DE1927869C3 - Hydraulischer Stempel mit über den Ringraum zwischen Innen- und Außenstempel wirksamer hydraulischer Raubhilfe - Google Patents

Hydraulischer Stempel mit über den Ringraum zwischen Innen- und Außenstempel wirksamer hydraulischer Raubhilfe

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DE1927869C3
DE1927869C3 DE19691927869 DE1927869A DE1927869C3 DE 1927869 C3 DE1927869 C3 DE 1927869C3 DE 19691927869 DE19691927869 DE 19691927869 DE 1927869 A DE1927869 A DE 1927869A DE 1927869 C3 DE1927869 C3 DE 1927869C3
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Karl-Heinz 4670 Lünen; Hessel Heinz 4359 Flaesheim Plester
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Description

Die Erfindung betrifft einen hydraulischen Stempel mit über den Ringraum zwischen Innen- und Außenstempel wirksamer hydraulischer Raubhilfe und einem der Ausfahrbegrenzung dienenden, im Kolben des Innenstempels angeordneten stößeigesteuerten Rückschlagventil, insbesondere für den Tunnel- und Rohrpreßvortrieb.
Beim Tunnel- und Rohrpreßvortrieb ist es erforderlich, hydraulische Preßzylinder anzuwenden, bei denen der Innenstempel durch Beaufschlagung der vollen Kolbenfläche ausgefahren und durch Beaufschlagung des Ringraumes wieder eingefahren wird.
Bei einem noch nicht zum Stande der Technik gehörenden Vorschlag im in den Kolben eines solchen Preßzylinders ein stößelgesteuertes Doppelrückschlagventil eingebaut. Dieses nicht Gegenstand dieser Anmeldung bildende Doppelrückschlagventil ermöglicht beim Ausfahren des Innenstempels den Aufbau des erforderlichen Druckes unter dem Kolben. Erst bei Erreichen der Ausfahrbegrenzung stößt der Stößel des Doppelrücksrhlagventües gegen einen Anschlag und hebt die Ventilkugel von ihrem Sitz ab, so daß ein weiterer Druckaufbau unter dem Kolben nicht mehr möglich ist.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, bei einem derartigen Stempel oder Preß/ylinder, der eine über den Ringraum zwischen Innen- und Außenstempel wirksame hydraulische Rdubhilfe aufweist und gleichzeitig mit einem der Ausfahrbegrenzung dienenden, im Kolben des innenstempels angeordneten stößeigesteuerten Rückschlagventil versehen ist, die Ausfahrlänge durch den Einsatz von sogenannten Distanzbüchsen zwischen dem Innenstempel und dem Außenstempel verändern zu können, ohne daß die vorteilhafte Funktion der Raubhilfe bzw. der Ausfahrbegrenzung verloren geht.
Die Erfindung löst du- gestellte Aufgabe bei einem hydraulischen Stempel der eingangs genannten Gattung dadurch, daß unter Verwendung einer im Ringraum angeordneten, an sich bekannten Distanzbüchse die Ausfahrlänge veränderbar ist und einem stößeigesteuerten Rückschlagventil ein weiterer federbelasteter und mit der Distanzbüchse zusammenwirkender Stößel zugeordnet ist, dessen Federbelastung und wirksame Stößellänge so gewühlt sind, daß bei im Ausfahrsinne beaufschlagten Innenstempel das stößelgesteuerte Rückschlagventil bis zum Erreichen der vorbestimmten Ausfahrlänge schließt.
Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die den Stößel belastende Feder geeignet, den Stößel gegen das Gewicht der Distanzbüchse in seiner Endstellung zu halten. Erfindungsgemäß nimmt somit der Stößel ausschließlich bei Erreichen der Ausfahrbegrenzung unter Beaufschlagung der Feder eine von seiner Endstellung abweichende Stellung ein.
Durch die Erfindung wird verhindert, daß infolge des Gewichtes der Distanzbüchse (und dieses Gewicht drückt je nach Lage des Zylinders mehr oder weniger stark auf den Kolben) der Stößel des stößeigesteuerten Rückschlagventils die ihm zugeordnete Feder zusammenpreßt und die Kugel vom Sitz abhebt. Es ist somit gewährleistet, daß bei allen Stellungen des Kolbens — mit Ausnahme der Stellung bei erreichter Ausfahrbegrenzung — das Rückschlagventil, das beim Ausfahren des Innenstempels geschlossen sein muß, auch tatsächlich geschlossen ist.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist die Anordnung des zweiten federbelasteten Stößels derart getroffen, daß bei Erreichen der Ausfahrbegrenzung die Federn beider Stößel in zeitlicher Reihenfolge beaufschlagt werden. Dies bedeutet, daß bei Erreichen der Ausfahrbegrenzung der Stößel des Rückschlagventiles erst wirksam wird, wenn der triindungsgemäß zusätzlich angeordnete weitere Stößel die ihm zugeordnete Feder bereits um einen gewissen Bereich zusammengedrückt hat.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausl'ührungsbeispieles näher erläutert.
