DE1925264U - Unterputz-installationsgeraet mit tropfwasserschutz und putzausgleich. - Google Patents

Unterputz-installationsgeraet mit tropfwasserschutz und putzausgleich.

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DE1925264U
DE1925264U DE1965B0062923 DEB0062923U DE1925264U DE 1925264 U DE1925264 U DE 1925264U DE 1965B0062923 DE1965B0062923 DE 1965B0062923 DE B0062923 U DEB0062923 U DE B0062923U DE 1925264 U DE1925264 U DE 1925264U
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sealing ring
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ring
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G3/00Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
    • H02G3/02Details
    • H02G3/08Distribution boxes; Connection or junction boxes
    • H02G3/088Dustproof, splashproof, drip-proof, waterproof, or flameproof casings or inlets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Casings For Electric Apparatus (AREA)

Description

BEZEG 7/65
Gunzenhausen, den 5. 8. 1965
Bayerische Elektrozubehör GmbH., Lauf (Pegnitz)
Unterputz-Installationsgerät mit Tropfwasserschutz und Putzausgleich
Die Neuerung betrifft ein Unterputz-Installationsgerät mit Tropfwasserschutz und Putzausgleich mit einem Dichtungsring zwischen der Unterputzdose und . der Abdeckung.
Es sind bereits eine Reihe von Unterputz-Installationsgeräten mit Putzausgleich mit einem oder mehreren Dichtungsringen zwischen der Unterputzdose und der Abdeckung bekannt. Alle diese bekannten Anordnungen sind aber verhältnismässig kompliziert ausgebildet und schirmen trotzdem das Installationsgerät meist nicht ausreichend gegen die von aussen eindringende Feuchtigkeit ab.
Die Neuerung beseitigt diese Nachteile bei einem Unterputz-Installationsgerät mit Tropfwasserschutz und Putzausgleich mit einem Dichtungsring zwischen der Unterputzdose und der Abdeckung dadurch, dass der Dichtungsring an seinem inneren Rand eine umlaufende Dichtungslippe besitzt» und dass der die Aussen-
wand der Unterputzdose überragende Teil des Dichtungsringes mit mindestens zwei, aus der unteren Auflagefläche des Dichtungsringes herausragenden Rippen versehen ist.
Die Neuerung wird nachfolgend an den Figuren 1 und 2 der Zeichnung beispielsweise näher beschrieben.
Hierbei zeigen
die Figur 1 eine Draufsicht auf ein gemäss der Neuerung ausgebildetes Unterputz-Installationsgerät und die Figur 2 einen Schnitt gemäse der Linie Il - II der Figur 1.
Bei dem in den Figuren der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel der Neuerung besteht die Abdeckung des Unterputz-Installationsgerätes aus einem Zwischendeckel 1 und einem Klappdeckel 2. In der Unterputzdose (Wanddose) 5 ist der Geräteeinsatz 4 eingesetzt. Der Klappdeckel 2 ist mit einem Dichtungsring 5 versehen, welcher in einer Ringnut 6 des Klappdeckels 2 eingelegt Ist und beim Schliessen des Klappdeckels 2 auf einem erhöhten Rand 7 des Zwischendeckels 1 aufliegt. Der Geräteeinsatz 4- ist an einem Tragring 8, beispielsweise mit Hilfe von Schrauben oder Nieten, befestigt.
Der obere waagrechte, ringförmige Flansch 9 des Trag-
ringes 8 ist gemäss der Neuerung mit einem Wulstring 10 versehen und zwischen dem Plansch 9 des Tragringes 8 und dem oberen Rand 11 der Unterputzdose 3 ist ein Dichtungsring 12 angeordnet. Der Dichtungsring 12 besitzt bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel der Neuerung einen verstärkten Aussenrand 13. Der obere Teil dieses verstärkten Aussenrandes 13 dient als Auflage für den mit einer ringförmigen Aussparung 14 versehenen Zwischendeckel 1. Der untere Teil des Aussenrandes 13 besteht aus zwei aus der Unterseite des Dichtungsringes 12 vorstehenden, vorzugsweise im Querschnitt spitzwinkligen, Rippen 15 und 16. An dem inneren Rand besitzt der Dichtungsring 12 eine umlaufende Dichtungslippe 17.
Zur Befestigung des Tragringes 8 sind in der Unterputzdose 3 Muttergewinde 18 und in dem Flansch 9 des Tragringes 8 Löcher 19 und in dem Dichtungsring 12 Löcher 20 vorgesehen, so dass die Befestigungsschrauben 21 nach dem Hindurchführen durch die Löcher 19 und 20 in die Muttergewinde 18 der Unterputzdose 3 eingeschraubt werden können. Die Muttergewinde 18 und die Befestigungsschrauben 21 sind derart lang bemessen, dass durch entsprechendes Verdrehen der Schrauben 21 der erforderliche Putzausgleich bzw. bei einem schrägen Einbau der Unterputzdose 3 ein entsprechen-
_ 4 der Ausgleich bewirkt werden kann.
Zwischen dem Tragring 8 und dem Zwischendeckel 1 ist bei dem in der Figur 1 dargestellten Ausführungsbeispiel der Neuerung ein Druckring 22 vorgesehen. Der Zwischendeckel 1 ist mit Hilfe der Schrauben 23 an dem Tragring 8 befestigt.
Die Neuerung ermöglicht mit einfachen Mitteln, insbesondere auch bei einer zu tief eingeputzten Wanddose 3,eine gute Tropfwasserdichtigkeit bei gleichzeitigem Putzausgleich.
Nach dem Einputzen der Wanddose 3 vollzieht sich die Montage des Gerätes wie folgt. Die Zuleitungen werden an den Klemmen des am Tragring 8 befestigten Geräteeinsatzes 4 angeschlossen, nachdem auf dem Tragring 8 der Dichtungsring 12 aufgeschoben ist. Der Dichtungsring 12 wird an dem Tragring 8 mittels der umlaufenden, beispielsweise kreisringförmigen Lippe 17 gehalten. Hierauf wird der komplette Geräteeinsatz 4 zusammen mit dem Tragring 5 und dem Dichtungsring 12 in die Wanddose 3 eingesetzt. Dann werden die Schrauben 21 durch die in dem waagrechten Plansch 9 des Tragringes 8 und in dem Dichtungsring 12 befindlichen Löcher 19 und 20 hindurchgesteckt und in die Muttergewinde 18 der Wanddose 3 eingeschraubt. Damit ist der Tragring 8 und der Dichtungs-
- 5 ring 12 an der Wanddose 3 befestigt.
Bei zu tief eingeputzter Wanddose 3 kann der Putzausgleich durch ein entsprechend geringeres Einschrauben der sehr lang bemessenen Befestigungsschrauben 21 hergestellt werden. Wach dem Herstellen des Putzausgleiches wird der Zwischendeckel 1 mit dem auf ihm fest aufgeschobenen Druckring 22 und mit dem an ihm verdrehbar befestigten und mit dem Dichtungsring 5 versehenen Klappdeckel 2 mittels der Befestigungsschrauben 23 am kompletten Geräteein satz 4 befestigt.
Die Tropfwasserdichtigkeit wird bei dem neuerungsgemäss ausgebildeten Unterputz-Installationsgerät auf einfache Weise folgendermassen erzielt. Der Druckring 22, der zwischen dem Zwischendeckel 1 und dem Tragring 8 mit dem umlaufenden Y/ulstring 10 liegt, presst den Tragring 8 fest und zentral gegen den Dichtungsring 12. Durch diesen zentralen, gleichmassigen Druck wird der Dichtungsring 12 fest auf die Wanddose 3 und mit seinen Dichtungsrippen 15 und 16 auf die Tutzwand aufgepresst. Bei zu tief eingeputzter Wanddose 3 werden durch das Aufpressen der Rippen 15 und 16 die Unebenheiten der Putzwand ausgeglichen, so dass auch bei zu tief eingeputzter Wanddose 3 eine einwandfreie Dichtigkeit erzielt
Der Dichtungsring 12 und der Dichtungsring 5 können aus irgendeinem geeigneten Dichtungsmaterial, beispielsweise aus Gummi oder einem geeigneten Kunststoff oder einem sonstigen gummielastischen Dichtungsmaterial bestehen. Auch der Druckring 22 kann gewunschtenfalls aus den vorgenannten Materialien hergestellt sein, wobei allerdings berücksichtigt werden muss, dass das Material eine ausreichende Druckfestigkeit besitzt.

