DE1954792B2 - Diaprojektor fuer eine selbsttaetig und fortlaufend sich wiederholende vorfuehrung von in einem magazin befindlichen dias - Google Patents

Diaprojektor fuer eine selbsttaetig und fortlaufend sich wiederholende vorfuehrung von in einem magazin befindlichen dias

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DE1954792B2 DE19691954792 DE1954792A DE1954792B2 DE 1954792 B2 DE1954792 B2 DE 1954792B2 DE 19691954792 DE19691954792 DE 19691954792 DE 1954792 A DE1954792 A DE 1954792A DE 1954792 B2 DE1954792 B2 DE 1954792B2
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Description

Die Erfindung betrifft einen Diaprojektor für eine selbsttätig und fortlaufend sich wiederholende Vorführung von in einem Magazin befindlichen Dias, wobei zur Vorführung das Magazin durch einen Hauptantriebsmotor in einer Transportrichtung schrittweise je Dia fortgeschaltet und das Dia mittels eines von dem Hauptantriebsmotor angetriebenen Wechselschiebers aus dem Magazin in eine Projekttionsstellung und wieder zurückgeführt wird und wobei zur Wiederholung der Vorführung das Magazin durch einen Rückholmotor in die Ausgangsstellung gebracht wird.
Bei bekannten Diaprojektoren dieser Art sind Schaltmittel für das Umschalten der Drehrichtung des Transportmotors vorgesehen, die über an den Magazinenden befestigte oder angeformte Vorsprünge schaltbar sind. Das Magazin wird, ganz gleich ob es bis zum letzten Fach mit Dias gefüllt ist oder nicht, bis in die Endstellung vorwärtstransportiert und dann erst in die Ausgangslage zurückgeholt. Dies ergibt bei nicht ganz gefülltem Magazin einen nutzlosen Leerlauf, der die Rückholautomatik in diesem Fall nachteilig erscheinen läßt. Deshalb sind bei einem bekannten Diaprojektor Steuerplatten vorgesehen, die in das Magazin vor dem ersten und nach dem letzten vorzuführenden Dia einsetzbar sind und über die das Schaltmittel steuerbar ist. Nachteilig sind bei diesem Diaprojektor die zusätzlichen Steuerplatten, die bei einer sich wiederholenden Vorführung erst an den genannten Stellen in das Magazin eingesetzt werden müssen. Zusatzmittel, wie es diese Steuerplatten sind, gehen darüberhinaus leicht verloren.
Aufgabe der Erfindung ist es demgegenüber, zur Überwindung der genannten Nachteile einen Diaprojektor zu schaffen, bei dem das selbsttätige Wiederholen einer Serie von Dias, die beispielsweise nicht das ganze Magazin füllt, ohne Leerlauf möglich sein soll, und bei dem keine zusätzlichen Steuerteile zu verwenden sind, um tatsächlich eine derartige Serie von Dias ohne Leerlauf wiederholend vorführen zu können.
Gemäß der Erfindung wird bei einem Diaprojektor der eingangs genannten Art diese Aufgabe dadurch gelöst, daß eine die Dias abgreifende Tasteinrichtung und ein elektronischer, gesteuerter Schalter vorgesehen sind, durch den in dem einen Schaltzustand der im Ausgangskreis des Schalters liegende Rückholmotor eingeschaltet wird und durch den in dem anderen Schaltzustand ein elektronischer Srlmltpr ?nr
Ankupplung des Hauptantriebsmotors an den Bildwechselmechanismus durch Bestromung eines Elektromagneten einer Magnetkupplung wirksam gemacht wird, daß die Tasteinrichtung beim Durchlaufen des letzten Dias im Magazin den gesteuerten Schalter vorspannt und damit in einen arbeitsbereiten Zustand versetzt, daß dabei gleichzeitig der Schalter geöffnet wird, und daß durch Betätigung eines Schalters durch den Wechselschieber in seiner aus dem Magazin ausgefahrenen Stellung der Hauptantriebsmotor abgeschaltet und der Rückholmotor durch den geschlossenen Schalter bestromt wird.
