DE1925644U - Registriergeraet fuer mechanische stossimpulse. - Google Patents

Registriergeraet fuer mechanische stossimpulse.

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DE1925644U DED30768U DE1925644U DE1925644U DE 1925644 U DE1925644 U DE 1925644U DE D30768 U DED30768 U DE D30768U DE 1925644 U DE1925644 U DE 1925644U DE 1925644 U DE1925644 U DE 1925644U
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    • G01L5/00Apparatus for, or methods of, measuring force, work, mechanical power, or torque, specially adapted for specific purposes
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
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Description

DQENIEB-REPARATiraWERFT
G.m.b.H.
Oberpfaffeahofen
Registriergerät für mechanische Stoßimpulse
In der Technik wird immer wieder die Forderung nach einem Gerät erhoben, das nachträglich noch anzeigen kann, ob ein transportiertes Gerät oder eine Ware während des Transportes u.U. schädlichen Stößen ausgesetzt war. Die Notwendigkeit einer solchen Forderung ergibt sich vor allem für schwere Geräte, die z.B. in Kisten verpackt mit d&r Bahn oder alt Lastkraftwagen transportiert und mit Hubstaplers oder mit Hilfe eines Kranes verladen werden müssen. Es seien hier beispielsweise die schweren und für den Transport in Behälter verpackten modernen Flugzeugstrahltriebwerke erwähnt.
Die Hersteller der Waren, also z.B. die Triebwerksher— steller, geben im allgemeinen die höchstzulässige Stoßbeanspruchung in verschiedenen Achsrichtungen an, die die Ware aufnehmen kann ohne dabei Schaden zu nehmen. Die Angabe des zulässigen Stoßwertes erfolgt üblicherweise in Einheiten der BesehleuaiguQg, also in g-Einheiten. In den meisten Fällen ist es von untergeordneter Bedeutung, welcher Stoßwert tatsächlich aufgetreten ist, vielmehr ist es nur wichtig festzustellen, ob der als zulässig angegebene Stoßwert während des Transportes überschritten wurde oder nicht. Weiterhin ist noch wichtig, feststellen zu können, in welcher Richtung der betreffende Stoß wirksam war. In den meisten Fällen, wie z.B. bei den oben genannten in Behältern untergebrachten Strahltriebwerken, kommen fünf wesentliche Stoßrichtungen in frage, die beim Transport eine Rolle spielen können, näialich Stöße von vorne oder hinten, Stöße von den beiden Seiten und Stöße in senkrechter Richtung, die beim harten Aufsetzen des Behälters auf den Boden auftreten.
Eine weitere Forderung an ein solches Stoßregistriergerät besteht darin, auftretende den zulässigen Wert übersteigende Stöße so anzuzeigen, daß später eine leichte Abläsung möglich ist, daß aber ein ungewolltes oder unbefugtes Löschen oder
m 2:'■-,
Vertuschen einer evtl. Anzeige ausgeschlossen ist. Selbstverständlich soll ein derartiges Gerät auch bei Bedarf auf verschiedene Beschleunigungen bzw. Stoßwerte einstellbar oder eichbar sein.
Es sind eine ganze Reihe von Beschleunigungsmeßgeräten bekannt, mit deren Hilfe aufgetretene Stöße nachgewiesen werden können. Viele bekannte Beschleunigungsmesser, wie z.B. solche die aujgfelektronischer, etwa auf piezoresistiver Basis arbeiten, scheiden für die meisten Anwendungszwecke beim Transport von Lasten von vornherein aus, da sie viel zu aufwendig und kompliziert sind. Vor allen Dingen erfordern sie eine besondere Stromerzeugung. Die hierfür erforderlichen Batterien sind schwer und gestatten keine längeren Lagerzeiten des Meßgerätes, wenn es z.B. mit der Ware in Behälter od.dgl. verpackt ist. Es sind noch weitere Beschleunigungsmesser bekannt, die mechanisch arbeiten und Massen als PUh!vorrichtungen verwenden. Bei einem dieser bekannten Geräte wird zum Messen von auftretenden Höchstbeschleunigungen die bleibende Verformung oder die Bruchspannung eines bestimmten Werkstoffes ausgenutzt. Es werden z.B. Stäbe aus sprödem oder bleibend verformbarem Material auf einer Grundplatte angeordnet, wobei die Stäbe an ihren freien Enden Massen tragen und je nach der auftretenden Höchstbeschleunigung zu Bruch gehen oder bleibend verbogen werden. Diese Geräte haben den Machte! 1, daß sie nur einmal verwendbar sind. Außerdem stößt ein Eichen auf bestimmte Beschleunigungswerte bei diesen Geräten auf Schwierigkeiten.
