DE1925792U - Glasdeckel fuer stand-, wand- und tischuhren. - Google Patents

Glasdeckel fuer stand-, wand- und tischuhren.

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DE1925792U
DE1925792U DE1965G0032677 DEG0032677U DE1925792U DE 1925792 U DE1925792 U DE 1925792U DE 1965G0032677 DE1965G0032677 DE 1965G0032677 DE G0032677 U DEG0032677 U DE G0032677U DE 1925792 U DE1925792 U DE 1925792U
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B39/00Watch crystals; Fastening or sealing of crystals; Clock glasses

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Buffer Packaging (AREA)

Description

PA373 523*19.7.65
DIPL. ING. HANS WESTPHAL
PATEN TANWALT
VTaoVILLINGEN/SCHW., den 16· Juli 1965
SEB.-KNEIPP-STR. 14 - TEL. 2194
Georg Grüner, Metallwarenfabrik, Beißlingen/füirtt· Glasdecke]! für Stand-, Wand- und iisohuhren
Zum Abdecken der Zifferblätter. Ton Stand-, ¥and- und lisohuhren dienen schwenkbare Glasdecke!, die mittels eines Scharnieres. fest und mittels, in entsprechende Öffnungen eingreifender Schließbolzen lösbar, mit den Uhrgehäusen Terbunden sind· Diese Glasdeekel bestehen meistens aus einem äußeren,, mindestens oben umgebördelten Metallreif und einem inneren, die Glasscheibe τοη unten her stützenden Haltereif· ITm das. Glas sowie den Haltereif einsetzen zu können, ist entweder der Metallreif oder der Haltereif, einseitig geschlitzt, so daß nach dem Einsetzen des (Slases die offenen Enden miteinander Terbunden werden müssen» Hierzu dienen beispielsweise; besondere Zierlasehen, die Scharniere oder die den Schließbolzen tragenden Verschluß teile. Hierbei, entstehen Schwierigkeiten, wenn der Metallreif und der Haltereif nicht ge> nau zueinander passen oder wenn die Glasscheiben unterschiedliche Stärken und Durchmesser aufweisen*
Diesen Schwierigkeiten zu begegnen und gleichzeitig die !fertigung und Montage des Glasdeckels wesentlich zu Tereinfaehen, ist das Ziel der !Teuerung» Sie besteht Tor allem darin,, daß der Haltereif ein in sich geschlossener, elastischer Kunst st off reif en ist, der an der. Innenfläche des Metallreifen und an einer unteren Efiabördelung dieses Metallreifes
Bankkonto, Deutsche Bank Viuingen Nr. 21449 - Postscheck; Karlsruhe Nr. 41702
unter elastischem Druck anliegt. Diese Gestaltung des Haltereifes erleichtert das Einbringen und Austausehen: der glasscheibe und des Haltereifes sehr wesentlich und hat auch bei voneinander abweichenden (Hasstärken und -durchmessern eine feste, dichte und klapperfreie Halterung der glasscheiben zur folge.
Außerdem können die Kunststoffhaltereifen, mit ausreichender Genauigkeit in Serien gefertigt werden»
Für den einwandfreien Zusammenhalt aller Teile und für das leichte Einbringen der Glasscheibe und des Halteringes im den Metallreif ist die form;, des Haltereifes von wesentlicher Bedeutung«. Aus diesem Grunde weist der Haltereif einen sich von oben nach unten stark verjüngenden Querschnitt etwa in Gestalt eines stumpfwinkeligen Dreiecks; und oben zwei schräge, treppenartig angeordnete Absätze auf, die durch eine ringförmige Tertiefung voneinander getrennt sind. Durch diese Ausbildung des Haltereifes wird ein genaues Anschmiegen an den Metallreif und die Glasscheibe erreicht. For allem besitzt der Haltereif bei vorzüglicher vertikaler und radialer Stabilität und Haltekraft eine solche Biegsamkeit, daß er spielend leicht eingelegt werden kann*
Der aus Kunststoff bestehende. Haltereif weist an der Seharnierstelle des Glasdeckels eine rechteckige,, nach außen offene Ausnehmung zur Aufnahme dies, mit dem Uhrgehäuse zu. verbindenden Scharnieres auf.. Hierbei kann das Scharnier in üblicher Welse in durch Laschem des Metallreifes gebildeten Lagerstellen drehbar gelagert sein* Vorzugsweise aber
ist die rechteckige Ausnehmung des Haltereifes durch klotzartige: Vörsprünge begrenzt, in die die üagerstifte des Seharnieres eingesetzt sind, und die durch Ausbuchtungen und umgebogene Lappeit des Metallreifes mit diesem verbunden sind» Auf diese leise übernimmt der Haltereif anstelle des Metallreifes die Halterung des Scharnieres·, Xn Weiterbildung der feuerung kann er auch die funktion des lösbaren Verschlusses übernehmen, wenn er an der Terschlußstell.e einen nach innen und aussen gerichteten Ansatz aufweist, der auf der unteren Seite eine kugelige Ausnehmung mit anschließendem Schlitz oder ei_ neaa konischen lederbolzen und auf der oberen Seite einen nach außen gerichteten, lappen aufweist»
Eine kugelige Ausnehmung ist dann im Ansatz vorgesehen,, wenrn der dann als kugeliger, geschlitzter Stift ausgebildet© Schließbolzen im Uhrgehäuse sitzt» Ein konischer Federbolzenist dann in den Ansatz- eingesetzt, wenn im Uhrgehäuse eiaoe B3uch.se zur Aufnahme des Schließbplzens vorhanden ist, m diesem Pail, besteht die Buchse, die mit dem Uhrgehäuse versehraubt oder in dieses eingepreßt: sein kann, zweckmäßig aus einem elastischen Kunststoff. Das bietet den Vorteil, daß geringe Eochdifferenzen, wie sie, häufig, bei keramischen-Uhrgehäusen auftreten, keine Holle spielen*