Nach einer erfindungsgemäßen Ausführungsform wird vorgeschlagen, daß für die Rückholung des Magazins in die Ausgangsstellung ein in die Zahnleiste des Magazins eingreifendes und von dem Rüclcholmotor antreibbares Zweizahnritzel vorgesehen ist, das beim Vorwärtstransport des Magazins außer Eingriff mit der Zahnleiste des Magazins steht. Dabei ist es zweckmäßig, daß die Rücklaufbewegung des Magazins mit Hilfe eines an sich bekannten Endlagenschalters beendet wird.
Nach einer anderen Ausführungsform ist vorgesehen, daß der elektronische, gesteuerte Schalter ein Thyristor ist. Diaprojektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tasteinrichtung ein Tastschalter ist, mit dem die Steuerelektrode des Thyristors an einen Spannungsteiler schaltbar ist.
Dabei ist es vorteilhaft, daß der Tastschalter einen federnden Kontaktarm aufweist, der durch das nächstfolgend zur Projektion kommende Dia in der Offenstellung haltbar ist, wobei ein mit dem Wechselschieber steuerbarer, das nächstfolgend zur Projektion kommende Dia abgreifender Tasthebel vorgesehen ist, durch den beim Fehlen eines weiteren Dias (2) der Tastschalter schließbar ist.
Eine weitere Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, daß als Tasteinrichtung ein Fotoempfänger vorgesehen ist, der durch einen von dem letzten Dia im Magazin, welches mit einem Lichtstrahl geneigter Einfallsrichtung angestrahlt wird, ausgehenden, an der Oberfläche des Dias reflektierten Lichtstrahl beaufschlagt wird.
Erfindungsgemäß wird weiter vorgeschlagen, daß der elektronische Schalter zur Ankupplung des Hauptantriebsmotors aus einem Transistor besteht, dessen Basis am Ausgangskreis des Thyristors liegt und dessen Emitter mit dem Elektromagnet der Magnetkupplung verbunden ist.
Die Erfindung wird an Hand einer Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine schematische, perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäßen Diaprojektors,
F i g. 2 einen Schaltplan des Diaprojektors gemäß Fig. 1,
F i g. 3 eine zweite Ausführungsform der die Dias abgreifenden Tasteinrichtung,
F i g. 4 eine dritte Ausführungsform der die Dias abgreifenden Tasteinrichtung.
Der Aufbau und die Wirkungsweise des Diaprojektors werden zuerst an Hand der F i g. 1 und 2 erläutert, wobei bei der mechanischen Steuerung auf Fig. 1, bei dem elektrischen Schaltaufbau auf F i g. 2 verwiesen wird. Ein Magazin 1, das ganz oder (eilweise mit Dias 2 gefüllt ist, ist in eine nur angedeutete gehäuseseitige Magazinführung 3 eingeschoben. Das Magazin 1 wird über bekannte und deshalb nicht dargestellte getriebliche Mittel, die über eine Magnetkupplung 4 mit dem Hauptantriebsmotor 5 in Verbindung stehen, in Pfeilrichtung 6 schrittweise um jeweils ein Gefach fortgeschaltet. Zur Vorführung eines Dias 2 bewegt die Schakscheibe 7, die über die durch den Elektromagneten 4 betätigbare Magnetkupplung von dem Hauptantriebsmotor 5 angetrieben wird, über eine Kulisse 9 einen Wechselschieber 10, der das zur Projektion kommende Dia 2 aus dem Magazin 1 in Pfeilrichtung 11 in die Projektionsstellung führt und nach erfolgter Projektion in das Magazin 1 zurückführt. Der Schaltrhythmus und die Vorführdauer werden durch das wechselweise Schließen und Öffnen des Hauptschalters 8 durch einen Nokken 7 α der Schaltscheibe 7 und eines parallel zum Hauptschalter 8 liegenden Zeitschalters 12, der durch eine von einem Zeitmotor 13 angetriebene Nockenscheibe 14 gesteuert wird, bestimmt. Für die selbsttätige Rückholung des beispielsweise nicht bis auf das letzte Fach gefüllten Magazins 1 nach erfolgter