DE1926312B2 - Geraeuschgedaempftes scheibenrad fuer schienenfahrzeuge - Google Patents
Geraeuschgedaempftes scheibenrad fuer schienenfahrzeugeInfo
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- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60B—VEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
- B60B17/00—Wheels characterised by rail-engaging elements
- B60B17/0006—Construction of wheel bodies, e.g. disc wheels
- B60B17/0013—Construction of wheel bodies, e.g. disc wheels formed by two or more axially spaced discs
- B60B17/0017—Construction of wheel bodies, e.g. disc wheels formed by two or more axially spaced discs with insonorisation means
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Description
Die Erfindung betrifft ein geräuschgedämpftes Scheibenrad für Schienenfahrzeuge mit mindestens
einer auf der einen Seite der Radscheibe angeordneten Metallscheibe sowie einer zwischen Rad- und Metallscheibe
befindlichen Kunststoffschicht, wobei die Kunststoffschicht zusammen mit der Meiaiischeibe in
einem Frequenzbereich von 250 bis 1120 Hertz die Abklingzeiten der Schallschwingungen von 55 bis 76%
vermindert nach Patentanmeldung P 16 05 832 5.—21 und mit einem Sicherungsglied.
Die Hauptpatentanmeldung befaßt sich mit der Geräuschdämpfung von Schienenfahrzeugen. Der vorliegenden
Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für die am Radkörper befestigten Geräuschdämpfungsteile &5
eine zusätzliche Sicherung zu schaffen, und zwar derart, daß die Betriebssicherheit auch bei abgelaufenen
Radreifen gesichert ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Sicherungsglied die Metallscheibe unter
Zwischenschaltung der Kunststoffschicht übergreift. Durch diese Maßnahme ist einerseits eine Sicherung bei
abgelaufenen Radreifen getroffen und zugleich durch die zwischengeschaltete Kunststoffschicht ein akustischer
Kurzschluß von Radscheibe und Radreifen über das Sicherungsglied vermieden.
Sicherungsglieder für auf einem Scheibenrad befestigte Metallscheiben sind an sich bereits bekannt
(US-PS 22 67 311). Die Metallscheibe, die eine von der Eigenfrequenz der Radscheibe verschiedene Eigenfrequenz
hat und auf ihr angeordnet ist, bildet mit ihr ein geräuschdämpfendes System, wobei Radscheibe und
Metallscheibe gegenphasig schwingen und hierdurch eine Interferenzdämpfung erzeugen. Die Metallscheibe
ist hierbei nach Art einer Schnappverbindung am Rand der Radscheibe eingesetzt und zusätzlich durch das auf
der Radnabe aufgezogene ringförmige Sicherungsglied gegen Lösen gesichert.
Erfindungsgemäß bestehen bei einem bandagierten Rad der Radreifen und das als Vorsprung ausgebildete
Sicherungsglied aus einem Teil, während bei einem Vollrad das Sicherungsglied aus einem an der einen
Seite des Radkranzes eingesetzten Metallring besteht. Eine einfach zu bewerkstelligende Montage des
Metallringes ergibt sich dadurch, daß er im unterkühlten Zustand montiert wird.
Vorteilhafterweise ist der Außendurchmesser an der Innenseite des Metallringes größer als der Innendurchmesser
an der Außenseite der Aussparung am Radkörper, so daß sich hierdurch ein form- und
kraftschlüssiger Sitz für den Metallring ergibt.
Weiterhin kann erfindungsgemäß der unterkühlt eingesetzte Ringkörper mit einer Kunststoffzwischenschicht
in dem Radkörper eingesetzt werden.
In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung ist bei
einem bandagierten Rad das Sicherungsglied durch eine zusätzliche Ringscheibe ergänzt, die gegenüber der
Metallscheibe und dem festen Sicherungsglied durch eine Kunststoffschicht getrennt ist.
Die Erfindung hat den Vorteil, daß die Geräuschdämpfungsteile außer der Klebeverbindung mit einer
zusätzlichen Sicherung am Radkörper befestigt sind, was insbesondere bei hohen Fahrgeschwindigkeiten
von wesentlicher Bedeutung ist. Außerdem weist das Scheibenrad eine Dämpfung der Radscheibe und des
Radreifens auf, wobei diese Vorteile auch bei abgelaufenen Radreifen voll erhalten bleiben, weil sich die
zusätzliche Sicherung in Richtung auf die Radachse erstreckt und somit auch bei stark abgefahrenen Rädern
keine Beeinträchtigung der vorteilhaften Eigenschaften erfolgt.
Die Erfindung ist anhand der Zeichnungen, welche bevorzugte Ausführungsformen des Erfindungsgedankens
veranschaulichen, beispielsweise näher erläutert. Es zeigen im Querschnitt
F i g. 1 ein bandagiertes Rad,
F i g. 2 und 3 ein Vollrad und
F i g. 4 ebenfalls ein bandagiertes Rad.
Gemäß F i g. 1 ist mit 1 die Radscheibe und mit 4 der Radreifen eines bandagierten Rades bezeichnet. Auf der
Radscheibe 1 ist die Kunststoffschicht 2 aufgebracht und auf dieser die Metallscheibe 3 angeordnet. Am
Radreifen 4 ist eine umlaufende Schulter bzw. ein Vorsprung 5 angeformt, der als Sicherungsglied die
Metallscheibe 3 über die zwischengeschaltete Kunststoffschicht 2 übergreift.
