DE19634034C2 - Halter für eine Toilettenpapierrolle - Google Patents

Halter für eine Toilettenpapierrolle

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DE19634034C2 DE1996134034 DE19634034A DE19634034C2 DE 19634034 C2 DE19634034 C2 DE 19634034C2 DE 1996134034 DE1996134034 DE 1996134034 DE 19634034 A DE19634034 A DE 19634034A DE 19634034 C2 DE19634034 C2 DE 19634034C2
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    • A47K10/00Body-drying implements; Toilet paper; Holders therefor
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Description

Die Erfindung betrifft einen Halter für eine Rolle, auf der feuchtes Toilettenpapier in Form einer Bahn zur Bevorratung aufgewickelt ist.
Feuchtes Toilettenpapier wird derzeit nur in Form von gestapel­ ten Blättern, die in einem Einwegbehälter aufgenommen sind, auf den Markt gebracht.
Für trockenes Toilettenpapier in Form von Rollen sind Halter vorgesehen, die zwei Wangen umfassen, zwischen denen ein Dorn lösbar gehalten ist, der zur Aufnahme der Rolle dient. Zusätz­ lich ist ein plattenförmiges Element vorhanden, das auf der Rolle mit Federkraft aufliegt und das Abreißen des Papieres erleichtern soll. Solche Papierrollenhalter können auch eine mehr oder weniger geschlossene Form aufweisen.
In der DE 76 19 391 U1 ist ein Abgabebehälter für Feuchttücher in Rollenform beschrieben, der aus einem im wesentlichen Zylin­ derform aufweisenden geschlitzten Mantel und auf dessen Enden aufgesteckten Deckeln besteht. Die Bahn der darin aufgenommenen Rolle ist durch den Schlitz nach außen führbar und kann zum Abtrennen einzelner Tücher herausgezogen werden. Im angrenzenden Bereich des Schlitzes ist der Mantel mit einer Nut bzw. einem Steg ausgeführt, welche bei Nichtbenutzung in Eingriff zuein­ ander gebracht werden können, um im Schlitzbereich einen dichten Abschluß zu erzielen. Die Handhabung ist kompliziert, denn das Einlegen einer neuen Rolle erfordert, daß zunächst die Deckel abgenommen werden und dann die Rolle seitlich eingeführt wird, wobei der Bahnanfang gleichzeitig von der Seiter her in den Schlitz eingeschoben werden muß.
Aus der DE 295 02 923 U1 ist ein Rollenhalter für trockenes Toilettenpapier in Rollenform mit einem in einer Wand versenkt einbaubaren Gehäuse, das ein zur Anlage an der Wand dienendes Rahmenteil aufweist, an dem eine Klappe befestigt ist, die die Rolle trägt, entnehmbar. Zur Aufnahme der trockenen Papierrolle ist ein Dorn vorgesehen, der in zwei Laschen einhängbar ist.
Der US 27 38 898 ist ein Rollenhalter für trockene Toiletten­ papierrollen entnehmbar, der ein Gehäuse mit zwei Abteilen, von denen eines durch eine schwenkbar angebrachte Klappe verschließ­ bar ist, an der ein Dorn für die Papierrolle über einen Arm befestigt ist. In der nach unten weisenden Gehäusewand ist ein Durchbruch vorhanden, durch den der Anfang der Bahn der Toilet­ tenpapierrolle nach unten heraushängt. Oberhalb dieses Abteils ist ein weiteres, durch eine Klappe verschließbares Gehäuseteil angeordnet, welches zur Aufnahme eines Stapels gefalteter Tücher dient, von denen eines durch eine Öffnung in der nach oben weisenden Wand des Gehäuses herausgeführt ist.