Projektion der letzten Dias 2' ist ein Rückholmotor 15 vorgesehen, der dazu über getriebliche Mittel ein in die Zahnleiste 1 α des Magazins 1 eingreifendes Zweizahnritzel 16 antreibt. Der Rückholmotor 15 ist durch einen Kontakt 17 eines als Schalteinrichtung vorgesehenen Umschalters 17,18, 35 mit dem Pluspol der Stromversorgung verbindbar. Mit dem Minuspol der Stromversorgung ist der Rückholmotor 15 über den Kontakt 19 eines Endschalters 19, 20, 36, über den Kontakt 21 eines Wiederholschalters 21, 22 und den Kontaktelektroden 24 und 25 eines Thyristors 23 verbindbar. Die Steuerelektrode 26 des Thyristors 23 liegt an einem Spannungsteiler, der einerseits aus den Widerständen 27 und 28 und andererseits aus einem Widerstand 29 besteht. Über den Kontakt 31 eines als die Dias abgreifende Tasteinrichtung vorgesehenen Tastschalters 31, 32 ist die Steuerelektrode 26 des Thyristors 23 mit den Widerständen 27, 28 verbindbar. Die Basis des npn-Transistors 33 liegt einerseits am Mittelabgriff der Widerstände 27, 28 und ist andererseits über die Kontakte 19 und 21 der Schalter 19, 20 und 21, 22 mit der Anode 24 des Thyristors 23 verbindbar. Der Kollektor des Transistors 33 ist mit dem Pluspol der Stromversorgung verbunden, der Emitter des Transistors 33 mit dem Elektromagnet 4 der Magnetkupplung des Hauptantriebsmotors 5.
Der Elektromagnet 4 ist weiterhin über den Kontakt 35 des Umschalters 17,18, 35 direkt mil dem Pluspol der Stromversorgung verbindbar. Über den Kontakt 36 des Endschalters 19, 20, 36 ist der Rückholmotor 15 kurzschließbar.
Der federnde Kontaktarm 32 des Tastschalters 31, 32 ist derart im Verschiebebereich der Dias 2 angeordnet, daß er bei jedem Transportschritt beispielsweise auf der Oberseite des als nächstes zur Projektion kommenden Dias zu liegen kommt und der Tastschalter 31, 32 während des Vorwärtstransports des Magazins 1 bis zum Transportschritt für das letzte zur Projektion kommende Dia 2' geöffnet ist. Der Wechselschiebcr 10 weist einen Arm 10 a auf, der in dem magazinseitigen Umkehrpunkt des Wechselschiebers 10 den Kontaktarm 18 des Umschalters 17,18, 35 von dem Kontakt 35 auf den Kontakt 17 umlegt. Der Kontaktarm 20 des Endschalters 19, 20, 36 liegt auf der glatten Seite der Zahnleiste 1 α des Magazins 1 auf. Die Anordnung des Kontaktarms 20 ist so getroffen, daß er, ist das erste zur Projektion kommende Dia in der Ebene des Wechselschiebers 10, die
Zahnleiste 1 α des Magazins 1 nicht berührt und deshalb an dem Kontakt 36 anliegt. Weilerhin ist an dem Diaprojektor ein Wiederholschalterknopf 37 vorgesehen, durch dessen Betätigung der Kontaktarm 22 den Kontakt 21 des Wiederholschalters 21, 22 schließen kann.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Anordnung ist folgende:
Das Magazin 1 ist in die Magazinführung 3 so weit eingeschoben, daß das erste zur Projektion kommende Dia 2 sich in der Ebene des Wechselschiebers 10 befindet und der Kontaktarm 20 des Endschalters 19, 20, 36 am Kontakt 36 liegt. Zur selbsttätigen Wiederholung der Vorführung der in dem Magazin 1 zusammenhängend gestapelten Serie von Dias 2 wird der Kontakt 21 über den Kontaktarm 22 des Wiederholschalters 21, 22 durch Betätigen des Wiederholschalterknopfes 37 geschlossen. Der Kontaktarm 18 des Umschalters 17,18, 35 liegt am Kontakt 35 an, so daß über diesen, sobald der Zeitschalter 12 geschlossen wird, der Elektromagnet 4 der Magnetkupplung bestromt wird. Der Hauptantriebsmotor 5 ist dann über die im Eingriff stehende Magnetkupplung mit der Schaltscheibe 7 gekuppelt und treibt diese an. Der Wechselschieber 