DE1925142U - Vorrichtung zum elektrostatischen ueberziehen durch zerstaeuben. - Google Patents
Vorrichtung zum elektrostatischen ueberziehen durch zerstaeuben.Info
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Description
P.A. «5 y 3*19.8.65 . #
DR. E. WIEGAND 2000 HAMBURG I7 den 18. August 19&
MÖNCHEN BALUNDAMM 2fi
DIPL-ING. W. NIEMANN TElEFON1 330475
HAMBURG
PATENTANWÄLTE
PATENTANWÄLTE
W.2o^32/62 k/ll R 24 96V75c Gm
Ransburg Eleetro-Goating Corp«,
Indianapolis, Indiana (V.St.Ä.)
Vorrichtung zum elektrostatischen Überziehen durch Zerstäuben«
Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zum elektrostatischen Oberziehen durch Zerstäuben und zum
Aufbringen von tJberzugsmaterial, z.B. Farbe, um auf einer
Oberfläche einen Schutz- oder Zierüberzug herzustellen.
Bei der üblichen Herstellung von Überzügen mittels
Zerstäuben, z.B. von Farbe, erfordert die Herstellung von
glatten gleichförmigen Überzügen auf SegenstEnden, wie
Haushaltsgegenständen, Hausha.lfcswar.en und Metall, nicht
nur eine verhältnismäßig gleichförmige Verteilung des Überzugsmaterials während des Zerstäubungsvorganges, sondern
weiterhin das Niederschlagen der zerstäubten Partikeln, während sie sich noch im flüssigen Zustand befinden,
und die Verwendung von Partikeln geeigneter Feinheit.
Die Verwendung eines elektrostatischen Miedersehlagsfeldes
ist zur Verbesserung des Wirkungsgrades beim Nieder-
../„. i, ,.■„(.- . ^1, -, 's-x-fsw <s« Abweichung W
schlagen von Farbe durch Zerstäubung von beträchtlichem Nutzen. Insbesondere wenn selbsttätige 2erstäubungseinrichtungen
in Verbindung mit einer Fließbandreihe verwendet werden, vermeidet die Verwendung eines elektrostatischen
Niederschlagsfeldes MaterialVerluste. Wenn ein solches
Feld verwendet wird, hat die Feinheit der Zerstäubung
eine sehr bedeutsame Punktion, um optimale Feldwirkungen und Niederschlags-Wirkungsgrade unabhängig von der Qualität
des gewünschten Finish zu erreichen. Die Ladung an einem Flüssigkeitströpfchen ist zur Hauptsache eine Funktion
der Oberfläche unter optimalen elektrischen Aufladungsbedingungen, und da die Verkleinerung des Durchmessers
des Tröpfchens sein Volumen schneller als seine Oberfläche verringert, haben feine Tröpfchen eine höheres Verhältnis
von Ladung zu Masse als größere Tröpfchen und können dadurch durch das Niederschlagsfeld besser gesteuert werden.
Übliche elektrostatische Zerstäubungseinrlehtungen benutzten
früher Luftspritzpistolen« Der Luftstrom aus einer solchen Spritzpistole verschleehert jedoch die Wirkung des
elektrostatischen Feldes auf die zerstäubten Teilchen und ergibt schlechtere Niedersehlags-Wirkungsgrade. In neuerer
Zeit sind Überzugsanlagen mit elektrostatischer Zerstäubung bekannt geworden, welche eine luftfreie Zerstäubung unter
Verwendung von rotierenden Zerstäubern vornehmen. Solcjae
Einrichtungen zeigen mitunter Schwierigkeiten, um zerstäubte Teilchen einer gewünschten Feinheit mit Sicherheit herzu-
stellen, insbesondere bei bestimmten Überzugsmaterialien,
die elektrostatisch schwerer zu zerstäuben sind als die üblicherweise verwendeten künstlichen Emails und Laeke.
