DE1936834U - Nachfuellvorrichtung, insbesondere fuer hauptzylinder von hydraulisch betaetigten bremsen fuer kraftfahrzeuge. - Google Patents

Nachfuellvorrichtung, insbesondere fuer hauptzylinder von hydraulisch betaetigten bremsen fuer kraftfahrzeuge.

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DE1936834U
DE1936834U DET16162U DET0016162U DE1936834U DE 1936834 U DE1936834 U DE 1936834U DE T16162 U DET16162 U DE T16162U DE T0016162 U DET0016162 U DE T0016162U DE 1936834 U DE1936834 U DE 1936834U
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L55/00Devices or appurtenances for use in, or in connection with, pipes or pipe systems
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    • F16L55/05Buffers therefor
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Description

KA.UÖ1 j fa19*12.2.66
ALFRED TEVES KG· Gm 2729
Frankfurt (Main) 1o. Februar 1966 Τ/Sz
Nachfüllvorrichtung, insbesondere für Hauptzylinder von hydraulisch betätigten Bremsen für Kraftfahrzeuge
Die Erfindung betrifft eine Nachfüllvorrichtung, insbesondere für Hauptzylinder von hydraulisch betätigten Bremsen für Kraftfahrzeuge.
Es ist bekannt, daß die Druckflüssigkeit möglichst wasserfrei sein soll, damit keine Korrosion auftritt und damit der der Wirkungsweise der Anlage entsprechend festgesetzte Siedepunkt nicht absinkt. Bei Bremsflüssigkeit beispielsweise genügt erfahrungsgemäß ein Ansteigen des Wassergehaltes um wenige Prozent, um den Siedepunkt in einen Temperaturbereich zu verlegen, der einen Bruchteil des früheren Siedepunktes beträgt. Als Folge des herabgesetzten Siedepunktes stellt sich Dampfblasenbildung und damit unzuverlässige Wirkungsweise der Anlage ein.
Ein flüssiges Druckmittel soll eine möglichst geringe Volumenelastizität haben, die unter anderem von der darin gelösten Luftmenge abhängt. Die gelöste Luft kann sich bei Druck- und Temperaturänderungen aus der Flüssigkeit ausscheiden und - wie Dampfblasen - zu Störungen führen.
Vor der Aufnahme von Feuchtigkeit aus der umgebenden Luft kann man die in einem Behälter befindliche Flüssigkeit dadurch schützen, daß man sie durch eine Membran od. dgl. von der Atmosphäre trennt. Aber auch dieser Schutz ist zweifelhaft, weil Kunststoffe, aus denen Membranen hergestellt werden, luftdurchlässig sind oder weil man bei Membranen mit verhältnismäßig unnachgiebigen dicken Wänden verhältnismäßig hohe Reibungsverluste in der Anlage, beispielsweise durch hohe Anpreßdrücke von Kolbendichtungen, in Kauf nehmen muß. In jedem Falle erschweren solche Maßnahmen die Funktion hydraulischer Anlagen.
—2—
Erfindungsgemäß wird daher vorgeschlagen, daß der Spiegel der Druckflüssigkeit in einem Nachfüllbehälter durch eine Schicht einer Flüssigkeit gegen die Außenluft abgedeckt ist, die mit der Arbeitsflüssigkeit nicht emulgiert, sich chemisch nicht mit ihr verbindet, nicht hygroskopisch ist und spezifisch leichter ist als das Druckmittel. Von besonderem Vorteil ist, wenn die Abdeckflüssigkeit eine kleinere Viskosität hat als das Druckmittel, weil dann sichergestellt ist, daß die Deckschicht allen Bewegungen des Druckmittels schnell und mit Sicherheit folgt.
Auch sollte erfindungsgemäß als Abdeckflüssigkeit eine Flüssigkeit von geringem .Luftauflösungsvermögen Verwendung finden, so daß die Möglichkeit ausgeschaltet wird, daß beim Vermischen der Flüssigkeiten, wie sie bei Erschütterungen im Fahrbetrieb zu erwarten ist, keine Luft in das Druckmittel einwandert.
Vor ihrer Verwendung in der Druckmittelanlage sollten das Druckmittel und die Flüssigkeit zusammen unter Vakuum entgast werden. Das geschieht zweckmäßigerweise so, daß bereits entgaste Kompositionen von Druckmittel und Abdeckflüssigkeit in entgastem Zustand und volumenmäßig abgestimmt in Lagerbehältern bereitgehalten werden» Natürlich müssen die Behälter vor Gebrauch der Flüssigkeit geschüttelt werden, so daß die Mischung anteilig richtig zusammengesetzt ist. Im Behälter der Anlage trennt sich dank der erfindungsgemäßen Eigenschaften die Abdeckflüssigkeit und setzt sich auf die Oberfläche des Druckmittels. Zweckmäßigerweise können Silikonöle als Abdeckflüssigkeit für Druckmittel anderer Herkunft Verwendung finden.
Die Erfindung läßt die verschiedensten Ausführungsmöglichkeiten zu; eine davon ist in der Zeichnung, die die Seitenansicht einer Nachfüllvorrichtung für den Hauptzylinder einer hydraulisch betätigten Kraftfahrzeugbremse teilweise im Schnitt zeigt, wiedergegeben.
-2-
Die Nachfüllvorrichtung besteht aus einem Behälter 1, der mit einer Verschlußkappe 2 zum Nachfüllen der Bremsflüssigkeit und an seiner Bodenfläche mit einem Schraubstutzen 3 zum Anschluß des Bremsschlages versehen ist. Die Oberfläche 5 der Bremsflüssigkeit 4 wird von dem flüssigen Schutzmedium 6 abgedeckt. Da das Schutzmedium 6 so gewählt ist, daß es mit der Bremsflüssigkeit 7 weder emulgiert noch sich chemisch mit ihr verbindet, ferner nur eine geringe Affinität zu Luft besitzt, und da das Schutzmedium nicht hydgroskopisch und spezifisch leichter als das Druckmittel sein soll, wird ein wirksamer Schutz der Bremsflüssigkeit gegen Luft- und Wasserdampfeinwirkung erreicht.

Claims (2)

ALFRED TEVES KG Gm 2729 Frankfurt (Main) 1o. Februar I966 T/Sz Schutzansprüche
1. Nachfüllvorrichtung, insbesondere für Hauptzylinder von hydraulisch betätigten Bremsen für Kraftfahrzeuge, dadurch gekennz e i chne t, daß der Spiegel der Druckflüssigkeit in einem Nachfüllbehälter durch eine Schicht einer Flüssigkeit gegen die Außenluft abgedeckt ist, die mit dem Druckmittel nicht emulgiert, sich chemisch nicht mit ihr verbindet, nicht hygroskopisch ist und spezifisch leichter ist als das Druckmittel.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeit von kleinerer Viskosität ist als das Druckmittel.
3· Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeit von geringem Luftauflösungsvermögen ist.
k. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckmittel und die Flüssigkeit vor ihrer Verwendung in der Druckmittelanlage unter Vakuum entgast sind.
5· Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung eines Silikonöles als Flüssigkeit zum Abdecken der Druckflüssigkeit.
DET16162U 1963-06-06 1963-06-06 Nachfuellvorrichtung, insbesondere fuer hauptzylinder von hydraulisch betaetigten bremsen fuer kraftfahrzeuge. Expired DE1936834U (de)

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