10, gesteuert durch die Schaltscheibe 7, führt das Dia für die Dauer der durch die Zeitschaltvorrichtung 12,13,14 bestimmten Vorführzeit in die Projektionsstellung. Nach erfolgter Projektion wird das Dia 2 durch den Wechselschieber 10 in das Magazin 1 zurückgeführt. Im magazinseitigen Umkehrpunkt legt der Arm 10 a des Wechselschiebers 10 den Kontaktarm 18 des Umschalters 17,18, 35 jeweils von dem Kontakt 35 auf den Kontakt 17 um. Dies hat keine Wirkung auf den Rückholmotor 15, solange der Tastschalter 31, 32 durch das nächstfolgend zur Projektion kommende Dia offengehalten wird. Für den Zeitpunkt der Umkehr des Wechselschiebers 10 erhält der Elektromagnet 4 der Magnetkupplung in Serie mit dem geschlossenen Schalter 12 Strom über den Kollektor-Emitterkreis des Transistors 33, dessen Basis am positiven Potential liegt. Nun wird das Magazin 1 um ein Dia 2 weitergeschaltet. Dieser bekannte Vorgang wiederholt sich, bis das vorletzte Dia nach erfolgter Vorführung wieder in das Magazin 1 zurückgeführt ist.
Das Magazin 1 wird weitergeschaltet, so daß das letzte zur Serie gehörige Dia 2' zur Vorführung in den Verschiebebereich des Wechselschiebers 10 gelangt. Der federnde Kontaktarm 32 des Tastschalters 31, 32 fällt dadurch von diesem Dia 2' ab und schließt den Kontakt 31, wodurch die Steuerelektrode 26 des Thyristors 23 an eine durch die Widerstandswerte der Widerstände 27,28, 29, die einen Spannungsteiler bilden, bestimmte Spannung gelegt wird. Diese Spannung ist so bemessen, daß der Thyristor 23 vorgespannt wird. Das positive Potential an der Basis des Transistors 33 sinkt ebenfalls im Spannungsteilerverhältnis der Widerstände 27, 28,29 so weit ab, daß der Transistor 33 sperrt. Der Kontaktarm 18 des Umschalters 17,18, 35 liegt während des Transports, der Vorführung und des Rücktransports des letzten Dias 2' am Kontakt 35, so daß der Elektromagnet der Magnetkupplung über diesen bestromt wird. Ist jedoch das letzte Dia 2' in das Magazin 1 zurückgeführt, so hat der Wechselschieber 10 seinen magazinseitigen Umkehrpunkt erreicht. Dadurch wird der Kontaktarm 18 des Umschalters 17,18, 35 von dem Kontakt 35 auf den Kontakt 17 umgelegt. Der Rückholmotor ist damit an den positiven Pol der Stromquelle gelegt. Die Kontakte 19 und 21 der Schalter 19, 20 und 21, 22 sind geschlossen. Der durch den geschlossenen Tastschalter 31, 32 gezündete Thyristor 23 ist durchlässig. Der Rückholmotor 15 läuft deshalb an, und das Magazin 1 wird in Pfeilrichlung 38 zurücktransportiert. Das letzte zur Projektion gekommene Dia 2' hebt beim ersten Schritt des Rückwärtstransports den Kontaktarm 32 des Tastschalters 31, ίο 32 von dem Kontakt 31 ab. Da die Kontaktelektrode 24 des Thyristors 23 mit der Basis des Transistors 33 verbunden ist, bleibt der Transistor 33 weiterhin gesperrt. Hat das Magazin 1 seine Ausgangsstellung erreicht, in der sich das erste im Magazin befindliche Dia 2 in der Ebene des Wechselschiebers 10 befindet, fällt der Kontaktarm 20 des Endschalters 19, 20. 36 von der Zahnleiste des Magazins 1 ab, wodurch der Kontakt 19 geöffnet und der Kontakt 36 geschlossen wird. Der Rückholmotor 15 wird abgeschaltet und kurzgeschlossen. Die letzte Maßnahme verhindert ein Nachlaufen des Rückholmotors 15 und damit ein Rückholen des Magazins 1 über die Ausgangsstellung hinaus. Das Zweizahnritzel 16 dient bei etwaigem geringem Nachlauf des Rückholmotors 15 dem gleichen Zweck. Der Rückholmotor 15 wird durch den Endschalter 19, 20, 36 so abgeschaltet, daß das Zweizahnritzel 16 außer Eingriff mit der Zahnleiste 1 α des Magazins 1 steht.