In der DE 24 48 042 C2 ist ein Abgabebehälter für feuchte Tü­ cher, die auf einer Rolle bevorratet sind, beschrieben. Der Behälter weist oben eine größere Öffnung auf, durch welche eine feuchte Papierrolle mit ihrer Umhüllung in Form eines Folien­ schlauches oder eines Beutels einlegbar ist. Nach Öffnung der Verpackung wird ein erster Deckel aufgesetzt, der einen Schlitz, durch den die Rollenbahn hindurchgeführt wird, aufweist. Dieser Deckel deckt also die größere Öffnung ab. Diesem Deckel ist ein zweiter Deckel zugeordnet, der zum dichten Verschließen dient. Dieser ist auf den ersten Deckel aufsteckbar. Die Rolle muß bei Entnehmen eines Tuches sich in der Umhüllung drehen. Daher sind Handhabung und Befüllung dieses Abgabebehälters schwierig.
Die DE 33 07 681 C2 beschreibt eine Abgabevorrichtung für steri­ le Handtücher, mit einem Gehäuse und einem Einsatz zur Aufnahme der gestapelten Handtücher. Das Gehäuse, ist durch eine an der Unterseite angeordnete Klappe verschließbar, welche einen Rand aufweist, der nach Art einer Labyrinthdichtung in einen Spalt zwischen zwei Wänden des Gehäuses im geschlossenen Zustand eingreift.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, einen Halter für eine Rolle, auf der feuchtes Toilettenpapier in Form einer Bahn zur Bevorratung aufgewickelt ist, zu schaffen, welcher ein einfaches Abrollen und einen weitgehenden Erhalt der Feuchtigkeit gewähr­ leistet, sowie einen Einsatz im Zusammenhang mit einem bestehen­ den Halter für trockenes Toilettenpapier ermöglicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Halter gelöst, der ein Gehäuse mit einem Aufnahmeraum für die Aufnahme der Rolle umfaßt. Dabei ist das Gehäuse mit einer Öffnung für die Einführung der Rolle versehen. Die Öffnung ist von einem Rand bis auf eine Austrittsfläche umfaßt, auf welcher die Bahn nach außen herausführbar ist. Er umfaßt ferner einen Deckel, der am Gehäuse um eine Schwenkachse schwenkbar angeordnet ist und die Öffnung und den diesen begrenzenden Rand sowie die Austritts­ fläche mit einer Deckfläche abdeckt, wobei zwischen der Aus­ trittsfläche und der Deckfläche der Austritt für die Bahn ge­ bildet ist. Ferner umfaßt der Halter einen Dorn, der zur dreh­ baren Aufnahme der Rolle dient. Das Gehäuse bildet zusammen mit dem Deckel einen abgeschlossenen Raum. Zwischen dem Rand des Gehäuses und dem diesen abdeckenden Abschnitt des Deckels sind Dichtmittel angeordnet. Ferner ist der Dorn mittels einer Halte­ lasche am Deckel befestigt und mit diesem verschwenkbar. Er weist eine durchgehende Längsbohrung auf, die auch durch die Haltelasche hindurchgeführt ist, zu der korrespondierend in den Seitenwänden des Gehäuses Durchbrüche vorhanden sind, wobei zwischen den Endflächen des Dornes bzw. der Haltelasche und den diesen gegenüberliegenden Innenflächen der Seitenwände des Ge­ häuses ein enger Spalt vorgesehen ist.
Durch die geschlossene Bauweise wird erreicht, daß der Feuchtig­ keitsgrad der Tücher weitestgehend erhalten bleibt. Dadurch, daß der Dorn für die Aufnahme der Rolle an der Innenfläche des Dec­ kels versetzt zur Schwenkachse des Deckels angebracht ist, ist gewährleistet, daß die Dichtmittel stets in Eingriff verbleiben, da das Gewicht der Rolle den Deckel in die geschlossene Position zieht. Somit bleiben die Dichtmittel zwischen Deckel und Rand des Gehäuses wirksam. Die Durchbrüche in Verbindung mit der Längsbohrung im Dorn dienen dazu, die Einheit auf einen üblichen Dorn zur Aufnahme von Trockenpapier bei einem gewöhnlichen Pa­ pierhalter aufsetzen zu können, so daß keine separate Befesti­ gung an einer Wand erforderlich wird. Ein bestehender Halter kann also zur Anbringung des Halters für feuchte Papiertücher genutzt werden.
