DE19546008A1 - Turbinenschaufel, die für den Einsatz im Naßdampfbereich von Vorend- und Endstufen von Turbinen vorgesehen ist - Google Patents

Turbinenschaufel, die für den Einsatz im Naßdampfbereich von Vorend- und Endstufen von Turbinen vorgesehen ist

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Description

Die Erfindung betrifft eine Turbinenschaufel, die für einen Einsatz im Naßdampfbereich von Vorend- und Endstufen von Turbinen vorgesehen ist und einem Erosionsverschleiß durch aufschlagende Wassertröpfchen unterliegt, entsprechend dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Im Bereich der Endstufen einer Dampfturbine oder schon davor ist die Entspannung des Dampfes soweit fortgeschritten, daß sog. Naßdampf entsteht, also Dampf, der mit kleinsten Tröpfchen kondensierten Wassers gemischt ist. Diese Wassertröpfchen tref­ fen bei hoher Drehzahl der Turbine mit entsprechend hoher Geschwindigkeit auf die Laufschaufeln und führen an deren Eintrittskanten und am Schaufelrücken zu einem höchst unerwünschtem Erosionsverschleiß. Bei widrigen Einsatzbedingungen wird der durch die Erosion bedingte maximal zulässige Materialabtrag schnell erreicht, so daß sich die Nutzungsdauer der Schaufeln und damit die Standzeit der Turbine stark ver­ kürzt. Gleichzeitig kommt es aber auch zu Wirkungsgradeinbußen, da sich die Profil­ geometrie ändert. Die zunächst geschliffene relativ glatte Oberfläche des Schaufelblat­ tes verwandelt sich durch die Erosion zunehmend in eine extrem rauhe Oberfläche, die im Wesentlichen aus stehengebliebenen harten Martensitnadeln besteht. Auch der Verlauf und die Form der Eintrittskante wird durch den erosiven Abtrag stark verändert. Auf Grund der Querschnittsschwächung und der eingebrachten Kerben sinkt auch die Zuverlässigkeit.
Um die genannten Probleme zu vermindern, hat man in Abhängigkeit von den berech­ neten thermodynamischen Einsatzbedingungen die Eintrittskante und Teile des Schaufelblattes von Vorend- und Endstufenlaufschaufeln flamm- und lasergehärtet. Ziel dieser Härtung ist es, durch eine Änderung des Gefügezustandes die Materialeigen­ schaften so zu verbessern, daß der Materialabtrag durch auftreffende Wassertröpfchen verringert wird. Hierdurch wurde die anstehende Problematik zwar entschärft aber noch keineswegs befriedigend gelöst.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Turbinenschaufel nach dem Oberbegriff des An­ spruchs 1 zu schaffen, mit der die bisher erreichte Zuverlässigkeit, der mittlere Wir­ kungsgrad über die Laufzeit und die Nutzungsdauer der von einer Tropfenerosion be­ troffenen Laufschaufeln deutlich verbessert werden.
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 gekennzeichneten Merkmale gelöst. Zweckmäßige Ausgestaltungen und Weiterbildungen des Erfindungsgegenstandes sind in den Unteransprüchen genannt.
Man kann davon ausgehen, daß sich die erosive Wirkung der auf die Laufschaufeln auftreffenden Wassertröpfchen deutlich vermindert, wenn es gelingt, auf den betroffe­ nen Oberflächen der Laufschaufeln einen eine Dämpfung bewirkenden Wasserfilm auf­ zubauen. Hierzu ist vorgesehen, daß das Schaufelblatt im Bereich seiner Eintrittskante und seines Schaufelrückens oder in mindestens einem Teilbereich davon eine Oberflä­ chenrauhigkeit aufweist, die gegenüber der Oberflächenrauhigkeit der Vorderseite des Schaufelblattes deutlich verstärkt ist. Die Oberflächenrauhigkeit sorgt dafür, daß die auftreffenden Wassertröpfchen sich zunächst relativ gleichmäßig als Film über der Oberfläche verteilen und dieser dann ständig durch neue Tröpfchen ergänzt wird.
