DE1925249U - Haltevorrichtung fuer elektrische kabel. - Google Patents
Haltevorrichtung fuer elektrische kabel.Info
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- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
- H02G3/00—Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
- H02G3/26—Installations of cables, lines, or separate protective tubing therefor directly on or in walls, ceilings, or floors
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Description
"Haltevorrichtung fü* elektrische Kabel"
Die Erfindung betrifft eine Haltevorrichtung für elektrische
Kabel, vornehmlich zur Bildung von Steigeleitungen·
Bisher werden zur Herstellung solcher Steigeleitungen leiterförmige
Gestelle geschaffen, an deren Sprossen die Kabel angeschlossen werden« wobei die Kabel auch in Bohren verlegt sein
können und wobei ferner die Sprossen an die Gestellholme in der Hegel angeschweißt werden* line Oberflächenveredelung, zum
Beispiel durch Verzinken, der vorgefertigten Holme und Sprossen«
ist aber bei einer derartigen Fertigung illusorisch« weil beim Zusammenschweißen der Gestellteile der korrosionsfeste
Zinküberzug zerstört wird,» Ferner ist es bekannt« die Gestell« teile« die unterschiedliche Profile, meistens Steg- und/oder
U-ProfiIe haben, miteinander zu verschrauben. Abgesehen davon,
daß durch die am Einsatzort angepaßten und gebohrten Löcher zur Durchführung der Verbindungsschrauben auch ein eventuell
vorgesehener korrosionsfester überzug der Gestellteile unterbrochen
wird, ist eine solche Fertigung, ebenso wie die vorgenannte, äußerst zeitraubend»
Eine vor allem einfacher und schneller als bekannte Ausführungsformen montierbare iialtevorrichtung für elektrische Kabel zur
Bildung von Steigeleitungen» 'bestehend aus einem leiterfönaigen
Gestell mit an die Gestellholme angeschraubten Sprossen,
wobei die Holme steg- oder Rinnenprofile und die Sprossen
Steg-, Kinnen- oder Flachprofile haben» ist Ziel der Erfindung·
Die Lösung dieser Aufgabe kennzeichnet sich im wesentlichen durch Profilstäbe mit· fortlaufend gelochten Stegen mindestens
für die Holme und vorgelochten,die Profilstäbeflansche umgreifenden
Verbindungslaschen für die Sprossen* wobei vorzugsweise ferner die in die Rinnen der Profilstäbe eingreifenden Anschlußstücke
der Laschen sich an den Rinnenwänden verdrehfest abstützen·
Ferner ist die Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher in den Stegen der Profilstäbe und vorzugsweise auch der Laschen»
Langlöcher sind und vorzugsweise ferner derart angeordnet sind, daß die miteinander korrespondierenden Langlöcher jeweils
kreuzweise gegenüberstehen·
Auf diese Weise erhält man eine Haltevorrichtung, deren Einzelteile
jeweils der gewünschten Länge von Stangen nur abgetrennt werden müssen, wonach sie ohne weiteres Zutun miteinander
verschraubt werden können· Anstelle von Schrauben ist es unter Umständen auch möglich, Niete zu ver?/enden. Ferner ist es
nun auch sinnvoller als bisher, die Einzelteile vor ihrem Zusammenbau zum Beispiel zu verzinken, da die Zinkhaut nun,
abgesehen von den Schnittkanten, nicht mehr durchbrochen wird·
Außerdem wird durch erfindungsgemäße Verbindungselemente und durch die Maßnahme, daß die Löcher zur Durchführung von Verbindungselementen
nur in den Stegen der Profilsfeäbe vorgesehen
sind, ein äußerst formsteifes Gestell erreicht·
Weiterhin ißt ein vorteilhaftes und erfinderisches Merkmal
einer vorbeschriebenen Einzelheit dadurch gekennzeichnet, daß
die Laschen mit der Rinnenwandung korrespondierende Stützflansche haben, die vorzugsweise der Rinnenwandneigung angepaßt
sind·
Durch diese Maßnahmen wird einerseits die Stabilität der Verbindungslaschen erhöht und anderseits eine noch sattere, die
Verdrehsicherung miteinander verbundener Einzelteile erhöhende Anlage der Laschen in den Hinnen der Profilstäbe erreicht.