Beispiele solcher Materialien sind metallische Pigmentfarben und Masser-in-Öl-Bmulslons-Farben, die für die gewünschten
praktischen Farbfinishe nicht genügend fein zerstäubt
sind.
Durch die Verwendung einer Hochdruekdüse mit bestimmten Eigenschaften, die für die Zerstäubung z.B. der Farbe
erwünscht sind, können beträchtliche mechanische Kräfte,
die für die Zerstäubung wirksam sind, wieder in die Anlage eingeführt werden, während gleichzeitig die Luft an oder
nahe der Oberfläche des zu überziehenden Gegenstandes ruhig
gehalten wird. Der Ausdruck "ruhig" wird hier verwendet,
um das Nichtvorhandenseln von Luftströmen solcher Geschwindigkeit
und solchen Volumens anzudeuten, die hinsicht lich vieler der sieh dem Niederschlag nähernder Partikel
die elektrostatischen NlederschiagskrEfte überwinden wurden
und dadurch bewirken wurden, daß ein beträchtlicher Teil der Partikel dem Niederschlagen auf dem Gegenstand
bzw. Arbeitsstück entgeht, Gemäß der Erfindung ist eine Zerstäubervorrichtung geschaffen, bei der durch ihre Ausbildung
ein mit hoher Geschwindigkeit sich ausbreitender dünner Film der Farbe od.dgl, erzeugt wird, der in relativ
ruhige Luft mit einer solch hohen Relativgeschwindigkeit mit Bezug auf die Luft eintritt, daß die Zusainmenwlrkung
eine sehr merkbare mechanische Zerstäubungskraft liefert. Das Austreten der Flüssigkeit aus der Zerstlubervorriehtung
in einem sich ausbreitenden dünnen Film, der die Form
eines hohlen Konus oder eines Fächers hat, ergibt eine
Zerstäubung zu sehr feinen Teilchen, woraus sieh ein hochqualifiziertes
Finish ergibt, und ein optimaler elektrostatischer Niederschlag kann durch die Verwendung einer
solchen Zerstäubungsvorrichtung unter geeigneten Bedingungen des Abstandes und der Feldstärke annähernd erreicht
werden. Der sich mit hoher Geschwindigkeit bewegende ausweitende
dünne Film gestattet nicht nur eine Regelung der
Feinheit der Zerstäubung, sondern liefert wieterhin eine Regelung der Richtung und des Moments und damit eine Regelung
der Pilmdicke unter Bedingungen, die sonst in einer elektrostatischen Anlage Schwierigkeiten verursachen würden,
indem beispielsweise genügend Farbe in den Boden einer Ausnehmung des Gegenstandes aufgebracht wird, wo das Feld
allein nur einen unerwünscht dünnen Überzug ergeben würde. Ein Niederschlag mit einem Qualitätsfinish mit hohem
Wirkungsgrad in einer elektrostatischen Zerstäubervorrichtung der Erfindung wird durch eine Düse mit einer sehr kleinen
öffnung erhalten, die so ausgebildet ist, daß das flüssige Überzugsmaterial, welches ihr unter sehr hohen Drucken
zugeführt wird, in der Form eines sieh ausbreitenden Filmes mit sehr hohen Flüssigkeitsgeschwindigkeiten heraustritt.
Solche Geschwindigkeiten können wenigstens anfänglich in
* 1- ι
der Größenordnung von ca* 3©op ψ,.ίρ Jtinute oder mehr liegen.
