DE19613945C2 - Wiederverwendbarkeitssperre für einen Behälter für die Tintenversorgung - Google Patents
Wiederverwendbarkeitssperre für einen Behälter für die TintenversorgungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Wiederverwendbarkeitssperre für einen Behälter
für die Tintenversorgung eines Tintendruckkopfes.
Derartige Tintendruckköpfe werden sowohl in den üblichen Bürodruckern
als auch in kleinen schnellen Druckern eingesetzt. Letztere sind Bestand
teil von modernen Maschinen zum Drucken von Adressen oder zur Pro
duktbeschriftung und zukünftig auch zum Frankieren von Postgut.
Für die Druckköpfe soll die Funktion so gewährleistet sein, daß möglichst
keine Druckpunktausfälle auftreten. Das ist nicht nur wegen der Druck
bildqualität im allgemeinen von Bedeutung, sondern insbesondere für
sicherheitstechnisch relevante Druckbilddaten, wie Wert, Datum und Ma
schinennummer bei Frankierabdruck, wichtig. Um Druckpunktausfälle und
Beschädigungen des Druckkopfes zu verhindern, ist unter anderem eine
möglichst blasenfreie Versorgung des Tintendruckkopfes mit der für die
sen zugelassenen Tinte unbedingt zu gewährleisten.
Es ist üblich, siehe DE 27 09 730 C2, die Tintenverbindungsleitung vom
Tintendruckkopf zum Behälter für die Tintenversorgung, auch Frischtinten
behälter, über eine Hohlnadel an den Behälter anzudocken, wobei dieser
mit einem gummielastischen Verschluß versehen ist, der von der Hohlna
del durchstoßen wird. Damit werden sowohl ein Lufteintritt in die Tinten
versorgungsleitung als auch ein ungewollter Tintenaustritt aus dem Be
hälter vermieden. Es ist bei diesem Andockprinzip aber möglich, daß
durch nichtautorisierte Personen der teilweise oder ganz entleerte Behälter
mit irgendeiner Tinte wieder aufgefüllt und in den Drucker eingesetzt wird.
Das kann zu Ausfällen oder sogar zu Beschädigungen des Tintendruck
kopfes führen.
Es ist weiterhin ein Tintenvorratsbehälter für Tintendruckeinrichtungen mit
einer Einrichtung gegen unberechtigtes Wiederfüllen bekannt, vergleiche
WO 90/00976, die im wesentlichen aus einem magnetischen Kontakt
element oder aus einem im Zuführungsbereich des Tintenvorratsbehälters
angeordneten Rückschlagventil besteht.
Der Tintenvorratsbehälter weist einen wannenartigen Stützkörper auf, der
mit einer elastischen Blasenfolie abgedeckt und der mit einer Entnahme
öffnung mit darin angeordnetem Dichtelement versehen ist. Beim Ein
setzen des Tintenvorratsbehälters in eine zugeordnete Aufnahmevorrich
tung wird das Dichtelement von einer Hohlnadel durchstoßen, die über
eine Leitung mit einem Tintendruckkopf verbunden ist. Die Tintenflüssig
keit befindet sich in dem Hohlraum zwischen dem Stützkörper und der
Blasenfolie, wobei letztere durch den Luftdruck auf dem Flüssigkeits
spiegel aufliegt.
Bei der ersten Lösung sind in den Boden des Stützkörpers zwei Kontakt
stifte eingelassen, von denen einer mit einer Kontaktfeder versehen ist, die
bis in den Bereich über den anderen Kontaktstift ragt, der wiederum mit
einem Magneten versehen ist. Beide Kontaktstifte sind nach außen mit
einer Steuereinrichtung verbunden. Bei Tintenende werden beide Kontakt
stifte durch die Kontaktfeder miteinander verbunden, die dann durch den
Magneten in dieser Lage gehalten wird. Die Auslösung des Kurz
schlusses soll durch die Blasenfolie erfolgen, die bei Tintenende auf der
Kontaktfeder aufliegt.
Die praktische Funktionsfähigkeit ist zu bezweifeln, wenn man berück
sichtigt, daß derartige Blasenfolien bei einer üblichen Dicke von 50 µm so
gut wie gewichtslos sind. Die Kontaktfeder müßte demzufolge bereits auf
geringste Kräfte ansprechen. Das würde dann auch bei Erschütterungen
des Druckers passieren und schon zu Ausfällen während des normalen
Druckbetriebes führen können. Darüber hinaus muß die Tinte weitgehend
nichtleitend sein, damit im offenen Zustand zwischen den Kontaktstiften
keine elektrische Verbindung besteht.
