DE1925354C3 - Wirbelstromfehlerdetektor - Google Patents
WirbelstromfehlerdetektorInfo
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- DE1925354C3 DE1925354C3 DE19691925354 DE1925354A DE1925354C3 DE 1925354 C3 DE1925354 C3 DE 1925354C3 DE 19691925354 DE19691925354 DE 19691925354 DE 1925354 A DE1925354 A DE 1925354A DE 1925354 C3 DE1925354 C3 DE 1925354C3
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- G01N27/72—Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means by investigating magnetic variables
- G01N27/82—Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means by investigating magnetic variables for investigating the presence of flaws
- G01N27/90—Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means by investigating magnetic variables for investigating the presence of flaws using eddy currents
- G01N27/9046—Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means by investigating magnetic variables for investigating the presence of flaws using eddy currents by analysing electrical signals
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Description
Die Erfindung betrifft einen Wirbelstromfehlerdetektor mit einer wechselstromgespeisten Brückenschaltung,
die mit dem zu prüfenden Material in magneti sehen Kontakt zu bringende Detektorspulen enthält untf
elektronisch mit träger Antwortgeschwindigkeit auf Brückenabgleich mit Hilfe einer Spannungsquelle
geregelt ist, die in einen Zweig der Brücke eine nach Amplitude und Phase unter Steuerung durch das
Abgleichsignal veränderbare Spannung einspeist und aus zwei Wechselspannungsverstärkern besteht, deren
Ausgangssignale gegeneinander um 90° phasenverschoben sind und in einer Additionsschaltung zur einzuspeisenden
Spannung addiert werden und die über zwei Gleichrichterschaltungen mittels des Ausgangssignals
der Brückenschaltung gesteuert werden.
Ein derartiger Wirbelstromfehlerdetektor ist Gegenstand des deutschen Patents 17 73 036.
Wirbelstromfehlerdetektoren werden zum Ermitteln von Fehlern oder Störstellen in Rohren, Stäben,
Drähten oder anderen metallischen Materialien verwandt. Dabei besteht die Brückenschaltung im allgemeinen
aus vier Zweigen, in zwei von denen Detektörspu-Jen
liegen. Werden diese mit einer Wechselspannung mk einer Frequenz von im allgemeinen 1 bis 100 kHz
beaufschlagt, so wird eine die Spulen beeinflussende
Wirbeistrominduktion im Material erzeugt. Ist das
Material mit Fehlern behaftet, so äußern sich Ähderüiigen der Spulenimpedarfz', die durch die Fehlerstellen
verursacht werden, in Amplitudenänderungen der Wechselspannung, die, in geeigneter Weise verstärkt,
meßtechnisch ausgewertet und an einer Anzeigevorrichtung, beispielsweise auf einem Papierstreifen,
angezeigt wird.
Es ist bekannt, daß der Brückenabgleich einer derartigen Brückenschaltung besonders schwer exakt
einzuhalten ist, wenn die Detektorspulen ersetzt werden, wenn sich das zu prüfende Material ändert,
wenn das durchzuprüfende Material plötzlich angehalten
oder erneut vorgeschoben wird und wenn die Meßempfindlichkeit gesteigert wird.
Durch die Erfindung soll ein Wirbelstromfehlerdetektor mit automatischem Brückenabgleich geliefert
werden, bei dem die am Anfang und am Ende eines zu prüfenden Materialstückes auftretenden Störungen
beseitigt sind.
Das wird erfindungsgemäß bei einem Wirbelstromfehlerdetektor
der eingangs genannten Art dadurch erreicht, daß eine Schaltung zum Erhöhen der
Antwortgeschwindigkeit zwischen einen der beiden getrennt gesteuerten Wechselspannungsverstärker und
den zugehörigen Gleichrichter geschaltet ist
Dadurch, daß die Schaltung zum Erhöhen der Antwortgeschwindigkeit in der erfindungsgemäßen
Weise vorgesehen ist, wird das am Anfang eines zu prüfenden Materialstückes auftretende Störsignal sehr
schnell abgegeben und wird das am Ende des Materialstückes auftretende Störsignal verzögert
Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Patentansprüche 2 und 3.
