DE194610C - - Google Patents

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DE194610C
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folding
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F13/00Common details of rotary presses or machines
    • B41F13/54Auxiliary folding, cutting, collecting or depositing of sheets or webs
    • B41F13/56Folding or cutting
    • B41F13/62Folding-cylinders or drums

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
. - M 194610 — KLASSE \5d. GRUPPE
G.m.b.H. in WÜRZBURG.
Es sind bereits Falzmaschinen bekannt geworden, mit deren Hilfe ein Bogen von einer endlosen Bahn abgetrennt und derart mit zwei Brüchen oder Falzen versehen wird, daß er in drei Lagen zusammengelegt wird. Diese drei Lagen bilden indes ein Ganzes; es ist mit solchen Maschinen nicht möglich, die eine Lage, von den beiden anderen getrennt, in diese hineinzulegen. Ein solches
ίο Erzeugnis konnte bisher nur durch umständliche Anordnungen unter Zuhilfenahme von Bändersystemen hergestellt werden.
Die Erfindung bezweckt, auf möglichst einfachem Wege, ohne die Verwendung von
Bändern, ein Erzeugnis anzufertigen, bei dem ein Bogen in einem anderen von doppelter Größe eingefalzt ist.
In der Zeichnung läßt Fig. 1 die Anordnung der einzelnen Teile-erkennen, während aus deri Fig. 2, 2a, 3, 3a, 4, 4a und 5 die wesentlichen Haupt- und Zwischenstufen des Schneid- und Falzvorganges ersichtlich sind.
Die beiden Zylinder A und B sind Schneid-
und Falzzylinder, deren schneidende und falzende Glieder von beliebiger Bauart sein können. Die Zylinder sind gleich groß, ihre Umfange werden durch die beiden Schneidvorrichtungen i, 11 und 2, 12 und durch die Falzvorrichtung 4, 14 in drei gleiche Teile "geteilt. Bei einer Umdrehung dieser Zylinder werden also von der zugeführten endlosen Papierbahn zwei Bogen P und ρ abgeschnitten, von denen der eine P doppelt so groß ist wie der andere ρ (Fig. 2 bis 5).
Unmittelbar hinter den Messerklingen 1 und 2 des Zylinders A sind Nadelvorrichtungen 5 und 6 in den Zylinder eingebaut, welche in bekannter Weise unter dem Einfluß von unrunden Scheiben und Federn über den Zylinder^· umfang hervortreten und unter ihn zurückgezogen werden können. Mit dem Zylinder^, arbeitet ein dritter Zylinder C zusammen, dessen Durchmesser ein Drittel so groß wie der von A und B ist, und der mit einer Nadelanordnimg 7 ausgestattet ist, die in ihm verschwinden und aus ihm heraustreten kann. Die drei Zylinder A, B und C sind durch Räder zwangläufig miteinander verbunden.
Nachdem die Schneidvorrichtung.!, 11 in Wirksamkeit getreten ist, nadelt die Nadelreihe 5 die Papierbahn auf und nimmt sie mit um den Zylinder A. Hierbei wird von der Schneidvorrichtung 2, 12 ein Bogen ρ von der Größe eines Drittels des Zylinderumfangs abgeschnitten. Dieser Bogen ρ wird in der Berührungslinie der beiden Zylinder A und C von den Nadeln 5 abgegeben und von den Nadeln 7 übernommen. Nach einer Umdrehung des Zylinders C wird der Bogen ρ dann wieder an den Zylinder A, und zwar an die Nadelreihe 6 abgegeben. Der Zylinder C ist also ein Umwegzylinder, durch den der Bogen ρ um seine Höhe nach rückwärts versetzt wird. Die Nadelreihe 6 nimmt den Bogen ρ weiter mit bis zur Berührung mit dem Zylinder B, wo der Bogen mit der endlosen Papierbahn zusammentrifft. Die Reihe 6 nadelt auch ,diese auf und- führt nun beide,
