DE1947634C - Regler fur eine Einspritzpumpe fur Brennkraftmaschinen - Google Patents
Regler fur eine Einspritzpumpe fur BrennkraftmaschinenInfo
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- DE1947634C DE1947634C DE1947634C DE 1947634 C DE1947634 C DE 1947634C DE 1947634 C DE1947634 C DE 1947634C
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Description
I 947
Die Erfindung bezieht sich auf einen Regler für
eine Einspritzpumpe für Brennkraftmaschinen mit Verteiler und gegenläufig hewegharen Kolben, deren
lluh zur Regelung der Kral'istnl'f-Föidei menge durch
Schrägflächen einer Regelgabel begrenzt ist, die gegen Federkraft verschiebbar auf der l'umpeiiantriebswelle
gelagert und durch an einem Träger gelagerte Flichgcwichlc gesteuert ist, wobei alle Regelvorgänge
tür den Start, den Leerlauf, die Betriehsdrehzahl und
das Abstellen der Maschine durch ein hebelartiges Betätigungsglied mittels einer Schiebegabel durchführbar
sind, die Schiebegabel mit dem auf der Pumpenantriebswelle verschiebbar gelagerten Träger für die
Fliehgewichte verbunden ist und die Vorspannung der auf die Fliehgewichte wirkenden Reglerfedern
durch das gleiche Betätigungsglied mittels eines doppelarmigen Hebels bewirkt wird, der an einer der Abstützung
der Reglerfedern dienenden Hülse angreift.
Bei einuM. bekannten Regler dieser Art (deutsche
Auslegeschrift 1 253 512} ist das Betütigungsglied als so Nocken ausgebildet und wirkt entweder auf die Schiebegabel,
λ ι durch diese in die Lage für das Anlassen geschwenkt wird oder auf den doppelarmigeu Hebel,
bei dessen Betätigung die Spannung der Reglerfedern geändert wird. Bei dieser bekannten Ausführungsform as
haben sich insofern Schwierigkeiten ergeben, als bei der Betätigung der Schiebegabel durch den Nocken
die Vorspannung der Reglerfedern herabgesetzt wurde, was "ine Verschiebung der Regelgabel und
dadurch die automatische Herabsetzung der Startdosis zur Falge hatte. NachJem die Startdosis nicht
vergrößert, sondern im Gegenteil verkleinert wurde, traten Schwierigkeiten beim Surten auf.
Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, den Regler so auszugestalten, daß bei der Betätigung der Schiebegabel
keine Änderung der Vorspannung der Leerlauffeder eintritt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Betätigungsglied ebenfalls als doppelarmigcr
Hebel ausgebildet ist, dessen einer Am mit der Schiebegabel in Verbindung steht und dessen anderer
Arm derart an dem ersten doppelarmigen Hebel angreift, daß bei einer Verschiebung des Trägers der
Flichgewichtc die Hülse in gleicher Richtung verschoben wird.
Wenn also mit Hilfe des zweiten doppelarmigen Hebels die Schicbcgabel zur Einstellung der Sti.rtdosis
verschoben wird, wird gleichzeitig die Hülse, an der sich die Reglerfedern abstützen, mit verschoben,
so daß keine Änderung der Vorspannung der Reglerfedern eintreten kann.
Fine Weiterbildung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet,
daß an dem ersten doppclarmigen Hebel eine Feder angreift, die ihn entgegen der Betätigung
durch den zweiten doppelarmigen Hebel belastet. Hierdurch wird bei Einstellung des doppelarmigen
Betätigungsglicdes senkrecht zur Pumpenwcllenachse erreicht, daß die Feder den doppelarmigen Hebet und somit die Reglergabel in die Nullstellung schiebt. Mit Hilfe des doppelarmigen Betäti-
gungshebels ist es also möglich, sämtliche Betätigungsvorgänge zur Beeinflussung des Reglers durchzuführen.
