DE1955152A1 - Verbundwerkstoff - Google Patents

Verbundwerkstoff

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DE1955152A1
DE1955152A1 DE19691955152 DE1955152A DE1955152A1 DE 1955152 A1 DE1955152 A1 DE 1955152A1 DE 19691955152 DE19691955152 DE 19691955152 DE 1955152 A DE1955152 A DE 1955152A DE 1955152 A1 DE1955152 A1 DE 1955152A1
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DE
Germany
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hollow cells
hollow
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concrete
cells
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DE19691955152
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Ulrich Csernak
Lyubo-Mir Szabo
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SZABO LYUBO MIR
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SZABO LYUBO MIR
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    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B20/00Use of materials as fillers for mortars, concrete or artificial stone according to more than one of groups C04B14/00 - C04B18/00 and characterised by shape or grain distribution; Treatment of materials according to more than one of the groups C04B14/00 - C04B18/00 specially adapted to enhance their filling properties in mortars, concrete or artificial stone; Expanding or defibrillating materials
    • C04B20/0016Granular materials, e.g. microballoons
    • C04B20/002Hollow or porous granular materials
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B38/00Porous mortars, concrete, artificial stone or ceramic ware; Preparation thereof
    • C04B38/08Porous mortars, concrete, artificial stone or ceramic ware; Preparation thereof by adding porous substances
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    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C11/00Details of pavings
    • E01C11/16Reinforcements
    • E01C11/18Reinforcements for cement concrete pavings
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
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    • E01C7/00Coherent pavings made in situ
    • E01C7/08Coherent pavings made in situ made of road-metal and binders
    • E01C7/10Coherent pavings made in situ made of road-metal and binders of road-metal and cement or like binders
    • E01C7/14Concrete paving
    • E01C7/142Mixtures or their components, e.g. aggregate
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C5/00Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor

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Description

  • Lyubo-Mir S z a b o in Düsseldorf und Ulrich C s e r n a k in Wermelskirchen.
  • Verbundwerkstoff.
  • Die Erfindung bezieht sich auf einen Verbundwerkstoff aus einer aus flüssigem oder plastischem Zustand erhärtenden Grundmasse und Zuschlägen.
  • Das verbreitetste Beispiel eines solchen Werkstoffs ist der Beton, und die Problematik, von der die Erfindung ausgegangen ist, sei im Folgenden an diesem Werkstoff erläutert.
  • Die Festigkeitseigenschaften des Betons unterliegen einer Reihe von Einflußfaktoren. Sie sind u.a. von der Art und Güte der Bindemittel, von der Art und Kornzusammensetzung der Zuschlagstoffe, von der Kornform und von der Kornoberflächenbeschaffenheit der Zuschlagstoffe, von der Éigenfestigkeit der Zuschlagstoffe und von dem Verhältnis Zement und Zuschlagstoff sowie dem Verhältnis Zement zu Wasser abhängig. Im traditionellen Beton- und Stahlbetonbau sind als Zuschläge Betonsand (Betonfeinsand bis 1 mm Korngröße, Betongrobsand bis 7 mm Korngröße) und Betonkies (Betonfeinkies bzw. Betongrobkies bis 30 mm Korngröße, Betongrobkies bzw. Betonsteinschlag bis 70 mm Korngröße) üblich. Der heutige Betonbau verwendet auch für sogenannten Schwerstbeton neben Kies Stahlschrott und Stahlspäne als Zuschlag, ferner ftlr gewöhnlichen Beton - genannt Schwerbeton - Hochofenschlacke. Richtlinien legen Kornform, zulässiges Uber- und Unterkorn und eine Reihe von ualitätseigenschaften fest. Es gibt auch die im wesentlichen homogenen leichtbetone als Isolierbeton, Schaumbeton u.dgl., die Jedoch heute noch nur geringe Festigkeiten aufweisen und fUr konstruktive Verwendung nur begrenzt in Frage kommen. FUr konstruktive Zwecke finden Leichtbetone mit Zuschlägen wie Blähschiefer, Blähton o.dgl. Anwendung. Am besten eignen sich hierfür nach wie vor Betone mit Zuschlägen, die von der Zementmörtelgrundmasse verschiedene mechanische Eigenschaften aufweisen.
