DE193243C - - Google Patents

Info

Publication number
DE193243C
DE193243C DENDAT193243D DE193243DA DE193243C DE 193243 C DE193243 C DE 193243C DE NDAT193243 D DENDAT193243 D DE NDAT193243D DE 193243D A DE193243D A DE 193243DA DE 193243 C DE193243 C DE 193243C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ruler
channel
workpiece
exactly
halves
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT193243D
Other languages
English (en)
Publication of DE193243C publication Critical patent/DE193243C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B5/00Turning-machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor
    • B23B5/36Turning-machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor for turning specially-shaped surfaces by making use of relative movement of the tool and work produced by geometrical mechanisms, i.e. forming-lathes
    • B23B5/40Turning-machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor for turning specially-shaped surfaces by making use of relative movement of the tool and work produced by geometrical mechanisms, i.e. forming-lathes for turning spherical surfaces inside or outside

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Turning (AREA)

Description

&U3A j bet UVVt OCA
& fiicjt
ii 1.
G
KAISERLICHES
PATENTAMT
Die nachstehend beschriebene Erfindung betrifft einen Werkzeughalter zum Ausdrehen der Hälften kreisförmiger Kanäle mit kreisrundem Querschnitt, wobei zum Einstellen des Werkzeughalters gegen das Werkstück ein einzelnes Lineal oder ein aufeinandergeschliffenes Linealpaar dient.
In der Zeichnung zeigt Fig. ι den Querschnitt eines derartigen Werkstückes, welches
ίο aus zwei Hälften zusammengesetzt ist. Fig. 2 zeigt die innere Ansicht der einen Hälfte. Fig. 3 zeigt eine Werkstückhälfte in der Schnittrichtung a-b der Fig. 4 mit vorgespanntem Drehwerkzeug. Die Fig. 4 zeigt die innere Ansicht einer Werkstückhälfte, wo-' bei die Stellung des Drehwerkzeuges mit angegeben ist. Die Fig. 5 der Zeichnung zeigt die Anordnung des Drehwerkzeuges in Seitenansicht. Fig. 6 zeigt den Kopf des Dreh-Werkzeuges in Draufsicht, und Fig. 7 zeigt die beiden aufeinandergeschliffenen Anschlaglineale.
Bei der Herstellung der kreisförmigen Kanäle handelt es sich darum, in. zwei zusammenpassenden Scheibenhälften je eine Kanalhälfte einzudrehen, welche, wenn die beiden Hälften zusammengeschraubt werden, sich zu einem Kanal von ganz genauem runden Querschnitt ergänzen.
Der Arbeitsvorgang ist dabei folgender:
Die beiden Zylinderhälften 1 und 2 werden an ihren zusammenstoßenden Seiten genau abgedreht. Hierauf wird die eine Hälfte auf die Drehbank aufgespannt, um die Kanalhälfte 3, welche vorher grob vorgearbeitet ist, genau auszudrehen. Hierbei ist darauf zu achten, daß die Zylinderhälfte genau in der Mitte aufgespannt wird. An Stelle des Drehstahles wird dann das in Fig. 5 dargestellte, die Erfindung darstellende Werkzeug eingespannt. Hierbei ist darauf zu achten, daß der Mittelpunkt 5 der Zylinderhälfte in die Schwingungsebene der Schneide des Stahles 4 fällt.
Die Anordnung des Werkzeuges ist folgende:
Der einzuspannende Halter oder Arm 6 trägt vorn das Gehäuse 7 sowie am vorderen und hinteren Ende die Lager 8 und 9 für die Spindel 10. Die Spindel 10 trägt das Handrad 11 und die Schraube 12. Das Gewinde 12 greift in entsprechende Zähne des Stahlträgers 13. Letzterer ist bei 15 auf eine Fläche des Gehäuses 7 mittels eines Ansatzes gelagert, außerdem mit konischen Ansätzen im Gehäuse 7 eingeschliffen. Der Stahlträger 13 ist im Gehäuse 7 mittels der Muttern 18 derart gehalten, daß seine Drehung durch das Handrad 11 erfolgen kann. Je nach Einstellung der Stahllänge wird bei der Bewegung von der Werkzeugschneide ein Kreis entsprechenden Durchmessers beschrieben. Um beim Ausdrehen der beiden Kanalhälften zwei durchaus genaue Profilhälften zu erhalten, welche nach dem Zusammensetzen genau zusammenpassen und den Kanal von kreisrun-