Eine vorteilhafte und erfinderische Ausführungsform des vorbeschriebenen
Gegenstandes ist dadurch gekennzeichnet, daß zur Verbindung zweier rinnenfonaiger Profilstäbe die Lasche im
wesentlichen T-förmig ist und die Langlöcher jeweils in Längserstreckung
der Laschenschenkel verlaufen·
Eine weitere, vorteilhafte und erfinderische Ausführungsform des vorbeschriebenen Gegenstandes besteht darin, daß flach-
oder winkelförmige Sprossen lediglich kraftschlüssig an die
Laschen anschließbar sind, vorzugsweise derart, daß die Sprossen zwischen den Laschen und an die Laschen angeschraubten Klemmstücken
arretieäbar sind·
Hierzu kennzeichnet sich dine bevorzugte und erfinderische Ausführungsform
einer Lasche dadurch, daß die Laschen die Form zweier mit Abstand nebeneinander angeordneter, durch eine
werkstoffeigene, den Flansch eines Steg- oder Binnenprofilstabes
umgreifende Brücke miteinander verbundener U-Profilstäbeteil©
hat und ein U-Profilstablaschenteil im Steg und der andere
U-Profilstablaschenteil im äußeren Flansch mindestens de
ein Langloch haben, die gleichgerichtet, und iswar in Richtung
der Rinnen verlaufen und vorzugsweise ferner die Flanschhöhen
des U-Profilstablaschenteiles mit im Flansch angeordneten Langloch größer als die Flanschhöhen des anderen U-Profilstablaschenteiles
sind und vorzugsweise ferner die Flansche des letzteren U-Profilstablaschenteiles der Neigung der Hinnenwände
der Holme angepaßt sind, sowie vorzugsweise außerdem der Steg des U-Profilstablaschenteiles mit im Steg angeordnetem Langloch
und der mit mindestens einem Langloch versehene Flansch des anderen U-Profilstablaschenteiles rechtwinklig zueinander
stehen·
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in Ausführungsbeispielen dargestellt«
Es zeigen: Fig, 1 einen Teil einer Haltevorrichtung in der
Parallelperspektiveι
Fig. 2 eine Einzelheit in der Vorderansicht, Fig. 3 desgleichen im Schnitt A-B der Fig.2,
Fig. 4 desgleichen im Schnitt C-D der Fig.2, Fig. 5 eine weitere Ausführungsform einer Einzelheit
Fig. 6+7 desgleichen montiertι Fig, 8 eine weitere Einzelheit von vorn gesehen*
In Fig* 1 sind ein Holm und eine Sprosse, beide aus I-Profilstä«
ben 1, mit einer Lasche 2 miteinander verschraubt. Hierzu besitzen die I-Profilstabe nur in ihren Stegen Reihen von Langlöchern
3 und die Lasche 2 in ihren Schenkeln ebenfalls Langlöcher 3, durch welche Schrauben 4 greifen, denen Muttern 5 'i
- 5 - . : ■-.;■...■■"■■;■
Unterlegscheiben 6 (Fig.8) zugeordnet sind. Dabei greifen
die durch ein werkstoffeigenes» den einen Plansch des Holmes
umgreifendes Brückenteil miteinander verbundenen Ansehlfißteilstücke
verdrehfest in die Rinnen der I-Profilstäbe 1 ein
und stützen sich außerdem mit werkstoffeigenen Planschen 7 an
den Rinnenwänden ab» wobei der Abstand der Flansche voneinander
und/oder die Plansohneigung vorzugsweise so bemessen
ist« daß sich die Anschlußteilstücke der Lasche 2 in den
Binnen der I-Profilstäbe beim Anziehen der Schrauben festkeilen· Pig.5 zeigt eine Lasche 2* zum Anschließen einer
Sprosse aus einem Flach- beziehungsweise Winkelprofilstab 8 beziehungsweise 9 an einen I-profiligen Holm 1» Biese Lasche 2*
hgrt die Form zweier durch eine Brücke' 10 miteinander verbundener,
nebeneinander angeordneter U-Profilstabe, wobei in
dem einen Ü-Profilstablaschenteil 11 im Steg und bei dem
anderen U-Profilstablaschenteil 12 im äußeren Flansch 13
Langlöcher 5 vorgesehen sind. In den Flanschlöehern können,
wie in den3?ig«6+7 gezeigt, mittels Schrauben 4,5»6 Klemmstück©
14 befestigt werden, mit welchen in Fig,6+7 die Profilstäbe
beziehungsweise 9 gehalten sind· Wie aus der Fig.»7 ferner
ersichtlich, können mit der Lasche 2* auch zwei koaxial verlaufende
Sprossen,zum Beispiel aus Winkelprofilstäben 9» an den Holm 1 angeschlossen werden»
Die Schraube 4 in Fig.8 besitzt ferner einen Vierkant 15
als Verdrehsicherung, wobei die Kantenlänge des Vierkantes gering kleiner als die Breite eines Langloches J ist·
An derartige Gestelle können zum Beispiel auch Bohrleitungen
