DE1934033C - Saugkopf mit einer Steuereinrichtung - Google Patents

Saugkopf mit einer Steuereinrichtung

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DE1934033C
DE1934033C DE19691934033 DE1934033A DE1934033C DE 1934033 C DE1934033 C DE 1934033C DE 19691934033 DE19691934033 DE 19691934033 DE 1934033 A DE1934033 A DE 1934033A DE 1934033 C DE1934033 C DE 1934033C
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DE
Germany
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suction head
rotatable ring
cylinder
piston
control
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Expired
Application number
DE19691934033
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English (en)
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DE1934033B2 (de
DE1934033A1 (de
Inventor
K. Dipl.-Ing. 5803 Volmarstein Becker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mannesmann Demag AG
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Demag AG
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Publication of DE1934033B2 publication Critical patent/DE1934033B2/de
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Description

Die Erfindung betrifft einen Saugkopf in Zylinder-Kolben-Anordnung mit einer Steuereinrichtung zum Verriegeln des mit seiner Kolbenstange zum Anschluß an ein Hubwerk eingerichteten Kolbens bei jedem zweiten Hub mit dem Zylinder mittels Steuernocken, die in Steuerkurven eines drehbaren, unter Federdruck stehenden Ringes eingreifen, der mit einer oder mehreren axialen Durchlaßöffnungen für einen oder mehrere an der Kolbenstange angeordnete ν Vorsprünge versehen ist.
Ein derartiger Saugkopf wurde durch die deutsche Auslegeschrift 1236 755 bekannt. Bei diesem Saugkopf ist auf dem Deckel des Zylinders ein Ring gelagert, der von einem an der Kolbenstange pendelnd gelagerten Stellhebel bei jedem Senken des Kolbens verdreht wird. Bei jedem zweiten Verdrehen gelangt eine in dem drehbaren Ring eingearbeitete Nut über eine Paßfeder, die an der Kolbenstange befestigt ist, und gibt die Aufwärtsbewegung der Kolbenstange frei. Das Einarbeiten der Nut in die Kolbenstange zur Aufnahme der Paßfeder ist mit verhältnismäßig großen Kosten verbunden. Der Stellhebel soll durch sein Eigengewicht in die senkrechte Lage fallen, damit er beim Senken der Kotbenstange in die Steuerkurve des drehbaren Ringes eingreifen kann. Bei Schräglage des Saugkopfes, z. B. beim Aufnehmen schrägliegenden Gutes, sowie bei etwaigen Ver-
S schmutzungen ist ein einwandfreies Herunterfallen des Steilhebels und somit dessen Eingreifen in die Steuerkurve nicht mehr gewährleistet. Auch wird die Bauhöhe des Saugkopfes durch den pendelnd gelagerten Stellhebel vergrößert
m> Nach der der Erfindung yaigrande liegenden Aufgabe soll ein Saugkopf mit einer niedrigbauenden Steuereinrichtung versehen sein, die auch bei einer Schräglage des Saugkopfes einwandfrei arbeitet Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der drehbare Ring mit seinen Steuerkurven von der sich auf dem Deckel des Zylinders in Bewegungsrichtung des Kolbens abstützenden Feder stets in dieser Richtung beaufschlagt ist, die auch die Wirkungsrichtung des oder der am Deckel des Zylinders befestigten Steuer-
ao nocken ist.
Durch die federnde Abstützung des drehbaren Ringes arbeitet die Steuereinrichtung zuverlässig und ist wicht mehr von der Lage des Saugkopfes abhängig. Beim nichtbelasteten Saugkopf greifen der oder die
»5 Vorsprünge der Kolbenstange unter einen Ansatz des drehbaren Ringes. Nach dem Aufsetzen des Saugkopfes auf eine zu hebende Last wird der drehbare Ring ;r*«>egen der Kraft der Feder nach unten gedruckt. Die obere Steuerkurve des drehbaren Ringes gelangt hierbei auf den Steuernocken und bewirkt ein Verdrehen des Ringes. Beim Anheben der Kolbenstange gleiten die Vorsprünge durch die Durchlaßöffnungen des drehbaren Ringes und ermöglichen ein Ansteigen des Kolbens in dem Zylinder. Hirrbei entsteht in dem Zylinder ein Vakuum, das das Ansaugen der zu hebenden Last bewirkt. Beim Absetzen der Last gleiten die Vorsprünge wieder durch die Durchlaßbohrungen, und der drehbare Ring wird entgegen der Federkraft nach unten gedrückt und durch das Gleiten der Steu erkurven auf dem Steuernocken gedreht. Beim an schließenden Heben des Kolbens greifen die Vorsprünge wieder unter den Ansatz des drehbaren Ringes und heben den Zylinder an, so daß kein Vakuum entstehen kann und sich der Saugkopf von der abge setzten Last löst.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist der drehbare Ring auf einem sich über eine Scheibe auf der Feder abstützenden Wälzlager gelagert, um ein leichtes Drehen des Ringes zu ermöglichen.
Die in die Steuerkurven des drehbaren Ringes eingreifenden Steuernocken sind in weiterer Ausgestaltung der Erfindung in Form von Bolzen in einem Haltering des Deckels des Zylinders angeordnet. In diesem Haltering ist auch der Jrehbare Ring gelagert.