Um eingepreßte oder verschraubte Büchsen gegen ungewolltes Herauslösen zu sichern, weisen sie neuerungsgemäß einen mit Eängsstegen und/oder Aufrauhungen in Gestalt von löppem od.dergl» versehenen,. Schaftteil auf.»
Nachstehend wird die Heuerung anhand der Zeichnungen näher. erläutert» In diesen zeigen
Fig. 1 eine Ansieht des GlasdeckeLs von unten gesehen,
I1Ig* 2 einen Schnitt nach der linie A-*B von Fig» 1 ,,
Fig. 3 einen Schnitt nach der linie ÖWD von Fig· 1,
I1Ig, 4 einen Schnitt nach der linie B-IL von fig» 1,
Fig. 5 einen Schließbolzen in Seitenansicht,
Fig· 6 eine vergrößerte Ansicht des Scharniers Im
Richtung des Pfeiles, <ü in FIg* 1,
Fig» K einen ähnlichen Schnitt wie FIg* 3 mit Federbolzen,
Fig» 8 einen Teilschnitt des Uhrgehäuses mit Buchse,
Fig» 9 eine Insieht einer luchse von unten und
11g.10 eine Seitenansicht der gleichen Buchse.
Der in den Fig. 1 "bis 3 und 5 Ms 7 dargestellte Glasdeekel. weist, vgl. besonders· Flg» 2, einen Hetällreif 1 auf, der in sich vollkommen geschlossen ist und eine gewölbte Glasscheibe; umfaßt.. Der Met allreif 1 weist eine untere, den Haltereif 2 abstützende Babördeiung 4 und eine obere., stark nach innen vorspringende Umbördelung 5 auf, die den Met allreif. 1, die; glasscheibe^ 3 und den Haltereif 2 kleiQmeiid zusammenhält. Der Haltereif 2 besitzt einen etwa als stumpfwinkliges Dreieck gestalteten, sich von oben nach unten verjüngenden Querschnitt, mit zwei treppenartig versetzten Absätzen 6 und 7»zwischen denem. eine ringartige .Vertiefung 8 angeordnet 1st. Durch diese Gestaltung; wird die;; Elastizität des elastischen Haltereifes 2 wesentlich erhöht»
~ 5 ■■-
Der Hältereif 2 weist an der Scharnierstelle, vgl. besonders fig» 1 links, Fig» 3 und 6., eine nach außen offene und verbreiterte, etwa rechteckige Vertiefung 9 auf, die beiderseits durch klotzartige lorsprünge TO begrenzt ist* Di-Bohrungen dieser ¥orsprünge 10 greifen die itagerstifte 11 des Scharniers 12 ein, dessen Gewinde st if te. 13 in üblicher Weise mit dem Uhrgehäuse verschraubt sind.. Der Metallreif 1 weist: an der Seharnierstelle einen rechteckigen Ausschnitt 14 mit zwei seitlichen Ausbuchtungen 15 und an diese nach innen anschließenden kleinem Lappen 16 auf, so daß das Scharnier 12 nach außen hindurchtreten kanni und in den klotzartigen Yörsprüngen 10 sicher gehalten wird»
An der Terschlußstelle des Glasdeekels weist der Haltereif 2», vgl. besonders Sig· 1 rechts und Fig.. 4, einen nach innen, und außen gerichteten verstärkten Ansatz 17 auf». Dieser besitzt, eine kugelige Ausnehmung 18 mit unterex verengter runder Öffnung 19 und an diese: anschließenden Schlitzen 20» Außerdem, ist der Ansatz 17 mit einemt, den lietallreif von unten umgreifenden Tangentialschlitζ 21 und einem oberen,/ nach außen gerichteten lappen 22 versehen,, der dem Öffnern des Glasdeekels dient.. Der Metallreif; 1 weist an der Terschlußstelle eins: entsprechende Ausnehmung i&owie eine Umbiegung 23 auf»
Bei der vorbeschriebenen Ausführungsjform der !Teuerung entspricht, vgl. Fig. 5, der kugelförmigen Ausnehmung 18 des Ansatzes, 17 ein, in das Uhrgehäuse einsetzbarer Schließbolzen 24 mit geschlitztem Kugelkopf 25* Der Schließbolzen. 24 kann aus Metall oder aus einem, elastischen Kunststoff bestehen» Im
jedem falle: wird durch den in die: Ausnehmung 18 eingreifendem Kopf 25 eine leicht, herstellbare und leicht lösbare, aber trotzdem sichere; Verbindung zwischen dem Glasdecke! und dem Uhrgehäuse hergestellt»
An die Stelle des "worbeschriebenen "Verschlusses kann, wie fig. 7 bis 10 zeigen, unter Beibehaltung der sondtigen Konstruktion, ein Verschluß treten, bei dem ein geschlitzter: konischer Federbolzem 26 in den. elastischen Hältereif 2 eingesetzt, beispielsweise eingeschraubt ist und in eine entsprechende Buchse 27, des Uhrgehäuses 28 klemmend eingreift. Die Buchse 27, die aus einem,, elastischen Kunststoff besteht, kann in das Uhrgehäuse eingepreßt oder eingeschraubt sein und besitzt, falls erforderlich, eim Gewinde 23 zum Verschrauben mit einer Kutter*.
Um einen völlig sicheren Halt im Uhrgehäuse zu erzielen, ist, vgl» Fig. 9 und 10,: die elastische Büchse 50/ an einem* an dem Bund 31 anschließendem ü?.eiL 32 mit nach außen vorstehendem längs st ©.gen 33 versehen» Diese verhindern ein Verdrehen der üiehse 30· Um diese auch gegen. Herausziehen zu sicheren, weaua si© in das Uhrgehäuse eingepreßt ist, kann der Seil 32 statt; mit den Stegen 33 oder- in Ergänzung zu diesem mit Aufrauhungeai.. in Form von Spitzem, ffoppesm 34 od.dergl. ausgerüstet sein;»

