DE19526085A1 - Gelenkige Verbindung zweier Rohre einer Abgasanlage - Google Patents
Gelenkige Verbindung zweier Rohre einer AbgasanlageInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01N—GAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; GAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
- F01N13/00—Exhaust or silencing apparatus characterised by constructional features
- F01N13/18—Construction facilitating manufacture, assembly, or disassembly
- F01N13/1805—Fixing exhaust manifolds, exhaust pipes or pipe sections to each other, to engine or to vehicle body
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L27/00—Adjustable joints; Joints allowing movement
- F16L27/02—Universal joints, i.e. with mechanical connection allowing angular movement or adjustment of the axes of the parts in any direction
- F16L27/023—Universal and rotating joints
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Description
Die Erfindung betrifft eine gelenkige Verbindung zweier Rohre einer Abgasanlage einer
Brennkraftmaschine nach der Gattung des Hauptanspruches.
Eine derartige gelenkige Verbindung zweier Rohre einer Abgasanlage ist
beispielsweise in der DE 27 22 052 A1 beschrieben. Bei dieser gelenkigen
Verbindung ist das Ende eines Rohres der Abgasanlage kugelförmig aufgeweitet. Das
freie Ende dieses kugelförmig aufgeweiteten Rohres wird von einer Flanschplatte
umfaßt, die mit einem weiterführenden Rohr verbunden ist und die zur Aufnahme des
kugelförmigen Endabschnittes eine entsprechende kugelabschnittförmige Innenkontur
aufweist. Zur Abdichtung der Verbindung zwischen dem Rohrende und dem
Flanschstück ist ein eingelegter Dichtring vorgesehen. Der kugelförmige Endabschnitt
des eingesetzten Rohres wird auf der dem Flansch abgewandten Seite des
kugelförmigen Endstückes von einem Spannelement umfaßt, das ebenfalls zumindest
endseitig eine entsprechende Kugelabschnittform aufweist und mit der Flanschplatte
verschraubt ist. Eine derartige Verbindung ist aufwendig zu fertigen, da insbesondere
der Herstellungsaufwand für die mit dem weiterführenden Rohr verbundene
Flanschplatte sehr hoch ist. Auch der Fertigungsaufwand für das Spannelement ist
sehr hoch und dessen Montage ist relativ aufwendig. Diese Verbindung enthält viele
Einzelteile und ist insgesamt nur mit großem Aufwand zu montieren. Durch die Vielzahl
der Einzelteile und deren teilweise hohem Fertigungsaufwand ist eine derartige
Verbindung darüber hinaus teuer.
Aus der DE-AS 20 35 757 ist eine weitere gelenkige Verbindung zweier Rohre einer
Abgasanlage bekannt, bei der ein Rohr mit zwei kugelabschnittförmigen Endstücken
versehen ist, die jeweils in eine zylindrige Ausnehmung eines weiterführen
Rohrstückes eingesetzt sind. Zur Abdichtung der gelenkigen Verbindung ist ein mit
dem Außenrohr verbundenes gewelltes Schlauchelement vorgesehen. Das
Schlauchelement ist mit einer Schelle am Außenrohr befestigt. Eine Befestigung des
Innenrohres mit dem kugelabschnittförmigen Endstück im Außenrohr ist nicht
vorgesehen.
Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, eine gelenkige Verbindung
zweier Rohre einer Abgasanlage so weiterzubilden, daß diese besonders einfach
aufgebaut, einfach zu montieren und kostengünstig herzustellen ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den kennzeichnenden Merkmalen des
Hauptanspruches gelöst. Wenn das Spannelement das Außenrohr und das Innenrohr
zumindest teilweise umgreift, ist durch die entsprechende radial nach innen gerichtete
Spannwirkung eine feste und dichte Verbindung zwischen den beiden Rohrendstücken
möglich. Ein Verformen bzw. Zusammendrücken insbesondere des Innenrohres wird
durch eine in das Innenrohr eingesetzte Verstärkungshülse verhindert.
Die Verbindung der beiden Rohre kommt ohne zusätzliche Dichtmittel aus, wenn das
Innenrohr mindestens zwei Abschnitte mit unterschiedlichen Kugelradien aufweist, von
denen der dem freien Ende des Innenrohrs zugewandte erste Abschnitt an seiner
Außenseite den gleichen Kugelradius aufweist wie das Außenrohr an der Innenseite
seines freien Endes.
Die Verbindung der beiden Rohre läßt sich leicht zusammenbauen und justieren, wenn
das Spannelement als Kugelschelle mit kugelabschnittförmigen Innenseiten
ausgebildet ist, die den entsprechenden Außenseiten der beiden Rohrelemente
entsprechen.
