DE19505052C2 - Diebstahlsicherung für Fahrzeuge in Parkhäusern - Google Patents
Diebstahlsicherung für Fahrzeuge in ParkhäusernInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Erkennen von Fahrzeugen
und eine Vorrichtung, die zur Durchführung dieses Verfahrens
geeignet ist. Das Verfahren und die Vorrichtung können bevorzugt
bei der Diebstahlsicherung in Parkhäusern eingesetzt werden, um
die Ausfahrt von Fahrzeugen zu verhindern, die nicht mit dem
Parkschein (oder einem anderen Kennzeichnungsobjekt) Ausfahrt
begehren, mit dem sie in den abgegrenzten Bereich (Parkzone oder
Parkhaus) eingefahren sind. Ein derartiges Verfahren ist im
Prinzip aus der DE 37 15 314 C2 bekannt.
Die Zahl der KFZ-Diebstähle aus Parkhäusern hat sich in den
letzten Jahren stark vermehrt. Parkhäuser, die teilweise
schlecht einsehbar sind, sind ein zunehmendes Ziel von Tätern,
insbesondere dann, wenn erwartet werden kann, daß der
Fahrzeugeigentümer über einen längeren Zeitraum vom Fahrzeug
fernbleibt (sogenannte Langzeit-Parkzonen bei Flughäfen oder
Ferien-Parkzonen an Bahnhöfen). Obwohl Parkhäuser an sich eine
gute Überwachungsmöglichkeit bieten, da es nur einen Zugang und
zumeist nur einen Ausgang für das Fahrzeug gibt und der Zugang
und der Ausgang zusätzlich noch über eine Schranke gesichert
sind, ist ein unbefugtes Entfernen eines im Parkbereich
abgestellten Fahrzeugs bei üblichen Parkhäusern nicht allzu
schwer. Der Täter benötigt allein einen Parkschein, den er kurz
zuvor selbst gelöst haben kann, ohne daß er ein Fahrzeug in den
Parkbereich hineingefahren hat, mit dem er dann das im
Parkbereich aufgebrochene Fahrzeug aus dem gesicherten Bereich
herausfährt. Möglichkeiten einen Parkschein zu erwerben, ohne
ein Fahrzeug in den Parkbereich hineinzufahren, gibt es viele,
seien sie auch mit erhöhten Kosten für vorgeblichen Verlust
eines Parkscheins und Zahlen der Maximal-Parkgebühr verbunden.
Die Erfindung hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, die
bekannten Parkschein-Automaten und die Ein- und Ausfahrten in
Parkhäusern oder anderen abgegrenzten Bereichen sicherer zu
gestalten und damit erhöhte Sicherheit für die im Parkbereich
abgestellten Fahrzeuge zur Verfügung zu stellen. Ein Diebstahl
soll erschwert, wenn nicht sogar ganz unmöglich gemacht werden.
Dazu schlägt die Erfindung ein Verfahren vor, bei dem das
Motorengeräusch des in den Bereich (in das Parkhaus)
einfahrenden Fahrzeugs erfaßt und gespeichert wird; unter
Erfassen und Speichern wird ein Aufzeichnen verstanden, wobei
die Aufzeichnung sowohl analog als auch digital erfolgen kann.
Das aufgezeichnete Motorengeräusch wird (später einmal) mit dem
Motorengeräusch eines Fahrzeugs verglichen, das vorgeblich mit
dem Fahrzeug übereinstimmt, dessen Motorengeräusch bei der
Einfahrt aufgezeichnet wurde und das jetzt Ausfahrt begehrt. Das
Fahrzeug, das nunmehr Ausfahrt begehrt muß eines derjenigen
Fahrzeuge sein, die zuvor durch die Einlaßsperre in den
abgegrenzten Bereich hineingefahren ist. Also muß sein
Motorengeräusch aufgezeichnet worden sein. Der Vergleich eines
aufgezeichneten Motorengeräusches mit dem aktuellen
Motorengeräusch des Ausfahrt begehrenden Fahrzeugs erlaubt also
die volle Kontrolle über ein Fahrzeug, das einen Parkbereich
verlassen möchte (Anspruch 1).
