DE1968698U - Halbleiterbauelement. - Google Patents
Halbleiterbauelement.Info
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- DE1968698U DE1968698U DES55614U DES0055614U DE1968698U DE 1968698 U DE1968698 U DE 1968698U DE S55614 U DES55614 U DE S55614U DE S0055614 U DES0055614 U DE S0055614U DE 1968698 U DE1968698 U DE 1968698U
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- H—ELECTRICITY
- H10—SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H10W—GENERIC PACKAGES, INTERCONNECTIONS, CONNECTORS OR OTHER CONSTRUCTIONAL DETAILS OF DEVICES COVERED BY CLASS H10
- H10W76/00—Containers; Fillings or auxiliary members therefor; Seals
- H10W76/10—Containers or parts thereof
- H10W76/12—Containers or parts thereof characterised by their shape
- H10W76/13—Containers comprising a conductive base serving as an interconnection
- H10W76/138—Containers comprising a conductive base serving as an interconnection having another interconnection being formed by a cover plate parallel to the conductive base, e.g. sandwich type
-
- H—ELECTRICITY
- H10—SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H10W—GENERIC PACKAGES, INTERCONNECTIONS, CONNECTORS OR OTHER CONSTRUCTIONAL DETAILS OF DEVICES COVERED BY CLASS H10
- H10W76/00—Containers; Fillings or auxiliary members therefor; Seals
- H10W76/60—Seals
Landscapes
- Thyristors (AREA)
Description
416 477*25.7.67
SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT Aktz.l S 55 614/21 g Gto
Unser Zeichen PLA 66/1027 Hl/Oa
Halbleiterbauelement
Es sind Halbleiterbauelemente, beispielsweise Siliziumgleichrichter
und Siliziumstromtore, bekannt, bei denen ein den eigentlichen Gleichrichter bzw. das eigentliche Stromtor darstellendes
scheibenförmiges Halbleiterelement in ein flaches Gelläuse eingeschlossen ist, das im wesentlichen aus einem
Keramikring besteht, an dessen Stirnseiten Deckelplatten angelötet
sind. Die Deokelplatten tonnen aus einem Ring bestehen,
der aus einem etwa 0,5 mm starken Blech aus einer Eisen-Kobalt-ITiekel-Legierung
gefertigt und in den eine Vertiefung a,us duktilem, elektrischen Strom und Wärme gut leitenden Metall,
vorzugsweise Silber, von etwa 0,2 mm Wandstärke eingelötet ist.
Das Halbleiterelement, das zwischen diesen Tertiefungen aus duktilem Metall gelagert ist, besteht aus einem scheibenförmigen
Halbleiterkörper, z.B. aus Silizium, in dessen eine Plaehseite eine Aluminiumfolie einlegiert sein kann, an der
ein Trägerkörper befestigt ist, der aus einem Metall, z.B. Molybdän, besteht, das etwa denselben thermischen Ausdehnungskoeffizienten
wie der Halbleiterkörper besitzt. Auf der anderen
Flachseite des Halbleiterkörpers kann eine großflächige Edelmetallelektrode
und im Falle eines Stromtores zusätzlich eine kleine Steuerelektrode a.nlegiert sein. Auf dieser llaehseite
PLA. 66/1027
des Halbleiterkörpers ist ebenfalls ein Trägerkörper aus Metall,
z.B. Molybdän, mit passendem Wärmeausdehnungskoeffizienten angebracht,
der auf der dem Halbleiterkörper zugewandten Seite versilbert und gegebenenfalls gegenüber der Steuerelektrode
mit einer diese Elektrode vom !Hrägerkörper isolierenden Aussparung
versehen, ist. Die Edelmetallflächen auf dem Halbleiterkörper und auf dem Srägerkörper können durch Erwärmen unter
Druck miteinander verwachsen sein. Zur Sicherung seiner Lage kann das Halbleiterelement in einem Rahmen angeordnet sein,
der "bündig in das Gehäuse eingelagert ist.
Derartige Halbleiterbauelemente müssen zwischen Kühlkörpern,
die gegebenenfalls flussigkeitsgekuh.lt sind, gelagert werden,
um die während des Betriebes entstehende Wärme abzuleiten. Da zur Erzielung eines guten Kontaktes die Kühlkörper, mit ihren
ebenen, lflachs,eiten nur die die Yertlefungen bildenden Metallfolien
berühren, sind die .Keramikringe verhältnismäßig frei
beweglich. Eine Kraft in Richtung der.Achse des Kera,mikringe.s
ka,nn daher zum Heißen der Metallfolie in der Kahe ihres Randes
führen. Bei - größeren Halbleiterbauelementen vergrößern sich
natürlich auch die a,uf die Metallfolien wirkenden Kräfte, die ihren Ursprung in den Temperaturwechseln während des Betriebes
haben« Durch .besondere Formgebung der empfindlichen Metallfolien
müssen diese gegen die infolge von ,lemperaturweehseln
auftretenden Kräfte geschützt werden. Besonders empfindlich gegen Temperaturwechsel sind die Lötstellen, die die .Metall—-folien
mit dem äußeren Metallring, verbinden. ...