Bei geöffneten Schaltern 31, 32 und 19, 20 liegt die Basis des Transistors 33 wieder am positiven Potential der Stromquelle, und der Transistor 33 ist damit leitend. Über ihn wird der Elektromagnet 4 der Magnetkupplung bestromt, die anzieht und den Hauptantriebsmotor 5 mit der Schaltscheibe 7 kuppelt. Die dadurch wieder angetriebene Schaltscheibe 7 treibt ihrerseits den Wechselschieber 10 an, so daß das erste, nun zum zweiten Mal zur Projektion kommende Dia in die Projektionsstellung gebracht wird. Der Arm 10 α des Wechselschiebers 10 gibt den Kontaktarm 18 des Umschalters 17,18, 35 frei, so daß dieser den Kontakt 35 schließt und der Elektromagnet 4 der Magnetkupplung wieder über den Kontakt 35 versorgt wird. Die zweite Vorführung des Stapels von Dias ist damit eingeleitet.
Durch den beschriebenen Diaprojektor ist eine selbsttätig sich wiederholende Vorführung einer das Magazin nicht vollständig füllenden Serie von Dias ohne Leerlauf möglich, da durch die Tasteinrichtung 31, 32 direkt die Dias abgegriffen werden und damit nur durch das Fehlen eines weiteren zur Projektion kommenden Dias das Rückholen des Magazins ausgelöst wird.
Die Tasteinrichtung kann in zweckmäßiger Weise auch so ausgebildet sein, wie es die F i g. 3 und 4 zeigen.
Gemäß F i g. 3 ist der Kontaktarm 32 des Tastschalters 31, 32 durch einen Tasthebel 39 betätigbar. Der Tasthebel 39 ist längs der Stift-Schlitzführungen 40, 41 geführt und wird durch eine Feder 42 gegen das nächstfolgend zur Projektion kommende Dia 2 gezogen. Um den Tasthebel 39 beim Weiterschalten des Magazins 1 aus dem Bereich des Magazins 1 zu führen, läuft die Kulisse 9, über die der Wechselschieber 10 von der Schaltscheibe 7 angetrieben wird, in der magazinseitigen Umkehrstellung des: Wechselschiebers 10 gegen einen um den Drehpunkt 43 drehbaren Hebel 44, der mit einem Stift 45 in einen Schlitz 40 des Tasthebels 39 eingreift. Der Schlitz
(ο
liegt senkrecht zur Tastrichtung des Tasthebels 39. Die Kulisse 9 verdreht den Hebel 44 im Uhrzeigersinn, wodurch dieser den Tasthebel 39 entgegen der Wirkung der Feder 42 aus dem Verschiebebereich des Magazins 1 zieht. TrifTt der Tasthebel 39 bei seiner Abtastbewegung auf kein nachfolgendes Dia 2' mehr, so kann er zur Zündung des Thyristors 23 den Kontakt 31 des Tastschalters 31, 32 schließen.