Der Haltering kann auf dep, Deckel befestigt sein , und ermöglicht somit eine leichte Montage des Saugkopfes. Auch bildet der Haltering mit den Steuernokken und dem drehbaren Ring mit seinen Steuerkurven eine leicht kontrollierbare Baueinheit.
Die Steuerkurven sind nach einer weiteren Ausführung der Erfindung in der äußeren, und die Durchlaßöffnungen für die an der Kolbenstange befindlichen Vorsprünge sind in der inneren Mantelfläche des drehbaren Ringes angeordnet. Die Steuerkurven sind somit leicht kontrollierbar.
Ein AusfUhrungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und im folgenden näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen Saugkopf, die linke Hälfte mit gesenktem, die rechte Hälfte mit gehobenem Kolben,
Fig.2 die EinzelheitX der Fig. 1 im größeren Maßstab,
Fig.3 eine Draufsicht auf den drehbaren Ring und
Fig.4 ein Teil der Abwicklung des drehbaren Ringes, von außen gesehen.
Der mit einer Kolbenstange 3 versehene Kolben 2 ist in dem.zweiteiligen Zylinder 1 aTdalverschiebbar gelagert und gegenüber diesem durch eine Dichtung 7 in Form einer Rollmembrane abgedichtet. Die Kolbenstange 3 weist am oberen Ende eine Os^ zum Anschluß an ein Hubwerk auf und fuhrt durch den am oberen Teil des Zylinders befindlichen Deckel 6, der mit einem Haltering 28 versehen ist. In dem Haltering 28 sind am Umfang verteilt drei S.auernocken 24 in Form von Bolzen befestigt, die in Steuerkurven 21 eines drehbaren Ringes 20 hineinragen. Der drehbare Ring weist oben einen nach innen gerichteten Ringansatz 22 auf, der mit Durchlaßöffnungen 22 a für an der Kolbenstange 3 angeordnete Vorsprünge 23 versehen ist Eine Schraubenfeder 25 stützt sich auf S <*inem in dem Deckel 6 befestigten Lager 29 ab und drückt eine Scheibe 26 stets nach oben und dadurch über ein Wälzlager .27 den drehbaren Ring 20 mit seiner unteren Steuerkurve gegen den Steuernokken 24.
ίο Der Kolben 3 ist in den Fig. 1 und 2 in der rechten Hälfte in angehobener Stellung dargestellt. Die jeweilige Höhenstellung ist abhängig von dem Gewicht der angesaugten Nutzlast und dem dadurch erzeugten Vakuum, das während der Belastungszeit nach dem Anschlagen in der oberen Endstellung durch in den Saugraum eindringende Luft abfällt In der gezeichneten Stellung ist zwischen ίνα Boden des Kolbens 2 und dem Lager 29 noch ein Zwischenraum vorhanden, d. h. es kann noch Luft in den Saugraum dringen, ohne daß sich das Vakuum ändert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Saugkopf is Zylinder-Kolben-Anordnung, mit einer Steuereinrichtung zum Verriegeln des mit seiner Kolbenstange zum Anschluß an ein Hubwerk eingerichteten Kolbens bei jedem zweiten Hub mit dem Zylinder mittels Steuernocken, die in Steuerkurven eines drehbaren, unter Federdruck stehenden Ringes eingreifen, der mit einer oder mehreren axialen Durcblaßöffnungen für einen oder mehrere an der Kolbenstange angeordnete Vorspränge versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der drehbare Ring (10") mit seinen s euerkurven (21) von der sich auf dem Decket (6) des Zylinders (1) in Bewegungsrichtung des Kolbens (2) abstützenden Feder (25) stets in dieser Richtung beaufschlagt ist, die auch die Wirkungsrichtung des oder der am Deckel des Zylinders befestigten Steuernocken (24) ist.
2. Saugkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der drehbare Ring (20) auf einem sich über eine Scheibe (26) auf der Feder (25) abstützenden Wälzlager (27) gelagert ist.
3. Saugkopf nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die in die Steuerkurven (21) des drehbaren Ringes (20) eingreifenden Steuernocken (24) in Form vcn Bolzen in einem Haltering (28) des Deckels (6) des Zylinders (1) angeordnet sind.
4. Saugkopf nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der drehbare Ring (20) in dem Haltering (28) gelagert ist.
5. Saugkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerkurven (21) in der äußeren und die Durchlaßöffnungen (22 a) für die an der Kolbenstange (3) befindlichen Vorsprünge (23) in der inneren Mantelfläche des drehbaren Ringes (20) angeordnet sind.
DE19691934033 1969-05-13 1969-07-04 Saugkopf mit einer Steuereinrichtung Expired DE1934033C (de)

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DE19691934033 DE1934033C (de) 1969-07-04 Saugkopf mit einer Steuereinrichtung
US36320A US3694020A (en) 1969-05-13 1970-05-11 Syphon or solids having a piston which is connected with a suspension arrangement

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DE19691934033 DE1934033C (de) 1969-07-04 Saugkopf mit einer Steuereinrichtung

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1934033A1 DE1934033A1 (de) 1971-01-21
DE1934033B2 DE1934033B2 (de) 1972-06-08
DE1934033C true DE1934033C (de) 1973-01-11

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