Ein unberechtigtes Wiederfüllen des Tintenvorratsbehälters wird durch die
se Lösung nicht verhindert, da einerseits der Tintenvorratsbehälter vor Tin
tenende herausgenommen und über das Dichtelement mittels einer Hohl
nadel nachgefüllt werden kann und andererseits in der Schrift selbst ein
weiterer Umgehungsweg mittels eines starken äußeren entgegen
gesetzten Magnetfeldes genannt ist.
Bei der zweiten Lösung, die nach dem Prinzip des Einwegventils arbeitet,
wird im ausgelösten Zustand nur eine Strömungsrichtung ermöglicht. Die
Auslösung der Ventilwirkung erfolgt beim erstmaligen Einsetzen des
Tintenvorratsbehälters in die Aufnahmevorrichtung. Dabei wird durch die
Hohlnadel ein elastisches Verschlußelement unumkehrbar über ein Rast
element gedrückt. In dieser Lage wird die innere Zugangsöffnung zum Tin
tenvorratsbehälter nach Art eines Flatterventils abgedeckt. Das Verschluß
element besteht aus einer elastischen Membran oder einer Stahlkugel. Bei
Anlegen eines entsprechend starken Magnetfeldes kann die Stahlkugel so
weit zurückgehalten werden, daß die Rückschlagventilwirkung aufgehoben
und ein Wiederbefüllen möglich ist.
Die Hohlnadel kann in allen Fällen beliebig oft gezogen und wieder
gesteckt werden und Tinte kann dem Tintenvorratsbehälter entnommen
werden, solange noch welche in diesem vorhanden ist.
Schließlich ist noch eine Tintendruckeinrichtung bekannt, bei der gleich
falls ein Gummistöpsel in einer Öffnung eines Tintenbehälters angeordnet
ist und beim Andocken von einer Hohlnadel durchstoßen wird, vergleiche
JP 080 20 114 A.
Eine im Steckbereich der Hohlnadel befindliche und von dieser betätigte
Abdeckvorrichtung dient dazu, einen ungewollten Tintenaustritt zu verhin
dern, wenn die Hohlnadel gezogen wird. Wird die Hohlnadel wieder ge
steckt, dann wird die Abdeckvorrichtung so weit verschoben beziehungs
weise geschwenkt, daß Tinte in den Steckbereich nachfließen kann. Das
ist beliebig oft wiederholbar. Der Tintenbehälter ist ohne jede Einschrän
kung wiederbefüllbar.
Zweck der Erfindung ist eine Erhöhung der Funktionssicherheit.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, unter Beibehaltung der ein
gangs beschriebenen Andockung des Behälters eine Wiederverwendbar
keitssperre zu entwickeln, die nur den Einsatz von vom Hersteller des
Druckers vorgeschriebenen neuen Frischtintenbehältern zuläßt. Der Ein
satz von bereits einmal im Betrieb genommenen und wieder nachgefüllten
Behältern ist zu unterbinden.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gemäß den Patentansprüchen
gelöst.
Indem mittels der Hohlnadel für die Tintenandockung eine Abdeck
vorrichtung unumkehrbar auslösbar ist, wird erreicht, daß für einen einmal
angedockten Frischtintenbehälter nach dem Ziehen der Hohlnadel zwar
ein erneutes Stecken derselben möglich ist, aber Tinte nicht mehr ab
fließen kann. Das ist unabhängig davon, wieviel Tinte noch im Behälter ist.
Ein einmal abgedeckter und erneut angedockter Frischtintenbehälter ist
demzufolge nicht mehr für die Tintenversorgung einsetzbar, sondern wenn
überhaupt, nur noch für die Tintenentsorgung als Alttintenbehälter.
Die Erfindung wird nachstehend am Ausführungsbeispiel näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines Behälters,
Fig. 2 Details zur Abdeckvorrichtung im Schnitt nach Fig. 1,
Fig. 3 einen Längsschnitt durch die Abdeckvorrichtung
- a) mit gesteckter Hohlnadel vor Erreichen des Sicherungshebels,
- b) bei gesteckter Hohlnadel, entsichert,
- c) bei teilweise gezogener Hohlnadel,
- d) bei ganz gezogener Hohlnadel.
