DE1939733U - Elektro-heizpatrone. - Google Patents
Elektro-heizpatrone.Info
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B3/00—Ohmic-resistance heating
- H05B3/40—Heating elements having the shape of rods or tubes
- H05B3/42—Heating elements having the shape of rods or tubes non-flexible
- H05B3/48—Heating elements having the shape of rods or tubes non-flexible heating conductor embedded in insulating material
Landscapes
- Resistance Heating (AREA)
Description
Patentanwälte
Dr.-lng. von Kreisier Dr.-!rtg. Schönwald O
Dr.-lns. Th. Meyer Dr. Fues ύ
Köln, Deichmannhaus
Sch-DB/zm
Karl Hilber, Dieringhausen, Kölner Str. 73
Elektro-Heizpatrone
Die Erfindung betrifft eine Elektro-Heizpatrone mit um einen keramischen Isolierkörper in Windungen verlegtem Widerstandsdraht und einer Metallummantelung, z.B. zur Werkzeugbeheizung
in der kunststoffverarbeitenden Industrie.
Das Problem bei Elektro-Heizpatronen besteht darin, eine gute Isolation zwischen Widerstandsdraht und Metallmantel
zu erzielen und eine Festlegung der Windungen des Widerstandsdrahtes auf dem Isolierkörper zur Vermeidung des
Windungsschlusses zu ermöglichen. Eine bekannte Heizvorrichtung der genannten Art ist so ausgebildet, daß in
keramische Mehrloch-Isolierrohre, deren mehrere zu variablen Längen zusammengesetzt werden können, der gewendelte
Widerstandsdraht eingezogen wird. Dieses Element wird in ein Metallrohr eingebaut. Die Hohlräume werden mit
körniger oder pulverförmiger Isoliermasse ausgefüllt, welche durch Vibration verdichtet wird. Die Verdichtung hat den
Zweck, die Lage der Heizwendel zu fixieren, eine bessere Wärmeleitung zu erreichen und durch Ausschluß von Sauerstoff
die Gefahr der Oxydation des Widerstandsdrahtes und seines vorzeitigen Durchbrennens zu verringern. Der Nachteil
einer derartigen Elektro-Heizpatrone besteht darin, daß das Einziehen der Heizwendeln von Hand erfolgen muß
— und nicht mechanisiert werden kann.
Eine weitere bekannte Ausführungsform einer Elektro-Heizpatrone
besteht aus einem auf einen keramischen Isolierkörper mit schraubenförmigen Nuten aufgespulten gewendelten
: 5 Widerstandsdraht. Auch dieses Element wird in ein Metallrohr
eingebaut, und die Zwischenräume zwischen Metallrohr und Isolierkörper werden mit pulverförmiger Isolierrnassc
ausgefüllt. Da das Einbringen der schraubenförmigen Nuten in den keramischen Isolierkörper sehr hohe Matrizen-Kosten
■ mit sich bringt, rentiert sich diese Ausbildung einer Elektro-Heizpatrone
nur bei großen Serien mit feststehender Länge. Eine Längen-Variation durch Zusammensetzen mehrerer Isolierkörper
ist hierbei nicht möglich.
Außerdem ist es bekannt, einen nicht gewendelten Widerstandsdraht
auf einen schraubenförmig gerillten Keramikkörper zu wickeln und diesen ebenfalls in einem Metallrohr einzubauen.
Die Herstellung der Keramik erfolgt entweder im Preßverfahren oder im billigeren Strangpreßverfahren mit anschließendem
Gewindeschneiden. Da die Steigung des Gewindes durch das Werkzeug festgelegt ist, ergibt sich keine Möglichkeit,
die Drahtdimensionierung zu beeinflussen. Durch die mögliche Addition der Toleranzen in Keramik und Draht ergeben
sich meist große Toleranzen für den vorgesehenen Widerstandswert.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine Elektro-Heizpatrone
zu schaffen, welche eine Festlegung der Windungen des Widerstandsdrahtes auf dem keramischen Isolierkörper
gestattet, ohne daß eine Verdichtung des Isolier-
materials oder eine Profilierung des keramischen Isolierkörpers
erforderlich ist. Die Losung der Aufgabe erfolgt dadurch, daß die auf einen glatten Isolierkörper aufgebrachten
Drahtwindungen durch eine Schicht eines Kittes bzw. Klebers zwischen den Windungen festgelegt sind. Durch
den auf den glatten Isolierkörper aufgebrachten Kitt werden die Windungen auf diesem festgeklebt und in ihrer Lage
relativ zueinander fixiert,, so daß sich kein Windungsschluß
ergeben kann. In Ausgestaltung der Erfindung kann der Hch.1-raum zwischen Isolierkörper und Metal!ummantelung durch
einen losen Füllstoff, z.B. Magnesiumoxid, ausgefüllt sein.