Eine derartige Kugelschelle ist besonders einfach zu fertigen und zu montieren, wenn
das Innenrohr mindestens zwei Abschnitte mit unterschiedlichen Kugelradien aufweist.
Der dem freien Ende des Außenrohres zugewandte erste Abschnitt hat in vorteilhafter
Weise an seiner Außenseite den gleichen Kugelradius wie das Außenrohr an dessen
Innenseite. Der zweite Kugelabschnitt des Innenrohres hat weiterhin den gleichen
äußeren Kugelradius wie das Außenrohr. Die Kugelschelle kann dann mit
gleichbleibendem inneren Kugelradius geformt werden. Dies führt einerseits zu einer
Vereinfachung in der Fertigung, andererseits ist die Kugelschelle verdrehsicher, da im
Montagezustand keine definierte Zuordnung gegeben ist und ein Verdrehen der
Kugelschelle bzw. ein Vertauschen der beiden Stirnseiten ohne Auswirkungen ist.
Weitere Vorteile und vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den
Unteransprüchen und der Beschreibung.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der nachfolgenden Beschreibung und
Zeichnung näher erläutert. Letztere zeigt in
Fig. 1 einen Längsschnitt durch das Ende des einen Rohres,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch das Ende des zweiten Rohres,
Fig. 3 eine Ansicht der gelenkigen Verbindung teilweise im Schnitt.
In einer nicht näher dargestellten Abgasanlage der Brennkraftmaschine eines
Kraftfahrzeuges sind zwei Rohre 1, 2 mit einem Spannelement 3, so miteinander
verbunden, daß sie bei der Montage innerhalb eines definierten Grenzbereiches
gegeneinander in jede Raumrichtung abgewinkelt werden können. Nach endgültiger
Befestigung des Spannelementes, d. h. nach erfolgter Montage, ist jedoch eine feste
und dichte Verbindung der beiden Rohre 1, 2 gegeben. Das Rohr 1 ist dazu an seinem
freien Ende 4 so aufgeweitet, daß seine Innenseite 5 die Form eines Kugelabschnittes
aufweist, dessen Kugelradius mit R1 bezeichnet ist. Dieser Kugelabschnitt ist so
ausgebildet, daß er im Bereich des Rohrendes seinen größten Umfang hat. Der
Mittelpunkt M1 des Kugelabschnittes liegt auf der Rohrachse 6, aber vor dem freien
Ende 4 bzw. außerhalb des Rohres 1. Das entsprechend geformte freie Ende 4 des
Rohres 1 ist das Außenrohr 7 der gelenkigen Verbindung, in die das als Innenrohr 8
ausgebildete freie Ende 9 des anderen Rohres 2 eingesetzt ist. Das freie Ende 9 des
Rohres 2 ist dazu von seiner Stirnseite beginnend so aufgeweitet, daß seine
Außenkontur als Kugelabschnitt ausgebildet ist, wobei der Außenradius R2 dem
Innenradius R1 der Innenseite 5 des Rohres 1 entspricht. Das als Innenrohr 8
kugelabschnittförmig ausgebildete freie Ende 9 des Rohres 2 ist - wie bereits zuvor
angeführt - in das ebenfalls kugelabschnittförmig ausgebildete freie Ende 4 des
Rohres 1 eingesetzt.
Im Bereich seines größten Außenumfanges, d. h. im Bereich einer Ebene E, die
senkrecht auf der Rohrachse 10 steht und den Mittelpunkt M2 des Kugelabschnittes
enthält, ist das freie Ende 9 des Rohres 2 in einer Stufe 11 aufgeweitet. Der daran
angrenzende Kugelabschnitt 12 weist daher einen größeren Kugelradius auf Dieser
Kugelabschnitt 12 ist so ausgebildet, daß er sich von der Stufe 11 ausgehend in
seinem Umfang verkleinert. Der äußere Kugelradius R3 dieses Kugelabschnittes 12
entspricht dem äußeren Kugelradius R4 des Rohres 1. In diesem Ausführungsbeispiel
haben die beiden Rohre 1, 2 die gleiche Wandstärke d. Die Kugelradien R3, R4
einerseits und die Kugelradien R1, R2 andererseits differieren um diese Wandstärke d.
Es ist jedoch auch möglich, um beispielsweise eine linienförmige Berührung bzw.
Abdichtung zu ermöglichen, insbesondere die Kugelradien R1 und R2, aber auch die
Radien R3 und R4, leicht unterschiedlich auszuführen.
