DE1925657U - Rutschkupplung. - Google Patents

Rutschkupplung.

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DE1925657U
DE1925657U DE1962S0041447 DES0041447U DE1925657U DE 1925657 U DE1925657 U DE 1925657U DE 1962S0041447 DE1962S0041447 DE 1962S0041447 DE S0041447 U DES0041447 U DE S0041447U DE 1925657 U DE1925657 U DE 1925657U
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shaft
coupling half
slipping clutch
adjusting ring
lugs
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DE1962S0041447
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Siemens Corp
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Rutschkupplung einfacher Bauart, die beispielsweise zum Einstellen- einer verdrehteren Skala auf einen vorgegebenen Wert verwendet werden kann.
Bekannte Rutschkupplungen für diesen Zweck sind ungefähr folgendermaßen aufgebaut: Auf eine Welle sind eine oder mehrere Blattfedern aufgeschoben, die an einer an der Achse festen Fläche anliegen. Diese Fläche kann beispielsweise ein Bund der Welle sein. Die zu verstellende Scheibe, beispielsweise ein Zifferblatt, ist auf die Welle aufgeschoben und auf das mit Gewinde versehene Ende der Welle eine Stellschraube aufgesetzt, die die zu verstellende
— 1 _
K eu/Sc hl/Po.
■ PLA 62/1331
Scheibe gegen die Blattfeder preßt. Soll nun die Scheibe längs der Welle verstellt werden, was unter Umständen erforderlich ist, so wird die Stellschraube auf dem Gewinde verschraubt und dadurch die Scheibe längs der Welle verschoben, wobei die Blattfedern entweder noch mehr gespannt oder aber gelockert werden. 'Dadurch verändert sich das an der Scheibe auftretende Reibungsmoiaent. Dieses kann dadurch einen unerwünscht hohen Wert erreichen, so daß die Verstellung erschwert und ein großes "Drehmoment auf die Welle ausgeübt wird. Andererseits kann das Reibungsmoment dabei so niedrig werden, daß ein sicherer Halt der Scheibe in Frage gestellt ist und unerwünschte Verstellungen der Scheibe zustande kommen. .
Die der Erfindung !zugrundeliegende Aufgabe ist die Schaffung einer einfach konstruierten Rutschkupplung, die eine Verstellung längs einer Welle ohne Änderung des Reibungsmomentes gestattet.
Diese Aufgabe wird bei einer Rutschkupplung, bei der die mit einer Welle od.dgl. au kuppelnde erste Kupplungshälfte federnd gegen, zwei Anlageflächen der an der Welle festen zweiten Kupplungshälfte gepreßt ist, erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die zweite Kupplungshälfte auf der Welle längsverschiebbar und in jeder Lage feststellbar ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt» Es steigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Rutschkupplung mit einer Zeitscheibe, Pig. 2 und 3 eine Unteransicht und einen Schnitt der Zeitscheibe,
- 2 - Keu/Söhl/Po.
■ PIA 62/ 1331
Pig. 4 und 5 Draufsicht und Seitenansicht der die Reibungskraft erzeugenden Federscheibe,
Fig. 6 und 7 Draufsicht und Schnitt eines weiteren Teiles der Kupplung und ,
Fig. 8· und 9 Draufsicht und Schnitt durch einen weiteren Kupplungsteil. , ■ ■.''..■■■ · .■■"'. -'._[_.
In Fig. 1 ist auf einer Vfelle 1 die insgesamt mit 2 bezeichnete Rutschkupplung angeordnet* Diese besteht aus einer gegenüber der Welle 1 zu verdrehenden Scheibe 5, einem auf fler Welle 1 verschiebbaren Stellring 4, einer Federscheibe 5 und einer Druckplatte 6. Der Stellring 4 ist auf der; Welle 1 in axialer Richtung verschiebbar und in jeder lage mit Hilfe einer Klemmschraube 7 festklemmbar,. An der Scheibe 3 sind zwei zylindrische Nasen 8 angeordnet, die an ihrer Unterseite, wie dies insbesondere aus den Pig« 2 und3 ersichtlich,ist, mit je einem Gewindeloch 9 versehen sind. Unterhalb einer zentralen Bohrung 10 befindet sich eine zylindrische Aussparung 11.
Beim Zusammenbau der Kupplung wird der Stellring 4, der in Pig. 8 und 9 als Einzelteil dargestellt ist, in die Ausnehmung 11 eingelegt. Dann wird die Federscheibe 5 (als Einzelteil dargestellt in Fig. 4 und 5) auf den Mng gelegt, wobei sie die Nasen 9 mit Ausnehmungen 12 umgreift* Anschließend wird die Scheibe 6 (als Einzelteil dargestellt in Fig. 6 und ,7) auf den Nasen 8 dadurch befestigt, daß sie durchgreifende Schrauben in die Gewindelöcher eingeschraubt werden.
- 3 - Keu/Schl/Po.
PIA-62/
Die Scheibe 6 dient also der Federscheibe 5 ale Anlage, ferner aber auch als zweites Lager der gesamten Baugruppe auf der Welle 1„ Die Höhe der Nasen 8 relativ zum Stellring und- die Wölbung der ijchej.be 5 sind derart bemessen» daß nach dem Aufschrauben der nruckscheibe 6 der Stellring 4 mit einer derartigen Kraft in die Aussparung 11 hineingedrückt wird, daß gerade das gewünschte Keibungsmoment zwischen dem Stellring 4 und der Scheibe 3 besteht, jleichzeitig sind dadurch sämtliche Kupplungsteile unverlierbar miteinander verbunden. .
Die Kupplung ist auf der /felle 1 beliebig axialverschiebbar und kann in jeder Lage mit Hilfe der Klemmschraube 7 deο ötellrin^es 4 festgeklemmt werden, ohne daß sich dabei die Spannung der Federscheibe 5 ändert. Pas Beibungsmoment ist also in jeder Lage fleich,
l'er allgemeine Erfindungsgedanke braucht jedoch nicht die Einzelheiten des Ausfuhrungsbeispieles aufzuweisen« So ist es nicht erforderlich, daß die Teile unverlierbar miteinander verbunden sind, sondern es ist, auch eine Sin ze !montage unmittelbar auf der Welle möp lieh, Pas auf der Welle längsverschiebbare und in jeder Lage feststellbare Teil braucht auch nicht als Stellring ausgebildet zu sein, sondern kann anders ausgebildet sein. Auch-ist das federnde Anpressen des auf der Welle verschiebbaren und feststellbaren Elementes mit Hilfe anderer elastischer Mittel als einer Federscheibe möglich,
0 Figuren ■5 Patentansprüche
- - 4 -' ■ Keu/Schl/Po.