Die Teilchen des auf diese Weise Zerstäubten können
sowohl befriedigende Finisjhe ,herstellen als auch in einem
elektrostatischen Feld Ladimg-zu-Maisse-Verhältnisse besitzen,
die groß genug sind, so daß sie auf elektrostatische Kräfte
außerordentlich stark ansp^chen^ um hohe Niederschlags-Wirkungsgrade
zu erhalten»" -^emäß; e|er Erfindung ist weiter
wenigstens eine Zerstäubungs-Aufladeelektrode nahe der Zer-Stäuberzone
angeordnet; dieses Feld; kann einen mittleren Potentialgradienten von wenigstens 2ooo Volt "und vorzugsweise
von wenigstens 4ooo Volt je eis haben. '
Die Erfindung bezieht sich weiter auf praktische Ausführungsformen
an stationären" und von Hand zu tragenden ZerstäubungsvorriclitungeB.
_. V' : .
In der Zeichnung ist eine Ausf^phrungsfonn der Erfindung
beispielsweise zur Darstellung gebracht.
Fig. 1 ist eine Läp^sschnitt^nsicht, welche eine Zer-
stäubervorrieiiS^igj 4er Erfindung wiedergibt«
Fig. 2 ist eine Seitenansicht, teilweise weggebrochen,
des rechten Teiles der Fig. 1, und Fig. 5 ist eine Draufsicht, teilweise weggebrochen,
des rechten· ;Endes der Errichtung der Fig. 1.
Die in Fig.. 1 dargestellte Ausfiähruagsforrn zeigt eine
Zerstäubervorrichtung Ιοσ, die einen %saf lol aus Isoliermaterial
hat, der an einem Metallkörper loj in geeigneter
Weise befestigt ist, und der Körper Ip^ ist elektrisch ge-
erdet. Durch den Metallkörper I03 νβαά den Lauf Io 1 erstreckt
sich eine mit Isolierstoff überzogene Hauptleitung Io4, die
mit dem elektrischen Anschluß einer (nicht dargestellten) Energieanlage verbunden ist und vermittels einer Verbindung
105 mit einem Widerstand I06 verbinden ist. Der Widerstand
106 hat zweckmäßig eine Widerstaiiäsgröße in der Ordnung von
160 Megohm und ist an seinem rechten,Ende mit einem Kontaktglied
Io6a verbunden, dasrseinerseits mit einer feinen Drahtelektrode
Io7 verbunden ist, die e&nen Endteil I08 hat, der
sich nach außen von einer Stirnkappe 1©9 und.einer Düsenplatte Io9a erstreckt - beide bestehen aus einem elektrischen
Isolationsmaterial -"'iiid. der in unmittelbarer Nähe,
jedoch in radialem Abstand von einer Öffnung Ho angeordnet ist, aus welcher die Farbe od.dgl. herausgedrückt wird.
Der Abstand von dem Elektr©denend^:i^.o8 zu dem näehstliegenden
geerdeten Teil der Pistole, dem vorderen Ende des Zerstäuberkörpers loj, beträgt etwa 15 cm. Es ist vorzuziehen,
eine dünne Elektrode I08 zu verwenden, die einen
■'j P/ yvG^^urc*linesser' nicht weniger als 2,5 ram hat und die Vorzugsweise
einen Durchmesser von o,25 ram oder o,5 nun hat. Die
Elektrode ist vorzugsweise zugespitzt.