Das freie Ende 4 und das freie Ende 9 der beiden Rohre 1, 2 werden von einer als
Spannelement 3 wirkenden Schelle 13 umfaßt, deren Innenseite 14 als Kugelabschnitt
geformt ist und deren innerer Kugelradius R5 den äußeren Kugelradien R3, R4 des
Innenrohres 8 bzw. des Außenrohres 7 entspricht. Das Spannelement 3 bzw. die
Kugelschelle 13 wird durch eine nur schematisch dargestellte, an sich bekannte, etwa
tangential verlaufende Spannschraube 15 so zusammengezogen, daß radial nach
innen wirkende Spannkräfte auf die Verbindung einwirken. Die übereinanderliegenden
Kugelabschnitte der beiden Rohre 1 und 2 werden damit zusammengepreßt.
Um bei der Montage und im Betrieb der gelenkigen Verbindung ein Zusammendrücken
und damit Undichtwerden der Verbindung zu vermeiden, ist in das Innenrohr 8 eine
Verstärkungshülse 16 eingesetzt, deren Außenkontur der Innenkontur des Rohres 2 im
Verbindungsbereich entspricht. Durch diese Verstärkungshülse 16 wird der wirksame
Materialquerschnitt im Bereich der Verbindungsstelle auf einfache Weise erhöht, so
daß damit der Widerstand gegen Verformung höher wird bzw. höhere Spannkräfte
aufbringbar sind. Die Verstärkungshülse 16 ist bei der Fertigung des Rohres
zylinderförmig, wobei ihr Außendurchmesser im Rohzustand dem Innendurchmesser
des Rohres 2 im Rohzustand entspricht. Durch einen an sich bekannten Rollvorgang
werden das freie Ende 9 des Rohres 2 und die eingesetzte Verstärkungshülse 16
gleichzeitig in die vorgegebene Kugel- bzw. Kugelabschnittform gebracht. Um ein
Verschieben der Verstärkungshülse 16 beim Verformen zu verhindern, ist diese vor
dem Verformprozeß an der Innenseite des Rohres 2 fixiert. Dies kann beispielsweise
durch Punktschweißen erfolgen.
Claims (5)
1. Gelenkige Verbindung zweier Rohre (1, 2) der Abgasanlage einer
Brennkraftmaschine mit jeweils einem freien Ende (4, 9), von denen im verbundenen
Zustand ein als Innenrohr (8) ausgebildetes freies Ende (9) an seiner Außenseite, das
andere als Außenrohr ausgebildete freie Ende (4) an seiner Innenseite
kugelabschnittförmig ausgebildet ist, und beide freien Enden mit einem Spannelement
(3, 13) verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Spannelement die freien
Enden der Rohre umgreift, und daß in das Innenrohr im Bereich der Verbindungsstelle
eine Verstärkungshülse (16) eingesetzt ist, deren Außenkontur der Innenkontur des
Innenrohres entspricht.
2. Gelenkige Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das das
Innenrohr (8) mindestens zwei Abschnitte (8, 11, 12) mit unterschiedlichen
Kugelradien aufweist, von denen der dem freien Ende (4) des Außenrohres (7)
zugewandte erste Abschnitt (8) an seiner Außenseite zumindest annähernd den
gleichen Kugelradius (R2) aufweist wie das Außenrohr (7, R1) an der Innenseite (5)
seines freien Endes (4).
3. Gelenkige Verbindung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das
Außenrohr (7) den am freien Ende (9) des Innenrohres (8) angeordneten
Kugelabschnitt zumindest teilweise umgreift.
4. Gelenkige Verbindung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß das Spannelement (3) als Kugelschelle (13) ausgebildet ist.
5. Gelenkige Verbindung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der zweite Kugelabschnitt (12) des Innenrohres zumindest
annähernd den gleichen äußeren Kugelradius (R3) aufweist wie das Außenrohr (7, R4).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995126085 DE19526085A1 (de) | 1995-07-18 | 1995-07-18 | Gelenkige Verbindung zweier Rohre einer Abgasanlage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995126085 DE19526085A1 (de) | 1995-07-18 | 1995-07-18 | Gelenkige Verbindung zweier Rohre einer Abgasanlage |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19526085A1 true DE19526085A1 (de) | 1997-01-23 |
Family
ID=7767082
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1995126085 Ceased DE19526085A1 (de) | 1995-07-18 | 1995-07-18 | Gelenkige Verbindung zweier Rohre einer Abgasanlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19526085A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0875707A3 (de) * | 1997-05-03 | 1999-07-07 | Volkswagen Aktiengesellschaft | Verbindungselement für zwei starre Rohre, insbesondere in Kraftfahrzeug-Abgasanlagen |
| DE10234378A1 (de) * | 2002-07-27 | 2004-02-05 | Volkswagen Ag | Abgasanlage einer Brennkraftmaschine |
| DE10318002A1 (de) * | 2003-04-23 | 2004-11-25 | Heinrich Gillet Gmbh | In drei Dimensionen verstellbare Rohrverbindung |
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-
1995
- 1995-07-18 DE DE1995126085 patent/DE19526085A1/de not_active Ceased
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Legal Events
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