Claims (4)

RA. 339 6-28*2^.5.62 PLA 62/1331 Patentansprüche; . ■
1. Rutschkupplung, insbesondere für Zeitrelais oder Schaltuhr, "bei der die mit einer V/elle od.dgl." zu kuppelnde erste Kupplungshälfte federnd gegen zwei Anlage flächen der an der Welle festen zweiten Kupplungshälfte gepreßt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Kupplungshälfte (Λ) auf der Welle (1) längsverschiebbar und in jeder Lage feststellbar ist.
2. Rutschkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beide Kupplungshälften (3,4) bereits vor dem Aufschieben auf die Welle (1) unverlierbar miteinander verbunden sind.
3. Rutschkupplung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die auf der Welle (1) feststellbare Kupplungshälfte als Stellring (4) ausgebildet ist»
4. Rutschkupplung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet» daß zum gegerseitjgen federnden Andrücken der Kupplungshälften (3,4) eine gewölbte .Federscheibe (5) dient* ;
3. Rutschkupplung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,-daß die erste Kupplungshälfte (3) zwei seitlich einer Bohrung (10) angeordnete Ansätze (8) aufweist, zwischen denen der "Stellring (A) angeordnet ist und in einer konzentrisch zur zentralen Bohrung (10) angeordneter Ausnehmung (11) liegt, während die Federscheibe (b) die Ansätze (8^ mit Ausnehmungen (12) umfaßt, und durch eine auf der Stirnseite der Ansätze (B) befestigte Druckscheibe (5) den - Stellring (4) in die Ausnehmung (11) preßt.
- 5 - Keu/Schl/Po.
DE1962S0041447 1962-05-24 1962-05-24 Rutschkupplung. Expired DE1925657U (de)

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