  • Hinsichtlich der Zuschläge sind im wesentlichen zwei Fälle unterscheidbar: Der Zuschlagstoff ist nämlich entweder fester oder weniger fest als die Zementmörtelmatrix. Der erste Fall liegt beim üblichen Schwerbeton mit Kieszuschlag vor; durch eine gezielte Zusammensetzung des Kies zuschlages, eine erhöhte Zementzugabe oder eine Verringerung des Verhältnisses Wasser/ Zement läßt sich eine Erhöhung der Festigkeit des GesamtgefUges erreichen. Das Gewicht pro Kubikmeter bleibt dabei weitgehend konstant (ca. 2,4 Np/m3). Bei einem Beton mit Blähtonzuschlag ist die Festigkeit des Gesamtgefüges fast ausschließlich durch die Zementmörtelstruktur bestimmt; bei einer Erhöhung des Zu-Fschlaganteils nimmt zwar das Gewicht ab, es sinkt aber auch die Festigkeit durch Schwächung des tragenden Zementmörtelgitters. Der Zuschlag nimmt an der Kraftübertragung kaum teil. Bei einer hohen Rohdichte ergibt sich eine größere Festigkeit als bei einer geringeren Rohdichte.
  • Die bisher verwendeten Zuschlagstoffe natUrlicher oder künstlicher Herkunft weisen nun eine Reihe von Eigenschaften auf, die die Qualität des damit hergestellten Betons beeinträchtigen können.
  • Alle diese Zuschlagstoffe sind kornförmiger oder faseriger Gestalt, wobei Form und Größe der Zuschlagpartikel weitgehend willkürlich und nur durch Siebversuche einigermaßen klassifizierbar sind. Die Kornzusammensetzung der Zuschlagstoffe spielt eine wichtige Rolle bei Verdichtungswilligkeit, Wasserbedarf und Festigkeit des erhärteten Betons. Den steigenden Ansprüchen des modernen Betonbaues werden die vorhandenen Zuschläge mit ihrer mehr oder weniger zufälligen Struktur nicht mehr gerecht. Auch besteht bei Zuschlagmischungen eine Entmischungsgefahr, die die innere geometrische Ordnung der tragenden Betonstruktur nicht mehr gewährleistet. Alle diese nicht steuerbaren Umstände bedingen hohe Sicherheitsfaktoren, um auf Jeden Fall eine bestimmte Mindestfestigkeit gewährleisten zu können, d.h. die Betonbauteile müssen wegen statistischer Unwägbarkeiten der Zusammensetzung stärker dimensioniert werden, als es bei vorbestimmbaren Zuschlageigenschaften erforderlich wäre.
  • Auch ist üblicherweise die Zuschlagzusammensetzung nach Art und Größe innerhalb eines einstückigen Betonbauteils im allgemeinen nicht oder nur unzureichend vorgebbar und den Erfordernissen der statischen Beanspruchung anpassbar; im wesentlichen ist die Zusammensetzung durchweg konstant, während die Kräfte in den Betonbauteilen durchaus nicht konstant sind und es wünschenswert wäre, eine Anpassung der Zuschlagstruktur an die zu erwartenden Kräfteverhältnisse herbeiführen zu können.
  • Hinzu kommt, daß eine Reihe von Zuschlägen wie Kies, Schlacke u.dgl. einen nicht ohne weiteres klärbaren und wechselnden chemischen Aufbau aufweisen und es so zu nicht zu beherrschenden chemischen Vorgängen im Beton kommen kann. Die Oberfläche der Zuschlagprodukte zeigt zudem oft eine stark wechselnde Haftwilligkeit gegenüber dem Zementmörtelgefüge und entsprechende Unterschiede im Kraftübergang von der Zementmörtelmatrix auf die Zuschlagkörner.
  • Gegenüber den vorstehend geschilderten Problemen, mit denen beim herkömmlichen Betonbau zu rechnen ist und die in entsprechender Weise auch bei anderen derartigen Verbundwerkstoffen auftreten, besteht die Aufgabe der Erfindung in der Schaffung eines Verbundwerkstoffs aus einem Zementmörtel oder einer dem Zementmörtel in der Verarbeitung und Wirkungsweise vergleichbaren Grundmasse mit einem Zuschlag, der trotz gegenüber der Matrix der Grundmasse verringertem Gewicht in erheblichem Maß zur Ubertragung der Kräfte beiträgt und hinsichtlich Zusammensetzung und Zusammenwirken mit dem Gefüge der Grundmasse vorbestimmbare Eigenschaften aufweist.
  • Diese Aufgabe wird nach der Erfindung durch einen Verbundwerkstoff aus einer aus flüssigem oder plastischem Zustand erhärtenden Grundmasse gelöst, wobei als Zuschlag Hohlzellen aus einem starren, sich mit der Grundmasse oberflächlich verbindenden Werkstoff vorhanden sind.
