DE1925987C - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Textilfaden aus thermoplastischem Kunststoff - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Textilfaden aus thermoplastischem KunststoffInfo
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Description
3 4
schnitt durch eine Folie mit anders angeordneten mit kleinerem Querschnitt voneinander getrennt.
Mg./einen Querschnitt durch eine in mehrfädiges zwischen den Einschlüssen 22' lassen sich c hne
in Form durchgehender Lufteinschlüsse 22 sowie von- Zusammenfassung zweier oder mehrerer derartiger
einandergetrennterLufteinschlüsse23(Fig.3),weiche Garne erreichen.
in Längsrichtung der Folie 21 verlaufen und neben- Eine Vorrichtung zur Durchführung des beschrie-
bzw. hintereinander angeordnet sind. Beim Verstrek- benen Verfahrens ist in Fig. 5 dargestellt Diese Vorleen dieserholie 21 werden die Lufteinschlüsse 22, 23 io richtung weist einen Extrusionskopf 11 auf, in den
auf verschiedene Weise aufgespalten. Die in Fig. 1 thermoplastischer Kunststoff zur HersteUung der
dargestellte £olie21 spaltet längs der Schnittlinien 24 Folie 21 in Richtung des Pfeiles A eingespeist wird,
in einzelne Faden auf, wie sie in F i g. 2 dargestellt Von diesem Kunststoff abweichender Stoff, hier Luft
sind, uie folie 21 nach F i g. 6, bei welcher die Luft- oder Stickstoff, wird in Richtung des Pfeiles B längs
"'.""". '·—"- r — «a—».»i.tw.ig uv,i ruiic wcncr von- 15 eines Kanals iz in einem ivum υ cingciuiist, aus
einander entiernt angeordnet sind, spaltet in geringe- welchem er durch Injektionsdüsen 14, welche inmitten
rem Ausmaße auf, so daß sich eine kleinere Anzahl des Extrusionskopfes 11 angeordnet sind und zu
breiterer glatterer Faden ergibt. Die in Fig. 3 dar- dessen Austrittsschlitz 15 hinweisen, extrudiert wird,
gestellte h'olie 21 laßt durch das Verstrecken einge- Auf diese Weise entsteht eine Folie 21 mit in Längs-
KerDte faden oder Faden mit seitlichen Verästelungen 20 richtung verlaufenden Hohlräumen, welche in Rich-
e.„. ρ', .W1(; aas F ig. 4 zeigt. Die in F ig. 7 darge- tun« des Pfeiles C aus dem Austrittsschlitz 15 des
stellte folie Zl spaltet beim Verstrecken zunächst Extrusionskopfes 11 austritt. Die Zufuhr der Luft
längs der Schnittlinien 25 an der Stelle der Luftein- bzw. des Stickstoffs kann kontimiieruch oder inter-
scniussezz mit größerem Querschnitt auf, so daß rnittierend erfolgen. Zur Herstellung der Luftein-
atreiren entstehen, welche bei weiterem Verstrecken a5 Schlüsse22' aus Fig. 7 werden nicht dargestellte In-
in rrienrtadige Garne längs der Schnittlinien 24 auf- jektionsdüsen mit größerem Querschnitt eingesetzt,
spalten uie Lufteinschlüsse 22' mit dem größeren wobei der Seitenabstand dieser Düsen voneinander
Querschnitt sind durch etwa 25 Lufteinschlüsse 22 der Anzahl der Fäden pro Garn entspricht.
Claims (2)
1. Verfahren zur Herstellung von Textilfaden der Filme oder Folien durch Einblasen von Luft oder
aus thermoplastischem Kunststoff, bei welchem 5 Stickstoff erzeugt. Auf die Verwendung von Spreng-Filme oder Folien extrudiert und durch Einbrin- mitteln wird verzichtet. Das Einblasen kann kontigen eines Gases mit Hohlräumen versehen werden, nuierlich oer intermittierend während des Extrusions^
woraufhin die Filme oder Folien verstreckt und Vorganges erfolgen, so daß durchlaufende Hohlräume
zu Fäden aufgespalten werden, dadurch ge- bzw. voneinander getrennte Hohlraumabschnitte entkennzeichnet, daß als Gas Luft oder Stick- 10 stehen. Jedenfalls lassen sich die Hohlräume derart
stoff in die Filme oder Folien unter Bildung von ausbilden, daß die Folien durch bloßes Verstrecken
in Längsrichtung derselben verlaufenden Hohl- in eine Vielzahl von Einzelfäden oder mehrfädige
räumen eingeblasen wird und daß die Filme oder Garne verfasert werden können. Durch gezielte Luftr-„i:— j„„u j:« vi™.,™L.,B1, „..fo„„n.,it«„, ,„„,_ „j„ c.:-.i,ot«ff,»;„Maaino kann das Aufspalten der
den. 15 Folien in vorgegebener Reihenfolge der Hohlräume
2. Vorrichtung zur Durchführung des Ver- und in vorgegebenen Folienbereichen in Abhängigfahrens
nach Anspruch 1 mit einem Extrusions- keit der Querschnittsausbildungen der durch das Einkopf
zur Herstellung von Filmen oder Folien blasen entstehenden Hohlräume bestimmt werden.
sowie einer Verstreckvorrichtung, dadurch ge- Das gleiche gilt für die Erzeugung von Verästelungen
kennzeichnet, daß im Extrusionskopf (11) meh- 2o an den durch Aufspaltung der Folien im Bereich der
rere, über dessen Breite verteilte und zum Aus- Hohlräume enstehcnden Textilfaden.
trittsschlitz (15) gerichtete injektionsdüsen (14) Gegenstand der Erfindung ist auch eine Vorrich-
zum Einblasen der Luft oder des Stickstoffs in tung zur Durchführung des beanspruchten Verfahrens,
den Kunststoff angeordnet sind. welche sich durch einfache und funktionssichere Bau-
s5 weise auszeichnet. Es handelt sich um eine Vorrichtung
mit einem Extrusionskopf zur Herstellung von
Filmen oder Folien sowie einer Verstreckvorrichtung.
