DE193292C - - Google Patents

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DE193292C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01KELECTRIC INCANDESCENT LAMPS
    • H01K3/00Apparatus or processes adapted to the manufacture, installing, removal, or maintenance of incandescent lamps or parts thereof
    • H01K3/02Manufacture of incandescent bodies

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT."
Leuchtkörper..
Es ist bekannt, hohle Fäden aus Wolfram in der Weise herzustellen, daß man eine Seele mit einem Überzug von Wolfram versieht und dann auf geeignete Weise die Seele entfernt.
Gegenstand vorliegender Erfindungen ist hingegen ein Verfahren, hohle Leuchtkörper, die im wesentlichen aus Wolfram bestehen, in der Weise herzustellen, daß ein vollkommen homogener Rohfaden, welcher selbst nicht hohl ist, und auch nicht mit einer Schicht überzogen wird, in einen hohlen Wolframfaden umgewandelt wird.
Wenn man in einer Atmosphäre, die neben Wasserstoff oder Wasserstoff und Stickstoff ganz geringe Mengen oder Spuren von sauerstoffhaltigem Gase enthält, einen kohlehaltigen Wolframrohfaden ganz allmählich immer höher erhitzt und schließlich zum Weißglühen bringt, so erhält man einen reinen Wolframfaden, welcher nicht hohl ist.
Wenn man hingegen die Temperatur, lange bevor der Kohlenstoff auf chemische Weise entfernt ist, rasch hochtreibt, dann bildet sich ein Faden, welcher im allgemeinen noch einen nicht unbeträchtlichen Teil des ursprünglichen Kohlenstoffgehaltes enthält, und welcher sich außerdem von dem nach dem oben geschilderten Verfahren erhaltenen dadurch unterscheidet, daß er seiner ganzen Länge nach einen Kanal besitzt.
Schaltet man z. B. einen Rohfaden, der etwa 7 Prozent Kohlenstoff neben etwa 93 Prozent Wolfram enthält, in den genannten Gasen, in den elektrischen Strom ein und läßt die Stromstärke durch Erhöhung der Spannung rasch ansteigen, so daß beispielsweise der Faden sich bereits in wenigen Sekunden auf höchster Weißglut befindet, so wird ein hohler Faden erhalten.
Der Durchmesser des Kanals kann willkürlich durch die Geschwindigkeit der Temperaturerhöhung beeinflußt werden; läßt man den Faden längere Zeit unter der Einwirkung einer niedrigeren Temperatur und erhöht erst dann die Temperatur auf höchste Weißglut, dann bleibt der Kanal kleiner; nimmt man aber die Erhöhung auf Weißglut sehr bald vor, d. h. läßt man den Faden nur geringe Zeit unter dem Einfluß der niedrigeren Temperatur, . dann wird entsprechend der Innenkanal größer.
Aus diesen, wie schon gesagt, im allgemeinen noch kohlenstoffhaltigen Fäden kann der Kohlenstoff auf irgendeine bekannte Weise entfernt werden, die Fäden können aber auch
/2. Auflage, ausgegeben am 16. Juni i
in diesem Zustande mit Vorteil als Leuchtkörper Verwendung finden. Sie haben gegenüber dem nicht hohlen Faden den Vorteil, für gleiche Spannung kleinere Längen . zu beanspruchen und gegenüber den schon bekannten, nach anderen Verfahren hergestellten Hohlfäden den großen Vorteil der erheblichen Billigkeit und Einfachheit in der Herstellung.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Verfahren zur Herstellung hohler, im wesentlichen aus Wolfram bestehender Leuchtkörper, dadurch gekannzeichnet, daß der aus einem homogenen Gemisch von Kohlenstoff und Wolfram ohne Anwendung einer Seele hergestellte Rohfaden rasch auf Weißglut erhitzt wird.
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