  • Die Wandungen der starren Hohlzellen ergeben eine erhebliche Schalenfestigkeit, wobei sich die allseitige Umschließung durch das Gefüge der Grundmasse im Sinne einer Verhinderung des Ausbeulens und damit Aufgebens der Kraftübertragung auswirkt. Trotz der durch den Hohlraum gegebenen Gewichtsersparnis gegenüber massiven, eine erhöhte Eigenfestigkeit aufweisenden Zuschlagstoffen, die dem erfindungsgemäßen Werkstoff insoweit in die Nähe herkömmlicher Leichtwerkstoffe rückt, kommt es zu einer wesentlichen Beteiligung des Zuschlagwerkstoffs an der Ubertragung der Kräfte. Die Oberflächenbindung verbessert den Kraftübergang, indem sie auch die Schubkomponenten weiterzuleiten in der Lage ist.
  • In gleicher Weise wie die herkömmlichen Zuschläge können die Hohlzellen zur Anpassung an die verschiedenen Bedarfs fälle verschiedene Größen aufweisen.
  • Es ist möglich, die Hohlzellen sowohl als Einzelkörper in die Grundmasse einzubringen als auch, daß sie durch Stege miteinander verbunden sind.
  • In einer wichtigen Ausführungsform der Erfindung besteht die Grundmasse aus Zementmörtel.
  • Das geringe Gewicht des Hohlzuschlags verleiht dem Werkstoff dabei die Eigenschaften des Leichtbetons, während die Gestaltfestigkeit des Hohlzuschlags eine mit dem Schwerbeton vergleichbare hohe Widerstandsfähigkeit gegen statische Beanspruchungen garantiert, so daß die Vorteile des Kiesbetons und des Betons mit Leichtzuschlägen gleichzeitig vorhanden sind.
  • In einer anderen Ausführungsform der Erfindung besteht die Grundmasse aus einem bituminösen oder teerhaltigen Material.
  • Indem die Hohlzellen das Gewicht verringern, gleichzeitig aber zur Festigkeit beitragen bzw. bei einem solchen Material die Verarbeitung auf Plattenform überhaupt erst begründende Festigkeit~schaffen, ergeben sich neue Möglichkeiten der Herstellung von Straßenbelegen, Bodenpiatten, Bedachungen usw..
  • FUr Anwendungsfälle, in denen der Werkstoff einem chemischen Angriff ausgesetzt ist, beispielsweise im Behälter- oder Apparatebau der chemischen Industrie, ergeben sich neuartige konstruktive Einsatzmöglichkeiten des erfindungsgemäßen Verbundwerkstoffes, bei denen es von Vorteil ist, wenn die Grundmasse aus einem entsprechend widerstandsfähigen Kunststoff besteht.
  • In einer zweckmäßigen Ausführungsform der Erfindung bestehen die dem Verbundwerkstoff zugesetzten Hohlzellen aus Metall, vorzugsweise aus Stahlblech verhältnismäßig geringer Wandstärke.
  • Dieses Material weist eine hohe Festigkeit und eine gute Haftung gegenüber vielen als Grundmasse zu verwendenden Materialien auf und ist überdies leicht zu verarbeiten, so daß eine wirtschaftliche Fertigung der Hohlzellen möglich ist.
  • Der Gedanke der Erfindung kommt aber in gleicher Weise zum Tragen, wenn die Hohlzellen aus Glas, Keramik oder hartem Kunststoff bestehen.
  • Die Erfindung richtet sich ferner auf einen Zuschlag zu einem eine aus flüssigem oder plastischem Zustand erhärtende Grundmasse umfassenden Verbundwerkstoff, insbesondere einen Zuschlag zu einem eine Zementmörtelgrundmasse umfassenden Betonwerkstoff, wobei der Zuschlag aus einer Vielzahl von Hohlzellen aus einem sich oberflächlich mit der Grundmasse verbindenden Werkstoff besteht.
  • Es ist empfehlenswert, den Hohlzellen eine konvex gewölbte Gestalt zu verleihen.
  • Hierdurch gewinnen die Hohlzellen eine Schalenfestigkeit, die sie im Verein mit dem Umstand, daß sie durch die umgebende Matrix der Grundmasse am Ausbeulen gehindert sind, zur Übertragung großer Kräfte befähigt.
  • Die Hohlzellen können aus Stahlblech geprägt, gestanzt, gewalzt oder dergleichen sein.
  • Aus fertigungstechnischen Gründen empfiehlt es sich, daß die Hohlzellen aus mindestens zwei Teilen bestehen, die zu der Hohlzelle zusammengefügt sind.
  • Mindestens einer der Teile kann beispielsweise etwa Hut form aufweisen, wobei die Zusammenfügung am Rand erfolgt.