Eine vorteilhafte Weiterbildung des Erfindungsgegenstandes sieht vor, der Oberflä­ chenrauhigkeit eine bestimmte Struktur zu geben, mit der ein sich bildender Wasserfilm trotz der Wirkung von Zentrifugalkräften besser auf der Oberfläche der betroffenen Laufschaufelbereiche festgehalten wird, als das bei einer relativ gleichmäßigen Ober­ flächenrauhigkeit der Fall wäre. Als besonders zweckmäßig erscheint eine Struktur, die durch Riefen oder Rillen gebildet ist, wobei sich diese quer zur Zentrifugalrichtung ent­ lang koaxial zur Turbinenwelle gedachter Kreise oder tangential zu diesen Kreisen er­ strecken.
Der übliche Weg zur Erlangung der gewünschten Oberflächenrauhigkeit wird darin be­ stehen, eine geeignete Oberflächenbearbeitung oder eine Oberflächenbeschichtung speziell in den gewünschten Bereichen vorzunehmen. Wesentlich vorteilhafter ist es jedoch, wenn die beim Fräsen des Schaufelblattes entstehende Oberflächenrauhigkeit in den entsprechenden Bereichen der Eintrittskante und der Rückseite unverändert be­ lassen wird und nur die übrigen, der Erosion nicht oder deutlich weniger ausgesetzten Bereiche des Schaufelblattes durch Schleifen eine entsprechend reduzierte Oberflä­ chenrauhigkeit erhalten. Die beim Fräsen entstehenden Riefen bilden eine geeignete, den Wasserfilm gut haltende Struktur, wenn auch die Fräsrichtung quer zur Richtung der Zentrifugalkraft verläuft.
Neben der Oberflächenrauhigkeit ist die Oberflächenhärtung ein hiervon zwar unab­ hängiger aber weiterer wichtiger Faktor zur Verbesserung der Laufschaufeleigenschaf­ ten im Hinblick auf die Tröpfchenerosion. Dabei ist allerdings darauf zu achten, daß bei dem einer Härtung unterzogenen Bereich der Schaufel der Bereich eines in der Schaufel vorgesehenen Dämpferdrahtloches ausgespart bleibt. Auch unter diesem Aspekt ist es zweckmäßig, wenn sich die Härtung des Schaufelblattes entlang der Ein­ trittskante erstreckt, beginnend am freien Ende der Schaufel in Richtung zum Schaufel­ fuß, mit einer Länge von zwei Drittel der Länge des Schaufelblattes.
Der gehärtete Bereich kann auch so positioniert werden, daß sich die Härtung des Schaufelblattes beginnend am freien Ende der Schaufel entlang der Eintrittskante als Streifen einer solchen Breite erstreckt, daß er das Dämpferdrahtloch nicht tangiert, vor diesem endet oder den Bereich um das Dämpferdrahtloch von einer Härtung ausspart.
Da sowohl die Härtung als auch die Oberflächenrauhigkeit dem Ziel einer Verminde­ rung der Tröpfchenerosion dienen, wird man beide in etwa auf die gleichen Flächenbe­ reiche beschränken. Abweichungen hiervon zur Erfüllung von Sonderbedingungen sind jedoch problemlos möglich. So kann z. B. der Bereich verstärkter Oberflächenrauhigkeit über den gehärteten Bereich und über das Dämpferdrahtloch hinausreichen, ohne daß hierdurch eine Beeinträchtigung entsteht.
Wie Versuche gezeigt haben, ist es von Vorteil, wenn die Bereiche verstärkter Oberflä­ chenrauhigkeit bei Rz = 30 bis 100 µm, vorzugsweise bei Rz = 60 bis 70 µm, liegen, während die geschliffenen Bereiche bei Rz = 5 bis 20 µm, vorzugsweise bei Rz = 10 µm, liegen. Eine Rauhigkeit dieser Größe wird auch durch die beim Fräsen entstehen­ den Rillen erzeugt.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine durch Härtung und erhöhte Oberflächenrauhigkeit verbesserte Lauf­ schaufel einer Dampfturbine mit Blick auf deren Rückseite,
Fig. 2 eine der Fig. 1 entsprechende Laufschaufel, bei der der Bereich erhöhter Oberflächenrauhigkeit den gehärteten Bereich überragt,
Fig. 3 eine erste Variante nach Fig. 1 mit einem langen, schmalen gehärteten Bereich,
Fig. 4 eine zweite Variante nach Fig. 1 mit einem kurzen, breiten gehärteten Be­ reich,
Fig. 5 eine dritte Variante nach Fig. 1 mit einem langen, breiten gehärteten Be­ reich.