Gemäß F i g. 4 ist der Tastschalter 31, 32 durch einen Fotowiderstand 47 ersetzt. Eine Lampe 48 schickt durch eine Sammellinse 49 als Lichtsignal ein
Strahlenbündel 50 auf die Dias 2. Die Zuordnung von Lampe 48 und Fotowiderstand 47 ist derart, daß nur das letzte aus der Projektionsstellung in das Magazin zurückgebrachte Dia 2' ein reflektiertes Teilstrahlenbündel 50' des Lichtbündels 50 durch die Sammellinse 51 auf den Fotowiderstand 47 lenkt. Der Widerstandswert des Fotowiderstands 47 fällt dadurch ab, so daß an der Steuerelektrode 26 des Thyristors 23 die zur Zündung des Thyristors 23 notwendige ίο Spannung anliegt. Dadurch ist der Thyristor 23 vorgespannt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Diaprojektor für eine selbsttätig und fortlaufend sich wiederholende Vorführung von in einem Magazin befindlichen Dias, wobei zur Vorführung das Magazin durch einen Hauptantriebsmotor in einer Transportrichtung schrittweise je Dia fortgeschaltet und das Dia mittels eines von dem Hauptantriebsmotor angetriebenen Wechselschieber aus dem Magazin in eine Projektionsstellung und wieder zurückgeführt wird und wobei zur Wiederholung der Verführung das Magazin durch einen Rückholmotor in die Ausgangsstellung gebracht wird, dadurchgekennzeichn e t, daß eine die Dias (2) abgreifende Tasteinrichtung (31, 31; 39; 47) und ein elektronischer, gesteuerter Schalter (23) vorgesehen sind, durch den in dem einen Schaltzustand der im Ausgangskreis des Schalters (23) liegende Rückholmotor (15) eingeschaltet wird und durch den in dem anderen Schaltzustand ein elektronischer Schalter (33) zur Ankupplung des Hauptantriebsmotors (5) an den Bildwechselmechanismus durch Bestromung eines Elektromagneten (4) einer Magnetkupplung wirksam gemacht wird, daß die Tasteinrichtung (31, 32; 39; 47) beim Durchlauf des letzten Dias (2) im Magazin den gesteuerten Schalter (23) verspannt und damit in einen arbeitsbereiten Zustand versetzt, daß dabei gleichzeitig der Schalter (33) geöffnet wird, und daß durch Betätigung eines Schalters (17, 18, 35) durch den Wechselschieber (10) in seiner aus dem Magazin ausgefahrenen Stellung der Hauptantriebsmotor (5) abgeschaltet und der Rückholmotor (15) durch den geschlossenen Schalter (23) bestromt wird.
2. Diaprojektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für die Rückholung des Magazins (1) in die Ausgangsstellung ein in die Zahnleiste (1 a) des Magazins (1) eingreifendes und von dem Rückholmotor (15) antreibbares Zweizahnritzel (16) vorgesehen ist, das beim Vorwärtstransport des Magazins (1) außer Eingriff mit der Zahnleiste (1 a) des Magazins (1) steht.
3. Diaprojektor nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rücklaufbewegung des Magazins (1) mit Hilfe eines an sich bekannten Endlagenschalters (19, 20, 36) beendet wird.
4. Diaprojektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der elektronische, gesteuerte Schalter (23) ein Thyristor ist.
5. Diaprojektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tasteinrichtung ein Tastschalter (31, 32) ist, mit dem die Steuerelektrode (26) des Thyristors (23) an einen Spannungsteiler (27, 28, 29) schaltbar ist.
6. Diaprojektor nacli Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Tastschalter (31, 32) einen federnden Kontaktarm (32) aufweist, der durch das nächstfolgend zur Projektion kommende Dia (2) in der Offenstellung haltbar ist.
7. Diaprojektor nach einem der Ansprüche 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit dem Wechselschieber (10) steuerbarer, das nächstfolgend zur Projektion kommende Dia (2) abgreifender Tasthebel vorgesehen ist, durch den beim Fehlen eines weiteren Dias (2) der Tastschalter (31, 32) schließbar ist.
8. Diaprojektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Tasteinrichtung ein Fotoempfänger (47) vorgesehen ist, der durch einen von dem letzten Dia im Magazin, welches mit einem Lichtstrahl (5Oj geneigter Einfallsrichtung angestrahlt wird, ausgehenden, an der Oberfläche des Dias reflektierten Lichtstrahl (50) beaufschlagt wird.
9. Diaprojektor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der elektronische Schalter (33) zur Ankupplung des Hauptantriebsmotors (5) aus einem Transistor besteht, dessen Basis am Ausgangskreis des Thyristors (23) liegt und dessen Emitter mit dem Elektromagnet (4) der Magnetkupplung verbunden ist.
DE19691954792 1969-10-31 1969-10-31 Diaprojektor für eine selbsttätig und fortlaufend sich wiederholende Vorführung von in einem Magazin befindlichen Dias Expired DE1954792C3 (de)

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