  • Ein besonders zweckmäßiges Verfahren für die Zusammenfügung besteht darin, daß die Teile durch Punktschweißung miteinander verbunden sind.
  • Der Zuschlag kann auch aus zur Bildung der Hohlzellen geprägten Stahlblechplatten bestehen, wobei die zwischen den Ausprägungen stehenbleibenden Bereiche der Stahlblechplatten Durchbrechungen aufweisen.
  • In einer vorteilhaften Ausführung sind zwei Stahlblechplatten zur Bildung der Hohlzellen aufeinander angeordnet.
  • Die konstruktiven Möglichkeiten können besonders gut genutzt werden, wenn sich die Hohlzellen über die Plattenfläche nach Maßgabe des zu erwartenden Spannungszustandes verteilen.
  • Die Hohlzellen können zumindest teilweise etwa Kugelgestalt oder auch Eiform aufweisen.
  • Insbesondere können die Hohlzellen nur auf einer Seite gewölbt sein und eine flach geschlossene Unterseite besitzen.
  • Ein unter Anwendung der Erfindung hergestelltes Bauteil zeichnet sich dadurch aus, daß die Hohlzellen bezüglich Größe und Gestalt nach Maßgabe der in dem Bauteil auftretenden Spannungen verteilt sind.
  • Beispielsweise können in den Bereichen höherer Druckspannungen des Bauteils Hohlzellen mit gegenüber den Hohlzellen der Bereiche geringerer Druckspannungen verringertem Durchmesser eingesetzt werden.
  • Eine weitere Ausbildung der Erfindung, insbesondere als Betonwerkstoff, besteht darin, daß die zwischen den Hohlzellen vorhandenen Stege als Bewehrung dienen.
  • Während die Zuschläge im Betonbau üblicherweise für die Übertragung von Zugkräften nur eine unbedeutende Rolle spielen und diese Aufgabe vorwiegend der Stahlbewehrung überlassen wird, kann durch die genannte Maßnahme der Zuschlag selbst zumindest teilweise an der Übertragung von Zugkräften oder sogar einer Vorspannung beteiligt werden und trägt somit zur Verringerung des Aufwandes für die übliche Bewehrung bei.
  • Die Aufgabe der Übertragung von Zugkräften kann auch verteilt sein, indem neben den an der Übertragung teilnehmenden Stegen zwischen den Hohlzellen eine übliche Stahlbewehrung vorhanden ist.
  • Ein zweckmäßiges Verfahren zum Herstellen von Bauteilen nach der Erfindung besteht darin, daß ein den Spannungsverhältnissen entsprechendes dreidimensionales Hohlzellengerüst vorgefertigt und vor dem Einbringen der Grundmasse als Ganzes in die Schalung oder Form eingebracht wird.
  • Insbesondere ist es möglich, die Abschnitte des Hohlzellengerüstes serienmäßig vorzufertigen und bedarfsweise zu einer größeren Einheit zusammenzusetzen.
  • Eine fabrikmäßige Anfertigung untereinander gleicher Hohlzellenstrukturen senkt die Kosten gegenüber der Einzelanfertigung und -einbringung erheblich und kommt insbesondere für die Herstellung von Betonfertigteilen in einem Betonwerk in Betracht.
  • Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung am Beispiel eines auf einer Zementmörtelgrundmasse beruhenden Betonwerkstoffs unter verschiedenen Gesichtspunkten.
  • Fig. 1 ist eine schematische Schnittdar- -stellung durch ein Betonbauteil mit dem erfindungsgemäßen Zuschlag; Fig. 2 ist eine entsprechende Darstellung, bei der lauter gleich große, aus einer gelochten Blechplatte ausgeprägte Hohlzellen vorhanden sind; Fig. 3 ist eine Draufsicht auf eine zur Bildung der Hohlzellen nach Fig. 2 verwendete Blechplatte; Fig. 4 ist eine Draufsicht auf eine Blechplatte mit unterschiedlichen Hohlzellen; Fig. 5 ist eine Draufsicht auf eine Blechplatte mit Hohlzellen, zwischen denen nur Stege stehengeblieben sind; Fig. 6 zeigt verschiedene Hohlzellenformen; Fig. 7 veranschaulicht die Verbindung zweier Hohlzellenhälften durch Punktschweißen; Fig. 8 zeigt schematisch die Ansicht eines Balkens mit dem Verlauf der größten Hauptspannung; Fig. 9 zeigt einen Schnitt durch den Balken nach Fig. 8, bei dem eine mögliche, den Spannungszustand berücksichtigende Verteilung von Hohlzellen vorhanden ist.