Bei weiteren bekannten Beschleunigungsiaessern, die auf mechanischer Basis arbeiten, werden die Massen von Federn gegen Anschläge gedrückt und derart auf verschiedene Beschleunigungsstufen eingestellt, daß jede Masse sich bei der ihr zugeordneten Beschleunigung gegen den Federdruck von ihrem Anschlag abhebt und dabei Kontakte einer Anzeigevorrichtung schaltet. Bei anderen bekannten Besctileuni gungsfühlgeräten wird der Magnetismus ausgenutzt. Dabei wird von einem feststehenden Magnete» ein schwenkbar gehalterter Anker als Masse angezogen und festgehalten. In entgegengesetzter Richtung zur lÄagnetkraft wirkt zwischen Magnet und Anker die Kraft einer Feder, wobei die Ge-
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genkraft der Feiler etwas kleiner als die Magnetkraft gewählt wird. Die Differenz zwischen beiden Kräften ist ein Maß für die minimale Beschleunigung, die von außen auf das Gerät einwirken muß, um den Anker von der Magnetkopplung zu befreien und abfallen zu lassen. Auf diese Weise kann 4er aufgetretene StoS registriert werden. Bei diesen Besenleunigungsfüh!geräten treten aber Schwierigkeiten bei der Herstellung der Kontaktflächen zwischen Magnet und Anker auf, denn da der Anker senkrecht von der Magnetfläche abgehoben werden soll, muß stets der gleiche Kontakt vorhanden sein, wenn die Ansprecherapfindlichkeit des Gerätes sich nicht z.B. durch das Eindringen von Fremdpartikeln in unerwünschter Weise verändern soll. Außerdem weisen diese Geräte den Nachteil auf, dal der Anker in gewissen lagen des Gerätes von selbst wieder in den Anziehungsbereich des Magneten kommen und dadurch die Anzeige des Gerätes wieder zurückgestellt werden kann. Es ist also u,U. ein unbefugter Eingriff und ein Vertuschen möglich. Außerdem erfordern diese Einrichtungen viel Raum, wenn sie für mehrere zu registrierende Stoßrichtungen in einem gemeinsamen Gehäuse zusammengefaßt werden sollen. Bei anderen, unter Verwendung des Magnetismus arbeitenden Geräten wirkt auf die vom Magneten gehaltene Masse die Schwerkraft als Gegenkraft ein. Hierbei kommt dem Kontakt zwischen Magnet und Anker wiederum große Bedeutung zu. Ferner funktionieren diese Geräte nur in einer Stoßrichtung. Sie werden z.B. in Flugzeugen eingebaut, um übermäßige Landestöße feststellen zu können.
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Ein anderes Gerät zur Registrierung von mechanischen Stoßimpulsen enthält eine Anzahl von an einem Ende offenen Rohrelementen, die mit geneigter Achse in verschiedenen den zu erwartenden Stoßrichtungen entsprechenden Eichtungen angeordnet sind. Im Innern der Rohrelernente befindet sich jeweils eine freibewegliche Kugel, die bei einem StoS entsprechender Stärke und Richtung herausgeschleudert wird. Die Ansprechend findlichkeit für dieses Gerät ist durch Regulierung des Neigungswinkels der Rohrelemente einstellbar oder es sind in den Rohrelementen Einstellschrauben in Achsrichtung des Rohres vorgesehen, wodurch der Ruhepunkt der Kugeln mehr oder weniger in die Nähe der offenen Mündung des Rohrelementes gelegt werden kann. Dieses Gerät
ist nicht nur wegen der Anordnung der Rohrelemente verhältnis«» mäßig groß sondern muß genau horizontal unter Zuhilfenahme einer Wasserwaage eingebaut werden. Während des Transportes darf das Gerät nicht gekippt werden, da sonst die Kugeln aus einem oder mehreren Rohrelementen heraustreten, ohne daß überhaupt ein Stoß aufgetreten ist, bzw, die Kugeln können bei viel zu geringen Stößen bereits herausgeschleudert werden. Eine zuverlässige Messung 1st daher nicht möglich, denn die zu transportierenden Waren können mitsamt ihren Inhalt durchaus auch einmal eine mehr oder weniger große Schräglage einnehmen, ohne daß deswegen gefährliche Stöße aufzutreten brauchen. Das genannte Stoßmeßgerät mit Rohrelementen und freibeweglichen Kugeln ist daher für den Einbau in Transportbehälter oder Transportkisten völlig unbrauchbar.
