DE197849C - - Google Patents

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DE197849C
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springs
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C7/00Non-inflatable or solid tyres
    • B60C7/10Non-inflatable or solid tyres characterised by means for increasing resiliency
    • B60C7/14Non-inflatable or solid tyres characterised by means for increasing resiliency using springs
    • B60C7/16Non-inflatable or solid tyres characterised by means for increasing resiliency using springs of helical or flat coil form

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Ausführungsform des Radreifens aus federndem Gewebe für Straßenfahrzeuge aller Art nach Patent 183379, bei welchem die in der Richtung des Radumfanges liegenden Kettenfäden aus Pflanzenfasern und die Schußfäden aus metallischen Drähten oder Bändern bestehen. Um nun diesen Reifen, der zweckmäßig nur für leichte Fahrzeuge verwendet
ίο werden kann, auch bei schweren Fahrzeugen anwenden zu können, werden die Schußfäden aus mehreren die ganze .Innenbreite des Reifens einnehmenden losen Blattfedern, die durch im Innern seitlich angeordnete Blattfederbündel gleichmäßig gespannt gehalten werden, gebildet. Infolgedessen werden die bei Stoßen auftretenden Beanspruchungen gleichmäßig von allen Teilen der Bereifung, insbesondere den losen Blattfedern aufgenommen.
Es ist an sich bekannt, bei Radreifen die Hauptfedern durch im Innern liegende Hilfsfedern zu unterstützen, jedoch sind hier die Hauptfedern nicht Schußfäden eines federnden Gewebes und die Hilfsfedern halten die Hauptfedern nicht gespannt, so daß sie diese auch nicht stets auf dem ganzen Umfange unterstützen und ein Einknicken derselben bei heftigen Stoßen verhüten.
In der Zeichnung- ist der neue Reifen in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar veranschaulicht Fig. ι den Reifen im Querschnitt und
Fig.'2 einen Teil desselben im Längsschnitt.
Fig. 3 stellt die Seitenansicht einer mit Stoff überzogenen Blattfedereinlage und
Fig. 4 dieselbe im Querschnitt dar.
Wie beim Hauptpatent besteht das federnde Gewebe des Radreifens aus in der Richtung des Radumfanges liegenden Kettenfäden / aus Pflanzenfaser und aus metallischen Schußfäden. Diese werden aus einer Anzahl von quer zur Felge laufenden, die ganze Reifenbreite einnehmenden losen Blattfedern d, den Hauptfedern, gebildet, welche von eng nebeneinanderliegenden, auf jeder Seite des Reifens angeordneten Blattfederbündeln a, den Hilfsfedern, unterstützt und stets gespannt gehalten werden. Jedes Bündel α stellt eine Sprungfeder dar, indem eine gewisse Anzahl von nach der Ivlitte des Reifens hin an Länge abnehmenden Blattfedern (s. Fig. 1) durch einen Bolzen b zusammengehalten werden. Eine die ganze innere Breite des Reifens einnehmende Blattfeder c verbindet wiederum die sich gegenüberliegenden Sprungfederbündel a. Das Ganze ist mit einem Stoffüberzug e umkleidet (Fig. 3 und 4).
Die einzelnen Blattfedern d und die Blattfedern der Bündel α sind von gleicher Stärke und werden durch die aus Fäden, Schnüren, Stricken oder Bändern von Gewebestoffen,
wie Hanf, Flachs, Seide o. dgl., hergestellten Kettenfäden f zu einem Gewebe verbunden (s. Fig. 2), das vorteilhaft von beiden Seiten mit Kautschuk oder einer ähnlichen Schicht g bzw. h überzogen wird.
Die Befestigung des Reifens erfolgt durch seitliche Vorsprünge k, welche in die umgebogenen Teile m der Radfelge gesteckt werden.
' Um den Blattfedern einen genügenden Halt zu geben und ein unbeabsichtigtes Lösen des Reifens von der Felge mit Sicherheit zu verhindern, ist innerhalb des Reifens ein zweiteiliger, durch querlaufende Drähte q zusammengehaltener Ring vorgesehen. Der untere Teil n, welcher vorteilhaft des leichten Gewichtes wegen aus Aluminium besteht, ist mit Vorsprüngen ο versehen, die ein Zurückgleiten der Ansätze k des Reifens aus der Felge verhindern. Zwischen diesen Vorsprüngen sind Bolzen vorgesehen, die den Aluminiumring fest gegen die Radfelge drücken. Der obere Teil des inneren Ringes besteht aus einem aus Kork oder ähnlichem genügend festen Material hergestellten Ringj?, welcher ein übermäßiges Zusammendrücken der Blattfedern verhindert und zugleich mit dem Ring η dem Reifen .einen inneren Halt gegen seitliche Drücke, Stöße usw. gibt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Radreifen aus federndem Gewebe nach Patent 183379 mit Hauptfedern und im Innern derselben angeordneten Hilfsfedern, dadurch gekennzeichnet, daß die Schußfäden aus mehreren die ganze Innenbreite des Reifens einnehmenden losen Blattfedern (d), die durch im Innern derselben seitlich angeordnete Blattfedern (a) gespannt gehalten werden, bestehen.
2. Radreifen nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die die Hauptfedern (d) auf dem ganzen Umfang gespannt haltenden Blattfedern (a) von den Hauptfedern unabhängig angeordnet, doppelt geschichtet und durch einen Bolzen (b) zusammengehalten sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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