DE1935710U - Abstandhalter fuer parallel zur verschalung angeordnete sich kreuzende armierungseisen bei betonbauten. - Google Patents

Abstandhalter fuer parallel zur verschalung angeordnete sich kreuzende armierungseisen bei betonbauten.

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DE1935710U
DE1935710U DER31398U DER0031398U DE1935710U DE 1935710 U DE1935710 U DE 1935710U DE R31398 U DER31398 U DE R31398U DE R0031398 U DER0031398 U DE R0031398U DE 1935710 U DE1935710 U DE 1935710U
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Kuno Reuss
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C5/00Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
    • E04C5/16Auxiliary parts for reinforcements, e.g. connectors, spacers, stirrups
    • E04C5/18Spacers of metal or substantially of metal

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Reinforcement Elements For Buildings (AREA)

Description

Patentanwalt DIPL-INGJNGRISCH1WUPPERTAL-ELBERFELd wall27/»
(rebrauchsmusteranmeldung ,
Anwaltsakte Ur. 3701
Kuno Reuß, Wuppertal-Elberfeld ' V
Abstandhalter für parallel· zur Verschalung . angeordnete sich kreuzende Armierungseisen.
Bei Betonbauten sind vielfach Abstandhalter zur Sicherstellung eines bestimmten Abstandes zwischen den Armierungseisen und der Verschalung erforderlich. Die üblichen Abstandhalter bestehen aus einem geschlitzten Körper^ der mit seinem Schlitz auf ein Armierungseisen gesteckt wird bzw. in dessen Schlitz ein Armierungseisen eingedrückt wird. Für sich kreuzende Armierungseisen sind hierbei allerdings zwei unterschiedlich bemessene Abstandhalter erforderlich, da der Abstand der längs und quer verlaufenden Armierungseisen jeweils unterschiedlich'von der Verschalung ist. Hinsichtlich der Herstellung, der Lagerhaltung und der Montage ist jedoch die Verwendung von zwei verschiedenartigen Abstand- · haltern nachteilig, weshalb die !Teuerung darauf abzielt, einen Abstandhalter für sich kreuzende Armierungseisen zu schaffen, der einstückig ausgebildet ist und in einfachster Weise herstellbar ist.. '-■".·'
Ausgehend von einem Abstandhalter für parallel zur Verschalung angeordnete, sich kreuzende Armierungseisen bei Betonbauten mit randoffenen Schlitzen und einer erweiterten
Bohrung am Grunde der·Schlitze zur Aufnahme der Armierungseisen wird gemäß der Neuerung vorgeschlagen, den Abstandhalter in Form von zwei geschlitzten Körpern auszubilden, die um 90° versetzt fest miteinander verbunden sind. Ein solcher einstückiger Abstandhalter kann gleichzeitig zur Abstandssicherung von einem quer und einem längs verlaufenden Armierungseisen eingesetzt werden, wobei zunächst das 'tiefer liegende, d. h. näher an der Verschalung liegende, ■ Armierungseisen in seinen zugehörigen Schlitz eingelegt wird, wonach das.höher liegende Armierungseisen in den zweiten, quer zum ersten Schlitz verlaufenden Schlitz eingelegt wird.
Um die Armierungseisen möglichst nahe ihres Kreuzungspunktes abstützen zu können, kann in weiterer Ausgestaltung der Neuerung vorgesehen werden, daß der eine geschlitzte Körper den anderen rechtwinklig kreuzend durchdringt. Der Kreuzungspunkt fällt mit dem Mittelpunkt des Abstandhalters zusammen, wenn gemäß einem weiteren Merkmal der Neuerung die Durchdringungsstelle jeweils mittig der Körper liegt.
Weitere erfindungswesentliche Merkmale des neuartigen Abstandhalters sind in den Schutzansprüchen angegeben und werden im folgenden anhand des beigefügten Modells erläutert.
Das lediglich als Ausführungsbeispiel beigefügte Modell stellt einen Abstandhalter für parallel zur Verschalung
angeordnete sich kreuzende Armieruhgseisen dar, der aus zwei geschlitzten Körpern besteht, die um 90° versetzt fest miteinander verbunden sind. Die geschlitzten Körper durchdringen einander rechtwinklig, wobei die Durchdringungsstelle jeweils mittig der Körper liegt. Die Mittelachsen der in den Körpern befindlichen Bohrungen zur Aufnahme der Armierungseisen liegen in zwei verschiedenen parallelen Ebenen, oder mit anderen Worten, in unterschiedlichem Abstand von der für beide Körper gemeinsamen Auflagefläche, mit der,der Abstandhalter auf die Verschalung aufgesetzt wird. Die Schlitze sind jeweils senkrecht zur Auflagefläche hin offen, so daß für beide Armierungseisen die gleiche Einsteckrichtung (von oben nach unten) gegeben ist.
Die randoffenen Schlitze sind im Durchdringungsbereich der beiden Körper derart erweitert, daß sich die beim Aufdrücken der Armierungseisen aufbiegenden· Schlitzwandungen der beiden Körper aneinander vorbeibewegen können. Das Modell, läßt sich au,ch derart beschreiben, daß zwei U-förmige Körper um 90° verdreht mit ihren Bodenstegen aufeinander gesetzt und verbunden sind, wobei jeder U-förmige Körper an seinen Schenkeln mit jeweils fluchtenden Schlitzen und Bohrungen versehen ist.'
Wie das Modell weiterhin erkennen läßt, sind die außerhalb der Durchdringungsstelle liegenden Schlitzteile des einen Körpers langer als diejenigen des" anderen Körpers. Hierbei
sind die zur tiefer liegenden Bohrung gehörigen Schlitzteile die längeren, damit nach Einlegen des ersten Armierungseisens der Abstandhalter bereits fest an diesem sitzt und beim Einlegen des zweiten Armierungseisens nicht vom ersten Armierungseisen abgedrückt wird. ·,
Die offenen Ränder der Schlitze des die tiefer liegende Bohrung aufweisenden Körpers liegen näher am gemeinsamen Berührungspunkt,bzw. an der gemeinsamen Berührungsfläche, mit der Schalung als diejenigen des:anderen Körpers, was einmal der Materialersparnis dient und zum andern das Einführen des tiefer liegenden Armierungseisens in' diese Bohrung erleichtert. · .
Ein weiteres wesentliches. Merkmal dtex Neuerung besteht darin, daß die Schlitzwandungen mit ihren inneren Kanten in die ■Bohrung für die Armierungseisen hineinragen und eine Sperre gegen ein unbeabsichtigtes Abgleiten von den Eisen bilden. Die Außenwandungen der beiden Körper verjüngen sich im Durchdringungsbereich zwischen den Bohrungen für!die Armierungs-• eisen und der gemeinsamen Berührungsstelle mit der Verschalung, wodurch außer einer Materialersparnis erreicht wird, daß der Abstandhalter nahezu überall gleiche Wandstärke aufweist, wodurch insbesondere bei einem aus Kunststoff gefertigten Abstandhalter die bekannten, bei der Herstellung .von Kunststoffteilen mit _ unterschiedlicher Wandstärke auftretenden Schwierigkeiten vermieden sind.
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Das Modell läßt weiterhin erkennen, daßdie Bohrungen für die sich kreuzenden Bewehrungseisen unterschiedliche Querschnitte aufweisen, wobei diese Querschnitte entsprechend der Stärke der Eisen gewählt werden. ·
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Schließlich sieht die Neuerung noch vor, daß die weiter vom Berührungspunkt mit der Verschalung entfernt liegende Bohrung einen-ovalen Querschnitt aufweist. Hierdurch wird ein größerer Spielraum erzielt, der _es ermöglicht, den Abstandhalter für Armierungseisen mit innerhalb eines größeren Bereiches variierenden Durchmessern zu verwenden.
Schutzansprüche:
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Claims (11)

