DE196810C - - Google Patents

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DE196810C
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roller
machine
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B7/00Machines or devices designed for grinding plane surfaces on work, including polishing plane glass surfaces; Accessories therefor
    • B24B7/10Single-purpose machines or devices
    • B24B7/18Single-purpose machines or devices for grinding floorings, walls, ceilings or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

PATENTSCHRIFT
-Ju 196810-KLASSE 38 c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. März 1906 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Maschine zum Zurichten, d. h. zum Ebenen, Glätten und Polieren von Fußböden und besonders von erhöhten Flächen, wie Kegelbahnen, wobei der Arbeitswalze gleichzeitig eine auf der zu bearbeitenden Fläche kreisende und auch eine hin und her gehende Bewegung erteilt wird.
Die Maschine vereinigt in sich einen Motor,
ίο eine Arbeitswalze, welche mit einem für die Bearbeitung der Bodenfläche geeigneten Stoff bekleidet ist, eine Übertragung vom Motor auf diese Walze, wodurch dieselbe eine kreisende und auch eine hin und her gehende Bewegung erhält, eine Stellvorrichtung zum Höher- und Tieferstellen der Walze und eine Tragvorrichtung für den Motor und die Walze zur Bewegung der letzteren sowohl in der Längs- wie in der Querrichtung über die zu bearbeitende Fläche oder Bahn, welche Tragvorrichtung aus einem Fahrgestell besteht, das sich einesteils auf Schienen in der Längsrichtung der Flache oder Bahn bewegen kann,, während der Motor mit der Walze auf diesem Fahrgestell quer zur Längsbewegung des letzteren in Führungen verschoben werden
: kann. Vermöge dieser Einrichtung kann die zu bearbeitende Fläche vollkommen eben und glatt gemacht werden.
In der Zeichnung stellt Fig. 1 die Maschine in Oberansicht bei der Bearbeitung einer erhöhten Fläche, z. B. Kegelbahn, dar. Fig. 2 ist eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, in größerem Maßstabe gezeichnet. Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie X-X in Fig. 2, und Fig. 4 ist ein Schnitt nach der Linie Y-Y in Fig. 2; aus den beiden letzteren Figuren ist besonders die Vorrichtung zur Hin- und Herbewegung der Maschine zu ersehen.
α ist der Motor, welcher vorzugsweise ein Elektromotor sein kann, ohne daß dies jedoch notwendig ist; b ist die Arbeitswalze, c die Vorrichtung zur Übertragung der Bewegung vom Motor auf die Walze, d die Vorrichtung zur seitlichen Hin- und Herbewegung der Arbeitswalze, e das Fahrgestell, welches den Motor und die Arbeitswalze trägt, f eine Handhabe öder Deichsel zum Fahren des Gestells, g'das Gleis für die Querbewegung des Fahrgestells über die zu bearbeitende Fläche, h, h das Gleis, auf welchem das Gleis g in- der Längsrichtung beweglich ist, und i die zu bearbeitende erhöhte Fläche oder Bahn.
Der Elektromotor wird durch ein biegsatnes, in der Zeichnung nicht angegebenes Kabel mit elektrischer Energie aus einer beliebigen Elektrizitätsquelle gespeist; das auf
einer Grundplatte α2 befestigte Gehäuse al bildet die Lager aB für die Ankerachse α4, welche quer durch den Motor hindurchgeht.
Auf dem einen Ende dieser Ankerwelle sitzt ein Kettenrad α5, während das andere Ende der Welle eine Schnurscheibe aa trägt, wie
, aus Fig. 3 ersichtlich ist.
Die Arbeitswalze b ist auf einer Welle bl befestigt, die einesteils eine kreisende und
ίο andererseits eine hin und her gehende Bewegung in der Richtung ihrer Achse ausführen kann; diese Welle ruht in Lagern e1, die an der Unterseite des Fahrgestells e befestigt sind. Der Abstand der Arbeitswalze b von den Lagern e1 ist hinreichend groß, um eine seitliche Hin- und Herbewegung der Walze zu gestatten. Auf dem einen Ende der Achse b1 befindet sich ein Kettenrad b2, auf dem entgegengesetzten Ende eine Rolle b3 mit Rinne, wie aus Fig. 3 und 4 ersichtlich ist.
Eine Treibkette c1 überträgt die kreisende Bewegung von der Motorwelle α4 bzw. dem Kettenrad a5 auf das Kettenrad b2 der Achse bl, also auf die Arbeitswalze b (Fig. 3).