Für das Aufstecken einer neuen Rolle wird der Dorn unmittelbar durch Hochklappen des Deckels zugänglich, nachdem die Einheit von der üblichen Halterung für Trockenpapier gelöst wurde. Er verschwenkt in eine Stellung, bei der der Dorn außerhalb des Aufnahmeraumes für die Rolle liegt, so daß eine leere Wickelhül­ se einfach entnehmbar ist und darüber hinaus eine neue Rolle in einfacher Weise auf den Dorn aufschiebbar ist. Nach Einschwenken des Deckels ist ferner die Rolle auch seitlich auf dem Dorn geführt. Ihre Bewegung in Längsrichtung des Dornes ist einer­ seits durch die Haltelasche und andererseits durch Anlaufen gegen eine Innenfläche einer Gehäusewand begrenzt. Zwischen der Deckfläche des Deckels und der Austrittsfläche des Gehäuses ist nur ein Spalt in einer Größe vorhanden, der den ungehinderten Austritt einer Bahn erlaubt. Dabei kann auch eine Gestaltung derart getroffen sein, daß ein Reibschluß zur Bahn gegeben ist.
Durch das Herausklappen des Dornes zusammen mit dem Deckel wird auch der Innenraum des Gehäuses in einfacher Weise zugänglich, um beispielsweise eine Reinigung vorzunehmen. Eine Reinigung ist von Zeit zu Zeit angezeigt, um beispielsweise die Bildung von Bakterien oder das Ansammeln von Schmutz zu vermeiden. Die Bau­ teile sind so gewählt, daß eine Herstellung aus Kunststoff im Wege des Spritzgiessens möglich ist.
In Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß das Dicht­ mittel in Form einer Labyrinthdichtung gestaltet ist. In Kon­ kretisierung dieser Labyrinthdichtung ist der Rand des Gehäuses mit einer Nut versehen, in welche der Deckel mit einem ersten Steg eingreift. Alternativ oder zusätzlich kann ein zweiter Steg am Deckel angeordnet sein, der in die Öffnung des Gehäuses vor­ steht und mit einem geringen Spalt parallel zum Rand verläuft. Die Rückwand und der Boden des Gehäuses können eben ausgebildet sein, so daß die Anbringung entweder an einer Wand oder die Verwendung als Standbehälter möglich ist.
Um zu ermöglichen, daß zum Abrollen der Bahn diese praktisch in dem im wesentlichen abgeschlossenen Raum, der zwischen Gehäuse und Deckel gebildet ist, verbleiben kann und trotzdem ein leich­ tes Herausziehen der Bahn möglich ist, sind das Gehäuse und der Deckel in dem Abschnitt, in dem sich der Austrittsspalt für die Bahn zwischen beiden befindet, mit korrespondierenden Griff­ ausnehmungen versehen. Diese sind so gestaltet, daß die Bahn mit zwei Fingern ergriffen werden kann. Somit ist gewährleistet, daß nur geringe Flächenteile der Bahn der freien Umgebungsluft aus­ gesetzt sind und nur für diesen Abschnitt die Gefahr des Trock­ nens gegeben ist.
Die Erfindung ist anhand eines Ausführungbeispiels, das in der Zeichnung dargestellt ist, näher erläutert.
Es zeigt
Fig. 1, den Halter bei geöffnetem Deckel in perspektivischer Ansicht,
Fig. 2, den Halter bei geschlossenem Deckel in perspektivi­ scher Ansicht und
Fig. 3, den Halter in geschlossener Position des Deckels mit einer herausgeführten Bahn.