den Bogen ρ und die endlose Bahn, mit sich zwischen den beiden Zylindern A und B hindurch, bis die Falzglieder 4, 14 einander gegenüberstehen. Die Falzklinge 4 drückt die Bogen jetzt in die Falzöffnung des Zylinders B, die Falzklappe 14 schließt sich, faßt die Bahn und den Bogen ρ und nimmt beide mit sich, nachdem die Nadeln 6 verschwunden sind. Auf diese Weise wird nicht nur der Falz gebildet, sondern der Bogen ρ auch gleichzeitig eingesteckt. Wenn sich dann die Zylinder A, B um weitere 1200 gedreht haben, tritt wieder die Schneidvorrichtung 1 in Wirkung und trennt den Bogen P von der endlosen Bahn.
Die verschiedenen Stufen des Falzvorgangs sind in den Figuren 2 bis 5 zur Darstellung gebracht. In Fig. 2 gibt der Zylinder B ein fertiges Erzeugnis P, ρ zur weiteren Verarbeitung ab. Das Messer 1 hat den Bogen P von der Bahn abgetrennt und die Nadeln 5 haben diese aufgenadelt. Der Zylinder C hat einen Bogen ρ um sich herumgeführt und die Nadeln 6 haben ihn von den Nadeln 7 übernommen. Die weitere Bewegung der Teile ergibt sich dann aus der Fig. 2a. Bei der in Fig. 3 gezeigten Stellung hat sich das Zylindersystem in bezug auf die Zylinder A und B um 1200 gedreht.
Das Messer 2 hat einen neuen Bogen ρ von der endlosen Bahn getrennt, die Nadeln 6 haben den alten Bogen ρ bis zur Berührungslinie gebracht und die Vorderkante der Bahn aufgenadelt. Die Nadeln 5 haben den neuen Bogen ρ mit sich genommen. Nach einer weiteren Drehung um 1200 — eine Zwischenstufe wird aus der Fig. 3 a ersichtlich — haben die Teile die in Fig. 4 veranschaulichte Lage eingenommen. Die Nadeln 5 haben den Bogen ρ an die Nadeln 7 des Zylinders C übergeben, die Nadeln 6 die endlose Bahn und den. Bogen ρ mit sich genommen und die Falzklinge 4 hat diese beiden in den Zylinder B gedrückt. Die Falzklappe 14 hat sich geschlossen und so den Falz gebildet; die Nadeln 6 sind unter den Zylinderumfang zurückgezogen. Die Papierbahn P wird mit einem Bogen ρ jetzt nach dem Zylinder B geführt, während der andere Bogen ρ sich allmählich um den Zylinder C legt. In Fig. 4a wird dieser Vorgang veranschaulicht. Nach einer weiteren Umdrehung um 1200 von der in der Fig. 4 gezeigten Lage (s. Fig. 5) ist wiederum die Stellung nach der Fig. 2 geschaffen und der ganze Vorgang beginnt von neuem.
Bis jetzt war angenommen, daß der Zylinder C den Bogen ρ nach einer Umdrehung abgibt. Das ist nicht unbedingt nötig; er kann ihn auch nach zwei Umdrehungen dem Zylinder A übergeben, es brauchen dann nur die Nadeln 6 um ein weiteres Drittel des Umfanges nach rückwärts versetzt zu sein. Der Zylinder C kann auch den doppelten Durchmesser des bisher angenommenen haben. Die Zylinder A und B können selbstverständlich auch einen Umfang gleich der mehrfachen Länge der abzutrennenden Bogen P, ρ haben. Wesentlich und Bedingung für das richtige Falzen und Einlegen der Bogen ist dagegen, daß die Durchmesser von A und B einerseits und C andererseits sich wie 3 : 1 oder 3 : 2 verhalten.

Claims (1)

  1. Pate nt-An SPRU c η :
    Schneid- und Falzvorrichtung für Rotationsdruckmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Schneidzylinder und ein Umwegzylinder, deren Durchmesser sich wie 3 : ι oder 3 : 2 verhalten, derartig zusammenwirken, daß ein Bogen in einen solchen von doppelter Größe eingefalzt wird..
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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