Das - Ausfahrt begehrende Fahrzeug - gibt mit einer
Identifikation vor, vorgeblich ein bestimmtes Fahrzeug zu sein,
das zuvor diese Identifikation bei der Einfahrt erhalten
hat (Anspruch 3). Die Identifikation erlaubt es demnach, ein
bestimmtes Motorengeräusch aus der Vielzahl von aufgezeichneten
Motorengeräuschen herauszusuchen und zum Vergleich
bereitzustellen.
Abhängig davon, ob hinreichend Übereinstimmung zwischen dem
ausgewählten Einfahrt-Motorengeräusch aus dem Zentralspeicher
und dem aktuellen Motorengeräusch des Ausfahrt begehrenden
Fahrzeugs besteht, kann eine Ausfahrsperre geöffnet
werden (Anspruch 2). Wird nur mäßige bis unwesentliche
Übereinstimmung zwischen den Motorengeräuschen erfaßt, so wird
die Ausfahrt verweigert. Ein Alarmsignal kann diskret veranlaßt
werden, auch Fotografien und Videos können gestartet werden, um
die Person und das Fahrzeug zu identifizieren, das gerade
unzulässigerweise den abgegrenzten Bereich verlassen möchte.
Der Zentralspeicher erlaubt es, die Vielzahl der
Motorengeräusche zu speichern und alle derzeit im abgegrenzten
Bereich befindlichen Fahrzeuge zu kennzeichnen (Anspruch 4). Die
Identifikation wird dabei bei der Einfahrt sowohl dem
einfahrenden Fahrzeug zur Verfügung gestellt als auch dem
Motorengeräusch zugeordnet, das aufgezeichnet wurde
(Anspruch 5). Wenn ein Fahrzeug Ausfahrt begehrt, gibt es seine
Identifikation preis und erlaubt damit die Lokalisierung des
Motorengeräusches im Zentralspeicher, das laut seiner
Identifikation zu ihm paßt. Paßt es nicht zu ihm, ist entweder
der Parkschein falsch, gestohlen oder beschädigt oder aber das
Fahrzeug wird von einer Person aus dem abgegrenzten Bereich
herausgefahren, die dazu nicht berechtigt ist. Jeder
Fahrzeughalter kann also beim Verlassen des abgegrenzten
Bereiches höhere Sicherheit für sein Fahrzeug gewinnen, indem er
die Kennzeichnung - Parkkarte - mitnimmt, die sein
Motorengeräusch im Zentralspeicher wiederholgenau identifiziert.
Nach berechtigter Ausfahrt kann der zugehörige
Geräuschspeicherplatz freigegeben werden.
Aufgrund der ohnehin in Parkbereichen und gesicherten oder
abgegrenzten Abstellorten vorgesehenen Einfahrts- und
Ausfahrtssperren beschränkt sich die Installation der
Motorengeräusch-Aufzeichnung und des zugehörigen Vergleiches auf
einen geringen finanziellen Mehraufwand, der gleichzeitig
erhebliches an Sicherheit begründen kann.
Ergänzend zu der Motorengeräusch-Erfassung bei der Einfahrt und
dem zugehörigen Vergleich bei der Ausfahrt kann ein optisches
Charakteristikum des einfahrenden Fahrzeugs erfaßt und
gespeichert werden (Anspruch 6). Als solches Charakteristikum
kann entweder das Fahrzeugkennzeichen oder die Silhouette des
Fahrzeugs herangezogen werden. Solche Silhouetten oder die
Kennzeichen lassen sich mit heute gängigen
Bildidentifikations-Algorithmen hinreichend genau und mit
geringem Speicherplatz aufzeichnen.