  • Fig. 10 ist ein Querschnitt durch den Balken nach Fig. 9; Fig. 11 zeigt einen Querschnitt durch eine ausbetonierte Schalung mit einer Hohlzellenstruktur nach der Erwindung, Fig. 12 ist ein Beispiel einer Zuschlag- und Bewehrungseinheit; Fig. 13 ist eine vergrößerte Einzelansicht nach Fig. 12; Fig. 14 ist eine weitere Anwendungsmöglichkeit des erfindungsgemäßen Zuschlags in Zusammenwirken mit einer Bewehrung an einer Trägerplatte, Fahrbahnplatte o.dgl.; Fig. 15 stellt schematisch die Zusammensetzung von vorgefertigten Hohlzellengerüsten zu einer größeren Einheit dar.
  • In Fig. 1 ist ein Zementmörtelgefüge 1 dargestellt, indem Hohlzellen 2 verschiedener oder gleicher Größen vorhanden sind. Die Hohlzellen 2 weisen Wandungen 3 aus einem Material auf, das gegenüber dem Zementmörtelgefüge 1 eine gute Haftwilligkeit besitzt. Als solche Materialien kommen neben Gläsern, mineralischen Werkstoffen usw. insbesondere Metalle in Frage. Das bevorzugte Material ist Stahl. Wegen seiner guten Verformungseigenschaften kann aber auch beispielsweise Aluminium verwendet werden.
  • Die Hohlzellen 2 üben in dem Zementmörtelgefüge 1 etwa die gleiche Funktion wie der bekannte Kieszuschlag aus.
  • Der Unters¢hied besteht jedoch darin, daß die Hohlzellen 2 bei gleichem Volumen und vergleichbarer Festigkeit gegenüber dem Kleszuschlag wesentlich leichter sind. Die Gestalt der Hohlzellen kann verschieden sein. In vielen Fällen empfiehlt sich eine konvexe Form, sei es stetig gewölbt, sei es in Form von Vielflächnern, z.B. Tetraedern, Oktaedern usw.. Es sind aber auch rohr- oder schlauchförmige Elemente möglich.
  • Je nach Spannungszustand und Kraftfluß können auch Hohlzellen mit konkaven Flächenteilen in Betracht gezogen werden.Durch ihre Schalengestalt weisen die Hohlzellen eine beträchtliche Festigkeit gegenüber den Druckbeanspruchungen auf. Daduroh, daß die Hohlzellen außenseitig rundherum mit dem Zementm8rtelgefüge 1 in Verbindung stehen, ist die Stabilität gegen Nachgeben gegenüber einer Druckbeanspruchung durch Ausbeulen besonders hoch.
  • Während in Fig. 1 Hohlzellen 2 dargestellt sind, die sich als Einzelkörper in einem Zementmörtelgefüge 1 befinden, ist in Fig. 2 eine andere AusfUhrungsform der Erfindung zu erkennen, bei der die Hohlzellen 2 untereinander in Verbindung stehen. Diese Hohlzellen 2 sind durch zwei Blechplatten 4,5 gebildet, die beiderseits Ausprägungen 6,7 aufweisen, die sich zu allseits konvex gewölbten Hohlkörpern ergänzen. Die einzelnen Hohlzellen 2 stehen über die zwischen den Ausprägungen 6,7 in den Platten 4,5 stehengebliebenen Bereiche 8 in Verbindung. Die Bereiche 8 weisen in der dargestellten Ausführungsform runde Lochungen 9 auf, wie es besonders aus Fig. 3 zu erkennen ist. Die Lochungen 9 dienen dem Durchgriff des Zementmörtels 1, damit eine innere Schichtaufteilung des Betonbauteils vermieden und eine zusammenhängende Struktur geschaffen wird.
  • Die Ausbildung der Bleche kann auch unregelmäßig sein. In Fig. 4 ist ein Blech 4 gezeigt, bei dem sowohl die Hohlzellen 6 als auch die Lochungen 9 verschiedene Durchmesser autweisen und in ungleichmäßiger Anordnung über. die Fläche des Bleches verteilt sind.
  • In Fig. 5 ist eine weitere Ausführungsform der Erfindung dargestellt, bei der die Hohlzellen 2 rSumlich angeordnet sind und ein durch Stege verbundenes dreidimensionales Gebilde darstellen. Auch diese Ausführungsform der Erfindung kann aus Blechplatten hergestellt sein, wie in den Beispielen der Fig. 2 bis 4.