Der Füllstoff dringt in die Zwischenräume zwischen den Widerstandsdraht-Windungen ein und isoliert sie gegeneinander
und gegen den Metallmantel. Eine Verdichtung des Füllstoffes ist nicht erforderlich, weil er nur zur Isolierung und nicht
zur Festlegung der Windungen auf dem Keramikkörper dient. • Dieses Herstellungsverfahren ist billig, weil die Bearbeitung
des Keramikkörper zur Aufnahme der Widerstandsdraht-Windungen lediglich darin besteht, den Keramikkörper mit
einer Kittschicht zu überziehen und ihn anschließend mit dem Widerstandsdraht zu bewickeln, bzw. in die Zwischenräume
der gelegten Windungen des Widerstfndsdrahtes den Kitt einzubringen. Dieser Vorgang kann auch bei kleinen
Serien mechanisiert v/erden. Da die Steigung der Drahtwindungen beliebig gewählt werden kann, ist es möglich,
den Draht so zu dimensionieren, daß er den an die Heizleistung der Heizpatrone zu stellenden Anforderungen entspricht.
Die Dicke der Schicht des Kittes bzw. Klebers kann unterhalb des Durchmessers des Widerstandsdrahtes liegen. In diesem
Falle dringt der lose Füllstoff in die Zwischenräume zwischen den Windungen des Widerstandsdrahtes ein und isoliert
sie gegeneinander. Die Schicht kann jedoch auch den Widerstandsdraht bedecken, so daß der Kitt bzw. Kleber selbst
als Isolationsmaterial dient.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt.
Die einzige Figur zeigt eine erfindungsgemäße Heizpatrone
im Querschnitt.
In einem Metallmantel 1 ist ein glatter keramischer Isolierkörper 2 angeordnet, welcher mit Bohrungen ~5, 4 zur Aufnahme
der Strom-Hin- und Rückleitungen 5j 6 versehen ist.
Der Isolierkörper 2 ist auf seiner Mantelfläche mit einer Schicht 7 eines Klebers bzw. Kittes bedeckt, auf dem die
Windungen 8 der Heizdrähte haftend angeordnet sind. Der Zwischenraum zwischen den Windungen 8 kann ganz oder teilweise
durch den Kitt ausgefüllt sein. Der Hohlraum von den Windungen zum Metallmantel 1 ist zur Isolierung durch
einen Füllstoff 9, z.B. Magnesiumoxid, ausgefüllt. In dem
dargestellten Beispiel liegt die Dicke der Schicht 7 des Klebers unterhalb des Durchmessers des Widerstandsdrahtes.
Die Dicke der Schicht kann jedoch auch so gewählt "werden, daß die Drahtwindungen in diese eingebettet sind. Mit 10
ist ein Stopfen bezeichnet.
Claims (2)
1. Elektro-Heizpatrone mit urn -einen keramischen Isolier körper in 'Windungen verlegtem Widerstandsdraht und
einer Metal!ummantelung, z.B. zur Werkzeugbeheizung in der kunststoffverarbeitenden Industrie, dadurch
gekennzeichnet, daß die auf einen glatten Isolierkörper (2) aufgebrachten Drahtv/indungen (8) durch
eine Schicht (7) eines Kittes bzw. Klebers zv/ischen den Windungen festgelegt sind.
2. Elektro-Heizpatrone nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Dicke der Schicht (7) unterhalb des Durchmessers des Widerstandsdrahtes (8) liegt.
5· Elektro-Heizpatrone nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schicht den Widerstandsdraht bedeckt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH54487U DE1939733U (de) | 1966-02-04 | 1966-02-04 | Elektro-heizpatrone. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH54487U DE1939733U (de) | 1966-02-04 | 1966-02-04 | Elektro-heizpatrone. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1939733U true DE1939733U (de) | 1966-06-02 |
Family
ID=33342782
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH54487U Expired DE1939733U (de) | 1966-02-04 | 1966-02-04 | Elektro-heizpatrone. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1939733U (de) |
-
1966
- 1966-02-04 DE DEH54487U patent/DE1939733U/de not_active Expired
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