Claims (1)

  1. 373 523M9JJ5
    S c h u t- ζ an s ρ r Ü c- h es
    1, Glasdecke!, für Stand-, "fand- und Sischuhren. mit einemo. äußeren^ geschlossenen, mindestens oben umgebordelten Ketallreif und einem inneren, die Glasscheibe von unten her stützendem Haltereif, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltereif ein /-.in sieh geschlossener, elastischer Kunststoffreifen (2) ist, der an der Innenfläche des Metallreifes (1) und an einer unteren Umbördelung (4) dieses Metallreifes: unter elastischem Druck anliegt·
    2« Qflasdeekel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltereif (2) einen sich von oben nach unten:, stark verjüngenden Querschnitt etwa in Gestalt eines stumpfwinkeligen Dreiecks und oben zwei schräge, treppenartig angeordnete Absätze (6,7) aufweist, die durch eine ringförmige Vertiefung (B) voneinander getrennt sind·
    3· Glasdeekel nach den Ansprüchen. 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltereif (2) an der Scharnierstelle des Glasdeckels eins rechteckige,, nach außen offene Ausnehmung (9) zur Aufnahme des, mit dem Uhrgehäuse (28) zu verbindenden. Scharnieres (12) aufweist»
    4«r Slasdeckel nach den Ansprüchen 1 bis 3-, dadurch gekennzeichnet, daß das Scharnier (12) in üblicher Weise in durch Waschen des Metallreife;s (1) gebildeten lagerstellen drehbar gelagert ist»
    5* ©lasdeckeJL naoh den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die rechteckige Ausnehmung (9) des Haltereifes (2) durch klotzartige Torsprünge (10) "feegrenzt ist, in die die lagerstifte (13) des Scharnieres (12) eingesetzt sind, und die durch Ausbuchtungen (15) und umgebogene Läppern (16) des Metallreifes (1) mit diesem verbunden sind»
    6«. ©lasdeckel nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltereif (2): an der Terschlußstelle einen nach innen und äußern, gerichteten Ansatz (17) aufweist, der auf der unteren Seite eine kugelige Ausnehmung (18) mit ansehliessendem Schlitz (20) oder einen konischen Federbolzen (26) und auf der oberen Seite einen nach außen gerichteten lappen (22) aufweist·
    7ί. Gflasdeckel nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Ansatz (17) des Haltereifes (2) durch eine entsprechende Ausnehmung des Met allreif es (1)) nach außen hindurchreieht oder den Metallreif (1) mit einem fange nt ialisehlitz (21) umgreift.
    Q:. Glasdeckel nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die den konischen Pederbolzen (26) aufnehmende luchse (27,30)) einen mit Mngsstegen (33) und/oder Aufrauhungen: in Gestalt von Moppen, (34) od.dergl. aufweisenden feil (32) aufweist»
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