  • Die Herstellung der Hohlzellen, seien sie nun als einzelne Körper nach Fig. 1 verwendet, seien sie als zusammenhängende Struktur nach den Fig. 2 bis 5 ausgebildet, erfolgt aus Stahlblech durch Stanzen, Walzen, Prägen, Tiefziehen o.dgl.. Besonders geeignet ist für die Herstellung eine etwa kugelige Gestalt der Ausprägungen, wie sie aus den Abbildungen hervorgeht.
  • Diese und einige weitere mögliche Formen von Hohlzellen, die sich besonders für die Zusammenfügung aus aus Blech hergestellten Schalenhälften eignen, sind in Fig. 6 dargestellt. Es wird eine im wesentlichen hut ähnliche Schale hergestellt und entweder mit einer flachen Platte zu einer halbkugeligen Hohlzelle oder mit einer Gegenschale zu einem allseits konvexen Hohlkörper ergänzt.
  • Es sind zwar in Fig. 6 nur Einzel-Hohlzellen dargestellt, wie sie als Zuschlag in Fig. 1 Verwendung gefunden haben. Was die Form der Hohlzellen anbetrifft, so gilt diese aber gleichfalls für die untereinander zusammenhängenden Hohlzellengerste der Fig. 2 bis 5.
  • Fig.7 zeigt die Zusammenfügung zweier Schalenhälften 11,12 zu einem geschlossenen Hohlkörper durch Verbindung ihrer "Huträndert'. Die Verbindung ist bei 13 angedeutet. Sie kann durch Punktschweißen, Widerstands- oder Preßschweißen, Kleben, Bördeln, Zusammenwirken von Laschen oder ein ähnlich funktionierendes Fügeverfahren vonstatten gehen; auf Dichtigkeit kommt es dabei nicht sonderlich an, sondern in erster Linie auf mechanisch festen Zusammenhalt der beiden Hälften.
  • Welche der Formen im einzelnen gewählt wird, richtet sich außer nach fertigungsmäßigen, d.h. wirtschaftlichen Gesichtspunkten nach dem Spannungszustand des Bauteils, dem der erfindungsgemäße Hohlzellenzuschlag beigefügt werden soll.
  • In den folgenden Fig. sind Anwendungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Fig. 8 und 9 zeigen einen Balken 14, der auf Auflagern 15,16 angeordnet ist und von oben mit einer über die Länge gleichmäßig verteilten Last 21 beaufschlagt wird. Die größte Druckspannung verläuft dann etwa in der Linie 17. Im unteren Bereich 18 des Balkens 14 liegt in Längsrichtung im wesentlichen eine Zugspannung vor, während die oberen Eckbereiche 19,20 im wesentlichen nur den auf die betreffende Länge entfallenden Anteil an der Last 21 zu ertragen haben.
  • Fig. 9 läßt erkennen, wie durch die Erfindung einem derartigen Beanspruchungsfall Rechnung getragen werden kann. Im Bereich der größten Druckspannungen, also in der Nachbarschaft der Linie 17, finden sich Hohlzellen mit der größten Druckfestigkeit, also beispielsweise die kleinen Hohlzellen 22. In den Ecken 19,20 und im unteren Bereich 18, die kaum beansprucht werden, sind große Hohlzellen 23 vorgesehen, die im Verhältnis zu ihrem Volumen besonders leicht sind und das Gewicht des Betonwerkstoffs in diesen nicht aktiv an der Bewältigung der Lastspannungen beteiligten Bereich des Betonbauteils niedrig zu halten gestatten. Die Zugkraft an der Untere seite des Balkens wird durch die Bewehrung 24 aufgefangen. Zwischen den größten Hohlzellen 23 und den kleinsten Hohlzellen 22 können natürlich auch Übergangsgrößen 25 vorgesehen werden. Die Dimension/sVnd t in den Fig. 8 bis 10 stark vergröbert, um das Prinzip der Erfindung herauszuheben.
  • In Fig. 11 ist eine ausbetonierte Schalung 26 dargestellt, die ein aus Blechen aufgebautes Hohlzellengerüst als Zuschlag erhält, Die Bleche 4,5 entsprechen der Ausführung nach den Fig. 2 und 3 und weisen gleiche Größe und regelmäßige Anordnung der Hohlzellen 2 auf.
  • Wenn es sich bei Fig. 11 um einen Querschnitt durch einen Balken, etwa wie in Fig. 10, handelt, so wird die Anordnung der Hohlzellen 2 nicht gleichmäßig vorgenommen, sondern es wird eine Verteilung innerhalb der einzelnen Blechplatte durchgeführt, wie sie aus Fig. 9 zu entnehmen ist. Auf diese Weise kann dem Spannungszustand in einem Bauteil gezielt entsprochen werden, indem die wenig beanspruchten Teile besonders leicht gestaltet, die hoch beanspruchten Teile Jedoch mit einem Zuschlag versehen werden, der die Spannungen besonders gut zu übertragen in der Lage ist.