Im folgenden werden anhand der zugehörigen Zeichnung bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung
näher erläutert.
Fig. 1 zeigt in einem Blockschaltbild ein Ausfüh-
K rungsbeispiel des erfindungsgemäßen Wirbelstromfehlerdetektors;
F i g. 2 zeigt in einem Blockschaltbild einen Teil des in Fig. 1 dargestellten Wirbelstromfehlerdetektors;
Fig. 3 zeigt in einem Blockschaltbild ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Ausbildung der Spannungsquelle für die Brückenschaltung eines Wir belstromfehlerdetektors;
Fig. 3 zeigt in einem Blockschaltbild ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Ausbildung der Spannungsquelle für die Brückenschaltung eines Wir belstromfehlerdetektors;
F i g. 4 zeigt ein einfaches Zeitglied;
F i g. 5 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Zeitgliedes
■*5 für die in Fig. 3 dargestellte Schaltung zum Erhöhen
der Antwortgeschwindigkeit.
Eine Wechselstrombrücke hat im allgemeinen zwei Freiheitsgrade, so daß die Brücke zweifach abgeglichen
werden muß. Erfolgt dieser Abgleich automatisch, so
1Ki kann in der Brücke keine unsymmetrische Spannung
mehr auftreten. Das läßt sich durch die Verwendung einer steuerbaren Spannungsquelle erreichen, die zwei
um 90° zueinander phasenverschobene Ausgangssignale abgibt, die einem Zweig der Brücke zugeführt und
vektoriell addiert werden.
Wie es in Fig. 1 dargestellt ist, wird eine Brückenschaltung
1 mit zwei nicht dargestellten Detektorspulen über einen Phasenschieber 4 und eine Spannungsquelle
2 von einem Hochfrequenzgenerator 15 gespeist. Die Ausgangssignale der Brückenschaltting I liegen nach
einer Verstärkung durch einen Sehmalbandversiärker 3
an einem Kalhodenstrahloszillögrapben 5 und gleichzeitig
an Gleichrichtern 6,10 und 11, Das Eingangssignal
für die Gleichrichter 10 Und 11 wird über einen einstellbaren Phasenschieber 8 so eingestellt, daß es die
gleiche Phase wie das Signal 17 Vom Hochfrequenzgenerator 15 hat Das ÄUSpflgssignäl der Gleichrichter 10
und 11 liegt an steuerbaren Wechselspannungsverstär-
19
354
kern 12 und 13 jeweils. Das Signal 17 vom Hochfrequenzgenerator 15 liegt andererseits am
Gleichrichter 10 und am Verstärker 12, während ein anderes zum Signal 17 um 90° phasenverschobenes
Signal 18 vom Hochfrequenzgenerator am Gleichrichter 11 und am Verstärker 13 liegt. In einer
Addierschaltung 14 werden die Ausgangssignale der Verstärker 12 und 13 vek:oriell addiert und in einen
Zweig der Brückenschahung 1 eingespeist. En dieser Weise wird die Brückenschaltung 1 automatisch
abgeglichen.
Es hat sich jedoch gezeigt, daß bei einem derartigen
Wirbelstromfehlerdetektor an den Enden der zu prüfenden Materialstücke Störeffekte auftreten. Die
aufgrund dieser Effekte auftretenden unsymmetrischen Diagonalspannungen lassen sich leicht dadurch beseitigen,
daß die am Anfang des zu prüfenden Materialstükkes auftretende unsymmetrische Spannung so schnell
wie möglich abgegeben wird, während die am Ende des Materialstückes auftretende Spannung verzögert wird.