Diese Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß im Extrusionskopf mehrere, über dessen Breite ver-
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstel- 30 teilte und zum Austrittsschlitz gerichtete Injektionslung
von Textilfaden aus thermoplastischem Kunst- düsen zum Einblasen der Luft oder des Stickstoffs
stoff, bei welchem Filme oder Folien extrudiert und jn den Kunststoff angeordnet sind,
durch Einbringen eines Gases mit Hohlräumen ver- Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind
durch Einbringen eines Gases mit Hohlräumen ver- Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind
sehen werden, woraufhin die Filme oder Folien ver- jm wesentlichen darin zu sehei*, daß ein Verfahren
streckt und zu Fäden aufgespalten werden. 35 angegeben wird, welches in besonders einfacher und
Es ist ein Verfahren zur Herstellung von Textil- rationeller Weise die Herstellung von Textilfaden aus
fäden aus Folien oder Bändern aus hochmolekularen, thermoplastischen Kunststoffäden ermöglicht. Der
orientierbaren organischen Stoffen bekannt, bei dem Erfinder hat erkannt, daß es lediglich der Erzeugung
die Folien bzw. Bänder zunächst durch Orientierung VOn Hohlräumen durch Einblasen von Luft oder
und gegebenenfalls Quellung spaltbar gemacht und 40 Stickstoff in den Folien oder Filmen und schließlich
dann durch Nachbebandlung zu Fäden verarbeitet deren ohnehin notwendigen Verstreckung bedarf, um
werden. Im einzelnen wird so vorgegangen, daß in durch Aufspalten der Filme bzw. Folien im Bereich
die Folien bzw. Bänder vor oder nach ihrer Orien- der Hohlräume Textilfaden mit Verästelungen enttierung
ein Sprengmittel eingebracht wird, welches stehen zu lassen. Dabei kann das Einblasen so ernach
Einbringen in die orientierten Folien bzw. Bän- 45 folgen, daß sich die Hohlräume in den Filmen oder
der durch Zufuhr von mit ihm reagierenden Stoffen Folien in vorgegebenen Abständen mit variablen
und/oder durch Hitze- oder Druckbehandlung in den Querschnitten aufbauen. Dadurch lassen sich nicht
Folien bzw. Bändern einen inneren Druck solcher nur Textilfaden, sondern auch Textilgarne nach dem
Größe erzeugt, daß die Folien oder Bänder bei gleich- erfindungsgemäßen Verfahren herstellen, welche sich
zeitiger mechanischer Behandlung oder ohne eine 50 infolge Flauschigkeit und Griffigkeit durch den ansolchc
ganz oder teilweise zu Fäden aufgespalten gestrebten Wollcharakter auszeichnen, und daher einwerden.
Als Sprengmittel kommen neben flüssige wandfrei verarbeiten lassen.
auch gasförmige Sprengmittel für diese Spaltfaser- im folgenden wird die Erfindung an Hand einer
methode in Frage. Der Einsatz von Sprengmitteln lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeich-
und deren Auslösung ist problematisch, zumindest 55 nung näher erläutert; es zeigt
aufwendig und kompliziert. Hier will die Erfindung Fig. 1 einen Querschnitt durch eine Folie mit in
Abhilfe schaffen. Längsrichtung durchlaufenden Hohlräumen,
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Fig. 2 einen Querschnitt durch die Folie nach
Verfahren anzugeben, welches in besonders einfacher Fig. 1 nach Verstreckung und dadurch erfolgter
und wirtschaftlicher Weise die Herstellung von Textil- g0 Aufspaltung,
fäden aus thermoplastischen Kunststoffilmen oder F i g. 3 eine perspektivische Ansicht einer Folie mit
-folien durch Einbringen eines Gases und anschlie- in Längsrichtung durchlaufenden und unterbrochenen
ßende Verstreckung ermöglicht. Hohlräumen,
Die^e Aufgabe löst die Erfindung bei einem Ver- F i g. 4 einen Ausschnitt aus der Folie nach F i g. 3
fahren der eingangs beschriebenen Art dadurch, daß 6s nach erfolgter Verstreckung,
uh Gas Luft oder Stickstoff in die Filme oder Folien F i g. 5 einen Teilschnitt durch einen Extrusions-
unter Bildung von in Längsrichtung derselben ver- kopf in perspektivischer Ansicht,
laufenden Hohlräumen eingeblasen wird, und daß die Fig. 6 einen der Fig. 1 entsprechenden Quer-
laufenden Hohlräumen eingeblasen wird, und daß die Fig. 6 einen der Fig. 1 entsprechenden Quer-
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