Die in Fig. 1 dargestellte Rückseite einer Turbinen-Laufschaufel zeigt ein Schaufelblatt 1 mit einem Dämpferdrahtloch 6 und einem Schaufelfuß 7. Besonders im Bereich ihrer Eintrittskante 5 unterliegt die Laufschaufel, sofern sie im Naßdampfbereich eingesetzt wird, einer Tropfenerosion, deren schädliche Wirkungen minimiert werden sollen. Eine interessante Möglichkeit hierzu besteht darin, den Aufschlag der mit hoher kinetischer Energie ankommenden Wassertröpfchen durch eine geeignete Dämpfung zu mindern. Dies gelingt durch den Aufbau eines die gefährdeten Oberflächenbereiche schützenden Wasserfilms. Es wird deshalb eine die Bildung des gewünschten Wasserfilms fördernde und auch festhaltende erhöhte Oberflächenrauhigkeit 3 geschaffen, die sich entlang der Eintrittskante 2 auf dieser und auf der Rückseite des Schaufelblattes 2 erstreckt. Das Abfließen des Wasserfilms in Richtung der Zentrifugalkraft wird durch quer hierzu ver­ laufende Rillen behindert. Solche Rillen entstehen bereits beim Fräsen des Schaufel­ profils, so daß diese in ihrer Oberflächenstuktur unverändert beibehalten werden kön­ nen. Das übliche Nachbehandeln der Oberfläche beschränkt sich somit auf einen Schleifbereich 4 der verbleibenden Oberfläche.
Eine weitere Möglichkeit die Tropfenerosion der Laufschaufel zu vermindern, ergibt sich durch Härten der betroffenen Bereiche. Ein solcher gehärteter Bereich 5 muß sich somit wie der Bereich erhöhter Oberflächenrauhigkeit 3 entlang der Eintrittskante erstecken. Dabei soll aber der unmittelbar um das Dämpferdrahtloch 6 herumgelegene Bereich ungehärtet bleiben. Form und Lage des gehärteten Bereiches sind wesentlich von der Größe und dem Einsatzbereich der betroffenen Laufschaufel abhängig. Wie man den Fig. 3 bis 5 entnehmen kann, kommen jedoch in der Regel drei Varianten zur Anwen­ dung. Die erste Variante nach Fig. 3 zeigt einen gehärteten Bereich 5a, der etwa zwei Drittel der Länge des Schaufelblattes 1 beansprucht, aber so schmal ist, daß er ausrei­ chend weit vom Dämpferdrahtloch 6 entfernt bleibt. Bei der zweiten Variante nach Fig. 4 ist der gehärtete Bereich 5b deutlich breiter aber so kurz, daß er vor Erreichen des Dämpferdrahtloches 6 endet. Bei der dritten Variante nach Fig. 5 dagegen ist der ge­ härtete Bereich 5c breit und lang, bildet aber um das Dämpferdrahtloch 6 herum eine nicht gehärtete Aussparung 8.
Während bei einer Ausdehnung des gehärteten Bereiches 5 auf die Lage des Dämp­ ferdrahtloches geachtet werden muß, ist eine solche Rücksichtnahme bei einer Aus­ dehnung des Bereiches erhöhter Oberflächenrauhigkeit 3 nicht erforderlich. Bei Bedarf ist es somit möglich, entsprechend Fig. 2 den Bereich erhöhter Oberflächenrauhigkeit 3 über den gehärteten Bereich 5 hinaus zu erweitern. Unabhängig von der Oberflä­ chenrauhigkeit kann das Dämpferdrahtloch selbst gerundet und poliert werden.
Bezugszeichenliste
Schaufelblatt (1)
Eintrittskante (2)
Bereich erhöhter Oberflächenrauhigkeit (3)
Schleifbereich (4)
gehärteter Bereich (5)
Variante a des gehärteten Bereiches (5a)
Variante b des gehärteten Bereiches (5b)
Variante c des gehärteten Bereiches (5c)
Dämpferdrahtloch (6)
Schaufelfuß (7)
Aussparung (8)

Claims (10)

1. Turbinenschaufel, die für einen Einsatz im Naßdampfbereich von Vorend- und Endstufen von Turbinen vorgesehen ist und einem Erosionsverschleiß durch auf­ schlagende Wassertröpfchen unterliegt und im Bereich der Eintrittskanten und Teilen des Schaufelblattes (1) so behandelt ist, daß sich eine Herabsetzung des Erosionsver­ schleißes ergibt, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaufelblatt (1) im Bereich seiner Eintrittskante (2) und seines Schaufelrückens oder in mindestens einem Teilbereich davon eine Oberflächenrauhigkeit (3) aufweist, die gegenüber der Oberflächenrauhig­ keit der Vorderseite des Schaufelblattes (1) deutlich verstärkt ist.
2. Turbinenschaufel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erhöh­ te Oberflächenrauhigkeit (3) gezielt so strukturiert ist, daß diese einen sich bildenden Wasserfilm trotz der Wirkung von Zentrifugalkräften auf der Oberfläche festhält.
3. Turbinenschaufel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die erhöhte Oberflächenrauhigkeit (3) durch Riefen oder Rillen ge­ bildet ist, die sich quer zur Zentrifugalrichtung entlang koaxial zur Turbinenwelle ge­ dachter Kreise oder tangential zu diesen Kreisen erstrecken.
4. Turbinenschaufel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge­ kennzeichnet, daß eine geeignete Oberflächenbearbeitung oder eine Oberflächenbe­ schichtung speziell in den gewünschten Bereichen eine einen Wasserfilm festhaltende Oberflächenrauhigkeit erzeugt,
5. Turbinenschaufel nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 3, da­ durch gekennzeichnet, daß die beim Fräsen des Schaufelblattes entstehende Oberflä­ chenrauhigkeit (3) in den entsprechenden Bereichen der Eintrittskante (2) und der Rückseite unverändert belassen ist und nur die übrigen, der Erosion nicht oder deutlich weniger ausgesetzten Bereiche des Schaufelblattes (1) als Schleifbereiche (4) eine entsprechend reduzierte Oberflächenrauhigkeit (3) aufweisen.
6. Turbinenschaufel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge­ kennzeichnet, daß von der Tropfenerosion betroffene Bereiche des Schaufelblattes (1) als gehärtete Bereiche (5) ausgebildet sind.
7. Turbinenschaufel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge­ kennzeichnet, daß sich der gehärtete Bereich des Schaufelblattes (1) entlang der Ein­ trittskante (2) erstreckt, beginnend am freien Ende des Schaufelblattes (1) in Richtung zum Schaufelfuß (7) mit einer Länge von etwa zwei Drittel der Länge des Schaufelblat­ tes (1).
8. Turbinenschaufel nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 6, da­ durch gekennzeichnet, daß der gehärtete Bereich des Schaufelblattes (1) am freien Ende der Schaufel beginnend sich entlang der Eintrittskante als Streifen in einer sol­ chen Breite erstreckt, daß er ein Dämpferdrahtloch (6) nicht tangiert, vor diesem endet oder den Bereich um das Dämpferdrahtloch (6) von einer Härtung ausspart.
9. Turbinenschaufel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge­ kennzeichnet, daß sich der Bereich verstärkter Oberflächenrauhigkeit (3) auf die gehär­ teten Bereiche (5) beschränkt oder über diese hinausreicht.
10. Turbinenschaufel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Bereiche verstärkter Oberflächenrauhigkeit (3) bei Rz = 30 bis 100 µm, vorzugsweise bei Rz = 60 bis 70 µm, liegen, während die geschliffenen Berei­ che bei Rz = 5 bis 20 µm, vorzugsweise bei Rz = 10 µm, liegen.
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