Eine Erweiterung und Verbesserung der Identifizierbarkeit des
Motorengeräusches wird erreicht, wenn über eine kürzere Zeit
beim Heranfahren des Fahrzeugs das Motorengeräusch
aufgezeichnet wird (Anspruch 8). Neben der Aufzeichnung des
Geräusches des heranfahrenden Fahrzeugs kann auch das
Motorengeräusch während des Stehens und Wartens auf den Empfang
der Identifikation aufgezeichnet werden (Anspruch 8, erste
Alternative). Beide Alternativen können auch gemeinsam verwendet
werden, weil die Fahrzeuge im Stillstand und bei Fahrt oft
deutlich unterschiedliche Motorengeräusche hinsichtlich ihrer
Frequenz und Frequenzspektren abgeben.
Das deutet bereits darauf hin, daß der Vergleich der
Motorengeräusche, der bei der Ausfahrt aus dem abgegrenzten
Bereich vorgenommen wird, auf Frequenzanteilen und/oder
Amplituden dieser Frequenzanteile beruht. Sind bestimmte
Frequenzen charakteristisch vorhanden (Resonanzfrequenzen im
Motor), so kann allein aufgrund einer Frequenz ein
Charakteristikum für dieses Fahrzeug herausgefiltert werden.
Sind mehrere Frequenzen charakteristisch, können mehrere
Frequenzen aufgezeichnet werden. Ist ein gesamtes
Frequenzspektrum hinsichtlich seines Amplitudenverlaufs
charakteristisch, so kann der entsprechende Amplitudenverlauf
aufgezeichnet werden. Anspruch 9 steht repräsentativ für eine
Vielzahl von möglichen Frequenzuntersuchungen, die als
FFT-Untersuchung oder in einem synergetischen Computer oder gar
mit neuronalen Netzen realisiert werden können.
Nachdem ein einfahrendes Fahrzeug meist längere Zeit schon
gefahren ist, kann es Frequenzen in seinem Motorengeräusch
enthalten, die bei demselben Motor noch nicht oder in anderer
Form vorhanden sind, wenn der Motor gerade erst gestartet wurde,
wie das bei der Ausfahrt eines kurz zuvor gestarteten Fahrzeugs
der Fall ist. Deshalb wird von dem Erkennungs-Verfahren eine
gewisse Toleranz eingeräumt und bereits dann Identität zwischen
einfahrendem und ausfahrendem Fahrzeug unter Berücksichtigung
der gleichen Identifikation (Parkschein) erkannt, wenn
hinreichend Übereinstimmung zwischen den Motorengeräuschen M1
(bei der Einfahrt) und Mx (bei der Ausfahrt) besteht.
Die Vorrichtung, mit der das erwähnte Verfahren durchgeführt
werden kann und die sich unabhängig davon zum Erkennen von
ausfahrwilligen Fahrzeugen eignet, besteht aus einer
Speichereinrichtung, zwei Geräusch-Meßeinrichtungen, einer
Kennzeichnungskarten-Ausgabe sowie -Eingabe, zur Ausgabe/Eingabe
eines begleitenden Indiz, mit dem das Geräusch erkannt wird, das
zuvor in der Speichereinrichtung gespeichert wurde
(Anspruch 10). Die Geräusch-Meßeinrichtungen können Mikrofone
sein. Die Speichereinrichtung kann analog oder digital aufgebaut
sein, sie speichert mehrere Geräusche, maximal so viele
Geräusche, wie Stellplätze in dem abgegrenzten Bereich vorhanden
sind.
Die Überprüfung der Identität zwischen dem aktuell über die
zweite Geräusch-Meßeinrichtung gemessenen Motorengeräusch
("Meßsignal") und dem aufgezeichneten Geräusch
("Referenzsignal") erfolgt am besten digital.
Meist werden die beiden Geräusch-Meßeinrichtungen lokal
voneinander getrennt und akustisch insoweit voneinander
abgekoppelt sein, daß einfahrende Motorengeräusche nicht
gleichzeitig bei parallel dazu aus fahrenden Fahrzeugen
aufgezeichnet werden.