Die Öffnung Ho ist in einer Düse 126, vorzugsweise aus einem gegen Abnutzung hochwiderstandsfähigen Material,
ausgebildet, z.B. Wolframkarbid oder einem Edelstein, und
kann einen kleinsten Durchmesser in der Größenordnung von o,13 mm und einen größten Durchmesser von ca. 0,38 mm ha-
ben, wobei sie zusammen eiße. ©ffnung bilden, die etwa gleich
einer kreisförmigen öffnung wäre, die einen Durchmesser von
-etwa o,25 mm hat. Die 0fi|p££g muß eijjLne genügend kleine Größe
haben, damit sie in Verbindung ιβ$φ eien sehr hohen verwendeten
Drucken die gewünschte Feinheit uer Zerstäubung bei der
erforderlichen Abgabegesehw3.ndigk:eit erzeugt. Wenn offene
Gegenstände, z.B. rohrförmlge Stuhlrahmen aus. Stahl oder
Fahrradrahmen, überzogen melden sollen, sind Abgabegeschwin-
"ic
digkeiten von weniger als 05o enr je Minute am besten geeignet,
und beim Überziehen. dieser Gegenstände wird der größte
Nutzen aus den elektrostatischen Kräften gewährleistet. Bei weniger "offenen" Gegenständen können die Abgabegeschwindigkeiten
bis auf 4oo cnr je !Minute erhöht werden, und die Abgabegeschwindigkeit
kann weiter erhöht werden, wenn das Verhältnis von Oberfläehenfa^reieh ziam offenen Bereich des Gegenstandes
sich weiter vergrößert»
Die Farbe wird der Zerstäubervorrichtung aus einer
(nicht dargestellten) Quelle durch eine Leitung 111 in dem
Zerstäuberkörper loj abgegeben, welche mit einer sich in
Längsrichtung erstreckenden Leitung 112 in dem Lauf Io1 verbunden ist, und welche im. e„ijiem Ventilsitz II3 endigt, der
am Ende der Leitung 111 in unmittelbarer Nähe der Düse 126 angeordnet ist und mit der öffnung lio in Verbindung steht.
Das Ventil wird durch das konlsehe Ende eines Ventilgliedes
114 geregelt, das mit einer.Antriebsstange 115 aus Isoliermaterial verbunden ist, die ihrerseits mit nicht dar-
gestellten Befatigungsmilfceln verfestigen ist!;
Es ist wesentlich, eilten ablochenden Drisck und eine
ausreichende Geschwindigkeit der KLüssigkeit* in- dem sich
ausbreitenden Film tierz-östeJ.J.en,. um d£e Filmseiten im wesentlichen
gerade, vorzugsweise beinahe .genau gerade, zu halten, um eine Zerstäubung*der-^gewünschten Feinheit zu erreichen.
Der eingeschlossene Winkel zwischen diesen Seiten
kann für gewünschte -Jb^gefenisse wenigstens 25° betragen,
obgleich in gewissen Fällen der Wiöfeel bis zu 15° verkleinert
werden kann, vorzj^|«^ise lle^6 er jedoch in der Grössenordnung,
von 5o° o<|er "6©^:; Wenn Flüssigkeit bei hohen
Drucken durch die sehr-kleiine L^aglighe öffnung der aufgezeigten
Art abgegeben wi^^^-feeeit^jP^' eine Neigung, an ^eder
der Seiten des W$.i$m· ^^k-βύφ^1 M --föiMe^iC *a Streiken"
sind bei Niederschlägenjs^^berz.Olg^iaterlmMen unerwünscht,
da sie nicht nur dag Nied^schlagsfflUjSter stören, sondern
weiterhin Bereiche von groBea,P&rfcUoslgrößen mit sich daraus
ergebender Ablenkung ats$ der Steuerung dtaa?ch das Feld
^aalität des aufgebrachten
,/Strafen0 aus'der ,kleinen
, Fliis^igfceitsdrueke
vorzugsweise aus-,- Beim praktischen Ar-
auftreten-
Druclc' ¥on wenigstens
sehr befriedigende
und eine
Finish verursachen. Öffnung zu vermeiden,
in der Größenordnung reichend über 21 fcg/em
beiten ist es bei den adf einer
den Variablen häufig 56 kg/cm zu verwenden.
■*■■':*
Niederschlagsmuster und ei¥*e/ Zerstäubung von künstlichem
Email aus der beschriebenen "Dܧen^j?f|$ung mit' Drucken in
der Nähe von 119 kg/cm fee^spaLel^wetse-erreicht worden.