Claims (12)

Schutzansprüche
1.) Unterputz-Installationsgerät mit Tropfwasserschutz und Putzausgleich mit einem Dichtungsring zwischen der Unterputzdose und der Abdeckung, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtungsring an seinem inneren Rand eine umlaufende Dichtungslippe besitzt, und dass der die Aussenwand der Unterputzdose überragende Teil des Dichtungsringes mit mindestens zwei, aus der unteren Auflagefläche des Dichtungsringes herausragenden Hippen versehen ist.
2.) Unterputz-Installationsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die aus der unteren Auflagefläche des Dichtungsringes (12) hervorragenden Rippen (15, 16) kreisringförmig ausgebildet sind.
3.) Unterputz-Installationsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die aus der unteren Auflagefläche des Dichtungsringes (12) hervorragenden Rippen (15, 16) am äussersten Rand des Dichtungsringes (12) vorgesehen sind.
4.) Unterputz-Installationsgerät nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass die aus der unteren Fläche des Dichtungsringes (12) her-
vorragenden Dichtungsrippen (15, 16) einen spitzwinkligen Querschnitt besitzen.
5.) Unterputz-Installationsgerät nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtungsring (12) einen verstärkten Aussenrand (13) besitzt.
6.) Unterputz-Installationsgerät nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, mit einem Tragring für den Geräteeinsatz, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragring (8) an der oberen Seite einen Wulstring (1O) besitzt.
7.) Unterputz-Installationsgerät nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, insbesondere nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Wulstring (10) an dem inneren Rand des waagrechten Teiles (9) des Tragringes (8) angeordnet ist.
8.) Unterputz-Installationsgerät nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, mit einem Tragring, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Tragring (8) und der Abdeckung (i) ein Druckring (22) vorgesehen ist.
9.) Unterputz-Installationsgerät nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, mit einem Zwischendeckel
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und einem Klappdeckel, dadurch gekennzeichnet, dass der Klappdeckel (2) mit einem Dichtungsring (5) und der Zwischendeckel (1) mit einer als G-egenlager für den Dichtungsring (5) dienenden, kreisringförmigen Eippe (7) versehen sind.
10.) Unterputz-Installationsgerät nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, insbesondere nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtungsring (5) in einer kreisringförmigen Hut (6) des Klappdeckels (2) angeordnet ist.
11.) Unterputz-Installationsgerät nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass für die zur Befestigung des Tragringes (8) und des Dichtungsringes (12) dienenden Schrauben (21) Durchführungslöcher (19» 20) in dem Tragring (8) bzw. Dichtungsring (12) Torgesehen sind.
12.) Unterputz-Installationsgerät nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass die Schrauben (21) und die in der Unterputzdose (j) vorgesehenen Muttergewinde (18) eine dem Putzausgleich entsprechende Länge besitzen.
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