DE1932534U - Mitnehmer fuer streckzwirnkopse. - Google Patents
Mitnehmer fuer streckzwirnkopse.Info
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- DE1932534U DE1932534U DE1965V0018338 DEV0018338U DE1932534U DE 1932534 U DE1932534 U DE 1932534U DE 1965V0018338 DE1965V0018338 DE 1965V0018338 DE V0018338 U DEV0018338 U DE V0018338U DE 1932534 U DE1932534 U DE 1932534U
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H7/00—Spinning or twisting arrangements
- D01H7/02—Spinning or twisting arrangements for imparting permanent twist
- D01H7/04—Spindles
- D01H7/16—Arrangements for coupling bobbins or like to spindles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
Description
hi
ri Γ
VOP 1265 Om }
Mitnehmer für Streckzwirnkopse
Vereinigte Glanzstoff-Fabriken AO Wuppertal-Elberfeld
Die Neuerung betrifft eine formschlüssig wirkende Mitnehmervorrichtung
für Spulenhülsen insbesondere auf Streckzwirnspindeln.
Mit Erhöhung der Spulengewichte ist es erforderlich« an den Streckzwirnspindeln
und -kopsen eine formschlüssige Mitnahraeeinrichtung
anzubringen« da mit Hilfe der bekannten kraftschlüssigen Verbindungen das hohe Drehmoment nicht mehr übertragen werden kann. Außerdem
können formschlüssige Verbindungen bei richtiger Ausbildung eine '
bessere Zentrierung des Kopses auf der Zwirnspindel bewirken, womit
größere Laufruhe und geringere Spindellagerbelastung erreicht werden. Insbesondere beim Anlaufen und beim Abbremsen wird daneben
eine Relativbewegung zwischen Kops und Spindel verhindert*
Formschlüssige Mitnehmereinrichtungen an Streckzwirnspindeln sind an sich bekannt. So wurde eine Einrichtung vorgeschlagen« bei welcher
auf der Spindel ein Mitnehmerstück mit drei an seinem Umfang
in gleichen Abständen angeordneten Einbuchtungen mit halbkreisförmigem Querschnitt saß, während in die Kopshülse ein Oegenstück eln-
.- 2 - VOP 1265 Om
gesetzt war« welches entsprechend' zu den Ausbuchtungen In diese
hineinpassende Erhebungen aufwies. Das leichtere Einrasten sollte durch J ein gewisses allseitiges Spiel zwischen Erhebungen und Einbuchtungen erreicht werden* ·■·■■-..■
hineinpassende Erhebungen aufwies. Das leichtere Einrasten sollte durch J ein gewisses allseitiges Spiel zwischen Erhebungen und Einbuchtungen erreicht werden* ·■·■■-..■
Diese Einrichtung zeigte jedoch wesentliche Nachteile. So mußten beim
Aufstecken der Kopse auf die Spindeln erstere solange verdreht werden, bis die Vorsprünge in die Einbuchtungen des MitnehmerstUcks
einrasteten, was Verdrehungen bis zu 120° erforderte. Zum Aufstecken
der Kopshülsen, was - da es sich dabei um Leerlaufzeiten der Maschine
handelt - sehr schnell gehen muß, waren dadurch erheblich über das
zuzugestehende Maß hinausgehende Zeitspannen erforderlich. Die viel· 1 fach bei der Verwendung kraftschlüssiger Kupplungen Übliche, sehr ' ' -j rationelle Arbeitsweise, die Kopse auf die laufende Spindel aufzu- !
Aufstecken der Kopse auf die Spindeln erstere solange verdreht werden, bis die Vorsprünge in die Einbuchtungen des MitnehmerstUcks
einrasteten, was Verdrehungen bis zu 120° erforderte. Zum Aufstecken
der Kopshülsen, was - da es sich dabei um Leerlaufzeiten der Maschine
handelt - sehr schnell gehen muß, waren dadurch erheblich über das
zuzugestehende Maß hinausgehende Zeitspannen erforderlich. Die viel· 1 fach bei der Verwendung kraftschlüssiger Kupplungen Übliche, sehr ' ' -j rationelle Arbeitsweise, die Kopse auf die laufende Spindel aufzu- !
stecken, konnte mit dieser Vorrichtung nicht angewendet werden, wie j
■ ■ ι aus der Konstruktion leicht einzusehen ist. Außerdem war wegen des J
vorhandenen Spiels zwischen Mitnehmerstück und MitnehmerhUlse eine !