Zur Vereinfachung und zum besseren Verständnis sind die Zeichnungen
teilweise schematisiert ausgeführt.
Gemäß Fig. 1 weist ein Behälter 1 für die Tintenversorgung in seinem
Boden 14 eine muldenförmige Vertiefung 141 auf, in der eine Abdeck
vorrichtung 2 für den Steckbereich einer Hohlnadel 4, siehe auch Fig. 2,
angeordnet ist. Die Abdeckvorrichtung 2 ist auf zwei am Boden 14 der
Vertiefung 141 angeformten Stegen 142 verschiebbar angeordnet.
Die Stege 142 sind mit Zapfen 1421 versehen, an denen die Abdeck
vorrichtung 2 mittels Rasthaken 211 arretierbar ist. Eine Druckfeder 6 ist
zwischen der Rückwand 13 des Behälters 1 beziehungsweise der Vertie
fung 141 und dem hinteren Teil der Abdeckvorrichtung 2 eingespannt.
Dem vorderen Teil der Abdeckvorrichtung 2 gegenüber ist in der Front
wand 11 des Behälters 1 beziehungsweise der muldenförmigen Vertiefung
141 ein flanschfömiger Hals 1122 mit einem Dichtungsring 1123 ange
ordnet.
Gemäß Fig. 2 besteht die Abdeckvorrichtung 2 aus einer Hülse 21 und aus
einer in der Hülse 21 angeordneten Wippe 22. Die Hülse 21 weist an
ihrem Mantel zwei zu diesem parallel liegende Rasthaken 211 auf, die
über eine Schulter 2112 an der Hülse 21 befestigt sind. Die Schulter 2112
dient außerdem als Anschlag für die Druckfeder 6. Das Ende der Rast
haken 211 ist keilförmig verdickt und abgesetzt ausgebildet. Damit wird er
reicht, daß die Rasthaken 211 einerseits in Richtung Frontwand 11 an den
Zapfen 1421 vorbei gleiten können, andererseits nach Passieren der
Zapfen 1421 hinter denselben festhaken und so die Hülse 21 arretieren.
Die Hülse 21 umschließt einen Stutzen 112, der an der Innenseite der
Frontwand 11 des Behälters 1 angeformt ist. Unmittelbar an der Front
wand 11 weist der Stutzen 112 einen Hals 1122 auf, der der Öffnung der
Hülse 21 angepaßt ist und auf dem der gummielastische Dichtungsring
1123 sitzt. Wenn die Hülse 21 zur Frontwand 11 hin verschoben wird, wird
die Hülsenöffnung durch den Hals 1122 und den Dichtungsring abge
dichtet. Auf der Außenseite der Frontwand 11 ist als Fortsetzung des
Stutzens 112 ein Trichter 113 vorgesehen. Der Trichter 113 weist eine ke
gelförmige Bohrung 111 auf, die als gerade Bohrung in dem Stutzen 112
fortgesetzt ist. In die Bohrung 111 ist ein gummielatischer Verschluß 3
eingepaßt, der von der gesteckten Hohlnadel 4 durchdrungen wird. Die
Hohlnadel 4 besitzt an ihrem vorderen Ende eine Tintenöffnung 41, durch
die die Tinte aus dem Behälter 1 in die Hohlnadel 4 und weiter in die
Tintenverbindungsleitung 5 zum Tintendruckkopf gelangt. Die kegel
förmige Bohrung 111 im Trichter 113 sichert, daß die Hohlnadel 4 zwangs
weise in den Stutzen 112 gelangt.
In Fig. 3 ist das Zusammenspiel zwischen Hohlnadel 4 und Abdeckvor
richtung 2, insbesondere der Wirkungszusammenhang zwischen Hohl
nadel 4 und Wippe 22, dargestellt.
Gemäß Fig. 3a ist die Wippe 22 als zweiarmiger Hebel ausgeführt. Die
Wippe 22 weist einen ersten Hebelarm 221 auf, der an seinem Ende 2213
walzenförmig gestaltet ist, der im mittleren Bereich mit einer ballig geform
ten Nase 2211 versehen ist, die einerseits in einen fingerartigen Fortsatz
2212 ausläuft und andererseits mit einer Kante 22111 abbricht. Der erste
Hebelarm 221 hat die Funktion eines Sicherungshebels. Der zweite Hebel
arm 222 der Wippe 22 ist an seinem Ende 2221 ballig gestaltet. Die Wippe
22 ist mit ihrer Achse 223 in einer Längsnut 213 in der Hülse 21 gelagert,
die zur Hülsenöffnung hin offen ist. Die Hülse 21 ist an ihrem Boden mit
einer Ausnehmung 212 zur Aufnahme des walzenförmigen Endes 2213
des ersten Hebelarms 221 versehen.