Der Neuerung lag die Aufgabe zugrunde die Nachteile der bekannten Einrichtungen zu vermeiden und ein Gerät zu schaffen* mit dessen Hilfe bei Stößen aus verschiedenen Richtungen festgestellt werden kann, ob ein Stoß den zulässigen Höchstwert überschritten hat. Dabei soll das Gerät klein und handlich bleiben und sich zum Einbau in den Transportbehälter der Waren eigenen. Vor allem soll eine Ablesung für alle Stoßrichtungen von außen her möglich sein. Eine weitere wichtige Forderung bezieht sich auf die Voreinstellung bzw. die Eichung des Stoßmeßgerätes auf die geforderten Stoßschwellwerte. Die Voreinstellung für Jede der zu überwachenden Stoßrichtungen soll von ein und derselben Seite aus durchgeführt werden können.
Die Neuerung geht dabei von den bekannten Registriergeräten für mechanische Stoßimpulse aus, bei denen für verschiedene Stoßrichtungen als Kugeln ausgebildete Massen als Beschleunigungsfühler verwendet werden und bei einem Stoß in der ihnen zugeordneten Richtung aus ihrer Ruhelage herausgeschleudert werden. Das Ziel wird bei einem derartigen Registriergerät erreicht, das neuerungsgemäß folgende Merkmale aufweist: a) einen die Kugeln jeweils in ihrer Ruhelage mit Ausnahme der der zugeordneten Stoßrichtung zugekehrten Seite allseitig umschließenden Raum,
b) einen auf der offenen Seite des Raumes sich anschließenden, im wesentlichen quer zur Stoßrichtung abgewinkelten Führungskanal für die Kugeln in deren Anzeigelage,
c) ein in Raum quer zur Stoßrichtung mit einstellbarer Kraft wirkendes Halteeleaent für die Kugel.
Anhand der Zeichnungen sei die Wirkungsweise der Neuerung erläutert. Fig. 1 stellt einen Schnitt durch das Registriergerät in der Draufsicht dar. Die Fig. 2, 3 und 4 zeigen verschiedene,unterschiedlichen Stoßrichtungen zugeordnete Querschnitte durch das Registriergerät. Fig. 5 zeigt wiederum einen Querschnitt in etwas abgewandelter Ausbildung und Fig. 6 zeigt eine andere Ausgestaltung des Halteelementes der Fig, 3.
Die wichtigsten Merkmale sind nachstehend anhand der Fig. 1 und 2 beschrieben. In einem Gehäuseblock 1, der vorzugsweise aus Kunststoff, t besteht, sind von unten her verschiedene Bohrungen mit läng^lichem Querschnitt eingebracht. Die Bohrungen bzw. ihre Wände sind mit 21, 22, 23, 24 und 25 bezeichnet. Die Bohrungen haben alle die gleiche Querschnittsform und ihre Anordnung ist so, daß die Längsrichtung des Querschnittes in der zugeordneten Stoßrichtung liegt. So sind in der Darstellung der Fig. 1 die Bohrungen 21 und 25 z.B.
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seitlich* von links bzw. rechts auf das Gerät einwirkenden Stoßrichtungen zugeordnet. Die Bohrungen 22 und 24 beispielsweise sind den von vorne und hinten wirkenden Stößen zugeordnet. Die Stoßrichtung für die Bohrung 22 ist durch einen Pfeil S angedeutet. Die Bohrungen 21# 22, 24 und 25 sind also den vier horizontalen Hauptstoßrichtungen zugeordnet. Dabei brauchen die Seltenbezeichnungen, z.B. vorn oder hinten, für das Meßgerät nicht unbedingt mit den Seiten des zu überwachenden Behälters übereinzustimmen. Selbstverständlich können in entsprechender Weise noch weitere Bohrungen für jede beliebige Horizontalrichtung vor*· gesehen werden. Die Bohrung 23 ist für ¥ertikalstöße vorgesehen, die beim harten Aufsetzen des Gerätes auf dem Boden entstehen können. Entgegengesetzt gerichtete Stöße dürften beim Transport von Behältern und Waren kaum zu erwarten sein. Es ist deshalb hier für sie keine besondere Überwachungseinrichtung vorgesehen.