Die Vorrichtung zur Querverschiebung der
' Arbeitswalze b besteht aus einer größeren Scheibe dl und einer kleineren Scheibe d2 mit je einer Rinne im Umfang; diese Scheiben sitzen auf einer Nebenwelle d3, welche in Lagern d4 auf dem Fahrgestell e ruht (Fig. 2). Ein Riemen oder eine Treibschnur dh über- ■ trägt die Bewegung von der Scheibe αβ des Motors auf die größere Scheibe d1. Eine Scheibe de mit keilförmig abgeschrägter Fläche d1 sitzt auf einer Achse ds, die in Lagern d9 drehbar ist; diese sind auf dem Fahrgestell e so angeordnet, daß die Scheibe da in eine Ebene mit einer Scheibe d2 gebracht wird. Ein Riemen d10 verbindet die Scheiben d6 und d2. Ein bei e2 am Fahrgestell etwa in seiner Mitte drehbar befestigter Hebel d11 legt sich mit der an seinem oberen Ende befestigten Reibrolle d12 gegen die schräge Fläche d1 der Scheibe d6 und greift mit einer Reibrolle d13 an seinem unteren Ende in die Rinne der Rolle b3 auf der Arbeitswalzenachse b1 (Fig. 4). Eine am Ständer des Lagers d4 befestigte Blattfeder du drückt das obere Ende des Hebels dn gegen die Scheibe d6 (Fig. 2).
Die Keilfläche d1 der Scheibe d6 s drängt den oberen Arm des Hebels d11 entgegen dem Druck der Feder du nach außen und letztere bewegt ihn dann in entgegengesetzter Richtung wieder zurück. Auf diese Weise wird die Walze b in der einen Richtung durch die Abschrägung d1 der Scheibe d6 und in der anderen Richtung durch den Druck der Feder du, beides durch Vermittelung des Hebels dn, verschoben.
An dem Fahrgestell e befinden sich die Lager e1 für die Arbeitswalze, die Lagerung e2 für den Hebel dn, das erhöhte Gestell e3, auf dem die Grundplatte α2 des Motors befestigt ist, die Hängelager e4 für die Achsen der Laufräder e5, die Hängelager e6 für die Achsen der Scheiben e7, die Lagerböcke e8 für den Drehzapfen der Handhabe/ und der nach außen vorspringende Arm e9, durch dessen Ende die Stellschraube e10 hindurchgeführt ist (Fig. 2).
Das Gestell g für die Querbewegung der Maschine besteht aus den L-förmigen Trägern g1, welche starre Führungen für das Fahrgestell e bilden und in dem geeigneten Abstand durch die Querverbindungen g2 an den Enden gehalten werden. An der Außenseite dieser Träger gl sind nahe an den Enden die nach außen vorspringenden Lagerarme g3 für die Flanschräder g4 befestigt.
Die L-förmigen Schienen h sind zu beiden Seiten des erhöhten, zu bearbeitenden Fußbodens i parallel mit demselben befestigt und tragen das Gestell g durch die Räder g4, die auf ihnen laufen. Das Fahrgestell e wird von den Trägern gl dadurch getragen, daß die Flanschräder e 5 auf der inneren Fußleiste eines der ,Träger gl laufen, während die Scheiben e7 sich an die Innenkante der Fußleiste der gegenüberliegenden Träger anlegen und die Stellschraube e10 auf die Fußleiste aufgreift, wie in Fig. 2 gezeigt ist. Durch Höher- oder Tieferstellung dieser Schraube e10 wird der Druck, den die Arbeitswalze b gegen die zu bearbeitende Fläche i ausübt, größer oder geringer.
Bei der Bearbeitung der Fläche i mit dieser Maschine wird zweckmäßig zuerst eine grobe Bearbeitung durch eine Arbeitswalze b ausgeführt, die aus einer Reihe nebeneinander angeordneter Kreissägen besteht; danach wird eine Walze benutzt, die mit grobem Sandpapier bezogen ist, worauf eine Bekleidung der Walze mit mittlerem und danach mit feinem Sandpapier zum Abschleifen und Glätten folgt; schließlich wird eine Walze mit Filz oder Tuch benutzt, die mit einer Faserschicht und einer Poliermasse gegen die zu polierende Fläche i wirkt. Die Arbeits- Ho walze b wird von der Motorwelle aus in der schon beschriebenen Weise in schnelle Umdrehung versetzt, während gleichzeitig, wie ebenfalls schon beschrieben, die Walze b in der Richtung ihrer Achse hin und her geschoben wird. Der Arbeiter führt die Maschine, d. h. das Traggestell e mit der Querführung g auf den Längsschienen h mittels des Handgriffs / fort, und am Ende der Bahn wird das Gestell e auf dem Quergleis g etwa um die Länge der Arbeitswalze b verschoben.
Man kann aber auch, ohne das Wesen der Erfindung zu ändern, die Anordnung so treffen, daß die Arbeitswalze mit ihrer Achse parallel zur Längenachse der Bahn i liegt, also quer zur Bahn i arbeitet und verschoben wird und danach in der Längenrichtung der Bahn i weitergerückt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Maschine zum Zurichten von Fußböden, insbesondere von erhöhten Flächen, wie Kegelbahnen, bei der auf einem in der Längenrichtung der zu bearbeitenden Fläche fortbeweglichen Fahrgestell ein mittels einer Handhabe in Führungen querbewegliches, senkrecht verstellbares Traggestell mit einem Motor angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Bearbeitung der Fußbpdenfläche oder* Bahn dienende umlaufende Arbeitswelle in an sich bekannter Weise noch in eine hin und her gehende Bewegung in ihrer Achsenrichtung versetzt wird, um eine Riefenbildung auf der Arbeitsfläche zu vermeiden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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