Der hydraulische Stempel 1 besteht im wesentlichen aus dem lnnenslempel 3 und dein Außenstcmpel 4. Zwischen beiden Stempeln ist ein Ringraum 2 vorhanden, in dem mit Spiel eine Distanzbüchse 7 gleitet. Den unteren Abschluß des Innenstempels 3 bildet der Kolben 5, der über eine Leitung 12 mit Druckflüssigkeit beaufschlagt werden kann, so daß der Innenstempel über die Ausfahrlänge I ausfahren kann und die Stirnfläche 13 der Distanzbi'chse 7 mit der Stirnfläche 14 der Zylinderbüchse 15 zur Anlage kommt.
Die Funktion der erfindungsgernäßen Vorrichtung ist wie folgt:
Wird der Kolben 5 über die Leitung 12 mit Flüssigkeit beaufschlagt, so hebt sich die Ventilkugel 16 von ihrem Sitz, während die Vcntilkugel 17 sich auf ihren Sitz
preßt, so daß sich unter dem Kolben Druck aufbaut und der Innenstempel ausfährt. Bei Erreichen der Ausfahrbegrenzung berühren sich die Stirnfläche 13 der Distanzbüchse und die Stirnfläche 14 der Zylinderbuchse und der Stößel 11 legt sich mit seiner Nase 18 gegen die untere Stirnfläche 19 der Distan/büchse 7. Dabei hebt sich die Kugel 17 gegen d,e Kraft der Feder 10 von ihrem Sitz ab. so daß die Druckflüssigkeit von der Leitung 12 über die Kugel Ib durch das Rückschlagven til 6 und an der Kugel 17 vorbei über die Distanzbijchse in den Rücklauf (Pfeilrichtung 20) fließen kann.
Zum Zwecke des Einfahrens de:, Innenstempels wird der Ringraum in der Pfeilrichtung 20 entgegengesetzter Weise mit Druckflüssigkeit beaufschlagt. Diese Druckflüssigkeit schließt das unteie Ventil (Kugel 16) des Doppelruckschlauveniiis, wahrend durch das (iewiehi der Distan/büchse die Kugel 17 während des Raubs organges (und auch nach beendetem Raubvorgang) \on ihrem Sitz abgehoben bleiben würde. Zu diesem Zweck ist ein «eiterer Stößel 8 vorgesehen. (Jet dutch eine Keder 9 belastet wird und dessen u irksame Länge gewährleistet, daß unmittelbar nach der I mlenung des Raubvorganges .!ie Distun/büchse 7 so wen vom Stößel 18 abgehoben wird, daß die Leder 10 des stößelgesteueilen Rückschlagventils in der Lage ist. die Kugel 17 -•cgeii den Su/ /u pressen. Zwischen dem Stößel 18 und der Distanzbüchse 7 isi somit immer ein geringes Spiel vorhanden, das nur während des Lrreichens der •\usl'ali'"begren/ung durch Zusammenpressen der leder 9 tuch! mehr L'cüeben ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Hydraulischer Stempel mit über den Ringraum zwischen Innen- und Außenstempel wirksamer hydraulischer Raubhilfe und einem der Ausfahrbegrenzung dienenden, im Kolben des Innenstempels angeordneten stößelgesteuertem Rückschlagventil, insbesondere für den Tunnel- und Rohrpreßvortrieb, dadurch gekennzeichnet, daß unter Verwendung einer im Ringraum (2) angeordneten, an sich bekannten Distanzbüchse (7) die Ausfahrlange (I) veränderbar ist und einem stößeigesteuerten Rückschlagventil (6) ein weiterer federbelasteter und mit der Distanzbüchse zusammenwirkender Stößel (8) zugeordnet ist, dessen Federbelastung und wirksame Stößellänge so gewählt sind, daß bei im Ausi'ahrsinne beaufschlagten Innenstempel (3) das stößelgesteuerte Rückschlagventil (6) bis zum Erreichen der vorbestimmien Ausfahrlänge schließt.
2. Hydraulischer Stempel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Stößel (8) belastende Feder (9) geeignet ist, den Stößel gegen das Gewicht der Distanzbüchse (7) in seiner Endstellung zu halten.
3. Hydraulischer Stempel nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stößel (8) ausschließlich bei Erreichen der Ausfahrbegrenzung unter Beaufschlagung der Feder (9) eine von seiner Endstellung abweichende Stellung einnimmt.
4. Hydraulischer Stempel mit über den Ringraum zwischen Innen- und Außenstempel wirksamer hydraulischer Raubhiife und einem der Ausfahrbegrenzung dienenden, im Kolben des Innenstempels angeordneten stößeigesteuerten Rückschlagventil, insbesondere für den Tunnel- und Rohrpreßvortrieb, gekennzeichnet durch die Anordnung eines zweiten federbelasteten Stößels (6) derart, daß bei Erreichen der Ausfahrbegrenzung die Federn (9, 10) beider Stößel (8, II) in seitlicher Reihenfolge beaufschlagt werden.
DE19691927869 1969-05-31 1969-05-31 Hydraulischer Stempel mit über den Ringraum zwischen Innen- und Außenstempel wirksamer hydraulischer Raubhilfe Expired DE1927869C3 (de)

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