Claims (2)

dem Querschnitt ergeben, sind die beiden Linealhälften 21 und 22 vorgesehen. Die beiden Linealhälften 21 und 22 sind in der in Fig. 7 gezeichneten Art aufeinandergeschliffen. Die Lineale werden so gebraucht, daß z. B. das Lineal 21 beim Ausdrehen der einen Kanalhälfte und das Lineal 22 beim Ausdrehen der anderen Kanalhälfte als Anschlag benutzt wird. Die Befestigung der Lineale erfolgt mittels der Schraube 23 derart, daß die Drehachse des Stahlträgers in die abgeschliffene Linealkante fällt. Nach Einstellung des Werkstückes wird das Lineal abgeschraubt. Dadurch, daß die Werkstückhälften an zwei mit ihren Flächen geschliffenen Linealen eingestellt werden, wird ein durchaus genaues Zusammenpassen der beiden Känalhälften erzielt. Der runde Teil des Lineales ist genau auf den zylindrischen Teil des Stichelgehäuses 13 auf geschliffen. Entsprechend dieser Herstellung wird also das Werkzeug zunächst mit dem Lineale 21 versehen, der Stahl 14 entsprechend demDurchmesser des auszudrehenden Kanales eingestellt und dann das ganze Werkstück an die Werkstückhälfte herangedrückt, eingestellt und eingespannt, wie in den Fig. 3 und 4 dargestellt ist. Die äußere Kante 23 des Kanales 3 muß allerdings vorher durch Abmessen vom Mittelpunkt 5 aus festgelegt werden. Nachdem Werkstück und Werkzeug in dieser Weise eingespannt sind, wird das Lineal abgeschraubt und das Werkstück durch Bewegung der Drehbank in Pfeilrichtung 24 bewegt. Beim Ausdrehen der zugehörigen Werkstückhälfte wird an Stelle des Lineales 21 das Lineal 22 als Anschlag benutzt. An Stelle des Linealpaares kann auch nur dann ein Lineal benutzt werden, wenn die Linealkante genau die Drehachse des Werkzeughalters schneidet. Angenommen aber, bei dem Ausdrehen der ersten Hälfte würde die Linealkante um einen gewissen -Teil eines Millimeters abgenutzt, dann würden beim Gebrauch dieses abgenutzten Lineales beim Ausdrehen der zweiten Zylinderhälfte keine Kanalhälfte erzielt werden, welche sich mit der Kanalhälfte der ersten Zylinderhälfte genau ergänzt. Patent-A ν Sprüche:
1. Werkzeughalter zum Ausdrehen der Hälften kreisförmiger Kanäle mit kreisrundem Querschnitt auf Drehbänken mit. einem im Kreise schwingenden Drehstahl, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkzeughalter ein Lineal (21) trägt, dessen geschliffene Seite durch die Drehachse des schwingenden Stahlträgers (13) hindurch-
. geht und das beim. Einstellen des Werkzeughalters gegen das Werkstück als Anschlag dient.
2. Werkzeughalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei auswechselbare Lineale (21, 22), die genau aufeinander und zugleich auf den zylindrischen Teil des Stahlträgers (13) geschliffen sind, einzeln an dem Werkzeugträger befestigt werden können, so daß für die eine Karialhälfte das eine Lineal (21), für die andere Kanalhälfte das Gegenlineal (22) als Anschlag dient, um auch für den Fall, daß die Drehachse des schwingenden Stahlträgers nicht genau mit den geschliffenen Seiten der Lineale zusammentrifft, Kanalhälften zu erhalten, deren Querschnitt sich genau zu einem Kreise ergänzt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT193243D Active DE193243C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE193243C true DE193243C (de)

Family

ID=456498

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT193243D Active DE193243C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE193243C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2525819A (en) * 1946-05-02 1950-10-17 Lucille E Pawson Radius tool

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2525819A (en) * 1946-05-02 1950-10-17 Lucille E Pawson Radius tool

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2339873C2 (de) Anordnung zum Einstellen und Befestigen eines ein Schneidplättchen tragenden Blocks in einer nutförmigen Aufnahme im Werkzeugkörper eines spanabhebenden Werkzeugs
DE828787C (de) Schneidwerkzeug
EP0523404B1 (de) Zweischneidiges Gesenkwerkzeug zum Fräsen und Bohren
DE2258062A1 (de) Werkzeug zur feinbearbeitung von formbohrungen
DE616887C (de)
DE102005018655A1 (de) Spannvorrichtung
EP1049555B1 (de) Spannzange zum halten von stangenmaterial in drehmaschinen
DE3530745A1 (de) Messerkopf
DE193243C (de)
DE3216929C2 (de) Fräs=Vorrichtung zum Entgraten von Werkstücken
DE2626943B2 (de) Planfräswerkzeug
DE613765C (de) Verfahren zur Herstellung von Gewinde in doppelkegeligen Werkstuecken
DE3635228C2 (de)
EP0429074B1 (de) Fräskopf zur Feinbearbeitung von Werkstücken, insbesondere Tiefdruckzylindern
DE3242765A1 (de) Planfraeskopf mit einstellbarer planschlichtschneide
DE4012117A1 (de) Kombinierte dreh- und fraesmaschine
DE189579C (de)
DE725187C (de) Vorrichtung zum Ausgleichen von Steigungsfehlern an Gewinden
DE6813409U (de) Vorrichtung zum korrigieren der lage eines schneidwerkzeuges bei einer kopierdrehbank.
DE970092C (de) Spanabhebender Kreuzraendelapparat
DE216472C (de)
DE248409C (de)
DE712013C (de) Innenschleifmaschine, bei welcher gleichachsig je eine Schleifspindel gegenueber den beiden Stirnseiten eines drehbaren Werkstueckhalters angeordnet ist
DE19641664C2 (de) Halter zum Befestigen eines spanabhebenden Werkzeugs in einer Werkzeugmaschine
DE302049C (de)