gute Zentrierung nicht möglich. s \
Der neuerungsgemSßen Einrichtung liegt nun die Aufgabe zugrunde, j
eine formschlüssige Verbindung zwischen Kopshülse und Zwirnspindel j
zu schaffen, die in Jeder beliebigen Stellung und auch bei laufender 1
Spindel die Hülse aufzustecken gestattet. Außerdem soll sie durch j
die vorhandenen Sitztoleranzen zwischen Kops und Spindel auftreten- J
de kleine Zentrierungsfehler ausgleichen. -I
^ ■ S " . - " JE
Dies wird neuerungsgemäß durch eine formschlüssig wirkende Mitnehmer- - ' ■ i
einrichtung für Spulenhülsen insbesondere auf Streckzwirnspindeln er- \
reicht, welche sich durch ein auf die Spindel aufzusetzendes Mit- ■*
nehmerstück mit an dessen Umfang in gleichem Abstand zueinander an- i
geordneten, vorzugsweise drei, federnd gelagerten und ganz in das f
Mitnehmerstück eihschiebbaren Mitnehmernocken und einen in die Kops- ;i
hülse in der dem Mitnehmerstück entsprechenden Höhe einsetzbaren, λ
- 3 -. . ' ' - . VOP 1265 Gm
mit seinem Innendurchmesser an den Außendurchmesser des Mitnehmerstückes
angepaßten, den Mitnehmernocken jeweils gegenüberliegende
Nuten, deren Tiefe geringer ist als die Höhe der vollständig aus dem
Mitnehmerstück herausstehenden Nocken und deren Breite größer ist
als die Breite der Nocken, aufweisenden, am unteren Ende, eine Gleitfläche für die Mitnehmernocken bildend, konisch erweiterten
Mitnehmerring kennzeichnet. Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, . den Mitnehmerring am unteren Ende mit einem Kegelwinkel von 45
90°, vorzugsweise ca. 60° konisch so zu erweitern, daß der größte
Innendurchmesser mindestens genauso groß, vorzugsweise größer ist als der die vollständig aus dem Mitnehmerstück heraustretenden Nokken
umschreibende Kreis. In einer besonderen Ausführungsform ist hierbei die Abrundung des unteren Innenrandes in die Gleitfläche
einbezogen. Die Breite der Nuten soll zweckmäßig um 1/20 bis 1/5,
vorzugsweise 1/15 bis l/lO größer sein als die der Nocken, außerdem
ist es günstig, die Kanten der Nuten abzuschrägen oder abzurunden,
um'das Einrasten der Nocken zu erleichtern.
In Ausgestaltung der Neuerung sind Nuten und Nocken so bemessen, daß
der die Nuten umschreibende Kreis einen um ö,5 bis 4 mm, vorzugsweise
1 bis 3 ram geringeren Durchmesser hat als derjenige der vollständig
aus dem Mitnehmerstück herausragenden Nocken.
Die neuerungsgemäße Vorrichtung wird an Hand der beigegebenen
Zeichnung näherrerläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen Schnitt durch die Spindelachse und.
«ι t
Fig. 2 einen horizontalen Schnitt durch die neuerungsgemäße
i Einrichtung. ... - - .
* 4 - _ VGP 1265 Gm
Auf die konische Spitze 1 der Zwirnspindel ist das Kupplungsstück
befestigt, welches in der dargestellten AusfUhrurisform zum Einsetzen
der Nocken 4 einen Deckel 5 aufweist. Die Nocken 4 sind in entsprechenden
Aussparungen 10 des Kupplungsstückes 2 mit Hilfe der Federn 5 federn gelagert und können so weit in die Aussparung 10
hineingeschoben werden, daß sie nicht mehr Über die Oberfläche des
KupplungsstUckes 2 hinausragen.
In der Hülse 7 sitzt ein Mitnehmerring 6, welcher in gleicher Aufteilung
drei Nuten 8 aufweist. Diese sind so bemessen, daß sich die Nocken gegen die Grundfläche der Nuten abstützen können, wodurch
gegebenenfalls vorhandenes geringes Zentr^erungsspiel ausgeglichen
wird. Die Breite der Nuten ist um ein geringes größer als die Breite
der Nocken, außerdem sind die Kanten 9 der Nuten leicht abgeschrägt, wodurch das Einspringen der Nocken in die Nuten, beispielsweise beim
Aufsetzen bei laufender Spindel, erleichtert wird. Der Innendurchmesser des Mitriehmerringes 6 erweitert sich
im unteren Teil, nach
unten eine konische Gleitfläche 11 bildend so weit, daß er mindestens
genauso groß, vorzugsweise um weniges größer ist, als der Durchmesser
eines die drei vollständig aus dem Kupplungsstück 2. herausragenden
Nocken umschreibenden Kreises.
Wird nun die Hülse 7 mit dem Mitnehmerring 6 auf die Spindel aufgeschoben,
so werden zunächst die Nocken vermittels der konischen Gleitfläche 11 nach innen geschoben, bis sie mit den Nuten 8 zusammentreffen
und in diese einrasten.
Die Nocken können aus Metall, aber auch aus einem Werkstoff mit dämpfenden Eigenschaften, beispielsweise schlagfesten, zähen Kunststoffen,
wie Polyvinylchlorid, Polyamid, usw. oder aus an sich bekannten, beispielsweise mit Textilmaterial oder dergleichen verstärkten
Preßmassen, etwa aus dem unter dem Handelsnamen "Novotex" bekannten
Werkstoff, bestehen.