Flüssigkeit bzw. Farföe un-ter ho/hem Druck gemäß vorstehender
Beschreibung wii»6. ,Seni Zerstäuber &ar<sh. die Leitung
111 zugeführt und tri^£ 'aus. ö&r· jS-ffBung^ llo in der
Form eines f ächerartigej&.-^läias*'' $β,ί\ heraμs, wie in den Figuren 2 und 3 dargestellt'"feist, .der aix'einer ;;^erstäubungszone
122 an der Kaiite des^Jliiffls
'Meh z^einem fächer-
n ist,
Veaiiiantriebs-
förmigen Zerstäubten ■ 12J -f^'fein' Verteilten ^feilchen aufbricht,
die auf den geer^^^ii; Cy^e;ps^^®d niedergeschlagen
werden. Ein Hindurchsie-kei^i;V'qn^g^%e in kejp. Teil dee Laufes
lol, der durch J—'^^^"--^-^-^-^^^ -^
^>-^
wird durch einen O-R±Bg· ί||2 φ
133 umgibt, durch welches/ hindurchgeht. Wie der
stange 115, die
das Paßstück 133 aus
das Paßstück 133 aus
Aus den Figuren 2 und.-^ ist Ws&efetlieb^; daß das Ende
Io8 der Elektrode lo? vbii/^^^r^^ais^e des MlHifachers
im Abstand angeordnet ist 7^4." Wed.4Je^iin kur^1 vor der Zerstäubungszone
122 endigt! +*&&£ diese/ Weise ist:der Elektrodendraht
außerhalb des au§ *^4er O^ftauiig' 1 Io atijstretenden
Farbstroms angeordnet, Ba^li.^^i'pj.ÄFis^hlußteii ist zwischen
der Öffnung und der Zersstätibiängs'zoÄe -angeordf]«fe, dort wo
der Film zu zerstäubten ^fiehesn anfgebr©ehest1 wirdi Bei der
- Io ir
dargestellten Ausführungsform ist der freiliegende Teil der Elektrode um etwa 3 ram gegenüber der Fläche des Films
versetzt angeordnet und-der Endteil Io8 etwa 3 mm hinter
der Zerstäubungszone 122 angeordnet.
Es wurde gefunden, daß die Anordnung der Elektrodenspitze hinter der Zerstäuberzone bei dieser Ausfuhrungsform
ein wirksameres Aufladen der zerstäubten Teilehen und daher einen höheren Niederschläge-Wirkungsgrad gewährleistet, als
er erhalten werden würde, fallg, die Elektrode nach vorn
oder über die Zerstäuberz©ne hinaus vorragt« Die Anordnung
der Elektrode im Abstand wem dem, FiIiB verhindert ein elektrisches
Abstumpfen der El^fetrode-döreh die.Farbe und verhindert
weiterhin, daß d&e'filektracLe. die Herstellung des
gewünschten Films und den Zerstäubung^vorgang stört. Es ist
nur eine Elektrode dargestellt, und-dies ist vorzuziehen,
um den besten Niederschlags-Wirtoangsgrad zu erhalten; es
kann jedoch mehr als. 'eiSje '$£JLefctroö$ v-erwendejb werden. Beispielsweise
sind gute R§suit4i5e. erhalten worden, wenn zwei
Elektroden statt einer vorgesehen sind, die sieh nach vorn
aus dem Zerstäuberkopf al.lgemeii in -einer Ebene parallel zur
Fläche des flüssigen Fiims erstresken.
Die Elektrode lo?; bzw.. 3er Slektrodenen&teil Io8 können
gewöhnlich auf ein Potential in der Größenordnung von
5o ooo Volt aufgeladen sein. Es- sei 'angenommen, daß ein normaler
Abstand von Elektrode zu {|e§<pistand. von etwa 25 cm
vorhanden ist, so würde ^ä?es e%n Feld, zu depr Gegenstand mit
einem mittleren Potentialg^dJen^efiC yon 2ooo Volt je cm
erzeugen, und wenn der geerdete. Zers1;|i£iberkÖ.p>er Io3" etwa
15 cm hinter dem Elektrod^^i^ii^:|^ß 'angeordnet ist, würde
zu dem geerdeten Körper 'gsLn FeIS, mit eine.m mittleren .Potentialgradienten
größer" als" 32oo/ Υφ,1& je c© vorhanden sein.