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Erforderlichenfalls kann aber auch diese Sto&riciitnag in analoger Weise berücksichtigt werden. Me Wirkungsweise für die Überwachung eines Vertikalstoßes wird weiter unten anhand der Fig. 3 gesondert erläutert.
In die Bohrungen werden Einsatzstücke 3 so eingesetzt, daß sie den Querschnitt der Bohrung teilweise ausfüllen. Die Einsatzstücke 3 bilden mit ihrer Oberseite zusammen mit der Wandung der betreffenden Bohrung einen Raum 16 der allseitig umschlossen ist, mit Ausnahme der Seite, die dem zu erwartenden Stoß S zugekehrt ist. Xn diesen umschlossenen Eau» wird die als Fühlvorrichtung verwendete Stahlkugel 4 in ihrer Ruhelage gehalten. Die Oberseite der Einsatzstücke 3 reicht nur wenig über den Auflagepunkt der Kugel hinaus und ist an ihrem Rand abgeschrägt, so daß die Kugel sobald sie infolge eines Stoßes ihr Halteelement verlassen hat, gleich in die Anzeigelage fallen kann. Ferner bildet das Einsatzstück 3 in seinem weiteren Verlauf mit der Wand der Bohrung, z.B. 22 in Fig. 1 und 2, einen Führungskanal 2 für die Kugel, der die Kugel in ihre Anzeigelage 4f bringt. Die Anzeigelage 4* ist in der Fig. 2 gestrichelt angedeutet. Die Anordnung der Führungskanäle 1st derart, daß diese etwa quer zur Stoßrichtung S nach unten abgewinkelt sind. Wie aus der Fig. 1 zu ersehen ist, kann durch geeignete Anordnung der Bohrungen im Gehäuse 1 erreicht werden, daß die Anzeige«* lagen der Kugeln sämtlich auf der gleichen Seite des Gerätes liegen. Diese Seite ist im Beispiel der Flg. 1 die nach unten weisende Seite und wird beim Einbau des Behälters nach vorne zum Beobachter zeigen. Wenigstens im Bereich der Anzeigelage der Kugeln ist das Gehäuse oder seine Wand aus einem durchsichtigen Material,, hergestellt* um eine leichte Beobachtung zu ermöglichen. Wenn die Bohrungen und 24 mit ihren Einsatzstücken 3 für die von vorne und hinten wirkenden Stöße genau gleich ausgebildet und nur spiegelbildlich angeordnet wären, so würde die Anzeigelage der Kugeln sie* la der Bohrung 24 auf der hinteren Seite lies Gerätes befinden. Ua auch hier die Kugel in die vordere Anzeigelage zu bringen, wird in die Bohrung 24 gemäß Fig. 4 ein besonders ausgebildetes
Einsatzstück 3* bzw. 3" eingebracht. Durch diese Anordnung des Einsatzstückes wird der Führungskanal nicht nur nach unten son-
dern auch nach vorne so umgelenkt, daß die Kugel in ihrer Anseigelage auch in diesen Fall auf der Vorderseite des Gerätes liegt.
Die Kugeln 4 werden in ihrer Ruhelage durch Halteelemente festgehalten, wobei diese Halteelemente quer zur Stoßrichtung, hier in diesem Fall von oben auf die Horizontalstoßrichtungen, wirken. Die Kugel liegt zwischen der Oberseite des Einsatzstückes 3 und einem Haltedement, das im Beispiel der Flg. 2 und 4 aus einer Feder 8 und einem Klemmstück 9 besteht. Das Klemmstück weist unten eine Vertiefung auf, die sich auf die Kugel 4 legt. Die Kugel wird also ringförmig erfaßt und gehalten. Die Haltekraft der Feder 8 ist durch eine Einstellschraube 7 einstellbar. Sämtliche Halteelemente mit Einstellschrauben für die horizontalen Stoßriehtungen liegen auf der Oberseite des Gerätes und sind durch einen Deckel 6 abgedeckt. Es ist ohne weiteres möglich, eine Eichung auf bestimmte zu überwachende Stoßschwellwerte durchzuführen. Dabei können die Schwellwerte für verschiedene Stoßrichtungen unterschiedlich groß sein. Bei einem Kippen des Gerätes fallen die Kugeln nicht heraus sondern nur beim Überschreiten des eingestellten Stoßschwellwertes. Sind die Kugeln einmal infolge eines Stoßes aus dem Halteelement herausgetreten, so können sie ohne besondere Maßnahmen und Ausbau des Gerätes nicht mehr zurückgestellt werden. Ein Vertuschen ist daher unmöglich. Zur Rückstellung der Kugeln in die Ruhelage dient ein Rückstellstift 20, der durch ein kleines Loch 19 im Boden 5 eingeführt wird und die Kugel in ihre Ruhelage zurückdrückt. Das Rückstellen ist überaus einfach, wenn das Gerät ausgebaut ist und umgedreht wird, so daß die Kugeln infolge Schwerkraft in die Nähe des Ruheraustes fallen und durch den Rückstellstift 20 nur noch leicht eingedruckt zu werden brauchen, bis die Halteelemente wieder wirksam sind. Durch Verschließen der Löcher 19 kann das Gerät plombiert werden.