Das Vergleichsergebnis, das "der Überprüfung" des Anspruchs 10
entspringt, ist Quelle für eine Steuereinrichtung, die eine
Ausfahrsperre öffnet oder nicht öffnet. Die Erkennungskriterien
des stark ähnlichen oder identischen Motorengeräusches
entsprechen in umgekehrter sprachlicher Fassung keinem oder nur
geringem Unterschied zwischen dem aktuell aufgezeichneten
Motorengeräusch und dem zuvor (Stunden, Tage oder Wochen)
gemessenen und gespeicherten Referenz-Fahrzeuggeräusch.
Ein Ausführungsbeispiel soll das Verständnis der Erfindung
vertiefen und erweitern.
Fig. 1a zeigt schematisch den Ausfahrbereich eines abgegrenzten
Bereiches, im Beispiel eines Parkhauses.
Fig. 1b zeigt nahe benachbart zu dem erwähnten Ausfahrbereich
gemäß Fig. 1a den Einfahrbereich desselben
abgegrenzten Bereiches, hier also auch des Parkhauses.
In beiden Figuren sind Fahrzeuge 1, X eingezeichnet, die Ausfahrt
bzw. Einfahrt begehren. Vor dem jeweiligen Fahrzeug ist eine
Schranke 20a bzw. 20e angeordnet, die aufgrund von bestimmten
Kriterien geöffnet und geschlossen wird.
Es ist ein Lern- und Erkennungssystem 10a, 10e vorgesehen, das im
vorliegenden Ausführungsbeispiel in zwei getrennten Modulen
ausgeführt ist und über eine Ein- oder Mehrbit-Leitung 10
miteinander in Verbindung steht. Die Leitung kann auch als
Funkverbindung ausgeführt sein.
In Fig. 1b ist dargestellt, wie ein Fahrzeug 1 an die
Einfahr-Schranke 20e heranfährt. Es erhält einen Parkschein P
aus der Parkschein-Ausgabe 13e. Bis dieser Vorgang abgeschlossen
ist, gibt das Fahrzeug 1 ein nahezu stationäres
Motorengeräusch M1 ab, das von einem Mikrofon 11e aufgezeichnet
wird. Das Motorengeräusch wird in den Auswertungsrechner 10e und
dessen Speichereinheit eingegeben, wo es ggf. digitalisiert,
zumindest aber gespeichert wird. Zusätzlich können optische
Informationen über eine Kamera 12e aufgezeichnet werden, die mit
dem Fahrzeug 1 korrelieren.
Das akustische Signal wird über das Mikrofon 11e entweder beim
Ziehen der Zugangskarte P aufgenommen und gespeichert oder aber
über einen Zeitraum aufgespeichert, der sich während des
gesamten Zeitraums des (näheren) Heranfahrens an die
Schranke 20e erstreckt.
Nachdem der Fahrzeugführer den Parkschein P entnommen hat,
öffnet sich die Schranke 20e, die Zugangserkennung ist
abgeschlossen und das Fahrzeug 1 im Lern- und
Erkennungssystem 10e (ggf. in Verbindung mit 10 und 10a)
eindeutig identifizierbar.
Bei der Ausfahrt - hierzu sei auf Fig. 1a verwiesen, die im
wesentlichen eine punkt symmetrische Spiegelung der Fig. 1b
ist - wird wiederum das Motorengeräusch Mx eines vor der
Schranke stehenden Fahrzeugs X aufgenommen. Das Fahrzeug X
identifiziert sich mit der Zugangskarte P, die in einen
Parkschein-Einschub 13a eingeführt wird. Damit ist der
Auswertungsrechner 10a und (dieselbe) Speichereinheit in der
Lage, ein Motorengeräusch zu lokalisieren, das dieser
Zugangskarte P zugeordnet worden ist (beim Zugang bzw.