Ie
- 5
Claims (3)
1. Formschlüssig wirkende Mitnehmervorrichtung für Spulenhülsen insbesondere
auf Streckzwirnspindeln« gekennzeichnet durch ein auf die Streckzwirnspindel (l) aufsetzbares Mitnehmerstück (2, 3)
mit an dessen Umfang in gleichem Abstand zueinander angeordneten, vorzugsweise drei, federnd (5) gelagerten und ganz in das Mitnehmerstück
(2, 3) einschiebbaren Mitnehmernocken (4) und einen in die Kopshülse (7) in der dem Mitnehmerstück (2, 3) entsprechen-f»-
den Höhe einsetzbaren, mit seinem Innendurchmesser an den Außendurchmesser
des Mitnehmerstückes (2, 3) angepaßten, den Mitnehmernocken (4) jeweils gegenüberliegende Nuten (8), deren Tiefe
geringer ist als die Höhe der vollständig aus dem Mitnehmerstück (2, 3) herausstehenden Nocken (4) und deren Breite größer
ist als die Breite der Nocken (4), aufweisenden, am unteren Ende* eine Gleitfläche (11) für die Mit-nehmernocken (4) bildend,
konisch erweiterten Mitnehmerring (6).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
die Nuten (8) umschreibende Kreis einen um 0,5 bis 4, Vorzugsweise
1 bis 3 mm geringeren Durchmesser hat als derjenige der vollständig aus dem Mitnehmerstück (2, 3) herausragenden Nocken (4).
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuten
(8) an ihren Kanten (9) abgerundet oder abgeschrägt sind und
ihre Breite um 1/20 bis 1/5, vorzugsweise 1/15 bis 1/10 größer
ist als die der Nocken (4).
j; ν ·» O μ
It VQF 1265 Gm
fp
i| 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
' . konische Gleitfläche (11) des Mitnehmerringes (6) einen Kegelwinkel von 45° bis 90°, vorzugsweise ca. 60° aufweist und daß
ihr größter Innendurchmesser mindestens genauso groß, vorzugsweise größer 1st als der die vollständig aus dem Mitnehmerstück (2, 5) heraustretenden Nocken (4) umschreibende Kreis.
5· Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
■ Abrundung am unteren Innenrand der Gleitfläche (ll) der Mitnehmerhülse (6) In die Abmessung des größten Innendurchmessers
der Gleitfläche (ll) mit einbezogen 1st.
isäSssiM
Priority Applications (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1965V0018338 DE1932534U (de) | 1965-12-07 | 1965-12-07 | Mitnehmer fuer streckzwirnkopse. |
| CH1591866A CH443083A (de) | 1965-12-07 | 1966-11-03 | Mitnehmervorrichtung für Spulenhülsen |
| BE689648D BE689648A (de) | 1965-12-07 | 1966-11-14 | |
| NL6616115A NL6616115A (de) | 1965-12-07 | 1966-11-15 | |
| LU52482A LU52482A1 (de) | 1965-12-07 | 1966-12-01 | |
| FR86363A FR1503330A (fr) | 1965-12-07 | 1966-12-06 | Dispositif d'entraînement pour des canettes à retordre avec étirage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1965V0018338 DE1932534U (de) | 1965-12-07 | 1965-12-07 | Mitnehmer fuer streckzwirnkopse. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1932534U true DE1932534U (de) | 1966-02-10 |
Family
ID=7577029
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1965V0018338 Expired DE1932534U (de) | 1965-12-07 | 1965-12-07 | Mitnehmer fuer streckzwirnkopse. |
Country Status (6)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE689648A (de) |
| CH (1) | CH443083A (de) |
| DE (1) | DE1932534U (de) |
| FR (1) | FR1503330A (de) |
| LU (1) | LU52482A1 (de) |
| NL (1) | NL6616115A (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0262443B1 (de) * | 1986-09-12 | 1991-03-27 | Maschinenfabrik Rieter Ag | Hülsenteller |
| US5292082A (en) * | 1991-05-06 | 1994-03-08 | N. Schlumberger Et Cie, S.A. | Device for driving the bobbin of a bank of spindles for long and short fibers |
-
1965
- 1965-12-07 DE DE1965V0018338 patent/DE1932534U/de not_active Expired
-
1966
- 1966-11-03 CH CH1591866A patent/CH443083A/de unknown
- 1966-11-14 BE BE689648D patent/BE689648A/xx unknown
- 1966-11-15 NL NL6616115A patent/NL6616115A/xx unknown
- 1966-12-01 LU LU52482A patent/LU52482A1/xx unknown
- 1966-12-06 FR FR86363A patent/FR1503330A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH443083A (de) | 1967-08-31 |
| LU52482A1 (de) | 1967-02-01 |
| BE689648A (de) | 1967-04-14 |
| FR1503330A (fr) | 1967-11-24 |
| NL6616115A (de) | 1967-06-08 |
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