Das Vorhandensein des ge§r.&e.ten. Zerst^uberk-b'rpers lo^ in
einem festen und relativ terz§n Äfeilj^d VQn .der Auf ladeelektrode
Io8 hat bestlramtei^or.te^le,- Da er feststeht, wird
ein Mindest-Potentialgrad'ie^t'-nalie .<^ Elektrode- loö trotz
Veränderungen des Abstand^ ^l.scixek dem'Zerstäuber und den
zu überziehenden
.· Fl-üs-
?ggif ;asa- äleT Elektrode
und äijf Verwendung ihrerseits
nismäßig kurze Abstand und dem geerdeten Körper'^
trodenspitze einen hqhfB"
infolgedessen eine sigkeit bzw. Farbe angelegten Spannung zu einer niedrigeren ange3
möglich, eine kleinere UBg^
tung und eine leiehtere'j ^
rungsleitung zu verwendest,^tzWre^ ist vp-n" feegonderer
Bedeutung, wenn der Zerst*p$4V vdfe-v^acid p&mixgb werden
soll. Ein weiteres Verklei^ kann ohne ernsthaften. VerJ.t^'%
grad dadurch erhalten wegräjipy* daß, φφψ* &bs.tan& zwischen der
Aufladeelektrode I08 und'i^e^f^e^ej^fvlfh -^r^er' lo^ weiterhin
,., teuere
vermindert wird. Sehr gute Resultate sind mit einer Vorrichtung dieser Art erhalten worden, welche einen Elektrode-zu-Erde-Abstand
von etwa 7*5 cm hat und welche mit
einem Elektrodenpotential in der Größenordnung von 25 ooo Volt arbeitet.
Die Verwendung einer Zerstäubung^-Aufladeelektrode Io7
in der in den Figuren 1 bis j5 dargestellten Vorrichtung
schafft eine weit wirksamere Aufladung der zerstäubten Teilchen als es möglich wäre, wenn nur die Düse selbst auf einem
hohen Potential zum Zwecke der Aufladung des Films gehalten würde. Eine Elektrode, wie die Elektrode Io7* kann verwendet
werden, wenn die Potent-ialäifferenz zwischen dieser Elektrode
und dem Gegenstand das einzige Aufladungsfeld sehafft. Dies kann dadurch erreicht werden, daß der geerdete Körper
loj in Wegfall gelangt, in welchem Fall die gesamte Zerstäubereinrichtung
aus leitendem Material bestehen kann, die gegenüber Erde zweckentsprechend isoliert ist» Für die besten
Ergebnisse erfordert diese Ausführung verhältnismäßig hohe Spannungen, um den größeren Abstand zwischen den Elektroden
auszugleichen, wobei die zweite Elektrode der Gegenstand ist. Weiterhin ist es bjei dieser Ausführung, falls der Abstand
zwischen der Elektrode und dem Gegenstand sich merklich verändert, notwendig, '"e ine ausreichende Kompensationsspannungsänderung
zu erhalten, um vergleichsweise Aufladungs-Wirkungsgrade
aufrechtzuerhalten. Befriedigende Ergebnisse können jedoch mit einer konstanten angelegten Span-
nung erreicht werden, insbesondere wenn der Abstand vom
Zerstäuber zum Gegenstand sich nicht in weiten Grenzen ändert.
Bei der in den Figuren 1 bis 5 dargestellten Ausführung
wird eine Aufladungswirksamkeit ausreichend aufrechterhalten, selbst wenn verhältnismäßig große Änderungen in
dem Abstand zwischen dem Zerstäuber und dem Gegenstand vorhanden sind, ohne daß merkliehe Kompensationsspannungsänderungen
erfolgen.