Die Montage der Wippe 22 in der Hülse 21 ist denkbar einfach. Die Wippe
22 wird mit ihrer Achse 223 in die Längsnut 213 eingeschoben und nach
innen fallengelassen, bis das Ende 2213 in der angepaßten Ausnehmung
212 liegt.
Die Montage der Abdeckvorrichtung 2 ist analog einfach. Die Hülse 21
wird auf den Stutzen 112 so weit aufgeschoben, bis die Nase 2211 mit
ihrer Kante 22111 auf den Anschlag 11211 trifft und an diesem festhakt.
Der Anschlag 11211 ist als Quersteg in einem Längsschlitz 11212 des
Stutzens 112 angeordnet. Die Wippe 22 taucht teilweise in den Längs
schlitz 11212 ein.
Die Druckfeder 6 wird einerseits auf das Ende der Hülse 21 geschoben bis
zum Anschlag an der Schulter 2112 der Rasthaken 211 und andererseits
in nicht näher gezeigter Weise an der Rückwand 13 des Behälters 1 arre
tiert. Die Kraftübertragung von der Druckfeder 6 zum Stutzen 112 erfolgt
über die Schultern 2112 auf den Hülsenkörper 21, von diesem über das
Ende der Längsnut 213 auf die Achse 223, von dieser über den ersten
Hebelarm 221 auf die Kante 22111 der Nase 2211 und schließlich von der
Kante 22111 auf den Anschlag 11211 am Schaft 1121 des Stutzens 112.
In dieser ersten Arretierungslage der Abdeckeinrichtung 2 umschließt die
Hülse 21 den Stutzen 112 mit Abstand zu dessen Hals 1122, so daß Tinte
aus dem Behälter 1 über die Hülsenöffnung in die Hülse 21 und von dieser
über den Längsschlitz 11212 sowie eine weitere gegenüberliegende
Tinteneinlaßöffnung 11213 in den Stutzen 112 gelangt.
Wird die Hohlnadel 4 durch den gummielastischen Verschluß 3 im Trichter
113 in den Stutzen 112 gedrückt, so kann Tinte aus dem Stutzen 112
durch die Öffnung 41 in die Hohlnadel 4 fließen. Beim Einführen der Hohl
nadel 4 in den Stutzen 112 trifft erstere auf den balligen Teil der Nase
2211 des Hebelarms 221. Die Nase 2211 wird durch die Hohlnadel 4 am
Anschlag 11211 vorbei nach oben gedrückt und bleibt kraftschlüssig mit
dem balligen Teil 2211, 2221 beider Hebelarme 221, 222 auf der Hohl
nadel 4 liegen, vergleiche Fig. 3b.
Wird gemäß Fig. 3c die Hohlnadel 4 aus den Stutzen 112 gezogen, so
wird der zweite Hebelarm 222 nicht mehr abgestützt und schwenkt durch
den Längsschlitz 11212 in den Stutzen 112 hinein, wodurch die Nase
2211 des ersten Hebelarms 221 über den Anschlag 11211 gleitet.
Entsprechend Fig. 3d wird die Hülse 21 durch die Druckfeder 6 mit ihrer
Öffnung auf den Dichtungsring 1123 und den Hals 1122 des Stutzens 112
geschoben und damit durch die Verrastung der Spitzen 2111 der
Rasthaken 211 hinter die Zapfen 1421 der Stege 142 unumkehrbar und
hermetisch verschlossen. Die Abdeckvorrichtung 2 hat damit die zweite
Raststellung eingenommen.
Die Wippe 22 liegt hierbei einerseits mit dem fingerförmigen Fortsatz 2212
des ersten Hebelarms 221 auf dem Anschlag 11211 auf und wird anderer
seits mit dem walzenförmigen Ende 2213 des ersten Hebelarmes 221 in
der Ausnehmung 212 im Boden der Hülse 21 gehalten. In dieser Stellung
befinden sich beide Hebelarme 221, 222 außerhalb des Innenraumes des
Stutzens 112. Bei Wiedereinführen der Hohlnadel 4 ist eine Wirkungs
verbindung mit der Wippe 22 nicht mehr möglich. Da der Tintendruckkopf
gegen ein Vakuum arbeiten müßte, kann nicht einmal mehr die Resttinte
aus den Stutzen 112 verbraucht werden.
1
Behälter, Frischtintenbehälter
11
Frontwand des Behälters
1
111
Bohrung in der Frontwand
11
112
Stutzen an der Frontwand
11
1121
Schaft des Stutzens
112
11211
Anschlag am Schaft
1121
11212
Längsschlitz im Stutzen
112
11213
Tinteneinlaßöffnung
1122
Hals des Stutzens
112
1123
Dichtungsring
113
Trichter an der Frontwand
11
12
Seitenwände des Behälters
1
13
Rückwand des Behälters
1
14
Boden des Behälters
1
141
muldenförmige Vertiefung im Boden
14
142
Stege am Boden
14
1421
Zapfen an den Stegen
142
2
Abdeckvorrichtung
21
Hülse
211
Rasthaken an der Hülse
21
2111
Spitze des Rasthakens
211
2112
Schulter des Rasthakens
211
212
Ausnehmung im Boden der Hülse
21
213
Längsnut in der Hülse
21
22
Wippe
221
erster Hebelarm der Wippe
22
, Sicherungshebel
2211
Nase am ersten Hebelarm
221
22111
Kante an der Nase
2211
2212
fingerförmiger Fortsatz am ersten Hebelarm
221
2213
Ende des ersten Hebelarms
221
222
zweiter Hebelarm der Wippe
22
2221
Ende des zweiten Hebelarms
222
223
Achse der Wippe
22
3
gummielastischer Verschluß
4
Hohlnadel
41
Tintenöffnung in der Hohlnadel
4
5
Tintenverbindungsleitung
6
Druckfeder
Claims (5)
1. Wiederverwendbarkeitssperre für einen Behälter für die Tintenversor
gung eines Tintendruckkopfes, bei dem die Tintenverbindungsleitung vom
Tintendruckkopf an den Behälter mittels einer Hohlnadel durch einen gum
mielastischen Verschluß angedockt ist und die Auslösung der Wiederver
wendbarkeitssperre durch die Hohlnadel erfolgt,
dadurch gekennzeichnet,
daß innerhalb des Behälters (1) eine in beide Tintenflußrichtungen herme
tisch schließende Abdeckvorrichtung (2) für den Steckbereich der Hohlna
del (4) vorgesehen ist, die mittels der erstmals gesteckten Hohlnadel (4)
unumkehrbar sensibilisiert und die mittels der erstmals gezogenen Hohlna
del (4) unumkehrbar ausgelöst ist.
2. Wiederverwendbarkeitssperre nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Abdeckvorrichtung (2) im wesentlichen aus einer axial federnd verschiebbaren und arretierbaren Hülse (21) und einer innerhalb der Hülse (21) drehbeweglich, federnd gelagerten Wippe (22) besteht, und
daß innen an der Frontwand (11) des Behälters (1) ein Stutzen (112) an geformt ist, der von der Hülse (21) umgeben ist.
daß die Abdeckvorrichtung (2) im wesentlichen aus einer axial federnd verschiebbaren und arretierbaren Hülse (21) und einer innerhalb der Hülse (21) drehbeweglich, federnd gelagerten Wippe (22) besteht, und
daß innen an der Frontwand (11) des Behälters (1) ein Stutzen (112) an geformt ist, der von der Hülse (21) umgeben ist.
3. Wiederverwendbarkeitssperre nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Stutzen (112) einen Schaft (1121) und einen Hals (1122) aufweist,
daß die Hohlnadel (49) in dem Schaft (1121) geführt ist,
daß die Hülse (21) um den Schaft (1121) längs verschiebbar und in zwei Stellungen arretierbar angeordnet ist,
daß an dem Schaft (1121) ein Anschlag für die Wippe (22) vorgesehen ist und daß der Hals (1122) der Öffnung der Hülse (21) angepaßt und mit einem gummielastischen Dichtungsring (1123) versehen ist.
daß der Stutzen (112) einen Schaft (1121) und einen Hals (1122) aufweist,
daß die Hohlnadel (49) in dem Schaft (1121) geführt ist,
daß die Hülse (21) um den Schaft (1121) längs verschiebbar und in zwei Stellungen arretierbar angeordnet ist,
daß an dem Schaft (1121) ein Anschlag für die Wippe (22) vorgesehen ist und daß der Hals (1122) der Öffnung der Hülse (21) angepaßt und mit einem gummielastischen Dichtungsring (1123) versehen ist.