Für die zur überwachung vertikaler Stöße vorgesehene Bohrung 23 mit zugeordneter Kugel ist die Anordnung eines quer zur
Stoßrichtung wirkenden Halteelementes in der gleichen Weise, wie sie in der Fig. 2 gezeigt let, an sich möglich, jedoch müßte in diesem Fall die Feder und die Einstellschraube von der Seite her in das Gerät eingeführt werden. Dabei wäre aber die Forderung nicht mehr erfüllt, daß alle Halteelemente von der gleichen Seite her einstellbar sein sollen. Gemäß weiterer Aus·* bildung der Erfindung ist aber auch diese Forderung erfüllbar, wie in Fig. 1 und 3 gezeigt ist. Die Anordnung der Bohrung 23 mit ihrem länglichen Querschnitt und das Einsatzstück 3 bleiben unverändert. Es wird wieder ein Führungskanal 2 zur Anzeigelage der Kugel gebildet. Das quer zur Stoßrichtung wirkende Halte· element ist hier als spreizbare Blattfeder 11 ausgebildet, die aufrecht stehend auf der Oberseite des Einsatzstückes angeordnet ist. Das Federelement 11 springt zum Führungskanal 2 hin vor und hält die zugeordnete Kugel 4" in ihrer Ruhelage zurück-» Eine llnstellbarkeit des Federelementes 11 wird durch eine Stellschraube 10 erreicht, die analog zur Anordnung der Fig. 2 von der Oberseite des Gerätes her verstellbar ist und das Federelement 11 mehr oder weniger spreizt.
Eine besonders günstige Ausgestaltung des Halteelementes ist in Fig. 6 dargestellt. Als Federelernent wird eine etwa rhombusartig gebogene Blattfeder 11* verwendet, die zwischen Einsatzstück 3 und Stellschraube 10 eingefügt ist, Die Feder 11* greift mit einer vorspringendem Nase in eine Vertiefung 10* der Stellschraube ein und ist somit gegen ein Verschieben gesichert. Der gegen den Führungskanal 2 hin vorspringende Knick lln der Feder hält die Kugel 4" ia iferer Ruhelage. Auf der ihm gegenüberliegenden Seite des Gehäuses befindet sich in der Gehäusewand kurz unterhalb des Auflagepunktes der Kugel 4" eine Vertiefung I1, Durch diese Ausbildung der Feder «ad das Zusammenwirken von Feder und Gehäusevertiefung wird erreicht, daß die Kugel, sobald sie bei einem Stoß die Federkraft überwunden und Ihre Ruhelage verlassen hat, sich nicht mehr in unerwünschter Weise etwa durch Reibung verklemmen kann, sondern sofort in die Anzeigelage fällt.