angehängt werden·
Alle neuen in der Beschreibung und/oder der Zeichnung offenbarten
Einzel- und Kombinationsmerkmale werden als erfin&ungswesentlich
angesehen·
Claims (1)
- 25.B. 65S c h u t 25 a η s ρ r ü eh e1« Haltevorrichtung für elektrische Kabel zur Bildung von Steigeleitungen, bestehend aus einem leiterförmigen Gestell mit an die Gestellholme angeschraubten Sprossen, v;obei die Holme Steg- oder Rinnenprofile und die Sprossen Steg-, Rinnen- oder Flachprofile haben, gekennzeichnet durch Profilstäbe (1) mit fortlaufend gelochten Stegen mindestens für die Holme und vorgelochten, die Profilstäbef!ansehe umgreifenden Verbindungslaschen (2,2·) für die Sprossen·2· Haltevorrichtung nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß die in die Binnen der Profilstäbe (1) eingreifenden Anschluß-Stücke der Laschen (2,2') sich an den Rinnenwänden verdrehfest abstützen»3· Haltevorrichtung nach einem oder beiden vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher in den Stegen der Profilstäbe (1) und vorzugsweise auch der Laschen (2) L'inglöcher (3) sind und vorzugsweise ferner derart angeordnet sind, daß die miteinander korrespondierenden Langlöcher (3) jeweils kreuzweise gegenüberstehen·4» Haltevorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Laschen (2,2') mit der Rinnenwandung korrespondierende Stützflansche (7) haben, die vorzugsweise der Rinnenwananeigung angepaßt sind.5, Haltevorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verbindung zweier ■ rinnenförmiger Profilstäbe (1) die Lasche (2) im wesentlichen(0-förmig ist und die Langlöcher (3) Jeweils in Längserstrekkung der Laschenschenkel verlaufen»6. HalteTorrichtung naclx einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet! daß flach« oder winkelförmige Sprossen (8,9) lediglich kraftschlüssig an die Laschen (2*) abschließbar sind, vorzugsweise,derart, daß die Sprossen zwischen den Laschen (21) und an die Laschen (2f) angeschraubten Klemmstücken (iA-)f arretierbar sind.7· Haltevorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet! daß die Laschen (2*) die Form zweier mit Abstand nebeneinander angeordneter, durch eine werkstoffeigene, den Flansch eines Steg- oder Rinnenprofilsta« bes (1) umfassende Brücke (10) miteinander verbundener U-Profilstabeteile (11,12) haben und ein IJ-Profilstablaschenteil (11) im Üteg und der andere U-Profilstablaschenteil (12) im äußeren Flansch (13) mindestens je ein Langloch (5) haben, die gleichgerichtet, und zwar in Sichtung der Rinnen, verlaufen.8· Haltevorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Planschhöhen des U-Profilstablaschenteiles (12) mit im Flansch (13) angeordnetem Langloch (5) größer als die Flanschhöhen des anderen U-Profilstablaschenteiles (11) sind und vorzugsweise ferner die Flanschen des letzteren U-Profilstablaschenteiles (11) der Neigung der Rinnenwände der Holme (1) angepaßt sind.9» Hal te vorrichtung nach einem oder moirieren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg dos IT-Profilstablaschenteiles (11^ mit im Steg angeordnetem Langloch (3) und der mit mindestens einem Langloeh (3) versehen© Flansch (13) des anderen U-Profllstablaschenteiles (12) rechtwinklig zueinander stehen.g. Conrad KwIPatentanwalt
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1965N0017708 DE1925249U (de) | 1965-07-09 | 1965-07-09 | Haltevorrichtung fuer elektrische kabel. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1965N0017708 DE1925249U (de) | 1965-07-09 | 1965-07-09 | Haltevorrichtung fuer elektrische kabel. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1925249U true DE1925249U (de) | 1965-10-14 |
Family
ID=33363469
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1965N0017708 Expired DE1925249U (de) | 1965-07-09 | 1965-07-09 | Haltevorrichtung fuer elektrische kabel. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1925249U (de) |
-
1965
- 1965-07-09 DE DE1965N0017708 patent/DE1925249U/de not_active Expired
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