F i g. 2 zeigt ein schallarmes Vollrad 6, bei dem die Metallscheibe 3 in Verbindung mit der Kunststoffschicht
2 die Geräuschdämpfung im Steg und m Reifenteil des Vollrades bewirkt. Das Sicherungsglied besteht aus dem
Metallring 3', der selbst durch geneigte Sitzflächen doppelt gesichert und durch Unterkühlung montiert ist.
F i g. 3 zeigt ebenfalls ein schallarmes Vollrad 6, wobei die Geräuschdämpfungsteile, bestehend aus der Metallscheibe
3, der Kunststoffscnicht 2, dem als Metallring 3' ausgebildeten Vorsprung und der Kunststoffzwischenschicht
2" an der Spurkranzseite des Vollrades 6 befestigt sind. Der Metallring 3' sichert sich selbst und
die Metallscheibe 3 zusätzlich dadurch, daß der Außendurchmesser des Metallringes 3' an der Innenseite
größer ist als der Innendurchmesser an der Außenseite der Eindrehung im Vollrad 6. Die Außendurchmesserfläche
des Metallringes 3' und die Innendurchmesserfläche der Aussparung im Vollrad 6 sind
konisch gedreht. Der Metallring 3' ist im unterkühlten Zustand eingesetzt und mit einer zusätzlichen Kunst-Stoffzwischenschicht
2" zur Vermeidung des akustischen Kurzschlusses zwischen Metallring 3' und Radkörper eingeklebt.
Gemäß Fig.4 ist an der Radscheibe 1 des Rades diu
Metallscheibe 3 mit der Kunststoffschicht 2 befestigt. Auf der Metallscheibe 2 ist mit einer weiteren
Kunststoffschicht 2' die Ringscheibe 10 als weitere Auflage an der Radscheibe 1 angeklebt. Beispielsweise
durch Unterkühlender beschichteten Radscheibe 1 bzv/. durch Erwärmen des Radreifens 4 wird diese auf die
Felge der Radscheibe 1 montiert. Die Ringscheibe 10 übernimmt die Reifendämpfung und einen Teil der
Scheibendämpfung. Außerdem bleibt die Ringscheibe 10 in Verbindung mit dem an der Radscheibenfelge
hochgezogenen Vorsprung 5 eine zusätzliche Sicherung der Metallscheibe 3. Die Ringscheibe 10 ist durch den
Vorsprung 11 des Radreifens 1 zusätzlich gesichert.
Durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen wird zusätzlich eine Dämpfung des Radreifens erzielt, wobei
in allen Fällen das Sicherungsglied über die Kunststoffschicht, die Ringscheiben und/oder die Metallscheiben
unter Vermeidung eines akustischen Kurzschlusses übergreift.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Geräuschgedämpftes Scheibenrad für Schienenfahrzeuge mit mindestens einer auf der einen
Seite der Radscheibe angeordneten Metallscheibe sowie einer zwischen Rad- und Metallscheibe
befindlichen Kunststoffschicht, wobei die Kunststoffschicht zusammen mit der Metallscheibe in
einem Frequenzbereich von 250 bis 1120 Hertz die Abklingzeiten der Schallschwingungen von 55 bis
76% vermindert, nach Patentanmeldung P 16 05 832 5.—21 und mit einem Sicherungsglied, dadurch
gekennzeichnet, daß das Sicherungsglied (Vorsprung 5) die Metallscheibe (3) unter Zwischen- '5
schaltung der Kunststoffschicht (2) übergreift.
2. Geräuschgedämpftes Scheibenrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem
bandagierten Rad der Radreifen (4) und der Vorsprung (5) aus einem Teil bestehen (F ig. 1).
3. Geräuschgedämpftes Scheibenrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem
Vollrad (6) das Sicherungsglied aus einem an der einen Seite des Radkranzes eingesetzten Metallring
(3') besteht (F ig. 3).
4. Geräuschgedämpftes Scheibenrad nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß
der als Sicherungsglied dienende Metallring (3') im unterkühlten Zustand montiert ist (F i g. 2).
5. Geräuschgedämpftes Scheibenrad nach den Ansprüchen 1,3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß
der Außendurchmesser an der Innenseite des Metallringes (3') größer ist als der Innendurchmesser
an der Außenseite der Aussparung am Radkörper (F ig. 3).
6. Geräuschgedämpftes Scheibenrad nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der unterkühlt
eingesetzte Ringkörper mit einer Kunststoffzwischenschicht (2") in den Radkörper eingesetzt ist
(F i g. 3).
7. Geräuschgedämpftes Scheibenrad nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das
Sicherungsglied bei einem bandagierten Rad durch eine zusätzliche Ringscheibe (10) ergänzt ist, die
gegenüber der Metallscheibe (3) und dem festen Sicherungsglied durch eine Kunststoffschicht (2')
getrennt ist (F ig. 4).
Priority Applications (6)
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|---|---|---|---|
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691926312 DE1926312C3 (de) | 1969-05-23 | 1969-05-23 | Geräuschgedämpftes Scheibenrad für Schienenfahrzeuge |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1926312A1 DE1926312A1 (de) | 1970-11-26 |
| DE1926312B2 true DE1926312B2 (de) | 1977-10-13 |
| DE1926312C3 DE1926312C3 (de) | 1978-06-08 |
Family
ID=5734964
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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Country Status (4)
| Country | Link |
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| FR (1) | FR2043641B2 (de) |
| NL (1) | NL7004851A (de) |
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- 1970-04-20 BE BE749178D patent/BE749178R/xx active
- 1970-05-22 FR FR7018796A patent/FR2043641B2/fr not_active Expired
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| FR2043641A2 (de) | 1971-02-19 |
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