— 2 —
Hl/Ca
3?LA 66/1027
Der Neuerung liegt daher'der Gedanke zugrunde, Lötstellen in
den Deokelplatten zu vermeiden und die Deekelplatten aus einem Material herzustellen, das gasdicht und beständig gegen iEemperaturwechsel
ist.
Die Neuerung "betrifft demgemäß ein Halbleiterbauelement mit
einem scheibenförmigen Halbleiterelement und einem dieses umschließenden G-ehäuse mit einem Hohlzylinder aus Isolierstoff
und metallenen stirnseitigen Deckelplatten, die in ihrem mittleren an das Halbleiterelement angrenzenden Bereich je eine
Vertiefung aufweisen. Erfindungsgemäß bestehen die Deekelplatten
aus einem einzigen nahtlosen Werkstück aus mit Eisen-Kobalt-Nickel-Legierungen νerschweißbarem Material, Die Vertiefung
in ihrem mittleren Bereich kann durch !Tiefziehen auf einfache Weise hergestellt sein. Vorzugsweise wird als Werkstoff
für die Deckelplatten Niekelbieeh. mit einer Stärke von
0,1 bis 0,5 mm, insbesondere 0,2 bis 0,5 mm, verwendet. Derartiges Nickelblech gibt dem Halbleiterbauelement bei guten
thermischen und elektrischen Übergangswiderständen eine ausreichende
festigkeit.
Anhand der Zeichnung, in der als Ausführungsbeispiel ein
Gleichrichter dargestellt ist, seien die Neuerung und weitere Vorteile näher beschrieben und erläutert:
Das G-ehäuse des Halbleiterbauelementes besteht aus einem
Hohlzylinder aus Isolierstoff, z.B. einem Keramikring 2, und aus metallenen stirnseitig angebrachten Deekelplatten 5 und 4»
Hl/Ga
PLiL 66/1027
Diese Deckelplatten, die beispielsweise aus einem 0,2 bis
0,5 mm starken Uiekelblech bestehen, weisen in ihrem mittleren Bereich je eine Vertiefung auf, die toreh Tiefziehen
hergestellt sei. Zwischen den Vertiefungen ist ein scheibenförmiges
Halbleiterelement 5 gelagert, das aus einer etwa 300/u dicken Siliziumseheibe mit einem Durohmesser von etwa
30 mm besteht, an deren einer Hachseite eine in der IPigur
nicht dargestellte Aluminiumelektrode einlegiert ist, an der ein scheibenförmiger TrägerkSrper 6, z.B. a,us Molybdän, durch
Erwärmen befestigt ist. Auf der anderen Flachseite der Siliziums
eheibe ist eine ebenfalls in der Zeichnung nicht dargestellte antimonialtige Goldelektrode einlegiert. Ein scheibenförmiger
Molybdänkörper 8 ist auf einer flaehseite mit einer Silberfolie 11 plattiert oder verlötet und durch Erwärmen
unter Druck oder durch Anlöten mit dieser ELachseite an der (Goldelektrode befestigt. Die Kontaktierung der Trägerplatten
und 8 mit den benachbarten Deckelplatten 3 bzw. 4 kann nach
Zwischenlegen einer Folie.aus duktilem Material, z.B. einer
0,1 bis 0,2 mm dicken Silberfolie, oder nach Versilbern des entsprechenden Bereiches der Deokelplatten durch einen lotfreien
Druckkontakt hergestellt sein. An die Ebenheit der sieh
berührenden Flächen können geringere Anforderungen gestellt
werden, wenn diese verlötet werden.
An der äußeren Mantelfläche des Keramifcringes 2 sind Ringscheiben
9 so angelötet» daß ihr äußerer Rand etwa über die
Stirnseiten des Keramikringes 2 hinausragt. Mit diesen Ringscheiben
9 sind die Deekelplatten 3 und 4 versehweißt. Auf
- : - - Hl/0a
PLl. 66/1027 Ο
der Außenseite der Deckelpla-fcten 3 und 4 sind in den Vertiefungen
Ansehlußkörper angebracht,, die gleichzeitig als Kühlkörper
dienen· Die Kontaktierung dieser. Kühlkörper mit den Deekelplatten &ann wAea.er.um.naeh Zwischenlegen van Silberfolien
12 oder. nach. Plattieren der Vertiefung mit Silber durch
einen lotfreien Druckkontakt hergestellt sein. In der Deckelplatte 3 ist mittels Widerstandssehweißen ein Pumpstutzen 10
•vakuumdicht angebracht. Im Palle eines steuerbaren Halbleitergleichrichter
s ist vorteilhaft in derselben Beckelplatte 3
mittels der gleichen lechnik eine IDruckglasdurohfülarung für ■
den Steuerstrom des Halblelterbauelementes eingeschweißt. Das mit einer zusätzlichen Steuerelektrode versehene Halbleiterelement
ist in diesem lall, zweckmäßig in einem Rahmen angeordnet,
wie er beispielsweise in der Schweizer Patentschrift
424 998 beschrieben ist. Dieser Rahmen, der. in der !Figur nicht
dargestellt ist, ist/bündig in das Gehäuse eingelagert und
schließt mit der inneren Hantelfläche des KeramiSringes 2 a/b.
