammern. Durch die zusätzlichen Leisten 22, 23 wird der ausgesparte
Bereich 19 des Fliegengitternetzes 17 stabil umrandet, so daß die Person 10 auch bei
einer ungeschickten Seitenbewegung ihres Arms 21 weder das Fliegengitter 17 noch
den Strumpf 20 beschädigen kann. Sowohl das Fliegengitter 17 wie auch der Strumpf
20 haben derart feine Maschen, daß keinerlei Insekten hindurchgelangen können.
Claims (7)
1. Fliegengitter (1) für ein nach außen aufschwenkbares Fenster, insbesondere
Dachflächenfenster (2), bestehend aus einem engmaschigen Netz (17), welches
an der Einfassung (5) des Fensters (3) festlegbar ist, dadurch gekennzeichnet,
dass ein Teil (19) des Fliegengitternetzes strumpfförmig dehn- und/oder
ausstülpbar (20) ausgebildet ist.
2. Fliegengitter nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß der strumpfförmig
dehn- und/oder ausstülpbar ausgebildete Teil (20) des Fliegengitternetzes sich
im Bereich der Handhabe (12) des Dachflächenfensters (2) befindet.
3. Fliegengitter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
strumpfförmig dehn- und/oder ausstülpbar ausgebildete Teil (20) des
Fliegengitternetzes einen Durchmesser von etwa 10 bis 20 cm aufweist.
4. Fliegengitter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der strumpfförmig dehn- und/oder ausstülpbar ausgebildete
Teil (20) des Fliegengitternetzes aus einem textilen, vorzugsweise elastischen
Stoff gefertigt ist.
5. Fliegengitter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Rand des strumpfförmig dehn- und/oder ausstülpbar
ausgebildeten Teils (20) rahmenartig verstärkt (22, 23) ist.
6. Fliegengitter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß das engmaschige Netz (17) auf einen vorzugsweise steifen
Rahmen (14) gespannt ist.
7. Fliegengitter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die rahmenartige
Verstärkung (22, 23) an dem Fliegengitterrahmen (14) festgelegt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998104792 DE19804792C2 (de) | 1998-02-06 | 1998-02-06 | Fliegengitter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998104792 DE19804792C2 (de) | 1998-02-06 | 1998-02-06 | Fliegengitter |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19804792A1 DE19804792A1 (de) | 1999-08-19 |
| DE19804792C2 true DE19804792C2 (de) | 2001-06-07 |
Family
ID=7856874
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1998104792 Expired - Fee Related DE19804792C2 (de) | 1998-02-06 | 1998-02-06 | Fliegengitter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19804792C2 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102017111671A1 (de) | 2017-05-29 | 2018-11-29 | jomeno UG (haftungsbeschränkt) | Fliegenschutznetz für ein LKW-Führerhaus |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US994279A (en) * | 1910-09-16 | 1911-06-06 | Anna Mcc Smith | Window-screen. |
| US1025721A (en) * | 1911-12-30 | 1912-05-07 | Thomas H Raney | Window-screen. |
| DE29514418U1 (de) * | 1995-09-08 | 1995-10-26 | Schellenberg, Alfred, 57078 Siegen | Insektenschutzgitter für Dachfenster |
-
1998
- 1998-02-06 DE DE1998104792 patent/DE19804792C2/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US994279A (en) * | 1910-09-16 | 1911-06-06 | Anna Mcc Smith | Window-screen. |
| US1025721A (en) * | 1911-12-30 | 1912-05-07 | Thomas H Raney | Window-screen. |
| DE29514418U1 (de) * | 1995-09-08 | 1995-10-26 | Schellenberg, Alfred, 57078 Siegen | Insektenschutzgitter für Dachfenster |
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| Der Rolladen-Jalousiebauer, 2/95, S.58 * |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19804792A1 (de) | 1999-08-19 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE202008016773U1 (de) | Abdeckung für ein gekipptes oder geöffnetes Fenster | |
| DE202011000289U1 (de) | Insektenschutzgitter | |
| DE19843865C2 (de) | Fenster- und Tür-Schutzgitter | |
| DE19804792C2 (de) | Fliegengitter | |
| DE102007055573A1 (de) | Fenster- und Türdekoration auch Sicht-, Blend- und Sonnenschutz für Gebäude | |
| DE19651618A1 (de) | Ausstellfenster für Wohnwagen, Wohnmobile o. dgl. | |
| AT517909B1 (de) | Schutzvorrichtung | |
| EP1382790A2 (de) | Sonnenschutzvorrichtung | |
| DE102022130428B3 (de) | Sonnenschutzvorrichtung | |
| DE2222455A1 (de) | Schutzvorrichtung zum schutz der scheiben von in daechern eingebauten schwenkfluegelfenstern gegen zerstoerung durch hagelschlag | |
| DE29613763U1 (de) | Stoffartige Insekten- und/oder Lichtschutzeinrichtung | |
| DE3836153A1 (de) | Schutzeinsatz fuer licht- und/oder lueftungsschaechte | |
| DE202004015005U1 (de) | Insektenschutz | |
| DE3319545A1 (de) | Insektenschutz-rollgitter | |
| WO2019030308A1 (de) | Insekten- und vogelschutznetze für industriegebäude und dächer | |
| EP4342340B1 (de) | Lamellenvorhang | |
| DE8318292U1 (de) | Insektenschutzeinrichtung | |
| AT517596B1 (de) | Sonnenschutzvorrichtung | |
| DE19951438A1 (de) | Insektenschutz | |
| DE7217384U (de) | Schutzvorrichtung zum Schutz der Scheiben von in Dächern eingebauten Schwenkflügelfenstern gegen Zerstörung durch Hagelschlag | |
| EP1300524B1 (de) | Glasdach mit Fensterfeldern | |
| EP4678843A1 (de) | Fixierungsvorrichtung für eine bespannung mit magnetischen verbindungsmitteln | |
| DE202021002078U1 (de) | Flexibles Insektenschutzsystem mit elastischer Magnetbefestigung ( FIM), welches einen sicheren Insektenschutz und die Bedienbarkeit der Fenster von innen, bei vollständig geschlossenem Insektenschutznetz, für alle Schiebefenstersysteme sicherstellt, die von mindestens zwei Seiten mit magnetischem Material begrenzt sind | |
| DE2639275A1 (de) | Rollo fuer fenster, tueren oder dergleichen | |
| DE102024202445A1 (de) | Komponenten für ein Schutzgitter sowie Schutzgitter |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OM8 | Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law | ||
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |