DE1960883C - Filmstopvorrichtung für photographische Kameras mit Kassetten - Google Patents
Filmstopvorrichtung für photographische Kameras mit KassettenInfo
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Description
1960*83
Die Erfindung bezieht sich auf eine photograph!- ,. Fig, 2 die Filmstopvorrichtung mit Auweichtastsche
Kamera mit einer Filmtransport- und einer glied und erflndungagemäßer Kassette.
Filmstopeinrichtunf zur Verwendung von Filmen, Die Vorrichtung nach Fig. 1 befindet sich in der welche pro Bildschritt ein einziges Perforationsloch Ausgangsstellung »A«, wohin sie durch die Zugaufweisen, wobii sich das Filmmaterial in Kassetten s feder 6 bewegt wurde, Der Filmtransportgreifer 8 ist befindet, welche aus einem Filmvorratsraum, einem in eine Filmperforation 2a eingefallen, Der FiIm-Aufnahmeraum für den belichteten Film und einem transportgreifer 8 ist auf dem Schieber 7 am Lagerbeide Kassettenräume fest miteinander verbindenden niet 12 drehbar gelagert und wird durch die an der Steg bestehen und der Steg einen Ausschnitt aufweist, Abkröpfung 76 und an dem Lappen 8 ft angreifende durch den hindurch die kameraseitige Filmstopein- io Schenkelfeder Il gegen den Greiferanschlag 7a gerichtung mit der Filmperforation zusammenwirkt. drückt. Pie Federkraft der Schenkelfeder 11 ist so
Filmstopeinrichtunf zur Verwendung von Filmen, Die Vorrichtung nach Fig. 1 befindet sich in der welche pro Bildschritt ein einziges Perforationsloch Ausgangsstellung »A«, wohin sie durch die Zugaufweisen, wobii sich das Filmmaterial in Kassetten s feder 6 bewegt wurde, Der Filmtransportgreifer 8 ist befindet, welche aus einem Filmvorratsraum, einem in eine Filmperforation 2a eingefallen, Der FiIm-Aufnahmeraum für den belichteten Film und einem transportgreifer 8 ist auf dem Schieber 7 am Lagerbeide Kassettenräume fest miteinander verbindenden niet 12 drehbar gelagert und wird durch die an der Steg bestehen und der Steg einen Ausschnitt aufweist, Abkröpfung 76 und an dem Lappen 8 ft angreifende durch den hindurch die kameraseitige Filmstopein- io Schenkelfeder Il gegen den Greiferanschlag 7a gerichtung mit der Filmperforation zusammenwirkt. drückt. Pie Federkraft der Schenkelfeder 11 ist so
Es ist eine photographische Kamera mit einer bemessen, daß der Filmtransportgreifer 8, ohne die
Vorrichtung zur Hemmung des Filmantriebes be- Anlage am Greiferanschlag 7« zu verlassen, den Film
kannt (deutsche Patentschrift 1184 627), bei welcher transportieren kanp.
ein auf dem Film aufsitzendes Tastglied zwischen j$ Der Schieber 7 gleitet auf dem Gehäuse 9 und wird
zwei Anschlägen die'Sleuerfunktionen zur Unter- an dem FUhrungsstift 10 und mittels des Lagers 13
brechung des Filmantriebcs nach jedem Schaltschritt an der Filmschalthandhabe 3 geführt, wobei die an
ausführt, wozu das Tastglied während des Filmtrans- ' der Abkröpfung 7b des Schiebers 7 eingehängte Zugports
in ein Perforationsloch eines pro Bildschritt ein feder 6 den Schieber 7 gegen den Führungsstift 10
einziges Perforationsloch aufweisenden Filmes ein- ao zie,ht. Die Zugfeder 6 ist an ihrem anderen Ende am
fällt. Gehäuse 9 befestigt. Die Filmschalthandhabe 3 ist
Durch die deutsche Patentschrift 1 196 071 ist ein mit einem Mitnehmer 5 verbunden, welcher in be-Filmmagazin
für eine photographische Kamera be- kannter Weise mit Vorsprüngen an der Aufwickelkannt,
das an der dem kameraseitigen Meßglied seile dsr Kassette 1 zusammenwirkt. An dem Gegegenüberliegenden
Magazinwandung eine Ausspa- as häuse 9 ist ein Endanschlag 4 für den Arm Ic des
rung für das Meßglied aufweist, das mit dem im Schiebers 7 angebracht.
Magazin befindlichen Film bzw. mit der Filmperfora- Die Kassette 1, welche aus dem Filmvorratsraum
tion zusammenwirkt. Ic und dem Aufnahmeraum für den belichteten Film
Da das Tastglied der Vorrichtung nach der deut- lrf besteht, weist in dem beide Kassettenräume fest
sehen Patentschrift I 184 627 /wischen zwei Anschlä- 30 miteinander verbindenden Steg la einen Kassettengen
begrenzt arbeiten muli und weil die Aussparung ausschnitt 1 b auf, welcher so ausgebildet ist, daß
für den Eingriff des Meßgliedes in dem Filniniagazin zwei in Transportrichtung hintereinanderliegende
nach der deutschen Patentschrift 1 196 071 verhält Filmperforationen 2a des in der Kassette 1 konfeknismäßig
kurz ist, kann es bei beiden Vorrichtungen tionierten Filmes in dem Kassettenausschnitt lh für
vorkommen, daß /.. B. bei sehr schnellem Filmtrans- 35 kameraseitige Suuerglieder zugänglich sind. In dem
port das last- bzw. Meßglied infolge seiner Trägheil Ausführunpsbcispiel nach h ig. 1 greift der Film
nicht'in cmc Filmperforation einfällt oder aus der transportereifer 8 in die im Kassettenausschnitt 1 b
Filmpcrt'oialion wieder herausgeschleudert wird und befindliche Filmperforation la des Filmes 2 ein
dabei die Filmperforation beschädigt. Außerdem ent- Die Wirkungsweise der Vorrichtung nach Fig. 1
dabei die Filmperforation beschädigt. Außerdem ent- Die Wirkungsweise der Vorrichtung nach Fig. 1
steht dabei ein I.eerbild, da bis zur niicluU.. V.l.. -,. , .
>!geiide:
perforation wcitcrgcschaltJi ·. ■■'■". ■ "■ ■"··. eine Wild d:^ !"ilm^haiihandlian.. : Kivhti:.-g »C - Ik-
""■'■- ' ., - ι--τ, ., ι ·. WCJ., « ι erfolgt über den Schieber 7 durch der. Fiim-
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine transporlgreifer 8 der Filmtransport in Richtung »/)«,
photographische Kamera mit Kassette zu schaffen bis der Filmtransp:)rtgreifer gegen den Anschlag 1 e
bei der das mit der Filmperforation zusammenwii 45 des Kassettenausschnittes 1 b läuft. An dieser Stelle
kende Tastglied bereits vor Beginn eines Schaltschrii- ist der Bildschi itt ^u Ende,
tes in die Filmperforation einfallen kann. Während dieses Filmtransports wird der Film in
tes in die Filmperforation einfallen kann. Während dieses Filmtransports wird der Film in
Bei einer photographischen Kamera mit einer der Aufwickelseite der Kassette 1 durch den Mitneh-Filintransport-
und einer Filmstopvorrichtung zur mer 5 aufgewickelt, ohne jedoch (nicht dargestellt)
Verwendung von Filmen, welche pro Bildschritt ein 50 den Filmtransport des Filmtransportgreifers 8 zu
einziges Perforationsloch aufweisen, wobei sich das überholen.
Filmmaterial in Kassetten befindet, welche aus einem Damit sich nun die Betätigungskraft an der FiIm-
Filmvnrralsraum, einem Aufnahmeraum für den be- schalthandhabe 3 nicht auf den Filmtransportgreifer 8
lichteten Film und einem beide Kassettenräume fest überträgt und dabei die Kassette 1 verschiebt, vermitcinandcr
verbindenden Steg bestehen und der Steg 55 biegt oder beschädigt und damit die Filmplanlage
einen Ausschnitt aufweist, durch den hindurch die verändert, ist der Filmtransportgreifer 8 auf dem
kameraseitige Filmstopvorrichtung mit der Film- Schieber 7 federnd gelagert, so daß er dem Anschlag
perforation zusammenwirkt, wird diese Aufgabe er- Ie ausweichen kann, ohne daß der Büdstand veränfmdimgsgemüß
dadurch gelöst, daß der Kassettenaus- dert wird, ,Kurz nachdem der Filmtransportgreifer 8
schnitt im Verbindungssteg einer Kassette so lang ist, 60 gegen den Anschlag Ie angelaufen ist, erreicht ein
daß mindestens zwei in der Filmtransportrichtung Arm 7c des Schiebers 7 den gehäuseseitigen Endhintereinanderliegendc·.
Filmperforationen in dem anschlag 4 (strichpunktiert gezeichnete Stellung»/}«),
Kassuttenausschnitt für kameraseitige Steuerglieder und die Filmschalthandhabe 3 kann nicht mehr weizugänglich
sind. ter in Richtung »C« bewegt werden. Der End-
An Hand der Zeichnungen werden Ausführungs- 65 anschlag 4 ist so angeordnet, daß in jedem Falle
beispiele der Erfindung näher beschrieben. Es zeigt zuerst der Bildschritt durch den Filmtransportgrei-F
i g. 1 die Filmstopvorrichtung mit Filmtransport- fer 8 am Anschlag 1 e beendet und danach erst die Filmgreifer
und erfindungsgemäßer Kassette, schaltbewegung am Endanschlag 4 unterbrochen wird.
Nach erfolgtem Filmtransport wird die Filmschalthandhabe
3 losgelassen, wonach sie unter Wirkung der Zugfeder 6 über den Schieber 7 in die Ausgangs
stellung zurückgezogen wird. Dabei weicht der durch die Zugfeder 6 gegen den Film 2 angefederte Filmtransportgreifer
8 Über dessen Schrlige Ba dem Film 2
aus. Am Ende der RUckbewegung des Schiebers 7 füllt tier Transportgreifer 8 in die nltphste im Kassettenausschnitt
Ib befindliche Filmperforation 2a ein.
Nun kann die Aufnahme Über nicht dargestellte
Mittel erfolgen.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 befindet sich der Sperrschieber 18 in der Ausgangsstellung, in
welche er durch die am Einhängelappen 22 angebrachte ,Rückstellfeder 20 gezogen wurde. Der Sperrschieber
18 wird in seinem Durchbiach 18a durch den Führungsniet 23 verschiebbar geführt und liegt
unter dem Einfluß der Rückstellfeder 20 an dem Führungsbolzen 24 an. Auf dem Sperrschieber 18 ist
ein Tastglied 19 um den Lagerniet 25 drehbar gela- ao gen. Das Tastglied 19 steht unter dem Einfluß einer
Feder 21, welche sich an der Abwinkelungl8c abstützt
und über die Abwinkelung 19a das Tastglied
19 gegen den Anschlagwinkel 18 a drückt. Der Sperrschieber 18 weist einen Sperrzahn 18 b auf, und die »5
Filmschalthandhabe 17 ist mit einer Sperrverzahnung 17« und einem Nocken 17 b versehen.
Die Kassette 1 entspricht der im Ausführungsbeispiel nach F i g. 1 gezeigten Kassette.
Die Wirkungsweise des Ausführungsbeispiels nach Fig. 2 ist folgende:
Durch Betätigung der Filmschalthandhabe 17 in Richtung »C« wird der Film 2 über nicht dargestellte
Mittel in Richtung »D« transportiert und nimmt dabei das in der Ausgangsstellung »£« in die
FilüifH-.i.'orci;; -A "ingefallene Ta'.tgllc d 19 mit. Die
Feder Il im mi ausgelegt, daß sie bei normalem FiImzug
das Tas'glied 19 gegen den Anichiagwtnkc! v\u
'Iriicki mid die in Richtung »//« wirkende Kraft der
kuilsie!;f..L!ci 20 überwindet.
Naclniij . dir Film 2 um einen Bildschriit
(MuL. ■ \ «.; ii;.;i>|,. '»vrt und entsprechend da« 'IVtglieü
Hi von: nim mitgenommen wurde, läutt der
Schieber 18 mit seinem Sperrzahn 186 in die Sperrverzahnung 17α (strichpunktiert dargestellte Stellung
>G«), und der Filmtransport wird unterbrochen.
Sollte der Filmstop nicht augenblicklich erfolgen, z. B. wenn der Sperrzahn 186 statt in e;ne Zahnlücke
auf einen Zahn der Sperrverzahnung 17 a trifft und/ oder die Filmtransportgeschwindigkeit sehr hoch ist
(durch z. B. Durchreißen der Filmschalthandhabe), dann weicht das Tastglied 19 dank seiner Feder 21
dem Film 2 in Richtung »F« aus und verhindert dadurch ein Einreißen des Filmes.
Nach beendetem Filmtransport bewegt sich die Filmschalthandhabe 17 durch nicht dargestellte Mittel
entgegen der Richtung »C« in ihre Ausgangslage zurück. Vor Erreichung der Ausgangslage drückt der
Nocken Mb den Sperrzahn 18b aus der Sperrverzahnung
17« heraus. Dabei wird dem Sperrschieber 18 eine Schwenkbewegung um den Führungsniet 23
erteilt, wodurch das auf dem Sperrschieber 18 angeordnete Tastglied 19 aus der Filmperforation 2 a herausgezogen
wird, und der Sperrschieber 18 mit dem Tastglied 19 kann von der Rückstellfeder 20 in die
Ausgangsstellung »E« zurückbewegt werden. In der
Ausgangsstellung »£« liegt der Durchbruch 18^ an
dem Führungsniet 23 an, und die Rückstellfeder 20 zieht den Sperrschieber 18 gegen den FUhrungs«
bolzen 24. Der lastschieber 19 ist, von der Rück» stellfeder 20 unterstützt, in dienlichste im Kassettenausschnitt
Xb befindliche Filmperforation eingefallen.
Claims (10)
1. Photographische Kamera mit einer Filmtransport-
und einer Filmstopvorrichtung zur Verwendung von Filmen, welche pro Bildschritt ein
einziges Pcrforationsloch aufweisen, ,wobei sich das Filmmaterial in Kassetten befindet, welche
aus einem Filmvorratsraum, einem Aufnahmeraum für den belichteten Film und einem beide
Kassettenräume fest miteinander verbindenden Steg bestehen und der Steg einen Ausschnitt
aufweist, durch den hindurch die kameraseitigc Filmstopvonichtung mit der Filmperforation zusammenwirkt,
dadurch gekennzeichnet, daß der Kassettenausschnitt im Verbindungssteg
einer Kassette so lang ist, daß mindestens zwei in der Filmtransportrichtung hintereinanderliegende
Filmperforationen in dem Kassettenausschnitt für kameraseitige Steuerglieder zugänglich
sind.
2. Photographische Kamera und Kassette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Filmtransportgreifer (8) zum Transport des Filmes (2) dient und der Transportweg des Filmtransportgreifers
(8) nach vollzogenem Schal'schritt durch Anlage an der Kassette (1) begrenzt wird.
3. Photographische Kamera und Kassette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, duß die
dem Aufnahmeraum für den belichteten Film (Id) zunewiii.-U·=- tk'gr.. ·...·.»>
--" ι ."-.;·; .■.;<!«-
schnittes ais λ f. schlag·' J t') !urdei kL'Tvraseitmcn
Filmtr ti. .port<»rcifpr ( ■. >': .τ.,
4. Fin«;.:}:::'?>■.'-chi- amei, und ' Asette nach
Vis, ruch ■; bis 3, ϋπαι.ι.ί'. .eVenn/.eiel-n :t, daC
ic: ü!f Ί·*ηι Schieb·" C) geL^vi». ^ilm'ransportgreifer
(8) federnd gegen den kassettenseitigen Anschlag anläuft
5. Photographische Kamera und Kassette nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Filmschalt- und Verschlußaufzugskraft von einem starren kameraseitigen Anschlag (4) aufgenommen
wird.
6. Photographische Kamera und Kassette nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet daß
der Filmtransportgreifer (8) über seine Schräge (8a) bei seiner Rückbewigung entgegen der Kraft
einer Zugfeder (6) dem Film (2) ausweichen kann.
7. Photographische Kamera und Kassette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Sperrschieber (18) über ein in eine Filmperforation (2a) eingefallenes Tastglied (19) von der
Filmperforation (2«) beim Filmtransport bis zur Erreichung der Füntranspori-Sperrsteüung entgegen
der Kraft einer Rückstellfeder (20) mitgenommen wird.
8. Photographische Kamera und Kassette nach Anspruch 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß
das unter der Wirkung einer Feder (21) an dem Anschlagwinkel (18 a) anliegende Tastglied (19)
auf dem Sperrschieber (18) drehbar gelagert ist und der Sperrzahn (18 b) des Sperrschiebers (18)
in der Sperrstellung mit der Sperrverzahnung (17 a) der Füm.schalthandhabe (17) zusammenwirkt.
9. Photographische Kamera und Kassette nach Anspruch 1, 7 und 8, dadurch gekennzeichnet,
daß das von der Filmperforation (2 a) um einen ganze« Bildschritt mitgenommene Tastglied (19)
am Ende der Filmschaltbewegung und beim Wirksamwerden der Filmtransportsperre (17a,
18 b) dem Film (2) federnd ausweichen kann, um ein Einreißen der Filmperforation (2 α) nach dem
Stillstand des Sperrschiebers (18) und einer eventuellen Rest-Filmbewegung zu vermeiden.
10. Photographische Kamera und Kassette nach Anspruch 1 und 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß der Sperrschieber (18) und das darauf drehbar gelagerte Tastglied (19) ,von einer
Rückstellfeder (20) beeinflußt werden, welche den Sperrschieber (18) in die Ausgangsstellung zurückzieht
und das Tastglied (19) in die zweite im Kassettenausschnitt (1 b) befindliche Filmperforation
(2 a) hineinbewegt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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