P.A. 505 -5H*25.9.65 Wuppertal-Biberfeld, den 24. Sept. SeJautzansprücJie ;
1. ATd standhält er für parallel zur Verschalung angeordnete sich, kreuzende Armierungseisen bei Betonbauten mit randoffenen Schlitzen und einer erweiterten Bohrung am Grunde der Sehlitze zur Aufnahme der Armierungseisen, gekennzeichnet durch zwei geschlitzte Körper, die um 90° versetzt fest miteinander verbunden sind.
2. Abstandhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß der eine geschlitzte Körper den anderen rechtwinklig kreuzend durchdringt.
3. Abstandhalter nach den Ansprüchen 1 und , 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Durehdringungsstelle jeweils mittig der Körper liegt,
4. Abstandhalter nach den Ansprüchen 1 -3} dadurch gekennzeichnet , daß die Mittelachsen der in den Körpern befindlichen Bohrungen für die Armierungseisen in zwei verschiedenen parallelen Bbenen liegen«
5. Abstandhalter nach den Ansprüchen 1 -4, dadurch gekennzeichnet , daß die randoffenen Schlitze im Durchdringungsbereich der beiden Körper derart erweitert sind, daß sich die. beim Aufdrücken der Armierungseisen aufbiegenden Sehlitzwandungen der beiden Körper aneinander vorbeibewegen können.
6. Abstandhalter nach den Ansprüchen 1 -5, dadurch gekennzeichnet , daß die außerhalb der Durehdringungsstelle liegenden Schlitzteile des einen Körpers langer sind als diejenigen des anderen Körpers.
7. Abstandhalter nach den Ansprüchen 1-6, dadurch gekennzeichnet , daß die offenen Bänder der Schlitze des einen Körpers näher am gemeinsamen Berührungspunkt mit der Schalung liegen als diejenigen des anderen Körpers .
8. Abstandhalter nach den Ansprüchen 1 -7, dadurch gekennzeichnet , daß die Schlitzwandungen mit ihren inneren Kanten in die Bohrungen für die Armierungseisen hineinragen und eine Sperre gegen ein unbeabsichtigtes Abgleiten von den Eisen bilden.
9. Abstandhalter nach den Ansprüchen 1-8, dadurch gekennzeichnet , daß sich die Außenwandungen der beiden Körper im Durehdringungsbereieh zwischen den Bohrungen für die Armierungseisen und der gemeinsamen Berührungsstelle mit der Schalung verjüngen.
10« Abstandhalter nach den Ansprüchen 1 -9» dadurch gekennzeichnet , daß die Bohrungen für die sich kreuzenden Bewehrungseisen unterschiedliche Querschnitte haben.
11. Abstandhalter nach den Ansprüchen 1 - 10, dadurch gekennzeichnet , daß die weiter vom gemeinsa-
— 3 —
men Berührungspunkt mit der Schalung entfernt liegende Bohrung einen ovalen Querschnitt aufweist.
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