4. Wiederverwendbarkeitssperre nach Anspruch 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß am Außenmantel der Hülse (21) federnde Rasthaken (211) ange bracht sind, die auf zugeordneten Stegen (142) verschiebbar aufliegen, die an dem Boden (14) des Behälters (1) angeformt und mit Zapfen (1421) zur Arretierung der Rasthaken (211) versehen sind,
daß zwischen der Hülse (21) und der Rückwand (13) des Behälters (1) eine Druckfeder (6) eingespannt ist,
daß die Wippe (22) als um eine Achse (223) drehbeweglich gelagerter zweiarmiger Hebel ausgebildet ist,
dessen in die Hülse (21) gerichteter, als Sicherungshebel dienender, erster Hebelarm (221) einerseits an seinem Ende (2213) walzenförmig gestaltet ist und in einer angepaßten Ausnehmung (212) des Hülsenbo dens geführt ist, und andererseits mit einer Kante (22111) einer ange formten, teilweise abgerundeten Nase (2211) an dem Anschlag (11211) des Schaftes (112) arretierbar und mit einem fingerförmigen Fortsatz (2212) der Nase (2211) auf den Anschlag (11211) aufsetzbar ist, dessen zur Öffnung der Hülse (21) gerichteter zweiter Hebelarm (222) an seinem Ende (2221) ballig gestaltet ist, und
daß die Achse (223) der Wippe (22) in einer Längsnut (213) in der Hülse (21) geführt ist, die zur Öffnung derselben hin offen ist.
daß am Außenmantel der Hülse (21) federnde Rasthaken (211) ange bracht sind, die auf zugeordneten Stegen (142) verschiebbar aufliegen, die an dem Boden (14) des Behälters (1) angeformt und mit Zapfen (1421) zur Arretierung der Rasthaken (211) versehen sind,
daß zwischen der Hülse (21) und der Rückwand (13) des Behälters (1) eine Druckfeder (6) eingespannt ist,
daß die Wippe (22) als um eine Achse (223) drehbeweglich gelagerter zweiarmiger Hebel ausgebildet ist,
dessen in die Hülse (21) gerichteter, als Sicherungshebel dienender, erster Hebelarm (221) einerseits an seinem Ende (2213) walzenförmig gestaltet ist und in einer angepaßten Ausnehmung (212) des Hülsenbo dens geführt ist, und andererseits mit einer Kante (22111) einer ange formten, teilweise abgerundeten Nase (2211) an dem Anschlag (11211) des Schaftes (112) arretierbar und mit einem fingerförmigen Fortsatz (2212) der Nase (2211) auf den Anschlag (11211) aufsetzbar ist, dessen zur Öffnung der Hülse (21) gerichteter zweiter Hebelarm (222) an seinem Ende (2221) ballig gestaltet ist, und
daß die Achse (223) der Wippe (22) in einer Längsnut (213) in der Hülse (21) geführt ist, die zur Öffnung derselben hin offen ist.
5. Wiederverwendbarkeitssperre nach Anspruch 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß in Fortsetzung des Halses (1122) des Stutzens (112) an der Front wand (11) des Gehäuses (1) außen ein Trichter (113) mit einer kegelförmi gen Bohrung (111) vorgesehen ist, in die ein gummielastischer Verschluß (3) eingepaßt ist, und
daß der Schaft (1121) des Stutzens (112) mit einem der Wippe (22) und der Hublänge der Hülse (21) angepaßten Längsschlitz (11212) versehen ist.
daß in Fortsetzung des Halses (1122) des Stutzens (112) an der Front wand (11) des Gehäuses (1) außen ein Trichter (113) mit einer kegelförmi gen Bohrung (111) vorgesehen ist, in die ein gummielastischer Verschluß (3) eingepaßt ist, und
daß der Schaft (1121) des Stutzens (112) mit einem der Wippe (22) und der Hublänge der Hülse (21) angepaßten Längsschlitz (11212) versehen ist.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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