Der am Rand der Deckelplatte 3 eingeschweißte. Pumpstutzen 10
greift in eine Öffnung des Rahmens ein und verhindert dadurch eine Verdrehung von/lahmen und Halbleiterelement gegen das··
Gehäuse. Im Leiter der Druekglasdurchführung ist ein SiIberdraht
befestigt, der die elektrisch leitende Verbindung zu einem
am Rahmen angebrachten Federkontakt hergestellt, der die Steuerelektrode des Halbleiterelementes kontaktiert.
Der Zusammenbau des Halhieiterba,uelementes erfolgt in der Weise,
daß zunächst das Halbleiterelement, im !Lahmen befestigt wird.
Sodann wird der !Rahmen mit dem Halbleiterelement auf die
Hl/Ca
PM 66/1027
Deekelpiatte 5 so aufgelegt-, daß der ai Eand der Deekelplatte
eingeschweißte Pumpstutzen in eine Öffnung im-Rahmen einrastet,
Schließlich wird der Keramikring 2, an dem die Ringscheiben 9 hart angelötet sind, über den Rahmen geschoben -und das G-ehäuse
mit der Deekelplatte 4 "verschlossen. Mach Verschweißen der
Deekelplatten J und 4 mit den Ringscheiben 9, das zweckmäßig
in einem Arbeitsgang durchgeführt wird, wird das Halbleiterbauelement evakuiert und gegebenenfalls mit einem Schutzgas
gefüllt. Abschließend kann die Oberfläche des Halbleiterbau elementes
galvanisch mit einer Schutzschicht, beispielsweise a,us Silber, überzogen werden.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere
darin, daß die Deckelplatten keine gegen Temperaturwechselbeanspruchung
empfindlichen Lötstellen mehr aufweisen. Durch Vermeiden einer eingelöteten, leicht zerstörbaren und durch
Temperaturwechsel stark beanspruchten Silberfolie wird eine abschließende galvanische. Oberflächenbehandlung des Halb- -.,-leiterbauelementes
ermöglicht.
8 Schutzansprüche
1 Figur
1 Figur
Hl/öa
Claims (8)
1. Halbleiterbauelement mit einem scheibenförmigen Halbleiterelement
und einem dieses umschließenden G-ehäuse mit einem
Hohlzylinder aus Isolierstoff und metallenen stirnseitigen Deckelplatten, die in ihrem mittleren an d,as Halbleiterelement
angrenzenden Bereich je eine Vertiefung aufweisen, dadurch
gekennzeichnet, daß die Deckelplatten aus einem einzigen nahtlosen Werkstück aus mit Fe-Ko-Ii-legierungen verschweißbarem
Material bestehen.
2. Halbleiterbauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Deckelplatten aus laLekelblech bestehen.
3. Halbleiterbauelement nach Anspruch 2, dacturch gekennzeichnet,
daß das lickelbleoh eine Stärke von 0,1 bis 0,5 mm, insbesondere
0,2 bis 0,3 mm hat.
4. Halbleiterbauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die. Deckelplatten an den das Halbleiterelement berührenden
Flächen silberplattiert sind.
5· Halbleiterbauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen den Deekelplatten und dem Halbleiterelement eine
Silberfolie aus duktilem Material gelagert ist.
Hl/G a
PM. 66/1027 <
6. Halbleiterbauelement nach. Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Deckelplatten an dem von dem Halbleiterelement' abgewa,ndten
Seiten silberplattiert sind.
7· Halbleiterbauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß an den Deckelplatten Kühlkörper mittels eines lotfreien Druekkontaktes angebracht sind.
8. Halbleiterbauelement nach. Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß a,uf das Halbleiterbauelement eine Oberflächenschicht
galvanisch aufgebracht ist.
Hl/Ga
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES55614U DE1968698U (de) | 1966-01-22 | 1966-01-22 | Halbleiterbauelement. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES55614U DE1968698U (de) | 1966-01-22 | 1966-01-22 | Halbleiterbauelement. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1968698U true DE1968698U (de) | 1967-09-21 |
Family
ID=33381420
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES55614U Expired DE1968698U (de) | 1966-01-22 | 1966-01-22 | Halbleiterbauelement. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1968698U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2831153A1 (de) * | 1978-06-30 | 1980-01-10 | Bbc Brown Boveri & Cie | Gehaeuse fuer halbleiter-hochleistungsbauelemente |
-
1966
- 1966-01-22 DE DES55614U patent/DE1968698U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2831153A1 (de) * | 1978-06-30 | 1980-01-10 | Bbc Brown Boveri & Cie | Gehaeuse fuer halbleiter-hochleistungsbauelemente |
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