  • Die Hohlzellenplatten 4,5 können auch zusammen mit einer üblichen Bewehrung eingesetzt werden, wie es in Fig. 12 dargestellt ist. Fig. 12 soll ferner veranschaulichen, daß das kombinierte Hohlzellen/ Bewehrungsgerüst 27 ein räumlich einheitliches und zusammenhängendes Gebilde dargestellt; Dieses kann außerhalb der Schalung vorgefertigt und dann in die Schalung eingesetzt werden. Dieser vorgefertigte Betoniersatz wird dann in der üblichen Weise mit Zementmörtel ausgegossen und letzterer einer Verdichtung unterworfen. So kann die Anfertigung der gesamten Stahlinnenausrüstung des Betonbauteils erheblich verbilligt werden. In einem AusfUhrungsbeispiel ist die die Flächen des Betonbauteils begrenzende äußere Blechplatte 28 als ungeprägte flache Platte ausgebildet, wie aus Fig. 13 ersichtlich.
  • Fig. 14 zeigt eine andere Verwendung von Hohlzellen in Plattenform in einem Träger, einer Decke oder einer Fahrbahn. Hier sind die Bleche 4,5 liegend angeordnet.
  • Wenn die Hohlzellen in noch zusammenhängenden Blechplatten ausgeprägt sind, so können die zwischen den Hohlzellen 2 stehengebliebenen Bereiche dieser Platten zur Übertragung von Zugkräften herangezogen werden und mit der Bewehrung 29 zusammenwirken, so daß diese entweder verstärkt wirt oder aber gegenüber üblichen Ausführungen schwächer gewählt werden kann. Die Bewehrung kann bei entsprechender Ausbildung des Zuschlags sogar ganz entfallen.
  • Die Hohlzuschlag/Bewehrungseinheit 30 kann für bestimmte Abmessungen serienweise vorgefertigt und an der Baustelle bedarfsweise zu größeren Einheiten zusammengefügt werden, wie es schematisch in Fig. 15 dargestellt ist. Auf diese Weise ergibt sich eine erhebliche Elnsparung an Arbeitszeit und eine durch die Rationalisierung der Herstellung der Einheiten bedingte erhebliche Verbilligung des erflndungsgemäßon Zuschlags.
  • Der Vorzug der Erfindung, nämlich die Möglichkeit, gezielt Zuschlag- und Bewehrungsmittel mit vorgebbaren Eigenschaften in dem Spannungszustand im Bauteil entsprechender Lage in demselben einsetzen zu können, wirkt sich besonders bei einer serienweisen Herstellung von Fertigteilen in einem Betonwerk aus.
  • Die Wandungsstärke der Hohlzellen 2 richtet sich sowohl nach dem Material, aus dem sie bestehen, als auch nach der Beanspruchung, der sie unterliegen.
  • Bei Stahl sind wegen der erheblichen Beulfestigkeit konvexer Schalen schon geringe Wandstärken ausreichend, z.B. von 0,1 mm an aufwärts. Hohen Druckbeanspruchungen kann entweder durch Verkleinerung der Hohlzellendurchmesser oder durch eine gewisse Heraufsetzung der Wandstärke begegnet werden. Auf Jeden Fall aber liegt das Gewicht pro Volumen einer solchen erfindungsgemäßen Hohlzelle immer noch unter dem eines entsprechenden Kieselsteins. Besonders wesentlich ist aber, daß man in wenig beanspruchten Bereichen der Konstruktion den Hohlzellenanteil vergrößern und somit das spezifische Gewicht des Gesamtwerkstoffs bereichsweise in Abhängigkeit von der Spannungsverteilung im Betonbauteil herabsetzen kann; diese Eigenschaft ist im übrigen von dem Material der Grundmasse unabhängig und wirkt sich in gleicher Weise bei den anderen hierfür genannten Werkstoffen aus, also z.B.
  • bei Bitumen, bei Kunststoffen usw..

Claims (1)

  1. Patentansprüche.
    Verbundwerkstoff aus einer aus flüssigem oder plastischem Zustand erhärtenden Grundmasse und Zuschlägen, dadurch gekennzeichnet, daß als Zuschläge Hohlzellen (2) aus einem starren, sich mit der Grundmasse oberflächlich verbindenden Werkstoff vorhanden sind.