Die Erfindung soll nun mit Hilfe der ein Ausfiihrungsbcispicl darstellenden Zeichnung näher er-
kliirt werden. In der Zeichnung zeigt
Fig, 1 einen Längsschnitt durch einen Leistungsregler und
Fig. 2 einen Schnitt durch einen Regler entlang der Linie A-A in Fig. '·
Die Rügelfedern, das heißt sowohl die Hauptfeder
I als auch die LeerlaulTeder 2, sind in einer Hülse 3 gelagert und stützen sich auf eine Mutter 4
der Regelgabel 12. Die Hülse 3 der Regulieredern
1,2 wird mit ihrem äußeren Umfang in einem
Träger 5 des Reguliergewichtes 6 geführt. Die Mutter 4 der Regelgabel 12 stützt sich auf das Fliehgewicht
6 und wird durch die Regelfedern 1,2 gegen dieses Gewicht gedrückt. Überwindet die Fliehkraft
der Fliehgewichte die Kraft dei Regelfedern, wird die Regelgabe! tuch rechts verschoben, und der Hub
der Kolben der Einspritzpumpe und damit auch die Kraftstoff dosis werden herabgesetzt. Die Einstellung
der Grunddosis des Kraftstoffs wird durch die Schiebegabel 7 gesichert. Die Sicherung der Startdosis erfolgt
durch einen doppelarmigen Hebel 8, durch dessen einen Arm die Schiebegabel 7 gegen die Kraft
der Feder 9 auf einen Anschlag zu verschoben wird, während durch den anderen Arm des doppelarmigen
Hebels 8 mittels eines weiteren doppelarmigen Hebels 13 die Vorspannung der Leerlauffeder 2 gesteigert
wird. Alle Stellvorgänge werden durch den Betätigungshebel 8 ausgeführt.
Die Kraftsu>fTzufi'hr wird dadurch abgestellt, daß
der doppelarmige Hebel 8 mit seinen Armen in eine Ebene senkrecht zur Achse der Pumpe gestellt wird.
Die flache Feder 10 drückt die Regelgabel 12 nach rechts, wodurch der Hub der Kolben herabgesetzt
wird.
Für die Startdosis des Kraftstoffs befindet sich der
doppelarmige Hebel 8 in der in F i g. 2 dargestellten Lage. Ein Ende drückt auf die Flülse 11, welche: die
Schiebegabel 7 wegdrückt und dadurch die Dosis steigert. Das zweite Ende des Hebels 8 drückt auf den
doppelarmigen Hebel 13, Av über die Hülse 3 der
Federn die Leerlauffeder 2 auf einen Wert zusammendrückt, welcher der Leerlauf-Drehzahl entspricht.
Bei normaler Funktion des Leistungsreglers befindet sich der doppelarmige Hebel im Vergleich mit der
Startdosis in der umgekehrten Lage. Der Hebel drückt den doppelarmigen Hebel 13 zusammen, welcher
über die Hülse 3 der Federn die Regelfedern I, 2 zusammendrückt.
Die erfindurtgsgemäße Vorrichtung ist herstellungsmäßig
verhältnismäßig einfach. Ihr Vorteil besieht darin, daß alle Betätigungsvorgänge durch ein einziges
Glied ausgeführt werden können, nämlich durch einen Hebel, welcher mittels eines Betätigungshebels den
ökonomischen Lauf der Einspritzpumpe steuert.
Claims (1)
1. Regler für eine Einspritzpumpe für Brennkraftmaschinen nit Verteiler und gegenläufig bewegbaren
Kolben, deren Hub zur Regelung der Kraftstoff-Fördermenge durch Schrägfluchen
einer Rcgelgabel begrenzt ist, die gegen Federkraft verschiebbar auf der Pumpenantriebswelle gelagert und durch an einem Träger gelagerte Fliehgcwichtc gesteuert ist, wobei alle Regelvorgänge
für den Start, den Leerlauf, die Betriebsdrehzahl und das Abstellen der Maschine durch ein hcbelqrtiges Bctätiguiigsglicd mittels einer Schiebegabel
durchführbar sind, die Schiebegabet mit dem auf
der Pumpenantiiebswelle verschiebbar gelagerten Träger für die Fliehgewichte verbunden ist; und
3 ι , η dem ersten rlnppdarmigen Ik
die Vorspannung der auf die Fliehgewichte wir- Ann denjr an^ ^. Verschiebung
!enden Regiertem durch das gleiche Be a - Sera (5) der Fliehgew^e (6) du. ""^
iungsglied mittels eines doppelarmigen Hebele icicher R chlung verschoben wird.
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pungsglied ebenfalls als doppelarmiger Hebel 8) l Be,|uigung durch
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Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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