Einfahrt). In der Beschreibung eines Beispiels ist dieses
"Zugangsgeräusch" M1 und das Fahrzeug X, das Ausfahrt begehrt,
entwickelt ein "Ausgangsgeräusch" Mx, das nur dann zu einem
Öffnen der Schranke 20a führt, wenn es hinreichend genau mit dem
Zugangs-Motorengeräusch M1 übereinstimmt.
Die Übereinstimmung kann über eine Frequenzanalyse erfolgen, bei
der die zeitlichen Signale in ihre Frequenzanteile zerlegt
werden und anschließend in ein Vergleichsverfahren eingespeist
werden, das bewertet, ob diese beiden Signale hinreichend
übereinstimmen. Als Vergleichsverfahren können sich Algorithmen
auf synergetischen Computern oder neuronale Netze eignen.
Als Beispiel sei angegeben, daß bestimmte charakteristische
Frequenzen überprüft werden können, ob sie in ihrer Amplitude
noch vorhanden sind. Ebenso können Phasenlagen zwischen zwei
charakteristischen Frequenzen überprüft werden oder es kann ein
Spektrum überprüft werden, hinsichtlich seines
Amplitudenverlaufes über einen Bereich von Frequenzen.
Bislang nicht näher erläutert, aber ebenso ergänzend zu der
Geräusch-Identifikation möglich, kann eine optische
Charakterisierung des einfahrenden Fahrzeugs 1 über eine erste
Kamera 12e und des aus fahrenden Fahrzeugs X über eine zweite
Kamera 12a erfolgen. Es können Nummernschilder, Silhouetten von
einfahrenden und aus fahrenden Fahrzeugen und Farben dieser
Fahrzeuge erkannt werden. Eine Silhouette ist ein mögliches
Beispiel des "optischen Erscheinungsbildes" des Fahrzeugs, das
neben der Farbe durch seine Form charakterisiert wird.
Werden alle Überwachungskriterien gemeinsam genutzt, so kann
durch Farbe, Form und Geräusch eine eindeutige Kennzeichnung des
Fahrzeuges erfolgen, das in einen abgegrenzten Bereich
hineinfährt und das für diese Einfahrt mit einer Zugangskarte
ausgestattet wird. Die Zugangskarte erlaubt es dann, das
charakteristische Erscheinungsbild nach Farbe, Form und Geräusch
wieder aus einem Zentralspeicher - oder aus dem
Einfahr-Speicherbereich 10a - herauszulesen und mit einem
anderen charakteristischen Erscheinungsbild eines Fahrzeugs X zu
vergleichen, das Ausfahrt begehrt. Nur bei hinreichender
Übereinstimmung der (optischen und geräuschlichen) Erscheinung
von seinerzeit eingefahrenem Fahrzeug 1 und nunmehr ausfahrendem
Fahrzeug X, wird letzterem die Ausfahrt erlaubt.
Claims (11)
1. Verfahren zum Erkennen von Fahrzeugen (1, X), insbesondere
bei der Ausfahrt aus einem gesicherten oder abgegrenzten
Bereich, wie Parkzone oder Parkhaus, bei dem
- (a) das Motorengeräusch (M1) des in den Bereich einfahrenden (ve) Fahrzeugs (1) erfaßt (11e) und gespeichert (aufgezeichnet) wird;
- (b) das gespeicherte Motorengeräusch (M1) mit dem Motorengeräusch (Mx) eines oder des Fahrzeugs (X, 1) verglichen wird, das vorgeblich (P, 13a) mit dem Fahrzeug (1) übereinstimmt, dessen Motorengeräusch (M1) bei der Einfahrt (ve) aufgezeichnet wurde und das Ausfahrt (va) begehrt (P).
2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem abhängig davon, ob
hinreichend Übereinstimmung zwischen dem bei der Einfahrt
aufgezeichneten Motorengeräusch (M1) und dem
Motorengeräusch (Mx) des am Ausfahrort wartenden
Fahrzeugs (X) besteht, eine Ausfahr-Sperreinrichtung (20a)
geöffnet wird.
