DE1936601C3 - Abfederung für Fahrzeugsitze - Google Patents

Abfederung für Fahrzeugsitze

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DE1936601C3
DE1936601C3 DE19691936601 DE1936601A DE1936601C3 DE 1936601 C3 DE1936601 C3 DE 1936601C3 DE 19691936601 DE19691936601 DE 19691936601 DE 1936601 A DE1936601 A DE 1936601A DE 1936601 C3 DE1936601 C3 DE 1936601C3
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Germany
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ratchet wheel
handle
ratchet
vehicle seats
torsion spring
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DE19691936601
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DE1936601B2 (de
Inventor
Ronald Robert Kingsthorpe Northamptonshire Lacey (Großbritannien)
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Universal Oil Products Co
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Universal Oil Products Co
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Description

Die Erfindung betrifft eine Abfederung für Fahrzeugsitze, bei der das Federelement als mirtcls einer Einstelleinrichtung in ihrer Vorspannung einstellbare Torsionsfeder ausgebildet ist und die Einstelleinrichtung ein auf einer mit der Torsionsfeder in Wirkverbindung stehenden Achse drehfest angeordnetes Ratschenrad aufweist, das mit einer nur in einer Drehrichtung sperrend in die Zähne des Ratschenrad es. eingreifenden federbelasteten Ratschenklinke zusammenwirkt, die in einem um die Achse des Ratschenrades drehbaren Handgriff festgelegt ist
Bei den bekannten Abfederungen dieser Art muß dann, wenn die Betätigungseinrichtung der Einstelleinrichtung umgekehrt werden soll, also dann, wenn beispielsweise, ausgehend von einer zu großen Vorspannung der Torsionsfeder, dieser verringert werden soll, der Handgriff abgenommen und umgekehrt wieder aufgesteckt werden. Abgesehen davon, daß dies umständlich ist, führt eine derartige Anordnung des Handgriffes auch häufig durch unbeabsichtigtes Lösen derselben zu dessen Verlust.
Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, eine Abfederung für Fahrzeugsitze der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der auf einfache Weise eine Feineinstellung der Vorspannung der Torsionsfeder möglich und der Handgriff gegen unbeabsichtigtes Lösen gesichert ist.
Die Erfindung ist demgemäß darin zu sehen, daß der Handgriff um seine Längsmittellinie auf einer an einem das Ratschenrad umschließenden Gehäuse festgelegten Hülse drehbar ist.
Es ist hierbei vorteilhaft, wenn die dem Ratschenrad zugewandte Stirnseite zwei sich etwa diametral gegenüberliegende Ausnehmungen aufweist, die mit einem an einem Fortsatz des Gehäuses angeordneten Vorsprung
zusammenwirken.
Im folgenden ist die Erfindung an Hand eines ',n den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 einen Mittellängsschnitt durch die der erfindungsgemäßen Abfederung zugeordnete Einstelleinrichtung,
F i g. 2 der Schnitt nach der Linie H-Il in F i g. 1 und F i g. 3 die Ansicht in Richtung X gemäß F i g. 2. ίο Der bei der erfindungsgemäßen Abfederung als Federelement vorgesehenen, nicht dargestellten Torsionsfeder ist eine zum Einstellen ihrer Vorspannung dienende Einstelleinrichtung zugeordnet, die ein Ratschenrad 10 aufweist, das auf einem mit Abflachungen 11a versehenen Abschnitt einer Achse 11 drehfest gehalten ist Auf der Achse 11 ist ein das Ratschenrad 10 umschließendes Gehäuse 12 drehbar gelagert, das zusammen mit dem Ratschenrad 10 auf der Achse 11 mittels einer Schraube 9 axial unverschiebbar gehalten ist. Das Gehäuse 12 trägt einen radial verlaufenden rohrartigen Fortsatz 12a, an dem eine