Eine andere Ausführungsmöglichkeit 1st in der Fig. 5 dargestellt. Hier ist für Jede zu überwachende Stoßrichtung von
oben her eine Bohrung 17 in dem Gehäuse 1 angeordnet. Diese Bohrung ist im dargestellten Ausführungsbeispiel in ihrem oberen Teil 17 zylindrisch, an den sich nach unten ein konischer Teil 18 anschließt, in dem sich die Kugeln is ihrer Anzeigelage befinden. Der konische Teil ist nach oben durch eisen Einsatz 12 abgedeckt, wobei der Einsatz so ausgebildet ist, daß er einen allseitig umschlossenen Ruheraum 16 für die Kugeln und evtl. noch einen Führungskanal 2 enthält. Diese Anordnungaer Bohrungen und die runde Form der Einsätze gibt die Möglichkeit,durch Verdrehen des Einsatzes 12 jede beliebige horizontale Stoßrichtung im Gerät einzustellen. Durch den konischen Teil kommen dabei sämtliche Kugeln in ihrer Anzeigelage in die gleiche Ebene, Es ist jedoch durchaus möglich, durch Anordnung von -entsprechen» den Führungskanälen 2, auch hier die Anzeigelage für alle Kugeln auf die eine Seite des Gerätes zu verlegen. Im Einsatzstück 12 können wiederum in der oben bei Fig. 2 beschriebenen Weise die Halteelemente angebracht werden. Im Beispiel der Fig.5 ist jedoch eine Abwandlung dargestellt, bei der anstelle der Federkraft die Magnetkraft zum Halten der Kugeln 4 in ihrer Ruhelage verwendet wird. Es ist hier ein Magnet 13 vorgesehen, dessen Haltekraft durch Abstandseinstellung mittels Schraube 15 einstellbar ist. Die Anordnung ist so getroffen, daß die Kugel 4 nicht direkt am Magneten 13 anliegt sondern daß Kugel und Magnet durch eine dünne Zwischenwand 14 voneinander getrennt sind. Diese Zwischenwand kann von magnetischen oder amagnetischem Material sein. Bei dieser Anordnung wird bei einem den Sehwellwert überschreitenden Stoß die Kugel nicht senkrecht vom Magneten abgehoben sondern sie gleitet zunächst seitlich ab. Auf diese Weise ist es möglich, das System nach verschiedene» Richtungen hin zu drehen und die geforderten Stoßrichtungen in einem gemeinsamen Gehäuse einzubauen. Außerdem wird durch das seitliche Abgleiten das Ablösen der Kugel vom Magneten verbessert.
Die Neuerung bietet den Vorteil, da0 nicht nur verschiedene horizontale Stoßrichtungen sondern auch vertikale Stöße mit ein und demselben Gerät überwacht werden können, wobei die Grundausbildung der Einzelteile in jede» Fall die gleiche ist. Dabei
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wird erreicht, daß die einzelnen Elemente für jede Stoßrichtung von ein und derselben Seite her eingestellt bzw. geeicht werden können, und daß außerdem das Gerät leicht immer von der gleichen Seite ablesbar ist, indem die Anzeigelage der Kugeln für alle
Fälle in der gleichen Ebene liegt. Sin Einbau in Behälter der
zu transportierenden Waren ist ohne Schwierigkeiten möglich und die Beobachtung evtl. durch ein Guckloch gegeben. Zwecks leichterer Ablesbarkeit des Gerätes kann die Rückseite mit inaktiver Leuchtfarbe versehen sein, so daß bei einer Anzeige die Kugel
deutlich als schwarze Silhouette erscheint. Andererseits ist es aber auch möglich, die Kugeln selbst leuchtend auszubilden. Man hat also auch dann stets eine gute Ablesemöglichkeit, wenn das
Registriergerät in die Wand geschlossener und somit dunkler Behälter eingebaut ist.
24*2.1965
Bau/Fo.

Claims (3)

P.A.104 210*27.2.65 Beg. 2134 Schutzansprüche
1. Registriergerät für mechanische Stoßirapulse aus mehreren Stoßrichtungen, bei aem als Kugeln ausgebildete lassen als Beschleunigungsfühler verwendet und bei elnea Stoß JUr. der ihnen zugeordneten Richtung aus ihrer Ruhelage herausgeschleudert werden, gekennzeichnet durch
a) einen die Kugeln (4) jeweils In Ihrer Ruhelage mit Ausnahme der der zugeordneten Stoßrichtung (S) zugekehrten Seite allseitig umschließenden Raum (16),
b) einen auf der offenen Seite des Raumes sich anschließenden, im wesentlichen quer zur Stoßrichtung abgewinkelten Führungskanal (2) für die Kugel Ia deren Anzeigelage (4*),
c) ein Im' Raum quer zur Stoßrichtung alt einstellbarer Kraft wirkendes Halteelement (8, 9 bzw. 13) für die Kugel.
2. Registriergerät nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch mehrere in einem Gehäuse (1) von unten her angeordnete Bohrungen von länglichem Querschnitt, wobei die Längsrichtung des Querschnittes in der zugeordneten Stoßrichtung liegt, und durch in diese Bohrungen eingebrachte, den Querschnitt teilweise ausfüllende Einsatzstücke (3), die mit ihrer Oberseite eine Seite des umschlossenen Ruherawstes (16) der Kugeln (4) mid in ihren weiteren Verlauf den Führungskanal (2) bilden.
3. Registriergerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteelemente (S, 9 twBW. 13) für die Kugeln (4) oberhalb der Ruheräume (16) in das Gehäuse (1) eingesetzt sind. ' . ; '"" ■ ■ ' ■.,"..-..-
4. Registriergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in einen Gehäuse (1) von oben her mehrere, den einzelnen Stoßrichtungen zugeordnete Bohrungen (17) vorgesehen und nach oben durch entsprechende, in verschiedene Stoßrichtungen verdrehbare kreisfönaige, den umschlossenen Ruheraum der Kugeln (4) und gegebenenfalls den Führungskanal enthaltende Einsätze (12) abgeschlossen sind.
-. ' ■ m. 2 — ■ ■" -
5. Registriergerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrungen (17) im oberen Teil des Gehäuses (X) zylindrisch und unterhalb des Ruheraumes (16) der Kugeln (4) konisch (18) zu deren Anzeigelage verlaufen,
6. Registriergerät nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteelemente (8, 9 bzw. 13) für die Kugel» (4) im oberen Teil der Einsätze (12) angeordnet sind.
7. Registriergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß als Halteelemente einstellbare, z.B. mittels Gewinde verstellbare Magnete (13) eingesetzt sind.
8. Registriergerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Magnet (13) und Kugel (4) eine dünne, die Begrenzung einer Seite des umschlossenen Raumes (16) darstellende Trennwand (14) angeordnet ist.
9. Registriergerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwand (14) aus magnetischem Material besteht.
10. Registriergerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwand (14) aus amagnetischem Material besteht.
11. Registriergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß als Haiteelernente in ihrer Spannkraft einstellbare, sich auf die Kugeln (4) legende Federn (8) eingesetzt sind.
12. Registriergerät nach Anspruch H1 dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Feder (8) und Kugel (4) ein Klemmstück (9) eingefügt ist, das sich mit einer mehr oder weniger starken Vertiefung auf die Kugel legt.
13. Registriergerät nach Anspruch 1 bis 12, gekennzeichnet durch unterhalb der Anzeigelage (41) der Kugeln im Boden (5) des Gerätes angeordnete kleine Löcher (19) für das Einführen von Rückstellstiften.
14. Registriergerät nach einen der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1) wenigstens in dem der Anzeigelage (4*) aier Kugeln dienenden Teil aus durchsichtigem Material t , hergestellt ist.
15. Registriergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 14, gekennzeichnet durch Anordnung der Bohrungen und/oder Führungskanäle (2 bzw. 18) derart, daß sich die Anzeigelage (4*) aller Kugeln auf einer gemeinsamen Seite des Gehäuses (1) befindet.
16. Registriergerät nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Gerät mit der Seit« der Anzeigelagen (4f) nach vorn in der Wand eines Transportbehälters eingebaut ist.
17. Registriergerät nach Anspruch 15 und 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückseite des Gerätes mit inaktiver Leuchtfarbe versehen ist.
18. Registriergerät nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Kugeln (4) selbstfleuchtend sind.
19. Registriergerät nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf ein Einsatzstück (3) ein zum Führungskanal (2) hin vorspringendes Federelement (11) alt einstellbarer Federkraft aufgesetzt ist, das die zur Überwachung vertikaler Stöße dienende Kugel (4") in üurejr Ruhelage oberhalb des Führungskanales (2) hält.
20. Registriergerät nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet,, daß das Federelement aus einer zu« Führungskanal bin gebogenen Blattfeder (11) besteht und aufrecht stehend zwischen dem Einsatzstück (3) und einer von oben her die Feder spreizenden Einstellschraube (10) aageojräaet ist,
21. Registriergerät nach Anspnieto 3.S «rad 2O, dadurch gekennzeichnet, daß der zum Führungskanal hin vorspringende Teil (11 " in Fig. 6) der Feder (11* in Fig. €> koiekartig gebogen ist und auf der ihm gegenüberliegenden Seite der Gehäusewand eine Vertiefung (1*> vorgesehen ist.
24.2*1165
DED30768U 1965-02-27 1965-02-27 Registriergeraet fuer mechanische stossimpulse. Expired DE1925644U (de)

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