Der Halter gemäß Fig. 1 bis 3 umfaßt ein Gehäuse 1, das einen ebenen Boden 2 aufweist. Von dem Boden stehen zwei Seitenwände 3, 4 nach oben ab, die mit Abstand zu einander angeordnet sind. Zwischen diesen und dem Boden 2 ist die Rückwand 6 zum rückwär­ tigen Abschluß und die Vorderwand 5 zum vorderen Abschluß an­ gebracht. Zwischen den Seitenwänden 3, 4, der Vorderwand 5, der Rückwand 6 und dem Boden 2 ist ein Aufnahmeraum 7 für eine Rol­ le, auf der feuchtes Toilettenpapier aufgewickelt ist, ausge­ bildet. Es ist erkennbar, daß die Vorderwand 5 in der Höhe ge­ ringer ausgebildet ist als die Rückwand 6 und vorgezogen ist. Die Seitenwände 3, 4 und die Rückwand 6 sind mit einem Rand 9 versehen, in dem eine Nut 11 angeordnet ist. Die obere Kante der Vorderwand 5 ist mit einer Austrittsfläche 10 versehen und in dieser ist eine Einbuchtung vorhanden, die eine Ausnehmung 17 darstellt. Im Bereich des Randes 9, der der Rückwand 6 zugeord­ net ist, ist ein Scharnier 13 vorhanden, über welches ein Deckel 12 an das Gehäuse 1 schwenkbar angeschlossen ist. An dem der Rückwand 6 abgewandten Ende ist der Deckel 12 auf seiner Innen­ fläche mit einer Deckfläche 16 versehen, die von einer Ausneh­ mung 18 unterbrochen ist, welche zur Ausnehmung 17 in der Vor­ derwand 5 des Gehäuse 1 korrespondierend angeordnet ist. Die Deckfläche 16 ist im Abstand zur Austrittsfläche 10 gehalten, so daß ein Austrittsspalt zwischen beiden gebildet ist. Von der Innenfläche des Deckels 12 steht eine Haltelasche 19 vor, die einen Dorn 20 trägt, dessen Achse parallel zur Schanierachse des Schaniers 13 verläuft. Durch den Dorn 20 verläuft zwischen des­ sen Endfläche 24 und der Endfläche 25, die durch die Fläche der Haltelasche 19 gebildet wird, eine Längsbohrung 21. Der Dorn 20 ist somit mit dem Deckel 12 ein- und ausschwenkbar, so daß die Rolle mit dem feuchten Toilettenpapier auf den Dorn 20 aufge­ steckt werden kann und in den Aufnahmeraum 7 durch Schließen des Deckels 12, d. h. durch Annähern dessen Innenfläche an den Rand 9 des Gehäuse 1 eingeführt werden kann.
Der Deckel 12 ist korrespondierend zu der Nut 11 im Rand 9 mit einem ersten Steg 14 versehen, der beim Schließen des Deckels 12 in Eingriff zur Nut 11 gebracht wird, so daß eine Labyrinth­ dichtung gebildet ist. Ferner weist der Deckel 12 parallel zum ersten Steg 14 verlaufend einen zweiten Steg 15 auf. Dieser ist so angeordnet, daß er in den Innenraum 7 über den Rand 9 nach innen vorsteht. Dabei ist der zweite Steg 15 zu den Innenflächen der beiden Seitenwände 3, 4 bzw. der Rückwand 6 so angeordnet, daß er mit einem geringen Spalt parallel dazu verläuft. Da der Dorn 20 exzentrisch zum Scharnier 13 angeordnet ist, ergibt sich ein Selbstschließeffekt, wenn eine Rolle auf den Dorn 20 aufge­ schoben ist. Damit wird der Deckel 12 im Verhältnis zum Gehäuse 1 geschlossen gehalten, so daß die Verdunstung der Feuchtigkeit der feuchten Toilettentücher auf ein geringes Maß reduziert wird.
Durch die ebene Ausbildung der Rückwand 6 kann der Halter an einer Wand befestigt werden. Er kann aber auch auf einer Fläche mit seinem ebenen Boden 2 aufstehen. Darüber hinaus ist auch eine weitere Montagemöglichkeit dadurch gegeben, daß in beiden Seitenwände 3, 4 korrespondierend zu der Längsbohrung 21 im Dorn 20, die auch die Haltelasche 19 durchdringt, zwei Durchbrüche 22, 23 vorhanden sind, die größenmäßig derart ausgebildet sind, daß die Endflächen 24, 25 noch durch die Seitenwände 3, 4 abge­ deckt werden, und zwar dergestalt, daß sich zwischen diesen und den entsprechenden Innenflächen der Seitenwände 3, 4 ein nur geringer Spalt ergibt, um ebenfalls das Entweichen von Feuchtig­ keit auf ein Mindestmaß zu beschränken. Die Durchbrüche 22, 23 in Verbindung mit der Längsbohrung 21 im Dorn 20 dienen dazu, die Einheit auf einen üblichen Dorn zur Aufnahme von Trocken­ papier bei einem gewöhnlichen Papierhalter aufsetzen zu können, so daß keine separate Befestigung an einer Wand erforderlich wird. Ein bestehender Halter kann also zur Anbringung des Hal­ ters für feuchte Papiertücher genutzt werden.