Hülse 13 befestigt ist, auf der ein als einseitig geschlossenes Rohr ausgebildeter, aus Kunststoff bestehender Handgriff 14 gelagert ist in der Endwand des Handgriffs 14 ist eine diesen mittig durchsetzende Stange 15 festgelegt die an ihrem anderen Ende als mit dem Ratschenrand 10 zusammenwirkende Ratschenklinke 16 ausgebildet ist. Die Ratschenklinke 16 weist eine in der Längsrichtung der Stange 15 verlaufende Zahnbrust 16a und einen geneigten Zahnrücken 166 auf, der es der Ratschenklinke 16 gestattet, über die Zähne des Ratschenrades 10 hinwegzuratschen.
Um die Ratschenklinke 16 gegen das Ratschenrad 10 zu drücken, ist eine Schraubenfeder 17 vorgesehen, die sich einerseits gegen einen von der Rückseite der Ratschenklinke 16 gebildeten Bund und andererseits gegen einen Anschlag 18 abstützt, der in der Hülse 13 eingesetzt ist und in dem die Stange 15 verschieb- und drehbar gelagert ist. An der dem Ratschenrad 10 zugewandten Stirnseite des Handgriffs 14 sind zwei sich etwa diametral gegenüberliegende Ausnehmungen 19 angeordnet die wahlweise mit einem Vorsprung 12f> in Eingriff bringbar sind, der an dem Fortsatz 12a des Gehäuses 12 angeordnet ist. Die genaue Lage der Ausnehmungen 19 zueinander ist hierbei von der Größe des zwischen der Längsmittellinie 15' des Handgriffes 14 und der Längsmittellinie 11' der Achse 11 eingeschlossenen Winkels a abhängig.
In der in F i g. 1 dargestellten Stellung der Bauteile zueinander ist ein Drehen des Ratschenrades 10 mittels des Handgriffes 14 zum Verändern der Vorspannung der Torsionsfeder nur im Gegenuhrzeigersinn möglich. Soll jedoch eine gegenteilige Änderung der Vorspannung der Torsionsfeder erfolgen, also soll das Ratschenrad 10 im Uhrzeigersinn gedreht werden, so muß hierzu erst durch Ziehen am Handgriff 14 radial nach außen die Ratschenklinke 16 mit den Zähnen des Ratschenrades 10 außer Eingriff gebracht werden. Anschließend kann der Handgriff 14 um etwa 180° um seine Längsmittellinie 15' gedreht werden. Beim abschließenden Loslassen des Handgriffes 14 wird die Ratschenklinke 16 von der Schraubenfeder 17 wieder mit dem Ratschenrad 10 in Eingriff gebracht, das nunmehr in der entgegengesetzten Richtung, also im Uhrzeigersinn, gedreht werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Abfederung für Fahrzeugsitze, bei der das Federelement als mittels einer Einstelleinrichtung in ihrer Vorspannung einstellbare Torsionsfeder ausgebildet ist und die Einstelleinrichtung eine auf einer mit der Torsionsfeder in Wirkverbindung stehenden Achse drehfest angeordnetes Ratschenrad aufweist, das mit einer nur in einer Drehrichtung sperrend in die Zähne des Ratschenrades eingreifenden federbelasteten Ratschenklinke zusammenwirkt, die in einem um die Achse des Ratschenrades drehbaren Handgriff festgelegt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Handgriff (14) um seine Längsmittellinie (15') auf einer an einem das Ratschenrad (10) umschließenden Gehäuse (12) festgelegten Hülse (13) drehbar ist
2. Abfederung für Fahrzeugsitze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Ratschenrad (10) zugewandte Stirnseite des Handgriffs (14) zwei sich etwa diametral gegenüberliegende Ausnehmungen (19) aufweist, die mit einem an einem Fortsatz (12a,Jdes Gehäuses (12) angeordneten Vorsprung (12b) zusammenwirken.
DE19691936601 1969-07-18 Abfederung für Fahrzeugsitze Expired DE1936601C3 (de)

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DE1936601A1 DE1936601A1 (de) 1971-02-04
DE1936601B2 DE1936601B2 (de) 1976-02-19
DE1936601C3 true DE1936601C3 (de) 1976-09-30

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