Die Zerstäubervorrichtung loo kann zwecks Verwendung
als eine in der Hand gehaltene Spritzpistole ausgebildet sein, indem der Metallkörper Ioj5 am Hinterende der Pistole
so ausgebildet ist, daß.er einjen Handgriff bildet. Die Verwendung
des Widerstandes Io6 ist bei einer in der Hand gehaltenen Pistole besonders vorteilhaft, da er dazu dient,
die Intensität irgendeiner elektrischen Aufladung zu begrenzen, Vielehe bei Annähern der Elektrode an einen geerdeten
Gegenstand oder an einen Teil des Körpers des Bedienenden auftreten würde, und dadurch werden die Möglichkeiten
einer Entzündung der Flüssigkeit und von elektrischen Schocks vermindert. Wenn eine Verminderung dieser Gefahrenmöglichkeiten
wesentlich ist, ist es ratsam, den Kontaktteil Io6a und die Elektrode Io7 mögliehst klein zu machen,
um ihre elektrische Kapazitanz zu vermindern. Aus dem gleichen Grund kann es erwünscht sein, den Düsenteil 126, den
Ventilsitz 113 und wenigstens das vordere Ende des Ventil-
gliedes Il4 aus Isolierstoff herzustellen.
Claims (1)
- RA.4354D3*19.8.65S chutzans prüche.1. Vorzugsweise von Hand tragbare Vorrichtung zum elektrostatischen Zerstäubungsüberziehen von Gegenständen, bei welcher ein flüssiges Überzugsmaterial unter hydrostatischem Druck einer kleinen öffnung zugeführt, unter Zuhilfenahme einer Elektrode aufgeladen und zerstäubt wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine Austrittsdüse für die Flüs sigkeit eine solche Form hat, daß die zu zerstäubende Flüssigkeit als ein geschlossener Flüssigkeitsfilm - mit Zer-* VJ 4 /f (a .-Zj stäubung von seiner Vorderkante - austritt, und eine Elektrode in unmittelbarer Nähe der Austrittsdüse und im Abstand von dem aus der Düse heraustretenden Flüssigkeitsfilm angeordnet ist und den Film auflädt.2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Austrittsöffnung der Düse als eine längliche öffnung ausgebildet ist, die einen Flüssigkeitsfilm in der Form eines Fächers bildet,J5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Austrittsdüse die Form eines sich zur Aus-\ trittsöffnung hin erweiternden Hingkonus hat, durch die ί der Film die Form eines Ringkonus annimmt,4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufladeelektrode als ein dünner, nahe dem Austrittsende der Düse und ihr gegenüber nach vorn vorstehender Draht ausgebildet ist.- 1β -5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis J, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser der Aufladeelek-^ Ü0 J(A-Λ. trode in der Größenordnung von zwischen 2,5 bis 5 mm liegt.6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Düse aus einem gegenüber Abnutzung hochwiderstandsfähigem Material, z.B. Wolframkarbid oder einem Edelstein, gebildet ist,7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis β, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsenöffnung in einer Richtung eine Länge von etwa 0,^8 mm und in der anderen Richtung von etwa o,13 mm hat,8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7* dadurch gekennzeichnet, daß im Abstand hinter der Aufladeelektrode eine zweite an Erde liegende Elektrode vorgesehen ist, die bei von Hand tragbaren Spritzpistolen der Handgriff der Pistole sein kann.9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß unmittelbar hinter der Aufladeelektrode (Elektroden) ein mit ihr elektrisch in Verbindung stehender Widerstand von hohem Megohm-Wert angeordnet ist, der an seinem hinteren Ende mit der Hochspannungszuleitung in Verbindung steht. .10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das vordere Ende des Zerstäuberkopfes im wesentlichen vollständig aus Isoliermaterial besteht mit Ausnahme der Elektrode und des Düsenteiles.
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