    2. Verbundwerkstoff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlzellen (2) verschiedene Größen aufweisen.
    3. Verbundwerkstofr nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlzellen (2) als Einzelkörper in die Grundmasse (1) eingebracht sind.
    4. Verbundwerkstoff nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlzellen (2) durch Stege (8,10) miteinander verbunden sind.
    5. Verbundwerkstoff nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundmasse aus Zementmörtel besteht.
    6. Verbundwerkstoff nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundmasse aus einem bituminösen oder teerhaltigen Material besteht.
    7. Verbundwerkstoff nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundmasse aus einem Kunststoff besteht.
    8. Verbundwerkstoff nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlzellen (2) aus Metall, vorzugsweise aus Stahlblech verhältnismäßig geringer Wandstärke bestehen.
    9. Verbundwerkstoff nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlzellen (2) aus Glasa Keramik oder hartem Kunststoff bestehen.
    10. Zuschlag zu einem eine aus flüssigem oder plastischem Zustand erhärtende Grundmasse umfassenden Verbundwerkstoff, insbesondere Zuschlag zu einem eine Zementmörtelgrundmasse umfassenden Betonwerkstorf, dadurch gekennzeichnet, daß er aus einer Vielzahl von Hohlzellen (2) aus einem sich oberflächlich mit der Grundmasse verbindenden Werkstoff besteht.
    11. Zuschlag nach Anspruch 10, dadurch -kennzeichnet, daß die Hohlzellen (2) konvex gewölbt sind.
    12. Zuschlag nach Anspruch 10 oder 11, dadadurch gekennzeichnet, daß die Hohlzellen (2) aus Stahlblech geprägt, gestanzt, gewalzt o.dgl.sind.
    13. Zuschlag nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlzellen (2) aus mindestens zwei Teilen (6,7) bestehen, die zu 3e einer Hohlzelle zusammengefügt sind.
    14. Zuschlag nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer der Teile etwa Hutform aufweist und die Zusammenfügung am Rand erfolgt.
    15. Zuschlag nach einem der Ansprüche 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Teile durch Punktschweißung miteinander verbunden sind.
    16. Zuschlag nach einem der Ansprüche 10 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß er aus zur Bildung der Hohlzellen (2) geprägten Stahlblechplatten besteht und die zwischen den Ausprägungen stehenbleibenden Bereiche der Stahlblechplatten Durchbrechungen aufweisen.
    17. Zuschlag nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Stahlblechplatten (4,5) zur Bildung der Hohlzellen (2) aufeinander angeordnet sind, 18. Zuschlag näch einem der Ansprüche 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlzellen (2) über die Plattenfläche nach Maßgabe deszu erwartenden Spannungszustandes verteilt sind.
    i9. Zuschlag nach einem der Ansprüche 10 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlzellen (2) zumindest teilweise etwa Kugelgestalt aufweisen.
    20. uschlag nach einem der Ansprüche 10 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlzellen (2) zumindest teilweise etwa Eiform aufweisen.
    21. Zuschlag nach einem der Ansprüche 10 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlzellen (2) nur auf einer Seite gewölbt sind und eine flache geschlossene Unterseite aufweisen.
    22. Bauteil aus einem Verbundwerkstoff nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9 mit einem Zuschlag nach einem oder mehreren der Ansprüche 10 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlzellen (2) bezüglich Größe und Gestalt nach Maßgabe der in dem Bauteil auftretenden Spannungen verteilt sind.
    23. Bauteil nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Bereichen höherer Druckspannungen vorhandenen Hohlzellen (2) eine gegenüber den Hohlzellen der Bereiche geringerer Druckspannungen verringerte Größe aufweisen.
    24. Bauteil nach einem der Ansprüche 22 oder 23, insbesondere Betonbauteil, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen den Hohlzellen (2) vorhandenen Stege auch als Bewehrung dienen.
    25. Bauteil nach einem der Ansprüche 22 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß neben den Hohlzellen (2) eine Stahlbewehrung vorhanden ist.
    26. Verfahren zum Herstellen von Bauteilen nach einem oder mehreren der Ansprüche 22 bis 25, insbesondere von Eetonbauteilen, dadurch gekennzeichnet, daß ein den Spannungsverhältnissen entsprechendes dreidimensionales Hohlzellengerüst vorgefertigt und als Ganzes in die Form bzw. vor dem Betonieren an Ort und Still in die Schalung eingebracht wird.
    27. Verfahren nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß Abschnitte des Hohlzellengerüstes serienmäßig vorgefertigt und bedarfsweise in der Form oder Schalung zu einer größeren Einheit zusammengesetzt werden.
    L e e r s e i t e
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