Fig. 2 zeigt die geschlossene Stellung des Deckels 12 gegenüber dem Gehäuse 1. Es ist ferner erkennbar, daß die beiden Ausneh­ mungen 17, 18 von Gehäuse 1 und Deckel 12 zueinander passen. Das auf einer Rolle im Aufnahmeraum 7 bevorratete Toilettenpapier braucht mit seiner Bahn nur so weit geführt zu werden, daß ein kleiner Abschnitt in den Freiraum, der durch die beiden Aus­ nehmungen 17, 18 gebildet wird, reicht. Es ergibt sich somit eine Griffmulde, in die mit zwei Fingern eingegriffen werden kann, um eine Bahn zu erfassen.
Aus Fig. 3 ist der geschlossene Halter 1 erkennbar, wobei die Bahn 26 bereits von einer Hand ergriffen und um ein bestimmtes Maß herausgezogen worden ist.

Claims (5)

1. Halter für eine Rolle, auf der feuchtes Toilettenpapier in Form einer Bahn (26) zur Bevorratung aufgewickelt ist, umfassend
ein Gehäuse (1) mit einem Aufnahmeraum (7) für die Rolle, mit einer Öffnung (8) für die Einführung der Rolle, welches einen die Öffnung bis auf eine den Austritt für die Bahn begrenzende Austrittsfläche (10) freilassenden Rand (9) aufweist,
einen Deckel (12), der am Gehäuse (1) um eine Schwenkachse schwenkbar angeordnet ist und die Öffnung (8) und den diese begrenzenden Rand (9) sowie die Austrittsfläche (10) mit einer Deckfläche (16) abdeckt, wobei zwischen letzteren der Austritt für die Bahn (26) gebildet ist, und
einen Dorn (20), der zur drehbaren Aufnahme der Rolle dient,
wobei das Gehäuse (1) mit dem Deckel (12) einen abgeschlos­ senen Raum bildet und zwischen dem Rand (9) des Gehäuses (1) und dem diesen abdeckenden Abschnitt des Deckels (12) Dichtmittel (14, 15, 16, 11) angeordnet sind, wobei ferner der Dorn (20) mittels einer Haltelasche (19) am Deckel (12) befestigt und mit dem Deckel (12) verschwenkbar ist, sowie eine durchgehende Längsbohrung (21) aufweist, die auch durch die Haltelasche (19) hindurchgeführt ist,
und wobei die beiden Seitenwände (3, 4) des Gehäuses zu der Längsbohrung (21) korrespondierende Durchbrüche (22, 23) aufweisen und zwischen den Endflächen (24, 25) des Dornes (20) bzw. der Haltelasche (19) und den gegenüberliegenden Innenflächen der Seitenwände (3, 4) des Gehäuses (1) ein enger Spalt vorgesehen ist.
2. Halter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Dichtmittel (14, 15, 11) in Form einer Labyrintdichtung vorgesehen sind.
3. Halter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rand (9) des Gehäuses (1) mit einer Nut (11) verse­ hen ist, in welche der Deckel (12) mit einem ersten Steg (14) eingreift.
4. Halter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweiter Steg (15) am Deckel (12) angeordnet ist, der in die Öffnung (8) des Gehäuses (1) vorsteht und mit einem geringen Spalt parallel zum Rand (9) verläuft.
5. Halter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1) und der Deckel (12) in dem Abschnitt, in dem sich der Austrittsspalt für die Bahn (26) zwischen beiden befindet, mit korrespondierenden Ausnehmungen (17, 18) versehen sind, die eine Griffmulde zum Ergreifen der Bahn (26) bilden.
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