3. Verfahren nach einem der erwähnten Ansprüche, bei dem
eine Identifikation (P) beim Verlassen des abgegrenzten
Bereiches vorgibt, mit welchem der aufgezeichneten
Einfahr-Motorengeräusche (M1) verglichen werden soll.
4. Verfahren nach Anspruch 3, bei dem
das bei der Einfahrt aufgezeichnete Motorengeräusch (M1) in
einem Zentralspeicher anhand der Identifikation (P)
ermittelt wird, die vom ausfahrenden Fahrzeug (X)
bereitgestellt wird.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem
jedem bei der Einfahrt aufgezeichneten Motorengeräusch (M1)
eine Identifikation (P) zugeordnet wird, die auch dem
Fahrzeug (1) zur Verfügung gestellt wird.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem
ergänzend zum charakteristischen Motorengeräusch (M1) ein
optisches Merkmal des einfahrenden Fahrzeugs (1)
erfaßt (12e) und gespeichert wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6, bei dem das optische Merkmal
- (a) das Fahrzeug-Kennzeichen des einfahrenden Fahrzeugs (1) ist, erfaßt über eine Kamera (12e) und einen Kennzeichen-Individualisierungs-Algorithmus;
- (b) das optische Erscheinungsbild des einfahrenden Fahrzeugs (1) ist, inbesondere dessen Farbe und Seiten- oder Frontsilhouette, und/oder
- (c) eine aus einer Bildfolge durch Bewegungsanalyse gewonnene Silhouettendarstellung ist.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem
- (a) das Motorengeräusch (M1) während des Stehens (ve=0) des Fahrzeugs (1) an eine Einfahrsperre (20e) aufgezeichnet wird, oder
- (b) das Motorengeräusch (M1) über eine kürzere Zeit während des Heranfahrens des Fahrzeugs (1) aufgezeichnet wird.
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem
der Vergleich der Motorengeräusche (M1, Mx) im wesentlichen
ein Vergleich von Frequenzanteilen und/oder Amplituden der
Frequenzanteile ist.
10. Vorrichtung zum Erkennen von ausfahrwilligen Fahrzeugen (X),
bestehend aus
- (a) einer Speichereinrichtung zum Speichern mehrerer analoger oder digitaler Geräusche (Mi; i = 1 . . . x);
- (b) zwei Geräusch-Meßeinrichtungen (11e, 11a) wie Mikrofone, deren eines Meßsignal (M1) bei der Einfahrt eines Fahrzeugs (1) in der Speichereinrichtung gespeichert wird und deren anderes Meßsignal (Mx) auf Anforderung (13a, P) mit einer (M1) der mehreren in der Speichereinrichtung gespeicherten Geräusche (Mi) auf Identität überprüft wird;
- (c) einer Kennzeichnungsobjekt-Abgabe (13e) und einer Kennzeichnungsobjekt-Eingabe (13a) zur Ausgabe bzw. Eingabe eines begleitenden Indiz für das mittels der einen Geräusch-Meßeinrichtung (11e) aufgezeichnete Geräusch (M1) und zur Auswahl einer (M1) der gespeicherten Geräuschdarstellungen (Mi) aus der Speichereinrichtung.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, bei der
eine Ausfahrsperre (20a) vorgesehen ist, die bei stark
ähnlichen oder identischen aktuellen (Mx) und
gespeicherten (M1) Motorengeräuschen bzw. bei keinem oder
nur geringem Unterschied dazwischen geöffnet wird.
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| DE19505052A DE19505052C2 (de) | 1994-04-20 | 1995-02-15 | Diebstahlsicherung für Fahrzeuge in Parkhäusern |
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| DE4413671 | 1994-04-20 | ||
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| DE19505052A1 DE19505052A1 (de) | 1995-10-26 |
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| DE19505052A Expired - Fee Related DE19505052C2 (de) | 1994-04-20 | 1995-02-15 | Diebstahlsicherung für Fahrzeuge in Parkhäusern |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OM8 | Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law | ||
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |