DE196662C - - Google Patents

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DE196662C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R1/00Details of instruments or arrangements of the types included in groups G01R5/00 - G01R13/00 and G01R31/00
    • G01R1/20Modifications of basic electric elements for use in electric measuring instruments; Structural combinations of such elements with such instruments
    • G01R1/203Resistors used for electric measuring, e.g. decade resistors standards, resistors for comparators, series resistors, shunts

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 196662 ■-KLASSE 21 e. GRUPPE
Spannungsmeßbereich.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Juli 1906 ab.
In der Patentschrift 181496, Kl. 21 e, ist eine Schaltungsanordnung für elektrische Meßinstrumente mit mehr als einem Spannungsmeßbereich beschrieben, deren niedrigster in bekannter Weise in seinen Angaben mittels eines in bezug auf Widerstandswert und Temperaturkoeffizieriten passend gewählten Nebenschlußwiderstandes — eines Temperaturnebenschlusses — und eines dem dadurch entstandenen Kombinationswiderstand vorgeschalteten Widerstandes gegen Temperatureinflüsse kompensiert ist, wobei unter Beibehaltung dieses einen Nebenschlußwiderstandes für alle Meßbereiche das kennzeichnende Merkmal darin liegt, daß die Vorschaltwiderstände der höheren Spannungsmeßbereiche zu·- dem Zwecke, eine Überkompensierung von Temperatureinflüssen auf die Angaben dieser höheren Meßbereiche zu verhindern, mit passend gewählten positiven Temperaturkoeffizienten versehen werden.
Es ist klar, daß dieses Hilfsmittel auch dann eine Überkompensierung von Temperatureinflüssen auf diese höheren Meßbereiche verhindern kann, wenn die Temperaturunabhängigkeit der Angaben des niedrigsten Spannungsmeßbereiches ohne Verwendung eines Nebenschlußwiderstandes völlig oder teilweise erreicht wurde. So stellte z. B.
die Erfinderin schon im Jahre 1900 fest, daß ein Temperatureinfluß auf die Angaben elektrischer Drehspulmeßinstrumente — deren wirksames System mit Federn als Gegenkraft ausgerüstet war — bestand, der dem bisher bekannten Einfluß auf die Änderung des elekirischen Widerstandes entgegengesetzt war, und daß Einflüsse, elektrischer Art diesen sich in umgekehrter Richtung proportional der Temperatur äußernden Fehler weder verursachen noch auch nur beeinflussen konnten. Mit dieser Feststellung war die Erklärung dafür gegeben, daß sich die Angaben aller mit Federn als Gegenkraft zum wirksamen System ausgerüsteten Instrumente — auch gewisser Spannungsmesser — trotz der, auf ihr Meßsystem einwirkenden Einflüsse höherer Temperaturen nicht immer verkleinerten, sondern auch teilweise vergrößerten. Man hatte infolge dieser Beobachtung ein brauchbares Mittel in der Hand, innerhalb gewisser Grenzen den positiven Einfluß der Temperatur auf die Änderung des elektrischen Widerstandes des reinen oder mit einem Vorschaltwiderstand versehenen Meßsystems überwiegen lassen, oder bei passender Wahl dieser Widerstände und ihrer Temperaturkoeffizienten — ohne Verwendung eines Temperaturnebenschlusses — gerade ausgleichen zu können. Schaltungen dieser Art sind bekannt und solche, bei denen der eben gekennzeichnete Ausgleich für einen Spannungsmeßbereich völlig eintritt, wurden seitens der Erfinderin schon im Jahre 1902 ausgeführt. Werden nun einem derart zwecks Ausgleichs der auf seine Angaben einwirkenden negativen und positiven Temperatureinflüsse richtig bemessenen Spannungsmeßbereich Widerstände für die höheren Meßbereiche vorgeschaltet,
deren Temperaturkoeffizient — wie zur Zeit allgemein üblich — verschwindend klein" ist, so folgt daraus, daß diese höheren.· Meßbereiche überkompensiert sein müssen.'
Um dies zu verhindern,' "erhalten nach der zu schützenden Anordnung die Vorschaltwiderstände der höheren Meßbereiche passend gewählte positive Temperaturkoeffizienten/-Durch diese Maßnahme werden gleichfalls
ίο die Verwendung von besonderen Temperaturnebenschlüssen für die- weiteren Meßbereiche .und damit alle . in der Patentschrift 181496 erläuterten Nachteile vermieden, die der Verwendung von gesonderten Temperaturneben-Schlüssen für jeden Meßbereich anhaften, bzw. es werden durch diese Maßnahme dieselben Vorteile wie bei Verwendung eines einzigen Temperaturnebenschlusses erzielt. Natürlich kann auch eine Umkehrung dieser Maßnahme .·.
stattfinden derart, daß für einen höheren bzw. den höchsten Meßbereich der Ausgleich der positiven und der negativen Temperatüreinflüsse vorgenommnn wird, und daß dann den Vorschaltwiderständen der niedrigeren Meßbereiche negative Temperaturkoeffizienten von wirksamer Größe erteilt werden müssen.

Claims (1)

  1. - Patent-Anspruch:
    '_ Schaltungsanordnung für elektrische Meßinstrumente jeder Stromart, insbesondere" für Strom-, Spannungs- und Leistungsmesser, mit mehr als einem Meßbereich, dessen Temperaturabhängigkeit in bezug auf seine Angaben ohne Zuhilfenahme eines,Nebenschlußwiderstandes in bekannter Weise völlig oder teilweise beseitigt'wurde; dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschaltwiderstände der höheren Meßbereiche passend gewählte positive Temperaturkoeffizienten, oder daß umgekehrt die " Vorschaltwiderstände der niedrigeren Meßbereiche passend gewählte negative Temperaturkoeffizienten erhalten, zu dem Zwecke, eine Über- bzw. Unterkompen-. sierung-von Temperatureinflüssen auf die Angaben der zugehörigen höheren bzw. niedrigeren Meßbereiche zu verhindern und-die ohne diese Maßnahme zwecks Kompensierung von Temperatureinflüssen nötwendige. Verwendung von dem Meßsystem parallel zu schaltenden Widerstän- , " den zu vermeiden.
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