Dazu sind an der Eingangsseite des steuerbaren Wechselspannungsverstärkers 13 und/oder Jes steuerbaren
Wechselspannungsverstärkers 12 Schaltelemente, beispielsweise das in Blockform dargestellte
Schaltelement A in F i g. 1 vorgesehen, das in Form eines praktischen Ausführungsbeispiels in F i g. 2 dargestellt
ist
Es ist bekannt, daß die Antwortgeschwindigkeit beim Abgleich der gleichphasigen Komponente relativ gering
ist, während umgekehrt der Abgleich des um 90° phasenverschobenen Anteils schnell erfolgt. Da nur der
Teil des Signals mit positiver oder negativer Polarität zur Aufzeichnung der Meßergebnisse herangezogen
werden muß, kann dann, wenn der positive Anteil des Signals zum Bestimmen der Fehler verwandt wird,
durch eine Beschleunigung des Abgleiches des negativen Anteils des gleichphasigen Signals die Antwortgeschwindigkeit
dieses Abgleiches insgesamt erhöht werden.
Bei dem in Fig.2 dargestellten Ausführungsbeispiel
des in F i g. 1 mit A bezeichneten Schaltelementes sind Torschaltungen 21-24, 22-25 und 23-26 parallel
zwischen den Gleichrichter 11 und den Wechselspannungsverstärker 13 geschaltet. Diese Torschaltungen
wirken als Zeitglieder, wobei die Zeitkonstanten Γι, 7"j
so klein wie die des Abgleii.hes des um 90°
phasenverschobenen Anteils ist, während die Zeitkonstante T2 dem normalen Abgleich des gleichphasigen
Anteils entspricht Die drei Torschaltungen werden automatisch den Ausgjngssignalen des Gleichrichters
11 entsprechend ausgewählt In Fig.2 ist mit £ die
Ausgangs-pannung des Gleichrichters 11 bezeichnet, wobei Ei eine vorbestimmte maximale Spannung für
einen ermittelten Fehler ist Die Torschaltung 21 —24 ist dann wirksam, wenn die Ausgangsspannung i: über dem
vorbestimmten Spannungspegel E\ liegt, die Torschaltung 22—25 ist dann wirksam, wenn die Ausgangsspannung
positiv ist und unter diesem Pegel liegt und die Torschaltung 23—26 ist dann wirksam, wenn die
Ausgangsspannung negativ ist Wenn somit die Zeitkonstanten Γι und T3 gleich einem Wert gewählt
sind, der wesentlich kleiner als die gewöhnliche Zeitkonstante T2 ist kann die Antwortgeschwindigkeit
in der oben angegebenen Weise erhöht werden. F t g. 5 zeigt das Schaltbild eines Ausführungsbeispieis der in
F i g. 2 dargestellten Zeitglieder. Das i?C-Zeitglieci von Fig.5 läßt sich als Grundelement im Blockschaltbild
is von F i g. 3 sowohl als Element Boder Cverwenden. Die
in F i g. 5 dargestellte Schaltung ist aus Kondensatoren Ci und C2, Widerständen R\, R2 und Rz und Dioden A
und D2 aufgebaut wobei die folgende Beziehung gilt:
Ri = R2<RzundCi<C2.
rVo^o Schaltung arbeitet in der folgenden Weise
Wenn das Ausgangssignal des Gleichrichters 11 negativ
ist so wird der Kondensator C2 nicht negativ aufgeladen. Die Zeitkonstante beträgt dann
Ti = Q ■ Ri.
Ist das Ausgangssignal des Gleichrichters 11 positiv und nimmt dieses Ausgangssignal zu, so ist die Diode A
in Durchlaßrichtung geschaltet währeid die Diode D2
so sperrt Die Zeitkonstante ergibt sich dann ais
T2 = (Ci + C2) ■ R\
Wenn das Ausgangssignal des Gleichrichters 11 positiv ist und abnimmt so sperrt die Diode A, da der
$■> Kondensator Ci aufgeladen ist Die Zeitkonstante
beträgt dann
Das heißt daß nur bei einem Abgleich des gleichphasigen Anteils in positiver Richtung die
Zcukonstante größer wird. In allen anderen Fällen
ergibt sich eine kleinere Zeitkonstante.
