DE192591C - - Google Patents

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DE192591C
DE192591C DENDAT192591D DE192591DA DE192591C DE 192591 C DE192591 C DE 192591C DE NDAT192591 D DENDAT192591 D DE NDAT192591D DE 192591D A DE192591D A DE 192591DA DE 192591 C DE192591 C DE 192591C
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chlorides
chloride
aluminum
alkali
phosphates
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C05FERTILISERS; MANUFACTURE THEREOF
    • C05BPHOSPHATIC FERTILISERS
    • C05B13/00Fertilisers produced by pyrogenic processes from phosphatic materials
    • C05B13/02Fertilisers produced by pyrogenic processes from phosphatic materials from rock phosphates

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Fertilizers (AREA)
  • Processing Of Solid Wastes (AREA)

Claims (1)

  1. Vorliegende Erfindung betrifft die Nutzbarmachung der Tonerdeeisenphosphate und besteht in dem nachfolgend beschriebenen Verfahren, durch welches die Trennung der Hauptbestandteile dieser Mineralien, das sind Aluminium, Eisen und Phosphor, in der Art ermöglicht ist, daß Aluminiurrinatriumchlorid (insbesondere zur Gewinnung von metallischem Aluminium), Eisenchlorid und zi-
    i'o tronensäurelöslicher Phosphatdünger erhalten werden. '
    In der britischen Patentschrift 512/1865 wird vorgeschlagen, Phosphate der obengenannten Art durch Glühen mit Alkalichloriden
    »5 aufzuschließen. Dieser Vorschlag hat sich als unausführbar erwiesen, indem die Alkalichloride diezur Reaktion erforderliche Spaltung nicht erfahren, sondern unzersetzt sublimieren. Es wurde dagegen gefunden, daß die Auf-
    Schließung mit vollem Erfolge gelingt, wenn man die Phosphate statt mit Alkalichloriden mit Magnesiumchlorid oder Calciumchlorid auf genügend hohe Temperaturen erhitzt, indem diese Chloride im Gegensatz zu den Alkalichloriden eine Spaltung in der Weise erfahren, daß ihre sauren Spaltungsprodukte die Sesquioxyde der Phosphate in Fe2, Cle und Al3, Cl0 umwandeln,!während das Erd-
    .. alkali mit der Phosphorsäure eine zitronen-
    säurelösliche Verbindung eingeht. '
    Die Verwendbarkeit der Chloride des Magnesiums und Calciums ist nicht an ihren reinen Zustand gebunden, sie können ebenso auch in Gestalt von Verbindungen mit Alkali- ;chloriden (wie z.B. Rohkarnallit, künstlicher Karnallit) oder in Gestalt von Abfallsalzen der Salzindustrie benutzt werden.
    ; Zur Ausführung der Erfindung werden die Tonerdeeisenphosphate im gemahlenen Zustande mit den Chloriden von Magnesium und Calcium als solchen, oder in Gestalt ihrer Verbindungen mit Alkalichloriden (wie Rohkarnallit, künstlicher Karnallit), oder in Gestalt von Abfallsalzen der Salzindustrie mindestens in atomistischem Verhältnis gemischt. Das Geimisch wird in geeigneten Öfen der fraktionierten Sublimation unterzogen. Zunächst sublimiert Aluminiumchlorid,' welches man in feine möglichst konzentrierte kalte Chlornatriumlauge (Sole) leitet, wobei sich Aluminiumnatriumchlorid bildet. Später sublimiert dann Eisenchlorid, welches in besonderer Vorlage aufgefangen wird. Der Sublimationsrückstand wird auf Phosphatdünger weiter verarbeitet, wozu man zweckmäßig die beim Glühprozeß aus dem Überschuß an Erdalkalichloriden entweichende sowie die bei der Zersetzung der gebildeten Chloride entfallende Salzsäure benutzt. Der Rückstand kann auch direkt ils Phosphatdünger Verwendung finden.
    !■'' Patent-Anspruch:
    j Verfahren zur Herstellung von AIu-
    I miniumnatriumchlorid und Eisenchlorid
    ..': unter gleichzeitiger Gewinnung eines zi-
    ! tronensäurelöslichen Phosphatdüngers, da-.-.durch gekennzeichnet, daß man Tonerde-
    eisenphosphate im Gemisch mit den Chloriden von Magnesium und Calcium als solchen, in Gestalt ihrer Verbindungen mit Alkalichloriden (wie Rohkarnallit, künstlicher Karnalltt), oder in Gestalt von Abfallsalzen der Salzindustrie glüht, die
    OT zunächst abgehenden Aliimmiiimchiorkldämpfc in Chlornatriumlösung leitet, die dann entwickelten Eisenchloriddämpfe getrennt auffängt und den phospliathaltigen Rückstand auf Phosphatdünger verarbeitet.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1232597B (de) * 1961-08-20 1967-01-19 Israel Mining Ind I For Res An Verfahren zur Herstellung von aus Magnesiumphosphaten oder Magnesium-Calciumphosphaten bestehenden Duengemitteln
DE1257800B (de) * 1962-10-23 1968-01-04 Wintershall Ag Verfahren zur Herstellung von tertiaerem Magnesiumphosphat

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1232597B (de) * 1961-08-20 1967-01-19 Israel Mining Ind I For Res An Verfahren zur Herstellung von aus Magnesiumphosphaten oder Magnesium-Calciumphosphaten bestehenden Duengemitteln
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