Wenn am Anfang eines eingeführten zu prüfenden
Wenn am Anfang eines eingeführten zu prüfenden
Materialstückes eine größere unsymmetrische Span-4"j
nung entsteht, die abnimmt wird daher der normale Arbeitszustand schnell erreicht so daß es möglich ist
fortlaufend zu prüfende Materialstücke nachzuführen.
Andererseits läßt sich die am Ende des zu prüfenden
Materialstückes entstehende Spannung verzögern, da ri» diese größere unsymmetrische Spannung zunimmt Auf
diese Weise können Übergangseffekte vermieden werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Wirbelstromfehlerdetektor mit einer wechselstromgespeisten Brückenschaltung, die mit dem zu
prüfenden Material in magnetischen Kontakt zu bringende Detektorspulen enthält und elektronisch
mit träger Antwortgeschwindigkeit auf Brückenabgleich mit Hilfe einer Spannungsquelle geregelt ist,
die in einen Zweig der Brücke eine nach Amplitude und Phase unter Steuerung durch das Abgleichsignal
veränderbare Spannung einspeist und aus zwei Wechselspannungsverstärkern besteht, deren Ausgangssignale
gegeneinander um 90° phasenverschoben sind und in einer Additionsschaltung zur
einzuspeisenden Spannung addiert werden und die über zwei Gleichrichterschaltungen mittels des
Ausgangssignals der Brückenschaltung gesteuert werden, dadurch gekennzeichnet, daß
eine Schalung (B, C) zum Erhöhen der Antwortgeschwindigkeit
zwischen einen der beiden getrennt gesteuerten Wechselspannungsverstärker (12, 13)
und den zugehörigen Gleichrichter (10,11) geschaltet ist.
2. Wirbelstromfehlerdetektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltung (B, C)
zur Erhöhung der Antwortgeschwindigkeit aus Torschaltungen (21-24; 22-25; 23-26) besteht, die
wahlweise bestimmte Bereiche der um 90° phasenverschobenen
Ausgangssignale der Wechselspannungsverstä"-kp.r(12,13)
unterdrücken.
3. Wirbelstromfehlerdetektor nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dai die Torschaltungen
(21-24; 22-25; 23-2€) als Zeitglieder ausgebildet sind.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP3281568 | 1968-05-17 | ||
| JP1681469A JPS5036188B1 (de) | 1969-03-07 | 1969-03-07 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1925354A1 DE1925354A1 (de) | 1969-12-18 |
| DE1925354B2 DE1925354B2 (de) | 1979-05-17 |
| DE1925354C3 true DE1925354C3 (de) | 1980-01-31 |
Family
ID=26353216
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19691925354 Expired DE1925354C3 (de) | 1968-05-17 | 1969-05-19 | Wirbelstromfehlerdetektor |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
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| FR (1) | FR2008784A1 (de) |
| GB (1) | GB1275104A (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4006407A (en) * | 1975-03-10 | 1977-02-01 | Magnaflux Corporation | Non-destructive testing systems having automatic balance and sample and hold operational modes |
-
1969
- 1969-05-16 FR FR6915919A patent/FR2008784A1/fr not_active Withdrawn
- 1969-05-19 DE DE19691925354 patent/DE1925354C3/de not_active Expired
- 1969-05-19 GB GB2552869A patent/GB1275104A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1275104A (en) | 1972-05-24 |
| DE1925354A1 (de) | 1969-12-18 |
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| FR2008784A1 (de) | 1970-01-23 |
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Legal Events
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